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Bei dieser Gelegenheit sei erwähnt, daß in auswärtigen| der Behringsmeer- Frage. Wie es heißt, handelte es sich ausgeber des Schalt", Herr Thiel, war vom hiesigen Schöffens Blättern die Nachricht verbreitet wird, unter den deutschen bei der Unterredung um eine Handelsreprozität zwischen gericht in einer Privattlagefache zu einer erheblichen Geldstrafe Sozialisten sei bezüglich der Maifeier eine ernsthafte Spal Kanada und den Vereinigten Staaten , sowie um eine Bei verurtheilt worden. Auf die von dem Angeklagten eingelegte Bea tung" ausgebrochenes herrsche in welten Kreisen große legung der zwischen der Union und England hervorgetretenen rufung ſtand gestern Termin vor der Straffammer Via an, Entrüftung über die Fraktion, weil diese, die Verlegung der Differenzpunkte. Jedoch wird über den Verlauf der Unter- wohnte. Die Gereiztheit desselben steigerte sich, als der gegne welchem der Angeklagte in sichtbarer Aufregung persönlich bei­Feier auf den 3. Mai, d. h. den ersten Sonntag im Mai redung äußerste Geheimhaltung beobachtet. rische Rechtsanwalt etwas energisch die Strafwürdigkeit Da war es mit der Ruhe des Angeklagten beleuchtete.

empfohlen habe. Nun unsere Genossen im Auslande

wissen, was sie von solchen albernen Lügen zu halten In Brasilien , dem ruhigsten Stadte Südamerikas , des Herrn Thiel ganz vorbei: er schien nicht übel Lust zu haben. Wenn in Deutschland an vielen Orten auch am scheint es auch zu gähren. Eine Wolff'sche Depesche, aus haben, dem Rechtsanwalt an den Kragen zu gehen und nur die 1. Mai Versammlungen zur Förderung des Achtstunden- Rio de Janeiro meldet nach dem dortigen Journal Dazwischenkunft der Gerichtsboten verhinderte einen Kampf im tags und der internationalen Solidarität stattfinden werden, Commercio", daß am 12. d. Mts. eine zahlreich besuchte Gerichtssaal. Alle Anstrengungen des Vorsitzenden: Ruhe her so wird in der ganzen Fraktion sich Niemand darüber er Versammlung von Senatoren, Deputirten, Offizieren und zustellen, waren vergeblich; der Angeklagte lärmte fortgefeßt und eifern. Die Fraktion konnte nur einen Rath geben, keinne Journalisten beschlossen habe, ein Manifest zu veröffent- suchte in den Taschen nach einer Visitenkarte, dem Rechtsanwalt Befehl. Ihr Rath, dessen Beweggründe von jedem Sozial- lichen, in welchem gegen die Politik der Regierung Wider- androhend, ihm einen Kartellträger zuschicken zu wollen. Der An­geflagte mußte schließlich vorübergehend aus dem Saale entfernt demokraten geachtet werden, hat bereits die Zustimmung der Spruch erhoben wird. werden und der Gerichtshof beschloß, demselben eine sofort zu meisten Genossen in Deutschland erhalten, und Denen, die vollstreckende Ordnungsstrafe von 6 Stunden Haft aufzuerlegen. Nunmehr sah der Angeklagte wohl erst ein, wie weit er sich durch auch am 1. Mat eine Feier wünschen, wird von keiner Seite ein Hinderniß in den Weg gelegt. Von einer Oppo­fein Temperament hatte hinreißen lassen und er beantragte, ihm fitton könnte höchstens dann die Rede sein, wenn der Plan Aufschub in der Strafvollstreckung zu bewilligen, da er einen Ver­luft von mehreren Tausend Mart haben würde, wenn er ein be­auftauchte, für den 1. Mai eine Arbeitsruhe era stimmtes Geschäft versäumen müßte. Der Gerichtshof ließ sich 3 mingen zu wollen. Das wäre ein Plan, dem wohl auch erweichen, und gestattete, daß die Strafe erst später verbüßt nicht bloß die Reichstagsfraktion, sondern auch jeder Ge­werde. noffe, dem das Wohl der Partei am Herzen liegt, entgegen­zutreten hätte.

Parlamentsberichte.

Abgeordnetenhaus.ed

56. Sigung vom 13. März. 12 Uhr. Am Ministertische: Dr. Miquel, Herrfurth und mehrere Kommiſſare. Ein Schreiben des Präsidenten des Staatsministeriums giebt dem Hause Kenntniß von der Entlassung des Kultusministers v. Goler und der Ernennung des Oberpräsidenten von Bebliz- Trüßschler zum Kultusminister. Die zweite Berathung des Etats wird fort gefegt.

Einer groben Ungebühr machte sich ferner vor dem Schöffengericht eine Gesindevermietherin Richert schuldig, welche Man könnte mit dem Ey- Reichskanzler wirklich Mit wegen Gewerbevergehen unter Antlage stand. Belastungszeugen waren 5 Dienstmädchen, zu deren Vernehmung es nicht kam, da leid haben. Kaum hat man sich auf seine Kosten den Uit die Angeklagte sich plöglich in eine Megäre verwandelte und heftig einer Bismarck- Kandidatur( à la Boulanger) erlaubt und den zu toben begann. Sie beschränkte sich nicht darauf, mit dem Regen­Säkularmenschen" an allerhand Rockschöße gehängt, von deren Die Etats, 3uschuß zur Rente des Kronfibet- schirm drohend, in der Luft herum zu fuchteln, sondern sie ging Besitzern er sofort krampfhaft abgestreift so läßt jegt ein tommiß Fonds und des Kriegsministerium 3 werden auch zu direkten krassen Beleidigungen des Gerichtshofes und häß­tommiß- Fonds lichen Schimpfworten über, indem sie mit heiserer Stimme schrie: unehrerbietiger Spaßvogel die Ente aufflattern der genehmigt. Säkularmensch" solle zum Schiedsrichter in der Behrings- Bei dem. Etat des Auswärtigen Amts nimmt Abg. Sie können mir überhaupt gar nichts, verstehen Sie wohl, da könnte Streitigkeit ernannt werden. Glaubwürdiger ist die Nach- Tramm( nl) Veranlassung, ein durch die Beitungen veröffent- Jeder kommen! Warten Sie nur ab, jest werde ich Sie wegen lichtes Gerücht zur Sprache zu bringen, wonach ein hoher Freiheitsberaubung anflagen!" Die Gebulb des Gerichtshofes richt, daß der Besitzer eines der größten antisemitischen Ge- Staatsbeamter, der finanziell erheblich belastet war, weil war nun zu Ende; er brach die Verhandlung ab, ließ die An­schäfte in Berlin dem Er- Reichskanzler unter äußerst günstigen er eine Bürgschaft für einen Verwandten übernommen, aus einem geklagte fofort zur Verbüßung einer Ordnungstrafe auf drei Tage Bedingungen eine Stelle angeboten habe. Als Lockvogel und Wohlthätigteitsfonds", den man wohl als den in Haft abführen und feste zur Fortseßung der Verhandlung Zuschlepper würde der" Säkularmensch auch gewiß vor el fenfonds auffassen könne, eine bedeutende unter einen Termin auf Dienstag an. treffliche Dienste leisten.- stützung erhalten haben solle. Er bitte die Staatsregierung hierüber, geben, von

laffen.

Padlewski ist den ruſſiſchen Häfchern nicht in die rativer Steue aus diesen Gerüchten ein für alle Mat zu wider Soziale tebersicht.

8. and

Die teffiuifchen Liberalen beantragen die Revision der jüngst angenommenen Verfassung auf Grund der von ihnen verfochtenen Prinzipien.

Hände gefallen. Wie uns von absolut zuverlässiger Seite sprechen. Die Aussperrung der Hamburger Tabafarbeiter ist mitgetheilt wird, befindet er sich an sicherem Ort, ganz Abg. Hobrecht( nl.): Ich habe den Eindruck empfangen, außer der Schußlinie des internationalen Spigelthums". als wenn der Zeitpunkt, diese Angelegenheit hier zur Sprache zu beendet. In einer am 18. d. M. in Koppelmann's Salon in Unser Gewährsmann hatte sich durch die Verhaftung eines bringen, ein recht unglücklich gewählter gewesen sei. Altona abgehaltenen Versammlung des Unterstüßungsvereins der falschen Padlewski( des hundertundachtzehnten!), mit dem( Sehr richtig!) Die Anfrage ist zum nicht geringen Erstaunen Tabatarbeiter wurde vom Vorstand empfohlen, mit Rücksicht die russischen Häscher hereingefallen" waren, irreführen der politischen Freunde des Worredners ohne vorherige auf den Mangel an Unterstüßungsgeldern die Verständigung mit seinen Fraktionsgenossen hier vor­gebracht( Sehr wahr) und ich habe zu erklären, daß die natio- Aussperrung für beendet zu erklären. Sechszehn Wochen haben nalliberale Frattion gar kein Bedürfniß hat, die Ausgesperrten im Kampfe um ihr Koalitionsrecht wacker auß­die Regierung zu einer Erklärung liber diesen Zeitungstlatsch zu gehalten; jest müssen sie der Uebermacht des Kapitals weichen. veranlassen.( Lebhafter Beifall.) Abg. Tramm: Ich habe allerdings die Anfrage lediglich in Das Ende dieser Aussperrung ist wieder ein Beweis, daß die eigenem Namen gemacht. In der Fraktion fonnte ich die gegenwärtigen Organisationen der Arbeiter dem vereinigten Sache nicht zur Sprache bringen, weil gestern keine Fraktions- Unternehmerthum gegenüber machtlos sind, sofern nicht günstige fizung stattgefunden hat.( Unruhe.) Mehrere Kollegen aus der Geschäftskonjunkturen die Stellung der Arbeiter im Kampfe er­Fraktion, mit denen ich die Sache besprochen, sind mit mir dar- leichtern. über einverstanden gewesen, daß der Regierung Gelegenheit ge- leichtern. Mag der Ausgang dieses mit so großen Erwartungen geben werden sollte, den Zeitungskatsch zu widerlegen.( Große begonnenen Kampfes als Lehre für künftige Beiten dienen. Unruhe.) Bizepräsident v. Beuda; Wir können den Fall wohl als ab­gemacht betrachten.( Große Heiterkeit.)

Die Auslieferung des Helden" von Massanah, des Lieutenants Livraghi ist seitens Italien von der schweizer Bundesregierung gefordert worden.-

Biel Lärm um nichts" fann man ausrufen in Bezug auf die Beschickung der internationalen Kunstausstellung in Berlin durch die Franzosen , dem trotz des Lärmens des Herrn Deroulède und Genossen wird die französische Kunst in Berlin würdig vertreten sein.

Auch die schon lange zwischen England und Frankreich schwebende Neufundland - Frage scheint durch ein Schieds­gericht gelöst werden zu sollen, darüber läßt sich der Temps"

aus London melden:

" Das britische auswärtige Amt habe verlangt, daß ein Schiedsgericht die gesammte Neufundland - Frage behandeln solle. Ribot habe diesen Vorschlag abgelehnt, vorläufig werde sich die schiedsrichterliche Entscheidung auf die Frage der Hummer fischerei beschränken; doch könnten auch die übrigen Bunfte nach vorherigem Einvernehmen beider Regierungen dem Schieds­gerichte vorgelegt werden. Frankreich und England würden in der Schiedsgerichts- Kommission je zwei Vertreter haben; e -Norweger, ein Russe und ein Schweizer angehören."--

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ein

Das schon seit einigen Tagen erwartete Manifest Parnell's an die in Amerika wohnenden Irländer fordert dieselben auf, die nach Amerika gesandten Delegirten in ihrem Bestreben zur Unterdrückung der Auflehnung und der Untreue gegen Irland unter den Mitgliedern der Partei zu unterſtüßen und zur Herstellung der Freiheit und des Gedeihens Irlands alle Kräfte aufzubieten..­

Der Etat wird ohne weitere Debatte bewilligt, ebenso eine Reihe kleinerer Gtate.

Beim Etat des Ministeriums für Sander und Ge­werbe" wird die Frage der Reform der Gewerbe Räthe bei den betreffenden Positionen der Einnahme und Ausgabe des Etats debattirt.

Derlammlungen.

Dev deutsche Bund für Sodenbestyreform hat zu Montag, den 16. März, Abends 8 Uhr, in Feuerstein's Salon, Alte Jatobfiraße 75, eine öffentliche Versammlung einberufen. In derselben wird Herr Reichstags­abgeordneter Dr. Harmening einen Vortrag halten, über: Die Lösung der sozialen Frage durch die Bodenbesitzreform. Bugleich wird der Verein Stellung nehmen zu ber ablehnenden Resolution des Rosenthaler Bezirksvereins und ber gleichen Haltung des Abgeordneten Dr. Mar Hirsch, welcher letterer zu ber Bersammlung eingeladen ist. Arbeiter- Bildungsverein für Weißensee und Umgegend. Dienstag,

Tagesordnung: 1. Bortrag des Maffeurs Heindorf: Ueber Berufskrankheiten

und deren naturgemäße Heilung. 2. Distusfion. 3. Bereinsangelegenheiten. Achtung, Stocharbeiter. Am Dienstag, den 17. März, Abends 8 Uhr, bei Herrn Gründel, Dresdenerstraße 116, Stoctarbeiter- Bersammlung. Es ist Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter.( G. H. 29. Versammlung am Sonntag, den 15. März, Vormit Tagesordnung: 1. Stassenbericht. tags 9 übr, bet strösche, Fichtestraße 29. 2. Wahl eines Kassirers. 3. Aufstellung der Delegirten zur Generalversamm­lung. 4. Verschiedenes. Der wichtigen Tagesordnung wegen werden die Mitglieder ersucht, zahlreich und pünktlich zu erscheinen.

die bestehende Einrichtung der Dampfteffel- Revisionsvereine mögben 17. März, Abends 8 Uhr, Bersammlung bei Weichert, Gustav Abelstraße. Abg. Dr. Dürre( natl.) bittet, bei der vorgesehenen Reform lichst zu schonen. Die Kesselrevisionen dem Fabrikinspektor zu übertragen, hält der Redner nicht für zwedmäßig. Abg. Dr. Ritter( frf.) wünscht ebenfalls die Erhaltung der Revisionsvereine, und eine Besserstellung der Revierbeamten. vision der bestehenden Vorschriften über die Gewerbe- Inspektionen Samburg.) Filiale 2. Abg. Schmidt- Elberfeld( dfr.) findet in der geplanten Re- Pflicht pünktlich und zahlreich zu erscheinen. einen bedeutsamen wirthschaftlichen und sozialpolitischen Fortschritt. Die Reichsgesetzgebung habe wenig Erfolg gehabt; jetzt, nachdem Preußen vorgehe, werden die anderen Einzelstaaten folgen. Minister Frhr . v. Berlepsch: Die Regierung wird nicht schäftigten Arbeiter. Montag, den 16. März, in Feuerstein's oberen Saal, Fachverein der in Buchbindereien und verwandten Betrieben be­Tagesordnung: 1. Die Koch'sche Heilmethode. Referent darauf verzichten können, den Fabrikinspektoren die Kesselrevisionen alte Jatobjit. 75. übertragen, denn es iſt von Wichtigkeit, daß der Fabrik. Serr Dr. Christeller. 2. Verschiedenes und Frageraften. Um zahlreiches Gr­inspektor mit dem wichtigsten Faktor der Fabrik, dent Dampf- fcheinen wird ersucht. teffel, genau bekannt sei. Daneben wird für die Thätigkeit der Sonntag, den 15. März, Nachmittags 8 Uhr, in Knebel's Salon, Babftr. 68, Große öffentliche Versammlung für Frauen und Männer am Revisionsvereine Raum genug bleiben, denn die Kesselrevisionen Tagesordnung: 1. Frauenrecht ist Menschenrecht. Frau Senrich- Wilhelmi. werden ja öfter im Jahre vorkommen. Für die Stellung der 2. Diskussion. 8. Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch wird gebeten. Schuhmacher. Große öffentliche Schuhmacher- Versammlung am Montag, Gewerberäthe wird im Prinzip die Forderung aufgestellt werden ben 16. März, Abends 8 Uhr, in Moabit , Wilsnackerstr. 63. Tagesordnung: Die sozialistische, sowie die progressistische Presse Belgiens müssen, daß die Beamten eine Prüfung abgelegt haben; dabei ist 1. Sandwert und Großindustrie. Referent Hermann Strauſe. 3. Diskussion. greift das von Frère- Drban empfohlene Revisionsverfahren aber die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, daß auch ein Arbeiter, wandten Berufsgenossen. Bereinsversammlung am Montag, den 16. März, an, das darin besteht, zuerst einen Versuch mit der Aenderung deffen Tüchtigkeit erprobt ist, in diese Stellung gelangen kann; abends s uhr, in Detgmüller's Salon, Alte Jatobſtr. 48a. Lagesordnung; des Kommunal- und Provinzial- Wahlsystems zu machen. wie denn überhaupt nicht gefragt werden wird: Wo kommt der Bortrag des Gerrn brich über: Die Gewerkschafts- Organisation und bie Diese Aenderung könne auch ohne Verfassungsrevision vor Manu her? sondern: Wie ist der Mann? Ueber die Einzelheiten gene. 2. Dtstuffton. 3. Bericht über den Streif. 4. Bereinsangelegen hett. Verschiedenes. Die Mitglieder werden auf§ des Statuts aufmertfam der neuen Organisation zu sprechen, scheint zur Zeit nicht ange- gemacht. genommen werden. Sogar mehrere flerifale Blätter iegen zeigt, da diese Gingelheiten noch sämmtlich Gegenstand der Be- Nationale kaufmännische Kranken- und Sterbekaffe. Montag, den in so heftigem Ton Verwahrung gegen den Vorschlag Frère- rathung im Schoße der Regierung sind. 16. März, Abends 8 Uhr, im Victoria- Restaurant, Münzstr. 11: Vorstands Orbans ein, daß die Regierung voraussichtlich ihre Buſtime Freie Vereinigung selbständiger Barbiere und Friseure. Ordent mung zu demselben versagen wird. Auf Sonntag haben die liche Sigung am Montag, den 16. März, Abends 9 Uhr, Kaftanten allee 68, bei Dücker. Kollegen, welche dem Verein beitreten wollen, find willfommer Sozialisten und Progressiften 60 Protestmeetings anberaumt. Der unentgeltliche Arbeitsnachweis des Vereins, Chorinerstr. 14, bet Ber roth wird den Herren Kollegen zur Benußgung empfohlen. Es erscheint immer gefährlicher, die Angelegenheit in die Freie Vereinigung der Damenmäntel- Schneider( Bügler, SterGroße Länge zu ziehen. Die Regierung giebt ihre Ansicht am Buschneider) und der Arbeiterinnen der Bekleidungsindustrie Berlinen Grat­Mittwoch kund.- Versammlung am Sonntag, den 15. März, Nachmittags 2 Uhr, weil'schen Bierhallen( oberer Saal), Kommandantenstr. 77-79. Ausflug mit Geselliger Verein Climbim". Sonntag, den 16. Mära theilnehmen Damen nach Gr. Lichterfelde, Cafe Bellau . Gäfte, welche dochenftr. 16.

Daß der 3 ar an Verfolgungswahn leidet, wurde

1.

Verein zur Wahrung der Interessen der Klavierarbeiter und ver­

Abg. Dr. Bachem- Krefeld( 3) bittet, den Revisionsvereinenfibung. Aufnahme neuer Mitglieder. die Kesselrevisionen so lange zu belassen, als dieselben nicht zu Klagen Veranlassung geben. Abg. Site( Bentr.) ist in diesem Punkte anderer Ansicht als ſein Fraktionsgenosse Dr. Bachen. Die Reffelrevision steht so recht eigentlich dem Fabrikinspektor zu. Die Positionen werden genehmigt.

und

schon oft behauptet. Derselbe scheint sich vererbt zu haben. Weber im Eulengebirge zur Sprache und erwähnt wollen, verfammeln sich Mittags 2 Uhr, bei George, Gr. Md Männer am

wenn die auch von anderer Seite bestätigten Mittheilungen des englischen Hofblattes Truth", was faum bezweifelt werden kann, richtig sind: Truth

" schreibt: Privatbriefen von Indien zufolge, sind die indischen Behörden herzlich froh, daß der Barevitsch fort ist. Alles schwebte in Bittern und Bagen, er möchte ermordet werden. Er war furchtbar nervös, sobald er öffentlich zu erscheinen hatte. Während der Festlichkeiten

Der Abg. Dr. Porsch( Zentr.) bringt den Noth stand der der im Ministerium unter Zuziehung von Abgeordneten statt­gehabten Berathungen über die Nothlage.

Minister Freiherr von Berlepsch: Es herrscht Einstimmige keit darüber, daß direkte Zuwendung von Staatsmitteln an die Nothleidenden sich nicht empfiehlt.( Sehr richtig.) Es wird sich darum handeln, das völlige Aussterben der Handweberei dort mög­lichst zu erleichtern, neue Verkehrswege zu erschließen und neue Erwerbsgelegenheiten zu schaffen. Die Budgekommission schlägt vor, die Forderung für drei

Große öffentliche Versammlung für Frauenalen Oranienstr. 180. Sonntag, den 15. März, Abds. 6% Uhr, in den Bentralfaffenarmuth." Refe Tagesordnung: 1. Vortrag über:" Die Ursachen be Geselliges Beiſammen­rent: F. Feldmann. 2. Diskussion." a. Berschieben zahlreichem Besuch ein­fein. Genossen und Genofsinnen werden zu re geladen. abends 8 Uhr, im Totale des Herrn Heile, me Bille", und die ont per Fachverein der Weber. Große Versammenbergerstr. 21. Tagesordnung: ag am Montag, den 10. März, Bortrag des Herrn Beus über: Der mahme neuer Mitglieder.. Ber­fozialen Verhältnisse. 2. Diskussion. 3. Butritt. fchiebenes und Fragetasten. Gäste habelio". Sonntag, den 15. März, Gesell­Privat- Theatergesellschaft, 128, Abends 6 Uhr. Entree fret.­Montag, den 30, März.( 2. Ofteentree intl. Zanz 50 Pf. bei Rendant Robert stellung. Anfang präzise 7 uh Gausche, Lindenstr. 84.

1.

waren die Gebäude, in welchen sie abgehalten wurden, stets zehn Aichungs- Inspektoren an Gehaltserhöhungen mit fchaftsabend bei Bolle, Alte Jafgertag) bei Heinrich, Blücherftr. 61: Bori

von einem Trupp Reiterei streng beivacht."

Ach, welch' ein Glück, Selbstherrscher aller Reußen zu erhöhung. sein oder Aussicht zu haben, es zu werden.

Abg. Bödiker( 3entr.) spricht für Bewilligung der Gehalts­Handelsminister Frhr . v. Berlepsch und die Abgg. Dr. Stüve( frk.) und Ludowieg( natl.) befürworten ebenfalls die Bewilligung, worauf das Haus dieselbe unter Ablehnung des

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Wenn einer Odessaer Meldung der Londoner Daily News" Glauben geschenkt werden darf, plant Rußland Kommissionsantrages beschließt. einen Angriff auf Afghanistan , das Land, durch welches Das Kapitel Gewerbliches Unterrichtswesen" wird mit der Weg aus ruffisch Ajien nach Indien führt. Ein solches Rücksicht auf eine von der Regierung in Aussicht gestellte Dent­Borgehen Rußlands fönnte einen russisch - englischen Krieg schrift ausgesetzt, der Rest des Etats des Handelsministeriums peranlaffen. Die erwähnte Meldung, welche das Bureau debattelos bewilligt. Herold hierher übermittelt, lautet:

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Damit ist die Tagesordnung erledigt. Nächste Sigung Sonnabend 10 Uhr. Tagesordnung: Gewerbesteuer Vorlage ( dritte Lesung). Schluß 4 Ühr.

Brieffen der Redaktion.

G. K. 69

Bon Ihrer Einsendung können wir leider keinen Gebrauch machs ist davon nichts bekannt, azori

2. P.

peiefkaffen der Expedition.

ir die Ausgesperrten gingen ferner ein: Bon 8 luftigen o. Die Echten von Guiremand 7,75. Mittner 3,50. Von arbeitern d. Rohr 2,90 M. Unbekannt-50. Ungenannt einer amerikanischen Auktion auf einem Geburtstage in Rigdorf ,. Prinz Handjernstraße 18 3,25. Ueberschuß der Tellersammlung Adler 3,15. Landparthieklub 3,05. Im rothen Stern ge­mußten gehilfen 4,70. Mechaniker von Sokol mit Ausnahme von

Aus Aschabad wird berichtet, daß die Artillerie den Dringenden Befehl erhielt, sofort sich nach der afghanischen Grenze zu begeben. Man behauptet, daß die Russen eine militärische Bewegung gegen die Afghaner planen. Wie aus Washington gemeldet wird, konferirten Staats­sekretär Blaine und der englische Gesandte Bauncefote be- gestern in zwei Fällen durch hiesige Gerichtshöfe Saftien gegen Ginem 4,40. Seher der Buchdruckerei Die Post" 19, Bau, bufs Feststellung der Präliminarien für eine Konferenz in Angeklagte verfügt werden. Der Berlagsbuchhandlund Her: Göbenstr. 7, die Maler 5,50.

Gerichts- Beitung. fammelt 1,77. Durch H. gesammelt von einigen Handlungs­

Wegen ungebührlichen Betragens vor Geriden

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