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ausgiebige Agitation für ihre Ziele zu entfalten. Einen schweren| bringen dürfe, wie u. a. die Vortäuschung der Griftens einer Stand hat demgegenüber die proletarische Adult Suffrage Society ( Verein für das Wahlrecht aller Großjährigen), die das Damen­wahlrecht bekämpft und das allgemeine Wahlrecht erstrebt,

Versammlungen Veranstaltungen. Verein für Frauen und Mädchen der Arbeiterklaffe. Sonntag, den 1. August: Wanderpartie( nur für gute Fußgänger) bon Wannsee bis Potsdam . Treffpunkt früh bis 9 Uhr in Wann see am Bahnhof, für Nachzügler bis 11 Uhr Pfaueninsel .

Gerichts- Zeitung.

Eine Steinbergiabe.

die Unternehmer, als Gaefe in der Schlichtungskommiffion Ble a brit beweise. Er gab der Ueberzeugung Ausdruck, daß es geringere Bezahlung der Erdarbeiter zur Sprache brachte.- Auch den Steinbergs nur auf die Lehrgelder ankommt, nicht im geringsten unter den 3ementierern herrscht ein starker Indifferentismus, in­aber auf die Einlösung des Bersprechens der Arbeitsbeschaffung, folgedessen arbeitet ein Teil derfelben zu geringeren als den tarif­und daß der Angeklagte, ein 56 jähriger ehrbarer Mann, der noch mäßigen Löhnen, auch wird in diefer Branche die neunstündige niemals mit einem Gericht zu tun hatte, die allermildeste Beur Arbeitszeit nicht selten durch Ueberstunden regelmäßig verlängert. In der Gipsbranche wird die 8½stündige Arbeitszeit im all­teilung bollauf verdient. Das Gericht, dessen Vorsitzender- Assessor Grauenhorst- gemeinen innegehalten, auch find die Löhne in dieser Branche eine Urteilsbegründung gab, wie man sie so eingehend und flar stabil geblieben. Die Arbeitsleistung wird in der Regel bis zum in Berlin leider nur sehr selten zu hören bekommt, verurteilte äußersten angespannt, so daß dem Unternehmer die Lohnarbeit den Angeklagten zu einer Geldstrafe von zehn Mart, weil es oft erheblich billiger zu stehen tommt, als die Affordarbeit. Der annahm, daß er sich sowohl einer Formalbeleidigung als auch eines Redner verwies darauf, daß eine derartige Schinderei die Ge Hausfriedensbruchs schuldig gemacht habe. Die drei Richter er sundheit und Kraft der Arbeiter auf das schwerste schädigt und flärten aber durch den Mund des Berhandlungsleiters, daß Stein fie frühzeitig aufreiben muß. Die Arbeiter follten deshalb nicht bergs Verhalten zweifellos nicht einwandsfrei sei und daß die Er- so unverständig sein, ihre Arbeitskraft schon im besten Alter völlig regung des Angeklagten berechtigt war! zu ruinieren.

Am Donnerstag hatten sich die Schöffen mit einem jener Fälle Aus den juristischen Erläuterungen, die in der Sizung zutage zu beschäftigen, die Berliner Gerichten durch die Liebenswürdigkeit gefördert wurden, ergab sich die Lehre, daß jemand, der mit den des berühmten Krawatten-, Direttors" Steinberg von Zeit zu Beit Steinbergs in Sonflift tommt, sich hüten soll, bon Betrügern" beschert werden. Steinberg hat in einem uns bekannt gewordenen oder Schwindlern" oder dergleichen zu reden. Man sage Falle einen Maler, der vergebens seine fauer verdienten Groschen zu in solchen Fällen, wenn einem daran liegt, bom Ge. fordern lam, wegen Hausfriedensbruchs und später, als der arme Eicht die Möglichkeit der Beweisführung zuge. Handwerker vor Gericht wahrheitsgetreu aussagte, obendrein billigt au erhalten: es sei Betrug, es sei Schwindel berübt wegen Meineids denunziert. In einem zweiten uns bekannt worden, oder: der und der habe betrogen, habe geschwindelt. Dann gewordenen Falle hat er einen Herrn A., der Steinbergs Geschäfts- hat man wenigstens die Chance, die Berechtigung der behaupteten gebaren gegenüber A.'s Braut und späteren Frau als Betrug Tatsachen aufzuzeigen, während andernfalls das Gericht den An­charakterisierte, tegen Beleidigung vors Gericht gezerrt ganz abgeflagten, felbst wenn er in der Sache recht hat, gesehen von Klagen wegen unlauteren Wettbewerbs und anderen wohl oder übel wegen formaler Beleidigung bestrafen muß. Affären, mit denen Steinberg Berliner Gerichte nicht zu felten erfreut.

,, Billige Gelegenheitsverkäufe"..

Nach einem Bericht über die Tätigkeit der Gewerkschafts­kommission wurden& aefe und Blagemann als Delegierte au derfelben gewählt. Die Wahl eines Arbeitsvermittlers fiel auf irigmeier.

Vermischtes.

Ein schweres Brandunglück hat sich, wie aus Rathenow gemeldet wird, gestern dortfelbst ereignet. Die 21 Jahre alte Ottilie Fechner, die fich binnen kurzem zu verheiraten gedachte, wollte auf einem Grude- Ofen Kaffee bereiten und glaubte, da die obere Kohlenlage schwarz war, die Glut erloschen. Sie nahm deswegen eine Petroleumfanne und goß deren Inhalt in die Grude, in der sich aber tatsächlich noch Feuer befand. Das Petroleum explodierte und Gestern stand vor den Schöffen ein Herrn Brandt, dessen Frau Wie bie billigen Gelegenheitsverkäufe" zustande kommen, zeigte die Kleidung des bedauernswerten Mädchens wurde von den sich durch Steinbergs Annoncen hatte verleiten lassen, die Akademie " wieder einmal eine Verhandlung, mit der sich die dritte Ferien- Flammen ergriffen. Bevor noch Hilfe zur Stelle war, hatte die. zu besuchen, um nach Absolvierung eines Zwanzigmart- Sturfus der straffammer des Laubgerichts I zu beschäftigen hatte. Wegen Unter- bereits am ganzen Körper schwere Brandwunden erlitten; fie wurde von den Steinbergs versprochenen lohnenden Heimarbeit" teil- fchlagung beziehungsweise Begünstigung war der Student der in hoffnungslosem Bustande nach dem Krankenhause gebracht. haftig zu werden. Als die Akademie" der armen Frau feine Arbeit Philosophie Friz Richter angeflagt, während sich der Kaufmann verschaffte, ging ihr Mann( der Angeklagte) zu den Steinbergs Georg Reisegang wegen Hehlerei berantworten mußte. Der aus Rathenow hatte feit längerer Zeit ein Liebesverhältnis mit Ein Liebesroman. Der 28 jährige Konditorgehilfe Willi Wetzel und forderte das Lehrgeln zurüd. Die" Direttosin" tomplimentierte Angeklagte Leisegang betreibt auf dem Schloßplaß und in der ber 19 jährigen Buchhalterin Helene Thie, die bei ihrer Mutter, der ihn aber so schnell heraus, daß er, ehe er sich dessen verfah, vom Leipzigerstraße ein photographisches Antiquariat", in welchem er Witwe Thie, Milower Str. 67, wohnte. Das Mädchen hatte von Direttor Steinberg einen Beleidigungs- und Hausfriedensbruch zu berblüffend billigen Preisen photographische apparate und optische Anfang an überhaupt keine Neigung, in ein Liebesverhältnis mit prozeß auf den Hals bekam. Artikel als Gelegenheitsläufe bertreibt. Während nun der Angeklagte meinte, er sei der Aufforderung, fanden eines Tages ihre Erklärung durch die Verhaftung des Leife fand immer wieder Wege und Mittel, das Mädchen an fich zu Die niedrigen Preise bem etwas phantastisch veranlagten Wegel einzutreten, doch Wetzel die gaftliche Akademie" zu verlassen, bald gefolgt, und er habe gang unter dem Verdachte der gewerbsmäßigen Hehlerei. Die feffeln. Am Sonnabendmittag tam W. wie gewöhnlich aus Char sich der Worte bedient: 3hr Treiben ist Schwindel, ist Beseriminalpolizei hatte turz vorher eine aus allerlei verkrachten tottenburg, wo er in Stellung ist, mit einem Blumenstrauß und trug, Sie haben meine Frau beschwindelt, betrogen!" Eristenzen bestehende schwarze Bande" festgenommen, deren Mitglieber begab sich direkt in die Wohnung seiner Braut. Sierbei kam es zu blieb Frau Steinberg, die in diesem durch die Anzeige ihres Studenten, ein Architekt, ein Redakteur" und ein Offizier waren. einer beftigen Szene, in beren Berlaufe 3og 2. einen Revolver und Mannes provozierten Prozeß als Beugin fungieren durfte, uner Dieseßerren wußten der in ihren Geldbörsen herrschenden Ebbe dadurch jagte seiner Braut eine Kugel in den Kopf, daß fie fofort tot schütterlich dabei: der Angeklagte habe 1. die Wohnung nicht abzuhelfen, daß sie von zahlreichen großen Firmen photographische sofort verlassen und er habe 2. gefagt: die Steinbergs feien apparate, Jagdferngläser, Goerz- Trieberbinocles und andere Sachen zusammenbrach. Schwindler und Betrügerl auf Abzahlung entnahmen und sofort an den Angeklagten Leisegang für einen Schleuderpreis weiterverkauften. Die Mitglieder dieser Einkaufsgenossenschaft" wurden seiner Zeit zu empfindlichen Ge Brigen, 29. Juli. Heute vormittag 9.54 Uhr erfolgte in Sterzing fängnisstrafen verurteilt. Hiergegen legten Richter, der mit infolge unrichtiger Weichenstellung ein Busammenstoß zweier Büge, 1, Jahren Gefängnis bestraft worden war, und Leisegang, der 25 Personen wurden leicht verlegt, der Berkehr ist nicht gestört. wegen Hehlerei neun Monate Gefängnis audiftiert erhalten hatte, Revision ein. Das Reichsgericht hob wegen eines Formfehlers das Amtlicher Marttbericht der städtischen Markthallen Direktion über erste Urteil in einigen Fällen auf. Das Gericht erkannte jetzt den Großhandel in den Sentral- Marttballen. gegen Richter auf eine Bufakstrafe von einem Monat Ge­fängnis. Gegen Leisegang wurde die Verhandlung wegen der vom Reichsgericht aufgehobenen Fälle vertagt, da durch Vernehmung von Sachverständigen festgestellt werden soll, ob Leisegang die Apparate und Gläser bei den Fabrikanten zu dem gleichen Preise hätte taufen tönnen, den er an Nichter gezahlt hatte. Wegen der rechtskräftigen sehlereifälle lautete das Urteil gegen Leifegang auf acht Monate eblos, Preise gebrüdt. Gefängnis unter Abrechnung von einem Monat der erlittenen Untersuchungshaft.

"

Eine Angestellte der Akademie" bestätigte die Darstellung des Angeklagten, aber da das junge Mädchen nicht der ganzen Aussprache beigewohnt hatte, so ließ das Gericht die Möglichkeit offen, daß Brandt die Steinbergs in einem Augenblick, als er mit der Frau Diretor" allein war, doch Betrüger und Schwind Ier genannt haben könnte. Frau Steinberg bewies für die Szene, die zur Anklage geführt hatte, ein außerordentlich gut funktionierendes Gedächtnis: fie erinnerte sich jedes Moments, jedes Worts aufs allergetreueste. Weniger treu war dieses Gedächtnis, als ihr Fragen über den eigenen Betrieb vorgelegt wurden! So als sie dem Gericht die Bedingungen nennen sollte, unter denen die Schülerinnen in die Akademie" eintreten. Da erklärte die Zeugin unter ihrem Gide ( wörtlich): Die Bedingungen tann ich auch nicht foganz genau sagen.. Da ist ein Brospekt!" Oder als der Borsigende der Zeugin das berühmte Inserat mit der Heim­existenz" usw. vorhielt und fragte: Ist die Annonce von Ihnen?" da erwiderte Frau Direktor" unter ihrem Eide ( wörtlich): enn's unsere Adresse ist, dann ist sie woh! bon uns!" Oder als sie Auskunft darüber geben sollte, ob die Frau des Angeklagten denn sauber gearbeitet habe, da ant­wortete die Zeugin unter ihrem Eide ( wörtlich):" Das kann ich nicht sagen ich habe die 8ensuren nicht hier!" Und als es sich darum handelte, zu ermitteln, ob die Steinbergs überhaupt eine Fabrit haben und die Frau" Direktor" dem Gericht deshalb sagen sollte, wieviel Arbeiterinnen eigentlich in der Fabrik beschäftigt seien, da bersagte das tura borher noch so gute Gedächtnis zum vierten Male, und Frau Steinberg er flärte unter ihrem Eide ( wörtlich): Das tann ich nicht sagen, da muß ich erst das Buch nachsehen!" Als jetzt der Borfizende die Frau Direktor" in die Enge trieb, da befann sie sich schließlich darauf, daß ihre Fabrit" aus 6-8 Heim­arbeiterinnen besteht, die in ihrer eigenen Behausung, nicht bei Steinbergs, Strawatten nähen!! Im übrigen brüstete sich die Zeugin damit, daß der Betrieb demnächst bergrößert werden soll eine Erklärung, die gewiß denen Freude machen wird, die seinerzeit den Genossen Davidjohn durch Arresttlagen zwangen, die Buße, die dem beleidigten" Steinberg zugesprochen war, ja jogar die Kosteln, die diesem erwuchsen, nicht an den Sieger" ab zuführen, sondern an dessen Gläubiger!

Aus den Bekundungen der Frau des Beklagten ging herbor, daß Direttor" Steinberg entgegen den tönenden Versprechungen seiner Inserate ihr feine Arbeit zu schaffen imftande war, troßdem er selber zugeben mußte, daß die Strawatten, die fie angefertigt hatte, fehr gut seien, und trotzdem an dem betreffenden Tage bie übliche Annonce in der Beitung stand: daß die Akademie" Steinberg Unterricht zu bergeben und Arbeit zu vermitteln habe! Der Staatsanwalt sah die Vergehen des Angeklagten mit ber­ständiger Milde an und beantragte für die Beleidigung und den Hausfriedensbruch Summa Summarum 25 M. Der Verteidiger Rechtsanwalt Dr. Hugo Meyer geigte, daß man den Steinbergschen Angaben kein Vertrauen entgegen­

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Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber teinerlei Verantwortung.

Theater.

Freitag, den 30. Juli Anfang 8 Uhr.

Nenes königliches Operntheater. Salome.

Deutsches. Retten.

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Berliner Prater. Man lebt ja nur einmal.

W. Noacks Theater. Schuldbewußt. Spezialitäten.

Stadt Theater Moabit. Spezia litäten. Volksgarten. Spezialitäten. Brunnen. Eine tolle Nacht. Spe zialitäten.

Reichshallen. Winter- Tymian.

Verfammlungen.

Zusammenstoß.

Bufuhr start, Geschäft flau, Breise für Ochsen- und Schweinefleisch nach­gebend, sonst unverändert. 28 td: Bufuhr nicht genügend, Geschäft lebhaft, lebhaft, Breise befriedigend. Fife: Zufuhr mäßig, Geschäft ziemlich Breise unverändert. Geflügel: Bufuhr genügend, Geschäft ziemlich lebhaft, Strebje wenig begehrt, starte ale gesucht, Preise leicht nach­gebend. Butter und Käse: Geschäft rubig, Preise unverändert. Gemüse, Obst und Südfrüchte: Zufuhr reichlich, Geschäft faft

Witterungsübersicht vom 29. Juli 1909, morgens 8 Uhr.

Stationen

28ien

Barometer

stand mm

Bind

23

Bump

Windstärke

Better

Temp. n. T.

Stationen

Barometer

ftand mm

ind

Bunj

Windstarle

Better

Temp. n. 6.

6.40.

14

13 Haparanda 750 D 13 Petersburg 753 3 13 Scilly 12 berbeen 12 Baris

2 bedeckt

765 N 755 5S 765 55

2 halb b 14 8 wolfig 14 1 Regen 11 2 bebedt 12

Wafferstands- Nachrichten

der Landesanstalt für Gewässerlunde, mitgeteilt bom Berliner Betterbureau.

Die Sektion der Gips- und Zementbranche des Maurerverbandes nahm in ihrer am Freitag abgehaltenen Generalversammlung den swotnembe. 753 323 5Regen Rechenschaftsbericht für das zweite Quartal entgegen. Die Ein- pamburg 759 4 halb bb. nahmen betrugen 15 461,82 m., die Ausgaben 9884,99 M., Berlin 757 8 6 mollig der Bestand 5576,88 M. 6 better Die Mitgliederzahl beträgt 1829, Frant.a. M. 764 23 davon gehören 791 ber Gips und 588 ber Betonbranche Münden 766 7 beiter 7618 4 halb bd. 16 an. Das Ergebnis einer Bautenkontrolle, die vom 28. Juni bis 1. Juli vorgenommen wurde, ist in der Hauptsache folgendes: In Wetterbrognose für Freitag, den 30. Juli 1909. der Gipsbaubranche wurden auf 227 Arbeitsstellen 1154 Arbeiter Beitweise heiter, am Tage wieder etwas wärmer, aber noch ber angetroffen, von denen 830 organisiert sind. 700 arbeiten in änderlich mit leichten Regenfällen und ziemlich frischen westlichen Binden. Berliner Betterbureau Lohn, 360 in Afford. Auf 195 Bauten wurde täglich 8% Stunden, auf 30 Bauten 9 Stunden, auf 2 Bauten 9% bis 12 Stunden ge arbeitet. In der Betonbaubranche wurden auf 182 Bauten 1890 Arbeiter angetroffen. Davon sind 960 organisiert. 1624 arbeiteten in Lohn, 148 in Afford. Namentlich bei den Steinbeckenarbeitern herrscht die Affordarbeit. Auf 123 Bauten betrug die Arbeitszeit 9 Stunden, auf 47 Bauten 9% Stunden, auf 12 Bauten 10% bis 15 Stunden. Als arbeitslos wurden 44 Gips- und 85 Zement­arbeiter gezählt. Bei der Besprechung der Bautenkontrolle er wähnte a ese, daß sich seit dem vorigen Jahre die Organisas tionszugehörigkeit verschlechtert habe. Die Löhne seien im all­gemeinen ftabil geblieben, mit Ausnahme der Löhne der gemen­tierer und deren Hilfsarbeiter. Hinsichtlich der letteren berufen fich die Unternehmer auf einen Beschluß des Bauarbeitgeberber bandes, wonach Erdarbeiter geringer entlohnt werden als die Bauhilfsarbeiter, deren tarifmäßiger Stundenlohn 50 Pf. beträgt. In der Betonbranche werden demgemäß die beim Ausschachten be­schäftigten Arbeiter mit 40 bis 45 Bf. entlohnt. Die Unternehmer wissen, daß diese Erbarbeiter nicht organisiert und einstweilen dem Gedanken der Organisation unzugänglich sind und deshalb bieten fie denselben geringere Löhne. Auf diesen Umstand beriefen sich

Schiller- Theater.

Schiller- Theater O.( 2allner- Theater.) Zaglig:

Madame Bonivard .

Schiller- Theater Charlottenburg .

Zäglich:

Der Biberpelz.

Schwant in 3 Aften von Merander Eine Diebesfomödie in 4 Alten bon

Bisson und Antony Mars. Anfang 8 Uhr. Ende 10 Uhr.

Urania. Taubenstraße 48/49. Neues Kgl. Opern- Theater( Kroll).

Abends 8 Uhr: Ueber den Brenner nach Venedig .

Sternwarte, Invalidenftr. 67/62.

Kammerspiele. Ein Standal Lessing- Theater.

in Monte Carlo .

Leffing. Die Dollarprinzessin.

Berliner . Ein Herbstmanöver. Neues Schauspielhaus. Moral.

Gastspiel d. Neuen Operetten- Theaters. Anfang 8 Uhr.

Die Dollarprinzessin. Operette in 3 Alten von Leo Fall .

Gura- Oper. Salome.

Von Strauß. Anfang 8 Uhr. Sonnabend: Othello.( 7 Uhr.) Sonntag: Lohengrin. ( 7 Uhr.) Montag: Tannhäuser. ( 7 Uhr.)

Schiller 0.( allner Theater.) Berliner Theater. Theater des Westens .

Madame Bonivard .

Schiller Charlottenburg.

Biberpelz.

Der

Friedrich Wilhelmstädt. Schan

g

fpielhaus. Dberon.

Komische Oper. Demimonde. Neues. Sein Sündenregister. Thalia. Jm Café Noblesse. Lustspielhaus. Familie Schimet. Nenes Operetten. Die Sprudelfee. Folies Caprice. Drei Frauenhüte. Der Deserteur usw. Anf. 8 Uhr. Metropol. Die oberen Zehntausend.

Heute 8 Uhr: Ein Herbstmanöver. Morgen: Ein Herbstmanöver.

Neues Theater.

Abends&

Sein Sündenregister

Sonnabend und folgende Tage:

Voranzeige! Wiedereröffnung Sonntag, 1. August. Der fidele Bauer. Von Leo Fall .

Pollo

Theater

9.50 Zum vorletzten Male: 9.50

in

Apollo. Sartstein. Er ober. Sein Sündenregister. Hartstein Er Er.

Spezialitäten.

Wintergarten. Spezialitäten. Basage. Spezialitäten.

Bernhard Nose. Was eine Frau fann.

Balhalla. Spezialitäten.

Neues Operetten- Theater, Schiffbauerdamm 25, a. d. Luisenstr.

Anfang 8 Uhr:

Die Sprudelfee.

26 8 Uhr: Das unübertr. Progr. Paul Jülich. Die lustigen Zecher.

Operette in 3 Atten v. H. Reinhardt. Die 9 Yankee Doodle Girls.

Gerhart Hauptmann . Anfang 8 Uhr. Ende 10%, Uhr. Friedrich- Wilhelmstädtisches

Schauspielhaus.

Freitag, den 30. Juli, abends 8 Uhr:

Oberon, König der Elfen

Gr. rom. Feenoper in 3 Att. v. Weber. ( Kleine Preise.)

Sonnab.( A. Bodmann): Troubadour. Sonntag 3 Uhr: Der Waffenschmied.

Passage- Theater,

Letzte Tage!

Das sensationelle

Eröffnungs- Programm.

Willi Prager. The Rubys. Käte Hyan. 12 erstklass. Variété. Attraktionen.

Bafferstand Memel, Tilfit Bregel, Insterburg Weichsel , Thorn Dber, Ratibor Strossen Frankfurt Barthe, Schrimm Landsberg Nee, Bordamm Ibe, Leitmerit

Dresden Barby

am feit 28.7.27. 7.

am feit

Bafferstand

28. 7. 27. 7.

cm cm³) 194-6 -25-6 124-18 168 207 235

cm

Saale , Gromlig

64

30

Havel , Spandau ) Rathenow³) +16 Spree, Spremberg ) Beestow 253efer, Münden

46

+1

17

84

98

-92

72

16

Minden

34

44 -24

2

Raub

-

-104-7

150-12 Magdeburg 133-10

+ bedeutet Buchs.

289

303

Rhein , Marimiliansau 518

Stoln

Nedar, Heilbronn 60

Mosel, Trier

Main , Wertheim

-

Fall.

3) Unterpegel.

117

77

177 TTTTTTT

Passage- Panoptikum. Urania.

Lebend!

Die letzten weiblichen Wesen

vom Stamme der

Azteken !

Jungfrau.

Aga, die schwebende sich den Kopt über Aga.

Ganz

Alles ohne Extra- Entree.

WING BANTEN

Saison- Schluß:

Sonnabend, 31. Juli 1909.

Vorletzter Tag!

Wissenschaftliches Theater. Taubenstraße 48/49. Abends 8 Uhr:

Ueber den Brenner nach Venedig

DERNHARD ROSE THEATED

Gr. Frankfurter Str. 132.

Was eine Frau kann.

Anfang 8 Uhr.

Ende 11 Uhr.

Auf der Gartenbühne Anfang 4%, Uhr. 11. a.: Rau didel dau! Gr. Pantomime Paul Coradini. Spezialitäten.

Gebr

La Pia Herrnfeld

in ihrem Phantasie- Tanz

Theater

Sonnabend, 31. Juli, 8 Uhr abends: Premiere der Novität:

,, Der Wellen Geist" Frau Elkams Friseur.

sowie

die sensationell.

12 Juli- Attraktionen

12

Reservierter Platz 2 M., Entree 1 M. ( einschl. Programm u. Garderobe.)

Hierzu zum 20. Male:

Meine Deine Tochter

Beide Komödien mit den Autoren Anton und Donat Herrnfeld in den Hauptrollen. Borverkauf ab heute.