für sich mißbrauchen wollen, wettern sie gegen die Arbeiter ,!( für den Fall, daß die Vorlage doch Gesez wird) im Busen bergen. Der Gefreite brachte bie Straftaten" gur Meldung und die das Koalitionsrecht für sich beanspruchen. Jedenfalls ändert an dem Gesamturteil über, das Unternehmer| Müller fam wegen Gehorsamsverweigerung, UnErfreulich war es, daß endlich einmal von sozialdemo- Machwerk auch der Umstand nicht das geringste, daß zu§ 13- gehorsams, Beharrens im Ungehorsam, Achtung3tratischer Seite das agrarische Gebaren gebührend gebrandmarkt die Zulassung der Gewerkschaftsführer zu den Arbeitskammern ber Iehung und Beleidigung vor das Kriegsgericht. Er wurde. Genosse Leinert wies den Herren nach, was es empfohlen wird; denn es ist dies ja der einzige Weg, auf dem die gab den größten Teil zu, will sich aber der Tragweite seiner mit dem Märchen von der Not der Landwirtschaft auf sich Arbeitgeber ihre Söldlinge in die Arbeitskammern hinein Handlungsweise nicht bewußt gewesen sein und ca hat, er widerlegte an der Hand der Einkommensteuerstatistit lancieren fönnen! Wie sehr dem werten Unternehmerfartell dieser nicht so ernst gemeint haben, weil der Gefreite doch ein die Phrase von dem Rückgang der Einkommen auf dem Lande Wunsch am Herzen liegt, ergibt sich daraus, daß es zur Untere Kamerad war. Als der Anklagevertreter eine mehrmonatige und hielt den Agrariern ihre Dreiftigkeit, sich auf Kosten der stützung seiner paritätischen" Anregung sogar die sozialdemo- Gefängnisstrafe beantragte, wußte der Soldat gar nicht, wie ihm Armen noch mehr bereichern zu wollen, in scharfen Worten fratischen Gewerkschaftsführer über den grünen Klee lobt: dieselben geschah. Er bat weinend um milde Strafe, weil er sich in dem bor Augen. Die Herren von der Rechten, denen die sozial- Führer, die vier Seiten vorher als vom Klassenhaß verblendete Augenblick nicht klar darüber gewesen wäre daß demokratische Rede unangenehm auf die Nerven fiel, schickten Demagogen charakterisiert worden sind..... der Kamerad fein Vorgesetter gewesen sei. Herrn v. Pappenheim ins Treffen. Aber dieser Junker Das Gericht ließ diese Einwände nicht gelten und erkannte wegen erging fich, anstatt die fachlichen Argumente fachlich zu der„ Beharrlichkeit" und der„ Unverschämtheit", mit der der Anwürdigen, in persönlichen Anrempelungen gegen Leinert, die geklagte gehandelt habe, auf drei Monate Gefängnis!!! unser Genosse natürlich gebührend zurücwies. Müller wurde sofort in haft genommen.
Im übrigen verlor sich die Debatte, die am Dienstag fortgefekt wird, in Einzelheiten.
find.
Kriegervereine und Gewerkschaften.
Verurteilung des Landtagsabgeordneten Dr. Schepp. Vor dem Schöffengericht Lichtenberg tam gestern eine Episode aus dem Landtagswahlkampf in Niederbarnim zur Verhandlung. Unter der Anklage des gemeinschaftlichen Hausfriedensbruchs standen zwei Mitglieder der demokratischen Vereinigung, der ehemalige Bastor, Schriftsteller Kötschke und der Schriftseter W. Derjenige, welcher sie auf die Anklagebank gebracht hat, ist eine liberale Lokalgröße in Karlshorst , Baumeister Jean Löwenthal.
Die Balkankrife.
Der ferbisch- österreichische Konflikt.
Wien , 22. Februar. Die heute in Wien verbreiteten Gerüchte, Die Leitung der, deutschen Kriegervereine hat es bekanntlich den daß der Krieg mit Serbien beschlossene Sache und ein Iti. ameraden Arbeitern" nicht nur verboten, sozialdemoDer Hausfriedensbruch soll begangen sein in einer von frei matum bereits abgegangen sei, werden von offiziöser Seite e'n t- fratischen Wahlvereinen als Mitglieder anzugehören, sondern sich finniger Seite' einberufenen Versammlung, zu der alle bürgerlichen schieden dementiert. Man erklärte, daß ein entscheidender auch zur Wahrung ihrer Berufsinteressen den freien Gewerkschaften Wähler eingeladen waren. Die beiden Angeklagten besuchten die Schritt der österreichischen Regierung gegen Serbien, falls er note anzuschließen. Zur Rechtfertigung dieses Verbotes hat der Geh. Versammlung. Als Referent trat Dr. Schepp auf, der von den wendig sein sollte, erst in zwei bis drei Wochen zu erwarten Regierungsrat Dr. A. Westphal, Major der Landwehr a. D. und Konservativen aufgestellte und mit konservativer Hilfe gewählte fen. Zugegeben wird, daß die Situation infolge der Haltung stellvertretender Vorsitzender des preußischen Landes- Striegerverbandes, liberale Landtagsabgeordnete. Schon in mehreren Versammlungen Rußlands, welches das Konferenzprogramm wieder eine Schrift veröffentlicht, in der er nachzuweisen versucht, daß die war dem Dr. Schepp von wirklich liberalen Männern entschiedene aufgegriffen hat, um einen diplomatischen Erfolg auf Kosten freien Gewerkschaften lediglich sozialdemokratische Einrichtungen" Opposition gemacht worden wegen seines Kompromisses mit den aufgegriffen hat, um einen diplomatischen Erfolg auf Kosten Konservativen. In Karlshorst wollte Dr. Schepp- wie er vor Defferreichs zu erzielen, und auch bemüht fei, die Mächte zu einem Für den Fall, daß die Kameraden Arbeiter" ihre Gericht als Zeuge fagte darlegen, daß er durch den Abschluß des gemeinsamen Schritte in Wien zu bewegen, sich ernster gestaltet hat. Für den Fall, daß die„ ameraden Arbeiter" ihre Trotz der Schwierigkeiten wird doch noch immer an die Möglich= Berufsinteressen wahrnehmen wollen, werden ihnen folgende Kompromiffes nicht die Grundsäße seiner Partei verraten habe.- nationale“ und„ reichstreue" Berbände empfohlen: Die Hirsch. Aber auch in der Karlshorster Versammlung waren zahlreiche feit geglaubt, den Frieden zu erhalten. nationale“ und„ reichstreue" Berbände empfohlen: Die Hirsch Opponenten. Diese wurden von vornherein, anscheinend auf VerDie Intervention. Dunderschen Gewertvereine, die chriftlichen anlaffung des liberalen Kandidaten Dr. Schepp, mundtot gemacht. Arbeitervereine( fatholische Fachbereine und London, 22 Februar. Die Unterhandlungen, welche unter den evangelische Arbeitervereine), bie christlichen selbe eröffnet hatte, teilte er sogleich mit, daß eine Diskussion über unternommen worden sind, haben bisher noch zu einem Als der Einberufer der Versammlung, Baumeister Löwenthal, die- Signatarmächten bezüglich der österreichisch- serbischen Beziehungen Gewerkschaften, die katholischen Gewerkschaften bas Referat nicht zugelassen wird. Von den Gegnern des Dr. Scheppt esultat geführt. Man ist der Ansicht, daß die Friedensaus Gewerkschaften, die katholischen Gewerkschaften und die vaterländischen Arbeitervereine. Tretet", wurde das Wort zur Geschäftsordnung verlangt. Aber sie bekamen sichten sich bedeutend mehren würden, wenn man die Absichten Baron ruft Herr Westphal seinen Kameraden Arbeitern zu, wenn Ihr Gure es nicht. Die Rufe zur Geschäftsordnung" sekten sich fort, und ehrenthals fennen würde, sowie welche KompensaArbeiterinteressen wahrnehmen wollt, in eine der nichtsozialdemo- wegen der allgemeinen Unruhe konnte Dr. Schepp nicht zum Wort tionen Desterreich beabsichtige Serbien aus eigenen Mitteln ankratischen Arbeitervereinigungen oder Gewerkschaften ein! wählt je kommen. Löwenthal forderte diejenigen, welche sich nicht ruhig zubieten. Worttionen nach Euren Neigungen eine von ihnen! Sucht den sozialdemo- verhielten, auf, den Saal zu verlassen. Niemand ging. Löwen. fratischen Gewerkschaften möglichst Abbruch zu tun! Bertretet Eure Die Unabhängigkeit Bulgariens. that wandte sich hilfefuchend an den überwachenden Gendarm. Interessen, wie und wo Ihr sonst wollt, möglichst im fried- Dieser gab ihm den Stat, er möge seine Aufforderung an bestimmte neuerliche Servortreten Rußlands in der Balkankrise Außer dem serbisch- österreichischen Konflikt bildet auch das lichen Einvernehmen mit Euren Arbeitgebern, denn Personen richten. Wenn diese sich nicht entfernten, dann erst Wenn diese sich nicht entfernten, dann erst fte find nicht Eure Feinde, Ihr seid vielmehr beide, Arbeitgeber wie tönne der Gendarm Herrn Löwenthal bei der Entfernung der Be- Grund zu Besorgnissen. Um seinen Einfluß in Bulgarien zu Arbeitnehmer, in Gurem und des Waterlandes Interesse darauf an- treffenden behilflich sein. Löwenthal verließ den Vorstandstisch stärken, schlägt Rußland die sofortige Anerkennung ber und ging hilflos im Saale unter den erregten Opponenten hin und Selbständigkeit Bulgariens vor. Fürst Ferdinand, der nach Peterszu verlassen. Der eine ging auch. Nur Kolschte zweifelte das Haus teit aufgefaßt wird. Es scheint aber, daß die Westmächte diesen ber. Schließlich forderte er die beiden Angeklagten auf, den Saal burg gereist ist, ist dort mit königlichen Ehren empfangen worden, was in Konstantinopel bereits als Anerkennung der Unabhängig, recht Löwenthals an und ging erst, nachdem der Gendarm ihn dazu aufgefordert hatte. Die beiden Hinausgewiesenen wurden durch den Schritt Rußlands nicht unterstützen werden. Gendarm festgestellt und durch die liberalen Helden dem Strafrichter überliefert..
gewiefen, in Frieden miteinander zu arbeiten!"
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Arbeiter, die ihre Staffentage ertanut haben und auf politische In der Hauptsache stimmen wir übrigens Herrn Westphal zu, Bildung Anspruch erheben, gehören nicht in Kriegererbeine.-
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Vor Gericht beriefen sich die Angeklagten darauf, daß es ihr gutes Recht sei, der Versammlung beizuwohnen und dort zu sprechen, daß es allem Brauch widerspreche, wenn in einer Wählerversamm lung feine Diskussion zugelassen werde, und daß sich die Versamme lung sofort beruhigt haben würde, wenn man ihnen das Wort zur Geschäftsordnung erteilt hätte. Sie hätten sich demnach nicht des Hausfriedensbruchs schuldig gemacht.
Protest gegen die Altenburger Wahl- ,, Reform". In einer von weit über 1500 Personen besuchten Versamm fung protestierte die Altenburger Arbeiterschaft am Sonntag gegen die von der Regierung beim Landtag eingebrachte Wahlgesetzreform" vorlage, die darauf hinausläuft, das bestehende Vierflassen wahl, recht durch Aufpfrepfung von vier Ständevertretern je einen Vertreter der Handels-, der Landwirtschafts-, der Handwerks und der erst noch zu schaffenden Arbeitskammer zu berewigen. Die Versammlung nahm eine Resolution an, in der das allgemeine, gleiche und direkte Wahlrecht auf der Grundlage der Verhältniswahl gefordert wird. Nach Schluß der Versammlung, an der wegen Ueberfüllung des Saales gegen 500 Mann nicht teilnehmen konnten, gingen die Massen auf die Straße. An dem Buge beteiligten sich gegen 8000 Personen. Det Bug bewegte sich auf Freisprechung, weil die rechtlichen Voraussetzungen des Haus über den Markiplak nach dem Minifterium- an der Wohnung friedensbruchs für beide Angeklagte nicht zutreffen. -des Landtagspräsidenten, Oberbürgermeister Oswald vorbei und Moralisch verurteilt sind durch dies Verfahren der Kompromiß wieder nach dem Marktplah gurück, wo sich der Zug auflöſte. Die Polizei hielt sich zurüd und legte dem Umzuge feine Hindernisse in den Weg. Zwei Kompagnien des in Altenburg garnisonierenden Infanterieregimentes waren in der Kaserne konfigniert.
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Ein sozialdemokratisches Amtsblatt.
Im Gemeindekollegium in Hof stellte Genoffe Rauh den Antrag, das Amtsblatt der Oberfränkischen Volkszeitung" als Beilage beizugeben. Bon 34 Anwesenden stimmten 15 für den Antrag, und der Borsitzende konstatierte schon Ablehnung, als der Antragsteller die Gegenprobe berlangte. Hierbei erhoben sich 13 Herren, während 6 sich der Stimme enthielten. Damit ist der
Amtsblatt als Beilage.
Zum Arbeitskammer- Gesetzentwurf
hat auch das Kartell der Arbeitgeberverbände in den Baugewerben Groß- Berlins( 17 Verbände mit ungefähr 8000 Unternehmern) dem Reichstage am 19. d. M. eine Denkschrift überreicht.
Aus rechtlichen Gründen beantragte der Amtsanwalt die Freisprechung der beiden Angeklagten. Das Gericht erkannte auch
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abgeordnete Dr. Schepp und seine Freunde, welche erst die Redeund Versammlungsfreiheit tnebelten, die Männer, welche dagegen protestierten, mit polizeilicher Hilfe hinauswerfen und vor den Richter bringen ließen und dann noch erleben müssen, daß die Angeklagten freigesprochen werden.
Wie es mit der Rede- und Versammlungsfreiheit bei den Liberalen steht, hat der vor den Kadi gezerrte Vorfall trefflich
illustriert.
Paris, 21. Februar. Die Erfahwahlen für die am 3. Januar zu Senatoren gewählten fechs Deputierten haben heute stattgefunden. In Bellac wurde der Radikale Trouvé, in Thonon der Radikale Jacquier und in Rochechouart Codet( Radikal) gewählt. In den übrigen Bezirken kommt es zur Stichwahl.
bob negred
England.
London, 22. Februar. Unterhaus. In Beantwortung einer Anfrage des Nationalisten Mac Neild, warum Sir Edward Grey den König nicht bei seinem Besuch in Berlin begleitet habe, da er doch der verfassungsmäßige Bertreter Englands bei der Besprechung von Angelegenheiten der internationalen Bolitit mit dem Auslande sei, erwiderte Premierminister Asquith, der König fei von dem Staatssekretär der Kolonien Eaerl of Crewe begleitet gewesen. Da bie Obliegenheiten des einen Staatssekretärs aber auch von einem anderen Staatssekretär erfüllt werden könnten, so fei an der Maßnahme nichts, was der Verfassung widerspreche.- Parlamentarische Nachwahlen.
London, 20. Februar. Infolge von Amtsbeförderungen und Ers hebungen zur Bairswürde wurden in Schottland vier parla Antrag angenommen und das sozialdemokratische Organ erhält das Neu- Guinea haben, sämtliche außerordentlichen Mitglieder des 23. d. M. in Taunton statt. Es stehen sich dort zwei StanNach einem Telegramm der Kölnischen Zeitung" aus Deutsch mentarische Nachwahlen erforderlich. Die erste derselben findet am Gouvernementsrates ihr Amt niedergelegt. Eine Neubildung des didaten gegenüber: 2. Peel( tonservativ) und Frank Smith Gouvernementsrates ist unmöglich, da die europäischen Ansiedler( Arbeiterpartei). Smith wird von der Arbeiterpartei unterausnahmslos auf der Seite der alten Mitglieder stehen. Danach stüßt. Sein Wahlaufruf beschäftigt sich mit der Arbeitslosenfrage, scheint es zu einem Konflikt zwischen dem Gouverneur und der dann verlangt er Achtstundentag, Erhöhung der Alterspensionen, Beeuropäischen Bevölkerung gekommen zu sein, und zwar vermutlich steuerung des unverdienten Zuwachses und des Grund und Bodens, infolge der neuen Zollordnung. Freiheit für die Gewerkschaften, aus ihren Fonds die Arbeiterpartei In der Eingabe wird betont, daß die 17 Arbeitgeberverbände fast alle, feit vielen Jahren mit den für sie in Frage kommenden zu unterstützen. Taunton ist einer der Kleinsten Wahlfreife; er zählt etwa 3800 Arbeiterorganisationen Tarifverträge abgeschlossen haben und Der preußische Minister des Innern hat Anweisung ergehen daß fie feit Jahren gewöhnt sind, sowohl über die Erneuerung laffen, daß ihm unverzüglich Bericht über die Schäden der letzten Wähler. Bei den letzten Hauptwahlen siegte dort ein Konservativer jener Berträge als auch über die Streitigkeiten, die sich Hochwasserverheerungen erstattet wird. Es ist wahrscheinlich, daß mit 1842 gegen 1503 liberale Stimmen. aus den Verträgen ergeben, mit den Gewerkschaften be die Regierung vom Landtage die Bewilligung außerordentlicher ziehungsweise deren Vertretern zu berhandeln! Die Erfahrungen, welche die Herren dabei gemacht haben wollen, laffen es ihnen wünschenswert erscheinen, daß das Arbeitstammer gefeß nicht zu stande tomme. Die Gründe werden in dem Memorandum u. a. mit folgenden Worten umschrieben:
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Ueberschwemmungsschäden.
Rußland. Kriegsgerichtsbarkeit.
Geldmittel zur Linderung der Notlage der Ueberschwemmten, namentlich in der Altmark, und zur Wiederhellung der Deiche und Wege fordern wird, da die Mittel der Streise für diese Zwecke nicht ausreichen. Der Schaden in der Altmark wird auf Millionen befünf Offiziere wegen Zugehörigkeit zum Alruffifchen OffiziersWarschau, 21. Februar. Das Kriegsgericht verurteilte rechnet, die Felder find total verwüftet, zahlreiches wich ist um bunde zu 6 bis 8 Jahren 3 wangsarbeit. Außerdem wurden gekommen, und in fast allen Dörfern der vom Hochwasser berührten Gegend befinden sich vom Wasser beschädigte Häuser, die abgetragen 19 Soldaten und zwei Gymnasiasten tegen Teilnahme werden müssen. an der revolutionären Militärorganisation teils zu 8wangsarbeit, teils zu anderen Strafen verurteilt. Finnland.
Der Gefreite als Vorgesetzter".
China.
Militär gegen Streifende.
Schroff stehen sich...heute wie vor zehn Jahren die Parteien gegenüber; es gibt borläufig überhaupt keine Brücke, die diese Kluft überspannt. Es ist deshalb zur Regel geworden, derartige Fragen gar nicht zu diskutieren. Gerade aber die Gine sehr hohe Strafe verhängte das Kriegsgericht in Dresden prinzipiellen Fragen, gerade die großen sozialen Fragen werden das Programm der Arbeitskammern bilden. gegen einen Soldaten wegen geringfügiger Vergehen, die dieser Folgt ein Erfurs über die Gewerkschaften als Uebungsstätten sich einem Kameraden gegenüber hat zuschulden kommen lassen, Helsingfors, 22. Februar. Der Landtag ist heute durch und Schulen der sozialdemokratischen Partei, über den Klaffenbaß der gerade in dem fraglichen Zeitpunkt Vorgesetter" war. In faiserlichen Utas aufgelöst worden. Die Neuwahlen finden ber sozialdemokratischen Doktrinäre", über die Gefahr, daß der Nacht zum 19. Dezember war der Soldat Müller von der im Mai statt. Am 1. Juni soll der neue Landtag eröffnet allenthalben in Deutschland die Sozialdemo9. Kompagnie des 102. Infanterie- Regiments in Bittau auf Zittau auf werden. tratie wenigstens die Hälfte der Sige in der Wache. Wachthabender war ein Gefreiter, und dieser somit den Arbeitstammer erlangen würde und über die noch auf der Wache befindlichen Mannschaften gegenüber„ Vorgrößere Gefahr, daß die Vertreter der anderen Gewerkschaften gefester". Früh gegen 7 Uhr erhielt nun der Soldat Müller es fich natürlich angelegen sein lassen werden, nicht weniger tüchtig vom Gefreiten den Befehl", die Posten abzulösen. Ich bin nicht zu sein als die Kollegen von den freien Gewerkschaften."(!) daran; ich gehe nicht," sagte Müller. Als aber der Borgesette" Der langen Rede furzer Sinn ist: die Unternehmer wollen von einen zweiten Befehl" erteilte, ging Müller, doch führte er den der Mitwirkung der Arbeiter allerhöchstens insoweit wissen, als die Befehl nicht richtig aus. Er löste den einen Bosten nicht ab. Mitwirkung bei der Festsetzung der Lohn- und Arbeitsbedingungen Als Müller zu früh nach der Wache zurückkam, und der Gefreite in Betracht kommt. Was darüber ist, das ist für die Herren vom dies merkte, befahl dieser nochmals:" Du gehst auch noch den Uebel also liegt für die Errichtung von Arbeitskammern auch anderen Boften ablösen, und zwar mit Gewehr!"" Ich gehe, aber nicht das mindeste Bedürfnis borl ohne Gewehr!" erwiderte Müller. Der Gefreite befahl nochmals: Man möchte glauben, die edle Baulöwenschaft werde nach solchen Du gehst mit Gewehr!" Müller ging schließlich und löste den Ausführungen fonsequent genug sein, nunmehr die Errichtung von Posten ab. Als er, auf die Wache fam, war die Zeit herangerüdt, Arbeiterfammern zu empfehlen. Doch weit gefehlt: wo er selbst auf Posten ziehen mußte. Er war gerade im Begriff Wenn wir die Errichtung von Arbeitstammern seinen Mantel anzuziehen, als der Vorgesetzte" bemerkte, daß als ein lebel ansehen, müssen wir Arbeiter Müllers Stiefel schmußig waren. Du, pub Dir mal, Deine tammern als ein noch weit größeres betrachten." Stiefel," befahl er. Darauf erwiderte der Soldat: halt die Nach diesen Proben wird es wohl. feinen unserer Refer ge Schnauze, bummies Quber; fümmere Dich um Dich und nicht Lüften, zu vernehmen, was für Eventual. Wünsche die Herren| um mich!"
Hongkong, 22. Februar. Weil ne un Arbeitern der StantonHankaubahn in kvantin wegen Fernbleiben von der Arbeit der 2ohn nicht ausbezahlt worden war, meuterten(?) einige hundert Arbeiter. Von dem zur Wiederherstellung der Ruhe beorderten Militär wurden 25 Arbeiter verwundet. Drei Soldaten werden vermißt. Amerika. Richter Lynch. New
York, 22. Februar. In Omata( Nebraska) ermordete ein Grieche einen Polizisten. Die Einwohner des Südviertels hielten daraufhin eine Massenversammlung ab, worin 3 Mitglieder der Legislatur aufreizende Reden hielten. Dann zogen mehrere Pöbel. Haufen ins griechische Viertel und demoliertn 30 Häuser. Mehrere äufer wurden angezündet, mehrere Griechen wurden berletzt. Viele hunderte Griechen flüchteten aus der Stadt. Die Un