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Gewerkschaftliches.

Morgenpost" oder sonst ein bürgerliches Blatt. Man darf natür- Bäderstreit in Breslau . Nachdem die Versuche, mit den lich als feststehend voraussetzen, daß der Bäderverband angesichts Meistern zu einer Verständigung zu gelangen, gescheitert sind, dieser Situation nicht in Untätigkeit verharren, sondern den Weg haben die Bäcker gestern den Streit beschlossen. Einige dreißig finden wird, auf dem er zur Anerkennung seiner Forderungen ge- Meister haben gleich darauf die Forderungen bewilligt. Tangen kann. Die Dresdener Bäckergehilfen beschlossen ebenfalls in eine

Die Stimmen aus Meisterkreisen, die ein Vertragsverhältnis Tarifbewegung einzutreten. In der Hauptsache wird die Beseiti mit dem Verbande eingehen möchten, mehren sich. Gestern hat gung des Koft- und Logiszwanges im Hause des Arbeitgebers ge­auch der Ortsverein der Bäckermeister in Treptow - Baumschulenweg fordert. An dessen Stelle soll ein Lohnaufschlag von 12 M. treten, dem Verbande mitgeteilt, daß er den Schiedsspruch anerkennt, so daß der Mindestlohn in der Folgezeit 23 M. betragen soll. Des weiteren wird die Errichtung eines paritätischen Arbeitsnachweises obgleich die zuständige Innung, der die Ortsvereinsmitglieder an- angestrebt und die Einführung eines 36stündigen Ruhetages in der gehören, denselben abgelehnt hat. Woche. Die aufgestellten Forderungen sind der zuständigen Zwangs­innung zu Dresden bereits unterbreitet und es muß abgewartet werden, ob sich dieselbe zu Verhandlungen über die eingereichten Forderungen verstehen wird. Zuzug nach Dresden ist fernzuhalten.

In unserem gestrigen Artikel ist ein Fehler enthalten, den die Leser wohl sogleich als einen solchen erkannt haben werden. Schiedsspruch abgegeben, sondern umgekehrt ist es: 1400 Stimmen Die Innungen haben nicht 1400 Stimmen für und 600 gegen den wurden für Ablehnung und 600 für Annahme des Schiedsspruchs abgegeben.

Keine Textilarbeiteraussperrung im Münsterlande.

Die christlichen Führer haben die drohende Aussperrung von 14 000 Tertilarbeitern zu verhindern gesucht, indem sie die streifenden Die Freie Vereinigung der Bäckermeister von Berlin und Textilarbeiter der Firma Kald in Warendorf zur Wiederauf­Rigdorf hielt gestern eine Versammlung ab, welche Stellung nahm nahme der Arbeit bewegten. Die Streifenden faßten auch den Be­zu der Ablehnung des Schiedsspruches durch die Jnnungen. Die schluß, am Mittwoch die Arbeit wieder aufzunehmen. Die frommen Redner, welche zu dieser Sache sprachen, drückten ihr Verlangen tatholischen Textilbarone verlangen aber, daß die Streifenden er­aus nach einer tariflichen Vereinbarung mit den Arbeitnehmern. Hlären sollen, die Arbeit bedingungslos wieder aufzunehmen. Es ist Der Schiedsspruch wurde als durchaus annehmbar und seine An- wohl anzunehmen, daß die christlichen Führer den Arbeitern auch nahme durch die Gesellenversammlung als erfreulich bezeichnet. das zumuten werden, Das Ergebnis der Erörterungen war die Annahme der folgenden Resolution:

Die Maifeierklage der Hamburger Holz­induftriellen gegen den Dolzarbeiter- Verband. Beinahe fünf Jahre lang hat dieser bekannte, aus der Beteiligung an der Maifeier 1906 resultierende Prozeß die Ge­richte aller Instanzen in Bewegung gehalten. Am 16. Mai 1905 schlossen der Arbeitgeberschutzverband der Hamburger Holzindustrie und die Hamburger Verwaltungsstelle einen Tarifvertrag ab. Wegen ihrer Beteiligung an der Maifeier 1906 wurden die Arbeiter von 13 dem Schußverbande angehörenden Firmen auf 3 Tage ausgesperrt, was diese Arbeiter mit einer Forderung von 5 f. Lohn­erhöhung pro Stunde beantworteten. Ueber die drei zehn Betriebe wurde die Sperre verhängt. Hierin erblickten die Unternehmer einen Tarifbruch. Sie erhielten aus der Schutzverbandskasse eine Entschädigung bon 7065 M. Als Bessionar der dreizehn Firmen strengte der Schutzverband gegen 1. den Holzarbeiterverband, 2. die Ortsverwaltung Hamburg dieses Verbandes und 3. den damaligen Vorfizenden der Ortsverwaltung Hamburg , Neu­mann, eine Entschädigungsklage in Höhe von 6500 m. an. Durch Urteil des Landgerichts Hamburg vom 2. Februar 1907 wurde die Klage gegen 1 und 3 dem Grunde nach für berechtigt erklärt und der weitergehende Teil zurück­gewiesen. Durch Urteil vom 5. November 1908 hat das Zum Streit auf Zeche ,, Glückauf- Segen". Hanseatische Oberlandesgericht als Berufungsinstanz das " Die Versammlung bedauert, daß die Jnnungen in ihrer In der vorlegten Versammlung der Belegschaft war beschlossen Urteil gegen den Gesamtverband aufgehoben, Mehrheit dem Schiedsspruch des Einigungsamtes nicht zugestimmt worden, daß der Versuch unternommen werden solle, daß die da die Ortsverwaltung bezw. deren Bevollmächtigter Neu- haben. Da die Freie Vereinigung infolge des Widerspruchs der Organisationsleitungen direkt mit der Beche verhandelten. Der Vor­mann den Tarifvertrag abgeschlossen hätte.( Die Verwal- Innungen an den bisherigen Verhandlungen nicht teilnehmen fchlag war von den Hirsch- Dunderschen gemacht worden; sie er­tungsstelle Hamburg schied aus, da gegen das Urteil des konnte, trägt sie auch keine Verantwortung an der bisher für die flärten, daß auf diese Weise der Streit im Sauerlande zum bes Aber auch dieser lette Landgerichts, soweit diese in Frage kam, keine Berufung ein- Bädermeister recht unliebsamen Situation. Die Versammlung friedigenden Abschluß gebracht worden sei. gelegt war.) Bezüglich des Beklagten Neumann beauftragt die Vorstände der Freien Vereinigungen von Berlin Versuch zur Verständigung ist gescheitert, die Bechenverwaltung zeigt wurde dem Klageanspruch stattgegeben. Gegen und Rigdorf, sofort das Einigungsamt des Berliner Gewerbe- fich unversöhnlich. Die Belegschaft, die sich nun schon acht Wochen dieses Urteil wurde von beiden Seiten Revision beim Reichs- gerichts anzurufen zweds Beilegung der Differenzen. Die Ver- im Streit befindet, will aber ausharren. Die Belegschaft ist einig, und Streitbrecher haben sich weiter nicht gefunden. Erst nächste gericht eingelegt. Der Beklagte wendete ein, daß der abge- fammlung überläßt es den Vorständen, wieweit diese mit den Woche, Mittwoch, soll die nächste Versammlung stattfinden. fchloffene Tarifvertrag unter die Bestimmungen des§ 152 jenigen Jnnungen in Verbindung treten wollen, welche dem der Gewerbeordnung falle, wonach jedem Beteiligten der Schiedsspruch zugestimmt haben. Die Versammlung übernimmt Rücktritt von den getroffenen Vereinbarungen freistand und aber für das Verhalten der Innungen, welche vor das Einigungs­daher weder Klage noch Einrede stattfinden könnte. Im amt mitgehen, keine Garantie." Gegensatz zum Oberlandesgericht entschied das Reichsgericht, daß nicht nur der Schußverband als Organisation, sondern auch jede einzelne Firma den entstandenen Schaden geltend ist gestern abend vereinbart worden. Er tam so zustande: Die machen und von Neumann einfordern könne. Die Klage Gelben hatten den Schiedsspruch abgelehnt, wie es heißt, weil er wurde dann an die erste Instanz zurückverwiesen. Das ihnen zu weit ging. Darauf suchte die Lohnkommission der Gelben verändert fort. Ein vor kurzem gemachter Versuch, Unterhand­Der Ausstand der Schuhmacher in Groß- Stuttgart datert un Landgericht hat in der Sigung vom 21. Februar 1911 bei den Innungen erneute Berhandlungen nach. Die Jnnungen lungen anzubahnen, scheiterte an dem unerfüllbaren Verlangen der dem Klageanspruch in vollem Umfange statt­gegeben, welches Urteil das Oberlandesgericht gaben dem statt und luden auch die Gesellenausschüsse ein. So- Meister und der Christlichen , es müßte in der Kommission der am Donnerstag bestätigt hat. Der Beklagte soll also weit wir feststellen konnten, waren aber diejenigen Gesellenaus- Ausständigen unbedingt ein Vertreter der christlichen Organisation an die Kläger einen Betrag von 6500 m. nebst Binsen und schußmitglieder, die dem Verbande der Bäder angehören, nicht er fein. Wie unberechtigt dieses Verlangen ist, geht daraus hervor, einen erheblichen Teil der fetten Prozeßkosten sowie 4 Proz. schienen. Die Gesellen waren also lediglich durch Gelbe und dass die Christlichen mit den Meistern einen Tarif vereinbarten, Zinsen vom Klagetage ab zahlen. Indifferente vertreten. Ihr Wortführer war Wischnöwsti. Die den sie als großen Erfolg" feiern, daß die Christlichen als Arbeits­willige weiter arbeiten und mit allen Mitteln versuchen, von aus Daß die Kläger den ihnen angeblich erwachsenen Schaden Arbeitgeber waren durch die Obermeister vertreten. Herr Rahardt wärts Streitbrecher heranzuziehen, mit einem Worte, daß sie alles Daß die Kläger den ihnen angeblich erwachsenen Schaden leitete die Verhandlungen als Unparteiischer. Das Ergebnis tun, um die Lohnbewegung zunichte zu machen. In ihrer Presse durch die Maiaussperrung selbst provoziert haben, ficht die Gerichte nicht an; diese halten den Herrenstandpunkt des der Verhandlungen war, daß der Schiedsspruch des Einigungs- schreiben sie, daß für die Chriftlichen in Stuttgart fein Recht beſtehe. amtes nach den Vorschlägen Wischnöwstis, die er stets entsprechend Trotz alledem aber verlangen sie, daß bei den Unterhandlungen zur Unternehmertums für selbstverständlich, wie wir seinerzeit abänderte, wenn die Meister Einwendungen machten, so umge- Beilegung des Streiks, der doch für sie gar nicht besteht, ein Ber­bei der Kritik des reichsgerichtlichen Urteils dargelegt haben. ändert wurde, wie es die Innungen wünschen. Vor allem wurde treter der Christlichen dabei sein muß. Nehmen wir an, es käme im Beisein des christlichen Vertreters zu Unterhandlungen und sie der paritätische Arbeitsnachweis des Schiedsspruches in einen Zen- führten zu feiner Einigung. Was dann? Die Chriftlichen würden tralinnungsarbeitsnachweis umgewandelt. In der Ruhetagsfrage ruhig weiterarbeiten, weiter versuchen, Streifbrecher heranzuziehen, begnügte man sich mit der Zusicherung des Obermeisters Schmidt, weiter behaupten, in Stuttgart bestehe tein Streit, während die daß eine Polizeiverordnung, welche die Sonntagsruhe in den Schuhmacher vom Zentralverband weiter kämpfen müßten, Dabjec Bädereien einführt, in nächster Zeit bestimmt zu erwarten sei. ist ihr Verlangen blühender Unsinn. Zuzug von Schuhmachern nach Stuttgart ist nach wie vor streng Auch in allen übrigen Punkten verständigten sich die Parteien sehr leicht, da die hier anwesenden Arbeitervertreter überhaupt keine fern zu halten. eigene Meinung hatten. Nachdem die Verhandlungen beendet waren, sagte Obermeister Schmidt, wenn der Bäckerverband, was vielleicht möglich sei, ebenfalls um Verhandlungen nachsuchen sollte, dann würden die Innungen auch mit dem Verbande verhandeln.

Berlin und Umgegend.

Ein Tarif der Innungen mit den Gelben

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Deutsches Reich.

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Der Streit auf Reche Bergmann bei Witten ist ge scheitert. Als sich plöglich 30 Arbeitswillige gefunden hatten und ein größerer Abfall in den nächsten Tagen noch zu befürchten war, beschloß die Belegschaft, die Arbeit wieder aufzunehmen. Der Streit hat hier etwa neun Wochen gedauert.

Die Lohnbewegung der Maschinisten und Heiser bei der Rol Düsseldorfer Dampfschiffahrtsgesellschaft konnte mit Erfolg be endet werden. In Verhandlungen mit der Direktion der Düffel­dorfer Gesellschaft wurde eine Einigung für das Personal ber Düsseldorfer Boote erzielt. Es kam ein dreijähriger Tarifvertrag zustande. Die zweiten Maschinisten bekommen eine Lohnerhöhung bon 3 M. pro Woche, die Heizer 4 M., in den nächsten zwei Jahren abermals je 50 Pf. Die bisher gezahlten Sommerzulagen bon 2 M. bleiben bestehen. Die Arbeitszeit im Hafen ist auf 9% Stunden festgelegt, Sonnabends auf 8% Stunden. Der Arbeits­nachweis des Zentralverbandes der Maschinisten und Heizer ist

anerkannt.

Husland.

Der Streit der Bauklempner Groß- Berlins dauert unverändert fort. Die Streitenden hatten fich gestern vormittag wiederum bollzählig im Gewerkschaftshause versammelt. Der Referent Cohen teilte mit, daß sich besonders Wichtiges seit der vorigen Streifversammlung nicht ereignet hatte. Eine Erscheinung, die man früher nicht beobachten tonnte, ist es, daß jetzt versucht wird, die Arbeit dadurch fertiggestellt zu erhalten, daß neue Kleinmeister im lempnergewerbe gemacht werden sollen, und zwar in der Weise daß diese Leute die Arbeit angeblich direkt vom Bauunter­nehmer übernehmen sollen, um sie als selbständige Meister eigen händig auszuführen. Es ist selbstverständlich, daß solche Arbeit nichts anderes als Streitarbeit ist, und daß die Streifenden sich auf keinen Fall auf dergleichen Machenschaften einlassen. Im fibrigen erscheinen in der Voltszeitung" tagtäglich Annoncen, durch die auf einem oder anderem Umwege nach Streitbrechern Zur Tagesordnung des Gewerkschaftskongresses. gesucht wird. Da verlangt z. B. die Dachschuß- Gesell= schaft" nach Klempnern für Gas uno Wasser", und Für die einzelnen Tagesordnungspunkte des 8. Gewerkschafts­andere Firmen suchen, ohne ihren Namen zu nennen, unter Chiffre fongresses find nunmehr die Referenten festgesetzt. Den Rechen nach Wertstatttlempnern für Gießtannen und der schaftsbericht der Generalfommission wird der Vorsitzende 2egien gleichen, während es sich in Wirklichkeit um Bauarbeit handelt. erstatten. Ueber das Koalitionsrecht in Deutschland und den Vor Auf diesen Schleichwegen werden die Unternehmer aber auch nicht entwurf zu einem deutschen Strafgesetzbuch wird Rechtsanwalt Holzarbeiter! In Winterthur ( Schtveia) haben bie or dazu kommen, ihre Arbeit fertiggestellt zu erhalten. Die Klempner Dr. Heinemann referieren, über Heimarbeiterschutz und Haus- ganisierten Tischlermeister den erst fürzlich mit dem freien und meister haben am Donnerstag abend eine Versammlung abgehalten, mo über den Streit gesprochen wurde. Es ist hier und da auch arbeitsgefez C. Deichmann( Vorsitzender des Bigarrenarbeiter. christlichen Holzarbeiterverband geschlossenen Arbeitsvertrag wieder die Rede davon, daß die Absicht bestehen sollte, den Klempnerstreit berbandes), über Arbeiterschutz und Arbeiterversicherung Robert gebrochen. Seit dem 15. Mai find sämtliche Bau-, Möbeltischler und Anschläger ausgesperrt. Die Tischlermeister sind zum Teil mit einer allgemeinen Aussperrung im Baugewerbe zu beant Schmidt( Mitglied der Generalkommission), über Arbeitsnachweis sehr hißige Chauvinisten, suchen aber trotzdem gegenwärtig im morten. Für die meisten Bauberufe bestehen aber bekanntlich und Arbeitslosenunterstützung Baul Umbreit( Redakteur des Auslande Streitbrecher anzuwverben. Zuzug von Holzarbeitern Tarifverträge. Es gehört eine Verlegung eingegangener Verpflich Korrespondenzblattes"), über die Stellung der Privatangestellten im aller Branchen ist strengstens fernzuhalten. fungen dazu, wenn wirklich dergleichen geplant sein sollte. Uebri- Wirtschaftsleben P. Lange( Redakteur des Handlungsgehilfen") gens würde ja auch eine solche Maßnahme die Bauklempner feines und über Bildungsbestrebungen und Bibliothelwesen in den Gewerk wegs abhalten, ihren Kampf durchzuführen. Der Redner teilte ferner mit, daß die Firma Bischoff u. Heinrich, die mit schaften Sassenbach( Mitglied der Generalfommiſſion). einer Klage wegen Vertragsbruch droht, dem Metallarbeiterverband geschrieben hat, daß sie ihren Streifenden bis zum 18. Mai Frist Zum Streik im Mitteldeutschen Braunkohlenrevier. laffen wollte, die Arbeit wieder aufzunehmen, und daß sie sich feines Vertragsbruches bewußt sei und deshalb auch vom Metall- Die von den Agenten herangeschleppten fremden Arbeiter Weitere Schwierigkeiten in Marokko . arbeiterverband die Junehaltung des Tarifvertrages fordern müsse. haben das Revier wieder meist verlassen. Die Werksverwaltungen Tanger , 19. Mai. ( Meldung der P. C. ) Ein drahtloses Der Firma ist darauf geantwortet worden, daß, wenn es sich wirk- find in arger Verzweiflung. In Leuchern drangen in der Telegramm aus Casa Blanca bejagt, daß die Bemmur, diz Ben lich so berhielte, wie sie schreibt, die Bauklempner gar keine Ursache Nacht vom 16. zum 17. Mai der Werbeagent Krause in Be Gaffer und die Zuja- Stämme sich eifrig bemühen, den noch ruhigen Telegramm aus Casa Blanca besagt, daß die Zemmur, die Ben gehabt hätten, die Arbeit dort niederzulegen. Aber es feien eben gleitung des Ingenieurs Berger und des Obersteigers Stamm der Tadla zu bewegen, daß er fich dem Aufstande anschließe. tatsächlich Tarifverlegungen vorgekommen. Gine Antwort der Beopold von der Grube Boß" in die Behausung der Restau­Firma war bis gestern auf dieses Schreiben noch nicht eingegangen. ration Bum grünen Baum" ein, um die von Streifenden dort Doch erklärt dieser Stamm, daß er erst die Ernte abwarten wolle, An die Ausführungen des Referenten schloß sich eine kurze untergebrachten fremden Arbeiter, die im Tagebau dieser Grube bevor er sich entschließe, mit den anderen Stämmen gemeinsame Diskussion, die wieder einmal zeigte, daß die Einmütigkeit der tätig sein sollten, abzuholen. Ihren Zweck, die Leute mit zur Streifenden und ihr ernster Wille, den Kampf mit aller Kraft Grube zu bekommen, erreichten sie nicht. Das Eindringen dieser durchzuführen, so lange es sein muß, nichts zu wünschen übrig Herren in die Behausung war im Augenblick in der kleinen Land­Lassen. stadt bekannt geworden. Die streifenden Bergleute tamen zu Dußenden zum Streitlokal. Das rettete die Eindringlinge übrigens vor Tätlichkeiten, die ihnen die hergelodten Arbeits­willigen angedeihen lassen wollten.

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Das Aussperrungskomitee.

Letzte Nachrichten.

Sache zu machen.

Eine Fremdenlegion in Spanien . Madrid , 19. Mai. ( Meldung der P. C. ) Die gemischte Stom mission, welche sich mit der Abfassung des Gesetzes für die all­gemeine Wehrpflicht beschäftigt, beriet heute den Vorschlag über die Schaffung von freiwilligen Kolonialarmeen. Sie seßte fest, daß es zulässig sei, diesen Truppenteilen in Nordafrika und Guinea Frembe zu attachieren.

Steuerberweigerung in China .

Es wurde be=

Die Lohnbewegung der Berliner Bäcker. Wenn man nichts weiß und sich doch als gut unterrichtet Mit allen Mitteln wird versucht, die Leute zu halten. Ihre zeigen möchte, dann werden der gespannt aufhorchenden Mitwelt Papiere herauszugeben, wird ihnen verweigert. Mis fie auf die in der Regel die größten Dummheiten unterbreitet. In dieser Grube tamen, um ihre Papiere zu fordern, wurden sie zum Lage befinden sich jetzt verschiedene bürgerliche Blätter. Niemand Bleiben aufgefordert und mit Bigaretten trattiert. Doch alles fann zurzeit wissen, welchen Verlauf die Lohnbewegung der Bäder umsonst. Hankou, 19. Mai. ( Meldung der Petersburger Telegraphen In Theissen hat die Verwaltung der Grube Gottlob" Agentur.) Von vielen Tausenden besuchte Versammlungen in nehmen wird. Das hindert einige Blätter aber nicht, mit größter Bestimmtheit zu erzählen, was der Bäderverband in den nächsten nach einem obsiegenden Urteil des Schöffengerichts in 3eit einige Tschang- scha in der Provinz Honan protestierten gegen die Ueber­Tagen hinsichtlich der Lohnbewegung tun werde. Alle derartige Wertswohnungen räumen lassen. Andere Bergleute, die auch vergabe der Eisenbahnen an die Staatsverwaltung. urteilt worden sind, ließ die Verwaltung einstweilen in den Mitteilungen sind natürlich nichts als Vermutungen gewisser Be- Werkswohnungen, sicher in der Hoffnung, sie noch zur Arbeit beschlossen, keine Steuern mehr zu bezahlen. Der Gouverneur war richterstatter, wenn sie auch der Welt als feststehende Tatsache tehren zu können. Diese Hoffnung wird vergeblich sein. nicht imstande, die Zusammenrottungen zu verhindern. Der mitgeteilt werden. Die Berl. Morgenpost" geht bei ihrem be- Ginige Streikende hatten beim Bahnbau, andere bei Hoch- Generalgouverneur erließ Anordnungen zum Schuße der Aus­länder. tannten Sensationsbedürfnis am meitesten in der Jrreführung und Tiefbauunternehmern Arbeit erhalten. Sie sind zum Teil ihrer Leser. Das Blatt behauptet, es stehe nun fest, daß am wieder entlassen worden, weil, wie ein Unternehmer erklärte, eine Gegen Tuberkulose und Best. nächsten Mittwoch überall dort, wo die Arbeitgeber den ihnen Liste der Streifenden vom Bergbauverein versandt worden sei. Am 17. Mai fanden im Revier sechs Versammlungen der Moskau , 19. Mai. ( W. T. B.) Der Direktor des Instituts borgelegten Tarif nicht anerkenner die Arbeit niedergelegt werde. Frauen statt. Diese gelobten, im Stampfe ihren Männern zur Basteur, Metschnikow , ist mit seinen Assistenten Burnier, Salinbeli Wie wir schon gestern bemerkten, werden die Vertrauens­Seite zu stehen. Am 18. Mai fanden drei überfüllte Versamm- und Vamatuha hier eingetroffen. Die Herren werden sich nach männer des Bäderverbandes erst am Dienstag beschließen, welche lungen der Streitenden statt. Am 19. Mai sollten zwei weitere dem Gouvernement Astrachan begeben, um die Tuberkulose und Sattit eingeschlagen werden soll. Was für den Mittwoch feststeht, Bersammlungen folgen. Die Stimmung der Streifenden ist gut; die Best zu studieren und sich der russischen Expedition anzu tann also auch noch niemand wissen, am allerwenigften die mit Ruhe und Ernst führen die Arbeiter den Kampf. schließen.

Berantw. Rebatteur: Albert Wachs, Berlin . Inferatenteil verantw.; Zh. Glode, Berlin . Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdr. u Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 4 Beilagen u. Unterhaltungsbl.