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Son niemand beobachtet worden und so mußte der Berunglüdie in Schöneberg . den wilden Fluten hilflos ertrinken.

Eine russische studentische Lesehalle ist dieser Tage in der

Novalisstr. 15 eröffnet worden.

Der Zoologische Garten hat fürzlich seine aus über 30 Arten bestehende Antilopensammlung um ein Paar persische Gazellen vermehrt, die vorläufig im Antilopenhause neben den Gnus untergebracht sind, später aber ein Gehege neben den anderen Gazellen am Kamelhause erhalten sollen. Das Gehörn des wohl erst vorjährigen Böckchens ist in der Entwicklung begriffen, das Weibchen ist ungehörnt.

Sonfumgenoffenfchaft, Berliner Str. 26, auch beim Genoffen Heinrich

Bei der gestern stattgefundenen Wahl der Gewerbegerichtsbeisiger Dietze, Amtsgarten 2, entgegengenommen. wurde die Liste der freien Gewerkschaften mit 1319 Stimmen ge­wählt. Eine gegnerische Liste war nicht vorhanden. Friedenau .

im Gemeindebureau aus. Aufträge zur Einsichtnahme werden beim In Niederleh me liegt die Liste während der Dienststunden Genossen Karl Freitag entgegengenommen.

Die Gemeindewählerliste liegt im Gemeindeamt, Feurigstr. 8, Dienstzimmer Nr. 2, wochentäglich von 8-3 Uhr, sowie auf 9-12, zur öffentlichen Einsicht aus. Zur Einsichtnahme find außer unferen Antrag auch an den Sonntagen, bormittags von den mit Blakaten versehenen Juhabern von Lokalen und Handlungen Otto Meyer, Handjerystr. 60/61, und Ludwig Putsch, Albes.r. 22, Gartenhaus, gern bereit. Borhagen- Nuimelsburg.

Der Jugendausschuß veranstaltet am heutigen Sonntag, abends 6 Uhr, im Café Bellevue einen Unterhaltungsabend. Außer einem Vortrage des Genossen Karl Lüpnis wird der Zitherklub Edelweiß 1901" mitwirken. Des weiteren finden noch deflamatorische Vor­träge statt. Die Mitglieder des Niederbarnimer Wahlvereins und deren An­gehörige find freundlichst eingeladen. Eintritt frei. Das Jugendheim ist heute von 4 bis 6 Uhr geöffnet.

Köpenick .

In Hoherlehme Wildau liegt die Liste gleichfalls im Gemeindebureau während der Dienststunden aus. Aufträge zur Einsichtnahme werden beim Genossen Adolf Tenzer entgegen­Weißensee.

genommen.

Zimmer 17, aus, und außerdem für den 1. Bezirk beim Genossen Die Wählerlisten liegen in den Dienststunden im Rathause, Preuß, König- Chaussee 10, für den 3. Bezirk beim Genossen Scholz, Langhansstr. 102, Ede Goethestraße, und für den alten Ortsteil beim Genossen Reinke, Rennbahnstr. 2.

Gerichts- Zeitung.

Uebereifrige Polizei.

flituierende Versammlung zur Begründung einer Berliner Orta für den Wahlvorstand für alle in diesem Jahre stattfindenden ihrer Abweisung erhob Rechtsanwalt Dr. Heinemann weitere Be

willkommen.

gruppe der D. N. G. findet am Montag, den 24. Januar, abends 84 Uhr, im Seitensaale( 1. Stock) des Lehrervereins hauses( Restaurant Saeger), Alexanderplab, statt. Gäste sind Arbeiter- Samariter- Rolonne. Montagabend 9 Uhr: 2. Ab­feilung Brunnenstraße 154, Vortrag über Ertrinken- Erstiden. Daran anschließend praktische lebungen. Am Donnerstag Monats­sigung der diensttuenden Abteilung im Dresdener Garten".

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Zeugen gesucht. Mittwochnachmittag% 45 Uhr wurde eine alte Frau an der Schönhauser Allee, Ede Franseckistraße, von einem Omnibus( Linie 27) überfahren. Zivilpersonen brachten die Schwerverlette per Droschke nach der Rettungswache und von dort nach dem Virchowkrankenhaus, wo ihr das rechte Bein abgenommen werden mußte; außerdem hat die Bedauernswerte noch einen doppelten Armbruch und Quetschungen am linken Oberschenkel er­litten. Zeugen diefes Vorfalls werden gebeten, sich zu melden bei B. Struje, Korbmacher, Berlin N. 58, Oderberger Straße 13 I. Im wissenschaftlichen Theater der Urania wird der neue Vor­Der Genosse Echriftsteller Simon Kagenstein wollte im Jahre trag Jm Firnenglanz des Ober- Engadin", der nicht nur die Schön­1908 in Potsdam Arbeiterbildungskurse abhalten. Und zwar sollte heit und Pracht des Ober- Engadin schildert, sondern auch die von Aus der Stadtverordnetenversammlung. Gingeleitet wurden Potsdam , Abteilung für Schulwesen, untersagte ihm das mit der es sich um staatsrechtliche Vorträge handeln. Die Regierung zu lauter Fröhlichkeit erfüllten Tummelpläge des Wintersports mit die Verhandlungen mit der Einführung des zum Stadtrat ge- Begründung, daß es sich hier um einen Unterricht handele, wozu seinen verschiedenen Zweigen bringt, in dieser Woche am Sonn- wählten Herrn Streichhan. Bei der Konstituierung der Versamm er die Erlaulmis bedürfe, nachdent er zuvor den Nachweis seiner tag, Montag, Donnerstag und Sonnabend zur Darstellung ge- lung wurde der bisherige Vorsterher Stadtv. Lucht mit 32 Stimmen wissenschaftlichen und sittlichen Befähigung zu erbringen habe. Für langen. Am Dienstag, abends 8 Uhr, und am Sonnabend, nach wiedergewählt; Stellvertreter wurde Stadtv. Road( Fr. V.); jeden Fall der Zuwiderhandlung wurde ihm eine Geldstrafe von mittags 5 Uhr, hat sich Herr Dr. Driesen bereit erklärt, seinen Schriftführer Stadtv. Tauchert( Soz.). In den einzelnen Kom 100 W. angedroht. Vortrag" Der Kinematograph im Dienste der Wissenschaft und des missionen sind unsere Genossen für das laufende Jahr wie folgt Kabinettsorder vom 10. Juni 1834 und die Ministerialverordnung Die Regierung stüzte sich dabei auf die Unterrichts" noch einmal zu wiederholen, am Mittwoch findet der vertreten: Kassenkuratorium: Tauchert, Kiehl, Weber; Gas- vom 31. Dezember 1839. Die von Statenstein erhobene Beschwerde 16. Vortragsabend des Wissenschaftlichen Vereins statt, an welchem tommission: Hein, Gabriel, Woik; Straßenbahnkommission: Nieke, wurde später vom Minister verworfen. Am 25. Oftober 1908 Herr Geheimer Regierungsrat Profeffor Dr. Nurlbaum sprechen Stippekohl, Woit; Elektrizität: Nieke, Tauchert, Woit;: Wasser sollte nun die Arbeiterbildungsschule in Potsdam eröffnet werden. wird über Die Energie der Sonne" und am Freitag hält Herr wert: Nieke, Tauchert, Woit; Bau: Lier, Weber, Nieke; Straßen- Es erschien im Auftrage des Polizeipräsidenten, an den sich die Dr. Berger seinen Vortrag In Afrikas Wildkammern" noch ein- bau: Nieke, Gabriel, Hein; Forst: Beidler, Niete, Tauchert; Armen: Regierung gewandt hatte, ein Polizeikommissar. Er fragte, ob mal. Außerdem findet am Mittwoch, nachmittags 4 Uhr, eine Herbst, Nieke, Woit; Gesundheit: Herbst, Woit; Verschönerung: eine öffentliche Versammlung oder der Schulkursus abgehalten Nachmittagsvorstellung zu fleinen Preisen statt und zwar wird der Kiehl, Beidler, Wigler; Beleuchtung: Hein, Gabriel, Woit; Ver- werden solle. Erläuternd fügte er hinzu, daß er die Zusammen­Bortrag Die Erdbebentatastrophe von Messina " wiederholt. Im tehr: Nieke, Stippekohl, Woit. Im Kuratorium der Städtischen funft auflösen müßte, wenn es sich um den Schulfurfus handelte. Hörsaal werden nachstehende Vorträge gehalten: Dienstag, Prof. Sparkasse wie auch in dem der gewerblichen Fortbildungsschule: Man erklärte darauf, daß man eine öffentliche Versammlung ab­Dr. Edstein. Tiere als Feinde der Kultur"; Mittwoch, Non- Woit; Steuerausschuß zur Veranlagung der Gemeindegrundsteuer: Halten werde, und wählte auch ein Bureau. Sabenstein hielt struktionsingenieur A. Keßner Eisen- und Stahlgießerei"; Hein; Krankenhausbau- Kommission: Herbst, Woit, Lier; Aus- dann einen anderthalbstündigen Vortrag. Wegen der Erklä Donnerstag, Dr. W. Berndt Der praehistorische Mensch"; Sonn- schuß zur Veranlagung der Gemeinde- Einkommensteuer: Tauchert, rungen des Polizeifommissars hinsichtlich des Schulfurfus wurde abend, Dr. Gehlhoff Thermische und chemische Stromquellen". Niete; Ausschuß für Beamtenansprüche: Herbst, Weber; Etats- beim Regierungspräsidenten Beschwerde erhoben, die als Bes ausschuß: Herbst, Lier, Wißler; Voltsbücherei: Wigler. Als Beisitzer schwerde im Verwaltungsstreitverfahren" bezeichnet wurde. Nach Deutsche Naturwissenschaftliche Gesellschaft. Eine ton Wißler delegiert. Anträge der Lehrer sowie der Gemeinde- Rabenstein beim Oberverwaltungsgericht. Die Klage erstreckte sich Stadtverordnetenwahlen wurden unsere Genossen Gabriel und schwerde, die der Oberpräsident zurücwies. Nunmehr klagte beamten auf Gehaltsaufbesserungen resp. Ortszuschläge wurden auch noch auf einen Vorgang vom 1. November, wo eine zusammen­den zuständigen Kommissionen überwiesen. Bu einer längeren funft, die ausdrücklich als Arbeiterbildungskursus bezeichnet wor Debatte führte die Wahl eines Mitgliedes zum Kuratorium der den war, polizeilich aufgelöst wurde. Da die Klage in bezug auf Realschule. Der in der letzten Sizung zum zweiten Male ge den 1. November aus einem rein formalen Grunde, nämlich man­wählte Genosse Herbst ist wieder nicht bestätigt worden. Stadtv. gels einer Beschwerde Sakensteins beim Regierungspräsidenten, Woit( So.) schlug als Protest gegen dieses Verfahren erneut also wegen Nichtinnehaltens des Instanzenzuges, scheitern mußte, den Nichtbestätigten vor. Das Rückgrat der Liberalen werde braucht hier auf den Vorgang vom 1. November nicht näher ein­hoffentlich noch so start sein, dieser Brüstierung entgegenzutreten. gegangen werden. Stadtv. finer( Lib.) bedauerte die Nichtbestätigung; im Interesse der Stadt erscheine es ihm aber, einen anderen Herrn zu der Vorträge als eines Bildungskursus beziehungsweise in Form Die Klage machte im Prinzip geltend, daß die Verhinderung wählen, denn die Regierung werde einen Sozialdemokraten wohl von Unterrichtsstunden gesetzwidrig sei. Die Erteilung des Unter­nie bestätigen. Redner schlug seinen Fraktionskollegen Oberrichts an Erwachsene tönne nicht von einer Erlaubnis abhängig lehrer Mattes bor. Stadtv. Cunit( Lib.) trat im Gegensah gemacht werden. Auch sei gegen das Vereins- und Versammlungs­zu dem Vorredner für die Wiederwahl von Herbst ein. Die Selbst- recht verstoßen worden. verwaltung erheische es, fest zu bleiben. Würden alle Städte gegen waltungsgericht wurde auf die Frage der Zulässigkeit des Verwal Die Verhandlung vor dem Oberter­diese Bevormundung der Regierung den gleichen Standpunkt em- tungsstreitverfahrens beschränkt.- Rechtsanwalt Dr. Roth betonte, nehmen, so würde die Selbstverwaltung nicht nur auf dem Papier daß der Polizei auf jeden Fall für die Untersagung einer Arbeiter­lieber Kuratorium Koratorium fein und begnüge sich mit einer habe, weil der Polizeipräsident damals von der Regierung nur den stehen. Wenn die Regierung die Bestätigung versage, lasse man bildungsstunde am 25. Oftober die rechtliche Grundlage gefehlt Kommission. Stadtv. Dr. Sulze( F. B.) stieß ins gleiche Auftrag hatte, zu überwachen und Bericht zu erstatten. Horn wie Stadtb. Pfigner. Cine Wiederwahl Herbst's sei als berpuffter Protest zu betrachten. Das Oberverwaltungsgericht entschied denn auch, daß die Ber­Mattes wende er sich ebenfalls, da derselbe als Lehrer an der stunde am 25. Oktober verhindert wurde, außer Kraft zu sehen sei. Gegen die Wahl des Stadtv. fügung der Polizei, soweit dadurch das Abhalten einer Unterrichts­Realschule wirte; er schlage Stadtv. Noad( F. V.) vor. Nachdem Dazu wurde ausgeführt: Allerdings habe das Oberverwaltungs­Genoffe Woit noch einmal in längeren Ausführungen die gericht in seiner Judikatur ausgesprochen, daß die Polizei ver Liberalen auf ihre heutige Haltung hingewiesen, wurde zur Ab- pflichtet sei, Anordnungen der Schulbehörde im Auftrage. der Schul­Liberale und die sozialdemokratische Fraktion; die Freie Verwaltungsstreitverfahren ausgeschlossen sei. Darum handele es sich stimmung geschritten. Für den Genossen Herbst stimmten eintge aufsichtsbehörde durchzuführen, und daß in solchen Fällen das Ber­einigung und die Mehrzahl der Liberalen stimmten gegen Herbst. hier aber gar nicht. Damals habe lediglich ein Ersuchen der Re Der Vorsteher erklärte Herbst als nicht gewählt. Bei einer zweiten gierung( Schulabteilung) vorgelegen, daß die Polizei feststellen Abstimmung stimmte die Freie Vereinigung mit unseren Genossen solle, ob ein solcher Unterricht stattfinde, und wenn, daß darüber gegen Mattes, so daß der Vorsteher erklären mußte, daß auch an die Regierung zu berichten fci. Die Polizei habe selbständig dieser nicht die Mehrheit erlangt habe. Stadtv. Noad( F. V.), ein weiteres getan. Sie habe unmittelbaren Zwang angeboten welcher im Laufe der Debatte erklärt hatte, er nehme das Amt zur Verhinderung des Kursus- Vortrags, falls ein solcher gehalten Von den Liberalen wurde hierauf Stadtv. Cunis zur Wahl Polizei. Dazu sei sie nicht befugt gewesen, weil sie damit selb nicht an, wurde erneut von Dr. Schulze in Vorschlag gebracht. werde. Das beruhte hier auf selbständiger Entschließung der empfohlen. Derselbe erklärte jedoch, daß er die Wahl annehmen ständig auf dem Gebiete des Unterrichtswesens vorgegangen sei, würde, aber unter den jezigen Umständen lehne er mit aller Ent- wo die Polizei felbständige Anordnungen nicht treffen durfte. Da schiedenheit ab! Nach einem erneuten Vorschlage, den Stadtv. male habe das spätere Ersuchen der Regierung an die Polizei, Plefsow( Lib.) zu wählen, lehnte auch lepterer ab. Unter großer durch unmittelberen Zwang den Unterrichtstursus zu verhindern, Unruhe verkündete der Vorsteher die Sache für heute als erledigt, noch nicht vorgelegen. da ein Beschluß nicht zustande fomme. Ober- Schöneweide.

Rigdorf.

Vorort- Nachrichten.

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Ein Bauunfall ereignete fich gestern früh in der Liberda, Ede Manitiusstraße. Dort führt bie Grunderwerbs Gesellschaft " Zerra" aus Friedenau einen Bau aus, der zum Teil bis zur Nüftungshöhe der ersten Etage gediehen ist. Gestern früh sollte mit der Aufmauerung des in der Liberdaftraße belegenen Teiles der Borderfront begonnen werden. Die Steinträger hatten den be­treffenden Teil der Rüstung fast vollständig mit Material beworfen. Als gleich nach 8 Uhr der legte der fünf Steinträger seine Mulde mit Steinen ausgeworfen hatte, ging die Rüstung plöglich ab, die fünf einen Maurer mit in die Tiefe nehmend. Steinträger und Die verunglückten Berfonen wurden im Keller aus den Trümmern hervorgezogen von mittels Krantenwagen nach dem Krankenhause ge bracht. Sie fonnten nun dort nach Anlegung von Verbänden aber bald entlassen werden. Gegen 10 Uhr fanden sich bis auf einen alle mit verbundenen Köpfen auf der von vielen Neugierigen um lagerten Baustelle ein, die Auszahlung ihres Lohnes erwartend. Die Ursachen der Katastrophe sind nach Ansicht der auf dem Bau beschäftigt gewefenen Arbeiter in der geringen Widerstandskraft des zirka 70 Bentimeter breiten, aus weißen, sehr von Regen durch näßten und folgedeffen mäßig bindefähigen Raltsandsteinen her gestellten Edpfeilers zu suchen. Durch die Belastung der Rüstung drückten die Balten auf den auf dem Edpfeiler ruhenden gewölbten Fensterbogen. Der Pfeiler, jezt von oben nach unten geborsten, gab nach und der Bogen fiel aus­einander, so daß die Rüstung ihren Halt verlor und in die Tiefe stürzte. In bezug auf den 1. November, wo ein solches Zwangsersuchen Wenn auch der angeführte Umstand viel zu dem Unglüd beigetragen der Regierung schon vorlag, wurde aus dem oben erwähnten rein haben mag, so nuß doch bemerkt werden, daß auch grobe Fahr Der rätselhafte Tod einer Sängerin befchäftigt gegenwärtig die formalen Grunde der Nichtbeachtung des Instanzenzuges die Klage läffigkeit dabei mitgewirkt hat. Der Bogen- Anker ist einige Schichten hiesige Behörde. In der Kolonie Ostend bewohnen in der K.s abgewiesen. höher in die zweite Schicht von oben gelegt, so daß der Splint den Köpenicker Straße 2 die Geschwister Weigert eine ihnen gehörige In bezug auf die Unzulässigkeit des Verwaltungsstreitber. Druck des Bogens im Edpfeiler nicht aufnehmen konnte. Hinzu Villa, in der sie allein mit zwei Dienstboten leben. Am Donnerstag fahrens hinsichtlich der Durchführung von Anordnungen der Schul­tommt noch, daß dieser Splint sehr kurz ist und zudem nicht abend begaben sich die beiden ältesten Schwestern nach Berlin , um aufsichtsbehörde bleibt es nach diesem Urteil bei der Judikatur des genügend fest bermauert worden war. Seine Länge erstreckte Wally Weigert zu Hause blieb. hier an einer Feftlichkeit teilzunehmen, während die 22 jährige Gerichts. Als die Geschwister am Freitag sich über nur sechs Schichten und in diesen sechs Schichten sind früh zurückkehrten, wurde ihnen auf ihr Klopfen von der in dem an und für sich schwachen und durch das Bogenwiderlager Schwester nicht geöffnet und als sie die Tür zum Schlafzimmer Wegen Beleidigung und Widerstandsleistung hatte sich die noch mehr geschwächten Pfeiler nur zwei Steine in zwei Schichten öffnen ließen, fanden sie das junge Mädchen tot in ihrem Chefrau Elifabeth Birnich am 23. August v. J. vor der Straf­gegen den Splint gesetzt worden, so daß es tein Wunder nehmen Bette liegend vor. Die sofort von einem hinzugerufenen Arzt an- fammer zu M.- Gladbach infolge folgender Vorgänge zu verant fann, daß der Pfeiler nachgab. Der Anter hätte regelrecht verlegt gestellten Wiederbelebungsversuche batten feinen Erfolg. Da die worten: Am 19. Juli 1909 gegen Mittag tam der Polizeisergeant F. und dazu ein recht langer Splint benutzt werden müssen, welcher recht Todesurfache nicht festgestellt werden konnte, wurde die Leiche polizei in die Wohrung der Angeklagten, um einen Strafbefehl in Höhe lich beschlagnahmt. Die Verstorbene, die als Stonzertfängerin be- von 1,25 W zu vollstrecken. Er fragte die Angeklagte, ob sie das solide zu vermauern war. Der Bau wird von Affordmaurern hochgeführt; das Verlegen der Mittel angewendet haben und u. a. auf Anraten des Hausarztes in mit auf die Polizeiwache nehmen müsse, weil sie dann einen Tag fannte W., soll zur Hebung ihrer Stimme zahlreiche fosmetische Geld zahlen. wolle, und sagte ihr, daß er sie im Weigerungsfalle Anker und das Bermauern derfelben ist immer ein Schmerzenskind legter Beit täglich einige Tropfen Arfenit genommen haben, die fizen müsse. Da sich die Frau weigerte zu zahlen, erklärte F., er für diese, denn bei dieser Arbeit lassen sie sich immer die meisten jedoch, mit Rücksicht auf ein Herzleiden der Sängerin, start verdünnt müsse sie verhaften. Als das nichts fruchtete, faßte er fie am Arm, Berstöße gegen die Regeln der Baukunst zuschulden kommen. wurden. Es erscheint danach nicht ausgeschlossen, daß das Gift wobei sich die Frau auf die Erde fallen ließ und schrie, daß sie Unterlassen aber können wir auch nicht, der Baupolizei einen Vor einen Schlaganfall verursacht hat, dem das junge Mädchen erlegen keine Verbrecherin sei und nicht mitgehe. Sie lief dann ins Schlaf­wurf zu machen. Hätte sie auch das Unglück nicht verhindern können, ist. Die genaua Todesursache wird erst durch die Obduktion feste zimmer und warf sich aufs Vett. Nachdem F. sie von hier mit Gewalt nach dem Wohnzimmer gezogen hatte, riß sich die An so hätte sie doch darauf achten müssen, daß der§ 18 der Unfall- gestellt werden fönnen. verhütungsvorschriften von der bauausführenden Gesellschaft respektiert Schmargendorf. geklagte nieder los und flüchtete abermals ins Schlafzimmer. F. rief nun den Polizeisergeant D. heran und beide schickten sich an, wird. Die Kellerträgerlage, die nach dem angezogenen Paragraphen Besondere Blüten treibt das Dreiflaffenwahlrecht auch in die Angeklagte mittels Schließfette abzuführen. Die Angeklagte hätte abgedeckt sein müssen, war nicht zugedeckt, so daß herabfallende Schmargendorf , wie die jetzt ausliegende Wählerliste ausweist. Die gab sich nun den Anschein, als ob sie das Geld holen wolle, Personen zwischen den Trägern hindurch bis in den Steller fallen erste Slaffe umfaßt ganze zwei Wähler, die zusammen 185 000 m. flüchtete aber bald darauf wieder ins Schlafzimmer und warf sich müssen. Auch dieser Unfall zeigt, daß die Forderung der Arbeiter Steuern zahlen. Hierbei ist der erste Wähler die Stadt Berlin , die aufs Bett. Die Hüter des Gesetzes beratschlagten jekt, ob es nicht auf Anstellung von Baufontrolleuren aus ihren Reihen eine uns auf Schmargendorfer Gebiet die Gasanstalt befißt, die allein zirka frei, so lief sie auf die Straße. Hier wurde fie von den fie ver. besser sei, eine Handkarre zu holen. Kaum war die Frau wieder bedingre Notwendigkeit ist. 123 000 m. Steuern zahlt. Der zweite Wähler ist eine Grund- und folgenden Polizeibeamten eingeholt und auf das Polizeibureau ge frei, so lief sie auf die Straße. Hier wurde fie von den sie ver­Bodengesellschaft mit girta 62 000 M. Steuern pro Jahr. Diese zwei bracht; dabei soll sie die Beamten beschimpft haben. Auf dem Wähler" haben insgesamt 4 Gemeindevertreter zu wählen. Die Polizeif ureau bezahlte die Angeklagte die einzufassierende Strafe. zweite Klasse unifaßt 63 Wähler mit insgesamt 161 000 M. Steuern, Sie gibt an, daß sie das Geld sofort habe zahlen wollen, daß sie angefangen mit einem Steuersatz von 16 000 m. bis herunter zu aber bion den Beamten sofort mißhandelt worden sei. Das Ge 1100 M. jährlicher Steuern. Der dritten Klasse gehören 1835 Wähler richt nahm an, daß die Angeklagte wegen Verstoßes gegen die an, von 1054 W. höchstem Steuerbetrag. Merkwürdigerweise enthält SS 113 und 185 des Strafgesetzbuches mit einer Gesamtstrafe vou bie jetzt ausgelegte Wählerliste keine Adressen von den Wählern. 6 Wodjen Gefängnis zu bestrafen fei.

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Der Magistrat beschloß in seiner letzten Sigung die Einführung der Berufsvormundschaft nach Maßgabe der Vorlage des Dezer nenten. Die gemäß§ 19 der Gaslieferungsbedingungen zu hinterlegenden Barfautionen sollen in Zukunft unverzinit bleiben, sobald die Abhebung vor Ablauf von sechs Monaten erfolgt. Der Oberlehrer Wilhelm Esselborn aus Burgsteinfurt wurde zum Oberlehrer an der hiesigen Realschule zum 1. Oftober 1910 gewählt. Charlottenburg .

Elternverein für freie Erziehung. Auf den am Montag, den 24. Januar, im Volkshause, Rosinenstraße 3, stattfindenden öffent­lichen Vortragsabend sei nochmals hingewiesen. Die Tagesordnung lautet: 1. Vortrag des Herrn Dr. Tischler: Der Einfluß von Krant heiten auf das Vorwärtskommen der Kinder in der Schule". Freie Aussprache.

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Das ordnungsgemäße Einsehen in die Liste wird dadurch fast un möglich gemacht. Gegen dieses ungefeßliche Verfahren ist natürlich sofort Beschwerde erhoben. Königs- Wusterhausen .

Aufträge zur Einsichtnahme der im Rathaus, gimmer 7 während der Dienfistunden ausliegenden Wählerliste werden außer in der

Polizeitaten.

Gegen dieses Urteil hatte die Angeklagte Revision beim Reichsgericht eingelegt, die auch vom Reichsanwalt vertreten wurde. Die Stevision bemängelt insbesondere fälschliche Anwendung des § 113, denn im vorliegenden Falle habe es sich bei der Amtshand. lung des Polizeisergeanten Fr. nicht um eine berechtigte Aus­führung seines Amtes gehandelt. Er habe nur Geld einkassieren follen; die eventuell verhängte Haftstrafe bon 1 Tag fei erst zu voll­ftreden gewesen, wenn die Summe des Strafbefehls von 1,25 M