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Nr. 15.

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Vorwärts

Berliner Volksblatt.

27. Jahrg.

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Zentralorgan der fozialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.

Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.

Der Mansfelder Streik vor dem Reichstag .

Mittwoch, den 19. Januar 1910.

Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.

Andere

sein würde, wenn sie zu solchen Aufgaben nicht kommandiert standen, forderte fie Donath auf, mitzukommen nach dem Amts­würden. bureau, wo ihre Personalien festgestellt wurden. In der Diskussion betätigte zunächst der Abgeordnete für Die Gendarmen wollen nicht geschimpft haben und behaupten, Mansfeld , Herr Dr. Arendt, in schönster Scharfmacherweise als nach ihrem Einschreiten die Ausflügler auf dem Bürgersteig der seine Arbeiterfeindlichkeit und Sozialistenangst. Doch das bot Straße standen, hätten sie, die Beamten, die Menge wenigstens nichts Neues. Weit interessanter war die Rede, mit der der diesmal in aller Form aufgefordert, auseinanderzugehen. Die Zentrumsabgeordnete Dr. Fleischer sich als Streitbrecher- Aufforderung sei aber nicht befolgt worden. Die Menge habe Auf Grund einer sozialdemokratischen Juterpellation häuptling enthüllte. Anders hätte Herr Vogelsang auch kaum seine die Beamten umringt, es feien Schirme und Stöcke gegen sie er­wurde gestern die Regierung im Reichstag zur Verantwortung Sache gegen die freien Gewerkschaften und die Sozialdemokratie hoben und gerufen worden: Haut ihn!" Daß die beiden An­gezogen wegen der Herbeiziehung von Militär in das Mans- führen können. Sehr energisch trat dagegen der Freisinnige geklagten solche Rufe ausgestoßen haben, fönnen die Gendarmen nicht felder Streitgebiet. Diese Form der Interpellation hatte Gothein für das Soalitionsrecht der Arbeiter ein und ver- fagen. Dagegen behaupten sie, die Angeklagten hätten nach der Auf­gewählt werden müssen, um den Regierungsvertretern die urteilte auch die überflüssige Herbeiziehung des Militärs. forderung, auseinander zu gehen, in die Menge hineingerufen: Nicht Ausflucht abzuschneiden, daß das Verhalten der Zivilbehörden Selbst der nationalliberale Bergrat Vogel aus Siegen weitergehen, die Gendarmen kennen die Gesetze nicht, wir werden sie Landessache sei und deshalb nur im preußischen Landtag nahm den Arbeitern gegenüber einen wohlwollenderen Stand- belehren. verhandelt werden könne. Natürlich war es nicht nur zu- punkt ein als der Führer der katholischen Fachvereine. Die Angeklagten erflärten in Uebereinstimmung mit mehreren lässig, sondern unvermeidlich, die gesamten Fragen, die aus Der konservative Abg. Pauli- Potsdam kehrte den Entlastungszeugen, es sei ihnen gar nicht eingefallen, die Menge dem Streit sich ergeben, auch bei dieser Gelegenheit zur Er- brutalsten Unternehmerstandpunkt heraus und bekundete gegen die Gendarmen aufzureizen. Im Gegenteil, sie hätten örterung zu bringen. seine völlige Verständnislosigkeit für die Arbeitersolidarität, sich bemüht, ihre Genossen bemüht, ihre Genossen zu beruhigen und fie auf­Der Mansfelder Streit hat darin seine allgemeinere Be- indem er es für eine grenzenlose Frivolität erklärte, wenn gefordert, nicht den Gendarmen, welche die beiden Siftierten deutung, daß er ein typisches Beispiel dafür abgibt, wie eine wegen einer Aussperrung von nur 45 Leuten Taufende in abführten, zu folgen, sondern weiter zu gehen in der Der Christlichsoziale Behrens entgegengesetten Richtung, nämlich nach Köpenick . ruhig unter altgewohntem Druckt dahinlebende, den staat- einen Streit einträten. lichen, kirchlichen und kapitalistischen Autoritäten gehorsam suchte einen vermittelnden Standpunkt einzunehmen, bewies Beugen, sowohl jugendliche Teilnehmer des Ausfluges als auch Gefolgschaft leistende Arbeiterschaft durch die strupellosen Praktiken aber dadurch nur, daß ihm der Sinn des proletarischen unbeteiligte erwachsene Männer, die in nächster Nähe der Gendarmen des Ausbeutertums und seiner Handlanger selbst in den Klassenkampfes völlig abgeht. standen, haben von einer dreimaligen Aufforderung zum Auseinander­Selassenkampf hineingepeitscht wird. Diesen früher so königs- Genosse Kunert wies in später Stunde noch die gehen nichts gehört, sondern nur bemerkt, daß die Gendarmen unter treuen und lutherisch- demütigen Leuten wurde die Milch der gegnerischen Angriffe zurück, wobei er besonders eine durch- Schimpfworten auf die Jugendlichen fagten: Macht, daß Ihr fort­frommen Denkungsart in gärend Drachengift verwandelt, als schlagende Wirkung durch Verlesung eines Artikels aus Herrn tommt! Raus aus dem Walde! usw. sie einsahen, daß der Versuch einiger ihrer Kameraden, durch Fleischers Drgan:" Der Arbeiter" erzielte, in dem Der Verteidiger der Angeklagten, Rechtsanwalt Dr. Kurt Eintritt in eine Arbeiterorganisation auf die Hebung ihrer Lage nicht nur die sozialdemokratischen, sondern auch die christlich- Rosenfeld fuchte im Laufe der Verhandlung festzustellen, wie es hinzuarbeiten, von dem Unternehmertum mit der Brotlosmachung fozialen Arbeiterorganisationen als revolutionäre denunzirt fam, daß sich die ursprüngliche verhältnismäßig harmlose Anzeige gestraft wurde. Es ist ein glänzendes Zeugnis für die Stärke werden. des Wachtmeisters Donath zu dieser gefährlichen Anflage verdichten des Solidaritätsgefühls in der Mansfelder Arbeiterschaft, Das gab dem Zentrumsabgeordneten Giesberts fonnte. Gendarmeriewachtmeister Donath, der bei diesen Fragen daß sie dieses freche Attentat auf das Soalitionsrecht mit Anlaß, in einer persönlichen Bemerkung sich scharf eine vom Vorsitzenden gerügte nervöse Unruhe zur Schau trug, ant­einem Streit beantwortet hat, unbekümmert darum, daß gegen seinen Fraktionskollegen Fleischer auszusprechen, wortete ausweichend, schließlich erklärte er, er habe seine Anzeige nur geringe Aussicht für sie bestand, dem übermächtigen Unter- fo daß, als 8 Uhr abends die Debatte zu allgemein gehalten, die Einzelheiten seien ihm erst später bei den nehmertum den Sieg zu entreißen. Der Form nach erlitt Ende ging, Herr Dr. Fleischer als moralische Leiche auf dem Bernehmungen in Erinnerung gekommen. sie eine Niederlage. Aber das ist eine jener Niederlagen, die Stampfplatz blieb. So hat denn die Zentrumspartei mit der die Mütter fünftiger Siege sind. Aus der Asche des ver- Regierung zusammen die Kosten des Verfahrens zu tragen. Iorenen Streits schwingt sich der Phönig der Arbeiterfolidarität fiegreich empor, um neue und dann erfolgreichere Klassen­fämpfe zu bestehen.

Genosse Sachse hatte es unternommen, die Ursachen des Streits sowie die Sinnlosigkeit des Eingreifens der

um

Der Jugendausflug als, Aufruhr".

Das Ergebnis der Beweisaufnahme erschütterte die Grundlagen der Anklage dermaßen, daß selbst der Staatsanwalt sich ge= nötigt fah, die Anlage soweit fallen zu lassen, als sie die Angeklagten des Aufruhrs beschuldigt. Dagegen meinte der Staatsanwalt, daß die Angeklagten durch die Aussagen der Gendarmen überführt seien, an einem Auflauf teilgenommen und eine Menschenmenge zum Ungehorsam gegen Gesetze, nämlich den Auflaufparagraphen, aufgefordert zu haben, indem sie die angeblich von den Gendarmen dreimal zum

Zivil- und Militärbehörden zu begründen. An einer Eine schier unglaubliche Anklage burde am Dienstag vor der großen Zahl von Einzelfällen zeigte er, wie wie elend dritten Straffammer des Landgerichts Berlin II verhandelt. Zwei die Löhne, wie hart der Druck der Unternehmer war 20jährige Teilnehmer an dem Ausflug der Freien Jugendorgani- Auseinandergehen aufgeforderte Menge aufgefordert hätten, nicht aus­und wie schließlich die Maßregelung von 45 Bergleuten, fation vom 20. Juni v. J. waren angeflagt der Teilnahme an einem einanderzugehen. Als Milderungsgrund komme die Unbescholtenheit die sich dem Bergarbeiterverbande angeschlossen, noch die Auflauf, der Aufforderung zum ungehorsam gegen und die Jugend der Angeklagten, die sich von älteren Leuten, Stameraden in den Streit hineintrieb. Ganz überflüssigerweise die Gefeße und des Aufruhrs! ist das ganz gewöhnliche Vorkommnis einer Massenanhäufung Der Ausflug, bei dem diese schweren Vergehen verübt worden berfolgen ließen, in Betracht. Andererseits aber Der Ausflug, bei dem diese schweren Bergehen berübt worden müsse energisch dagegen eingeschritten werden, von streifenden Arbeitern in Helmstedt mit nachfolgender An- sein sollen, hat schon vor einiger Zeit zu einem Verfahren vor dem daß schon die Jugend anfange, fich zu organi. rempelung von Streifbrechern zum Anlaß der Entfendung von Jugendgericht zu Köpenick geführt. Unseren Lefern wird sieren---. Hier stugte der Staatsanwalt einen Dcoment vor Militär in das Streitgebiet genommen worden. Gerade der die Verhandlung noch in der Erinnerung sein. Auf einer Wald- feinen eigenen Worten und setzte dann vorsichtig hinzu: und die stetigen Mahnung der Verbandsleiter zur Ruhe und zur Be- parzelle am Ausgang von Nieder- Schöneweide war die Gruppe Gefeße zu verlegen. Es müsse für alle Fälle ein sonnenheit ist es zu danken gewesen, daß feinerlei ernst- Südost der Jugendorganisation, die fich dort zum Frühstück ge warnendes Beispiel statuiert werden. Von einer Geld­liche Ausschreitungen vorgekommen sind. Das Militär lagert hatte, von den Gendarmen auseinandergetrieben worden. Zwei ftrafe sei abzusehen, jeder der Angeklagten solle mit zwei Monaten babei Nur jugendliche Teilnehmer wurden hat teine Gelegenheit zum Blutvergießen erhalten. den Gendarmen Gefängnis bestraft werden! einige höchst überflüssige Verhaftungen, sogar von Frauen, sistiert und hatten fich fpäter bor bem Jugendgericht sind in den Siegesbulletins des herrlichen Kriegsheeres zu unter der Anklage des Auflaufs zu verantworten, das den einen verzeichnen gewesen. Aber gerade die Heranziehung des freisprach und den anderen verurteilte. Militärs hätte die Gefahr von Blutvergießen heraufbeschworen. Schlosser Tichidert und der Klempner Böse, fonnten ihres Die jetzt vor der Straffammer angeklagten Teilnehmer, der Wie fönne der Reichskanzler das verantworten? Alters wegen nicht vor das Jugendgericht gestellt werden. Und ihre Der Major von Bethmann Hollweg war nämlich angeblichen Vergehen find dann im Laufe der Voruntersuchung, ob- Donath wieder nicht zur Stelle, obgleich der militärische Anstrich der gleich die ursprüngliche Anzeige des Gendarmeriewachtmeisters machte. Gewöhnlich sei es so, daß man bei der ersten Interpellation sein Dragonerherz eigentlich hätte höher schlagen Donath ein ziemlich harmloses Gepräge trug, der Staatsanwalt- Darstellung eines Vorganges zu Uebertreibungen neige. Hier laffen und ihn zum Stampfplatz treiben müssen. Offenbar schaft so schwer erschienen, daß sie die Anklage wegen Aufruhrs sei das umgekehrte der Fall. Das gebe zu berechtigten huldigte er aber dem wenig soldatischen Grundsatz: Weit vom Schuß ist's wohliger.

erhob.

von

Der Verteidiger Rosenfeld legte unter eingehender Würdigung der Beweisaufnahme dar, бав die Beamten ohne die jeden Grund gegen Ausflügler eingeschritten feien. Gegen die Angeklagten sei nichts erwiesen. Man tomme nicht um den Umstand herum, daß der Beuge. zunächst eine berhältnismäßig harmlose Anzeige

würde

Zweifeln in die Angaben der Gendarmen Veranlassung, die Die Gruppe Südost der Jugendorganisation war bekanntlich ja auch durch die anderen Beugen widerlegt seien. Wenn der An seiner Stelle ergriff wieder der übliche Stellvertreter unter dem Gefang freiheitlicher Lieder von Treptow nach Nieder- Staatsanwalt meine, es müſſe energisch dagegen eingeschritten Delbrück das Wort. Und wiederum wies er, eins, zwei, Schöneweide gegangen. Von einer Störung der öffentlichen Ruhe werden, daß sich die Jugend organisiere, dann müßten doch zunächst drei, aus den Gesetzesparagraphen nach, daß formell alles im und Sicherheit war natürlich feine Rede. Aber einige besonders die Gesetze geändert werden, denn bis jetzt habe doch die Jugend Lot ist! Und wiederum wurde das hergesprochen in dem stramme Ordnungsleute haben sich anscheinend in ihren heiligsten das Recht, Vereine zu bilden. Wolle das Gericht auf das vom nämlichen trockenen Löschpapierton mit den nämlich steinernen Gefühlen verlegt gefühlt, weil von einem der Teilnehmer ein rotes Staatsanwalt beantragte beantragte Strafmaß erkennen, dann Gesichtszügen, die den Eindruck verstärken, daß man da nicht Banner getragen wurde, das die Inschrift trug: Freie Jugend- Versuchung naheliegen, einen Vergleich zu einen lebendigen Menschen, sondern eine nett konstruierte organisation Südost". Von diesen Patrioten sind die Gendarmen zwischen der Beurteilung folcher Fälle, wo junge Baragraphenerläuterungsmaschine in Bewegung gesetzt hat. auf den Bug" aufmerksam gemacht worden. Auf der Waldparzelle Leute der Arbeiterklasse in Frage kommen und anderer, Um die Psychologie einer Volksbewegung zu verstehen, fehlen haben dann die Gendarmen in ihrer Weise den bedrohten Staat wo wie fürzlich in Marburg , Studenten wegen nicht gerade harmloser dem Delbrück - Motor offenbar die Drgane. gerettet. Ihr Einschreiten" wurde in der Verhandlung von Ausschreitungen mit 80 M. bestraft wurden. Der Verteidiger mehreren Zeugen also geschildert: beantragte die Freisprechung der Angeklagten.

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Nach ihm rückte dann der neue Kriegsminister Herr v. Heeringen vor die Front. Man hatte in unseren Einige der Ausflügler hatten sich bereits erhoben, andere faßen Das Gericht erkannte nach kurzer Beratung auf Frei­Reihen wohlwollend die Ansicht ausgesprochen, es müsse dem noch beim Frühstück. Da sprang Gendarmeriewachtmeister Donath, fprechung beider Angeklagten. Der Tatbestand ist nach General mit dem alttestamentarischen Patriarchenbart doch höchst die Hand am Säbelgriff, Herzu und schreit: Verfluchte Ansicht des Gerichts hinreichend aufgeflärt, aber es ist nicht fest­unangenehm sein, seine Antrittsrede zur Rechtfertigung einer au sejungens, macht, daß Ihr hier fortkommt!" gestellt, daß die Angeklagten die dreimalige Aufforderung zum Aus­militärischen Arbeiterbekämpfung halten zu müssen. Er bewies Die jungen Leute sprangen erschreckt auf, die Mädchen freischten einandergehen der Menge gehört haben. Auch gilt nicht festgestellt, jedoch in den ersten Worten, daß er sich völlig der vor geängstigt, alles stob auseinander. Die Gendarmen schimpften daß ihnen zum Bewußtsein gekommen ist, es finde eine Zusammen­herrschenden Gamaschenpolitik angepaßt hat. Erklärte er es weiter: ,, Verfluchte Bande, Bengels." Gendarm rottung statt und daß sie eine strafbare Handlung im Sinne der doch für ein Glück, zuerst zur Verteidigung der Armee Sarnit fagte zu den jungen Mädchen: Saustüde, Anklage begingen. gegen ungerechte Angriffe" das Wort nehmen zu können. Schweine, Ihr seid wert, daß man Euch einen Die Armee habe einfach der Requisition der Zivilbehörden Säbel durch die Nafe zieht mitsamt Bebel, Daß aus dem harmlosen Jugendausflug eine Aufruhranklage Folge zu leisten gehabt. Alle Uebergriffe der Offiziere bestritt 3 u beil und den anderen." Einer der Gendarmen be- destilliert werden konnte, das mag dem Leser nach der Lektüre des Der General. Eine Frau sei überhaupt nicht verhaftet worden. mächtigte sich des roten Banners und tonfiszierte es. Zwei Teil- Verhandlungsberichts noch unverständlicher und ungeheuerlicher er­Seine Behauptung, die Bevölkerung sei verhett worden, wurde nehmer des Ausfluges, eben die beiden, die später vom Jugendgericht scheinen als vor der Kenntnis des Tatbestandes. Es gibt indes mit stürmischen Zurufen der Sozialdemokraten:" Beweise!" abgeurteilt worden sind, wurden von den Gendarmen fiftiert. Die einen durchaus zureichenden Grund dafür. Er heißt: Jugend. beantwortet. Doch blieb der General diese Beweise schuldig. übrigen Ausflügler zerstreuten sich. Zwei von ihnen, die jetzt an organisation! Schließlich milderte er den ungünstigen Eindruck seiner Worte geklagten Tschickert und Böse, begaben sich nach einer Haltestelle der durch das Eingeständnis ab, daß es den Dffizieren doch lieber I Straßenbahn, um nach Köpenid au fahren. Als sie an der Haltestelle i