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denn ein Recht zum Leben, Lump, haben nur, die etwas haben!

Um die standalösen Ereignisse in der Gemeindebertvaltung von zurüdgestellt werden würde, wie Vorstand und Ausschuß der Kaffe getroffen. Die, Böswilligen fönnen zahlen. Wenn diese froßdem Barcelona , die in Händen der Leute Lerrour' liegt, zu verstehen, zusammengefeßt fein follen. Zeptere Frage fei aber inzwischen feine Steuern zahlen, haben sie Geld, um ihre Lebensbedürfnisse muß man die Rolle Lerroug' in der spanischen Politik der letzten entschieden, daher liege fein Grund vor, die Regelung des Beamten doch ohne Schwierigkeit bestreiten zu können per bar, troß ihrer Jahre erklären. rechtes und der Arztfrage zu verschleppen. formalen Unpfändbarkeit. Mit ganzer Schwere trifft der Beschluß jener Fragen. Die Regierungen müßten 3eit haben, armen Teufel wird die Veröffentlichung ihrer Namen zum Ministerialdirektor Casper bat dringend um die Zurüdstellung der Veröffentlichung aber die, die nicht zahlen können. Für diese ich darüber zu verständigen, welche Forderungen schlimmsten Boykott. Sie werden auch das bißchen Kredit bein fie gegen die Selbstverwaltung der Arbeiter als Strämer verlieren, mit dem sie bislang in der Hoffnung auf die Borausfegung für das Zustandekommen des bessere Tage sich durchzuschlagen suchten. Gesezes stellen müssen. Denn durch die Beibehaltung der Wenn du aber gar nichts hast, gegenwärtigen Zusammensetzung des Kassenvorstandes sei für die ach, so lasse dich begraben, Regierungen eine ganz neue Situation geschaffen. Jezt müßte auf anderem Wege gegen die Selbstverwaltung der Bestimmung über die Aenderung der Sagung zurückzustellen. Arbeiter vorgegangen werden. Daher bat er, auch die Die Sozialdemokraten wendeten sich dagegen, daß jezt offenbar auf Umwegen verfucht werden soll, den Arbeitern, troßdem fie nach wie vor zwei Drittel der Beiträge zu bezahlen haben, die legten Rechte der Selbstverwaltung zu entreißen. Dazu müßten Das Jahr 1910 hat im allgemeinen eine wenn auch auf die Parteien fofort Stellung nehmen. Sonst frage es sich, ob es einen vielen Gebieten nur langfam fortschreitende Besserung unseres 3wed habe, Straft und Zeit noch weiter an dem aussichtslosen Werk gesamten Wirtschaftslebens mit sich gebracht, die sich auch in einer zu verschwenden. Abg. ise trat für die Zurückstellung der strittigen lebhafteren Betätigung des deutschen Außenhandels fundgibt. Die Fragen ein. Er hoffe, daß schließlich dort noch ein Ausweg gefunden Ein- und Ausfuhrzahlen einiger wichtiger Waren stellten sich im erbe. Seit gewonnen, viel gewonnen: rief er aus. Schließlich Jahre 1910 im Vergleich mit dem Vorjahre wie folgt: beschloß die Kommission gegen die Stimmen der Sozialdemo fraten und der Polen , die Abschnitte über die Pflichten der Kassenorgane, die Angestellten, die Verwaltung der Mittel, das Ver­hältnis zu Aerzten und Apotheken, Aufsicht, Aufbringung der Mittel, Baumwolle Zahlung der Beiträge über Kaffenberbände zurüdzustellen. Die Beratung wurde fortgesezt bei den Bestimmungen für besondere Berufszweige: 1. Landwirtschaft.

Schon am 19. März 1895 erschien in der offiziöfen Madrider Zeitung eine Aufforderung an Lerrour, sich wegen verschiedener Be­trügereien zu verantworten. Später wurden die Beschuldigungen wiederholt. Dies machte Lerroug in Madrid politisch unmöglich. Er ging nach Barcelona und wurde dort bald der Abgott der fata Ionischen Republikaner . In seinen Reden empfahl er das ge­waltsamste Vorgehen. Bald schöpften die Arbeiter Verdacht, es mit einem agent provocateur zu tun zu haben. Dieser Berdacht verstärkte sich, als vor zwei Jahren König Alfons zum erstenmal nach Barcelona kamt. Wie war dieses Wagnis mög­lich, ohne daß die Regierung für die Ruhe des Voltes Garantien hatte? Diese Garantien hatte Lerroug gegeben. Einige Tage vor des Königs Ankunft machte er bekannt, daß er an der Spitze der Massen in den Straßen erscheinen und die Revolution profla­mieren werde. Doch am Vorabend der Ankunft erließ er einen Aufruf, in dem er den Republikanern und Arbeitern riet, nicht zu manifestieren, sondern sich als Zeichen der Berachtung von den Straßen, durch die der König reiten sollte, fernzuhalten. Die Lift gelang und der König konnte ungestört seinen Einzug halten. Dieser heimtüdische Streich zwang Lerroug nach Südamerika zu fahren, angeblich um die Hilfe der südamerikanischen Republikaner zu gelvinnen. Die bedeutenden Summen, die die Südamerikaner an die spanische republikanische Bartei gesandt hatten, verschwanden aber alsbald. Salmeron, der Führer der republikanischen Union, Hagte damals Lerroug öffentlich an.

Lerroug' Zerstörungsarbeit hatte leider den größten Erfolg unter

Aus Induftrie und Dandel. Deutschlands Außenhandel im Jahre 1910.

Flachs Hanf Jute und Jutewerg Merinowolle im Schweiß Kreuzzuchtwolle im Schweiß

Braunfoblen

Einfuhr in Doppelgeniner 1910

507 343

Ausfuhr in Doppelgentner

1910

1909

29 526 335 242 576 509

624 405 3 923 270 945

16 832 28 250 060 233 507 049

398 154 5 369

280 187

4 710 458

1909

4 024 282

4.559 226

464 797

496 994

112 393

513 559 120 988

357 427

419 609

76 003

91520

1 282 164

1 720 492

58 741

88 462

943 349

906 622

17 047

14 992

788 428 98 168 218 111 955 928 78 977 185

791 043 83 665 994 121 986 342

14 145

81 664 786

9 830 249

9 520 256

7 499 447

6 654 504

1 363 302

1 342-298

7 868 541

87 315 3.904

76 370

4. 943 998

4 748 531

1 959

3 821 992

3015 454

6959

2 529

5 150 831

8 646 619

982

33

1 145 748

868 226

1 815 510

1-546 728

76 540

64 950

845,86

735,17

143,51

343,60

..

180,75

125,37

309,65

405,05

O

133,64

103,69

72,74

714,71

Chilifalpeter. Roheifen Robluppen, Robschienen, Rohblöde usw

Träger Eisenbahn -, Zahnrad-,

Blatt( Flach- chienen

Hier versuchten die Konservativen, die geringen Ver den katalonischen organisierten Arbeiter. Er versuchte die Arbeiter befferungen der ersten Lesung wieder zu beseitigen. Bezeichnend ist Cisenblen es, daß fie fogar die Wiedereinfügung der Bestimmung forderten, organisationen durch Erregung von Mißverständnissen zu spalten, nach der die Sagung einer Land- Strankenkaffe das Krankengeld für Erdöl , gereinigt und ihn trifft die größte Schuld an der Schwäche der Arbeiter die Zeit vom 1. Oftober bis zum 31. März oder für einen Teil betegnng in Katalonien . dieser Zeit bis auf ein Viertel des Ortslohnes herabseßen kann. Ende 1908 erkannten endlich die Arbeiter die Gefahr und be- Bereits in der ersten Lesung hatten unsere Genossen ein­gannen einen wirksamen Feldzug gegen Lerrour und feinr Anhänger. gehend nachgewiesen, wie schwer durch eine solche Bestimmung viele Als die Regierung Maura fiel, trat Lerroug von neuem in landwirtschaftliche Arbeiter ganz ungerechterweise geschädigt werden Barcelona hervor. Bald hieß es, daß Lerrour Millionär ge- daß der Antrag mit allen Stimmen gegen die der Konserva müßten. Das wurde jezt von verschiedenen Rednern bestätigt, so worden. Man forschte nach dem Ursprung dieses plöglichen tiben abgelehnt wurde. Reichtums. Eine Versammlung wurde einberufen, in der gegen Lerroug und seine Anhänger, die republikanischen Abgeordneten aus Ratalonien, schwere Angriffe erhoben und ihnen Korruption vor­geworfen wurde. Es ergab sich, daß die Konzession für die Wasser­versorgung Barcelonas in ganz unregelmäßiger Weise an Freunde Lerrour' vergeben wurde, denen dadurch ein Gewinn von zirka 25 Mill. Frant zufiel. Lerroug' Aufwand bewies, daß er an diesem einträglichen Geschäft beteiligt war.

Nächste Sigung Dienstag.

Das Zulagewesen bei der Marine.

Eisenbahnschwellen aus

Eisen Stupfer.

Feingold, legiertes Gold Deutsche Goldmünzen

Fremde Goldmünzen

Am Donnerstag behandelte die Budgetkommiffion des Reichstags noch einmal eingehend das Zulagewesen bei der Marine. Hiernach zeigt die Einfuhr von Baumwolle eine nicht un Wegen der vom Reichsmarineamt im neuen Etat vorgeschlagenen erhebliche Abnahme und auch die Einfuhr von Jute hat infolge der Entziehung der täglichen Bulage von 20 f. für die höheren Jutepreise einen Rückgang von über 1 Million Doppel­Die zentner. Ziemlich beträchtlich gehoben hat sich infolge der stärkeren 10 000 Heizer tam es zu lebhaften Auseinandersetzungen. Sozialdemokraten beantragten, die Zulage für das Maschinen-, Beschäftigung in der elektrischen Industrie die Einfuhr an Kupfer, Im Oktober 1910 versuchte Lerroug eine neue republikanische Mechaniker, Artillerie- und Heizerpersonal und auch für die auf die auch das niedrige Preisniveau des Kupfers während des Partei zu organisieren, deren unbestrittener Führer er zu werden Maschinistenanwärter und Feuermeistermaate, die als Bumpenmeister verflossenen Jahres nicht ohne Einfluß geblieben sein dürfte. Was hoffte. Die Sozialisten schlugen Alarm. Ihre Kritik tam gerade beschäftigt werden, in alter Höhe wieder herzustellen, den Import von Steinkohlen anbetrifft, fo läßt die Statistik des zurecht, um neue Umtriebe zu verhüten. Dezember 1910 fand in foweit die betreffenden durch die Neuregelung des Zulages Jahres 1910 einen bedeutenden Rüdgang der Einfuhr erkennen; auch der Cortes die große Debatte statt, in der die katalonischen Depu- wesens beeinträchtigt werden. Dafür sollen von den Ausgaben für die Einfuhr von Braunkohlen ist erheblich zurückgegangen, was wohl tierten die Standale in der Gemeindeverwaltung von Barcelona Schießübungen und Munitionen, die gegen das Vorjahr um zwei damit zusammenhängt, daß der Verbrauch an böhmischer Braun­zur Sprache brachten. Am Schluß der Debatte erklärte Herr Millionen Mark erhöht werden sollen, 100 000 m. gestrichen werden. tohle immer mehr und namentlich bei verschiedenen Staatsbahnen Azcarate, der Führer der republikanischen Oppofition, von der die Verpflegung etwas aufbessern. Dieser Borschlag ist ohne großen hobes Niveau in früheren Jahren als ein Zeichen einer guten Be Als Entgelt für die beabsichtigte gulageentziehung will das Zentrum zurüdgedrängt worden ist. Bei der Einfuhr von Roheisen, deren Schuld des Lerroug überzeugt zu sein. Dieser Erklärung Wert, da bisher keine Beschwerden über die Verpflegung erhoben schäftigung in unserer heimischen Eiſenindustrie angesehen wurde, ist schloß sich Genosse Pablo Iglesias an. Damit war die worden sind. Von sozialdemokratischer Seite wurde betont, wie zu berüchichtigen, daß den diesjährigen Einfuhrziffern eine sehr Trennung bollzogen. unbillig und ungerecht es sei, daß den Heizern die Zulage entzogen niedrige Vergleichsziffer im Vorjahr gegenübersteht. Dagegen ist die werden soll; es sei ganz naturgemäß, daß dadurch unter den Mann- gewaltige Steigerung der Ausfuhr von Roheisen, die sich auf zirka schaften berechtigte Erbitterung ausgelöst werde. 3 Mill. Fr. beläuft, auf eine sehr starke Vermehrung der inländischen Roheisenproduktion infolge Errichtung neuer Hochöfen, namentlich Minenrevier, zurückzuführen. im lothringisch luremburgischen Insbesondere ist hierbei zu berücksichtigen, daß Roheisen in sehr erheblichem Maße nach Belgien ausgeführt worden ist, das sich in abgelaufenen Jahre zu einem recht starken Abnehmer deutschen Roha eisens im Auslande entwickelt hat. Auch die Ausfuhr von Eisenbahn­ichienen hat sich gehoben, doch genügte die vermehrte. Schienen. ausfuhr feineswegs dem gerade auf diesem Gebiete herrschenden großen Arbeitsbedürfnis der deutschen Werke. Der Export von Halbzeug, der in früheren Jahren außerordentlich großen Schwankungen unterworfen war, hat sich in diesem Jahre gegenüber dem Vorjahre nur unwesentlich verändert.

Lerrour war stets ein zerfegendes Glement gewefen. Sein Verhalten ähnelte dem eines agent provocateur; ein unehrenhafter Mann, der den Demagogen spielte, in Wirklichkeit aber die beste Stüge der Monarchie war. Endlich hat sich die sozialistisch republikanische Koalition feiner entledigt und tann jest getroſten Mutes ten kommenden Entscheidungstämpfen entgegensehen.

Schweiz .

Das Ruhetagsgesek verworfen.

Solothurn , 16. Januar. ( Eig. Ber.)' In der gestrigen Voltsabstimmung hat der Krämergeist gefiegt: die Vorlage über die Verbesserung der Sonntagsruhe wurde mit 8878 gegen 7829 Stimmen verworfen; die Ladenangestellten und so weiter müssen also nach wie vor ihre Sonntage der Profit­fucht eines rücksichtslosen Unternehmertums opfern. Es ist ein Sieg des roheften Materialismus derselben Leute, die verständnis. los der Sozialdemokratie den Materialismus" zum Vorwürfe machen, weil sie die materialistische Geschichtsauffassung vertritt. Perfen.

"

Gegen die Fremdherrschaft. Teheran , 19. Januar. Die Zeitung Medschlis " veröffentlicht einen Aufruf der Oberhäupter der mohammedanischen Sekten, in welchem die Schiiten aufgefordert werden, ihre Streitigkeiten mit den Suniten aufzugeben; alle islamitischen Setten müßten in der Verteidigung Persiens und der Türkei gegen die Ansprüche der Fremdmächte zusammenstehen. Südafrika .

Die Eingeborenenfrage.

London , 19. Januar. Wie Daily Chronicle" aus 30 hannesburg meldet, ist der Gefeßentwurf Benn publiziert worden. Der Gefeßentwurf verfolgt den Zwed, die Einge­borenenarbeit au regeln und zu schüßen. Die Anwerbung von eingeborenen Arbeitskräften wird von der Erteilung einer Lizenz abhängig gemacht. Der Arbeitskontratt muß schriftlich und jedesmal mit behördlicher Bescheinigung versehen sein. Der Ge neralgouverneur tann die Anwerbung von eingeborenen Arbeits­träften für Länder außerhalb der Union verbieten.

Parlamentarifches.

Staatssekretär Tirpiz, der anscheinend bereits einfieht, tvie verkehrt und die Stimmung unter den Marinemannschaften ge­fährdend die angedrohte Maßnahme ist, versuchte, das ihm drohende Ungewitter abzulenten; er will die sozialdemokratische Kritik an der Maßnahme der Zulageentziehung für die zu er wartende Erbitterung verantwortlich machen. Die treffende Ant­wort auf diesen Verfuch blieb ihm nicht erspart. Auch der Staats­sekretär follte begreifen, daß die sozialdemokratische ritit jene Mig stimmung verhindern und veranlassen will, jene unberechtigte Maß­regel zu unterlassen.

Die Debatte wurde schließlich auf Freitag vertagt.

Soziales.

Bom Kellnerinnenelend. Einen Einblick in die überaus traurigen Lohn- und Arbeits­verhältnisse der Berliner Kellnerinnen gewährte gestern eine Prozeßverhandlung vor dem Gewerbegericht.

Vor der 6. Kammer klagte die bei der Inhaberin eines Restaurants Frau Göhmann beschäftigt gewesene noch jugendliche Kellnerin Frl. B. Die Klägerin, die feinen festen Lohn, sondern nur eine umfaßprovision bezog, verlangte noch 8 M., die ihr vor­enthalten worden sind. Es ist dies die Provision von einer Beche, die ein Gast in einer Nacht gemacht hat. Die Beklagte wendete ein, daß die Klägerin nur einen Provisionsanspruch auf das habe, was von ihr getrunken worden ist, der Wein sei aber nicht der Klägerin tvegen von dem Gast bestellt worden, sondern sie habe mit diesem zusammen den Wein getrunken. Ueberdies seien nicht acht, sondern sieben Flaschen getrunken worden. Aber selbst, wenn fie auch für diese Zeche an die Klägerin Provision zu zahlen haben würde, so tue sie das nicht, weil der Gast die Beche noch nicht be­zahlt hat. Die Klägerin hätte genau gewußt, daß der Gast kein Geld bei sich hatte, hat ihm aber die Beche kreditiert.

Das Gericht unter Vorsiz des Magistratsassessors Dreher ver­urteilte die Beklagte zur Zahlung der Klagesumme, die die Klägerin inzwischen auf 7 M. ermäßigt hatte. In den Gründen hieß es, nicht die Kellnerin, sondern nur die Wirtin kann den Gästen treditieren. Im vorliegenden Falle hat auch tatsächlich die Beklagte treditiert, denn sie hat ja, obwohl ihr, wie sie selbst zu gegeben hat, die Mittellosigkeit des Gastes bekannt war, ben weiteren Ausschant nicht behindert. Die Kellnerin, die weiter feinen Verdienst hat und auf die Provision angewiesen ist, hat einen Provisionsanspruch auf alles, was im Lotal verzehrt wird.

Berruf durch Stadtverordnete.

Bom Petroleumkampfe. Der große Kampf, der augenblicklich zwischen der Standard Dil Co. und der holländisch- englischen Gruppe der Petroleumproduzenten geführt wird, ist um ein Ereignis reicher. Es ist dies die Aufnahme der Gemiah Petroleumfields durch die Shell Transport and Trading Co., die Hauptrepräsentantin der englischen Gruppe. Diese will in Suez jest große Raffinerien ana legen und von dort aus Rohrleitungen oftwärts nach dem Roten Wieer und westwärts nach dem Mittelländischen Meer bauen. Die Vor­teile der Möhrenleitungen, die in den Vereinigten Staaten dem Deltrust zum Siege verholfen haben, macht sich also seine gefähr lichste Konkurrenz jezt zunuze. Der Kampf zwischen den beiden mächtigsten Gruppen wird in erster Linie in Asien ausgefochten, wo die wichtigsten Produktionsstätten der holländischen Gesellschaften und auch deren Absatzgebiete liegen. Bedeutend ist das holländische Kapital auch in Rumänien beteiligt, wo es mit den deutschen Unter­nehmungen meist Hand in Hand geht. Auf den Ausgang des riesigen Stampfes darf man gespannt sein. Bisher war nur eine allgemeine Breisherabfegung am Weltmarkte zu spüren, von der allerdings Deutschland nicht berührt wurde, da hier schon wegen der galizifchen Konkurrenz die Amerikaner die Kampfpreise gestellt hatten.

meldet, ist einem industriellen Großabnehmer, bei dem es sich uns Preiskampf am Kohlenmarkt. Wie die Frankf. 3tg." von dort einen Jahreskontrakt von etwa 20 000 Waggons Kohlen handelte, die ursprüngliche Preisstellung des Stohlenkontors durch Importeure englischer Stohlen um nicht weniger als 25 M. für den Waggon unterboten. Das Kohlenkontor hat, um sich das Geschäft nicht ent­gehen zu laffen, ebenfalls den gleichen Rachlaß von 25 M. bewilligt, macht. In einem anderen Falle soll das Kohlenkontor durch ander der also auf das Jahresquantum nicht weniger als 500 000 m. aus weitige billigere Offerten zu einem Preignachlaß von 10 M. pro Waggon veranlaßt worden sein. Es handelt sich dabei um eine wesentlich geringere, aber immerhin noch verhältnismäßig bes deutende Abschlußmenge.

Aus der Reichsversicherungsordnungs- Kommission. Sigung vom Donnerstag, den 19. Januar. Zusammensehung der Betriebskrankentafen. In der Presse wird erörtert, daß die Meldung von einem Die Sozialbemotraten hatten ihren Antrag aus der Beschluß der Stadtverordnetenversammlung in Soest in Westfalen , Betriebseinschränkung als Preisschraube. Eine Mitgliederber ersten Befung wiederholt, bie Arbeitervertreter im Ausschuß die Namen der unpfändbaren Steuerzahler au veröffentlichen, fammlung des Verbandes füddeutscher Baumwollgarnverbraucher in oder im Vorstande einer Betriebskrankenkasse vor Maßregelungen anscheinend einiges Aufsehen erregt". Es wird erwähnt, daß Stuttgart beschloß einstimmig unter Hinweis auf die in letzter Zeit jener Beschluß, auf deffen Anwendung man erit jekt aufmerksam wesentlich erhöhten Garnpreise, eine Aufbefferung der Fabrikpreise durch die Unternehmer zu schützen. Die Konservativen bekämpften die Schutzbestimmung, da werde, bereits im Juli 1910 öffentlich bekanntgemacht worden sei. durchzuführen und weitere Rebuttionen im Betriebe borzunehmen, fie für fleinere Betriebe zu weit gebe. Das Zentrum wiederholte Der Vorwärts" hat die eigenartige und bezeichnende Tatsache um die Erzeugung mit der Nachfrage, die künstlich zurückgehalten fein Berfprechen aus der ersten Lesung, im 1. Teil des Entwurfs eine ſchon damals gleich entsprechend gewürdigt. In der national- werde, in Gintlang zu bringen. folche Schußmaßnahme für die Arbeitervertreter in allen Kranten - liberalen Presse sucht man nun die Veröffentlichung der Namen faffen, Berufsgenossenschaften und Versicherungsanstalten anzuregen. Der unpfändbaren Steuersäumigen als ganz einwandfrei und in Infolgedessen liegen die Sozialdemokraten ihren Antrag bis der Ordnung hinzustellen. Zugleich wird aber erwähnt, daß sich lung des Rheinisch- Westfälischen Kohlensynditats am Mittwoch, zur Beratung des zu erwartenden Zentrumsantrages zurüdstellen. der Magistrat in Soest nach dem Beschluß der Stadtverordneten den 18. Januar, wurden die Beteiligungsanteile für Februar und an die Zentralstelle des Deutschen Städtetages in Berlin und an März d. I. in Kohlen auf 87% Proz.( wie bisher), in Stofs auf Beamtenrecht und Arztfrage zurückgestellt. die Redaktion des Preußischen Verwaltungsblattes" um Aus- 75 Proz.( bisher 72%) und in Briketts auf 75 Broz.( wie bisher) Im nächsten Abschnitt sind die Pflichten der Kassenorgane ge- funft gewandt hat, ob gegen die Veröffentlichung Bedenken zu er- feſtgefeßt. regelt. Dort heißt es unter anderem: Bei den Ortstrantentassen heben seien. Daraus geht hervor, daß dem Magistrat die Sache Neuer Riesendampfer für die Cunard- Linie. Die Zeitschrift werden die Stellen der Beamten und derjenigen Angestellten, für doch nicht bedenkenfrei schien. Bei den Angriffen auf den sozialen Engineering" berichtet über den Entschluß der Cunard- Linie, einen die die Dienstordnung gilt, durch übereinstimmende Beschlüsse beider Geist" der Soester Stadtväter wird es diesen anscheinend etwas weiteren Riesendampfer bauen zu wollen, der sogar die Abmessungen Gruppen im Vorstande befegt. Diese Bestimmung ist in der ersten ungemütlich. Das nationalliberale Blatt, das die Ehrenrettung des neuesten bei der Stettiner Maschinenbau - Aktiengesellschaft Bullan Befung abgelehnt worden. der Soester bersucht, meint, hoffentlich gingen andere Städte auch in Stettin für die Hamburg - Amerifa- Linie im Bau befindlichen

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Steigerung der Kotsproduktion. In der Zechenbesigerversamm

Jezt schlug Abg. Trimborn vor, die Beratung diefer Be zu der Maßnahme der Veröffentlichung über, da doch bekannt sei, deutschen Ozeanriefen übertreffen soll. Das neue Schiff soll bei stimmung sowie des Beamtenrechts überhaupt und der Arztfrage daß sich eine ganze Anzahl von Steuerzahlern um die Entrichtung John Brown u. Co. in Clydebank gebaut werden und bei rund aurüdzustellen, wie es bereits in einer früheren Sigung beder Steuern böswillig herumzudrüden fuche. Die ganze Anzahl" 270 Meter Länge einen Raumgehalt von rund 50 000 Brutto­fchloffen worden ist. Die Sozialdemokraten widersprachen ist sicher nur ein verschwindend geringer Teil der veröffentlichten Registertonnen erhalten. Zum Antrieb sollen Turbinen von 50 000 der Zurüdstellung. Bei jenem Beschluß der Kommission fei die Unpfändbaren. Und dieser geringe Teil der Böswilligen wird bis 60 000 Bferdestärken dienen, die auf vier Schraubenwellen Mehrheit von der Boraussetzung ausgegangen, daß auch die Frage durch den fozialen" Beschluß der Soester Stadtväter ja gar night I arbeiten sollen.