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Nr. 14. 26. Jahrgang.

4. Beilage des Vorwärts " Berliner Volksblatt.

Die Rentabilität der Riefelfelder.

Sonntag, 17. Januar 1909.

Charlottenburg . Dienstag, 19. Januar, abends 8% Uhr, findet stille Rämmerlein, pflanzten sich vor den Spiegel und be­im großen Saale des Volkshauses die Generalversammlung des wunderten ihr geschmeicheltes Sonterfei im Widerstrahl des Wahlvereins statt. Die Tagesordnung lautet: 1. Vortrag des Verdienstes um den Staat. Bitte, meine Herrschaften, lachen Dieses Thema ist in der städtischen Verwaltung in aus Reichstagsabgeordneten Genossen Emil Eichhorn . 2. Dis Sie nicht so dreckig. Ich sage Ihnen, nicht ein einziger ist giebigem Maße erörtert worden. Namentlich in der Stadtverord- fussion. 3. Bericht des Vorstandes und der Funktionäre. 3. Neu- darunter, der seinen Stnopflochsplitter nicht verdient hat. Unsere netenversammlung wurden lebhafte Klagen über die großen Zu- wahl des gesamten Vorstandes. 4. Vereinsangelegenheiten. Mit liebe preußische Stumfarre saß während eines einzigen Jahres so schüsse erhoben, die diese Verwaltung erfordert. Dabei wird aber gliedsbuch legitimiert. meist vergessen, daß die Aufgabe der Rieselwirtschaft in erster Linie Lichtenberg . Dienstag, 19. Januar, abends pünktlich 8% Uhr, unendlich oft im dicksten Modder, daß gar viele rührige Fäuste dazu die Beseitigung der Fäkalien ist, wobei der landwirtschaftliche Be- im Kronprinzengarten"( H. Gürsch), Frankfurter Chaussee 128, gehört haben, sie herauszuziehen. Und da wollen Sie sich trieb nur das Mittel zum Zweck darstellt. Trotzdem muß zuge Generalversammlung des Wahlvereins. Tagesordnung: Berichte aufregen, daß auf Kosten der Steuerzahler so viele Trinkgelder standen werden, daß unzweifelhaft manches zu bessern ist. Ein des Vorstandes und der Funktionäre. Neuwahlen. Mitgliedsbuch verteilt worden sind? wesentlicher Mangel war das Fehlen einer einheitlichen Verwal ift borzuzeigen. tung des landwirtschaftlichen Betriebes.

Diese Produkte können ohne Schwierigkeiten durch die Riesel­felderverwaltung geliefert werden.

Der Vorstand.

Treptow - Baumschulenweg. Die Genoffinnen werden darauf hingewiesen, daß der diesmonatliche Leseabend umständehalber am Montag, 18. Januar, abends Uhr, bei Vogt, Kiefholzstr. 35, stattfindet. Franz.- Buchholz . Heute nachmittag 4 Uhr findet bei Rähne, Berliner Straße 39, eine Volksversammlung statt. Tagesordnung: Vortrag des Reichstagsabgeordneten Genossen A. Stadthagen. Diskussion. Verschiedenes.

Es ging diesmal noch glimpflich ab. Unendlich viele Weißensee. Dienstag, 19. Januar, abends präzise 8 Uhr Staatsziehmänner streckten lüstern die Hand aus und mußten Dieser Mangel ist, nachdem der erste Versuch mißglüdt war, jetzt beseitigt. Es versteht sich von selbst, daß ein Mann, der an die findet im Prälaten", Lehderstr. 122, die Generalversammlung wie die betrübten Lohgerber ohne modernen Nafenring ab­Spitze einer solchen Verwaltung tritt, Zeit haben muß, sein Ge- des Wahlvereins stat. Anläßlich der nachstehenden wichtigen Tages. treten. Rund fünftaufend metallene Bommeln auf Frad und biet fennen zu lernen, handelt es sich doch um ein Wirtschafts- ordnung: 1. Bericht der Funktionäre, 2. Wahl der Funktionäre, Uniform an einem einzigen Tage.... Pah...' ne Lappalie für Preußen- Deutschland in der Welt voran! Wo wir so viele gebiet von rund 70 000 Morgen, das nach einem System bewirt. 3. Vereinsangelegenheiten, dürfte temn Genosse fehlen. Köder auswerfen, um Freundschaften zu angeln, kommits auf schaftet wird, wie es nirgends im Wesen sowohl als im Umfange wieder vorkommt. Nach dreijähriger Tätigkeit ist der Direktor Johannisthal . Dienstag 19. Januar, abends 8 Uhr, findet bei eine Handvoll mehr oder weniger nicht an. Na ja doch, einen Schröder jetzt mit seinen Plänen für die Zukunft an den Magistrat Heffe, Parkstr. 12/13, die Generalversammlnug des Wahlvereins hübschen Groschen Geld fostet uns alljährlich der Spaß. Der herangetreten. Diese gipfeln darin, die Produkte mehr als seither, ftatt. Tagsordnung: 1. Bericht des Vorstandes und der Funktionäre. schönste Harzer Stanarienvogel ist billiger als der simpelste jedenfalls in der Hauptsache in den eigenen Zweigen der 2. Diskussion. 8. Neuwahl des Vorstandes und der Funktionäre. taubstumme Piepmaz um schwarzweißen Bändchen. Ein roter städtischen Wirtschaft und Verwaltung zu verwerten. Ein durch 4. Vereinsangelegenheiten. 5. Verschiedenes. aus gesunder Gedanke, der oft als undurchführbar bezeichnet Teltow . Dienstag, 19. Januar, abends 8 Uhr, findet im Pokal Adler dritter Güte hat ungefähr ebensoviel Wert wie ein hoch­wurde, jeht aber wohl verwirklicht werden wird. Daß dieser Ge- des Genossen W. Bonow die Generalversammlung des Wahlvereins feines Diner mit Heidsiek Monopol bei Hiller Unter den danke nicht zur Durchführung kommen konnte, lag eben an dem statt. Tagesordnung:: 1. Bericht des Vorstandes und der Funk Linden, und der schwarze Aar von der glänzenden Sorte, ausländische Staats- und Volks­Mangel einer Zentralleitung, sowie der Steifheit und wohl auch tionäre. 2. Neuwahl des Vorstandes. 3. Wereinsangelegenheiten wie ihn mehrfach verräter um Selbstherrlichkeit der einzelnen Verwaltungen. Soll es doch des und Verschiedenes. den dem Galgen nahen Hals gehängt öfteren vorgekommen sein, daß in einzelnen Verwaltungen Pro­eines entspricht dem Jahresverdienst höchst Dienstag. 19. Januar, abends pünktlich haben, Friedrichsfelde. dufte der Riefelfelder als unverwendbar zurückgewiesen wurden, 8% hr, findet im Lofal von Schulze, Wilhelmstraße, die General- bezahlten Arbeiters. Mit unterschiedlichem glänzendem die dann durch zwischenhändler allerdings nun zu wesentlich bersammlung statt. Tagesordnung: 1. Bericht der Funktionäre. Alimbim daran stellt sich der Preis sogar auf ein kleines Ver­höheren Preisen abgenommen wurden. Welche Mengen Feld 2. Neuwahl. 8. Anträge. 4. Verschiedenes. Der Vorstand. mögen. Onkel Dernburg wills freilich etwas billiger machen, früchte in den einzelnen Anstalten gebraucht werden, ist durch Be wenn erst die Brillanten zum preußischen Adlerorden aus Süd­rechnung festgestellt worden. So an Roggen 20 823 Doppelzentner, um 20 052 Doppelzentner Brot zu liefern. 10 521 Doppelzentner afrita importiert werden können. Macht also alles in allem Weizen zu Weißbrot, 2012 Doppelzentner Hülsenfrüchte, 20 778 pro Jahr mehr als zweimalhunderttausend Emmchen, eine Doppelzentner Gerfte und Hafer, 35 730 Doppelzentner Kartoffeln, ganz niedliche Trinkgeldrechnung für einen Staat, der vor dem 4390 Doppelzentner Roggenkleie, 38 180 Doppelzentner Heu, Bankrott steht. Aber Bankrotteure haben bekanntlich noch 27 285 Doppelzentner Stroh. niemals hauszuhalten verstanden. Die Wechsel, die sie aus­stellen, gehen aufs Konto fremder Taschen, und mit dem Wort, daß kleine Geschenfe die Freundschaft erhalten, stopfen fie winzige Löcher zu, um neue große aufzumachen. Für die Berliner neugebackenen Ordensritter ist der heutige Tag ein gefundenes Fressen". Sie dürfen am Schloß­platz Hofluft atmen und an föniglicher Tafel den funkelnagel­funkel­neuen Piepmag mit Rotspon begießen. Oder nein­nagelneu ist so mancher Orden, der auf der bürgerlichen Männerbruſt prangt, doch nicht nur aufpoliert. Von einer gewissen Klasse aufwärts müssen ja die Trinkgelder nach dem Tode des Belehnten an den Staatsschatz zurückgezahlt werden, ein alter Beweis, daß in Preußen das Bülowsche Rezept von der Sparsamfeit einen guten Boden hat. In fleinen Dingen ist ja der rückständigste Staat der Erde schon immer groß ge­wesen. Der Brauch paßt aber vortrefflich zu unseren frisch­dekorierten Freisinnshelden, deren Orden die Brust gewechselt hat wie der Voltsverräter seine politische Hautfarbe. Wie sie wieder da oben im Königsschloß aufgebläht herumstolzieren werden, die Handlanger der modernen preußischen Reaktion! Für einen Orden schon verraten sie das Boltstum, un­bekümmert um den Fußtritt, zu dem der Lackstiefel aus der Wilhelmstraße ständig in der Luft schwebt. Schreiben wir ziehen fönnen, als Zugabe zum Piepmaz die lebenswahren Worte des deutschen Dichters und Zynifers Bürger ins Stammbuch: Biel Klagen hör' ich oft erheben Vom Hochmut, den der Große übt. Der Großen Hochmut wird sich geben, Wenn unsere Striecherei sich gibt!

Ferner: I. Rindfleisch 5175 Doppelzentner, II. 4289 Doppel- Zehlendorf. Die Generalversammlung des Wahlvereins findet gentner Schweinefleisch, III. 1497 Doppelzentner Hammelfleisch. am Dienstag, 19. Januar, abends 8% Uhr, im Lofal von Benno Zur Lieferung zu I gehören 1300 Rinder, die heute schon vorhanden Mickley, Potsdamer Straße 25, statt. Neben der Berichterstattung find, au II 4289 Schweine, wovon schon heute 2400 und des Vorstandes und der Funktionäre steht die Neulvahl des Vor­au III 2994 Hammel, wovon heute zirka 3000 gemästet werden. Zu standes auf der Tagesordnung. Kalbfleisch werden 8100 Stälber, die selbst aufgezogen werden Nieder- Schönhausen. Deutschland in der Welt fönnen, gebraucht. boran!" lautete das Thema, das Genoffe Reichstagsabgeordneter Für Milch werden 1470 Stühe, für Butter 1230 ühe gebraucht, arthur Stadthagen in einer am Dienstag, 19. Januar, die zusammen 9 740 000 Liter Milch geben, die 605 Doppelzentner Säfe werden als Nebenprodukt in der Wolferei gewonnen. Die abends Uhr, im Lotal Schwarzer Adler"( Inh. Ülik), Blanken Kühe sind ohne Schwierigkeiten unterzubringen, auch die notwen- burger Straße, stattfindenden Wolfsversammlung behandeln wird. digen Kälber aufzuziehen ist möglich. Durch eigene Schlachtungen Die Parteigenoffen werden ersucht, für diese Versammlung rege zu wird eine höhere Berwertung des Viehes von nahezu 300 000 m. agitieren. erzielt. Das Großvieh soll im städtischen Schlachthof, das Klein­vich in eigenen Schlachthäusern, wie ein solches schon in Hobrechts­ felde eingerichtet ist, geschlachtet werden.

Der Wahlvereinsvorstand. Bernau . Heute nachmittag 23 Uhr: Generalversammlung bei Kunze, Bürgermeisterstraße. Tagesordnung: 1. Berichte des Vor­standes und der Funktionäre. 3. Parteiangelegenheiten. Der Vorstand.

Zurzeit besteht der Forstbesitz in einer Fläche von 3500 Hektar; er wird sich in nächster Zeit nicht unwesentlich vergrößern. Werden die Erzeugnisse der Forstwirtschaft in der eigenen Verwaltung ver. Bezirken. Ausgabe der neuen Mitgliedsbücher. wendet, so ist der Nutzen, wie festgestellt, um 100 Proz. größer als fonft. Der Bauholzbedarf der Stadt Berlin beträgt pro Jahr 20 000 Festmeter, der Brennholzbedarf 5000 Raummeter. Hier würde ein ganz erheblicher Gewinn herausgewirtschaftet werden

Potsdam . Mittwoch, den 20. Januar, 3ahlabend in allen

Die Gemeindewählerliste. Treptow - Baumschulenweg. Die Wählerliste für die Wahlen Hinein

in die Arbeiter- Bildungsschule! Wieder richten wir diese Mahnung zum morgigen Be. ginn des neuen Schulquartals an die Arbeiterschaft Groß- Berlins, und wieder sind wir überzeugt, daß sie ihr im eigensten Interesse Beachtung schenken wird.

Die Berliner Arbeiter- Bildungsschule hat sich von jeher mit bewußter Absicht in einen scharfen Gegensatz gestellt sowohl zu der sogenannten Bildung", die in Volfs- und Bürgerschule von Staats und Gemeinde wegen den Arbeitern beigebracht wird, als auch zu der wissenschaftlichen Halbbildung, die von wohl= tätigen" oder sogenannten gemeinnütigen" Instituten des Bürgertums den Arbeitern dargeboten wird. Weder will sie eine Allerweltsbildung züchten und dem Kapitalismus willige Arbeits­tiere erziehen helfen. Was sie will, ist im ausgesprochensten Gegenteil hierzu: den Arbeitern durch ganz bestimmte aus­gewählte Teile des menschlichen Wissens zur flaren Erkenntnis ihrer Klassenlage au berhelfen und durch eine bestimmte Be­arbeitungsmethode dieses Wissens die Arbeiter zum wissenschaft­lichen Sozialismus und zu seiner praktischen Vertretung in Partei und Gewerkschaft zu erziehen. Die Schule beschränkt sich deshalb auf den Unterricht

fönnen, weit über 1 Million Mart. Es soll daher in Sobrechts. aur Gemeindevertretung liegt bis 30. Januar d. J. im Gemeinde diefen Drahtpuppen und allen anderen, die sich die Jacke an­felbe ein eigenes Sägewerk erbaut werden, ebenso später in Groß- 9 Uhr vormittags bis 8 Uhr nachmittags, und an den Sonntagen beeren. Auf den Riefelfeldern sind eine Anzahl Kleinpächter( 432) von 9 bis 10 Uhr vormittags öffentlich aus. Besonders haben sich tätig, die durchschnittlich 2-3 Settar zum Gemüsebau gepachtet die im 2. Kommimalbezirk wohnenden Gemeindewähler wegen einer haben und mit ihrer Familie bewirtschaften. eventuell notwendig werdenden Wahl davon zu überzeugen, ob sie in Diefelben liefern nach Berlin alljährlich zirka 395 000 Doppelber Liste berzeichnet sind. Der 2. Kommunalwahlbezirk wird be­gentner Gemüse aller Art, außerdem bezieht Berlin von auswärts pro Jahr noch 1 100 000 Doppelzeniner. Da die Verpachtung ren- grenzt von der Mitte des Dammiveges ausschließlich der beiden tabel ist, sollen an dazu geeigneten Stellen Gemüsegärtnerkolonien Gierhäuser, der Spree , von Nieder- Schöneweide und der Mitte der angelegt werden, die an Gärtner verpachtet werden sollen. Der Stiefholzftraße. Mariendorf - Südende. Die Gemeindewählerliste liegt bis Obstbau hat fortdauernd gute Erträgniffe geliefert, derselbe ist noch sehr ausdehnungsfähig; in der städtischen Verwaltung werden 30. Januar zu jedermanns Einsicht aus im Rathause, Zimmer 11, während der Dienststunden von 8-12 und 3-6 Uhr. Diejenigen allein 1253 Doppelzentner an Obst gebraucht. Mit der Schaffung von Gärtnerkolonien fann nur langsam Gemeindetwähler, welche verhindert sind, selbst Einsicht in die borgegangen werden. Die dazu notwendigen Ausgaben von 8 Mil- Wählerlifte zu nehmen, wollen sich bei einem der nachstehend be­lionen Mark würden sich auf 10 Jahre verteilen und 800 Pächtern nannten Genoffen melden, es wird dann Einsicht für fie genommen. Raum bieten. Zu diesem Zwecke kommt vor allem Osdorf in Frage. Diese Stellen find die Bezirkslokale: Nieswand, Chausseestr. 261; Von Buch über Sobrechtsfelde nach Schmetzdorf ist eine Feldbahn Pieper, Bergstr. 85; Pommerenig, Chauffeeftr. 298; Löwenhagen, gebaut, die sich bewährt hat; es sind daher auf den anderen Gütern Chausseestr. 27; Bierod, Kurfürstenstr. 44; Welt, Kurfürstenstr. 1, ebenfalls Feldbahnen geplant im Gesamtkostenbetrag von 300.000., und bei. Reichardt, Surfürstenstr. 34. Parteigenossen! Ueber davon 240 000 m. im nächsten Jahre. In Hobrechtsfelde ist ein zeuge sich ein jeder, ob er in der Wählerliste steht, damit er feines Getreidespeicher erbaut, wobei das Getreide nur mechanisch auf. Wahlrechtes nicht verlustig geht. und umgeschüttet wird, wie überhaupt Hobrechtsfelde mit allen Steglit. Die Gemeindewählerliste liegt im hiesigen Rathause, Silfsmitteln der Technik ausgestattet ist. Der Bau eines gleichen Zimmer 21, in der Zeit von 8 bis 3 Uhr aus. Speichers ist am Bahnhof Blankenburg sowie für den Süden in Großbeeren beabsichtigt; jeder derselben kostet 215 000 M. Für Nieder- Schönhausen. Die Parteigenossen werden darauf auf den Norden soll die Bäckerei in Buch verwendet werden, für den merksam gemacht, daß die Gemeindewählerlisten bis zum 30. Januar Süden eine solche in Großbeeren erbaut werden, gleichfalls zwei im Einwohnermeldeamt, Blankenburger Straße 10, of parterre, Roggenmühlen, davon eine im Norden, für je 80 000 m. öffentlich zur Einsicht ausliegen, und zwar an den Wochentagen von Da die Fischzucht gute Erträgnisse abwirft, soll eine mecha- 8-3 Uhr, an den Sonntagen von 11-1 Uhr. nische Teichreinigungsvorrichtung für 10 000 m. angeschafft werden. Für Schmetzdorf wird ein Dampfflug benötigt, der 60 000 m. Adlershof . Dienstag, 19. Januar, abends 8% Uhr, findet bei testet. An dem gleichen Orte wird eine Milchlieferungseinrichtung Raul, Bismardstr. 16, die Generalversammlung des Wahlvereins für die Säuglingsfürsorge in Berlin geschaffen, die 25 000 m. er gestattet.- gerner werden die Parteigenossen darauf aufmerksam in Naturwissenschaft, Geschichte, National ftatt. Der Zutritt ist nur gegen Vorzeigung des Mitgliedsbuches fordert. Durch Untersuchungen sind erhebliche Kies. und Baufand gemacht, daß die Gemeindewählerlisten vom 15. bis otonomie, Rechtswissenschaft, Gewerkschafts­Lager festgestellt, mit denen der gesamte Bedarf der städtischen Ber - 80. Januar während der Dienststunden von 8 Uhr vormittags bis wesen und auf sprachliche Uebungen dieses Wissens in Nede. waltung auf Jahre hinaus gededt werden kann, ebenso find Ton- 3 Uhr nachmittags im hiesigen Gemeindeamt, Bismardstr. 1, übung. Sie hat im Laufe der Jahre einen festen Stamm lager aufgebedt, womit der gesamte Steinbedarf in eigenen Biege- bereit erklärt, für die Parteigenoffen, denen die Einsichtnahme nicht haben, die alten Schüler zum großen Teil der Schule zu erhalten Bimmer 9, öffentlich ausliegen. Folgende Genoffen haben sich erprobter Lehrkräfte gewonnen, die ihrerseits wieder verstanden leien gebrannt werden soll. Der Landwirtschaftliche Direktor Schröder faßt seine Dar. möglich ist, diese Arbeit zu übernehmen: G. Tempel, Kronprinzen- und viele neue ihr zu gewinnen. Immer aber kann bei der großen legungen in den Worten zusammen, daß wenn auch die Stadt straße 46; A. Beck, Hadenbergstr. 24; N. Staul, Bismardstr. 16; Bahl organisierter Arbeiter in Partei und Gewerkschaft in Groß­Berlin die Ländereien teuer bezahlen mußte und die Aptierung und Bartels, Bismardstr. 56. Drainierung dieselben weiter erheblich verteuerte, so stehe anderer. Schmargendorf . Die Gemeindewählerlisten liegen im hiesigen Berlin weit mehr für die Schule getan werden. seits die Lage vor den Toren der Weltstadt, die große Finanzkraft Mathaus, Bimmer 3, zur öffentlichen Einsicht aus: wochentäglich der Stadt und der riesige Verbrauch im eigenen Hause gegenüber, bon 10 bis 3 Uhr, Sonntaas von 10 bis 12 11hr, und zwar vom der eben nur richtig organisiert werden muß. Die Möglichkeit, 15. bis 31. Januar. nicht nur eine bolle Rente, sondern auch noch einen Gewinn herauszuwirtschaften, glaubt er beweisen zu können. Hoffentlich finden diese großzügigen Jdeen im Magistrat und Stadtverord netenversammlung das richtige Verständnis und die nötige Unter­ftüßung. Es fönnte nichts Rläglicheres geben, als den Bestrebungen und umfassenden Arbeiten eines Mannes auf diesem Gebiete flein­Wenn mit Hohenzollernsonnenschein der heutige Tag an­liche, engherzige Erwägungen gegenüberzustellen, die die Schaffens. bricht, gibt es im Reiche der Knechtseligkeit ein paar tausend freude erlahmen lassen müssen. Soweit die Kanalisations- und Riefelfelderdeputation in Frage fommt, scheint es an dem not- überglückliche Menschen mehr. Die Heidenangft, die sie in wendigen Verständnis nicht zu fehlen; namentlich der langjährige den letzten Stunden vor dem großen festlichen Ereignis, das Vorsitzende der Deputation hat das große Verdienst, ohne jede leider alle Jahre nur einmal eintritt, ausgestanden haben, Kleinlichkeit den Dingen die Wege zu ebnen. gönnen wir aber auch feiner Hundeseele. Die mächtige preußische Ordenstifte ist wieder mal umgetippt, und wie die Wilden, die für Nasenringe und Glasperlen schwärmen, haben sich die gewaltigen Helden, die mit richtiger Hand ins Näder­werk der Staatsmaschine greifen, über den glitzernden Land gestürzt. Ein paar tausend Draufgänger, die am lautesten schrien, und am träftigsten ihre Ellenbogenfraft erprobten, erhaschten jeder eins der bunten Dingerchen, eilten spornftreichs ins

Partei- Angelegenheiten.

Bierter Wahlkreis. Zu den heute stattfindenden Uraniabor ftellungen find noch Billetts bei Paul Hoffmann, Oppelner Straße Str. 47, und bei A. Schöpfe, Frankfurter Allee 74, zu haben,

Berliner Nachrichten.

Ordensfieber.

Und was steigendes Interesse, zunehmender Bildungseifer an Unterstützung und Teilnahme der Schule gibt, das gibt die Schule hundertfältig zurüd. Was einer daher für die Schule der Berliner Arbeiter tut, indem er an ihrem Unterricht teilnimmt und sie als Mitglied tatkräftig unterstüßt, bas tut er für sich selbst. Darum vor allem auch wiederholen wir zum morgigen Anfang des neuen Lehrplans die ernste Mahnung an alle, die es angeht:

Hinein in die Arbeiter- Bildungsschule

Den alten Teilnehmern, die auch diesmal wieder den Fort­schrittskursus in Geschichte belegen wollen, diene aur Stenntnis, daß der Unterricht auch diesmal wieder im Verbandshaus ber Gastwirtsgehilfen, Große Hamburger Straße 18/19, stattfindet. Schriftliche Einladungen werden nicht versandt,' da als Legitimation die Starte vom letzten Sturse gültig ist.

Das Los der Enterbten.

Dieser Tage war's. Ein grimmig falter Wind pfiff durch die Straßen und haftig eilten die Menschen mit aufgefchlagenem Kragen vorüber, ihrem warmen Heim zu. An einer Ede stand ein im