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Geptember 1909 Beschlossen, er fame also mindeffens bei all Senen in städtische Regie zur Vorlage gekommen ist. Es fcheint fo, als ob ereignete fich gestern mittag in der Edisonstraße 48. Jn Abwesen. Ihrer Säufer, die Sie in der ersten Hälfte des Verwaltungsjahres Einflüsse der Hausbesitzer dabei eine Rolle spielen oder gar eine heit der Eltern spielten dort die Kinder des Fabrikarbeiters Beher aufnahmen, von vornherein nicht in Petracht. Aber auch für die gewisse Lokal, größe", welche Sehnsucht nach dem Posten des Müll mit Streichhölzern, wobei Möbel und Kleidungsstüde in Brand ge 48 Privat- ricten. Es entwickelte sich in der Wohnung bald ein starker Rauch, zweite Hälfte wird keiner im Ernst behaupten wollen, daß auf den direktors in der geplanten Privatgesellschaft habe. so daß die Kinder betäubt wurden. Als man in die Wohnung eins Beschluß eines Schnapsboykotts in kürzester Frist eine Minderung unternehmer besorgen jetzt in Nigdorf die Müllabfuhr ein Zustand, der schnelle Aenderung beischt. Geschieht jetzt der Alkoholvergiftungen, gar auch der chronischen, hätte folgen nichts, so könne das einst der Stadt riefenhafte Ents drang, war das jüngste Kind der Familie, das im Alter von einem müssen. Wir vermuten, daß die Krankenhäuser nicht wahr, Herr schädigungssummen fosten. Stadtrat Mier bestritt die ver- Jahre stand, schon erstickt. Alle Wiederbelebungsversuche waren erStadelmann? auch Leute aufnehmen, die den Teufel was nach muteten Einflüsse, sondern sondern führte führte die Verzögerung darauf folglos. Auch ein vierjähriger Knabe war durch den Rauch schon Beschlüssen eines Parteitages der Sozialdemokratie fragen und zurück, daß man erst den Ausgang von anderweit schwebenden hart mitgenommen, doch konnte er durch einen Arzt nach längeren trok Schnapsboykotts den Junkern ihren Fusel wegtrinken. Welchen Prozessen auf Entschädigung privater Abfuhrunternehmer im Falle Bemühungen wieder ins Bewußtsein zurüdgerufen werden. Wert haben übrigens Schlüffe aus Bufallszahlen, die auf so der Einführung städtischer Regie abwarten wollte. Nachdem solle Hohen- Schönhausen. leinem Beobachtungsgebiet gewonnen sind, wie es erneut der Frage nähergetreten werden. Herrn Stadelmann in seinem Krankenmaterial zur Verfügung Schöneberg . steht!
Doch alle diese Bedenken, die bei einiger Ueberlegung jedem fofort auffallen mußten, haben nicht gehindert, daß mit Herrn Stadelmanns Erläuterungen seiner Krankenstatistik auch der den Säuferzahlen beigefügte finnlose Hinweis auf den Schnapsboykott von etlichen Zeitungen z. B. von Tageblatt" und" Boltszeitung"- als neueste Weisheit wiedergegeben und den Lesern als interessant" zur Beachtung empfohlen wird.
Bom Gerüft abgestürzt. Ein folgenschwerer Unfall ereignete fic geffern nachmittag 13/ Uhr am Haufe Ratiborftr. 19, wo gegenwärtig auf einem Hängegerüst Malerarbeiten ausgeführt werden. Als das Gerüst gestern um die angegebene Zeit ungefähr an der 4. Etage befestigt war, gab plöglich ein Seil nach. Von den auf dem Gerüst arbeitenden beiden Malern stürzte einer in die Tiefe, während es dem anderen gelang, sich an einem Fenster zu retten. Der Schwer, berlegte wurde in den Hausflur geschafft und sofort ein Arzt herbei gebolt, der die sofortige Ueberführung in das Krankenhaus anordnete. Wie man uns mitteilt, hat der Schwerverletzte 3/4 Stunden im Hausflur liegen müssen, ehe ein Krankenwagen feine Ueberführung in das Urban- Krankenhaus bewirkte. An dem Aufkommen des Verunglückten wird gezweifelt.
Was fordern und vertreten Sozialdemokraten im Gemeinderat? lautete das Thema, über das in einer gut besuchten Gemeindewäbler Auf der Tagesordnung der letzten Stadtverordnetenfizung stand versammlung Genosse Rein referierte. In seinen mit lebhaftem ein Antrag der sozialdemokratischen Fraktion, in dem der Magistrat Beifall aufgenommenen Referat übte der Redner u. a. auch icharfe erfucht wird, im Namen der städtischen Körperschaften Schönebergs Stritit an der Festießung der Wahlzeit von 5-6 Uhr. Diefe Zeit eine Petition an den Landtag zu richten, das Kommunulabgaben fei viel zu furz bemeifen, um eine ordnungsgemäße Wahlhandlung geiez dahin abzuändern, daß den städtischen Verwaltungen das Recht zu ermöglichen. Als Kandidat für die bevorstehende Wahl wurde eingeräumt wird, auf Einkommen bis zu 1500 Mart Genosse Fuhrmann aufgestellt. feine tommunale Gintommensteuer zu erheben. Dazu lag ein Antrag der liberalen Fraktion vor, der Reinickendorf.
wünschte, daß die Stufe von 900 Mark um einige Die Wahl der Arbeitgeberdelegierten zur hiesigen Drtsfranken. Stufen erhöht wird und die größeren Einkommen it ärfer zur Einkommensteuer berangezogen werden. taffe findet morgen Donnerstag, den 6. April, abends von weiter wünscht der Antrag ein gemeinsames Vorgehen der Gemeinden 7-8, 1hr, im Restaurant Sadau, Residensstr. 124, statt. Unfere Groß- Berlins. Nach eingehender Begründung des sozialdemokratischen Liste beginnt mit Fuchs und endigt mit Gen 3. Wir erwarten, Antrages durch den Genossen Bernstein und des liberalen An- daß unsere Genossen und Genoffinnen ihre Pflicht erfüllen und für trages durch den Stadtverordneten 8o bel wird der sozialdemo- lebhafte Wahlbeteiligung Propaganda machen. fratische Antrag, für den nur die sozialdemokratische Fraktion stimmt, abgelehnt. Der verwässerte liberale Antrag wurde alsdann mit großer Mehrheit angenommen.
Aus der weiteren Verhandlung ist erwähnenswert, daß einem Antrag auf Beschränkung der Sonntagsarbeit au gestimmt wurde.
Ungültige Gemeindevertreterwahl.
Auch eine Wahl! Die auf den 3. April d. J., mittags 12 Uhr, im hiesigen„ Seefchlößchen" für die 3. Klaffe anberaumt gewefene Neuwahl zur Gemeindevertretung hat ein unerwartetes Resultat gehabt. Die Kandidaten der vereinigten„ Patrioten" und Hausagrarier find mit 137 Stimmen glatt gewählt worden. Von den Gegnern, Bei der Ersatzwahl zur Gemeindevertretung von Tegel am dem liberalen Ortsverein sowie den fozialdemokratischen Wählern Auf den Selbstmord einer Frau deutet ein Fund hin, der gestern 27. April 1909 war der Genosse Arendsee mit großer Mehrheit ge- wurde auch nicht eine Stimme abgegeben. Und das kam so. Der morgen am Bethaniemufer gemacht wurde. Dort lagen am Rande des Kanals ein Regenschirm mit gebogener Strüde und ein schwarzer wählt worden. Zwei Bamte flagten auf ungültigkeit der Wahl, Gemeindevorsteher Kühn ließ den Wahlborstand auf, folgende Weise des Kanals ein Regenschirm mit gebogener Strücke und ein schwarzer indem sie namentlich geltend machten, daß ein„ Angesessener" damals wählen: Er schlug zu den Stimmen der persönlich anwesenden Samtbut mit zwei weißen Flügeln und schwarzem Bande. Eine Leiche wurde bisher noch nicht gefunden. Der Hut stammt aus einem bätte gewählt werden müssen, Arendsee aber Nichtangefeffener ge. Wähler noch sämtliche Vollmachten", die zu prüfen er sich gar nicht und erreichte ſo, daß für die von Geschäft in der Hagelberger Straße. wesen sei. Wenn er auch zu einem Hundertstel als Miteigentümer erst die Mühe nahm, den Liberalen und Sozialdemokraten vorgeschlagenen Bei von dem Hause des Gastwirts Rentner grundbuchlich eingetragen ge( darunter 77 persönliche) und für die Beisitzer wesen sei und eine entsprechende Quote der Anzahlung Rentners fizer 114 diesem zahlte, so wäre das nur zum Scheine geschehen. Ein wirk- der Schwarzen" 172( darunter nur 53 persönliche) Stimmen abges Zweitens sei die Wahlzeit geben wurden. Angesichts des Umstandes, daß die übergroße Zahl liches Befißrecht hätte A. nicht gehabt. der„ Vollmachten" von in die Wählerliste hineingeschwindelten zu gering bemessen gewesen. Der Kreisausschuß erklärte die Wahl Arendfees für ungültig, Forensen herrührte, glaubten die Liberalen und Sozialdemokraten weil er nicht als wirflicher Angefeffener gelten könne. diefer Vergewaltigung gegenüber keinen wirkungsvolleren Protest
Rüdsichtslosigkeit gegen einen verunglückten Arbeiter. Vor einigen Tagen hatte sich auf dem Neubau des Frauengefängnisses, Barnim und Weinstraßen Ede, der von dem Unternehmer Otto Carl aus geführt wird, ein Unfall ereignet. Ein Teil der zweiten Rüftung in der ersten Etage stürzte in dem Moment ein, als der Hilfe arbeiter eine Tracht Steine hinwarf. Die Ursache des Einsturzes ist vorläufig nicht festgestellt. Der auf der Rüstung arbeitende Maurer sowie der Hilfsarbeiter fielen samt dem Kalkkasten und dem übrigen Material bis nach Parterre, da die erste Abdeckung in der ersten Etage fehlte. Eigentümlich mußte es berühren, daß der Bolier, der ein Bruder des Unternehmers, tönigl. Hof- Maurer und Zimmermeisters Otto Carl sein soll, es verantworten fonnte, daß er den berunglückten Maurer, der eine große Fleischwunde in den Weich teilen des Unterförpers bei dem Unfall davongetragen hatte, alvei Stunden in der Baubude liegen ließ, was aufs fchärffte gerügt
werden muß.
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Die
Der Bezirksausschuß als zweite Instanz erhob noch einmal Be- einlegen zu lönnen, als daß sie sich famt und sonders der Stimme weis über die Eintragung A.3 als Miteigentümer und erklärte dann enthielten. Die trotzdem unter zeitweise ohrenbetäubendem Lärm unter Aufhebung der Vorentscheidung die Wahl des Genoffen vorgenommene Wahl ergab das oben angegebene Resultat. Unter anderem führte er aus: Die Wahl ist übrigens, von anderen Protestpunften abgesehen, schon Arendfee für gültig. bloße Eintragung in das Grundbuch würde allerdings nicht genügen, barum ungültig, weil der Gemeindevorsteher Kühn in der Wahl A. als Angesessenen im Sinne der Landgemeindeordnung erscheinen bekanntmachung anzugeben vergessen hatte, wieviel Angefeffene in au laffen. Es sei erforderlich, daß ein Besigtum von recht der dritten Abteilung gewählt werden mußten. lich gesicherter Dauer vorhanden sei. Hier frage es fich nun, Potsdam . Im Wintergarten hat Don, der sprechende Hund, feinen Einzug ob durch Rebenabreden A. im Besitzrecht so beschränkt fei, daß ein Aus der Stadtverordnetenfißung. Die Wafferabgabe der städti gehalten. Er sagt hier die sechs bis acht Lautgruppen, die mehr Besitztum von gesicherter Dauer nicht angenommen werden könnte. fchen Wasserwerke hat im Sommer 1910 bis zu 10 000 Subikmeter oder weniger an menschliche Worte erinnern, auf. Zweifellos liegt Diese Frage aber sei zu verneinen. Denn die neue Beweisaufnahme betragen. Zurzeit liefert Werk I 4500 und Werk II 7000 Stubithier eine bisher nie so sicher beobachtete Erscheinung vor, die von habe ergeben, daß der Gastwirt Rentner sich nicht vorbehalten meter, zusammen also 11 500 tubifmeter in 24 Stunden. Da die wissenschaftlichem Intereffe ist. Daß der Hund, der ein sonst nur habe, jederzeit die Müdauflaffung fordern zu fönnen. Man sei fich maschinellen Förderungseinrichtungen auf Werk II im vorigen bei Vögeln bekanntes Lautnachahmungsvermögen befißt, damit nun nur darüber einig geworden, und dies sei auch schriftlich figiert, daß Jahre genügend erweitert worden sind, macht sich hier die Erweite auch spreche, ist freilich ausgeschlossen. Unter der Zodung fressa.nur auch„ spreche", ist freilich ausgeschlossen. Unter der Lockung freiſa. feinen Befiganteil am Hause nicht oder nur im Einverständnis rung der Fassungsanlage notwendig, um eine weit größere Wasser lischer Belohnungen„ plappert" er bestenfalls. Prof. Bosseler bom Hamburger Zoologischen Garten hat ihn vor längerer Zeit beob- mit Rentner weiter veräußern dürfe. Im übrigen habe der Erwerb masse liefern zu können. Die Kosten in Höhe von 15 000 M. wurden bewilligt. Für die Herstellung von drei Tiefbrunnen auf dem achtet, aber nichts von Erheblichkeit herausgebracht. Die glücklichen des Miteigentums nur eventuell rückgängig gemacht werden sollen, städtischen Grundstück Leipziger Str. 10 3weds Klärung der UnterBesitzer werden jedenfalls aus der Vorführung mehr herausbringen. wenn vielleicht durch eine spätere Hypothekenregulierung aus dem grundwasserverhältnisse sind 3000 M. bewilligt worden. Da dieser -Das übrige Programm macht uns zwar nicht mit weiteren Miteigentum Schwierigkeiten entstehen sollten. Unter den ob Betrag nicht zureicht und bereits überschritten worden ist, werden Raritäten bekannt, dafür aber mit lauter vorzüglichen Qualitäts- waltenden Umständen müsse Arendsee als Angefeffener an 1000 M. nachbewilligt.- Der Wohltätigkeitsverein erhielt bisher Leistungen auf bekannten Gebieten. Die amerikanischen Kunstschüßen eine städtische Beihilfe von 900 M., diese wird auf 1500 m. erhöht. find sicher so wenig zu überbieten wie die radfahrenden Komödianten, gesehen werden und seine Wahl sei gültig. die halsbrecherliche Bravourftüde vorführten. Neben einer spanischen das Oberverwaltungsgericht zu befinden hatte. Die Gegner legten Revision ein, über die gestern( Dienstag) Seit 1882 hatte der Verein auch von der Armendirektion 600 m. jährlich erhalten, die jest in Wegfall gekommen find. Der Verein Charaktertänzerin( Dterita) bertraten die Kunst der hüpfenden Beine zwölf fchlante Engländerinnen, die die Ueberlegenheit der Genosse Arendsee wurde durch Rechtsanwalt Dr. Karl Lieb. hat zurzeit ein Vermögen von 52 400 M., das im Falle seiner Auflösung der Stadt zufallen würde. Der Etat für das neue Ver Sofenrode( für solche Zwede) aufs beste bewiesen. Famos dressierte necht vertreten, der in eingehenden Rechtsausführungen darlegte, waltungsjahr balanciert mit 7 182 970,87 M. In ihm ist u. a. ein Doppelponies führte Miß Marquis vor. Geschmeidigkeit und daß die Vorentscheidung des Bezirksausschusses zutreffend sei. Posten bon 25 000 M. für Vorarbeiten zum Rathausbau, welcher in Sicherheit eines Jongleurs und noch dazu anmutige Lustigkeit ents Das Obervertvaltungsgericht entschied, daß die Vorentscheidung einer besonderen Vorlage nachbewilligt werden soll, enthalten.- faltete der wirklich große eiland". Japaner zeigten die Biel - aufzugeben und die Entscheidung des Kreisausschusses wieder her- Die ausscheidenden Stadträte Scheinert, Dahlweit, Wernid, Edert, feitigteit ihrer artistischen Künste und die Ueberlegenheit ihrer reiz austellen, die Wahl Arendfees also für ungültig zu erflären sei. Wolters wurden wieder, für den Stadtrat Böhme der Stadtbera bollen Koftime und Dekorationen. Sogar die deutsche Literatur Der Bezirksausschuß habe übersehen, daß es für die Frage, ob ordnete Herzberger gewählt. Mit der Wahl des letzteren find nuns gab ihre Karte ab: Herr Roda Roda erzählte einige nette Schnurren, darunter eine von einem automatischen( alfo wirklich jemand Angesessener im Sinne der Landgemeindeordnung fei, wefent- mehr acht Stadtverordnetenfiße unbefeht. gerechten) Justizklavier, an dem der Erfinder aber noch nachträglich lich auch darauf ankomme, ob der Betreffende nicht nur ein Besizeins für bessere Streise und eins für Sozial- recht an einem Grundstück habe, sondern daß dieses Besitzrecht auch 8, Uhr bei Neidhardt, Görliger Straße 58: Situng( Vortrag). Gäste zwei Bedale hemotraten anbringen mußte. ein dauerndes gegenüber der Gemeinde sei und wiltommen. Wer ist der Tote? Auf dem Anhalter Bahnhof vergiftete sich fein solle. Würdige man in der Beziehung die Beugenausfagen Montagnachmittag ein unbekannter Mann, der wahrscheinlich kurz vor dem Bezirksausschuß, wozu der Revisionsrichter ein Recht habe, vorher hier angekommen war. Ein Bahnhofsarbeiter fand ihn gegen dann sei kein gweifel, daß hier bei der Uebertragung des Eigentums8 Uhr nachmittags in einem Klosettraum tot auf. Neben dem Zoten anteils von vornherein nicht beabsichtigt gewesen sei, daß Arendsee stand eine Flasche. Sie enthielt noch einen Rest einer Flüssigkeit, in ein dauerndes Besigverhältnis gegenüber der beren Art noch nicht festgestellt ist. Die Leiche und die Flasche Gemeinde treten follte. Sondern es sei danach nur be- tft ein Buchstabe und eine Zahl als Mertzeichen beizufügen. Briefliche Antwort wurden beschlagnahmt. Der Unbekannte ist 25-30 Jahre alt, hat zweckt worden, vorübergehend für den Zweck der Wahl die Qualiblondes Haar und einen Anflug von Schnurrbart und trug einen filation des Angesessenen zu begründen. Das genüge nicht. Blauen Stammgarnanzug und einen Gummimantel. Er scheint von Bürich gekommen zu sein.
Rigdorf.
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Vorort- Nachrichten.
Genosse Mag Knebel, der zweite Staffierer des Wahlvereins, ist in der Nacht zum Dienstag gestorben. Die Parteiorganisation des Drtes verliert in dem Verstorbenen einen der rübrigsten und eifrigsten Genossen. Die Beerdigung findet am Donnerstag nachmittag 1/25 Uhr statt. Näheres im morgigen Inferat. Eichwalde .
Ueber den Antrag des Magiftrats, zur Einrichtung einer eigenen Drnderei 10 000 M. in den Etat einzustellen, entBei der am Sonntag erfolgten Stichwahl zur Genteindeberspann sich bei der Etatsberatung am Freitag noch eine lebbafte Debatte. Stadtv. Busty( Soz.) erklärte, gegen die Sache an sich tretung erhielt der Mischmaschkandidat 110, unser Genosse König nichts einwenden zu wollen. Die jezt vom Magiftrat überreichte 91 Stimmen. Die Gegner haben mit den schofelsten Mitteln geErgänzungsvorlage zeige aber, daß dieser den deutschen Buchdrucker- arbeitet und dabei tüchtig mit dem roten Lappen geschwenkt. In Zarif außer acht lassen will. Das dürfe auf keinen ihrem Flugblatt hieß es:" Es gilt, den Ansturm der roten InterFall geschehen; dazu tönne die Stadtverordneten - Versammlung nationale, einer Bartei, die Thron und Altar stürzen will, einer nicht die Hand bieten. Die Anerkennung des von Arbeit- Partei, die alles was einem Deutschen heilig ist, in den Schmus gebern und Arbeitnehmern des Buchdruckgewerbes vereinbarten zieht, abzuweisen!" uflv. Der Erfolg war, daß alle Beamte, Staats- und GemeindeTarifs muß für die städtische Druderei eine Selbstverständlichkeit fein. Mehrere bürgerliche Stadtverordnete sprachen teils für die arbeiter zur Stichwahl kommandiert und zum Teil durch Drohungen Borlage, zumeist aber dagegen, aus der bekannten Furcht für die gezwungen wurden, den gemeinsamen Kandidaten aller Existenz der Privatdruckereien heraus. Nachdem Oberbürgermeister bürgerlichen Parteien zu wählen. Daß alle SechsdreierKaiser hoch und teuer versichert hatte, daß legere Befürchtung Rentiers und Grundbefizer in Sorge um ihr fauer erunbegründet sei, da man nur die Stanzlei entlasten und übersicht worbenes Bermögen die Sozialdemokratie niederstimmen lichere Vorlagen den Stadtvätern aushändigen wolle, wurde auf würden, war vorauszusehen. Antrag der Sozialdemokraten die Vorlage einer gemischten Sommisfion überwiesen; diefer gehören u. a. auch die Genossen Bermuth und Wuzky att. Ueber die Folgen Ser Schundliteratur sprach in der letzten Das Kapitel Gewerbliche Unternehmungen weist Mitgliederversammlung des Wahlvereins Genosse Georg Udo. Der eine Einnahme von 2040 000 m. und eine Ausgabe von 180 100 m. Vortrag wurde mit Beifall aufgenommen. Hierauf wurde beschlossen, aus; bas ergibt einen Gewinn bon 1860 000. Die städtischen am 1. Mai bormittags eine Versammlung abzuhalten, nachmittage einen kleinen Ausflug und am Abend die Feier zu veranstalten. Gewerbebetriebe find also auch in Rigdorf die melkende Kuh. Diejenigen, welche am 1. Mai feiern, sind nicht verpflichtet, zum Fonds beizusteuern. Aufgenommen wurden sechs neue Mitglieder, darunter eine Genoffin, Ober- Schöneweide.
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Lese und Diskutierklub„ Süd Oft. Heute Mittwoch, abends
Briefkaften der Redaktion.
Die furistische Sprechstunde findet 2indenstraße 69, born vier Treppen & ahrstuhl, wechentäglich von 4% bis 7½ Uhr abends, Sonnabends
von 4½ bis 6 Uhr abends statt. Jeber für den Briefkasten bestimmten Anfrage wird nicht erteilt. Gilige Fragen trage man in der Sprechstunde vor.
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2. Seefeld , Pankow . Regelmäßig beschneiden laffen. Herzberg ftraße 7-8. Unverständlich. Did- Schweben. Die Firma ist uns nicht bekannt. In der Regel hört mit der Einsendung der verlangten 10 Mart jede Geschäftsverbindung auf. Daher Hände weg!-G. D. 175. Donnerstag, abends 20 Uhr, Rigdorf, Hermannstr. 160 bei Weihe. Radece. Am 25. Januar 1907. B. A. R. V. 92. Benden Sie sich an Paul Bipper, Rigdorf, Friedelstr. 26, oder Frisch Auf", Brunnenstraße 35. 3. O. 23. 50. Die Bibliothek des Berbandes der Maler dürfte Shrem Zwede entsprechende Bücher führen, Melchiorftr. 28, part. E. 2. 192. Die Bant ist uns nicht bekannt. Ihrem Zwede dürften Staats- oder Kommunalanleihen entsprechen. B. 2. 1./3. Ueber Preis und Fabrzeiten erhalten Sie unentgeltliche Auskunft auf der amtlichen Ausfunftsstelle Bahnhof, Alexanderplatz 4. So im allgemeinen nicht zu beantworten. O. J. 62. 8um Abdruck der ganzen Gesetzesvorschrift .. 64. Ja. D. G. 43. Ja, wenn das reicht der Raum des Brieffaftens nicht aus. R. H. 100. Sie persönlich erscheinen Geld aus Ihren Mitteln herrührt. nicht haftbar. Grabert. Vom Tage der Jnvalidität, wenn die Un meldung binnen Jahresfrist erfolgt. E. St. 63. 1. Nein. 2. Das ist bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres möglich. 3. Nein. 4. Sa. Patient Buch. Von welchem Gelek? In der Regel können wir den Ge fetestert Raummangels halber nicht abbruden. Es ist daber zwedmäßig, $. 2. Steglių. Nein. die Tatsachen, auf die es ankommt, mitzuteilen. 8. 33. Ja, fofern der Aufenthalt länger als drei Monate andauert.
Waferstands.Nachrichten
am feit
3.4. 2.4.
Bafferstand
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3.4.
2.4.
cm cm ¹)
238+5
245 160
+1
Beestow Beser, Münden
186
0 0
Minden
5-15 74
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167
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, Marimiliansau 406 241
295
58
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143
312
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181
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Fall.
Der Titel 1 des Kapitels Beranstaltungen und Ein richtungen enthält die städtischen Märkte. Die Beratung des felben führte zum soundsovielten Male zu den webleidigen Klagen der bürgerlichen Stadtverordneten über Schädigungen der fleinen Geschäfts. Leute usw. usw. Beim Titel Müllabladeplag fragte Stadtv. Thurow( Soz.) den Magistrat, warum immer noch nicht die in Ein Kind erstickt. Ein schweres Brandunglüd, bei dem ein ber Deputation befchloffene le bernahme der Müllabfuhr feines Kind den Tod fand und ein zweites schwer verletzt wurde, Berantwortlicher Redakteur: Albert Wachs, Berlin . Für den Inferatenteil verantw.: Th. Glode, Berlin . Druck u. Verlag: Vorwärts Buchdruderei y. Verlagsanstalt Paul Singer u. Co., Berlin SW
Unterbegel.
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