haffer Gegenfandidat gegenübergestanden, so daß aus denselbeit p Daß die Zeche selber die Fälschung vorgenommen oder den Gründen wie in Berlin IV die Wahlbeteiligung eine beträchtlich Arbeiterausschuß mobil gemacht habe, hat Genosse Hoffmann also Ein Erfolg der Aufständischen. geringere gewesen sei. Da nun aber die" Rheinische 3tg." diesen nicht gesagt. Er konnte es auch nicht sagen, da dafür Beweise wird, haben die Aufständischen Papaiquiaro ein Washington , 19. April. Wie dem Staatsdepartement gemeldet Stimmenrudgang des Zentrums als eine schwere ultramontane natürlich nicht zu erbringen sind. So unvorsichtig, etwas Der- genommen. Die Verluste auf beiden Seiten beziffern sich auf Schlappe bezeichnet habe, habe es jest bei dem Berliner Wahl artiges selbst au inszenieren, ist natürlich keine Zechenverwaltung mehr als 100 Mann. ausfall die sozialdemokratische Kritik der Sozialdemokratie einfach aurüdgegeben. Besonders viel tut sich das Zentrumsblatt darauf zugute, daß die Rheinische 8tg." nicht einmal gemerkt habe, daß der Wortlaut der Kritik mit den derzeitigen Auslassungen der Rheinischen 3tg." wörtlich übereingestimmt habe.
Wenn später die genannten Sicherheitsmänner ihre Er flärungen eingeschränkt oder teilweise zurüdgenommen haben, so konnte Hoffmann schon deswegen davon keine Mitteilung machen, da ihm weder bekannt war, daß eine solche Erklärung später beröffentlicht worden ist, noch auch, wie dieselbe auftande gekommen ist.
Aus der Partei.
Kulturarbeit im Often.
Auf diesen Triumph braucht sich das Kölnische Zentrumsblatt Durch intensive Agitation ist es den Genoffen in Danzig nun wirklich nicht allzu viel zugute zu tun. Waren doch die AusStadt gelungen, im legten Quartal die Mitgliederzahl um 222 zu laffungen nicht weniger als drei verschiedenen Nummern erhöhen. Der dortige Sozialdemokratische Berein zählte am der Rheinischen 3tg." entnommen und jasweise derartig zuSchluffe des ersten Quartals 1911 1406 Mitglieder. Bis zur sammengestoppelt, daß es begreiflich ist, daß unser rheinisches Bruderorgan seine ehemaligen Worte nicht mehr wiedererkannte. Reichstagswahl hoffen die Genoffen, noch das zweite Tausend Mitglieder voll zu machen. Auch eine an den beiden letzten Sonntagen Was aber den Aprilscherz vollends deplaciert erscheinen läßt, ist Paris , 19. April. In einer offfziösen Beitungsnotiz wird er vorgenommene Haus agitation zur Gewinnung von Abonnenten der Umstand, daß der Wahlausfall in Koblenz - St. Goar im Ernste flärt, daß es augenblicklich noch unmöglich fei, au fagen, ob eine für die Volkswacht" war von bestem Erfolge begleitet. Es gelang, gar nicht mit dem Ergebnis der Berliner Grfahwahl verglichen Expeditionsfolonne nach Fes entsandt werden müsse oder der Volkswacht" 620 neue Abonnenten zuzuführen. Ein werden kann. In Koblenz - St. Goar gingen nämlich die Zentrums- nicht. Sollte die Lage in Fes verzweifelt erscheinen und das erfreuliches Zeichen, daß die Sünden der schwarzblauen Reaktionäre stimmen von 19 237 auf 11 462 zurüd, also um mehr als ein Leben der französischen Instrukteure und der Europäer gefährdet in den Domänen der Junker verständnisvoll gewürdigt werden. bolles Drittel, während die sozialdemokratische Stimmen- sein, so werde Frankreich feinen Augenblid zögern, Silfe zu zahl in Berlin IV bei Anrechnung der beträchtlichen Verminderung leiften. Die Expedition, welche ohne jeden Hintergedanken unters der Zahl der Wahlberechtigten sich kaum um ein Achtel ver- nommen würde, werde in internationaler Hinsicht feinerlei Ju Paris ist vor einigen Tagen die Genoffin Wanda mindert hat. Es kommt noch hinzu, daß der größte Teil der Schwierigkeiten hervorrufen können, weil alle fremden Re- Cenzarqua Wojnarowsta gestorben. Sie gehörte zu der Wähler, die sich diesmal der Wahl enthielten, sicherlich aus solchen gierungen wüßten, daß die Politik Frankreichs in Maroffo ehrlich Schar jener, die als erste bie revolutionären fozialistischen Ideen unter Bersonen bestand, die fich durch eine Abstimmung Nachteilen aus- und aufrichtig sei und von der Algecirasatte und den mit ver- die Arbeiter in Bolen trugen. Im Jahre 1879 wurde fie in Warschau zusehen fürchten fonnten, da ja infolge der eigenartigen Situation schiedenen Mächten abgeschlossenen Verträgen nicht abgehen werde. die Wahl diesmal geradezu zu einer öffentlichen geworden tvar. Ein solches Moment spielte aber für die Wahl von KoblenzSt. Goar natürlich nicht die geringste Rolle.
Der Aprilscherz des Kölner Lotal- Anzeigers" war also so geistvoll, wie man das von der Zentrumspresse dieses Schlages nur
erwarten kann!
Der Ordensschwindel.
Der Tod einer Kämpferin.
verhaftet und verbüßte eine langjährige Kerkerstrafe. Dann be gannen für sie die Qualen des Flüchtlingslebens. Sie ging nach Baris und war hier als Schriftstellerin für ihre Ideen tätig. Stets Paris , 19. April. Die Untersuchung der Angelegenheit mit der Entwickelung der sozialistischen Bewegung fortschreitend, des Ordensschwinders hat ergeben, daß einige Setre- fchloß fie fich bei entstehen der Sozialdemokratie Russisch- Polené täre von Deputierten sich der Namen dieser Deputierten be- und Litauens dieser Partei an( in den neunziger Jahren) und ver dienten, um Auszeichnungen für andere zu erhalten. Mehrere trat sie eine Zeitlang im internationalen sozialistischen Bureau. teilten mit Valensi die Summen, die von den Bewerbern Gleichzeitig arbeitete fie auch nach Sträften für die proletarische Begezahlt wurden. Valensi bediente sich gleichfalls der Namen wegung in Frankreich , wo sie sich der Gruppe der Guesdisten anschloß. Unter den schweren Lebensbedingungen des Egils blieb Gegewisser Deputierter, um Diplome des tunesischen Ordens Nicham Iftikhar zu erlangen, die er nach Bedarf weiter ber- fin Bojnarowska stets die aufopfernde und treue Mitkämpferin noffin taufte. Sein Mitschuldiger Clementi lieferte ihm gefälschte des Proletariats. Ehre ihrem Andenken. Diplome für 2000 bis 5000 ranes. Ein Mandat durch das Los. Diplome für 2000 bis 5000 Francs.
Zur Verlegung des Beichtgeheimnisses im Vatikan . Die Angelegenheit des aus der römisch- katholischen Kirche ausgetretenen Jesuitenpaters Berdesi, über die wir am Sonntag berichteten, zieht, wie aus Nom gemeldet wird, immer weitere Streife. Während Don Verdeft in öffentlicher Erklärung gegen den Pater Becarelli die Anschuldigung des Bruchs des Beichtgeheimnisses Im Verlauf der Untersuchung erklärte der berhaftete Bor furzem starb der einzige Vertreter unserer Partei in der aufrechterhält, kündigt der Offervatore" die Verleumdungsklage des Leiter der Diplomatischen Revue" Meulemans, er habe ersten schwedischen Kammer, der Genosse Blomberg . Baters Becarelli gegen Werdeft an. Verdeft veröffentlicht das folgende Schreiben: auf die Aufforderung zahlreicher Personen, insbesondere Er war erst bei den letzten Wahlen für den Streis Gefle gewählt. Nach ihm hatten ein Konfervativer und der Genosse Widmann,
Als Beichtvater Becarelli auf Befehl des Papstes von mir zweier Freunde aus Holland und der Direktoren eines der Hauptkaisierer der schwedischen Partei, eine gleiche Anzahl eine förmliche geheime und schriftliche Denunziation ſeiner beutschen Provinztheaters hin, welche Auszeichnungen zu Stimmen. Zwischen diesen beiden mußte nun das Los entscheiden, modernistischen Freunde verlangte, wandte Berdest sich in der erhalten wünschten, mit Valensi darüber gesprochen, mit dem wer der Nachfolger Blombergs werden sollte. Diesmal war Fortuna Beichte an den hohen Geistlichen Monsignore Biandi er in engen Beziehungen stand. Valensi habe versprochen, gerecht, denn das Los entschied für unseren Genoffen, so daß uns Eagliefi um Rat. Der Monsignore machte feinen Hehr feinen Einfluß geltend zu machen, und ihm einige Tage bas einzige Mandat in der Kammer der Edlen" erhalten blieb. aus dem Efel über das Vorgehen gegen Verdefi, fagte barauf zwei Diplome übergeben, in denen die beiden aber, als Briefter müffe Verdefi gehorchen. Ich ge- Holländer zu Offizieren der Akademie ernannt wurden. Horchte, weil ich mich erst im Anfangsstadium des Meulemans beteuerte feinen guten Glauben; er habe Zweifels befand. Schon zwei Monate später hätte ich die Kraft nicht vermutet, daß die Diplome gefälscht oder gestohlen befeifen, zu antworten, daß die Furcht vor einer Todsünde mich sein könnten. nicht zum Berrat meiner Freunde verleiten fönne. Ich bin heute froh, das meinen Freunden zugefügte Unrecht gutmachen zu können, indem ich die schändlichen Mittel bekanntgebe, deren die Stirche sich bediente, um mich zu fnechten!"
haften.
I
In Jena tagte an den beiden Ostertagen eine Konferenz der Thüringer Jugendausschüsse, an der sich 36 Ausschüsse, vertreten Die Unterschleife im Auswärtigen Amt. durch 40 Delegierte, beteiligten. Außerdem hatten die Zentralstelle Paris , 19. April. Der Untersuchungsrichter verhörte in Berlin und mehrere Parteiorganisationen Thüringens Vertreter gestern den Architekten Chébanne wegen des Verschwindens geringens gab Schumann- Jena . Der Bentralstelle sind jetzt entsandt. Den Bericht der Jugendzentralstelle Thüwisser Teppiche und sodann über die Rechnungslegung über 30000 Fr. 38 Drte angeschlossen; das lehte Jahr brachte der Thüringer für Arbeiten im Wiener Botschaftspalais, für die der Unternehmer Jugendbewegung einen erfreulichen Aufschwung. Die Tätigkeit der feinerzeit nur eine Rechnung von 17000 r. eingereicht hatte, wovon Bentralstelle beschränkte sich vorläufig darauf, das Arbeitsfeld er übrigens nur 8000 Fr. erhielt. Auch zahlreiche andere Fälle gründlich kennenzulernen. Ueber den gegenwärtigen tamen zur Sprache. Da die Erklärungen Chédannes ungenügend Stand der Jugendbewegung in Deutschland sprach untreuungen im Ministerium des Aeußern und ließ ihn vermit Fragen der Organisation und Agitation. Die Konferens arbei waren, beschuldigte ihn der Richter der Mitschuld an den Wer- Peters- Berlin. Am zweiten Verhandlungstage beschäftigte sich die Konferenz beschlossen wurde, die Bezeichnung Zentralstelle für Thüringen" tete ein Regulativ für die Thüringer Zentralstelle aus, wobei in Jugend- Agitationsbezirk für Thüringen " umzuwandeln. Die Frage der Beitragsleistung wurde nach äußerst lebhafter Diskussion durch einstimmigen Beschluß geregelt. Die Einrich= tung eines Mitteilungsblattes wurde einstimmig abgelehnt, da der Nutzen vorläufig die Kosten nicht lohnen würde. Dagegen soll der Zentralstelle in Berlin die Anregung gegeben werden, ein Korrespondenzblatt für die Funktionäre in der Jugendbewegung Deutschlands zu schaffen. Die Borschläge für den Jugendtag, der zu Pfingsten in Weimar stattfindet, wurden angenom men. Die Konferenz im Jahre 1912 findet wieder in Jena statt. Als Vorsitzender des Agitationsbezirks für Thüringen wurde Schumann- Jena , als Staffierer Ties- Jena gewählt. Den Schriftführer und die zwei Peisiger wählt der Ausschuß, dem der Vorsitzende angehört. Der nächste Jugendtag soll im Jahre 1912 in Ilmenau abgehalten werden.
Die Wahlparole der bayerischen Konservativen. Am Dfterdienstag tagte in Nürnberg die Generalberfammlung der konservativen Partei Bayerns . In der Hauptsache wurde der Verfuch gemacht, die Finanzreform als nationale Eat" zu verteidigen, wobei fich der Führer der Konservativen, Freiherr fei Armut- ein Märchen! Als er die Frage der Erbschaftssteuer v. Ebner, den schlechten Scherz leistete, zu behaupten, in Deutschland berührte, meinte er, nach ihrer Annahme wäre es leicht möglich gewesen, daß bei einem Todesfall die Hinterbliebenen mehr Trauer über das Eingreifen der Steuerbehörde, als über den Verstorbenen Chédanne gilt als sehr reicher Mann und als einer der empfinden müßten. Er gab damit eine neue Juustration zu dem hervorragendsten Künstler seines Fachs. Als Verdachts rührenden Kapital bom agrarisch- tonfervativen Familienfinn! moment gegen Chédanne wird die Tatfache angesehen, daß er im Den Liberalen wollen die Konservativen bei den nächsten Dezember vorigen Jahres Hamon 200.000 Frank lieh, um dessen Reichstagswahlen eine Abfuhr bereiten. Es wurde eine Resolution Raffenabgänge zu deden. Ferner melden die Blätter, daß eine Anangenommen, in der es heißt, die nächsten Reichstagswahlen erforderten„ ein treues Zusammenstehen aller national und monarchisch zahl loftbarer Tapisserien, die dem Ministerium des Auswärtigen gesinnten Barteien". Jede rechtsstehende Bartei löne im Kampfe gehörten, verschwunden sind und Chédanne auch in diefe Angelegen gegen den Umstura auf Unterstügung durch die bayerischen Kon- heit verwickelt sei. Chédame hat gegen die verschiedenen Bes ferbatiben rechnen. Die wahrheitswidrige und verhegende schuldigungen energischen Einspruch erhoben. Agitation des Liberalismus" gegen die Reichsfinanzreform und bie Konservativen babe jedoch bei diefen eine tiefgehende Er bitterung herborgerufen. Es müsse demnach zurzeit als ausDie Trennung von Staat und Kirche. gefchloffen gelten, daß konservative Wähler einer Parole der Paris , 19. April. Der New York Herald " meldet aus Führer zugunsten eines eines liberalen Kandidaten Folge leisten gissabon, daß die Erregung unter der Landbevölkerung würden. Der Wahlverein der bayerischen Konservativen würde feinen politischen Freunden die Unterstügung eines liberalen Standi daten nur dann empfehlen fönnen, wenn er feine monarchische und nationale Gesinnung deutlich" fundgebe, eine Bekämpfung der Konservativen mit Hilfe der Sozialdemokratie oder zu deren Gunsten entschieden und unzweideutig abgelehnt habe und wenn im Wahl tampfe gegenseitige Unterstützung geleistet werde.- Schließlich wird empfohlen, in Bayern in möglichst vielen Kreisen selbständige Conservative Kandidaten aufzustellen.
Eine Berichtigung folgenden Inhalts geht uns zu:
über die in fünf Tagen in Aussicht stehende Trennung von Staat und Stirche immer größere Dimensionen annimmt. In verschiedenen Bezirken plant man große Manifestationen. Die Bewohner des Nordens von Portugal , die besonders firchlich gesinnt sind, stehen einer Trennung von Staat und Kirche äußerst unsympathisch gegen über. Eine offizielle Note des Justisministers sucht die Be völkerung zu beruhigen, indem sie erklärt, daß in religiöfen Dingen die größtmöglichsten Freiheiten gewährleistet werden follen und daß auch den Priestern für ihre amtliche Tätigkeit nicht die geringsten Vorschriften gemacht werden würden. Ferner wird die Hoffnung ausgesprochen, daß die Trennung von Kirche und Staat ohne Opposition der Bevölkerung vor sich gehen wird.
England. Eine Dauerfitung.
In Nr. 72 des Borwärts" vom 25. März, 1. Beilage, Seite 2, heißt es in dem Bericht über die Rede des sozialdemoIratischen Abgeordneten offmann im Landtage zum Etat der Berg, Hütten- und Salinenverwaltung, nicht einmal Sozial. demokraten , sondern die Hirsch- Dunderschen Sicherheitsmänner und Arbeiterausschußmitglieder der Zeche Königsgrube hätten London , 19. April. Das llnterhaus hielt bis 4%, Uhr gegen eine gemeine älschung der 3ce protestiert. Die Behauptung, die Rechenverwaltung habe in der fraglichen morgens Sigung, um die Debatte über die erste Staufel der Angelegenheit eine Fälschung begangen, ist unwahr. Der Ab- Parlamentsbitt abzuschließen. Die Annahme crgeordnete hat diese Anschuldigung erhoben auf Grund einer von folgte mit 148 gegen 78 Stimmen.
Soziales.
Ein Fehlspruch.
Gesegesunkenntnis des Nigdorfer Gewerberichters, Magistratsassessors Dr. Waregth, liegt vor bei einer Entscheidung, die ges nannter Here unter dem 3. April in einer Sache Sch. gegen R. 20. 1. 1911 erlajien hat.
ihm verlesenen in Nr. 48 des Hirsch- Dunderschen Organs Der Bergarbeiter" veröffentlichten Weitteilung giveier Arbeiterausschußmitglieder unferer Zeche. Es wird darin behauptet, lettere hatten die Unterschrift zu einer vom gesamten Arbeiterausschuß in der Presse veröffentlichten Erklärung, die sich gegen ein vom Washington , 18. April. Präsident Taft hat mit den Boralten Bergarbeiterverband herausgegebenes Flugblatt richtet, sitzenden der Senats- und Abgeordnetenbauskommiffionen für die lediglich auf Grund der auf sie von der Rechenverwaltung ge- auswärtigen Angelegenheiten Cullom und Sulzer Besprechungen übten Beeinflussung geleistet. In der Tat ist, wie auch in Nr. 49 über die 2age in Megiko gehabt. Cullom war der Ansicht, daß des Bergarbeiter" in einer Berichtigung mitgeteilt ist, die zurzeit ein Grund zu einer Intervention vorliege; ebenso verbetr. Erklärung ohne jegliches Butun der Verwaltung ein fprach Sulzer , daß der Kongreß nicht voreilig handeln werde. Sulzer stimmig und einmütig bom Arbeiterausschuß aus freier Ent- sprach sich aber dafür aus, daß, um die Gefahr für die amerikanischen schließung erfolgt. Die Redaktion des Bergarbeiter" hat, anInüpfend an diese Berichtigung, die auch in Nr. 290 des Vor- Dürger in der Nähe der Grenze zu befeitigen, eine neutrale wärts" abgebrudte Mitteilung veröffentlicht, fie fei nach der Bone von fünf bis zehn Meilen Breite längs der Grenze berein Aussprache mit der Bedienberivaltung zu der Ueberzeugung ge- bart werden müsse. tommen, daß diese den Artikel des Arbeiterausschusses nicht veranlaßt habe. Im Anschluß daran ist ferner eine Zuschrift der beiden Arbeiterausschußmitglieder aufgenommen, in der diese felbft erklären, daß die Angaben in dem von ihnen unter zeichneten, im„ Bergarbeiter veröffentlichten Schriftstück nicht den Tatsachen entsprächen.
Der Kläger hatte einen Anspruch von insgesamt 295,77. für ausgeführte Arbeiten geltend gemacht. Durch Urteil vom 27. März dieses Jahres wurde die Klage in Höhe eines Teilbetrages von 171.37. abgewiesen. Inwieweit die Entscheidung zu Recht oder zu Unrecht ergangen ist, intereffiert hier nicht, darüber wird das Landgericht als Berufungsinstanz entscheiden. Wegen des Restbetrages bon 124,50 W. erkannte das Gericht auf einen Eid für den Bellagten. So weit, fo gut. Wenigstens waren bis dahin die formalgefeylichen Vorschriften erfüllt. Nun folgt aber das un Berfahren, das in seinem Resultat be gefelice wirkt bat, daß dem Kläger wegen des Nestanspruchs von 124,50 M. eine Justanz entzogen ist. Das Gewerbes gericht hat nämlich am 27. Mära, nach Verkündung des Urteils, einen neuen Termin auf den 3. April 1911 anberaumt zwecks Abnahme des dem Beklagten auferlegten Eides, dieser Eid wurde dann auch im Termin am 3. April abgenommen und daraufhin der Kläger durch sogenanntes Läuterungsurteil mit dem Restanspruch endgültig abgewiesen. Das war unzulässig. Nach§ 55 des Gewerbegerichtsgesetzes ist gegen Urteile des Gewerbegerichts Beübersteigt. Nach§ 516 der Zivilprozeßordnung beträgt die Berufung zulässig, sobald der Wert des Streitgegenstandes 100 W. rufungsfrist einen Monat. Na§ 460 bfay 2 der Zivilprozeßordnung, welche Bestimmung auch für die Gewerbegerichte Geltung hat, darf die Gidesleistung erst nach Eintritt der Rechtstraft bes Urteils erfolgen. Da im vorliegenden bas Urteil bom 27. März am 6. Falle bas April gestellt worden ist, trat die Rechtstraft dieses Urteils erst am 6. Mai ein. Erst nach diesem Zeitpunkte durfte Die Bedingungen des Waffenstillstandes. bas Gewerbegeridit den Eid abnehmen, falls nicht der Kläger Be Mexiko, 18. April. Beim Auswärtigen Amt ist von dem rufung eingelegt bätte. Nach§ 463 Abs. 1 der Zivilprozeßordnung Leiter der megitanischen Junta in Washington der Abschluß eines wird durch die Leistung des Eibes voller Belveis der befchworenen Waffenstillstandes angeregt worden. Die Antwort der merita ichlaggebender Bedeutung für den Ausgang des Prozesses ist, Tatsache erbracht. Da diese beschtvorene Tatsache von allein aus nischen Regierung auf die Waffenstillstandsvorschläge Beklagter hat Bablung der Klageforderung behauptet und beschworen enthält einige Bedingungen von geringerer Bedeutung, gegen ist dem Seläger die Berufungsmöglichkeit ge die, wie man glaubt, von revolutionärer Seite feine Ein- nommen. Die Berufung hätte zu einem anderen Resultat führen wendung erhoben werden wird. Man nimmt an, daß man müssen, schon desvegen, weil das Gewerbegericht in Verkennung der Genoffe Hoffmann hat die Erklärung der beiden Sicherheitsteine Zeit verlieren wird, um über die Bedingungen für den Borschriften über die Beweislaft dem Beklagten den Eid über feine männer Beter Bohn und Baul Rehm im Wortlaut wiedergegeben Abschluß eines dauernden Friedens einig zu werden. Es geht eigene Behauptung der erfolgten Zahlung auferlegt hat. Zudem und dann laut stenographischen Berichts vom 24. März 1911 wört- bas Gerücht, die Revolutionäre stellten als Bedingung: erklärt Kläger , daß er den Beweis des Gegenteils hätte führen so nicht einmal Sozialdemokraten, sondern die von Rücktritt des Präsidenten Diaz, eine sofortige Serrn Imbusch auch anerkannte Gewerkschaft der Sirsch Abänderung der Wahlgefege und die Ernennung Dunderschen erhebt Protest gegen die gemeine Fälschung der von de la Barra zum provisorischen Präsidenten bis zur angeblichen Arbeiterausichubertlärung." Entscheidung der vorzunehmenden Wahlen.
lich hinzugefeßt:
Hochachtungsvoll
Magdeburger Bergwerks- Attien- Gesellschaft. Bruader. Schmidt.
"
fönnen.
Der Vorfizende des Gewerbegerichts ist zu dem givede juristisch vorgebildet, um zum mindesten die formalrechtlichen Geleges bestimmungen zu fennen. Eine Negreßttage gegen den Gewerbe gerichtsvorsitzenden dürfte nicht aussichtslos fein.