febigen Wohnung zu finden.
Zum Schluß noch die Bemerkung, 1 bon früher befanten Bauchrebner Nadrags und hernach noch den gefördert worden sei. Die Wahlrechtsräuber feten in Sem ganzen daß die E.schen Eheleute der Einsendung an den Vorwärts" voll- aktuellen Kinematographen, der die Pariser Ueberschwemmung vor- Stampfe von Niederlage zu Niederlage geschritten, und im ganzen tommen fernstehen. Die Einsendung erfolgte von einer Person, führte, genießen. Lande habe dieser Kampf die Aufmerksamkeit auf sich gelentt. Die die es nicht einsehen kann, daß Hauswirte, Geschichtstursus für die Jugend. Der Rurfus über Die Gründung eines Jugendheims sei ein glüdlicher Griff gewesen, Der Kurfus über" Die auch habe man durch die Verlegung der Wahlvereinsbibliothek nach welche am 2. die Gymissionstlage anstrengen Gefchichte des 19. Jahrhunderts"( Lehrer Genosse Heinrich dem Jugendheim die doppelte Anschaffung einer solchen erspart. gegen Leute, die 2½ Jahre pünktlich ihre Miete Schulz) findet heute Donnerstag, abends pünktlich um 8 Uhr. Die Differenzen mit dem Berliner 3. Wahlkreis um die„ Neue gezahlt haben, zu den empfehlenswerten gewieder im 2otal von Raabe, Fichte str. 29, statt. hören." Welt" sehen ihrer endgültigen Regelung entgegen. Ueber die LeseBerliner Adreßbuch. Der erste Nachtrag, der alle feit Erscheinen abende der Frauen werde geklagt, daß sie den Zuspruch vermissen Die Freie Boltsbühne hielt am Freitag, den 28. Januar, im großen Saale des Gewerkschaftshauses ihre Generalversammlung ab. des Jahrganges 1910 angemeldeten Geschäftseröffnungen, Wohnungs- ließen, den man bei aller regen Agitation habe erwarten müssen. Nach einem Vortrage des Herrn Hillig- Hamburg über:„ Ein Stüd verlegungen usw. enthält, wird von heute( Donnerstag) ab in der Man ist teilweise der Ansicht, daß es an dem jeßigen Shstem liegt, praftifcher. Stunstpflege" gab der Vorsitzende Konrad Schmidt den Haupterpedition des Berliner Lokal- Anzeiger", Bimmerftr. 36-41, boch soll dies vorläufig fortgesetzt werden. Im Sommer sollen Vorstandsbericht. Er fonnte mitteilen, daß die im Mitgliederbestand und in deffen fämtlichen Filialen an alle Befiger des diesjährigen dann Beratungen gepflogen werden, wie die Leseabende am zwedvorhandenen Lücken so ziemlich ausgefüllt sind, nur in einigen Ab- Adreßbuches unentgeltlich verabfolgt. Der zweite Nachtrag, der die mäßigsten auszubauen sind. Durch energische Agitation, Verteilung teilungen sind noch Bläse frei. Bezüglich der aufgeführten Stücke weiteren Veränderungen, Umzüge usw. berücksichtigt, erscheint An- von Zirkularen usw. sind zirka 1000 neue Mitglieder und ebensoviele Abonnenten auf die Parteipreffe gewonnen worden, so daß glaubte Schmidt feststellen zu können, daß die Mitglieder im all- fang Mai. der Mitgliederbestand jett 10 509 beträgt( darunter 1212 Frauen), gemeinen zufrieden gestellt worden sind. Die Angelegenheit des während der Vorwärts" 12 292 Leser aufzuweisen hat. Bolfschors hat noch nicht endgültig entschieden werden fönnen, jebenfalls ist bis zur Entscheidung von einer Zurückweisung der Anzeigen des Wollschores aus den Vereinsheften Abstand genommen
worden.
Aus dem vom Kassierer Winkler erstatteten Kassenbericht war zu entnehmen, daß einer Einnahme von 62 744,07 M. eine Ausgabe bon 54 064,18 m. gegenüber steht, so daß am 1. Januar ein Stassen bestand von 8679,94 m. vorhanden war. Auf Antrag der Revisoren wurde dem Kaisterer Entlastung erteilt. Im Anschluß an den Vorstandsbericht entspann sich eine längere Debatte über das am 22. Januar gefeierte 20jährige Stiftungsfest der Freien Volksbühne . Von einzelnen Rednern wurden die dort gebotenen Veranstaltungen, sowohl der Konzertteil wie auch das Festspiel bemängelt. Auch über Ueberfüllung des Lolales wurde getlagt. Jm allgemeinen wurde der Wunsch betont, die Veranstaltungen der Freien Bolfsbühne auf einer der Boltsbühne würdigen fünstlerischen Höhe zu halten.
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Vorort- Nachrichten.
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Der Kaffenbericht zeigt folgendes Bild: Inklusive einem Be stand von 321 62 M. betrug bie Einnahme 15 580,52 M., die Ausgabe betrug 4868, 31 M., an den Kreis abgeliefert wurden 10 403,67 Fige Schulpolizei. Gegen Schulschwänzer tann der Mart. In der nachfolgenden Diskussion sprach Negerau ben Ge Schumann mobil gemacht werden, der morgens die Säumigen meindevertretern seine Anerkennung für ihre rührige, aufopfernde aus ihrer Wohnung holt und sie der Schule zuführt. Die An- Tätigkeit aus. In der weiteren Debatte wurde geklagt, daß die wendung dieses Mittels mag manchem nötig scheinen, wenn ein Bahlabende so nüchtern und monoton verliefen und hauptsächlich Kind einen unwiderstehlichen Hang zum Umbertreiben hat oder die durch Berichte aus dem Mitteilungsblatt" ausgefüllt würden, die Eltern selber es immer wieder dem Schulunterricht fern halten. Un- den meisten Genossen schon lange bekannt seien. Die Funktionäre bedenklich ist selbst in so schweren Fällen die Mitwirkung des Schutz- müßten genügend mit Material versehen werden, um die Abende manns nicht, zumal wenn etwa dabei die Polizeifaust ebenso forsch anregender gestalten zu können. Dem wurde erwidert, daß auch ihres Amtes waltet, wie bei dem Transport eines schlimmen Ver- dieses Material nichts nüßen würde, wenn der betreffende Zahl abendleiter nichts damit anzufangen wüßte. Eine billige Broschüre brechers. Den schärfften Widerspruch verdient aber die Schnell- befize wohl jeder und aus der Neuen Zeit" wäre genügend Dis fertigkeit, mit der fürzlich in Charlottenburg auch gegenüber tusfionsstoff zu ziehen. Ferner wurde darauf hingewiesen, daß einem recht harmlosen Fall von Schulverfäumnis die Hilfe des Schuß- Restanten schon nach dem zweiten Monat aufgesucht werden müßten; man könne dadurch viele Ausschlüsse wegen rückständiger BeiArbeiter- Sängerbund und Berliner Volfschor. Vom Genossen manns angerufen worden ist. Ernst Zwanzig erhalten wir folgendes Schreiben mit der Bitte um Das Verfahren richtete sich gegen einen Schüler G. der träge vermeiden. Der Bibliotheksbericht enthält folgende AufVeröffentlichung: Bezugnehmend auf die Erklärung des Genossen 23. naben Gemeindeschule( Hallerstraße), der auf Anord- stellung über ausgeliehene Bücher vom verflossenen halben Jahr: Göhre in Sachen Berliner Boltschor im Vorwärts" vom 1. e- nung feines Stiefvaters, des Metallarbeiters H., dem Unterricht Partei- Agitationsschriften 275, Geschichte 353. Naturwissenschaften 163, Reise-, Länder-, Völkerkunde 456, Philosophie, Religion 114, bruar gestatten Sie mir wohl als Antragsteller der fraglichen Ne- ferngeblieben war. Nicht Gleichgültigkeit gegen die Schule und nicht Romane, Gedichte, Unterhaltungsliteratur 3532, Zeitschriften 123, folution ein paar Worte der Erwiderung: Die Erklärung des Genossen Göhre steht mit der Wahrheit böswillige Wizachtung ihres Ansehens, fondern Krankheit in der Fachwissenschaften 77, Gefeße 17, Jugendschriften 2321, Protokolle Die 17, Gesundheitslehre 32 zusammen 7480 gegen 4421 im Vorauf dem Kriegsfuß, wenn er behauptet, daß die Frage des An- Familie bildete den Anlaß zu dieser Schulverfäumnis. schlusses des Voltschors an den Arbeiter- Sängerbund zum ersten Mutter des Knaben, hatte einen Unfall mit nachfolgender jahre. Am 1. Juli 1909 waren in der Bibliothet 1547 Werke vorund einzigen Male und auch da nur mehr nebensäch- Fehlgeburt erlitten, so daß sie bettlägerig wurde. Da der Water Handen, neuangeschafft wurden 124, somit beträgt die Gesamtzahl lich in der Sitzung des Aktionsausschusses vom 12. November v. 3. vom Morgen bis zum Abend außerhalb des Hauses arbeitet, 1671. es handelte sich um so erörtert wurde. In der fraglichen Sizung meinte er, ben ältesten Sohn Mar für einige Tage An Stelle der Genoffin Jeeze, die durch andauernde Krank Mitwirkung des Chors beim Sommers anläßlich des Preußentages, daheim behalten zu dürfen. An Stelle der erkrankten Mutter heit gezwungen war, ihr Amt als weibliches Vorstandsmitglied niederzulegen, wurde Genossin Jucharz gewählt. drehte fich die Debatte fast ausschließlich um den Anschluß des sollte der im Haushalt die nötigsten Arbeiten verrichten und sich auch Eine Kommiffion, die Ausschlußanträge und Proteste zu be Chors an den Arbeiter- Sängerbund. Die Mitglieder des Aktionsausschusses werden mir das bestätigen müssen. Man stellte den ein bißchen der drei kleineren Geschwister annehmen, von denen das arbeiten hat, wurde neu geschaffen. Bis jetzt hatten die BiertelsChor vor die Alternative, sich bis zum Preußentage dem Arbeiter- jüngste erst ein Jahr alt ist. Mar fehlte also in der Schule vom tassierer diese Arbeit mit verrichtet. Gewählt wurden: Hellwig, Sängerbunde anzuschließen, anderenfalls man auf seine Mit 24. Januar ab. Am 25. Januar schrieb Herr H. an Herrn Lehrer Güttler , Hoffmann, Mai. Der Ausschlußantrag gegen das Mitglied Jakob Neumeher, wirtung verzichte. Derselbe Genosse Göhre, der im Vorwärts" Stable einen Entschuldigungsbrief, in dem er höflich den die mehr oder weniger gewundene Erklärung vom Stapel läßt, Sachverhalt vortrug und zugleich die Mitteilung machte, daß Mar zurzeit 1. Vorsigender der Allgemeinen Ortskrankenkasse Nigdorf, machte in jener Gigung dem Vorstand des Arbeiter- Sängerbundes auch noch am 26. Januar werde zu Hause bleiben müssen und dann wurde mit großer Majorität nach langer Debatte angenommen. geradezu den Vorwurf, daß man mit einem solchen Anliegen nicht vom 28. Januar ab wieder zur Schule kommen werde. Dabei über- Ebenso wurde auf Antrag des Vorstandes der Gastwirt Klotius, schon früher an den Wolfschor herangetreten sei, was ihn freilich sah er, daß am 27. Januar, wenn dieser Tag auch unterrichts- Johann- Huß- Straße 7, und nachträglich auf Antrag des Genoffen Franke der Gastwirt Duhe, Prinz- Handjerh- Straße 59, aus dent nicht hindert, jekt mit den sonderbarsten Ausflüchten zu kommen. Wie die im Fluffe befindliche Organisation der Bildungs- frei war, doch eine Veranstaltung der Schule- die Feier Wahlverein ausgeschlossen. stattfand, an der alle Kinder Folgende Refolution von Steherau wurde einstimmig ans bestrebungen der Groß- Berliner Arbeiterschaft" einem Anschluß des Geburtstages des Kaisers Am 26. Januar morgens mußte, fo genommen: In Erwägung, daß die Stadtverordnetenmehrheit des Chors hinderlich sein kann, bleibt das Geheimnis des Genossen teilzunehmen hatten. Göhre. Ich meine, gerade durch diesen Umstand und weil unter nahm H. an, die Entschuldigung in die Hände des Lehrers gelangen. und Magistrat, welche den Wahlrechtsraub ausgeführt und sanktioden momentanen Verhältnissen alles nach Zentralisation drängt, Am 26. Januar mittags gab in der Wohnung H.'s ein Schulfnabe niert haben, aller Wahrscheinlichkeit nach nicht geneigt sein werden, müßte sich auch der Volkschor veranlaßt fühlen, der bestehenden eine vom 25. Januar datierte Zuschrift des Rektors Stübert ab, die dem richterlichen Urteil des Oberverwaltungsgerichts betreffs der Bentralorganisation, eben dem Arbeiter- Sängerbunde beizutreten. fo lautete: War G... versäumt feit dem 24. Januar ohne ge- Geltung zu verschaffen, beauftragt die Generalversammlung die richtigen Drittelung bei Aufstellung der Wählerliste die vollständige Wenn Genosse Göhre ferner behauptet, daß der Sängerbund die ihm angeschlossenen Vereine geradezu zu gemeinsamen lebun- nügende Entschuldigung den Schulunterricht, Krankheit der sozialdemokratische Stadtverordnetenfraktion, mit aller Schärfe und Sie werden ersucht, ihn fofort allen anwendbaren Mitteln die Rechte der Bürger und Wähler gen und Vorführungen von Freiheits- und Arbeiterliedern ver- Mutter ist kein Grund. pflichtet", so ist demgegenüber zu bemerken, daß die Vereine ge- der Schule zuzuführen oder eine ausreichende Entschuldigung so weiter zu vertreten, wie sie es bis dato getan hat." halten sind, nur eine ganz bestimmte, sehr befchränkte Zahl von vorzulegen; andernfalls wird morgen zwangsweise Zuführung Die Polizei hatte, bis der leßte Versammlungsbesucher das Freiheitsliedern, die der Bund jährlich herausgibt, einzuüben, ihnen beantragt." Herr H. sollte durch Unterschrift den Empfang Lokal berließ, vor der Tür in ansehnlicher Stärke der Dinge ge Es war natürlich wieder einmal aber im übrigen in bezug auf ihr Repertoir der weiteste Spielraum bestät doch bekam er das Schriftstück erst abends zu Gesicht, barrt, die da kommen sollten, gelassen wird. Der Passus der Erklärung, welcher befagt, daß ein Teil der als er von der Arbeit heimkehrte. Da er aber den 27. Januar nichts, und so löste sich die fliegende Wache um 12 Uhr in Wohl weiblichen Mitglieder des Chors zurzeit nicht organifierbar" fei, als schulfrei ansah und seinen Sohn am 28. ohnedies wieder zur gefallen auf. ist wohl taum ernst zu nehmen und erübrigt fich ein Eingehen Schule schicken wollte, so hielt er es für überflüssig, noch zu unter- Lichtenberg . Am 27. Januar früh wollte derfelbe Schulknabe das Die Rücksichten auf den zur Wahl stehenden Beamtenbezirk, die darauf. Dasselbe gilt von der Wendung, die von möglicher= schreiben. weise zu erwartenden starten Veränderungen in der Schriftstück abholen, man fonnte es ihm aber nicht mitgeben, und unsere bürgerlichen Stadtverordneten bewog, die Magistratsvorlage Busammenseßung des Vorstandes des Chors" durch die Frühjahrs- Mag ging auch nicht zur Schulfeier. Da wurde denn gegen den bez. Erhöhung des Kochgaspreises an eine Stommiffion zu verweifen, Generalversammlung spricht. Jungen, der keineswegs ein gewohnheitsmäßiger Schulschwänzer ist, sind bereits gefallen. Am Dienstag abend wurde in der Kommission Gerade der Brief, auf den sich Genosse Göhre beruft, brachte noch am 27. Januar die Polizei angerufen. am 28. morgens fast einstimmig, gegen die Stimmen der sozialdemokratischen Vermich zu der Ueberzeugung, daß es dem Vorstand des Voltschors preises von 13 abzulehnen und der Stadtverordnetenversammlung nur um eine Verschleppung der ganzen Angelegenheit zu tun sei, um 6 Uhr erschien in der Wohnung H.3 ein Schumann und treter, beschlossen, den Einheitspreis auf Grundlage des Durchschnittseine Ansicht, die auch im Vorstand des Arbeiter- Sängerbundes ge- forderte Einlaß, um den Jungen abzuholen. So früh war bie Annahme der Erhöhung des Kodgaspreises auf 12 Pf. zu teilt wird. Dem mußte durch die erwähnte Resolution ein Riegel er vermutlich nur deshalb gekommen, weil er wohl wunder was für empfehlen. Die Berechnung der Selbstkosten spielte nicht mehr die einen Ausreißer mitnehmen zu müffen glaubte. May wurde Rolle wie in der Stadtverordnetenversammlung. 50 000 neue Einborgeschoben werden. geweckt, mußte fich schnell anziehen und hatte um 126 dem Schutz- nahmen müssen nun einmal sein, wo man sie ohne Schwierigkeiten mann zur Polizeiwache zu folgen. Auf der Straße bemühte fich der bekommen fann, nimmt man sie nicht. Nach wie vor soll die Schumann, Aufsehen zu vermeiden- er begleitete Mag unauffällig, elettrische Straft 4 Bf. unter Herstellungspreis abgegeben werden, indem er absichtlich sich in einiger Entfernung von ihm hielt aber die untere Klaffe der Bevölkerung und der Mittelstand sowie auch im Wachlokal wiesen die anderen Beamten dem Jungen rück- die ganze Beamtenschaft soll wieder erneut geſchröpft werden. Mit Rücksicht auf die Wahl wird die Vorlage erst Donnerstag Wir wollen das über 14 Tage im Stadtparlament erneut verhandelt. fichtsvoll einen Blaz am wärmenden Dfen an. Wähler ihr seid gewarnt, handelt danach. gern hier öffentlich feststellen. Um 8 Uhr wurde Mag durch einen Schußmann zur Schule geführt und dem Rektor übergeben, der ihn durch den Schuldiener nach der Klasse bringen ließ.
Genosse Göhre hat in der Gizung mit dem Aktionsausschuß zugegeben, daß dem Chor bürgerliche Herren als Mitglieder angehören, daß man ferner aus bürgerlichen Stif. tungen Gelder bezogen habe. Nur durch den Anschluß an den Arbeiter- Sängerbund ist die Möglichkeit und die Garantie geboten,
baß derartiges in Zukunft unmöglich wird.
Die Berliner Arbeiterschaft hat ein begründetes Necht, zu verlangen, daß das Unternehmen, dem sie bis dato so große Shm pathien entgegenbrachte, das sie in so reichem Maße, moralisch mie finanziell unterstützt hat, nach durchaus einwandfreien, demokratischen Grundsäßen geleitet und verwaltet werde.
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Dienstag war endlich der große Tag, an dem die abhängigen Es ist richtig, daß nach den geltenden Bestimmungen die Strant. Staats- und Gemeindebeamten den ihnen von der Plonz- SchachtelEs hegt niemand die schwarze Absicht, ben Chor schädigen oberheit der Mutter nicht als ausreichender Grund angesehen werden Gruppe genehmigten Kandidaten Geh. Sekretär Völlner vorgestellt erhielten. Eine etwa 40 Mann starte, aus allen Ortsteilen zusammens gar ihm das Lebensticht ausblasen zu wollen. Betrachtet aber der durfte, den Schulunterricht zu berfäumen. Nach der gangen Vorstand des Berliner Voltschors von den zwei fich bietenden Möglichkeiten die Auflösung als das kleinere Uebel, sieht er die Lage der Sache war es aber eine durchaus unnötige Härte, gewürfelte Zuhörerschaft bildete die Wählerverfammlung, vor der Auflösung einem eventuellen Anschluß an den Arbeiter Gängerbund eine Zwangsvorführung zu veranlaffen. Dringend ist zu wünschen, der Herr Geheime Sekretär im Ministerium feine Kandidatenrede bor , so möge er das mit sich selbst abmachen und wälze die Ber daß die Schulverwaltung dem Herrn Neftor Stübert eine ents folgendermaßen hielt: Meine Herren, was mich am meisten über antwortung nicht auf die Berliner organisierte Arbeiterschaft. sprechende Belehrung zuteil werden läßt. Der Herr Hektor hat raft, ist die Kandidatur als Stadtverordneter. Seit drei Tagen Im Apollo- Theater ist die Operette eingezogen, Iuftig. tangfroh dem Jungen mündlich angedeutet, daß das weitere sich finden werde. bin ich erst Kandidat und habe mich mit fommunalen Dingen noch und wie die meisten ihrer Gefährtinnen aus Wien , der Walzerstadt, Das soll wohl heißen, er werde dem Vater noch ein Strafmanbar nicht befchäftigt. Sie werden es daher verstehen, daß ich auch kein ftammend, Der Liebeswalzer"-fo heißt sie hat von beforgen. Wir find gespannt barauf, wie zu diesem Punkt die Programm habe; aber der Reichstanzler hat ja auch teins und reihrem Komponisten C. M. Biebrer eine gefällige, weber gang Schulbertvaltung fich stellen wird. Glaubt jemand, daß von einem giert das ganze Reich. Mit ähnlichen Wischen und Mäßchen unterhielt der Herr eine halbe Stunde lang die Versammlung, ohne bei der neue, noch ganz alte Einkleidung erhalten, die eine Anzahl bübfcher fo rigorosen Vorgehen die Schule einen Gewinn hat? Abhängigkeit seiner Zuhörer fürchten zu müssen, ausgepfiffen zu werden. und zum Zeil melodiöser Gesangsnummern aufweist; eine einEin schwerer Banunfall trug fich gestern morgen um 9 Uhr auf auf eine Anfrage aus der Versammlung, wie der Standidat sich zu schmeichelnde Walzermelodie bildet das durchgehende Leitmotiv. Der Text( von R. Bodansky und Fr. Grünbaum) befizt eine ganz dem Neubau an der Ede des Reichskanzlerplatzes und der Linden- der Mizwirtschaft in der Gasanstalt stellt, gab dieser die amüsante Handlung, in deren Mittelpunkt der Violinvirtuofe Guido Allee zu. Dort war der 25 Jahre alte Arbeiter Starl Pigadi im charakteristische Antwort:„ Wir haben ja jezt einen neuen Direktor, Spini steht. Statt Locken und Küsse widmet er jeder Bewerberin eine zweiten Stock beschäftigt, als er plöglich ausglitt, das Gleichgewicht aber der ist auch noch nicht durch die Röhren gekrochen." Nach dieser angeblich nur für sie geschriebene Komposition und richtet dadurch verlor und in die Tiefe abstürzte. Mitarbeiter brachten ihn in Einführung kam das sozialdemokratische Flugblatt an die Reihe. genügendes Durcheinander und Ehe und Verlobungsirrungen an, hoffnungslofem Bustand nach dem Krankenhause Westend . Dort Unferem Hinweis auf die Gefährlichkeit der jetzigen Schulpolitit, Kindern wirklich frische und flotte Darstellung, die durch die wirkungsvolle wurde ein schwerer Schädelbruch und eine Gehirnerschütterung feft- in bereits benutzten Klassenräumen Unterricht zu erteilen, stellte man Die schließlich alle zum guten Ziele führen. Die Hauptfache ist die frischweg die Behauptung entgegen, daß die Sozialdemokratie sogar die Inszenierung von Fritz Witte Wild und durch Kapellmeister gestellt. Einödshofers gut wienerische Leitung unterstützt wird. Noch Zu der Schießaffäre des Graveurs Shidler , der sich vor Schulräume als Schlaffäle für die Stinder benutzen will; bei diesem einige Stürzungen und die Operette wird noch gewinnen. geftern vormittag, wie berichtet, in selbstmörderischer Absicht in dem von der Sozialdemokratie propagierten System würde die Luft noch Konrad Dreher , der treffliche Münchener Künstler, den wir Laden der Konditorei Liebt, Kantstr. 75, zu erschießen versuchte, schlechter fein. Das soll angeblich sogar in einem Buche stehen. Tange nicht in Berlin mehr gesehen haben, stattete den ehemaligen wird gemeldet, daß sich Sch. nur leicht verlegt hat. Es wird an Diefe Proben dürften genügen, um die Wähler des 14. Bezirks zu Kutscher und Posthalter aus Garmisch mit allen Reizen urwüchstgen geoommen, daß sich Schickler mit dem Gedanken getragen bat, feine der Erkenntnis zu bringen, daß, wenn sie das SelbstverwaltungsBajuvarentums aus. Mit ihm zog Humor und behäbige Luftigkeit Braut mit zu erschießen. Als sie aber nun aus dem Laden lief, gab recht der Gemeinde nicht preisgeben nicht preisgeben wollen, morgen, am ein; in seinen Couplets wußte er auch die zu Herzen gehenden Zöne er auf sich einen Schuß ab. 4. Februar, nur dem Kandidaten der Sozialdemokratie, dem Gewerkschaftssekretär August Beder ihre Stimme geben dürfen. Köpenick .
zu treffen. Die süddeutsche Note brachte auch Grete Petrovits
bom Wiener Raimundtheater mit, sie war ein liebes, fauberes Rigdorf.
Dirndl, das auch sehr hübsch ihre Stimme entfaltet. Ein vortreff- In der stark besuchten Generalversammlung des Wahlvereins liches Organ und gutes Spiel zeigte Carlo Böhm, gleichfalls ein gab der Borfigende, Genoffe Schola, den Geschäftsbericht. Er Ein Sittlichkeitsattentat wurde vorgestern gegen ein junges Wiener , in seinem Violinvirtuosen. Auch von den einheimischen wies darauf hin, daß dieser eine anderthalbjährige Tätigkeit um Kräften ist Gutes zu melden. Paula Linda, Georg Braun, faßt, da der Jahresschluß, so toie in anderen Streifen, auf den Mädchen berübt. Als gegen 10 Uhr abends die 16jährige Tochter Frip Junkermann bewährten fich in Erscheinung und Spiel als 1. Juli verlegt worden ist. Sodann berichtete Redner eingehend eines hiesigen Kaufmanns an der Haltestelle Glashütte in der Bertreter der vornehmen Welt" aufs beste. Sehr grotest wirkte über die Stadtverordnetenwahlen, deren wesentlichste Momente Marienstraße auf die elektrische Straßenbahn wartete, näherte sich bie„ vülgebüldete" Posthaltersfrau Marie Grimm. Kurzum, es schon durch den Vorwärts" bekannt sind. Besonders hob er hervor. ihr ein etwa 22jähriger, gutgefleideter Mann, der sie ansprach und war ganz luftig und nett, und iver Luft hatte, fonnte zuvor noch daß durch den Wahlrechtsraub das Interesse für die Gemeinde- unfittliche Zumutungen an fie stellte. Als das Mädchen den Fremden einen Athletenjongleur, cine amerikanische Zangtruppe, den bereits langelegenheiten unter der Bevölkerung außerordentlich gewedt und energis zurüdwies, warf der Mann es zu Boden, hielt ihm den