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Nr. 57.

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Vorwärts

Berliner Volksblatt.

27. Jahrg.

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Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin "

Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands .

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.

Die Durchpeitschung des Schand­gefetzes.

Mittwoch, den 9. März 1910.

Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.

OP

und heroischem Stampfe das alte feudal- absolutistische Preußen sie zerstört die Wirkung ihrer Schwindeleien durch die un in Trümmer schlug und sich auf den Barrikaden vermitteltsten Widersprüche; eines dieser edlen Blätter wird feine Rechte erzwang, darunter auch das gleiche stets vom anderen abgetan, eins schreibt das Gegenteil dessen, Wahlrecht! Dies Jubiläum will das Dreiklassenparlament, was das andere in die Welt setzt, um die Arbeiterschaft zu diese durch Verfassungsbruch und Revolution von oben zu verleumden und zu beschimpfen. Das eine Blatt verkündet stande gekommene Vertretung, nicht des Volkes, sondern des das völlige Fiasko der Demonstration, das andere erklärt, Militär- und Junkerstaates, in seiner Art dadurch feiern, daß daß ihr Gelingen eine furchtbare Gefahr für die heiligsten Güter Sechs Jahrzehnte lang mußte das entrechtete Volt es dem vor einigen sechzig Jahren durch die Bajonette seiner der Nation aufgedeckt habe. Am vielseitigsten ist die Kreuz­Preußens darauf warten, bis die Regierung sich zu der Er- Rechte beraubten Volfe klar macht, daß feudale An- Zeitung", die sonst nicht allzu viel Beweglichkeit auf­flärung herbeiließ, daß sie zu einer Wahlrechtsänderung bereit ma ßung und pfäffischer Trug mit Hilfe der zubringen pflegt. Am Montagabend aber war fte fei. Fünfviertel Jahre mußte das entrechtete Volk danach Bajonette in Preußen noch immer den Aus- unter dem Eindruck der Sundgebung so überlebendig wiederum warten, bis die Regierung die Wahlrechtsstatistit sch I ag geben! geworden, daß sie auf der zweiten Spalte ihren Lefern wahr­veröffentlichte, die für sie die Unterlage für die verheißene Das ist ein Wiz der Geschichte, wie ihn beißender fein heitsgemäß berichtet, daß die Sozialdemokratie ihr Trop ,, organische Fortbildung" bildete. Wiederum anderhalb Monate Witgenie erfinden, äßender kein politischer Satiriker in die alledem!" wahrgemacht und dem polizeilichen Verbot später erschien endlich die Vorlage selbst. Dann aber gings Seele der Massen eingraben könnte! zuwider ihren Wahlrechts- Spaziergang ab. mit einem Male im Töff- Töff- Tempo. In lumpigen drei Vor 62 Jahren errang das Bolt seine politischen Rechte! gehalten hat, und auf der dritten Spalte derselben Zagen war die erste Lesung beendet. In nur vier Sigungen und mehr als sechs Jahrzehnte später soll dem an Zahl Nummer beginnt sie dann einen langen Artikel, der über­passierte das Wahlrechtsscheusal die erste Lesung der Stom- wie politischer Einsicht unvergleichlich geschrieben ist: Der mißglückte Wahlrechts- Spaziergang" mission, der es sofort überwiesen worden war. Die un- wachsenen Volke gerade in diesen Gedenktagen die bereits und der die demonstrierende Arbeiterschaft beschimpft und ver mittelbar darauf folgende zweite Lesung in der Kommission halbgeöffnete Pforte zum demokratischen Wahl- leumdet, wie es Senuten- Dertel auch nicht wüfter machen beanspruchte gar nur eine einzige Sigung, so daß die zweite recht durch das fonservativ ultramontane Schand- könnte. Diese Beschimpfungen lassen wir beiseite liegen- Lesung im Plenum schon am Freitag dieser Woche beginnen Kompromiß wieder auf Jahre hinaus berrammelt das Berliner Proletariat braucht gegen solche dummen und fann. Für diese Lesung rechnet man zwei bis drei Tage, so werden! Nicht einmal der Rechte soll die Volksmasse teil- verlogenen Anwürfe nicht verteidigt zu werden. Des Zitierens daß noch vor Ostern auch die dritte Lesung erfolgen haftig werden, die selbst die Nationalliberalen, die wert ist aber die folgende Stelle aus der ersten Notiz des foll. So foll also das Gesetz, das dem Hause erst am Bartei des wirtschaftlichen Scharfmachertums, als einen nicht Junkerblattes: 5. Februar zugegangen war, bereits spätestens am 18. März länger zu verweigernden Tribut an das Volk ansahen! - an welchem Lage das Haus sich vertagen will- voll­ftändig durchgepeitscht sein!

Eine eilfertigere und lieberlichere Gesetzes­macherei hat das Dreiklassenparlament wohl während der ganzen Dauer seiner traurigen Existenz noch nicht getrieben! Wenn es galt, ein den Junkern genehmes Gesetz zu machen, ließen sich die wackeren Dreiflassenmänner hübsch die

Wenn je das frohlockende Wort der Schadenfreude für die Sozialdemokratie am Blake war: Es leben unsere Freunde, die Feinde!", so in dieser Situation! leber die

Aussichten der Wahlrechtsvorlage

Natürlich werden fie( die Sozialdemokraten) diesen gelungenen Streich als großen proletarischen Sieg hinstellen. Aber er war weiter nichts als das Ergebnis eines alten Schmuggler­und Gauner- Tricks. Die fozialdemokratische Parteileitung hat die Polizeibehörde hinters Licht geführt und höhnend Gesetz und Ordnung mit Füßen getreten. Das ist kein Heldenstück und leine Großtat. Aber der rubes und ordnungsliebenden Bevölkerung hat gestern das rote Waffenaufgebot im Berliner Tiergarten die Augen darüber geöffnet, über was für ein startes und revolutionar Zeit, um auch ja mit allem Raffinement für sich bringt das Scherlblatt einen, wie es versichert, auf Umfrage bei geschultes Seer die sozialdemokratischen Macht­herauszuschlagen, was was irgend herauszuschlagen war. haber bereits gebieten. Die sozialdemokratische Ober­Dieser Aber auch dann, wenn es darauf anfam, eine Seultur- gutunterrichteten Gewährsmännern" beruhenden Artikel. berartig inspirierte Artikel versichert, daß die Regierung den ihren Gruppenführern die Haufen, fragen nicht wohin und wozu, leitung braucht nur einen Wint zu geben, dann formieren sich unter aufgabe zu vereiteln, liebten die Junker ganz und gar nicht die Ueberstürzung. Als am 4. Februar 1901 Befchlüssen des blauschwarzen Antiwahlrechts- fondern gehorchen schweigend. blods feinen Widerstand leisten werde. Die In der Hand gewiffenlofer und gewalttätiger die zweite Kanalvorlage im Plenum zur ersten Beratung stand, brauchte das Junkerparlament vier Tage zu dieser Regierung werde, trotzdem man ja die Einführung der Männer, wie fie beute an der Spige der Sozial. bon ihr vorgeschlagenen direkten Wahl abgelehnt habe, demokratie stehen, ist eine so auf blinden Gehorsam dis­Beratung. obgleich doch alle agrarischen Argumente bereits 1899 bei der Beratung der ersten, von den Agrariern damals für die Stombinierung der indirekten und der ge- ziplinierte und im Haß gegen Staat und Monarchie, gegen Ordnung und zu Fall gebrachten Kanalvorlage erschöpft waren. Die Vor- beimen Wahl zu haben sein. Die Nachgiebigkeit in diefen Befiß und vor allen Dingen in Mißachtung der göttlichen und der irdischen Autorität gehaltene, leidenschaftlich erregte Maffe eine lage wurde dann der Kommission überwiesen, die am Punkten werde aufgewogen durch die Vorteile, daß die von langer stete Gefahr. Gestern handelte es sich bei der Mobilmachung dieser Hand vorbereitete Attion damit zum Abschluß gelange! Denn, so ebensoviel Gründlichkeit wie Gemächlichkeit meint das Scherlblatt, wenn alles beim Alten bleibe, wenn gar zeigen, daß die Sozialdemokratie mit ihrer bisherigen Fiktion, fie daran, die Vorlage zu vereiteln. Bis zum 1. Mai, nichts zustande komme, so werde die Wahlrechtsbewegung, die so wolle ihren Bestrebungen auf gefeglichen Wegen nachgehen, voll­also in 76 Tagen, hielt man 20 Sigungen ab, in denen man leidenschaftliche Gärung in die Volksmassen getragen habe, nicht nur tommen gebrochen hat. Ein andres Mal wird es sich um ernstere unzählige Anträge einbrachte, um die Vorlage in einem Bust fortdauern, sondern die Regierung werde nicht umhin tönnen, eine Dinge handeln. Jedesmal aber ist es die blind gehorsame urteilsloje Gefolgschaft, die unter Umständen für die Tapferfeit" ihrer Führer von Abänderungen förmlich zu erstiden. Wer weiß, wie neue Wahlrechtsvorlage einzubringen! lange das grausame Spiel der Junker noch gewährt hätte, Wir sehen also, daß das offiziös inftruierte Blatt ganz der- bluten muß. Denn die eigentlichen Leiter der revolutionären Ber­anstaltungen sind entweder durch ihre parlamentarische Immunität wenn die Regierung der höhnischen Posse nicht am 3. Mai felben Ansicht Ausdruck gibt, die auch wir immer vertreten haben: für ihre Person gesichert oder fie bleiben vorsichtig hinter der Front. durch die Auflösung des Landtages ein Ende gemacht hätte. daß das Scheitern der Wahlrechtsvorlage eineswegs die Die Hauptaufgabe muß es also fein, die Massen vor diesen Führern So verfährt das Junkerparlament, wo es sich um die Bertagung der Wahlrechtsreform überhaupt bedeute, sondern zu schüßen und jegliche Verantwortung und alle üblen Folgen den

rücksichtslose Durchsetzung der Interessen der herrschenden nur den 3wang für Regierung und Parlament, die Wahlrechts- Führern aufzuladen. in anderer und selbstverständlich bera Man möge in der Bevölkerung auch nicht vergessen, wie die

Klassen, ja selbst nur um die einzelner tleiner, aber vorlage dann

mächtiger Schichten dieser herrschenden Klassen handelt. nünftigerer Weise zu regeln!

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Wie sic

sozialdemokratischen Massen die ohnehin einem schwierigen und an ftrengenden Berufe obliegenden Schußlente behandeln. fie insultieren und tätlich bedrohen, wie sie ihnen monatelang jeden freien Sonntag rauben. Auch daß sie zahlreiche Soldaten durch ihr Verhalten nötigen, die freien Sonntage in der Kaserne auzubringen, darf den roten Massen und ihren Führern nicht vergessen werden. Den braven Schuyleuten aber mag man es unter folchen Umständen nicht verdenken, wenn fie einmal einen Demonstranten" etwas un sanft anfassen.

Die Wahlrechtsfrage indessen, das wichtigste Gesetz, das In dem Artikel des Scherlblattes wird des weiteren angedeutet, im Dreiflaffenhause jemals zur Verhandlung gelangt ist, ein daß die Mittelparteien" ebenfalls für das konservativ- flerikale Gesez, an dem das Wohl und Wehe, wirtschaftliches wie Stompromiß zu haben feien, wenn man ihrem Wunsche auf Drittelung geistiges Gedeihen des ganzen Boltes hängt, wird in knapp nicht nach Urwahlbezirken, sondern nach Wahlbezirken Rechnung sechs Wochen abgetan! So unerhörte Schmach hat sich in trage. Da höchstens die Nationalliberalen auf diesen Wunsch irgend einem Stulturstaate noch niemals ein Volt bieten lassen welches Gewicht legen, außer den Konservativen und dem Zentrum aber auch die ganze Linke, Freifinn, Polen und Sozialdemokraten, müssen! Die Notiz läuft in einen ftrupellosen Versuch aus, die Aber unsere Junker und ihre schwarzen Stomplicen vom diefer Forderung ablehnend gegenüberstehen, wird diese national Schnapsblock haben natürlich die triftigsten Gründe für diefe liberale Forderung freilich sehr wenig Aussicht auf Verwirklichung Polizei und die Soldaten gegen die Sozialdemokratie aufzu hegen. Die bösen Roten nehmen ihnen ihre freien Sonntage! freche Durchpeitschungs- und Ueberrumpelungstaftit. Konser haben! Wahrscheinlicher schon ist es, daß, wie das Scherlblatt Diese Verkehrung des Sachverhalts ist wirklich genial! Üm vative und Zentrümler sind sich ihres schmachvollen Verrats am Volte so sehr bewußt, daß sie ganz genau wissen, daß andeutet, die Versuche der Freikonfervativen und Nationalliberalen, der Arbeiterschaft willen braucht kein Schuhmann und fein eine Verzögerung der Verabschiedung des Gesetzes auch nur ein Privilegiertenwahlrecht für Bildung und Besitz zu sichern, eine Soldat feinen freien Sonntag einzubüßen! Schuld daran, um Monate hinaus gleichbedeutend wäre mit der Ver- Forderung, die ja auch in der Regierungsvorlage enthalten war- daß so viele Beamte und Soldaten ihn einbüßen, tragen eitelung dieses Volksverrats. Sie wissen, daß die schließlich auch bei Stonservativen und Zentrum auf keinen allein die Vertreter des Junkerregiments, die schlechten Ge­Empörung der Massen gar bald einen Grad erreichen würde, widerstand stoßen werden. Charakteristisch ist immerhin, wissens sind und das Zittern bekommen, wenn das Volk fich der die Aufrechterhaltung der infamen Dreiklassenschmach zur daß die Märkische Volkszeitung", der Ableger der Germania", regt. Wie unnötig die fürchterlichen Rüstungen sind- in totalen Unmöglichkeit machen würde. Deshalb der un zwar erklärte, daß das Zentrum lieber das ganze Gefeß ablehnen, Berlin durfte tein Soldat die Kaserne ber­geheuere Eifer der blau- schwarzen Wahlrechtsfeinde, der als in die Drittelung nach Wahlbezirken willigen werde, daß das- laffen! das zeigt ja der Verlauf der Stund­aus der Kommission hervorgegangenen Spottgeburt einer felbe Zentrumsblatt aber die ungleich wichtigere Frage des gebung in ganz Breußen! Das Im übrigen fürchtet die treuz- Zeitung" offenbar den Wahlreform so rasch wie möglich die Zustimmung des Bildungsprivilegs völlig unberührt läßt! Plenums зи fichern! Das treibt deutet wohl darauf hin, daß das Zentrum zum mindesten von seinen üblen Eindruck der Polizeibrutalitäten in In- und Ausland die konservativen Anstifter und die ultramontanen Gelegenheitsfonfervativen Verbündeten nicht verlangen wird, daß sie und sucht also nach Entschuldigungen für die stellenweise wie macher und Helfershelfer des niederträchtigen Wahlrechtsverrats fich einer eraushebung der Befizenden und Gebildeten wahnsinnig wütenden Polizisten. Daß sie dabei die Wahrheit dazu, ihr schimpfliches Werk so rasch als möglich zum Abschluß aus der dritten lasse gegenüber ablehnend verhalten sollen. wieder direkt auf den Kopf stellt, die Schußleute als die fanft­zu bringen. Vollendeten Tatsachen gegenüber, so wähnen diese Bielmehr liegt die Wahrscheinlichkeit vor, daß das fonfervativ mütigen Lämmlein hinstellt, die von den Demonstranten Leutchen, werde sich die Erbitterung der Massen allmählich lerifale Stompromiß, das jede, noch so geringfügigfte Abschwächung insultiert und angegriffen werden, paßt zum Ganzen. Iegen. Und wenn dann erst etivas über der Dreitlaffenschmach sowie die Berhunzung der geheimen Abstimmung Gras Die ,, Norddeutsche Allg. 3 tg." macht feinen Ver­die Geschichte gen.chsen sei, würden sich die geäfften bezweckte, im Plenum ergänzt werden wird durch ein ton such, das Gelingen der Demonstration zu leugnen. Sie legt und genasführten W.assen von den Zentrumsdemagogen doch ferbatib- nationalliberales Stompromis. durch das sich darauf, zu beweisen, daß die Stundgebung eine Verlegung wieder gängeln und aufs neue mißbrauchen lassen! Eine infolge der Brivilegierung sogenannter Kulturträger der infame des Vereinsgefetes, eine ungefeßliche Handlung sei, und ist Rechnung, die ja auch bei der durch Junker und Pfaffen Charakter des Dreiklaffenwahlrechts dann nur noch nackter und un- sehr empört darauf, daß freisinnige Blätter die Demonstrationen tünstlich geförderten politischen und allgemeinen Unbildung verfrorener hervortritt! als einen Sieg über die Polizei verherrlichen. leider noch so breiter Massen neunundneunzigmal stimmen mag, die sich aber diesmal denn doch als verfehlte Spekulation er weisen wird!

böse Gewissen

Die Preffe zur Demonstration.

Die, Deutsche Tageszeitung" stößt am Dienstag­jabend in dasselbe Horn, im wütendsten Stalljargon fällt fie die Blätter an, die die sozialdemokratische Ueberspanntheit und den Großmannsdünkel der Genossen noch zu fördern".

Eine Jronie der Geschichte will es, daß das preußische Im Schweiße des Angesichts bemüht sich die reaktionäre Dreitlassenparlament die ungeheuerliche Prellerei am Volte Presse, den armen Polizeipräsidenten herauszuhanen und die sich verpflichtet halten. Dertel bestreitet todesmutig, daß die just in den Tagen des Märzes zu vollenden gedenkt, in denen Blamage der Polizei zu vertuschen. Indes ist sie offenbar Bolizei sich blamiert habe. Ihre Tattit set verständig, be­bor 62 Jahren dasselbe Bolt in prächtigem Enthusiasmus nicht früh genug aus amtlicher Quelle erleuchtet worden, denn sonnen und richtig gewesen, die Polizei sei nicht ge.