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Ein neuer Fall zum vielgerühmten Beschwerberecht wird eigene Fleischerei Berufsgenossenschaft zu] Unsere fachliche Ausführung wegen ber preußi­aus Würzburg gemeldet. Bei einer Eskadron des bilden, vorläufig gescheitert. Der Bundesrath foll, bevor ichen Landtagswahlen, die irgend ein liberaler Bamberger Ulanen- Regiments, so schreibt unser Parteiblatt er in die Ferien ging, demgemäß beschlossen haben. " Unterfränkische Volkstribüne", beschwerte sich ein Soldat über einen Unteroffizier seiner Eskadron wegen Mißhand­lung. Als sich Morgens beim Rapport der Soldat be­schwert hatte, tamen der Angeklagte sowie noch andere Unteroffiziere zum Beschwerdeführer und machten ihn auf feine noch bevorstehenden zwei Dienstjahre aufmerksam; aber der Soldat verfolgte seine Beschwerde weiter, und so werden konnte, zu der Berichtigung genöthigt, daß der Auf­kam sie zum Eskadronschef. Der Eskadronschef stellte sich enthalt in Straßburg nur aus dem Grunde kurz bemessen nun vor seine Eskadron, besprach den Fall in eingehender sei, weil die Wanöver- Dispositionen die alsbaldige An­Weise, wir wissen nicht, ob etwa zu dem Zwecke, um die wesenheit des Kaisers in Meh erheischen". Sache in milderem Lichte erscheinen zu laffen oder aber auch den Soldaten zum Zurücknehmen seiner Beschwerde

Piepmaier in den Münchener Neuesten Nach­richten" den Sozialdemokraten aus leicht verständlichen Also doch nicht! Die" Post", die, wie wir gestern Ursachen gar eifrig anempfahl, wird von dem Braven als meldeten, die Nachricht verbreitet hatte, der Kaiser reise Schimpferei" bezeichnet. Der selbstlose" Rathgeber ist deshalb sofort nach der Straßburger Parade nach Met verdrießlich über die Aufnahme, die seine Fuchspredigt bei zurück, weil Bebel Reichstags- Abgeordneter für Straß- uns gefunden hat. Mitthun werden wir, nicht wenn es burg sei, sieht sich nunmehr, wie von vornherein erwartet den Nationalliberalen, sondern wenn es uns genehm ist. Verstanden, edler Sozialistentödter?

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Ein Herzogsmantel als Handelsartikel. Wenn eine Mittheilung der Münchener ,, Algemeinen Zeitung" richtig ift, so hat sich Fürst Bismarck ehedem bemüht, den Herzog Ueber die schäbige ultramontane Kritik der vom von Edinburg , jezigen Herzog oon Koburg, aus seinen zu bewegen. Der Soldat, wahrscheinlich von den Vorwärts" veröffentlichten Strafverzeichnisse unterm Erbansprüchen auf den Koburger Thron auszukaufen. älteren Mannschaften ermuthigt, verfolgte den Beschwerde- neuen Kurs schreibt das Bayerische Vaterland" Das Geschäft sei aber an dem Widerspruche des damaligen weg weiter, und so ging die Sache an das Auditoriat. u. a.: Jm übrigen sind zahlreiche Verurthei- Kronprinzen, nachmaligen Kaisers Friedrich, gescheitert. Der Auditeur kam selbst in die Kaserne und verhörte die Iungen feineswegs ein Beweis für die Schlechtig- Die Londoner Pall- Mall Gazette" hingegen will wissen, Soldaten unbeeidigt in ihrem Zimmer, und zum Schluffe, teit der Verurtheilten. In der Kulturkampf daß der Herzog von Edinburg zwischen 1875 und 1885 da niemand es wagte, sich offen auszusprechen, wurde der zeit wurden Bischöfe und Pfarrer mit demselben Eifer" verschiedene Versuche gemacht habe, seine Rechte" auf das Fall dem Regimente zur Bestrafung überwiesen. Von verurtheilt wie katholische Schriftsteller und Redakteure; Herzogthum Koburg und Gotha an die deutsche Regierung da erhielt der Unteroffizier einen Tag Mittelarrest, dagegen keinem vernünftigen Menschen wird es aber einfallen, zu veräußern. Im Jahre 1876 hätte die Königin Biktoria der Beschwerdeführer aber- vier Tage wegen daraus den Schluß zu ziehen, daß all die Verurtheilten mit dem Kaiser Wilhelm in Baden- Baden über diesen Nichtbefolgung eines gegebenen Befehls!! So, jetzt be leidenschaftlich, gehässig und schlecht" gewesen seien. Sie Gegenstand berathen. Es sei daselbst beinahe zu einem schwert Euch!- gefielen ben Macht habern und der damals Arrangement gekommen, jedoch habe man sich über die herrschenden Meinung nicht und deshalb Kaufsumme nicht einigen können. mußten fie ins Gefängniß. Heute würde der Redakteur des Vaterland" z. B. für seine Zweifel an der wirklichen Ernsthaftigkeit des Kissinger Attentats auf Bismarck von teinem bayerischen Schwurgericht mehr zu 10 Monaten Nürnberg verurtheilt werden wie 1875."

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Für die Oeffentlichkeit des Strafverfahrens gegen den Lieutenant Hofmeister erklärt sich Der österreichische Handelsminister beabsichtigt einen selbst der sonst äußerst militärfromme, autoritätsanbetende Gefeßentwurf zur Vorlage zu bringen, durch den der Reichsbote", der schreibt: Wir wünschen auch leb Handelsminister ermächtigt wird, für gewisse in- und aus­haft, daß die Verhandlung gegen Hofmeister endlich steigt ländische, für den Verkehr im Inlande bestimmte Waaren­und zwar recht erschöpfend und öffentlich, damit man fich gattungen, welche in Packeten oder anderen Aufmachungen ein flares Bild von dem Mann und seiner ihm vors Statistische Erhebungen über die erscheinenden in den Detailhandel kommen, und bezüglich deren eine geworfenen Schuld macht. Nicht aus Sympathien für ihn, Tageszeitungen werden, wie der Berliner Zeitung " solche Anordnung zum Schuß gegen Quantitäts­sondern damit schon der sozialistische Spuk die Gelegenheit ein Berichterstatter schreibt, gegenwärtig von der Berliner verkürzungen nothwendig erscheint, nach Anhörung verliert, mit solcher Stimmungsmache und weiteren Ber- Polizeibehörde angestellt. Namentlich wird festgestellt, ob der Handels- und Gewerbekammer im Verordnungswege dächtigungen zu arbeiten." Wir werden so lange weiter die betreffende Zeitung noch eine konzessionirte oder als ein sputen", bis die Mißstände beseitigt sind. Kind der Neuzeit infolge der Gewerbefreiheit ins Leben ge­rufen ist. Welchen Zweck diese Erhebungen haben, wird nicht gesagt. Vermuthlich sollen auch sie mit den Miquel schen Blänen zusammenhängen.-

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Der Reichs bote" behauptet aber auch heute, daß der Bruder des bayerischen Lieutenants Hofmeister sozialistischer Redakteur" sei, der, da er als Berwandter Zutritt zu der Verhandlung habe, sich schwer­lich die Gelegenheit entgehen lassen werde zuzuhören und dann nach seiner Art zu berichten". Wir haben wer weiß wie oft diese grobe unwahrheit zurückgewiesen und fordern das Stöckerblatt hiermit auf, endlich einmal der Wahrheit die Ehre zu geben. Der Bruder Hofmeister's ist fein Sozialdemokrat, er ist noch viel weniger fozialistischer Redakteur, sondern ein dem politi schen Leben durchaus fernstehender Geschäftsmann in Wien . Weshalb das Stöckerblatt die. falsche Nachricht wohl immer wiederkäut?

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Den Erfolg erzählt heute das nationalliberale Leip­

vorzuschreiben, daß dieselben, sofern deren Quantität dem Käufer nicht vorgewogen, vorgemessen oder vorgezählt wird, nur unter ausdrücklicher Bezeichnung der Menge( Gewicht, Maaß, Bahl) verkauft oder sonst in Verkehr gesetzt werden dürfen". Es würde sich hierbei namentlich um Chokolade, Kaffeefurrogat, Garn, Zwirn, Spagat, Besayartikel, Web­und Tritotwaaren, bedruckte Manufakte, Knöpfe, Hafteln, Nägel, Nadeln, Stifte, Schrauben, Stahlfedern, Kerzen und Bündhölzer handeln.

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Ein Muster- Bourgeois. Eine Firma in Wurzen ( Sachsen ) Gebrüder Bielte wurde durch ge­wisse Vorkommnisse, auf die wir hier nicht näher eingehen wollen, zum Gegenstande einer scharfen Kritik seitens der sozialdemokratischen Wurzener Zeitung". Statt die Notiz Frankreich übt jetzt wieder strengere Fremden­zu widerlegen, berief die Firma all' ihre Arbeiter zu polizei. Der Minister des Innern, Dupuy, richtete an sammen und stellte sie vor die Wahl, entweder jene Notiz sämmtliche Präfekten einen Erlaß, worin ausgeführt wird in corpore für unwahr und verleumderisch zu erklären, oder daß der Kriegsminister, unter Hinweis auf die wachsende aus der Arbeit entlassen zu werden. Die Zahl der in Frankreich zuchtpolizeilich verurtheilten Wahrheit verleugnen konnten die Arbeiter nicht, und so Ausländer, sowie auf die Gefahren, welche durch derartige wurden sie sämmtlich entlassen. Daraufhin Personen namentlich im Falle einer Mobilifirung drohen, Offiziersvorrechte. Die Polizeidirektion in München fand eine Arbeiterversammlung statt, die sich mit der Sache die Landesverweisung solcher Ausländer verlangt. Der versendet gegenwärtig wie um die gleiche Zeit auch in den beschäftigte und den Beschluß faßte, durch eine Deputation Minister des Innern habe demzufolge entschieden, daß über Borjahren ein Schreiben an alle Aemter, Behörden, größere ein Schreiben an alle Aemter, Behörden, größere Geschäfte, Bantinstitute zc., inhaltlich beffen um gefällige Mit: die Inhaber der Firma um Rücknahme jener ungerechten, jeden zuchtpolizeilich verurtheilten Ausländer eine Unter­theilung eines Verzeichnisses der Beamten und Bediensteten unter schuldlose Männer so schwer treffende Maßregel zu ersuchung angestellt und derselbe, von besonderen Fällen ab­Angabe der denselben zukommenden Standesbezeichnung erfucht suchen. gesehen, ausgewiesen werde.- wird. Dies ist, schreibt Sigl's" Vaterland", sehr schön und recht und alles Lobes werth, denn es gehört zu einem siger Tageblatt": richtigen Adreßbruch, daß auch alle Details richtig sind, um Diese Details handelt es fich im vorliegenden Falle. Nun aber zur besonderen Wurst". Das Schriftstück hat noch einen Sat: Bei allenfalls in Verwendung stehen­den Offizieren a. D. wäre es erwünscht, wenn beigefügt würde, ob dieselben mit ihrem Offizierscharakter allein oder in Ver­bindung mit der denselben zur Zeit zukommenden Standes­bezeichnung aufgeführt werden wollen." Dies sieht doch schon so aus, als ob es dem Offizier a. D. wohl erlaubt ist, privatim zwar zu verdienen und sich zu verdingen, coram publico er aber ein Recht hat, zu verheimlichen, was er jegt ist und wovon er jezt so nobel lebt. Dem Schreiber dieser Zeilen find nicht wenige Offiziere a. D. in Privatstellungen" bekannt, die aus diefer ihrer jegigen Stellung sich recht hübsche Gümmchen er­obern; aber warum wollen sich diese Herren dann sagen wir, wie es ist schämen, die Mitwelt auch wissen zu lassen, wo und wie sie noch Dienst( und Verdienst) machen"? Bu denken, daß der eine oder der andere Offizier a. D. gar nicht in einem Dienstverhältniffe rangire, dessen er sich zu schämen hätte, wagen wir nicht, zu glauben. Also fort mit der Extra- Wurft für Offiziere! Nur offenes Visir ziert den Offizier."

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Berufsgenossenschaftliches. Wie die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" meldet, ist der von der Nahrungsmittel gewerbe- Berufsgenossenschaft selbst empfohlene Blan, eine

Pflücken ein

In einer öffentlichen Sozialistenversammlung war auf Vorschlag von Thiele( ehemaliger Lehrer), Fleischer( Bigarren macher) und Kopsch( Maurer) beschlossen worden, den Gebr. Bielke in Wurzen durch eine Deputation eine Resolution zu überbringen, deren Inhalt wir bereits mitgetheilt haben. Die Uebergabe der Resolution ist thatsächlich erfolgt. Gebr. Bielke haben Fleischer unter Rückgabe der Resolution folgende treffende Antwort ertheilt:" Gegenwärtige Bufertigung fenden wir Ihnen mit dem Bemerken zurück, daß wir es als eine unerhörte Anmaßung bezeichnen müssen, daß Sie uns in unserer Geschäftsführung irgend welche Vorschriften machen wollen. Kümmern Sie sich, Herr Fleischer, doch lieber um Ihre Zigarrenarbeit, anstatt in Gemeinschaft mit Thiele und Kopsch die Arbeiter aufzuheben und un= zufrieden zu machen. Sie sehen, welche Früchte Ihr Treiben zeitigt. Wir haben ohne Ihres und Thiele's Buthun 20 gute Arbeiter wieder in Beschäftigung genommen, die Radaubrüder aber werden bei uns nie wieder Arbeit finden. Fernere Bufertigungen von Ihnen werden ein. fach in den Papierforb wandern."

Wir können nur wünschen, daß alle Arbeitgeber so handeln und auftreten wie die Gebrüder Bielke in Wurzen , dann werden die Ketten der Lohusklaverei bald gebrochen sein.

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Anläßlich der Vorgänge in Aigues- Mortes hat Cipriani folgendes Schreiben an die Millerand'sche Petite République" gerichtet:

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Während in Italien die treuen Freunde Frankreichs eine energische und bewunderungswürdige Kampagne gegen die Reise des Kronprinzen von Italien nach Meß führen, weil diese Reise eine Beleidigung gegen das Frankreich , das für unsere Befreiung gekämpft hat, darstellt, schlagt Ihr die Jta­liener wie tolle Hunde todt. Bedenkt, wenn in Italien der Minister am Ruder wäre, dessen Namen Ihr Alle fennt, so tönnte er die Vorgänge in Aigues- Mortes zum Anlaß nehmen, um jenen entseglichen Konflikt herbeizuführen, den wir mit allen Kräften zu verhindern suchen. Frankreich darf nicht für die Prügeleien zwischen Arbeitern verantwortlich gemacht werden, aber es ist hohe Zeit, daß diese sogenannten Prügeleien aufhören, denu in Aigues- Mortes hat man sich nicht nur geprügelt, sondern unter den Augen der Obrigkeit und der bewaffneten Macht eine Hetjagd auf die Italiener veranstaltet, sie auf der Straße und in einer Farm todtgeschlagen, wo 2500 Franzosen die Angreifer waren. Während man sich auf der einen Seite alle Mühe giebt, freundschaftliche Beziehungen zwischen beiden Bruder= stämmen herbeizuführen, zerstört man auf der anderen Seite das Wenige, was wir erreicht haben, durch Verbrechen und Brudermord. Das vergoffene Blut schafft einen Abgrund zwischen den Bruderstämmen zur größten Zufriedenheit der Regierungen beider Länder."

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... Die beiden jungen Leute schritten wollte. So wurde er plötzlich wortkarg, sein Wesen zurück- Johanna war es, die dem dumpfen Schweigen, von lebhaft, elastisch, plaubernd hier einen Zweig haltend, der Ton, in dem er sprach, tälter. Johanna war dem der Großvater schließlich auch angesteckt worden war, abbrechend, dort in Entzücken gerathend über ein Blümchen, es, als wenn ein eisiger Hauch sie und André berührt hätte, ein Ende machte. Dicht bei ihr sprangen zwei frische, rosige berauscht von der gegenwärtigen Stunde und aller Sorgen und auch sie wurde traurig. Ihre Schritte wurden lang Kinder mit krystallhellem Lachen im furzen Grase umher, ledig, dahin. Es war gerade, als hätten sie den Frühling famer. Sie flagte über Müdigkeit, und die drei Spazier- gleich zwitschernden Vögeln. Ohne Erbarmen brachen sie in diesem Jahre zu allererst entdeckt. Vater Deschamps, gänger setzten sich auf eine Bank einem kleinen See gegen all die armen Blumen, die auf zwanzig Schritt in der der ganz außer Athem gerieth, um ihnen folgen zu können, über, der zu ihren Füßen ein Stück des blauen Himmels, Runde blühten und warfen ganze Hände voll in den Schooß brummte halb ärgerlich, halb vergnügt in den Bart: Ach, von düsteren Bedern umschlossen, wiederspiegelte. ihrer Mutter, die auf einem alten Buchenstumpf saß. die Jugend, die Jugend!" Bater Deschamps fah seine Enkelin mit besorgtem Johanna folgte mit den Augen mechanisch dem kindlichen Nachdem sie den Abhang hinabgeschritten waren, gingen Blick an. Spiel. Allmälig aber preßten sich ihre Lippen wie in fie jetzt in den großen Alleen uniher, die den Garten be- Wie melancholisch Du bist!" sagte er. Dabei warst einem schmerzhaften Krampf zusammen, und heftig sprach sie: grenzen, unter alten Linden, deren Zweiglein und Knospen, Du vorher so munter. Ist Dir nicht wohl?" Wollen wir nicht weiter gehen? Der Lärm, den die ben bie bereit, sich zu öffnen, morgenröthlich angehaucht waren. Nein, sie war nur etwas nervös. Nein, sie war nur etwas nervös. Der Großvater Rinder machen, stört mich." Sie durchstreiften moosbewachsene Lichtungen, die mit Gänse- wisse doch, daß sie es schon seit einiger Zeit sei. Er Du hast entschieden etwas, Kleine," sagte Vater Des­blümchen und honigfüß duftendem Wiesenschaumkraut über sollte ihr darum nicht böse sein und sich nicht um sie be- champs." Du, die Du die Kinder sonst so sehr liebst!" fät waren. Auf vom Wasser umspülten Steinen über- fümmern. Aber nachgiebig war er aufgestanden, und die drei schritten sie kleine Rinnsale. Sie verirrten sich in ver Go blieb sie schweigend, die Augen ins Leere gerichtet, gingen weiter. Sie gingen von dem zierlich gestützten Ge­schlungenen Pfaden, wo Sonnenflecke ben Schatten die Hände kraftlos im Schooß, wie versenkt in einen Ab hölz des reservirten Gartens aus und durchschritten hoch­der Bäume durchbrachen und auf dem Kies grund unergründlicher Träumereien. André seinerseits stämmige Waldpartieen, die noch nackt und schwarz himmelan tanzten. Und unterdessen erklang über ihnen die sprach kaum, und saß in traurigem Sinnen da, so daß man strebten. Zu ihren Füßen raschelten Teppiche von welten Liebliche Liebesklage der Amsel unaufhörlich wieder und glauben konnte, er sei mit seinen Gedanken bei den beiden Blättern, durch die hier und da mühselig kleine grüne wieder. Vom Winde bewegte Tannen sangen dazu ihr ein- Todesfällen aus jüngster Zeit oder bei seiner bevorstehenden Pflanzenspißen hindurchdrangen. Sie durchstreiften dann töniges Wiegenlied. Abreise. Bater Deschamps, der zwischen den beiden jungen die großen, einsamen Alleen, in denen der frisch grüne Und doch verfinsterte sich André's Stirn inmitten der Leuten saß, bemühte sich vergeblich, ihnen den verlorenen Rasen den Ulmen, die noch ganz winterlich aussahen, Träg glücklichen Heiterfeit aller Wesen und Dinge plöglich. An Faden wieder zu geben. heit vorzuwerfen schien. der Biegung eines einsamen Pfades hatte er zwei Liebende Ach," rief er, was ist denn aus meinen beiden Ge­bemerkt, die dicht aneinander geschmiegt wandelten und un- fährten geworden? Sie sind ja traurig wie Leichenbitter bekümmert um alles außer ihnen mit einander flüsterten von Profession. Bin ich denn hier der Einzige, der noch und kosten. Er folgte ihnen mit einem langen, eifersüchtigen jung ist?"

Dann kam die kleine Gesellschaft plötzlich bei dem den Parisern wohlbekannten Rundtheil an, das die Laterne des Demosthenes " genannt wird, und von dem aus man ein weites Panorama vor sich sieht. Blicke, und diese grausame Jronie des Zufalls, der seinen Auf diese Weise entlockte er André wenigstens ein Es war fünf Uhr. Die Sonne, die schon hinter dem von andern verwirklichten Traum vor ihm aufsteigen freundschaftliches Wort, dem jungen Mädchen ein er- Part verschwunden war, beleuchtete noch voll die Landschaft ließ, genügte, um den Zauber, von dem er sich eine Stunde zwungenes Lächeln, eine zerstreute Liebkosung. Aber er war zu den Füßen der drei Spaziergänger. Ihr Blick glitt lang freiwillig hatte narren lassen, zu verscheuchen. Er nicht im stande, ihre trübe Stimmung dauernd zum Weichen zu zuerst über die blühenden Büsche und die röthlich lehnte sich auf gegen den bezwingenden Reiz, der seinen Willen bringen, und so schlich das Gespräch trübselig dahin, von schimmernden Wipfel der Bäume, deren Kronen start be­umschmeichelte. langen Bausen unterbrochen, in denen aus weiter Ferne schnitten waren, um einen freien Durchblick zu gewähren. Jezt, glaubte er, wäre es noch Zeit, einzulenken, wenn das Geschmetter einer Trompete, das Keuchen einer Loto­er fich nicht durch ein Wort, durch eine Bewegung, die ein motive, die tiefe Stimme einer Glocke, welche die Stunden unwiderrufliches Geständniß gewesen wären, verrathen schlug, vernehmlich herübertönten.

( Fortsetzung folgt),