armen Tiere auf das harte Steinpflaster, wo sie mit gebrochenen Gliedmaßen liegen blieben. Von empörten Passanten wurde schließlich der Polizeisergeant Kiefer herbeigeholt, der die Vers übung weiterer Roheiten hinderte. Als sich der Beamte entfernte, rief ihm der Angeklagte eine Flut gemeiner Schimpfworte nach.
der Schliemannstraße 12 alarmiert. Dort war Feuer ausgebrochen, Die Vorlage des Magistrats betreffend Regelung der Gehälter| Ausladen nahm er sich wiederum nicht erst die Mühe, die Rampe wobei die 3jährige Erna Bild lebesgefährliche Brandwunden am für die städtischen Lehrer wird zunächst dem Etatsausschuß an dem Wagen zu befestigen, er warf vielmehr wiederum die ganzen Körper erlitten hat. Die Feuerwehr brachte das Kind in überwiesen. hoffnungslosem Zustande sofort nach dem Lazarus- Krankenhause in der Bernauer Straße . In der Huttenstraße 41/44 in Charlottenburg brannte in einem Keller ein Faß mit Maschinenöl und in der Ruppiner Straße 27 eine Küche. Außerdem rückte die Wehr nach der Fruchtstraße 59, Urbanstraße 88 und anderen Stellen aus. Wie sich jetzt herausgestellt, schwebte das Luisen- Theater gestern in Gefahr. Es stößt mit der Bühne und dem Kulissenraum unmittelbar an die Brandstelle. Nur dem Umstande, daß der Brand am Tage auskam, die Feuerwehr sofort diese Gefahr erkannte und trotz der großen Hiße und des Qualmes, der, vom heftigen Winde getrieben, das Theater vollständig umhüllte, wader standhielt, ist es zuzuschreiben, daß das Theater verschont geblieben ist.
Vorort- Nachrichten.
A
Eine Erhöhung der Krankenhaus Kurkosten steht nun auch für Charlottenburg bebor. Entsprechend dem Vorgehen der Krankenhausverwaltungen in Berlin , Schöneberg , des Teltower Kreises und einiger staatlicher Krankenhäuser sollen auch in den hiesigen Krankenhäusern in der Kirchstraße und auf Westend Erhöhungen der Kurosten für die dritte Verpflegungsklasse eintreten. Die Säße beragen jetzt für einheimische Erwachsene 2,50 M., für Kinder bis zu 12 Jahren 2 M., für Erwachsene von auswärts 3 M., für auswärtige Kinder unter 12 Jahren 2,50 M. pro Tag. Bom 1. Oktober 1909 ab sollen die Tagessäge betragen für einheimische Erwachsene und Kinder gleichmäßig 3 M. Den gleichen Sag entrichten alle Mitglieder von Krankenkassen, Abonnementsbereinen und Berufsgenossenschaften. Auswärtige Erwachsene und Kinder zahlen 3,50 W. pro Tag. Kommen die auswärtigen Stranten aber aus Gemeinden, deren Heilanstalten höhere Sätze für fremde Strante fordern als Charlottenburg , so werden pro Person und Tag
5 M. berechnet.
Wegen der Errichtung eines Theaters nach der Art des Char lottenburger Schiller- Theaters ist, wie gemeldet wird, ein Konsortium an den hiesigen Magistrat berangetreten. Die Frage soll in nächster Beit die Stadtverordnetenversammlung beschäftigen. Wannsee .
Hier
Das Schöffengericht Spandau erkannte wegen der Tierquälerei auf die verhältnismäßig sehr milde Strafe von einer Woche Haft und wegen der Beleidigung auf einen Monat Gefängnis. gegen legte die Staatsanwaltschaft Berufung ein. In der gestrigen Von der Lokomotive erfaßt und zertrümmert wurde, wie amtlich Verhandlung machte der Staatsanwalt Taube geltend, daß in dem gemeldet wird, gestern 1 Uhr 8 Minuten nachmittags bei dem Ueber- vorliegenden Falle die leider noch viel zu geringe Höchststrafe bei wege im Kilometer 22,06 der Wannseebahn zwischen Neubabelsberg Tierquälerei in Anwendung gebracht werden müsse, zumal in der und Wannsee das Fuhrwerk des Besizers Frizz Schönfeld aus Ceffentlichkeit genug darüber geklagt werde, daß derartige RoheitsGlindow bei Werder . Zwei Pferde wurden getötet. Schönfeld und delifte viel zu niedrig geahndet würden. Der Staatsanwalt sein Kutscher Gustav Bautz wurden leicht verlegt. Der Betrieb beantragte deshalb wegen der Tierquälerei 6 Wochen Haft und wurde nicht gestört. Der Grund des Unglücks ist Nichtschließen der wegen der Beleidigung 4 Monate Gefängnis. Das Gericht erkannte Wegeschranken. auf 6 Wochen Haft und 1 Monat Gefängnis.
Ein braver Genosse, Hermann Ramsperger , wird heute nachmittags 4 Uhr von der Leichenhalle des Gemeindefriedhofes Ober- Schönetveide zur letzten Ruhe bestattet. Der Verstorbene hat Die Genoffen iederzeit seine Schuldigkeit für die Partei getan. werden daher ersucht, recht zahlreich dem braven Streiter die letzte Ehre zu erweisen. Bernau .
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Vermischtes.
Die
Aus dem Zuchthause entsprungen. Aus der Strafanstalt in Sonnenburg ist der Tischler und Kellner Mar Schmidt aus Berlin , der dort eine Strafe von 4 Jahren zu verbüßen hatte, die er im Oftober 1907 antrat, auf verivegene Weise entsprungen. Schmidt, ein berüchtigter Einbrecher, der in Berliner Verbrecherkreisen den Spignamen Millionenmar" führt, durchsägte während der Nachtzeit die eisernen In der Stadtverordnetenversammlung wurde zunächst der neu Stäbe vor seinem Zellenfenster, ließ sich alsdann auf den Hof hinab und gewählte Beigeordnete Siebekh vom Bürgermeister eingeführt. Als überstieg mittels einer kleinen Schiebeleiter, die er sich gelegentlich dann stimmte die Versammlung der Magistratsvorlage zu, ein Dar- feiner Beschäftigung in der Tischlerwerkstatt heimlich anzufertigen Mehrere als notwendiges lehn von 115 000 M. zu 4 Proz. Zinsen und 2 Prog. Amortisation gewußt hat, die hohe Außenmauer. von der Nieder- Barnimer Kreissparkasse zu entnehmen, um dafür Handwerkszeug" aus der Anstalt mitgenommene Dietriche sind ihm die weiteren Kosten des Krankenhausbaues zu bestreiten. Nachdem beim Hinabspringen verloren gegangen. Die Flucht des gefährlichen bom Magistrat bekannt gegeben war, daß die Gebühren im ver- Verbrechers wurde erst am nächsten Vormittag bemerkt. flossenen Jahre für Desinfektionen nur 60 m. betragen haben, wurde Recherchen nach seinem Verbleib sind bis jetzt resultatlos verlaufen. einstimmig beschlossen, von einer neuen Gebührenordnung Abstand Absturz eines Balfons. In Grüna bei Chemnitz stürzte, tie Die Gründe für diese nicht gerade sozialfreundliche Maßnahme zu nehmen. Die Gebühren find von der Stadt zu tragen. Ihre aus Chemnitz berichtet wird, der hölzerne Balfon des ersten Stodes lieferte dem Magistrat das Vorgehen der oben genannten Kranken- Bustimmung gab die Versammlung der Magistratsvorlage betreffend hausverwaltungen. Ferner gibt der Magistrat an, daß auch bei den die Pflasterung des Stadtmauerweges von der Viktoriastraße bis einer Billa , während sich vier Personen auf ihm befanden, in die neuen Säßen die Selbstkosten nicht erreicht werden. Dieselben be- zur Klementstraße; die Arbeiten wurden dem Steinsetzmeister Gursch Tiefe. Es waren dies der Kaufmann Döring, der Bahnhofsinspektor trugen im Durchschnitt in beiden Krankenhäusern von 1905 bis 1907 in Bernau zum Preise von 2978,50 M. übertragen. Eine Schant- Rauge und zwei Herren aus Amerifa, die als Einkäufer nach stätte soll an der Wandlizer Chauffee unweit des roten Wegweisers Deutschland gekommen waren. Sie wurden bei dem Sturz sämtlich 4,00, 4,10 und 4,37 M. Von unserem Standpunkt aus haben beide Gründe wenig Be- errichtet werden. Die Bachting derselben ist dem Restaurateur mehr oder weniger schwer verletzt. Einem der Herren drang der weistraft. Dem Einwande, daß durch die geringeren Säße ein zu Wagner aus Weißensee zum Preise von 500 M. zugesichert worden. Pfahl eines Rosenstrauches, auf den er fiel, tief in den Unterleib. starker Andrang auswärtiger Stranker zu den Charlottenburger An- Spandau. Neun Fischer ertrunken. Wie aus Brest gemeldet wird, scheiterte stalten stattfinden würde, ließe sich im alleräußersten Falle durch eine In der kombinierten Sigung des Gewerkschaftskartells und der auf der Höhe von Quessant ein Fischerboot aus Douarnenez , wobei Erhöhung der Säße für Auswärtige wohl abhelfen. Wenn aber zu Gewerkschaftsvorstände erstattete Genoffe Hartung als Inhaber neun Mann, meist Familienväter, ertranken. gleicher Zeit auch die Sturkosten für Einheimische erhöht werden, so der Rechtsauskunftsstelle einen Rechenschaftsbericht. berkennt die Stadtverwaltung die Aufgabe der städtischen Kranken wurde die Auskunftsstelle im vorigen Jahre von 185 Personen in Nach diesem häuser total. Die Krankenpflege der Gemeinde sollte nicht nur nicht wurde die Auskunftsstelle im vorigen Jahre von 135 Personen in darauf Bedacht nehmen, ihre Unkosten durch Erheben von Kurtaren Anspruch genommen. Schriftsätze wurden 24 angefertigt. Der zweite Bilhelmstraße 18 m. Berbandsvorsitzender Karl Giebel spricht über„ Der auch von den Unbemittelten zu decken, sondern die kommunale Punkt der Beratung betraf die Erhöhung des Kartellbeitrages Kampf ums Recht". bon 15 auf 25 Pf. Kranfenfürsorge sollte bollkommen kostenlos für jeden Stranten sein. tartells Genosse Rizmann und noch andere Redner die NotNachdem der Obmann des GewerkschaftsUm so unvorteilhafter wirkt es, wenn eine Gemeinde, deren Leitung fich als besonders sozial und liberal geriert, die unsoziale Saltung wendigkeit betont, stimmte die Versammlung der Erhöhung einanderer Gemeinden als billige Gelegenheit benutzt, den berechtigten stimmig zu. Unter Verschiedenem gab der Genosse Gospodar Forderungen an eine redlich fozial und liberal handelnde Gemeinde- einen Bericht über die am 21. Mai cr. stattgehabte Bautentontrolle. Sof. Kontrolliert wurden 44 Bauten, davon wurden nur 17 in Ordnung Sonnabende beginnt die Sprechstunde um G libr. Jeder Anfrage ist ein verwaltung ins Gesicht zu schlagen. Die Arbeiterschaft und mit ihnen die Krankenkassen, werden dafür bezahlen müssen. gefunden. Bei den übrigen fehlten teils die Schutzvorrichtungen, Buchstabe und eine Zahl als Wiertzeichen beizufügen. Briefliche Antwort teils waren auch keine Verbandskasten vorhanden. Die Kontrolle wird nicht erteilt. Bis zur Beantwortung im Brieffaften tönnen 14 Tage bezog sich nur auf Spandau , nicht auch auf die Umgegend. Genosse vergehen. Eilige Fragen trage man in der Sprechstunde vor. Rigmann wies noch auf die Bibliothek hin, für die mehr getan werden Alter Abonnent v. 88. Ob zu verwenden, fraglich. Aber senden müsse, und monierte, daß die Kartellfizungen so schwach besucht sind. Schwarz 58. Darüber sind keine Daten vorhanden. Sie nur ein. Deutschverdreher. Du fürchtest Dich wohl vor mir". Wien . Eine Genosse Schubert regt an, daß bei den maßgebenden Behörden solche Firma fonnten wir nicht ermitteln, daher Borsicht geboten. M. N. Schritte getan werden, damit in die Liste der Schöffen auch Ge- und M. K. Darüber müssen Sie einen Arzt zu Rate ziehen. werkschaftsmitglieder aufgenommen werden. In der nächsten Kartell- Beelis B. III. Die Störper haben folgende Durchmesser: S. 1 390 000, sigung soll hierüber Beschluß gefaßt werden. Genosse Scior M. 3480, E. 12 750 Kilometer. 3. 60. 1. Mein. 2. Ihre Absicht wies auf die am Sonntag, den 13. d. M., bei Steinbach statt tönnen Sie vielleicht erreichen bei der Biedersee- Stiftung, Bureau Rathaus, findende öffentliche Versammlung hin, an welcher sich der ganze Zimmer 21.-M. G. 36. Die Gemeinde- Einkommensteuer beträgt dort E. J. C. 11. 1. Aerzts Kreis beteiligen wird. In dieser Versammlung wird Genoffe 20 Proz. mehr als die Staats- Einkommensteuer. Karl Liebfnecht zum ersten Male nach seiner Haftentlassung licher Stat hierbei unerläßlich. 2. Durch die fortwährende Eintrocknung des Holzes. sprechen.
Die Kindesleiche in der Markttasche. Ein schauriger Leichenfund wurde am Charlottenburger Ufer gemacht. In unmittelbarer Nähe der Dovebrüde sahen Schiffer auf der Oberfläche des Landwehrfanals eine Markttasche treiben. In der Tasche lag der Leichnam eines neugeborenen Knaben. Die Leiche war an einzelnen Stellen verstümmelt. Der Leichnam wurde nach dem Schauhause gebracht, wo die Obduktion stattfinden wird. Schöneberg .
Die letzte Stadtverordnetenversammlung beschäftigte sich zunächst mit einem Dringlichkeitsantrag der liberalen Frattion, in welchem bom Magistrat verlangt wird, Schritte zur Einberufung eines außerordentlichen Städtetages einzuleiten, um gegen die städtefeindlichen Beschlüsse der Reichsfinanztommission Stellung nehmen zu können.
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Die Einrichtung einer höheren Frauenschule( Lyceum ) im Anschluß Stadtb. Starke( liberale Fraktion) führte in seiner Begründung an die höhere Mädchenschule hat nur mangelnden Zuspruch gefunden. Die meisten Besucherinnen des Antrages aus, daß die von der Reichsfinanzkommission be- Einige Kurse mußten ganz ausfallen. schlossenen Steuern den Stempel des Dilettantismus an der Stirn weist Bürgerkunde( 15) und Philosophie( 19) auf. Ein größerer tragen. Redner unterzog die einzelnen Steuern einer besonderen Buschuß seitens der Stadt ist daher unvermeidlich. Kritik. Die Steuern auf Licht und Reinlichkeit bezeichnete er als einen Hohn auf die sozialpolitischen Bestrebungen der Städte. Die Reichswertzuwachssteuer sei eine Belastung der Städte zugunsten des platten Landes. Redner hält es für nötig, daß nicht die Städte einzeln, sondern insgesamt gegen die Steuerprojekte energisch zu protestieren haben.
nommen.
Gerichts- Zeltung.
Roheiten gegen hilflose Tiere
Verband der Bureauangestellten. Deffentliche Protestversammlung am Donnerstag, den 10. Juni, abends 8, Uhr, Musikerfäle, Kaiser
Briefkaften der Redaktion.
Die jnriftische Sprechstunde findet Lindenstraße Nr. 3. weiter Dritter Eingang. vier Treppen, Fabritu hl wochentäglich abende von 7 bis 9% Uhr statt. Geöffnet 7 1hz
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Witterungsübersicht vom 8. Juni 1909, morgens 8 Uhr.
Stationen
Barometer
stand mm
Wind
richtung
Windstärke
Wetter
14
Il Stationen
Temp. n. E.
5°. 4°.
Barometer
Wind
richtung
Windstärke
Better
Temp. n. E.
15° C.= 4° R.
70222
4 bedeckt
1 heiter
10
Aberdeen
768 ND 764 233 765 N
1 heiter
12
2 bedeckt 12
2 wolfcul 12
Swinembe. 760 S 3 Regen 12 Haparanda 752 NND Hamburg 763 WSW 3 bededt 12 Betersburg 754 28 Berlin 762 23 4 bededt 12 Scilly Franfi.a. M. 764 NND 3 heiter 12 München 762 SW 2 bedeckt 13 Baris Bien 761 Still bedeckt 19
Wetterprognose für Mittwoch, den 9. Juni 1909. Ziemlich fühl, vorherrschend wolkig bei mäßigen westlichen Winden; feine erheblichen Niederschläge.
Wasserstands- Nachrichten
der Landesanstalt für Gewässerfunde, mitgeteilt bom Berliner Wetterbureau.
am
feit
am
feit
7. 6. 6. 6.
Wasserstand
7. 6. 6. 6.
cm
158
cm) -5
cm
58
cm <-6
-30
+2
49
+4
120+2
352+108
66
-93 24
Der Antrag wurde darauf einstimmig ohne Debatte ange- hatte der Kutscher Georg Lübke verübt, welcher sich gestern unter der Anklage der Tierquälerei und der Beamtenbeleidigung vor der Dem Antrage des Magistrats, für die Ausschmüdung bes 4. Straffammer des Landgerichts III berantworten mußte. Der Barbarossa plages ein Preisausschreiben zu erlassen, wurde Angeklagte war als Kutscher bei dem Schlächter und Viehaugestimmt. transporteur Erdmann in Spandau angestellt. Am 9. Januar Der Magistrat beantragte sodann die Einrichtung einer Schuld. J. erhielt er den Auftrag, von dem Berliner Zentralbiehhof zahntlinit zum 1. Januar 1910. Die einmaligen Ausgaben 21 Schweine abzuholen und nach Spandau zu transportieren. follen 3600 m. und die laufenden Ausgaben jährlich 9400 m. be- Auf dem Viehhof wurde er von einem bekannten Schlächtermeister aus Spandau gebeten, für ihn noch 15 Hammel mit nach Spandau tragen. Für die Eröffnungsfeier des Schöneberger Kinder au transportieren. Trotzdem der sogenannte Etagentransporterholungsheims in Wht auf Föhr am 30. Juni werden wagen des Angeklagten schon völlig beladen war, brachte er auch 4750 M. berlangt. An der Feier sollen teilnehmen: 3 Magistrats- noch die 15 Tiere unter, so daß in dem Wagen 36 Tiere einmitglieder, 7 Stadtverordnete, 14 Mitglieder der Wohlfahrtsdeputation, gepfercht waren. Die Folge war, daß ein Hammel, als 2. in 11 Mitglieder vom Verein zur Bekämpfung der Tuberkulose und Spandau antam, totgedrüdt war. Im Aerger hierüber ließ sich 10 Ehrengäste. Den Teilnehmern sollen die Selbsttosten für Reise der Angeklagte nun zu einer beispiellosen rohen und brutalen und Aufenthalt ersetzt werden. Behandlung der übrigen Tiere hinreißen. Anstatt die zum Ausladen bestimmte Stampe zu benußen, packte der Angeklagte die Tiere an den Beinen oder am Fell und warf sie in großem Bogen von dem über 2 Meter hohen Wagen auf das vereiste Steinpflaster herunter. Die Tiere blieben hier erst minutenlang betäubt liegen, da ihnen durch die rohe Behandlung verschiedene Glieder gebrochen worden waren. Die meisten Tiere hatten gebrochene Beine, andere 1)+ bedeutet Buchs, große Hautabschürfungen davongetragen. Wegen dieses Vorfalles wurde 2. aus seiner Stellung entlassen. Kurze Zeit darauf Die Oder stieg bei Ratibor gestern bis um 5 Uhr nachmittags auf wiederholte fich der gleiche Vorgang. Der Angeklagte hatte für den 404 cm, ist aber nach telegraphischer Meldung heute früh auf 385 cm ge Schlächter Bölfe 35 Schweine von dem Viehhof geholt. Beim fallen und fällt jetzt weiter.
Stadtv. Sitter( Soz.) hält die Zahl der Stadtverordneten, die an der Feier teilnehmen sollen, für zu gering. Die Sparfamteit sei hier am falschen Plaze, da es sich um eine eingehende Information der Anstalt handele. Redner beantragt 18 Stadtverordnete zu entSenden.
Dem Stadtv. Hepner( unabh. g.) ist die ganze Sache zu lostspielig. Er beantragt nur die Wohlfahrtsdeputation und die Ehrengäste zu entfenden.
Nach Ablehnung beider Abänderungsanträge wurde der Antrag rach dem Beschlusse des Magistrats angenommen.
V.
Wafferstand Memel, Tilfit Bregel, Snsterburg eisel. Thorn der, Ratibor Krossen Frankfurt Warthe, Schrimm 31 Landsberg 25 nege, Bordamm -38 Ibe, Zeitmeris -146
Dresden Barby
225-9 217+7
Minden
04
Rhein, Maximiliansan 434+-14
Kaub
174
Köln
151
52
82
-6
96
Magdeburg 82
0
13
-HO
Fall.
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Unterpegel.
SUNLICHT
LICHT SEIFE
20000000
Stücke
wöchentlicher Wettverbrauch
Sunlicht Seife
Wochenverbrauch.
hat einen märchenhaften Umsatz. 20 Millionen Stück ist der Wochen verbrauch. Über die ganze Erde ist Sunlicht- Seife verbreitet. Dieser enorme Consum ist aber das beste Zeugnis, welches diesem hervorragenden Fabrikat ausgestellt werden kann, das überall in stets gleichbleibender Güle zu haben ist!
die
Weltmarke