Nr. 19. 26. Jahrgang.
Parteigenoffen!
Agitiert für für zahlreichen Befuch der morgigen Maffenversammlungen!
Partei- Angelegenheiten.
Mäuschen durch die Hecken und selbst einen Vertreter der Um Feinschmecker zu befriedigen, haben einige vornehme Berliner tachligen Rasse konnte man beobachten, wie er mit putigen Hotels in die Speisenfolge der Mahlzeiten diejenige Delikatesse aufSprüngen die Flucht ergriff. Oben in den Baumästen turnt genommen, die gegenwärtig von dem raffinierten Gaumen der Dritter Wahlkreis. Die Mitglieder werden nochmals auf das das Eichfäßchen und zeigt seine halsbrecherischen Künste, amerikanischen Milliardäre besonders bevorzugt wird, nämlich heute im Gewerkschaftshause, Engel- Ufer 15, stattfindende Stifwährend auf der äußersten Spize eines Zweiges eine Ringel- eingeführt. Die führenden Firmen des Berliner Delikatessen- und Känguruhbraten. Das Fleisch wird gefroren aus Ausstralien tungsfest des Wahlvereins aufmerksam gemacht. Beginn des- taube mit eingezogenem Kopf sich in den warmen Sonnen- Bildprethandels haben jedoch kein rechtes Vertrauen, daß dieser eingeführt. Die führenden Firmen des Berliner Delikatessen und felben 8% Uhr. Billetts a 30 Bf. find noch bei sämtlichen Bezirks strahlen auf und niederwiegt. Leckerbissen bei uns dauernden Abfaz finden wird. Bereits vor führern und beim Kassierer Albert Harndt, Friedrichsgracht 22, Auf dampfenden Rossen fliegen Reiter vorbei, hoch wirbelt einigen Jahren schlugen Versuche, die Berliner Feinschmecker an den zu haben. Am Dienstag, den 26. Januar, abends 8% Uhr, findet im der Sand unter den Hufen der Tiere auf. 8wei Kinder, ganz Genuß gebadener Känguruhschwänze zu gewöhnen, fehl. Auch in Gewerkschaftshause eine außerordentliche Generalversammlung weiß in Pelz und Wolle gekleidet, die fleinen, frischen Ge- London und Paris will sich der Känguruhbraten nicht recht einstatt. Näheres morgen im Inseratenteil. Der Vorstand. sichter wie Milch und Blut, trippeln stumm und Hand in bürgern. Ein hervorragender Kochkünstler der Seinestadt äußerte Hand den schmalen Pfad entlang. Die Gouvernante folgt in fürzlich, feine Kunden zögen es vor, von solchen Delikatessen zu Lesen, statt sie zu verspeisen. einiger Entfernung. Und über die Wipfel der Bäume hinweg zieht mit schweren in anderen Kreisen den Kopf, wie man die verwöhntesten Gaumen Während die Masse der Bevölkerung hungert, zerbricht man sich Flügelschlägen eine Strähe und ihr heiseres Stra- fra- fraa befriedigt. flingt mißtönend durch die friedliche Stille. An den Büschen aber treiben die Keime schon träftig hervor, hie und da sind die ihre Ware durch bestimmte Fuhrunternehmer erhalten. Gestern Sägespäne statt Mehl haben einige Mehlgroßhändler erhalten, an den Zweigen sogar zarte, halbentwickelte Blätterbüschel zu ist ein Mann, der diese Unterschiebungen veranlaßt haben soll, versehen. An manchen Stellen des Bodens sprießen auch schon haftet worden. feine Grasspitzen herauf und strecken das grüne Näschen verwundert in die milde Luft und scheinen baß erstaunt zu sein über das prächtige, sonnige Wetter. Wenn sie ihre Fürwißig feit nur nicht mit einem frühen Tode werden büßen müssen, denn im Hinterhalt lauert der grimmige Bursche, um zur passenden Stunde sein eisiges Regiment wieder anzutreten.
Alt- Glienicke. In diesem Frühjahr finden die Ergänzungswahlen zur Gemeindevertretung statt. Es ist daher notwendig, daß sich jeder Wähler davon überzeugt, ob er in die Wählerliste eingetragen ist. Die Wählerlisten liegen vom 15. bis 30. Januar öffentlich im Gemeindebureau während der Dienststunden( auch Sonntags) aus. Hat ein Wähler teine Zeit, selbst die Liste ein zusehen, so wende man sich, mit Legitimation bersehen( lette Steuerquittung), an folgende Parteigenossen, die gerne bereit find, dies zu tun: Mag Winkelmann, Konsum; Paul Treffehn, Barbier, Köpenicder Straße 43; Gustav Joch, Restaurateur, Köpenider Straße 45; Karl Rühle, Grünauer Straße 47; Karl Witte , Restaurateur, Köpenider Straße 6.
Bankow. Morgen, Sonntag, morgens von 8 Uhr an: Flugblattverbreitung für die Stichwahl im 1. Bezirk. Die Genossen aus dem 2. Wahlbezirk wollen sich wie am Mittwoch zur Bere fügung stellen. Alle Helfer für den Wahltag versammeln sich nach bem Flugblattverbreiten zwischen 10 und 11 Uhr bei Abendroth. Der Vorstand.
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B
schweren Bluttat am Müggelsee vergangen. Am 23. Januar 1908 Der Förstermord am Müggelsee. Ein Jahr ist jetzt seit der wurde morgens die Leiche des erschossenen Försters Schwarzenstein an der Rahnsdorfer Chaussee aufgefunden. Das geheimnisvolle Drama hat noch heute feine Aufflärung gefunden. Anfangs glaubte man, Schwarzenstein sei das Opfer eines Wilderers geworden. Dann nahm man unter dem schweren Verdacht des Vatermordes den Ablenkung einer Straßenbahnlinie. Die Straßenbahn ist ge Sohn des Ermordeten fest, doch die Geschworenen mußten ihn wegen Friedrichshagen . Morgen, Sonntag, mittags 12 Uhr, im Saale nötigt, die wichtige Linie 74 Kniprodestraße- Bahnhof Ebersstraße mangelnder Beweise freisprechen. Ob die Mordaffäre wohl noch der Witwe Lerche, Rundteil: Bolts versammlung. Tages in den Nächten der nächsten Woche zum Teil abzulenten. Die Ab- jemals ihre Aufklärung finden wird? Die Forstbeamten der Oberordnung:" Für das allgemeine Wahlrecht! Gegen den Wahl- lenkung ist durch die notwendige Auswechselung der Oberleitungs- försterei Stöpenick haben am Tatort einen Kranz aus Tannengrün rechtsraub!" Da die Versammlung Buntt 12 Uhr eröffnet wird, anlagen an der Ecke der Bülow- und Potsdamer Straße bedingt. angebracht, auf deffen schwarzer Schleife nur die Daten 22. 1. 08." t das pünktliche Erscheinen der Genoffen notwendig. Heute Sie beginnt erst um 2,20 nachts und dauert bis zum Schluß des und 28. 1. 09" aufgedruckt find. Betriebs in der Frühe. Sie betrifft nur die Richtung nach Schöne Eines Sittlichkeitsverbrechens an einem Schulkinde wird ein abend findet von den Bezirkslokalen aus eine Handzettel berg , in der die Wagen durch die Lüßows, Genthiner, Moßstraße, Gemeindeschullehrer beschuldigt, der an der 144. Mädchenberbreitung statt. über den Nollendorfplaß, die Maaßenstraße, den Winterfeldtplatz, Gemeindeschule in der Gräfestraße angestellt ist. Der Ober- Schöneweide. Heute, Sonnabend, abends 7½ Uhr: die Golz- und Afazienstraße gehen. Die Umlenkung findet in Lehrer, ein junger Mann von 23 Jahren, foll im Klassenzimmer sich Handzettelverbreitung von den Bezirkslokalen aus. Kein Genosse allen Nächten zwischen Montag und Sonnabend, den 25. und an einem siebenjährigen Mädchen vergangen haben. Die Sache ist darf fehlen. Der Vorstand. 30. Januar statt. durch die Mutter des Kindes dem Rektor mitgeteilt worden, der sie Mahlsdorf , Ostbahn. Sonntag, den 24. Januar, abends 6 Uhr, bei Linke, Grunowstraße: Generalversammlung des Wahlan die ihm vorgesezte Behörde weitergegeben hat. Daraufhin ist vereins. Auf der Tagesordnung stehen außer Neuwahl des Geber Lehrer fofort von seinem Amte suspendiert worden, auch find samtvorstandes wichtige Angelegenheiten. bereits erste Bernehmungen durch die Organe der Schule erfolgt. Der Leichenfund im Wannsee ist aufgeklärt. Die Selbst. einen Revolveranschlag auf den Ingenieur b. Köller- Banner in der Rubensstraße 8 gemacht hatte.
Die tgl. Museen( das Alte und das Neue Museum, das Kaifer- Friedrich- Museum, die Nationalgalerie, bas Stunstgewerbemuseum, das Muſeum für Völlerkunde und die Sammlung für
Stralau. Morgen früh 8 Uhr: Handzettelverbreitung in allen deutsche Boltstunde) bleiben am Geburtstage des Kaisers gemörderin ist die Gesellschafterin Lina Wey, die, wie wir mitteilten,
Bezirken. Anschließend daran werden Mitteilungen gemacht; es ist daher Pflicht eines jeden Genossen zu erscheinen.
Tegel . Heute, Sonnabend, abends von 8 Uhr ab, findet von den Bezirkslokalen aus eine Handzettelverbreitung statt.
Sonntag, vormittags 9 Uhr, bei Salfes. Brunowstr. 23: Fort fehung des Kursus über soziale Gesetzgebung. Mittage 12 Uhr: Voltsversammlung in W. Trapps Festfälen, Bahnhofstr. 1. Agitiert für Massenbesuch.
schlossen.
Lügenkalender.
Jm Arbeiter- Radfahrer" lesen wir:
Von einem Automobil überfahren wurde gestern abend um teilt, der sich„ Sozialer Voltskalender auf das Jahr 1909" nennt vom Görlizer Ufer 3. Der Knabe spielte mit mehreren anderen Zurzeit wird vor allem in fleinen Orten ein Kalender ber 6% Uhr der 5 Jahre alte Sohn Artur der Arbeiterfrau Rudelt und aus der Stöckerschen Verlagsanstalt in Berlin stammt. Der an der Ede des Görlizer Ufer und der Schlesischen Straße, als Inhalt stroßt von Verleumdungen gegen die Arbeiterbewegung. In aus dieser das Automobil des Bautediters Stalisch aus der Stars raffinierter Weise spekuliert der Kalender auf den Understand der garder Straße 10 einbog. Im Gifer des Spieles fah er den Wagen Massen und erzählt einen sehr bedauerlichen Vorfall, an dem ein nicht und wurde ohne Schuld des Chauffeurs überfahren. Dieser Bundesgenosse beteiligt war, in total entstellter Weise. Um die brachte ihn nach der Rettungswache am Görlißer Bahnhof und von Verlogenheit des frommen Kalendes zu tennzeichnnen, geben wir dort nach dem Krankenhaus am Urban, weil die Aerzte einen Bruch diese Niederträchtigkeit wieder, des linken Oberschenkels feststellten.
Jm Köpenider Forst, so erzählt der Kalender, sei am 10. Mai Der Sprung in die Spree. Die Verzweiflungstat eines jungen 1908 ein junger Bahnbeamter von einem Radfahrer in unglauba list feiger und roher Weise erschossen" worden. Die beiden Zeugen etwa 16jährigen Mädchens rief gestern nachmittag am Stupferdes Vorfalles hätten der Polizei angegeben, daß der Radler das graben allgemeines Aufsehen hervor. Die unbekannte Lebensmüde Abzeichen des sozialdemokratischen Arbeiter- Radfahrerbundes geschwang sich über das Geländer hinweg und sprang mit einem tragen und seine Stulle in einer Nummer des Vorwärts" aufbe- Aufschrei in die Spree hinab. Bassanten machten einige Schiffer wahrt habe. Der Vorsitzende des Radfahrerbundes habe der Polizei aufmerksam und man ruderte in einem Kahn nach der Stelle, an seine Unterstüßung zugesagt. Der Vorwärts" habe jedoch alle ber das junge Mädchen untergegangen war. Nach längerem verdiese für die Entdeckung des Mörders wichtigen Tatsachen unter- geblichen Suchen stießen die Retter auf den Körper der Bebensmüden und schafften ihn in den Kahn. Die Gelbstmordkandidatin schlagen.
An dieser frommen Schauergeschichte ist so ziemlich alles ge- batte das Bewußtsein verloren. Sie wurde nach der nahen Königfälscht. Den frommen Verfassern des Bolfskalenders ist selbstverlichen Klinik gebracht, wo sie noch immer besinnungslos darniederständlich bekannt, daß der Radfahrer freigesprochen worden ist. liegt.
Gefunden wurde in
Nieder- Schönhausen. Die Parteigenoffen werden darauf auf merksam gemacht, daß die Gemeindewählerlisten bis zum 30. Januar im Einwohnermeldeamt, Blankenburger Straße 10, Hof parterre, öffentlich zur Einsicht ausliegen, und zwar an den Wochentagen von 8-3 Uhr, an den Sonntagen von 11-1 Uhr. Borsigwalde- Wittenau. Montag, den 25. d. Mts., abends 8% Uhr: Oeffentliche Volksversammlung in den Borsigwalder Festsälen. Referent: Genosse Artur Stadthagen. Sonntag, vormittags 8% Uhr: Sandzettelverteilung. Treff punkt in Borfigwalde bei A. Reuter, in Wittenau bei A. Schulze. Behlendorf . Dienstag, den 26. d. Mts., abends 8 Uhr, findet im Lotale des Herrn W. Mied, Karlstr. 12, eine öffentliche Ver fammlung für Männer und Frauen statt, in welcher Stellung zur neuen Gewerbeordnungsnovelle genommen werden soll. Der Referent wird in der Versammlung befannt gemacht. Zu dieser Versammlung findet am Sonntag, den 24. Januar, also morgen, eine Handzettelverbreitung statt. Die Verbreitung erfolgt von den Bezirkslofalen aus. Der Vorstand. Auch das gegen den Vorwärts" Gesagte sind wider besseres Wissen Ein armes Mädchen, das ersatzpflichtig ist, hat auf dem Wege Friedenau . Die Wählerliste zur Gemeindevertreterersatzwahl erhobene Beschuldigungen, denn er hat in Nr. 111 vom 18. Mai Alexandrinenstraße- Mohrenstraße ein Bortemonnaie mit 24 Mart 1908 die Mitteilung über das Abzeichen und das Stullenpapier Inhalt verloren. liegt in der Zeit vom 15. bis 30. Januar von 8 bis 3 Uhr im gebracht. Als Hauptsache ist aber hervorzuheben, daß von einem Nowaki, Alexandrinenſtr. 82, IV rechts. Es hofft auf Abgabe durch den Finder an Rathause, Feurigstr. 8, aus. Genossen, welche verhindert sind, worde bei der ganzen traurigen Angelegenheit überhaupt nicht die einem Bugabteil in der Nacht vom 20. zum 21. Januar eine große selbst die Listen einzusehen, mögen sich an folgende Genossen Rede sein kann. Der hier als Mörder verleumdete Radfahrer, der Maschinenschraube fowie 10 Zentrumsbohrer und eine Riemenschnur. wenden: Restaurateur A. Huhn, Wagnerplab 1; Restaurateur Bundesgenosse Gugen Desta, hat sich im Gefühl feiner Schuld- Abzuholen bei W. Bebenfee, per Abresse C. Kühn u. Söhne, Breite G. Schönfeld, Rheinstr. 31; Restaurateur Salies, Fröaufstraße, lofigteit am 12. Mai 1908 freiwillig ber Bolizei gestellt und ist straße 25/26, Hof linter Seitenflügel I rechts. Ede Blankenbergstraße; Restaurateur Hallmann, Stubenrauch am 9. September 1908 in der vor der zweiten Ferienstraftammer straße, Ede Wilhelmshöher Straße; Kaufmann M. Flieg, Rhein - des Landgerichts II Berlin geführten Verhandlung, über welche Feuerwehrbericht. Die Zahl der Alarmierungen ist in diesem der Arbeiter- Radfahrer" in Nr. 291 bom 1. Oftober 1908 aus- Monat bei der Berliner Feuerwehr ganz erheblich. Bis heute führlich berichtet hat, freigesprochen worden, weil sich in der Ver- wurden schon 320 Alarme verzeichnet. In der letzten Nacht wurde Hohen- Schönhausen. Die Parteigenoffen des Gemeindebezirks handlung die schon längst bekannte Tatsache bestätigte, daß der der 20. Zug nach der Oberwallstraße 4a gerufen. Dort, an der werden darauf aufmerksam gemacht, daß die Wählerlisten auch Angeflagte mit seiner Frau von dem Erschoffenen, einem Bahn- Gde der Französischen Straße war im Telegraphenamt die KabelSonntags von 10-11 Uhr im Gemeindebureau, Hauptstr. 8, ein arbeiter, und dessen Begleitern im tohen Uebermut angefallen isolierung an Fernsprechkabeln in Brand geraten. Wegen eines Wohnungsbrandes rüdte der 3. Zug nach der Franfedistr. 14 aus. werden waren. In der Notwehr gegen diesen Roheitsaft geschah es zusehen sind. Am Mittwoch, den 27. Januar, abends 8 Uhr, findet im dann, daß ein Schuß aus dem Revolver des Angeflagten losging ließ fofort träftig Wasser geben, wodurch eine weitere Ausdehnung Brandmeister Mander fand einen ausgedehnten Brandherd vor und Lokal des Genoffen E. Herschleb, Berliner Straße 93, unfere und unglüdlicherweise den Bahnarbeiter traf. Generalversammlung statt. Tagesordnung: 1. Bericht des Vor- Außer dem Vorwärts" und dem Arbeiter- Radfahrer" haben berhütet wurde. Der Brand eines Heubodens beschäftigte die Wehr standes und Neuwahl desselben. 2. Bericht aus der Gemeinde- fämtliche Berliner und viele andere Beitungen ausführlich über in der Joachimstr. 14. Die unter dem Boden eingestellten Pferde bertretung. 8. Verschiedenes. bicfe Gerichtsverhandlung berichtet. Die frommen Kalendermacher wurden sämtlich gleich nach Ausbruch des Brandes in Sicherheit Groß- Lichterfelde . Die Parteigenossen werden ersucht, sich am find genau unterrichtet, fie ignorieren aber die in der Gerichtsver- gebracht. Der 7. Zug wurde nach Borhagen beordert. Dort war Sonntag, den 24. Januar, bormittags 10% Uhr, handlung festgestellten Tatsachen, weil fie, blieben sie bei der Wahr in der Gabriel- Mar- Straße 13 ein Brand in einem Wohnzimmer in den Lokalen pünktlich einzufinden, in denen unsere Zahlabende heit, die sozialdemokratische Mordgeschichte nicht erzählen könnten. ausgefommen. Die Flammen, im obersten Stockwerk des Seiten stattfinden. Es wird erwartet, daß kein Genoffe ohne zwingenden Die Wahrheit wiro in ihr Gegenteil verkehrt und dies fennzeichnet flügels entstanden, hatten schnell eine große Ausdehnung erlangt, Grund fernbleibt. Die für Dienstag, den 26. Januar, in Aus- die Gewiffenlosigkeit und Verlogenheit jener frommen Gesellschaft, so daß es längerer Böschtätigkeit bedurfte, um das Feuer zu löschen. ficht genommene öffentliche Volksversammlung findet an diesem die sich dem Wahne hingibt, mit schmutzigen Mitteln den Sieges- An der Löschung beteiligte sich auch die Rummelsburger Feuerwehr, Tage nicht statt, dagegen hält der Wahlverein am genannten lauf der Arbeiterbewegung aufhalten zu können." Tage seine Mitgliederversammlung im Kaiserhof"
straße 47, Laden; Kaufmann R. Matthes, Mofelstraße 7, Baden. Die letzte Steuerquittung ist vorzulegen..
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ab, deren Tagesordnung noch bekannt gegeben wird.
Der Vorstand.
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die auch die Aufräumung besorgte. Gestern vormittag um 8 Uhr tam auf dem Kohlenbahnhof Wedding in der Fennstraße ein Feuer aus, das den 16. Bug längere Zeit beschäftigte. Das Feuer war Die Errichtung eines Volkskunsthauses für Berlin ist von der in einem Arbeitsraum ausgekommen und hatte Bretterverschläge, Generalversammlung der Neuen Freien Boltsbühne befchloffen Prestohlen u. a. ergriffen. Durch kräftiges Wassergeben wurde worden. Die schnelle Ausdehnung des Vereins, der schon 28 000 eine weitere Ausdehnung verhütet. Derselbe Zug hatte in der Mitglieder zählt, ist die erste Ursache für die Schaffung eines eigenen Ruheplasstraße 22 einen Süchenbrand zu löschen. In der Lothringer Heims; außerdem hat man sich entschlossen, auch das Programm zu Straße 34/35 brannten Fußböden u. a., in der Zehdenicker erweitern und neben der Vorführung von dramatischen Werken auch Straße 7 Betten, Möbel u. a., in der Memeler Straße 47 eine Konzerte, Lefeabende usw. einzurichten. Ferner sollen hervorragende Wohnung und am Schöneberger Ulfer 40 Gardinen, Deden u. a. Werte der Malerei und Bildhauerkunft den Mitgliedern vorgeführt Weitere Brände mußten in der Bettentofer Straße 88 und an vers werden, um den Geschmack zu läutern. Die Neue Freie Voltsbühne schiedenen anderen Stellen gelöscht werden. leiftet als Verein zu dem Bauvermögen eine Beitragssumme von 10 000 9. Ferner werden vom Beginn des Spieljahres 1909/10 zum Einschreibegeld und den Vorstellungsbeiträgen, sowie dem Bei trage für Juli- August ein Zuschlag von 10 Bf. erhoben; diese Beträge sollen dem Baubermögen zugewiefen werden. Durch das welfe, faule Laub am Boden rascheln lustig schwarze Amseln und graue Droffeln, die beim Herannahen figer des Lofalanzeiger" gegriffen. Im Auftrage des Herrn Scherl Scherliche Reklame. Bu einer eigenartigen Reklame hat der Be eines Fußgängers feelenruhig sigen bleiben und ihn, das wird der Flugtechnifer Armand Züpfel nach Berlin kommen und mit hübsche Köpfchen zur Seite geneigt, mit ihren klugen Neuglein einem Voisinschen Apparat auf dem Tempelhofer Felde in der Beit so furchtlos mustern, als wollten sie sagen:" Du tust mir wohl zwischen dem 28. Januar und dem 4. Februar Flugversuche annichts zu Leide!" Zuweilen huscht auch mal ein fürwitiaes fteDen
Wenn man in diesen Tagen um die Mittagszeit durch den Tiergarten wandelt, konnte man sich in den März bersetzt fühlen, so vergnügt lachte die Sonne durch die kahlen Wipfel der Bäume, und all die fleinen lieben Sänger, die uns auch im Winter nicht verlassen, hüpfen und flattern aller Sorgen ledig mutwillig von Ast zu Ast.
Vorort- Nachrichten.
Die Delegierten und Vorstände der Charlottenburger Gewerkschaftskommission waren am 20 d. M. in einer gemeinschaftlichen Sigung zusammengetreten, um Stellung zu der am 12. refp. 14. Februar stattfindenden Arbeitslosenzählung nach dem Hauslistensystem au nehmen. Genosse Flemming legte dar, daß das bei der