Nr. 225. 27. Jahrgang.
4. Beilage des„ Vorwärts " Berliner Volksblatt. Sountag, 25. September 1910.
Morgen Montag: Frauen- Lefeabend in Groß- Berlin.
Partei- Angelegenheiten.
4. Landtagswahlkreis.
Stralan. Am Mittwoch, den 28. September, abends 812 Uhr war, infolge zu späten Bremsens mit zu großer Gesd- v- indigkeit in findet die Mitgliederversammlung des Wahlvereins bei Steinite, den Kopfbahnhof Berlin - Potsdamer Güterbahnhof ein, wurde am Alt- Stralau 5 statt. Die Bezirksleitung. Ende des Einfahrtgleises auf das Freiladegleis 29 abgelenft und Biesdorf a. d. Ostbahn. Dienstag, den 27. d. M., Bahlabend stieß mit den dort stehenden Gütertagen zusammen. Zugführer bei Gustav Berlin, Marzahnerstr. 24. Vortrag des Genoffen Georg Meinecke erlitt eine geringfügige Oberschenkelverlegung; sonst wurde Am Dienstag, den 27. September, abends 82 Uhr, findet Bierrether:" Die Prostitution und ihre Nebenerscheinungen." Be- auch von den Militärpersonen niemand verlegt. Entgleist sind zwei im ,, Hofjäger- Palast", Hasenheide 51/52, eine öffentliche Wähler- ginn 8½ Uhr. Personen und sechs Güterwagen. Der entstandene Materialschaden versammlung statt mit folgender wichtigen Tagesordnung: Nieder- Schönhausen- Nordend. Die am Dienstag, den 27. Sep" Die politische Lage und die Nachwahl im 4. Landtagswahl- tember, fällige Mitgliederversammlung des Wahlvereins findet ist nicht bedeutend; der Betrieb wurde nicht gestört. freife". Referent: Mar Grunwald. Freie Aussprache. erst am Dienstag, den 4. Oktober, statt. Wegen großer Betrügereien ist der„ Bankdirektor" Otto Sattler, Genossen, agitiert für guten Besuch der Versammlung. Reinickendorf - Oft. Dienstag, abends 8 Uhr, findet bei ein junger Mann von 28 Jahren, von der Kriminalpolizei festge= Das Wahlkomitee. Ramlow, Schönholz 14, eine Mitgliederversammlung des Wahl- nommen worden. bereins statt. Tagesordnung: Vortrag des Genossen Störmer Sattler, der aus Wien gebürtig ist, fam vor zwei oder drei über: Arbeiterschaft und Bildungsfragen. Parteiangelegenheiten Jahren nach Berlin und versuchte zuerst, sich als Zeitungsverleger ( Beitragserhöhung in Groß- Berlin). eine Stellung zu schaffen. Er gründete ein Blättchen, das er Heute, Sonntag früh, findet für den 3., 4., 5., 6. und Leuchtturm" nannte, aber gleich am ersten Tage in Börsenkreisen teilweise für den 1. und 1a. Bezirk von den bekannten Stellen aus als Revolverblatt bezeichnet wurde. Sattler ließ den Leuchtturm" eine Flugblattverbreitung zur Gemeindeber= in der Friedrichstraße ausrufen. Sein Licht hielt aber nur einen treterwahl statt. Da die Arbeit sehr gewissenhaft erledigt einzigen Tag vor. Bankgeschäfte, die ein wenig anrüchig waren, werden muß, erwarten wir, daß sich alle Genossen daran beteiligen. erhielten das Blatt anonym zugeschickt. Auch der Kompagnon Die Bezirksleitung.
An die Parteigenossen Berlins und der Provinz Brandenburg ! Anfang Oktober erscheint wiederum eine neue Lokalliste. Wir ersuchen daher, alle Aenderungen bezt. Neuaufnahmen bis spätestens Mittwoch, den 28. September, an die nachverzeichneten Kommissionsmitglieder gelangen zu lassen:
Für den I. Wahlkreis an den Genossen Jakob Ege, C. 19, Roßstraße 31.
Für den II. Wahlkreis an den Genossen Heinrich Schröder, S. 53, Bergmannstraße 95, II.
Für den II. Wahlkreis an den Genossen Gustav Müller, SO. 36, Grünauer Straße 3, V.
Für den IV. Wahlkreis an den Genossen Karl Rott, O. 84, Straßmannstraße 29.
Für den V. Wahlkreis an den Genossen Albert Hahnisch, C. 54, Auguststraße 51, Duergeb. IV. Für den VI. Wahlkreis an den Genoffen Wilhelm Dams, N. 4, Schlegelstraße 9.
Für Nieder- Barnim an den Genossen Hermann Elias, O. 112, Blumenthalstraße 24.
Für Teltow Beestow an den Genossen Karl Nohr, Nigdorf, Selchower Straße 15-16, IV.
Berliner Nachrichten.
Mit dem Ankauf des Tempelhofer Feldes durch die Gemeinde Tempelhof hat sich bereits am Freitag die Kreisvertretung in einer Vorbesprechung beschäftigt. Die Mitglieder des Kreistages gaben, mit Ausschluß des Berliner Stadtrats Marg graff, der als Vertreter der städtischen Rieselgüter dem Kreistage angehört, sowie unseres Genossen Herbst Köpenick, der Uebernahme der Garantie von 72 Millionen ihre Zustimmung.
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Das war vorauszusehen, hat doch der Kreis selbst ein lebhaftes Interesse an dem Zustandekommen des Ankaufs. Die Einwohnerschaft Tempelhofs denkt allerdings anders hierüber.
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Sattlers verzichtete darauf, es weiter erscheinen zu laffen. Sattler gründete nun ein Bankgeschäft Mercur" in der Oranienburger Straße 51. Er gab dem kleinen Geschäftchen den Hochtönenden Untertitel Bant , Kommissions- und Finanzierungsinstitut. Die Bank war besonders für den Fernverkehr eingerichtet und beschäf tigte von vornherein Agenten in der Provinz. Vor einem Jahre Oranienburger und Friedrichstraße, wo er den ganzen ersten Stock bergrößerte Sattler das Geschäft und verlegte es nach der Ecke der mietete. Das Geschäft ging jetzt noch viel flotter als früher. Aber bald befaßte sich auch schon die Kriminalpolizei mit dem Herrn Direttor Sattler, seiner Gründung und seinem Betrieb. Sattler machte die Börsengeschäfte in sich". An der Börse war er nicht zugelassen. Nachdem sich auch der Untersuchungsrichter bereits mit Sattler um eine Rücksprache auf dem Polizeipräsidium. Zur verihm beschäftigt. hatte, ersuchte Kriminalfommissar Friedendorff abredeten Zeit fuhr er von seiner Villa im Grunewald aus mit einem schönen Automobil vor. Die Unterredung dauerte nicht lange. Gestern vormittag begab sich eine Deputation aus der Bürger. Dann zeigte der Kommissar Herrn Sattler den Haftbefehl des schaft Tempelhofs zum Berliner Magistrat und wurde dort vom Untersuchungsrichters und ließ ihn mit seinem eigenen Automobil Bürgermeister Dr. Reide nach Moabit bringen. Um das rechtzeitige Erscheinen der Lokalliste Oberbürgermeister Kirschner und zu ermöglichen, ersuchen wir die Parteigenossen dringend, alle Mit- empfangen. Es hat sich, wie berichtet wird, bei dieser Besprechung teilungen in Lokalangelegenheiten für Groß- Berlin dem zu- darum gehandelt, die Bedenken zu beseitigen, die in Tempelhof gegen ständigen Kommissionsmitgliede, für die übrigen Orte ber den ernſten Willen Berlins , ganz Tempelhof nach Berlin einzu Provinz dem Vorsitzenden des betreffenden Streises gemeinden, bestanden haben. Die Deputation hat bei dieser Gezu übermitteln. Ferner weisen wir wiederholt auf den in den Lokalfonferenzen der Lokaltreise so oft gefaßten Beschluß legenheit auch darüber Informationen eingeholt, welche Vorteile die hin, wonach die örtlichen Kommissionsmitglieder Gingemeindung nach Berlin für die Einwohnerschaft von Tempelhof unbedingt berpflichtet sind, vor dem Erscheinen zur Folge haben würde. Oberbürgermeister Kirschner und Bürger jeder neuen Liste rechtzeitig an den Obmann ihres Kreises meister Dr. Neide haben den Mitgliedern der Tempelhofer Depueinen Bericht einzusenden, gleichgültig, ob Veränderungen bortation auf alle ihre Fragen eingehende Auskunft erteilt und sie gekommen sind oder nicht.
Für Potsdam Osthavelland an den Genossen Emil Schubert, Spandau , Kurstraße 21. Für alle übrigen Orte der Provinz find Mitteilungen zur Lokai. lifte durch die Vorsitzenden der Kreise an den unterzeichneten Obmann der Kommission zu richten.
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Orte, aus denen kein Bericht kommt, werden in der Liste nicht weiter aufgeführt und haben sich die betreffenden Genossen die etwa hieraus entstehenden unangenehmen Folgen selbst zuzuschreiben. Alle nach dem 28. September einlaufenden Meldungen können nicht mehr berücksichtigt werden und ersuchen wir, dies zu beachten. Des weiteren ersuchen wir wiederholt, alle Mitteilungen in Lofalangelegenheiten nur durch die oben genannten Kommissions mitglieder an den Obmann der Kommission zu richten und nicht direkt an den Vorwärts". Es entstehen hierdurch nur unnötige Verzögerungen, und da die meisten Einsendungen immer erst in letter Stunde einlaufen, ist, wenn es sich um eine Sperrnotiz handelt( Vergnügen in einem gesperrten Lokal), eine Publikation
nicht mehr möglich.
Der Obmann der Lokalkommission: Albert Hahnisch, C. 54, Auguststraße 51. Schöneberg. Dienstag, den 27. September d. J., abends 81%, Uhr Wahlvereinsversammlung in den Neuen Rathausfälen"( Groffer), Meininger Straße 8. Zur Tagesordnung stehen die Berichte vom Barteitag, von der Kreis- Generalversammlung sowie der Verbands. Generalversammlung von Groß- Berlin, wie auch Vereinsangelegen
heiten und Verschiedenes.
Die Summe, um die Sattler seine Kundschaft geschädigt haben soll, wird nach den bisher eingegangenen Anzeigen etwa 4 Millionen betragen. Weil er nun hier nichts mehr besitzt, so ist anzunehmen, daß Sattler seine Beute nach dem Ausland in Sicherheit gebracht hat. Das Geschäft des Verhafteten wird von seinen Angestellten vorläufig weitergeführt. Wie weit sein Vertreter in seine Machenschaften eingeweiht war, ist noch nicht flar. Die" Bant" zahlt jetzt jährlich 11 000 m. Miete. Ob die Einrichtung Sattlers Eigentum ist, weiß man noch nicht. Erst fürzlich schaffte der Herr Direktor ein großes neues Geldspind an, dessen Aufstellung damals einiges Aufsehen erregte. Um das Spind in die Räume hineinschaffen zu können, mußte man erst ein großes Fenster herausnehmen.
darüber nicht im Zweifel gelassen, daß Berlin die ernsteste Absicht hat, ganz Tempelhof nach Berlin einzugemeinden, und daß man es im Berliner Magistrat nicht versteht, daß die GemeindeGestern nachmittag erschien in den Geschäftshäusern des vertretung von Tempelhof bisher nicht dazu Stellung genommen Merkur ", die Kriminalpolizei zu einer Haussuchung. Der ständige habe. Die Aufrichtigkeit Berlins fonnte zwar schon vorher nicht Vertreter Sattlers, ein früherer Remister Hirsch, war nicht anwesend bezweifelt werden, nachdem der Magistrat schriftlich der Gemeinde und kam auch nicht, als man ihm auf seine Frage, ob etwas los Tempelhof seine Bereitwilligkeit zur Eingemeindung ausgesprochen sei, durch den Fernsprecher mitteilte, daß die Kriminalpolizei hatte. Der Magistrat von Berlin stände aber nicht an, diese Bereit- da fei. willigkeit nochmals besonders zum Ausdruck zu bringen.
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wollte Stelle waren,
man nicht mit Gewalt
Herr Marquardt, der früher bei großen Banten tätig war und erst in der letzten Zeit bei dem„ Merkur " eine Stellung angenommen hat, legte die Bücher und die umfangreiche Korrespondenz bor , deren Prüfung zur Aufklärung des ganzen Geschäftsgebaren erforderlich ist. Alles wurde vorläufig dem Vorsitz des Stadtrats Böß, der früher als Regierungsrat der Tische, der das Material kaum zu faffen vermochte, niedergelegt. Borgeftern hatte die Schöneberger Verkehrsdeputation unter zusammengepadt, versiegelt und in dem Chefzimmer auf dem langen Berliner Eisenbahndirektion angehörte, beschlossen, das legte Dieses Chefzimmer, das zugleich als Konferenzzimmer dient, ist mit Angebot der Hoch- und Untergrundbahn bezüglich Herbeiführung schönen geschnigten Stühlen ausgestattet, darunter einen mit einer Betriebs- und Tarifgemeinschaft in bezug auf die neue besonders hoher Lehne für den Herrn Chef. 8wei GeldSchöneberger Untergrundbahn abgelehnt. Die Deputation war ein- spinde, die man nicht öffnen fonnte, weil die Schlüssel stimmig der Ansicht, daß, obwohl Schöneberg im Interesse des öffentlichen öffnen, um sie nicht zu beschädigen. Sie enthalten unter anderem nicht zur Verkehrs zu großen Opfern bereit sei und es sich in der Haupt- öffnen, um sie nicht zu beschädigen. Sie enthalten unter anderem die Geheimkorrespondenz des Chefs und vielleicht auch bares Geld. fache um Geldfragen handele, man sich doch nicht auf Gnade und Die Kriminalpolizei bersiegelte sie einstweilen und dann auch das Der Vorstand. Ungnade der Hochbahngesellschaft in die Hände liefern dürfte. Leb- Chefzimmer selbst. Die Prüfung der beschlagnahmten Bücher und Lichtenberg . Am Dienstag, den 27, d. M., pünktlich 8½ Uhr haften Widerspruch rief insbesondere die Begründung der Hochbahn Korrespondenz wird ebenso wie in dem Falle Friedberg lange Zeit abends, findet im Lokal von Schwarz, Möllendorfftr. 25-26, die hervor, daß sie auf einem erhöhten Fahrpreise bestehen müsse, da die in Anspruch nehmen. Die Angestellten Sattlers waren noch da und Generalversammlung des sozialdemokratischen Wahlvereins statt. Büge auf der Strecke Charlottenburg - Nollendorfplatz fast ganz leer erledigten die laufende Korrespondenz. Ueber Mißstände in einem städtischen Betriebe wird uns von Tagesordnung : 1. Ersakwahl eines 1. Vorsitzenden. 2. Stellung- laufen müßten. Die Verkehrsdeputation ist der lleberzeugung, daß auch nahme zur Kreisgeneralversammlung. 3. Geschäftliches. ohne die Betriebsgemeinschaft die neue Untergrundbahn dem Publikum einem städtischen Arbeiter geschrieben:" In dem neu in Betrieb Friedrichshagen . Mittwoch, den 28. September, abends genau dieselben Vorteile werde bieten können und daß die Stadt genügend genommenen Radialsystem XI der Kanalisation herr8 Uhr, findet bei Lerche, Friedrichstr. 112, unsere Mitglieder- Machtmittel in Händen habe, um in eine aussichtsreiche Konkurrenz mit schen Arbeitsverhältnisse, die jeder Beschreibung spotten und entbersammlung statt. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Mar der Hochbahngefellschaft einzutreten. Als ein solches Mittel wird in schieden zu verurteilen sind. Auf der Pumpstation dieses Radialsystems am Bahnhof Weißensee grassiert derart die Sparwut, daß Schütte über:„ Das Sozialistengeset". 2. Diskussion. erster Linie die Einführung billiger Rückfahrtkarten und Abonnements die Zahl der Arbeiter viel zu gering ist. Laut Arbeitsordnung tritt 8. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Gleichzeitig weifen wir auf unseren Vortragskursus hin, und die Weiterführung der Schnellbahn nach dem Schöneberger Süd- nach der Tagesmannschaft, die von früh 6 Uhr bis abends 5 resp. der an sechs Dienstagabenden stattfindet. Der erste Vortrag findet gelände angesehen. Wegen Ausführung des letztgenannten Projektes 6 Uhr arbeitet, die Nachtschicht ihren Dienst an. Die letztere iſt Dienstag, 4. Oftober statt. Genosse Mar Grunwald spricht schweben bereits Unterhandlungen mit der Allgemeinen Elektrizitäts- aber so schwach besetzt, daß sie bei eintretendem Regen die Arbeit nicht zu leisten vermag. Um den Betrieb nun in solchem Falle über Grundbegriffe der theoretischen Bolts- gesellschaft. wirtschaftslehre". Der Eintritt beträgt für alle Vorträge Weiter wird gemeldet: Die Eröffnung der Schöneberger Unter- aufrecht erhalten zu können, hat man einfach verfügt, daß die ab60 Pf. Die Billetts werden in der Bersammlung ausgegeben. grundbahn, die bereits für Mitte November vorgesehen war, soll erft tretende Tagschicht zwar nach Hause gehen kann, sich aber dauernd bereit zu halten und im Falle eines nächtlichen Regens Mann für Bahlreichen Besuch der Veranstaltungen erwartet im Frühjahr 1911 stattfinden, nachdem die Verhandlungen zwischen Mann derselben nach der Pumpstation zur Arbeit zu kommen hat. Die Bezirksleitung. dem Magistrat von Schöneberg und der Hoch- und Unter- Je nachdem nach 2, 3 oder mehr Stunden Jupiter Pluvius Tempelhof. Heute, Sonntag, den 25. September, mittags grundbahngesellschaft wegen Abschluß eines Betriebsvertrages feine Schleusen wieder schließt, werden die Arbeiter nächtlicherweile 12 Uhr, im Wilhelmsgarten", Berliner Straße 9: Deffent- und Einführung eines einheitlichen Tarifes entgültig ges wieder heimgeschickt. Aus dieser rücksichtslosen Arbeitseinteilung erliche Versammlung. Tagesordnung: Das Terrain= und Bauspekulantentum und die Interessen scheitert sind. Die städtische Verkehrsdeputation unserer Nachbar- gibt sich, daß die Arbeiter oder, da diese infolge der geleisteten stabt hat nunmehr- vorbehaltlich der Konzessionserteilung, der Tagesarbeit notwendig des Schlafes bedürfen, deren Ehefrauen Wilmersdorf- Halenfee. Die am nächsten Dienstag fällige Bustimmung der städtischen Körperschaften und Genehmigung der ängstlich auf eventuelle Wolfenergüsse achten müssen, um zur außerGeneralversammlung des Wahlereins, in der unter erforderlichen Anleihe- beschlossen, den Betrieb der Stammstrecke ordentlichen Dienstleistung bereit zu sein und ja nicht etwa im Veranderem die Stadtverordnetenwahlen erörtert werden sollten, muß zusammen mit dem Bau der Bahnverlängerung bis zum Schönes fäumnisfalle um Lohn und Brot für die Familie zu kommen. So raubt naturgemäß diese bange Sorge dauernd einem Familienmit besonderer Umstände halber auf Dienstag, den 4. Oftober, ver- berger Südgelände zu vergeben. glied die Nachtruhe. Zu diesem geradezu nichtswürdigen, weil schoben werden. Der Vorstand. jedem sozialen Empfinden ins Gesicht schlagenden Arbeitssystem Die Berliner Handelskammer gegen die Luftbarkeitsstener. tommt noch die unglaubliche Tatsache hinzu, daß den Arbeitern Schmargendorf . Dienstag, den 27. September, abends 8 Uhr: In einer am Freitag abgehaltenen Sigung nahm die Berliner die solchermaßen geleistete Nachtarbeit nicht bezahlt, sondern ihnen Mitgliederversammlung des Wahlvereins im Wirtshaus Schmargendorf , Warnemünder Str. 6. Handelskammer unter anderem auch gegen die geplante Luftbarkeits- allen Ernstes augemutet wird, diese Nachtarbeitsstunden geZehlendorf( Wannseebahn ). Dienstag, den 27. d. M., abends steuer Stellung. Die Ausführungen des Referenten Dr. Demuth legentlich gegen eine gleiche Anzahl Tagarbeitsstunden zu ber8 Uhr, findet bei Benno Miekley, Potsdamer Str., unsere Vereins- gipfelten in einer Resolution, die die Kammer annahm. Es heißt rechnen. Es gibt zwar einen Deputationsbeschluß, der so etwas bersammlung statt. Tagesordnung: 1. Bericht vom Magdeburger da:„ Die Steuerträger, Theater und Gastwirtschaften, sind in Berlin berbietet; aber, wie man sieht, hat der neue Betriebsleiter von seinen älteren Kollegen schon gelernt: Anordnungen der vorgefeßten Parteitag. 2, Diskussion. 3. Vereinsangelgenheiten. 4. Ver- wirtschaftlich nicht günstig gestellt. Was zunächst die Theater be- Bhörde sind ihm Luft. Für die Zeit des Weges zur Bumpstation schiedenes. Der Vorstand. trifft, so haben im Jabre 1909 nur sechs einen Ertrag von mehr und zur Wohnung zurück wird ebenfalls fein Pfennig vergütet. Lankwin. Am Mittwoch, den 28. d. M., außerordentlich als 50 000 und nur drei einen solchen von mehr als 100 000 m. Erwähnt fei hierbei auch, daß es mit den Bestimmungen über die Generalversammlung im Restaurant Ebel, Mühlenstraße. erbracht. Die Steuer würde auch zu einer Abwanderung der gesetzliche Arbeitsruhe in dem neuen Pumpwerk auch nicht genau 1. Berichterstattung vom Parteitag. Referent Genoffe Ulm. 2. Die 2ust 6 arteiten aus Berlin in die Vororte führen, genommen wird. Eine schriftliche Beschwerde der Arbeiter gegen Artikel der„ Lanki. Nachrichten". usw. Mitgliedsbuch legitimiert. namentlich der Veranstaltung von Konzerten und Vereinsfestlich die geschilderte mißbräuchliche Art der Nachtarbeit bei dem BeDer Vorstand des Wahlvereins. feiten. Bei einer richtigen Beurteilung der wirtschaftlichen Verhält- triebsinspektor fand glatte Ablehnung. Da muß denn die Frage Groß- Lichterfelde . Am Dienstag, den 27. b. M., abends nisse muß die Einführung der Luftbarkeitssteuer für Berlin abgeben den„ Spar"-Allüren dieses Herrn? und: Sind Deputationsaufgeworfen werden: Weiß die Direktion der Kanalisationswerke 8 Uhr, bei Stichter, Chausseestr. 104, Wahlvereinsversammlung. lehnt werden." beschlüsse gelegentliche Scherze oder soll man sie ernst nehmen? Tagesordnung: Bericht vom Barteitag. Vereinsangelegenheiten. Der Vorstand. U. A. w. g.!" Eichwalde , Miersdorf , Zeuthen . Am Dienstag, den 27. d. M., abends 8 Uhr findet bei Lindemann in Zeuthen eine außerordentliche Generalversammlung statt. Tagesordnung: Unsere Trennung. Stiftungsfest. Verschiedenes.- Mitgliedsbuch ist mitzubringen.
Tempelhofs.
Der Vorstand.
Bugzufammenstoß auf dem Potsdamer Güterbahnhof.
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Liebestragödie eines Gardeoffiziers.
Durch mehrere Nevolverschüsse wurden gestern nachmittag die
Am Freitagabend 10 Uhr 38 Minuten, so wird amtlich gemeldet, fuhr mit 20 Minuten Verspätung der von Potsdam nach Berlin verkehrende zweite Militärleerzug nach Plan 263, dem Bewohner des Hauses Scharnhorststraße 27 aufgefchreckt. der Militärtransport Fahrtliste 49, Fahrtnummer 427d beigestellt 3m dritten Stod des Vordergebäudes hatte sich eine Offizierss