und Ritterstraße fam plöglich ein Stiffer Sazu, firedte Sen Be- fehen werden soll. Die Stadtb. Serno und Groger( Soz.), Lazarus ist Nießbraucher eines Grundstüde, und der Profeft gegen trunkenen durch Faustschläge auf den Kopf zu Boden, so daß er be- sprechen sich gegen die Vorlage aus; letterer ficht in derselben eine seine Wahl bestreitet, daß aus der Art des Nießbrauchs sich die täubt wurde. Die Wegelagerer schleppten dann ihr Opfer auf einen Beschränkung der Rechte der Stadtverordnetenversammlung und nach der Städteordnung erforderliche Eigenschaft des Hausbesizers Hausflur und raubten ihm dort 96 m. bares Geld und eine filberne schlägt vor, die Anwesenheit der Hälfte der Mitglieder festzusehen. Herleiten laffe. Am Mittwoch nächster Woche wird die StadtUhr. Die Täter sind noch nicht ermittelt. Bürgermeister Dr. Weinreich zieht jedoch die Vorlage zurück. berordnetenversammlung in ihrer abends 6 Uhr in der ViktoriaDer Wahlausschuß erstattet Bericht über die Neubildung Luisenschule stattfindenden Sibung über diese Angelegenheit die der Verwaltungsdeputationen, Kommissionen und Entscheidung zu fällen haben. ständigen Ausschüsse. Unter Genehmigung einiger grundsäßlichen Aenderungen werden die Wahlen der Stadtverordneten und Bürgerdeputierten nach den Vorschlägen des Wahlausschusses vollzogen. Die Versammlung genehmigt debattelos den spezialisierten Voranschlag des städtischen Krantenhauses für das erste Spalbjahr 1910. Dieser weist eine Einnahme von 155 049,49 M. und eine Ausgabe von 269 456,98 M. nach; demnach ist ein Zus Nach einer Meldung des New York Herald " find am Donners schuß von 114 407,49 M. erforderlich. Den im städtischen Krankenhause in Budow wohnhaften tag in Tichang- Tichu 800 Leichen verbrannt worden. Da ersten und Beamten desselben soll für ihre Person freie auch sämtliche Totengräber der Best zum Opfer gefallen ärztliche Behandlung und Arznei nach Maßgabe der in find, war es bisher unmöglich, diese in der letzten Woche verder Anstalt vorhandenen Einrichtungen gewährt werden. storbenen Personen zu bestatten. Die Epidemie hat in der Pro
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Aus aller Welt. Die Peft.
elt.
Warnung. Mit der fettgedruckten Ueberschrift 100 Mark für Cie!" veröffentlicht eine Ceylon- Tea- Company Dept 2 in London , New Bridge Street, in den deutschen Zeitungen Anzeigen, in denen fie jedem Abnehmer ihres direkt importierten Ceylon- Tees la Qualität"( 5,50 M. per 2 Pfund anstatt" 10 M.) bei richtiger Lösung eines gleichzeitig veröffentlichten Zahlenrätsels, sofern nur die Einsendung des Geldes und der Lösung bis zum 15. März erfolgt, einen Barbetrag von 100 m. verspricht. Die Nachforschungen haben ergeben, daß das Unternehmen, das hinter der Firma CeylonTea- Company sich berbirgt, in einem kleinen Kontor im 4. Stodwert eines Hauses der angegebenen Straße nur in ganz geringem Umfange betrieben wird, und die Haupttätigkeit scheinbar im Annoncieren besteht. Eine Garantie oder auch nur Wahrscheinlich. keit dafür, daß die Barprämien ausgezahlt werden, besteht nicht. Das deutsche Publikum sei daher zur Borsicht angehalten. Der Antrag des Magistrats, auf dem Gelände der Brufen - binz Tichang Tichu ihren Höhepunkt erreicht, in dem am Die züchtige Polizei. Das offiziöse Wolfsche Telegraphenbureau Reinigungsanlage nach dem Filterfeldverfahren zu errich aus ruffischer Quelle tommenden Meldungen, daß Hunderte von Best dorfer Fichten in Boddinsfelde versuchsweise eine Abwäffer Donnerstag 140 Zote zu verzeichnen waren. Infolge der berbreitet folgende Notiz: ten, wird, nachdem sich der Stadtbaurat Weigand des längeren Durch die Preffe geht die Nachricht, daß die im Zirkus Busch über das lektere verbreitet hatte, einstimmig genehmigt. Bei einer Leichen die Straßen und Felder in der Nähe der Städte und Dörfer auftretende Schwimmffinftlerin sich bei der ersten Vorstellung eine Reinigungsfähigkeit von täglich 1000 Stubikmeter städtischer Ab- im Norden und Osten von Charbin bedecken, hat das diplomatische von der Polizei vorgeschriebene Belleidung der Brust ab- wässer sollen die Kosten der Anlage auf etwa 25 000 m. fich stellen. Korps gestern bei der chinesischen Regierung sehr ernste Borgerissen habe, da sie durch diese in ihren Arbeiten gehindert worden Die Etatsposition für die Unterhaltung des Schiffstellungen erhoben und fie gebeten, Kavallerieabteilungen nach diesen fei. Das ist vollkommen unrichtig. Die Polizei hat vielmehr fahrtsfanals wird um 3500 Mt. verstärkt. Das gleiche ist um Gebieten abzusenden, um die Leichen zu bestatten. Der ganze wie das für alle Varietékünstlerinnen üblich ist- nur eine m8800 m. beim Etat für den städtischen Omnibusbetrieb Norden der Mandschurei ist nunmehr von der hüllung des Unterförpers vorgeschrieben. Verboten hat notwendig, da die Einstellung der Treptower Linie nicht wie Seuche heimgesucht. Rußland verbietet den Chinesen die ihr die Polizei lediglich eine Ent! leidungsszene vor ihren beabsichtigt schon am 1. April, sondern erst am 26. August 1910 mindeste zu tun hat und wohl nur eine gewisse Stimmung im einnahme von 14 000 M. gedeckt. Schwimmproduktionen, die aber mit ihrer Schwimmkunst nicht das erfolgen konnte. Die Mehrkosten sind infolgedessen durch eine Mehr Zuwanderung nach den Seeprovinzen, ebenso hat Japan Militärwachen an der ganzen foreanischen Grenze aufgeftelt. Bublifum erzeugen sollte." Nach einem Bericht des Gouverneurs von Pensa ( Europäisch Um Steuerhinterziehungen von Terrainspekulanten, welche sich in Gesellschaften ut. b. S. zusammengefunden haben, unmöglich zu Rußland ) ist Freitag früh in einem von Sibirien dort angekommenen machen, ist nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts vom Buge ein pest verdächtiger Stranter entdeckt worden. Der 5. Januar d. J. eine Abänderung des§ 2 der Umfaß- Waggon mit dem Kranken und fünf andere Waggons, in denen sich steuerordnung nötig. Die vom Magistrat vorgelegte neue 124 Arbeiter befanden, die mit dem Kranken in Berührung ge Fassung wird debattelos genehmigt.
Eine beffere Reklame fonnte die Polizei für die Schwimmfünstlerin gar nicht machen als daß sie feststellen läßt, daß sich ihre Anordnung auf die Umhüllung des Unterförpers bezog und darauf, sich vor ihren Schwimmproduktionen nicht zu entkleiden.
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worden.
Wer ist der Tote? Am 8. Februar 1911 vormittags gegen 9 Uhr wurde auf der Zugangstreppe zum Bahnhof Putligstraße Der Abschluß eines Versicherungsvertrages mit der Akkumula- fommen waren, wurden außerhalb der Station von Militär. die Leiche eines anscheinend dem Kellnerſtande angehörenden un torenfabrik Aktiengesellschaft zu Berlin über die In stand. poften isoliert. Der Erkrankte kam aus dem Küftengebiet und gefähr 40 bis 45 Jahre alten Mannes aufgefunden. Der Unde- haltung der Automobilbatterien für die Feuerlösch - hatte während des Aufenthalts in Charbin den Waggon nicht fannte ist 1,62 Meter groß, hat dunkles, volles Saar , ebensolchen geräte und den Krantenwagen findet die Zustimmung der Ver- verlassen. Eine mikroskopische Untersuchung ist vorgenommen Schnurbart, länglich- blaffes Gesicht und spikes Kinn. Bekleidet fammlung. ist die Leiche mit einem dunklen Jadettanzug, dunklem Ueberzieher Nach Ansicht des Magistrats ist die Frage der NamensFrischer Mohr. mit Monogramm K. O., schwarzem steifen Hut, schwarzen Schnür- änderung der Stadt in der Bürgerschaft wieder so lebhaft Stiefeln, grauen Strümpfen, grauem Normalhemb, weißleinenem erörtert worden, daß eine Beratung am Blaze wäre. Selbst hat Gegen den Inhaber der Firma J. H. Mohr, G. m. b. H., Kragen, Stulpen und Vorhemd. Außerdem befand sich bei der er nicht Stellung dazu genommen, sondern ersucht um Einsetzung Altona ist von der Staatsanwaltschaft Antlage wegen Leiche ein weißes Taschentuch gez. A. B., ein Klapportemonnaie mit einer gemischten Kommission von 3 Magistratsmitgliedern und 51 M. und eine tombatene Uhr mit ebensolcher Stette.- Personen, 9 Stadtverordneten zur Prüfung der vorliegenden Anträge und Nahrungsmittelfälschung und fahrläffiger Körper welche über die Person des Toten Angaben machen können, werden Vorschläge. Die Kommission wird beschlossen; derselben gehören verlegung erhoben worden. Der Verteidiger Landtagsgebeten, sich in den Vormittagsstunden im Königl. Polizeipräsidium, u. a. auch die Genossen Groger, Jden und Dr. Silber abgeordneter Justizrat Waldstein ist der Ansicht, es müsse eine Freisprechung des Firmeninhabers erfolgen, da ein Verschulden mur Zimmer 346, zu melden, oder ihre Wahrnehmungen bei irgendeinem st ein an. Polizeirevier zur Nr. 685 IV 55 11 mitzuteilen. Zur Erweiterung des Krankenhauses, zum Bau des Elektrizi die Chemiter der Fabrik treffe, die die Aufgabe hatten, die zur tätswertes und von neuen Schulhäusern, zur Fortführung des Berarbeitung von Margarine dienenden Rohstoffe auf ihre Bestand Schiffahrtskanals, zur Erweiterung der Kanalisationsanlagen, zur teile zu prüfen. Die angeblich schuldigen Chemiker find von der Durchfühurng von Verkehrsprojekten, zum Erweiterungsbau der Firma entlassen worden. Gasanstalt sind im Jahre 1911 Anleihemittel in Höhe von 9 400 000 Und das trop der massenhaften Berichtigungen der Firma, woMart notwendig. 3.150 000 M. sind bereits davon begeben, so daß noch 6 250 000. fehlen. Nach dem Vorschlage des Magistrats nach niemals Ertranfungen nach dem Genuß ihrer Produkte vor wird daher beschlossen, in Anrechnung auf die 33 Millionen- Anleihe gekommen seien. rund 6% Millionen Mart zu den vorgelegten Bedingungen aufzunehmen.
Rigdorf.
Vorort- Nachrichten.
Soll Nigdorf seinen Namen ändern? Diese mehr als müßige Frage wird seit einigen Wochen in angeblichen Zuschriften im Rigdorfer Tageblatt" behandelt. Im Anfang schien es, als hätten einige Rigdorfer Spießbürger die Frage aufgeworfen, um sich in Stilübungen zu versuchen und damit ihre Zeit totzuschlagen.
Erstickt!
Wie aus Hull gemeldet wird, find im Kielraum des ans Dün firchen dort eingetroffenen französischen Dampfers Hero" bie Leichen dreier Hafenarbeiter gefunden worden,
Kulturbild aus einer Universitätsstadt.'
In besonderen Zuschriften, die den Stempel intereffierter Eine städtische Schulturnhalle kann dem Arbeiter- Turnberein die offenbar durch Einatmen von Koblengas getötet worden find. Kreise trugen, wurde die Namensänderung des Ortes mit der nicht zur Verfügung gestellt werden, so hat der Magistrat auf ein Reben den Leichen lagen halbgeleerte Champagnerflaschen. Gingemeindungsfrage Treptow - Rigdorf in Ver- erneutes Gesuch des Bereins geantwortet. Als Grund werden die Wahrscheinlich handelt es sich um fogen. blinde Baffagiere, die bindung gebracht. Da Rigdorf dem Nachbarort, der seine Selbe Verfügungen der Regierung vom 16. Juli und 25. Oftober v. 3. fich th den Stielraum eingefchlichen hatten, um fostenlos die Weber ständigkeit aufgeben wollte, gleich einem Galan den Hof machte, angegeben. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, daß diese Ver- fahrt über den Kanal zu erreichen. ihm aber besondere Reize nicht zu bieten vermochte, so wollten fügungen sich nicht in Gegenfaz zu dem Reichsgerichtserkenntnis gewisse Kreise dem Liebeswerber schnell noch einen wohlflingenden vom 28. Juni v. J. stellt, denn in diesem Erkenntnis sei davon, Namen umhängen. Inwieweit die Braut" auf die Reize eines ob Arbeiterturnvereinen Schulhallen zur Verfügung gestellt werden standesgemäßen" Namens reagiert hat, tonnte bei der geheimnis- dürfen, gar nicht die Rede, sondern es werde nur ausgesprochen, in der die Eingemeindungsfrage bisher behandelt daß die Grteilung von Turnunterricht in den Arbeiterturnvereinen an nicht mehr schulpflichtige Personen von einem Unterrichtserlaubnisschein nicht abhängig gemacht werden könne, da in Breußen der den jugendlichen Arbeitern erteilte Turnunterricht nicht zum Unterrichtswesen gehört. Damit ist den Arbeiterturnern bis aufs Ungewisse hinaus eine Turnhalle vorenthalten. Der Vorwurf tann dem Magistrat nicht erspart werden, daß er stets real. tionären Einflüffen zugänglich gewesen ist, denn sonst wäre eine städtische Turnhalle schon längst errichtet worden. Der Bebau ungsplan im Südgelände braucht, da sich anderweitig geeignetes Gelände für den Bau einer Turnhalle findet, nicht erst abgewartet zu werden.
bollen Art, worden ist, nicht ermittelt werden. Der größte Teil der Treptower Einwohnerschaft zeigt keine Neigung, in Rigdorf eingemeindet zu werden, weil es sich von einer folchen Eingemeindung erhebliche Nachteile verspricht.
Der Rigdorfer Magistrat mit dem Oberbürgermeister Kaiser an der Spike scheint der Freiin " jedoch nicht von der Belle zu gehen, und die Tatsache, daß in der letzten Stadtverordnetenversammlung auf Antrag des Magistrats eine Stommission für eine Namensänderung Rigdorfs eingesetzt worden ist, läßt ver= muten, daß man die Möglichkeit einer Heirat zwischen Treptow und Rigdorf noch nicht für abgeschlossen hält.
Der Demokratische Verein Schöneberg- Friedenau.schickt uns unter Bezugnahme auf den in der Donnerstagnummer erschienenen Bericht über die Etatdebatte eine Erklärung, daß Mitglieder des Demokratischen Vereins Echöneberg- Friedenau an der von Ge nossen Bernstein erwähnten Geburtstagsfeier des Kaisers nicht teilgenommen haben.
Das wird Genosse Bernstein auch nicht behauptet haben. Groß- Lichterfelde .
Mehr Nationalgefühl!
Der Polizeichef und zweite Bürgermeister von Jena Dr. Müller hat, wie wir den„ M. N. N." entnehmen, an eine Anzahl Gastwirte ein amtliches Schriftftüd verfenden laffen, worin es heißt: „ Es ist lebhaft Klage geführt worden über den Unfug und große Truntenheit, der man in den Morgenstunden jetzt in Jena begegnet, sowie über die mancherlei höchst unliebsamen Begleiterscheinungen. Es läßt sich die Empfindung nicht unter drücken, daß hier teilweise eine greuliche Böllerei eingeriffen ist. Betrinken kann sich schließlich jeder einmal, aber alles hat seine Grenzen; und wenn diese Grenzen über schritten werden und die Deffentlichkeit in so erheblichem Maße belästigt wird, wie es jetzt oft geschieht, so muß die Polizei ein schreiten. Die Lotale, welche als Quelle dieser Belästigung in Betracht kommen, sind ganz besonders zu nennen( folgen die Namen von drei Wirtschaften). Die Polizeiverwaltung nimmt Beranlassung, den Betreffenden ans Herz zu legen, Bandel zu schaffen, sonst muß die Polizei annehmen, daß in dem Lokale der Völlerei Vorschub geleistet wird und demgemäß die Konsequenzen ziehen."
Die Herren Studenten, denn um diese handelt es sich natürlich, scheinen demnach den kaiserlichen Ermahnungen zur Enthaltsamfeit wenig Bert beizulegen.
Kleine Notizen.
Ein Einbrecher erschossen. In Oberberg ist in der letzten Nacht der Einbrecher Karl Sarga von der Gendarmerie bei einem Einbruch überrascht worden. Zwischen den Beamten und dem Spiz buben entspann sich ein Rampf, bei dem Sarga er fchoffen wurde.
Wir haben wiederholt der Meinung Ausdruck gegeben, daß, wenn Treptow feine Selbständigkeit aufgeben will, eine Eingemeindung desselben in Berlin das richtigste wäre, schon weil Berlin als größter Grundbefizer und Steuerzahler der Gemeinde das erste Anrecht hierauf hat. Nach der Meinung, die in regierenden Streisen hierzu herrscht, scheint man die Gemeinde Treptow cher mit Rigdorf zusammenkoppeln zu wollen, als daß einer Gingemeindung Treptows in Berlin stattgegeben würde. Und es ist der in letter Zeit aufgetretene Gedanke, daß durch Kaum hat sich die Gruft über den Mann, den am Sonntag die Eingemeindung Treptows nach Rigdorf politische Motive Hunderttausende freiheitlich gefinnter Bürger Groß- Berlins in danteine Hauptrolle spielen, nicht so ohne weiteres von der barer Berehrung zur legten Ruhe geleiteten, gefchloffen, als auch Hand zu weisen. Das ausschließlich mit Arbeiterbevölkerung be- fchon die hänen erscheinen, um nochmals über den Mann herzuEin Zusammenstoß zweier Straßenbahnwagen erfolgte gestern wohnte Rigdorf wird, wenn der schamlose Wahlrechtsraub der fallen. In einem unter oben angegebener Spizmarke verfaßten bürgerlichen Mehrheit in Gemeinschaft mit dem Rigdorfer Magi- Artikel, der auch im hiesigen General- Anzeiger " Unterschlupf ge morgen in Leipzig in der Nähe des Bahnhofes Stötteris. ftrat durch das obfiegende Streitberfahren illusorisch gemacht ist, funden hat, versucht noch einmal ein elender Federheld die Lügen Mehrere Personen wurden verlegt, einige davon ichwer. Einbruch in eine Ortsfrankenkasse. Die Ortstrantentaffe über furz oder lang eine sozialdemokratische Mehrheit erhalten. über Singer zusammenzutragen, die noch bei Lebzeiten über ihn verDas scheint bereits die bürgerliche Stadtverordnetenmehrheit mit breitet wurden, um die unaufgeklärte Arbeiterschaft vor der Sozial- in Fürstenwalde a. d. Spree wurde in der Nacht vom Freitag von Einbrechern heimgesucht. Die Diebe erbeuteten 1600 M. dem Magiftrat vorauszuahnen, weshalb so gewaltige Anstrengungen demokratie graulich zu machen. Bergwerkskatastrophe in Nordamerifa. In einem Bergwerk bei Der Verfasser des Bamphlets fann es offenbar nicht begreifen, Cote bale im Staate Kolorado find infolge einer Explosion gemacht werden, um das materiell besser gestellte Treptow als Retter in der Not zu Hilfe zu holen. wie Hunderttausende, darunter auch nichtsozialdemokratische Bürger, 17 Mann berichüttet worden. Bisher gelang es nur zwei Andererseits haben die Wahlrechtsräuber durch ihre reaktionäre hinter dem Sarge eines Mannes folgen konnten, der sein Leben von ihnen zu retten. Man befürchtet, daß die übrigen tot Tat den Namen Rigdorf in aller Welt geschändet, weshalb lang der Sache der Freiheit geweiht hatte. Er verlangt mehr sind. hie und da Neigung zu bestehen scheint, ben geschändeten Namen Nationalgefühl von den Bürgern und Arbeitern. Doch jedem anRigdorf durch einen anderen, etwa durch Friedrichshöhe"," Cölln ständigen Menschen muß beim Lesen der Zeilen der Gedante tommen, a. d. Spree ",„ Boddinsfelde"," Richardsdorf"," Groß- Treptow" zu daß dem Verfasser des Lügenartikels mehr Schamgefühl erfeßen.
Dieses Bestreben wird nicht minder gekennzeichnet dadurch, daß alle diese klingenden Namen in dem Organ des den Wahlrechtsraub mitbeschlossenen Herrn Glasemann, dem Rigdorfer Tageblatt", in Vorschlag gebracht werden.
not tut.
Wilmersdorf- Halensee.
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Briefkaften der Redaktion.
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Meier 1000. 1. Der Roman ist in Buchform nicht erschienen; wir wissen auch nicht, ob und wann er erscheint. 2. Zur Ermittelung von Hinrichtungstagen fehlt uns die Zeit. Bir bitten, uns mit derartigen. Fragen zu verschonen. 3. Genau so. 4. Nein. G. S., Cannstatt.. Nicht zu ermitteln. B. 55. 1. Bler Wochen nach Fälligkeit des Dar Aus der Ungültigkeitserklärung von Stadtverordnetenwahlen lehens. 2. Nein. Es muß aber die öffentliche Bekanntmachung in einem scheint das Wilmersdorfer Ortsparlament nicht herauskommen zu anıtlichen Publikationsorgan erfolgen. 3. Nein. 4. Dem Verpfänder. Der Die Arbeiterschaft hat kein Interesse daran, daß der scham- sollen. Wie bekannt, wird am 16. Februar von neuem um das Mehrerlös tann von demselben bei der Armenverwaltung himerlegt und Lose Rechtsbruch des reaktionären Rathaustlüngels durch eine Mandat im 1. Bezirk Halensee gekämpft werden. Bas dahin hat dort binnen Jahresfrist von dem Verpfänder abgeboben werden. 5. Das ift M. 55. Es fann nur die Namensänderung beantragt werden. aber die Stadtverordnetenversammlung noch zu entscheiden, ob das zulässig. Namensänderung des Ortes irgendwie verwischt wird. Ad. S. O. 100. Wetten entscheiden wir nicht. Wenn dieser Name, unter dem der Ort sich zu einem blühen. Mandat des Demokraten azarus ihrer Meinung nach zu Recht 3ft die Dame in Berlin wohnoaft, so ist der Antrag, an das Bolizeibesteht. Herr Lazarus ist gemeinsam mit unserem Parteigenossen präsidium zu richten. 3. 100. Die Eheschließung fann in Stolberg nicht stattfinden. Das den Gemeindewesen entwickelte, einen schlechten Ruf erlangt hat, Riede! im 9. Wahlbezirk gegen die Kandidaten der vereinigten Gejeg besagt, daß derjenige Standesbeamte zuständig ist, in dessen Bezirk so ist sie hieran schuldlos. Sie hat daher an einer Namens- reaktionären Parteien gewählt worden, und zwar als aus einer der Berlobten seinen Wohnsiz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. 21. S. 100. Sie änderung keinerlei Interesse. besiper. Nachdem seine Hausbefizerqualitäten durch den Ein-. H. 5. N. Toussaint, Bornholmer Straße 84. spruch des Bürgers Laud angefochten und auch andere Gründe, fönnen in einem neuen Prozeß Ermá igung verlangen, Joren jetzigen Stadtverordnetenversammlung. Das mitunter, besonders in die sich gegen die Gültigkeit beider Wahlen richteten, erhoben wor- Einfommensverhältnissen entsprechend. Unaünftige Folgerungen in dem den Sommermonaten, eintretende Fernbleiben vieler Mitglieder den waren, hat die Stadtverordnetenversammlung beide Mandate Scheidungsprozeß können nur aus einer böslichen Verlegung der Unterhaltspflicht gezogen werden. G. 101. Es wird sich um die Rechtsder Verwaltungsdeputationen von den Sigungen hat den Magistrat beanstandet. Der mit der Prüfung der Angelegenheit betraute anwaltskosten des Zwangsvollstreckungsverfahrens handeln, die uns aller wie er in seiner Begründung sagt beranlaßt zu beantragen, Wahlausschuß schlägt nun der Stadtverordnetenversammlung vor, bings zu hoch erscheinen.. 100. Fragen Sie brieflich bei dem baß fünftig in den Deputationen die Anwesenheit von einem die Wahl unseres Parteigenossen Riedel für gültig, die des Genossen Arons, Brüdenallee 3, an. Drittel der Mitglieder als zur Beschlußfassung ausreichend ange- Herrn Lazarus hingegen für ungültig zu erflären, Herrl erstere ja, das andere uns nicht bekannt.
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B., Rigdorf. Das
2. 9. 3. Rein.