entwurf zur Wahlreform Beschluß gefaßt. Der Entwurf enthält u. a. eine Erweiterung des Stimm.
Ein neues Parteiblatt in Baden . höheren Zinsen und Bachten an den Grundrentner abführen. Go In einer Konferenz der sechs oberbadischen Wahlkreise, die am bleibt die Not" unter dem herrschenden System ein unausrottbares rechts, obligatorische Stimmabgabe und Abänderung der Sonntag in Freiburg tagte, wurde nach eingehender Debatte Uebel, das erst durch den Sozialismus ausgemerzt werden wird. Bestimmungen über die parlamentarischen Inkompatibilitäten. einstimmig die Errichtung eines Blattes mit eigener Druckerei Ju der Zeit vom 1. April 1909 bis zum 31. März 1910 ist im Der Entwurf wird der Rammer morgen, in der voraussichtlich für das badische Oberland beschlossen; die Mittel hierzu Königreich Preußen in den städtischen Bezirken, wozu auch Badeletten Sigung vor den Weihnachtsferien, vorgelegt werden. sollen durch eine Genossenschaft aufgebracht werden. Als Er- und Fabriforte sowie Vorortgemeinden mit städtischem Wefen ge
England.
Das Endresultat der englischen Wahlen. London , 20. Dezember. ( W. T. B.) Heute abend um 6 Uhr sind die Wahlen beendet worden, nachdem heute noch ein Liberaler, ein Anhänger Redmonds und einer O'Briens gewählt worden waren.
Die endgültigen Zahlen für die Gewählten sind: 271 Liberale, 272 Unionisten, 43 Vertreter der Arbeiterpartei, 74 Anhänger Redmonds und 10 Anhänger O'Briens. Die Unionisten gewannen 28 und verloren 29 Site, die Liberalen gewannen 23 und verloren 26, die Arbeiterpartei gewann vier Site von den Unionisten und einen von den Liberalen, verlor aber drei Site. Die Anhänger Redmonds gewannen zwei Size von den Unionisten und drei von den Anhängern O'Briens, fie berloren zwei Size an die Anhänger O'Briens.
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Das Parlament wird am 31. Januar zusammen. treten, die Eröffnung durch den König findet am 6. Februar
statt.
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nennung lafte einzig auf den Ministern. Die Schaffung von neuen Beers würde so unpopulär sein und die Minister würden in dem sich daraus ergebenden Kampf soviel Schaden davontragen, daß die unionistische Partei in absehbarer Zeit siegreich sein müsse,
Ein Erfolg der Sozialdemokratie.
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scheinungsort des Blattes wurde Freiburg bestimmt. Das neue Blatt soll erstmalig am 1. Juli 1911 erscheinen.
Die Gründung des neuen Parteiblattes ist ein erfreulicher Be weis für die Fortschritte der badischen Parteibewegung. Wir wünschen dem Unternehmen schon jetzt beftes Gelingen.
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rechnet werden, nach den vorläufigen Ergebnissen der Jahresüberschuß der Hypothekeneintragungen über die Löschungen gegen die beiden Vorjahre recht beträchtlich gestiegen( gegen 1908 um 19,8 Proz.; gegen die hohen Beträge der Jahre 1904 bis 1900 bleibt er jedoch noch zurück. In den ländlichen Bezirken hingegen haben die buch mäßigen Mehreintragungen feit 1904 ununterbrochen zugenommen ( gegen das Vorjahr um 18,7, gegen 1904 fogar um 68,1 Prozent.) Für die letzten sechs Jahre ergeben sich folgende Zahlen. Es betrugen: in den städtischen Bezirken in den ländlichen Bezirken
Jahr
in Millionen Mark der Mehr
die Eintragungen
der Mehr
die Löschun
Betrag
gen
der Ein tragungen
die Eintragungen
bie Löschun
betrag
der Eine
gen
tragungen
1904
3005
1473
1581
1038
631
407
1905
3400
1659
1742
1140
671
469
1906
3194
1566
1627
1209
684
515
1907
2796
1400
1885
1210
758
556
2861
1587
1274
1276
691
584
3196
1677
1519
1420
755
664
1909 1908
des dadurch
Bichhaltung in Deutschland und Amerika . Jntereffe, auf den großen Unterschied in der Biehhaltung Deutsche Angesichts der in Deutschland herrschenden Fleischnot ist es von lands und Ameritas hinzuweisen. Bei der früher oder später doch unvermeidlichen Deffnung der deutschen Grenzen tommt nämlich als leistungsfähiger Lieferant ausländischen Fleisches vorwiegend Norba amerita in Frage.
Nochmals Die Bürgerausschußwahl in Groß- Stuttgart ". In unserer Nummer 294 brachten wir einen Auszug der Angriffe des Heilbronner " Neckar- Echo" gegen die Leitung der Stutt garter Parteiorganisation und die diesen Angriff zurückweisende Erklärung des württembergischen Landesvorstandes. Es erscheint notwendig, gegenüber den irreführenden Angaben des„ Nedar- Echo" eine fachliche Darstellung des Tatbestandes zu geben, damit die mit den eigenartigen politischen Verhältnissen nicht vertrauten Leser sich selbst ein Bild von den tatsächlichen Verhältnissen machen können. Das„ Nedar& cho" behauptet: in den letzten drei Jahren, feitdem die Leitung der Stuttgarter Organisation in den Händen bes radikalen" Genossen Westmeyer liegt, hat die sozialdemokratische Wählerzahl Groß- Stuttgarts nur um 1869 zugenommen, in den drei revisionistischen Händen" lag, um 3314. Diefes Mechenkunststück des vorhergehenden Jahren jedoch, als die Leitung in sogenannten Verfassers des„ Nedar- Echo"-Artikels ist um beswillen irreführend, weil die Die nach Stabt und Land verschiedenartige Bewegung der hypoDer Zwiespalt im konservativen Lager. dreijährige Periode 1908/1910 g te i Bürgerausschußwahlen und eine Gemeinderatswahl umfaßt, die vorhergehende dreijährige thekarischen Mehrbelastung als der wichtigsten Ziffer für die BeurLondon, 18. Dezember. Der Journalist Garvin, der der Beriode hingegen zwei Gemeinderatswahlen und eine teilung der Grundbuchverschuldung weist schon darauf hin, daß im Urheber des Balfourschen Referendumvorschlages sein soll, und den Bürgerausschußwahl. Den Bürgerausschußwahlen wird aller- Berlaufe der letzten Jahre die Hypothekenbewegung in den städtischen Lloyd. George in einer in der letzten Woche gehaltenen Rede dings zu Unrecht weniger Bedeutung beigelegt als den Gemeinde- Bezirken von anderen Bedingungen als in den ländlichen abhängig als den Mann bezeichnete, der die konservative Partei mit Ideen ratswahlen, und demgemäß ist die Abstimmung und damit unser war. Während auf dem platten Lande die Grundstücke„ infolge der verforge, dringt heute im Observer" in die Unionisten, sie sollten Stimmenzunahme doppelt bis dreimal jo start zu fein. wachsenden Bodenwertes in immer stärferem Maße beliehen wurden", Wählerzuwachs geringer. Bei Gemeinderatswahlen pflegt unsere gestiegenen Rentabilität der Landwirtschaft und jetzt noch versuchen, zu einem Bergleich in der Ber Folgende Zahlen ergeben das klar genug. Es betrug die Zunahme so sagt die amtliche Statistische Korrespondenz", machte sich bei den jetzt noch versuchen, zu einem Vergleich in der Ver- so faffungsfrage zu gelangen. Wenn die Regierung sich jedoch unserer Wähler bei den Bürgerausschußwahlen 1904: 668, o fagt die amtliche Statistische Korrespondenz", machte sich bei den ablehnend verhalte, müßten die Unionisten bis zum Ende fämpfen. 1906: 395, 1908: 298, 1910: 443; bei ben Gemeinderatsstädtischen Bezirken in den beiden letzten Borjahren die mit GeldAlles hänge von der Standhaftigkeit des Oberhauses ab, das, wie wahlen hingegen 1905: 1667, 1907: 1252, 1909: 1129. Es geht nappheit und Zurückhaltung des Kapitals bei Beleihung städtischer Garbin fagt, mit einem Reform plan vorangehen müsse, als also nicht an, 3 10 ei Gemeinderatswahlen und eine Bürgerausschuß- Grundstücke verbundene ungünstige Wirtschaftskonjunktur bemerkbar, ob nichts sich ereignet hätte, und den Ministern gestatten folle, die wahl unter" revisionistischer" Leitung in Vergleich zu stellen mit einer welche stellenweise ein vollständiges Nuhen der Bautätigkeit aur fünfhundert neuen Peers zu schaffen, wenn sie es wagten. Gemeinderatswahl und zwei Bürgerausschußwahlen unter„ raditaler Folge hatte. Für den gesamten Staat betrugen die MehrGarbin gibt zu, daß nach der Verfassung die Ernennung der Peers Leitung, wie das im Neckar- Echo" geschehen ist. eintragungen der Städte 1908 nur das 2,18, 1909 bereits das zwar dem König obliege, aber die Verantwortung für die ErSo ganz nebenbei spricht der Verfasser des„ Neckar- Echo" 2,29fache derjenigen des platten Landes. Das Kapital hat sich mit Artikels von Eingemeindungen". So ganz unwesentlich find diese aber auch nicht, denn unter ben 8314 wählern, die unter hin zurzeit wieder etwas mehr dem städtischen Grund und Boden der" revisionistischen" Leitung des Genossen B. Heymann ge- zugewandt, was in erhöhter Bautätigkeit, Anlage oder Ausbau inwonnen wurden, stehen 1108 ber 1905 eingemeindeten duftriefler Werke und dergleichen zum Ausdrud gekommen ist. Vororte Cannstatt , Untertürkheim und Wangen , Nach der Schlußübersicht weisen unter den Stadtgebieten wie in während in den letzten drei Jahren( 1909) nur ein Vorort( Deger- den Vorjahren die größte Mehrverschuldung auf der Regierungbezirk loch) mit 258 sozialdemokratischen Wählern eingemeindet Botsdam mit den großen Berliner Vororten, der Stadtkreis Berlin wurde. Das war übrigens dem Verfasser des Neckar- Echo"-Artikels und der Regierungsbezirk Düsseldorf ; in den übrigen Bezirken blieben Stocholm, 17. Dezember.( Eig. Ber.) Bei der Ergänzungs- genau bekannt. Diese Tatsachen genügen wohl zur Charakterisierung die städtischen Mehreintragungen unter 100 Millionen Mart. Auf wahl zur Zweiten Stammer des Reichstags im 8. Wahltreife Stod bes vom Redar- Echo" publizierten Rechenegempels, bas bie Un- bem Lande findet man den größten Jahresüberschuß in den Reholms fiegte der Kandidat der Sozialdemokratie Redakteur infähigkeit der„ radikalen" Leitung der Stuttgarter Organisation in dem Lande findet man den größten Jahresüberschuß in den Regierungsbezirken Schleswig und Potsdam. berg mit 2489 Stimmen über Josef Nilsson, den Kandidaten den letzten drei Jahren dartun soll. der Konservativen, der 998, und den liberalen Kandidaten Ceder, fammlung an die Spitze des Wahlvorschlags gestellt wurde, nicht Die Tatsache, daß Genosse Weftmeyer, der von der Parteiverder 959 Stimmen erhielt. Der Streis war schon bisher sozialdemo- gewählt wurde, beweist auch etwas ganz anderes als das„ Neckarkratisch vertreten. Der diesmalige Wahlsieg ist aber um so mehr von Echo" behauptet. Die Pro porawahl gibt nämlich der Partei Bedeutung, als sich beide bürgerlichen Parteien einen Arbeiter und auch dem einzelnen Wähler die Möglichkeit, einem Kandidaten führer" zum Kandidaten ausertoren hatten. Jener Nilsson ist der bis zu drei Stimmen zu geben, es müssen dann jedoch bekannte gelbe Josef" und Ceber ist Borsigender des liberalen" a wet andere kandidaten bom Bettel gestrichen Arbeiterverbandes, der sich wohl im Jahre 1909 dazu aufschwang, werden, deren zwei Stimmen dem von der Partei oder vom Wähler ben Generalstreit anfänglich mitzumachen, aber bald darauf fahnen hatte beschloffen, von einer derartigen Stimmenhäufung zu Vich für den deutschen Markt produzieren könne, ist hinfällig, ebenso bezeichneten dritten Kandidaten zufallen. Die Parteiversammlung Der agrarische Einwurf, daß die deutsche Landwirtschaft genug flüchtig wurde. Die bürgerlichen Parteien hatten start auf eine gunsten eines oder mehrerer Standidaten abzusehen und fämt der Einwand, daß das ausländische Fleisch, speziell das ameri Niederlage der Sozialdemokratie gehofft, weil infolge der Nach- lichen Kandidaten, 14 an der Zahl, nur eine Stimme auf dem tanische, schlecht, frant oder verseucht sei. Wir brauchen nur Tat wirkungen der wirtschaftlichen Kämpfe und der Krise große Massen Stimmzettel einzuräumen. Es geschah das aus wahltaktischen sachen festzustellen, nur die Art der Viehhaltung von Arbeitern mit ihren Steuern im Rückstande waren, was zum Gründen. Als gewählt gelten dann die auf dem Stimmzettel obenan in beiden Ländern zu betrachten, um zu erkennen, to a rum Verlust des Wahlrechts führte. stehenden Kandidaten. Der Stimmzettel follte laut Barteibeschluß das deutsche Rindbieh ungewöhnlich start tus unabgeändert abgegeben werden. Dieser Beschluß ist auch bon bertulos ist, warum unter dem deutschen Bieh ber großen Masse der sozialdemokratischen Wähler befolgt die Maul- und Klauenseuche grassiert, während worden. Ein im Verhältnis zur Gesamtzahl der Wähler Strankheiten unter dem amerikanischen Vieh nur in geringem Um Die Retsch" beröffentlicht ein Schreiben voller schreck- fleiner Teil hat jedoch entgegen dem Willen fange vorkommen. licher Einzelheiten aus dem Zuchthause in Dret. der Maise den Stimmzettel geändert; wie Das deutsche Mindvich wird vielfach in Ställen aufgezogen. Alle Infassen werden ohne Rücksicht auf ihr Verhalten, das Wahlresultat zeigt, find es zumeist Gegner des Genossen Selbst in Gegenden mit Weidewirtschaft, wie Holstein und anderen gleichviel, ob fie fich irgend eines Verstoßes schuldig gemacht Weſtmeyer gewesen, die sich an den Parteibeschluß nicht gekehrt haben. Süftenprovinzen, steht das Bich 4-5 Monate jährlich im Stalle. haben oder nicht, fyftematisch geschlagen. Einige Be- ausschußwahl in Stuttgart und der Angriffe gegen die Stuttgarter oft gar feiner Ventilation. So schlecht wie die Luft ist auch die Das möge genügen zur Kennzeichnung der Darstellung der Bürger- Meist find die Ställe niedrige, dumpfe Näume mit ungenügender, amte sind mit der speziellen Aufgabe betraut, die Gefangenen Barteileitung im Heilbronner Nedar- do". zu prügeln. Das einzige Mittel, den Mißhandlungen zu entLichizufuhr. Durch kleine, nahe an der Dede angebrachte Fenster Die Fronie der Weltgeschichte hat es auch noch zutvege gebracht, tönnen nur spärliche Licht- und Sonnenstrahlen ihren Weg finden. gehen, ist die Erklärung, daß man wegen Beraubung daß, während in Stuttgart die Zahl der fozialdemokratischen An warmen Sommertagen herrscht in den Ställen eine furchtbare bon Juden verurteilt ist. Wähler um 443 zunahm, die bürgerlichen Stimmen aber Size, und im Winter, wenn Fenster und Türen dicht veraurudgingen, in Seilbronn, wo die Leitung der Partei- fchloffen gehalten werden, find die Wände und Türen und Fenster organisation in sogenannten revisionistiichen Händen liegt, die glitschig feucht von den Haut- und Lungenausscheidungen der Tiere. bürgerlichen Stimmen ziemlich stark zunahmen, während die Sozial Das Bieh hat leine Bewegung und keine fauerstoffreiche Luft. Je demokratie einen einzigen Wähler hinzugewann. geringer aber die Bewegung, je geringer die Sauerstoffzufuhr zum Das Nedar cho" schrieb:„ Es zeigt sich also hierbei Körper, desto geringer der Stoffwechsel und um so stärker die wieder, daß nicht der reflamebafte Tamtam den Fortschritt der Neigung au Krankheiten. Bewegung verbürgt, sondern daß zähes, solides und fachliches Arbeiten Wiehes lägt viel zu wünschen übrig. Der Dünger wird vielfach Die Reinigung der Ställe und des dazu unbedingt erforderlich ist..." tages oder gar wochenlang nicht aus dem Stalle geschafft. Die Tiere strogen vor Dreck. Bauch und Füße und Schenkel find mit einer fingerdiden Mistschicht überzogen. Bei den Kühen, Bon all den westlichen Jdeen, die jetzt in Indien eindringen- bie als Milchgeber besonders peinlich fauber gehalten werden müßten, schreibt G. Rose im Chicago Daily Sozialist"-bat keine raschere sind Guter und Strichel wahre Bazillenherde. Daß diese Ställe die Fortschritte gemacht als die des Sozialismus. Das ertvachte Indien borzüglichsten Brutstätten für Tuberkulose sein müssen, kann jeder hat in feinem Stampfe für Freiheit von England die sozialistischen Denfende einsehen. Noch schlechter, noch ungefünder sind die Grundsäge als seine Lebensphilofophie willkommen geheißen. Tat Schweineftälle. Daß die Schweine daher ebenso wie das Nindbieh fächlich ist die bureaukratische Regierung von Indien so erschreckt mit Krankheiten behaftet sein müssen, ist ohne weiteres einzusehen. durch die Tätigkeit der Sozialisten, daß fie einen Preis auf Sehr zutreffend nannte einmal Dr. Fall, Profeffor am landwirt den Kopf ihres Führers Bandit Syamji trishna fchaftlichen Juftitut der Universität Leipzig. ein energischer Borkämpfer Varma ausgefeßt hat. Dieser lebt jetzt in Paris und leitet für Weidetwirtschaft, die deutschen Viehställe Vichterfer! von dort aus die Betvegung in Indien . Er gibt die Monatsichrift Aber nicht nur Männer der Wissenschaft, fondern auch einfichtige Indian Socialist" heraus. Die Zeitschrift ist in Indien von der Post- Gutsbesitzer haben auf das gekennzeichnete Uebel hingewiesen. Wir beförderung ausgeschlossen, aber sie hat eine weite Verbreitung unter wollen ferner fonstatieren, daß auch da und dort große und luftige den indischen Studenten, die jetzt in England, Amerita und Japan Ställe gebaut worden sind, das Vieh reinlich gehalten und soviel studieren. Genosse Krishna Varma hat das Indian- Haus" in Eng - als möglich auf die Weide gebracht wird. Aber das sind nur Aus land gegründet zur Verbreitung sozialistischer Ideen unter den dort nahmen, die an dem Glend der deutschen Viehzucht nichts ändern. lebenden Indiern. Wenn diese, erfüllt von sozialistischen Ideen, Biel natürlicher liegen die Aufzuchtverhältnisse in Amerika . Die nach Hause zurückkehren, machen, sie den englischen Herren das Leben extensive Wirtschaft, welche fich früher oder später zum Fluche des schwer. Die Anhänger des Sozialismus führen in Indien den amerikanischen Ackerbaues auswachsen kann, ist ein Segen für die für alle, ob sie weiß feien oder braun. Sie fordern, daß das Freien geboren und im Freien gehalten bis zur Schlachtreife. Das Namen Nationalpartei". Sie verlangen gleiches Recht Viehzucht. Schweine fowohl wie Minder werden im englische Volt auf die Ausbeutung Indiens verzichte und dies bem Bieb liegt draußen bei jedem Wind und Wetter ,, Sommer und indischen Volt überlasse. Sie haben ein bestimmtes, flargezeichnetes Winter. Wind und Stegen halten es sauber. Bewegung und der Brogramm. Sie schaffen Organisationen in jedem Gewerbe. ständige Aufenthalt in reiner Luft schaffen einen regen Stoffwechsel. Sie errichten freie Abendschulen für die Arbeiter und bemühen und da das Klima in Nordamerika ein ausgesprochenes Kontinentalsich auf jede Weise, die Lebenshaltung der Armen zu heben.
Rußland.
Die Gefängnisgreuel.
Der Vorgang ist ein neuer Beweis bafür, wie barbarisch das russische Straffyftem ist, mit welcher Brutalität sich die administrative Exekutive in den Dienst der Reaktion stellt und welcher Wert auf die jüngsten offiziellen Ableugnungsversuche zu legen ist, aus denen auch schon zur Genüge hervor ging, daß die Mitteilungen über die Schrecklichkeiten des Strafvollzuges auf Wahrheit beruhen.
Aus der Partei.
Gemeindewahlerfolge.
In Minden standen bei der am Montag stattgefundenen Stadtverordnetenstichwahl drei Genoffen und ein bürgerlicher Kandidat zur Wahl. 8 wei unserer Genossen wurden mit 681 und 676 Stimmen gewählt; auf bie bürgerlichen Kandidaten fielen 443 Stimmen. Damit ziehen zum ersten Male Sozialdemokraten in bas Mindener Stadtparlament ein.
Abonnentenversicherung. Im Archiv für Versicherungswirtschaft"( 17. Dezember 1910) wird behauptet: Jest laufen fich die Zentrumsblätter und die sozialdemofratischen Organe mit der Einführung der Abonnentenversicherung den Rang ab, und die Parteileitungen predigen sie als probates Mittel, um sich nicht die Abonnenten von anderen Parteien abfpenftig machen zu lassen."
Diese Behauptungen find, soweit die fozialbemo fratische Partei in Frage tommt, unrichtig. Stein sozial demokratisches Blatt hat die Abonnentenversicherung und der Parteis vorstand hat sie niemals empfohlen.
Unsere Zoten.
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Bor furzem traten die Arbeiter der Regierungsbruderei Staltutta in Streit. Sie legten ben ganzen Betrieb still, sie Lohnerhöhung und verkürzte Arbeitszeit erreicht hatten.
Aus Induftrie und Bandel.
Steigerung der Grundrente.
Genosse Fritz Steinfatt, der im vorigen Jahre sein 25 jähriges Berichterstatterjubiläum am Hamburger Echo" gefeiert hat, ist in der Nacht zum Dienstag, einem Schlaganfall erlegen. Er bis hat ein Alter von 53 Jahren erreicht und war von Beruf Gärtner. In ihm verkörpert sich ein Stück Parteigeschichte des vormals nördlichen Belagerungsgebietes. Als Landvogt" hatte er während des Sozialistengesetes den Generalvertrieb des Sozialdemokrat" für den Norden und im Jahre 1887 wurde er in dem Geheimbunds- Teilweise durch die systematische Verteuerung der Terrains für prozeß Steinfatt und Genoffen" zu vier Monaten Gefängnis ver- Bauzwecke, andererseits als Folge der fünstlichen Verteuerung der urteilt. Nach Berbüßung dieser Strafe aus dem Belagerungs- Lebensmittel durch die agrarische Schutzzoll- und Grenzfperrpolitik, gebiet" ausgewiesen, ging er mit seiner Familie nach lens burg, wo er einen Zigarrenladen eröffnete und für diesen Reichs tagswahlkreis kandidierte. Nach Ablauf des Sozialistengefeßes fam er nach Hamburg zurück und wurde wieder Mitarbeiter des „ Echo". Er hat alle Zeit seine befte Straft in den Dienst der Partei Gestellt.
flima ist, tropische Hiße im Sommer, Schneestürme und bittere Stälte im Winter teilweise bis in die Südstaaten hinunter, so ist und muß die Folge sein, daß das amerikanische Vieh ein außerordentlich fräftiges, abgehärtetes und gesundes i st. Befindet sich unter der Herde ein frantes Stüd Vieh, so erliegt es sehr baid den Unbilden der Witterung.
Wenn nun, ganz unabhängig hiervon, Schweinereien in den großen Schlachthäusern vorkommen, welche das Fleisch für den Ueberseetransport vorbereiten, so ändert das nichts an den ge= schilderten Verhältnissen. Es ist Pflicht der deutschen Regierung, vor Deffnung der Häfen für amerikanisches Fleisch bei ihrer Kollegin in Washington auf eine strenge ist das in Grund und Boden investierte Kapital in den letzten Jahren Kontrolle der Badhäuser zu dringen. Zweifelsohne start gewachsen. Besonders auffällig ist die Zunahme der Hypotheken- Sumpf" auch hier die Verhältnisse gebeffert. Aber der Fleischtrust haben sich feit der Veröffentlichung von Sinclairs Buch„ Der fumme auf dem Lande, sie ist ein Beweis dafür, daß die durch die ist ein kapitalistisches Unternehmen, brutal und gewissenlos wie der letzten Zollerhöhungen gemilderte Not der Landwirtschaft" schon Sapitalismus. Man muß also dem Fleischtrust unausgesetzt wieder kapitalisiert ist, so daß die eigentlichen Produzenten keinen Vor- auf die Finger fehen. Eine ftrenge Kontrolle in den Einfuhrhäfen kann teil davon haben, sie müssen die Mehreinnahmen in Form von die Einführ minder wertig gewordenen Fleisches fast unmöglich machen.