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blefe unwahre abfurde Berichterstattung fogar noch ziffernmäßig führten Bücher ließen auch erkennen, daß die an den Kläger er-| Kalamität noch viel größer. An allen Märkten werden fett Dhsen fest. Er spricht von Stimmenthaltung und ausgezählten Stimmen folgten Zahlungen nur à Contozahlungen sind. Da der Kläger bei zu 95 Pf. bis 1 m. per Pfund Schlachtgewicht gehandelt. ( 210-230 für Mißtrauensvotum; 270-290 dagegen). Diese Schile feinen Geschäftsreisen auch keine Spesen extra erhalten hat, fonnte Auf dem Kälbermarkte sind die Zufuhren außerordentlich zurüc derung, die, wie gesagt, den Stempel tendenziöser Entstellung an das Gewerbegericht nicht die Ueberzeugung erlangen, daß durch die gegangen. Die Minderzufuhr betrug in Berlin 5500, Breslau , der Stirn trägt, ist eine glatte unwahrheit. Der Hergang der geringen à Contozahlungen die Sonntagsleistungen des Klägers Dresden und Frankfurt 2100-2300, München , Hamburg und Köln Sache ist so: mit abgegolten sind und gab dem Klageantrage statt. 1500-1800. Infolgedessen sind auch die Preise wieder fester. Sie Nach dem Referat des Genossen Geiß tamen fast hinterein­stiegen am stärksten in München , aber auch Hamburg und Berlin ander 4 Budgetgegner zu Wort( H. Remmele, Lehmann, Horter brachten Aufschläge von 3-4 Mart. und Schmitz), während außer dem Referenten Genosse Süßkind

Konflikt in der Offenbacher Ortskrankenkasse. Im Februar d. J. wurde in der Generalversammlung der Im Hammelhandel war das Geschäft gleichmäßiger. Die Steige und Frank das Verhalten der Fraktion verteidigten. Wie das Ortstrantentasse in Offenbach der bisherige Borikende und Ge- rung der Zufuhr hielt in Mitteldeutschland an. Auch Süddeutschland anderwärts auch gewesen sein wird; im Laufe der Debatte hatten schäftsführer der Kaffe, Streb, der bisher Vertreter der Arbeit hatte bessere Beschickung, während Weſt, Nord- und Ostdeutschland fich zwei kompatie Richtungen gebildet. Jeber wußte, welcher Re- nehmer gewesen war, von diesen nicht mehr als Vorstandsmitglied weniger Zufuhren aufwiesen. Trotzdem stiegen die Preise, und zwar solution er seine Stimme zu geben hatte, Die Erregung über den wiedergewählt. Dafür wurde er aber jetzt von den Arbeitgebern recht beträchtlich in Dresden , Breslau und München , in geringerem behandelten Stoff war derart, daß von einer gleichgültigen Stimm- als ihr Vertreter in den Borstand delegiert. Die Abeitnehmer- Grade in Hamburg , Köln und Berlin .

Bei allen Viehgattungen finden wir also ein mehr oder minder

Unsicherheit der Tuberkulinprobe.

enthaltung absolut feine Rede sein kann. Die Abstimmung über die beisiter des Vorstandes erhoben gegen die Zugehörigkeit Strebs Auf den Schweinemärkten waren die Zufuhren gegenüber dem Mißtrauensresolution Remmele ergab deren Ablehnung gegen eine zum Borstand Protest bei der Aufsichtsbehörde, da er als Ange- Juni mit Ausnahme von Hamburg und Frankfurt vermindert the überaus große Majorität. Im für Remmele allergünstigsten Falle stellter der Kaffe nicht zugleich Vorstandsmitglieb sein könne. Das fehlte ſehr an guter Ware, so daß an allen Märkten böhere Breiſe 100 gegen 400 Stimmen. Das Resultat über die Willens- Verfahren schwebt zurzeit noch beim Provinzialausschuß in Darm- angelegt werden mußten. Der Aufschlag stellte sich in Frankfurt sig meinung der Versammlung im befürwortenden Sinne der Budget- stadt. Inzwischen hatten die Arbeitgebervertreter insofern Ob- fast 5 M., in Berlin auf 3 M., Hamburg , Köln und München 2 bis Stimmen. Es wurde dieses taxierte Ergebnis von mir, als Beiler Sigungen des Borstandes nicht mehr teilnahmen, trobdem fie hier- starkes Anziehen der Preise. frage war das umgekehrte Verhältnis, nämlich 400 gegen 100 ftruttion geübt, als sie an den ordnungsmäßig einberufenen 2 W., Breslau und Dresden M. der Versammlung, wegen der späten Zeit( 22 Uhr nachts) nicht zu jedesmal eingeladen waren. 13 infolge dieses Fehlens der starkes Anziehen der Preise. ausdrücklich konstatiert; vielmehr festgestellt, daß die Ver- Arbeitgeber der Vorstand der Ortskrantentaffe zur Regensburger trauensresolution mit übergroßer Majorität angenommen sei. Zagung der Ortstrantentassen Deutschlands nicht wie bisher zwei Dieses Abstimmungsergebnis ist relativ das gleiche wie über die Arbeitnehmer und einen Arbeitgeber, sondern drei Arbeitnehmer In der Schlacht und Bichh.- 3tg." veröffentlicht Dr. C. Bolle selbe Resolution auf der drei Tage späteren Konferenz des 11. ba- als Delegierte wählte, erhoben nunmehr die Arbeitgebervertreter einen Artikel über die Tuberkulinprüfung der Kindermilchkühe in der dischen Reichstagswahlkreises. Hier wurden ziffernmäßig 52 für wegen dieser angeblichen Zurücksetzung bei der Aufsichtsbehörde Meierei Bolle. Dabei wird nachgewiesen, daß die Prüfung bei dem­und 6 Stimmen gegen die Budgetbewilliger festgestellt. Es läßt Protest. Der Protest wurde aber von der Aufsichtsbehörde als un- felben Tiere einmal positiv, ein andermal wieder negativ ausfällt. sich an dieser von mir gegebenen Feststellung nichts drehen und zulässig zurüdgewiesen. Darauf teilten am vorigen Sonnabend Es werden 18 Fälle angeführt, worunter mehrere find, bei denen die herumtüfteln. Uebrigens wurde auch gegen das in der Monats- bie Arbeitgebervertreter dem Vorstande mit, daß sie ihr Amt, so positive und negative Realtion zweimal sich abwechselte. Die Tiere bersammlung berkündete Resultat von keiner Seite, auch den wohl als Vorstandsmitglieder, wie auch als Generalversammlungs- reagierten zuerst negativ, dann positiv, dann wieder negativ und Budgetgegnern nicht, Widerspruch erhoben. Das Ergebnis der Ab- bertreter niederlegen, weil die Majorität des Vorstandes sich bei stimmung iſt protokollarisch festgelegt und Genosse Remme le hat ihren Maßnahmen von parteipolitischen und persönlichen Gründen schließlich wieder positiv. Wie man einer berartigen Methode Bes tein Recht, die Mannheimer Barteiorganisation samt deren Lei- leiten lasse. Eine Angabe darüber, worin die parteipolitischen per- weisschlüssigkeit zusprechen kann, würde vollständig unverständlich tung öffentlich der unwahrheit- wenn auch in versteckter Form- sönlichen zu bezichtigen. Oder wagt Genosse Remmele vielleicht, meine Neu- sönlichen Bestrebungen liegen, haben die Arbeitgeberbeifiber bisher sein, wenn sie nicht notwendig wäre für unsere be- rühmte Grenz tralität als Borsigender bei Behandlung der Budgetfrage anzu- wurden. Der Konflikt dreht sich unzweifelhaft um die Person des nicht gegeben, trotzdem sie hierzu in der Presse aufgefordert sperrpolitik. zweifeln? G3 mutet sonderbar an, daß Genosse Remmele, der un- Renegaten Streb. Es scheint beabsichtigt zu sein, die allgemeine entwegte Berfechter der Parteibeschlüsse, im gleichen Augenblid, Ortsfrankenkasse in Offenbach zu schwächen und zu sprengen durch als er gegen die, seiner Ansicht nach, badischen Disziplinbrecher Gründung einer Anzahl Betriebstrantentassen. Einer der größten sommerliche Nachsaison den Ausfall an Arbeitsgelegenheit, den der Die Hoffnung, daß nach der Aussperrung im Baugewerbe eine losstürmt, Beschlüsse der eigenen Parteiorganisation falten Blutes mit Füßen tritt. Oder weiß Genosse Remmele nicht, daß über der Offenbacher Betriebe, die Schraubenfabrik Gebrüder Hein, deren Arbeitskampf gebracht hatte, bis zu einem gewissen Grade wieder Redaktion der Volksstimme" die Breßkommission steht? Gab es hat seinem Arbeiterausschuß bereits mitgeteilt, daß die Errichtung die Nachricht, daß die Bauunternehmer die Ausführung zahlreicher Inhaber zu den Vorstandsmitgliedern der Ortstrankenkasse gehört, einholen werde, kann man fallen lassen. Aus vielen Orten kommt wirklich feinen andern Weg in der Partei, als mit Aufbietung aller einer Betriebskrankenkasse in stürze zu erwarten sei. Die Auf- Bauten verschoben hätten, vielfach sogar schon bis zum nächsten vabulistischen Kräfte bas eigene Neft zu beschmußen? Die feit fichtsbehörde erklärte das Verhalten der Arbeitgebervertreter für Jahre. Kurz und gut, die Unternehmungsluft hält sich in engen Herige Parteitätigkeit des Genossen Remmele in allen Ehren in ungefeblich. Mannheim haben wir trot Parteischule noch nichts verspürt Grenzen. Das ist für den großen Kreis der vom Baugetverbe mit seiner mehr wie eigenartigen Berichterstattung" hat er feiner engeren Organisation und der Sache, für die er eintritt, einen fehr schlechten Dienst erwiesen."

Aus ben Organisationen.

-

COLLO

Die Baukonjunktur.

Heilstättenbehandlung für tuberkulose Eisenbahner wird auf lebenden erwerbstätigen Bevölkerung wenig erfreulich. Ob im Grund eines Uebereinkommens des österreichischen Eisenbahn. nächsten Jahre die Beschaffung der nötigen Rapitalien ministeriums mit den Lungenheilstätten Alland und Hörgas ge- zu annähernd gleich günstigen Bedingungen wie dieses Jahr möglich währt. Alljährlich können 45 Eisenbahner verpflegt werden; die iſt, muß als fraglich bezeichnet werden. Denn wenn im nächsten Aufnahme ist auf solche Mitglieder der Staatsbahn- Krankenkasse Jahre Industrie und Handel mit steigendem Kapitalbedarf an den beschränkt, die an der Lungenschwindsucht im Anfangsstadium er- Geldmarkt herantreten, dann ist mit höheren Binsfäßen zu rechnen, frantt find und bei denen noch begründete Aussicht auf Heilung be- was sich beim Bauen besonders rasch und intensiv zeigen würde. Aus allen diesen Ursachen ist es recht unerfreulich, daß die Bautätigkeit vom Frühjahr bis zum Sommer dieses Jahr die erwartete starte Belebung nicht erfahren konnte. Mag der Herbst auch noch eine Befferung bringen, er wird das Verjäumte nicht mehr einzuholen vermögen. Vermehrung der Produktionsmittel.

Staatliche Trinkerfürsorge in der Schweiz .

und

Wir müssen gestehen, wir begreifen die Aufregung des Gen. Böttger wirklich nicht. Seine persönlichen Ausfälle gegen Gen. Remmele find um so unverständlicher, als in der Einsendung gegen die Geschäftsführung des Gen. Böttger auch nicht ein Wort gefagt wird. Gen. Böttger gibt selbst zu, daß, was ja ficherlich bedauer- steht. lich ist, eine Konstatierung des Stimmenverhältnisses unter. 6lieben ist. Nichts natürlicher aber, daß in einem solchen Falle Differenzen über das Stimmenverhältnis entstehen. Gehen Ein Gefeß zur Versorgung von Gewohnheitstrinfern ist am ja fogar die Schäßungen beider Genossen über die Teilnehmerzahl 1. Juli im Kanton Luzern in Kraft getreten. Danach werden offenbar um 100 auseinander. Uns find übereinstimmende trunksüchtige Personen auf 6-12 Monate, im Wiederholungsfalle Berichte von verschiedenen Seiten und unabhängig 1-2 Jahre einer Trinterheilanstalt überwiesen. Nächst dem zu Obwohl zurzeit die Produktionsmittel der Eisengroßinduftrie voneinander zugegangen, bie alle betonten, es habe sich um eine Berforgenden und seinen Verwandten haftet für die Kosten die bei weitem nicht voll ausgenutzt werden können, find die Werte boch sehr starke Minderheit gehandelt, und gar so unbeträchtlich Wohngemeinde, der aber vom Kanton aus dem Alkoholzehntel ein eifrig dabei, ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Ueber die Betriebs­ist auch die Minderheit, die Genosse Böttger angibt, nicht. Wenn bis zwei Drittel ihrer Auslagen erstattet werden. unser badische Genosse so entrüftet ist, daß Genosse Remmele Ein ähnliches Gesez hat im vorigen Herbste der Kanton Thur- mittelvermehrung an der Saar und Mosel macht die Nh. W. 8tg." fich niit seiner Darstellung an uns gewandt hat, so wendet sich gan eingeführt. Danach find in einer Trinkerheilanstalt zu ver- folgende Angaben: Die Firma Thyssen u. Cie. hat bereits mit dem diese Entrüstung an die falsche Adresse. Genosse Remmele hat forgen: Bersonen, die infolge Trunksucht ihre Angelegenheiten nicht Maizières begonnen. Desgleichen wird das Terrain, das zwischen Bau neuer Hochöfen im Anschluß an die Sambre- et- Moselle- Defen bei sich sehr loyalerweise zuerst an die Mannheimer Volksstimme" zu besorgen vermögen oder fich oder ihre Familien den Gefahren and erst als diese ablehnte, an bas Zentralorgan der deutschen des Notstandes aussehen oder die Sicherheit anderer gefährden oder Hagendingen liegt, für große Stahl- und Walzwerksanlagen derselben Maizières, Rombach der ausgebauten Eisenbahnstation Sozialdemokratie gewandt. Was das mit Disziplinbruch zu tun wiederholt öffentliches ergernis erregt haben. Besteht keine Aus­Firma bereits vorbereitet. Es wird also hier in nicht allzuferner haben soll, ist völlig unerfindlich. Die Heftigkeit des Genossen sicht auf Heilung, so soll Unterbringung in einem Asyl oder einer Beit ein großes Industrieviertel entstehen, da die Rombacher Hütte Böttger läßt sich nur aus der großen Nervofität erklären, die das rrenanstalt erfolgen. Die Versorgung erfolgt in der Regel auf mit ihren Stahl- und Walzwerksanlagen und ihrer Moselhütte un burch hervorgerufen wird, daß die Taktik der badischen Frattion in 6-12 Monate. mittelbar dabei liegt, und da außerdem nicht weit davon entfernt wachsendem Maße Widerstand im eigenen Lande findet. Boraussehung der Unterbringung, die bom Waisenamt des die Firma Stumm in lledingen über eine große Hochofenanlage Wohnorts auf Antrag einer anderen Behörde oder von Amts wegen verfügt und ebenso die Firma Röchling in der Carlshütte bei Dieden­verfügt wird, ist erfolglofe amtliche Berwarnung oder das Zeugnis hofen bereits eine feste Niederlassung in Lothringen hat. In nächster Der Jahresbericht des Sozialdemokratischen Vereins cines approbierten Arztes, der die Unterbringung für erforderlich Mäbe Diedenhofens treffen wir weiter die Industrie des Fentschtales, Nürnberg- Altdorf für das Geschäftsjahr 1909/10 ist soeben erklärt. Die Kosten werden, falls das Vermögen des Versorgten die de Wendelichen Werke und die Hütte umez- Friede, von denen im Drud erschienen. In gedrängter Kürze gibt er ein anschauliches nicht ausreicht, wie Armenunterstützung gedeckt. Auch ist die Fa- be Bendel gleichfalls auf eine starte Erweiterung der Roheisen­Bild über die Tätigkeit im abgelaufenen Jahr. Die Mitgliederzahl milie, wenn durch die Versorgung Not eintritt, zu unterstüben. ist wieder in erfreulicher Weise gestiegen. Trotzdem am 1. April Der Grund der Versorgung ist genau nach dem Wortlaut des arbeitet. In Luxemburg schließlich ist die neue Anlage der Gelsen § 6 erzeugung durch Errichtung von einer Anzahl neuer Hochöfen hin b. J. der Beitrag für männliche Mitglieder von 25 auf 35 Pfennig Abs. 3 des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuchs, der die Entmündi- firchener Gesellschaft in ihrem Bau bereits weit vorgeschritten, arbeitet. In Luxemburg schließlich ist die neue Anlage der Gelsen pro Monat erhöht wurde, betrug die Mitgliederzahl am 30. Juni gung wegen Trunksucht vorsieht, formuliert. Doch ist in der prat: während das gemeinsame Stahlwert der Burbacher Hütte und der 1910 15 809 gegen 14 226 zur gleichen Zeit des Vorjahres. Es ist tischen Durchführung des Gedankens das Deutsche Reich bereits Firma Mez u. Cie. in Esch ebenfalls bereits in Angriff genommen somit ein Zuwachs von 1583 zu verzeichnen. Davon entfallen 357 weit überholt worden. auf die Frauen, deren Mitglieberzahl nunmehr 1050 beträgt, die in ber obigen Gesamtzahl mit inbegriffen ist. Versammlungen haben stattgefunden: 10 Mitgliederversammlungen, 202 Bezirks- und Diftrittsversammlungen, sowie 85 öffentliche Boltsversammlungen, insgesamt also 297. Für die Frauen find Leseabende eingerichtet, in denen ebenfalls eine Reihe von Vorträgen gehalten wurden. Seit einiger Zeit schnellen die Viehpreise wieder kräftig auf. Die Flugblätter tamen drei in einer Gesamtauflage von 250 000 Grem- Bewegung ist so start, daß der Halbjahrsdurchschnittspreis für die plaren zur Verteilung. Die Lejerzahl der Fränkischen Tagespost", die im Vorjahre 30 500 betrug, hat um 1500 Abon- ersten 6 Monate 1910 den Satz der Parallelzeit des Vorjahres schon mennben zugenommen, die" Neue Beit" wird regelmäßig in weit überholt hat. Recht markant wird die Preissteigerung durch 200 Exemplaren abgefeßt, wovon rund 160 durch den Verein be- die folgende Aufstellung veranschaulicht. Nach den Angaben des zogen werden. Beiträge wurden geleistet 175 097 gegen 157 533 im Organs des Deutschen Fleischerverbandes betrugen die Julipreise Borjahre, das ergibt eine durchschnittliche Beitragsleistung für für Dchsen II. Qualität: 14 591 Mitglieder, ein Resultat, wie es wohl wenige größere Ber eine günstiger aufweisen dürften. Die Einnahmen und Ausgaben bilanzieren mit 62 421,42 m., an die einzelnen Parteiinftanzen wurden abgeführt 19 676,18 M. Der Kaffenbestand beträgt 16 688,92 M. Der Verein unterhält ein eigenes Sekretariat, in dem zwei Sekretäre und ein Hilfsarbeiter beschäftigt werden. Polizeiliches, Gerichtliches ufw.

Aus Induftrie und Bandel. Steigerung der Bichpreise.

Berlin Hamburg München

115,75 123,60

1901.

1902.

1903.

1904.

1905

1906. 1907. 1908.

.

. 144,75

. 120,- 127,26 128,- 132,25 130,50 138,- 131,80 130,38 139,60 137,60 131,64 148,50 147,50 145,52 152,50 150,76 162,-

136,75 142,80 141,-

1909. 130,40 135,90 147,40 1910... 154,40 155,25 159,-

ift. Es handelt sich nach ungefährer Schäzung bei diesen Neuanlagen um eine Vermehrung der Roheisenerzeugung im Jahr um zirka 5 bis 600 000 Tonnen und der Stahlerzeugung von 7 bis 800 000 Tonnen. Die Roheisenerzeugung in Südwestdeutschland , die im letzten Jahre zwischen 4 und 5 Millionen Tonnen geschwankt hat, würde also um mindestens 10 Broz. gesteigert werden und hinter der Rheinland­Westfalens keinesfalls mehr zurückſtehen.

Verfammlungen.

Zentralverband der Schuhmacher. Die Generalversammlung tagte am Mittwochabend bei Boeker in der Weberstraße. Bendig erstattete zuerst den Kassenbericht für das zweite Quartal dieses Jahres. Einnahmen und Ausgaben der Zentralkasse bilanzieren mit 13 945,15. Unter den Ausgaben stehen für Unterstüßungen berzeichnet: an Arbeitslose 1641,50 m., an tranfe 2933,95 m., als Reisegeld 202,40 M., als Umzugsbeihilfe 118 M., in Sterbefällen 75 M. Die Einnahmen und Ausgaben der Lokaltasse bilanzieren mit 13 123,97 M. Unter den Ausgaben stehen 500 M. für die Bauarbeiter verzeichnet. In der lokalen Zuschußkaffe bilanzieren die Einnahmen und Ausgaben mit 6037,05 M. An Arbeitslosen. Doch keine Aufreizung zum Klaffenhaß. Der Bericht über die unterſtüßung wurden 128,20 m., an Streifunterstüßung 135,40 m. erfte große Dortmunder Wahlrechtsdemonstration, den die Dort ausgezahlt. Die Mitgliederzahl der Bahlstelle Berlin beträgt 2504. munder Arbeiterzeitung" beröffentlichte, wurde seinerzeit von der Den Geschäftsbericht erstattete dann Karl Herrmann, der Staatsanwaltschaft wegen Aufreizung zum Klaffenhaß unter An­Der jebige Preis überragt mithin den aller früheren Jahre be- befonders auf die jüngste Bewegung der Schoßschuhmacher zu flage gestellt. Das Gericht erkannte jedoch gegen den Redakteur, trächtlich. Bei Kälbern ist diese Avance noch bedeutender. Der sprechen fam, die etwa 1000 m. foſtete. Es fanden im zweiten Genossen Beher, nur auf 500 Mr. Geldstrafe wegen Aufforderung Julidurchschnittspreis stellt sich für Berlin auf 175 W. bei II. Qualität, Quartal zwei Agitations-, fünf allgemeine Mitglieder- und sieben zum Ungehorsam gegen die Gesetze. Das Reichsgericht gab jedoch der Revision des Staatsantvalts nach, hob das Urteil auf und ver- während der Höchstpreis früherer Jahre mit 156,50 M. im Jahre Branchenversammlungen statt. Von den letteren beschäftigten sich wies die Sache zurück zur Nachprüfung, ob nicht doch Aufreizung 1906 erreicht wurde. Im Jahre 1901 notierte Berlin 111 M., so fünf mit den Angelegenheiten der Schoßarbeiter. Von 50 Betriebs­zum Klassenhaß vorliege. Das Dortmunder Gericht verhandelte daß in den letzten 10 Jahren eine Preissteigerung um zirka 60 Broz. tonferenzen wurden 22 für die Schoßarbeiter aabgehalten. 17 Be­am Donnerstag abermals in der Sache, jedoch hatte der Staats- borliegt. Der Durchschnittspreis stellte sich in Hamburg auf 192,20 92, airistonferenzen, 8 Vertrauensmännerfißungen und 8 Sitzungen anwalt fein Glüd. Das Gericht sprach aus, daß es beim vorigen das find 30 M. mehr als im Juli vorigen Jahres. Ebenso ist das der Verwaltung fanden statt. Von 26 Verhandlungen mit den Urteil bleiben müffe, es liege feine Aufreizung zum Klaffenhaß vor. Preisverhältnis an den übrigen Märkten. Nicht minder schlecht Unternehmern wurden 13 für die Schoßarbeiter geführt. Es ge­Die Geldstrafe von 500 M. für die angebliche Aufforderung zum mit 160 m. für II. Qualität in Hamburg den Höchststand und über zu erzielen. Der Redner erläuterte eingehend das Verhältnis steht es bezüglich der Hammel. Der Durchschnittspreis erreichte lang, für eine Reihe von Differenzen einen günstigen Abschluß Ungehorsam gegen die Geseze bleibt indes bestehen. trifft den höchsten Preis des Jahres 1906 noch um 10 M. Der des Berliner Fabrikantenverbandes zu dem Zentralverbande der Berliner Durchschnittspreis stellte fich auf 154,20 M., der allerdings Schuhmacher. Der erstere hatte gewünscht, daß der Zentralverband in den Jahren 1906 und 1907 eine kleinigkeit übertroffen wird. In München stieg der Lebendgewichtspreis auf 112,80 m. gegenüber 95 M. im Vorjahre. Nur bei den Schweinen liegt ein fleiner Rüd Der Inhaber eines Grabdenkmalbetriebes, Serr gang gegenüber dem vorjährigen Julipreife, der bis dahin der Wohtschewski, hielt sich zum Besorgen von Botengängen, Rech höchste war, bor . Die vorjährigen Julipreise stellten sich auf nungen eintassieren und dergleichen den Arbeiter S., der daneben 140-144 M., der jetzige auf 130-140 m. per 100 kilogramm. in Berlin und Umgegend die Familien zu besuchen hatte, bei denen Jin einzelnen stiegen im Monat Juli die Preise für Ochsen um Todesfälle eigetreten sind, um sie als Kunden zu gewinnen. Seine 1-2 m. per 8entner, in Berlin um 4, in Köln um 5 M.; für Bullen Tätigkeit nahm neben den Wochentagen auch immer noch den Sonn- war die Martilage ruhiger, die Preisaufschläge geringer, im Durch tag mit 7 Stunden in Anspruch. Anfänglich erhielt er wöchentlich schnitt ging der Aufschlag nicht über 1-1,50 m. hinaus, mit Aus 25 M., später 30, 35 und 40 M. Nach 17wöchiger Tätigkeit sollten nahme von Hamburg , wo gegen Schluß des Monats erhebliche bie Zahlungen wieder herabgesetzt werden, und da er dem Wider Preiserhöhungen stattfanden. Für Kühe war die Marktlage fest bis stand entgegenseßte, wurde er entlassen. Er flagte nun beim Ge- steigend. Das zur Schlachtung kommende Vieh ist durchweg nicht werbegericht auf Bezahlung seiner Arbeitsleistungen an den ausgemäftet. Die Fettausbeute ist eine derartig geringe, wie seit über sind noch nicht abgeschlossen. Die Verfammelten waren mit 47 Sonntagen mit 57,50 M. Der Beklagte wandte ein, daß die Be. Jahren nicht. Der Handel sucht eben nach allen Kräften Vich an der Haltung der Verwaltung in dieser Frage einverstanden. Bahlung für diese Leistungen in den erhaltenen Bezügen inbegriffen den Markt au bringen. Würde man sich jetzt auf die genossenschaft Als erster Bevollmächtigter des Verbandes wurde durch eine fei, was der Kläger entschieden beftritt. Die vom Bellagten ge-| liche Organisation des Biehhandels verlassen müssen, so wäre die geheime Abstimmung amann gewählt

Soziales.

Lohn für Sonntagsarbeit.

bei ausbrechenden Differenzen, besonders in Streitfällen, sofort Fühlung mit ihm suchen sollte, um durch Verhandlungen die Diffe. renzen zu schlichten. Dieser Vorschlag war Gegenstand mancher Beratung in der Verwaltung des Zentralverbandes, und man tann zu dem Resultat, daß man prinzipiell damit einverstanden sein könne, wenn durch Verhandlungen zwischen den Organisationen der Unternehmer und der Arbeiter dem Ausbruch von Streitigkeiten borgebeugt wird, aber der Vorschlag wäre nur dann praktisch etwas wert, wenn die Unternehmer einer tariflichen Rege Iung des Arbeitsverhältnisses und einem paritätischen Arbeitsnachweis zustimmen würden. Nur unter diesen Bedingungen kann der Zentralverband fich verbindlich machen, den Vorschlag der Fabrikanten aufzunehmen. Die Verhandlungen bar­