fasse bereinnahmte 48 232,57. Dabon wurden 8551,86 M. an den Itratischen Agitatoren, die angeblich in fetten Pfründen die Driss Die Genoffen des 1. württembergischen Reichstagswahltreises Parteivorstand in Berlin und 4166 M. an die Provinz frankenkassen bevölkern, wieder abgegraft wird, ist nicht verwunder haben durch Urabstimmung die Genossen Hildenbrand, Rapp, fasse abgeführt. Gegen das Vorjahr beträgt die Mehreinnahme lich. Es erscheint angebracht, die Berficherten auf die tostspieligen est meyer und Genoffin Dunder mit Parteitagsmandaten 9757,56 M. Am Ende des Geschäftsjahres betrug der Kassen- Anstrengungen der Scharfmacher zur Errichtung von BetriebskrankenAn freiwilligen Beiträgen tassen immer wieder aufmerksam zu machen. betraut. Hildenbrand erhielt von insgesamt 2839 abstimmenden best and 9919,32 M. Genossen 1459, Napp 1436, Frau Dunder 1280 und Weftmeyer 1177 a 10 Pf. gingen 5582,30 M. ein. Stimmen.
Der Bericht des Landesvorstandes der Sozialdemokraten Württembergs
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Ein Antrag, den Monatsbeitrag von 40 auf 50 f. zu er höhen, wurde abgelehnt. Das System der freiwilligen Extrabeiträge soll beibehalten werden.
gang Gerichts- Zeitung.
Gegen den Jugendausschuß.
Ueber die bevorstehenden Reichstagswahlen referierte an Stelle des leider schwer erkrankten Kandidaten b. Elm Tiegt im Druck vor. Das verflossene Geschäftsjahr, 1. Juli 1910 Genosse Hackelberg- Ottensen, der am Schluß seines scharfIn ihrem Kampf gegen die Bewegung der proletarischen Jubis 30. Juni 1911, hat der Landesorganisation erfreuliche Erfolge umriffenen, mit großem Beifall aufgenommenen Vortrages die Gegend ist die Polizei bekanntlich auf das Mittel berfallen, den gebracht. Die Mitgliederzahl stieg von 22 690 auf 28 655, das ist nossen aufforderte, alle Kräfte einzusetzen, damit wieder die rote betrachten und vom Obmann des Ausschusses, dem Genossen Dr. Jugendausschuß für Groß- Berlin als einen politischen Verein zu um 5965. Besonders erfreulich ist die Zunahme der weiblichen Fahne über diesem Wahlkreis wehe. Wenn bei den Hottentotten. Kurt Rosenfeld , zu verlangen, daß er der Polizei die Statuten Mitglieder von 808 auf 1742. Sie hat sich also mehr als ver- wahlen Landrat Dr. Schüff an den Reichskanzler telegraphierte: des„ Vereins Jugendausschuß" und die Namen der Vorstandsmitdoppelt. Die Zahl der Ortsvereine ist um 32, auf 305, gestiegen. Wahlkreis von den bürgerlichen Parteien glänzend zurüderobert," glieber desselben mitteile. Genosse Rosenfeld tat das nicht, weil 190 Ortsvereine verfügen über eigene Bibliotheken. Der neu- muß das nächste Telegramm heißen:" Wahlkreis gehört dauernd das Verlangen der Polizei durchaus unberechtigt ist, da der Jugendgegründete Verband der Land- und Waldarbeiter hat in Württem- der Sozialdemokratie!" berg in 66 Ortsgruppen 1492 Mitglieder. Der Stand der Landes- Beschlossen wird, zum Parteitage bier Delegierte zu ent. ausschuß kein Verein ist und sich auch von jeder Politik streng fernhält. Das Schöffengericht hat bekanntlich der Polizei recht gegeben, tasse ist außerordentlich günstig. Trok zweier Landtagswahlen senden. Die Wahl wird in den einzelnen Ortsvereinen vollzogen. ben Jugendausschuß als einen politischen Verein erklärt und den konnte die Kasse ihr Vermögen auf 26 411 M. steigern. Das gute Sollte sich unter den Gewählten feine Genosin befinden, dann Genossen Rosenfeld mit einer Geldstrafe belegt, weil er dem Verfinanzielle Resultat ist wohl in der Hauptsache der Umivandlung erhält derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat, auch das langen der Polizei nicht nachgekommen ist. der Monaisbeiträge von 25 bis 30 Bf. in ben 10- Pfennig- Mandat zur Frauenkonferenz. Wochenbeitrag zu danken. Ueber die Hälfte der Mitglieder haben bereits den 10- Pfennig- Beitrag eingeführt; die Erfahrungen find überall die besten. Mitgliederverluste hat die Ein. führung des Wochenbeitrags nirgends zur Folge gehabt; im Gegenteil tönnen die betreffenden Ortsvereine von wesentlichen Erfolgen berichten.
Vorort des Kreises bleibt Ottensen . Zum Geschäftsführer wird Gilken wiedergewählt, die Kaffengeschäfte bleiben in den Händen des Genossen Dursch- Ottensen.
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Infolge der vom Genossen Rosenfeld eingelegten Berufung be schäftigte sich gestern die 9. Ferien- Strafkammer des Landgerichts I mit der Angelegenheit. Als Beweismittel für die haltlose Behauptung der Staatsanwaltschaft, daß der Jugendausschuß ein politischer Verein sei, wurde aus dem Protokoll des Nürnberger Der Wahlkreis Hanau Bodenheim Geln- Parteitages die auf die Jugendbewegung bezügliche Resolution sowie hausen Drb berzeichnete auch im leßten Geschäftsjahr erfreuliche der Kommissionsbericht des Genossen Haase- Königsberg verlesen. Der Einfluß unserer Partei innerhalb der Kollegien der Fortschritte. Die Zahl der Parteimitglieder stieg um 909 und be Ferner wurden verlesen ein an die schulentlassene Jugend gerich württembergischen Gemeinden hat wiederum eine wesentliche trug am 1. Juli d. J. 8411( darunter 1456 Frauen), welche sich auf tetes Flugblatt der Bentralstelle für die arbeitende Jugend, das Stärkung erfahren. Während man im Vorjahre im ganzen Lande 74 Orte des zumeist ländlichen Wahlkreises verteilen. Gegenüber Arbeitsprogramm für 1909 des Jugendausschusses für Groß- Berlin 264 sozialdemokratische Gemeinderäte und 318 sozialdemokratische den sozialdemokratischen Stimmen 1907 beträgt die Zahl der Partei- und das Programm einer von ihm veranstalteten Schillerfeier. Bürgerausschußmitglieder, zusammen also 552 Rathausvertreter mitglieder 46,98 Prozent resp. bei einem Vergleich der männ Schließlich wurde auch noch auf Antrag des Staatsanwalts gegen unserer Partei zählte, ergaben die diesjährigen Festlichen Mitglieder allein 38,80 Prozent. Jm Berichts- den Widerspruch des Genossen Rosenfeld , ein nicht vom Jugendstellungen noch ein wesentlich günstigeres Bild. Bei den Gemeinde- jahr fanden 164 öffentliche und 603 Mitglieder- Bersammausschuß ausgegangenes Schriftstüd, nämlich ein von der Zentralräten hat der Tod die Gesamtzahl der eingeschriebenen Parteilungen statt, darunter 88 öffentliche Versammlungen stelle an die Bezirksleitungen der Jugendausschüsse versandtes mitglieder auf den Nathäusern um 2 auf 262 herabgefeßt, die unter freiem Himmel, dieweil die Lokalabtreiberei im Kreise Regulativ berlesen. Bürgerausschußmitglieder aber haben sich um 154 auf 472 vermehrt, noch in hoher Blüte steht. 130 000 Iugblätter und 4000 so daß die Gesamtzahl unserer Rathausbertreter auf 734 stieg. Broschüren gelangten zur Verbreitung. Die Zahl der sozialbemo Die Jugendbewegung schreitet langsam, aber stetig bor fratischen Stadtverordneten im Kreise beträgt 15, dazu kommen wärts. Die Mitgliederzahl stieg von 1289 am 1. Oftober 1910 auf 82 Gemeindevertreter( in 29 Gemeinden) und 5 Gemeindevorstands1870 am 1. Juli 1911; die Zahl der Ortsvereine ist von 17 auf 20 mitglieder( Schöffen). Die Kreiskaffe hatte 27 761,18 m. als Eingestiegen. nahmen, denen 26 131,98 M. Ausgaben gegenüberstehen. Die Bildungsbestrebungen erfuhren eine eifrige Förderung. 96 Veranstaltungen fanden in 22 Orten statt, dazu 2 Vortragskurse der Genossen Dr. Dunker und D. Rühle. 22 Orte besigen Bibliotheken, zum Teil allerdings erst in ihren Anfängen. Die Jugendbewegung befundet ebenfalls eine erfreuliche Entwickelung. In 16 Orten find 1051 Abonnenten der Arbeiter- Jugend" vorhanden, troß gegnerischer Bekämpfung, die im besonderen aus Hanau - Stadt gemeldet wird.
Die Parteipresse hat gleichfalls Fortschritte zu verzeich nen. Zu den beiden bestehenden Parteiorganen( Schwäb. Tagwacht Stuttgart , Redarecho- Heilbronn ) kam die Freie Bolkszeitung- Göppingen und die Eglinger Volkszeitung. Lettere beiden Blätter werden in der Tagwacht- Druckerei hergestellt, die Göppinger Freie Volkszeitung wird jedoch im kommenden Monat ein eigenes Heim beziehen. Zwei andere Parteiblätter für Ulm und Reutlingen sind in der Gründung begriffen. Die Tagwacht zählt 22 700 Leser, das Heilbronner Parteiorgan 7600, das Göppinger Blatt 4438, das Eglinger Organ 4495. Bei den Wahlen 1907 zählte die Parteipreffe erst 21 065 Abonnenten.
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Die bei den Landtagsnachwahlen in Heil bronn Amt und in Leonberg brachten der Partei einen wesentlichen Stimmenzuwachs. Heilbronn - Amt, das im Jthre 1906 unser verstorbener Genosse Schäffler in der Stichwahl holte, behaupteten wir diesmal gleich diesmal gleich im ersten Wahlgang mit einem Stimmenzuwachs von 636 auf 3019 Stimmen. In Leonberg siegte zwar diesmal noch der Bauern bündler dank der Unzuverlässigkeit der„ Freifinnigen Volkspartei", jedoch steigerten wir unsere Stimmenzahl von 1584 im Jahre 1906 auf 2106 im Mai dieses Jahres.
Aus ben Organisationen.
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Die Kreisgeneralversammlung wählte als Delegierte zum Jenaer Parteitage die Genossen Dißmann und Mad Hanau, BenderBreungesheim und die Genofsin Ott Bockenheim . Letztere wurde auch als Delegierte zur Frauenkonferenz bestimmt.
Zur Begründung der Berufung sagte Genosse Rosenfeld u. a.: Der Jugendausschuß ist kein Verein. Er kann seiner Zusammenfeßung und seinem ganzen Wesen nach nur als ein Komitee angesehen werden. Wollte man ihn als einen Verein betrachten, dann müßte auch ein Komitee, beispielsweise aus Vertretern von sechs tonservativen Wahlvereinen, welches sich zur Betreibung der Agitation in Berlin gebildet hätte, als Verein angesehen werden. Auch das Komitee, welches gestern die Marokkoversammlung beranstaltete, müßte bann als Berein betrachtet werden. Es ist aber noch keinem Menschen eingefallen, derartige Körperschaften als Vereine zu behandeln. Für die Behauptung, der Jugendausschuß bezwecke, auf politische Angelegenheiten einzuwirken, hat die Beweisaufnahme nichts ergeben. Der Vorderrichter folgerte den poli tischen Charakter des Jugendausschusses daraus, daß er sagte, der Ausschuß stehe in innigem Zusammenhange mit der sozialdemokratischen Partei. Selbst wenn ein solcher Zusammenhang vorhanden wäre, was ich bestreite, so beweist das nichts für die Zwede, welche der Ausschuß verfolgte. Der Bund der Landwirte, zweifellos ein politischer Verein, läßt durch eine Kommission Stali berkaufen. Diese Kommission steht ohne Zweifel in innigstem Zusammenhange mit dem Bunde der Landwirte. Es ist aber noch niemandem einWegen öffentlicher Beleidigung von 24 Kaplänen und Vikaren gefallen, die Tätigkeit der Kalikommission als eine politische zu bezeichnen.- Es kann nur darauf ankommen: Was hat der Ausdes schwarzen Kreises Lüdinghausen wurde der Genosse schuß getan und was bezwedt er? Die Staatsanwaltschaft verweist Expedient Stühmeyer von der Dortmunder Strafkammer zu auf den Nürnberger Parteitag und die Zentralstelle. Was diese versammlung in Schüren der Landtagsabgeordnete Gronowsky denn wir haben nach eigenem Ermessen gehandelt. Uebrigens ist 150 Mart Geldstrafe verurteilt. Als in einer Zentrums- Körperschaften tun, tann nicht gegen uns ins Feld geführt werden, in bekannter Weise über die Sozialdemokratie herzog, veranstalteten bas angeführte Flugblatt der Zentralstelle gar nicht politisch. Der unsere Genossen bald nachher eine Abwehrversammlung, in der Jugendausschuß für Berlin hat sich sorgfältig von jeder politischen Stühmeyer referierte. In der Diskussion sprachen auch Sentrums- Zätigkeit ferngehalten. Seit drei Jahren besteht der Ausschuß fuffion Gesagte durch, wobei er auch das Berhalten eines wacht, hat aber an teiner einzigen Versammlung Anstoß genommen. anhänger. Im Schlußwort ging Stühmeher das in der Dis. Die Polizei hat die von ihm veranstalteten Bersammlungen überGeistlichen bes Kreises Lüdinghausen erwähnte. In
Polizeiliches, Gerichtliches ufw. Kaplansbeleidigung.
Soziales.
Der Zentralverein für den 6. fchleswig: Der Zentralverein für den 6. schleswig Holsteinischen Reichstagswahlkreis( Ottensen- Binneberg) hielt am Sonntag in Wedel die zahlreich beschickte Generalversammlung ab, in der der Geschäftsführer, Ge- Berhandlung vor der Strafkammer befundeten eine Anzahl christ- Jugendausschuß irgend wie in Verbindung zu bringen war. Sie nosse Giffen- Ottensen, ein erfreuliches Wachstum des Vereins licher Beugen, daß Stühmeyer erwähnt habe, die Frauen hätten hat sich sogar das hier berlesene Regulativ der Zentralstelle zu zu fonstatieren vermochte. Die Zahl der männlichen Mitglieder nach der Anweisung des Pfarrers den Männern den Beischlaf ver verschaffen gewußt, welches nur an die Mitglieder der Bezirksmei bene, men ben den ftieg von 8147 auf 8982, die der weiblichen von 1456 auf 1580. Der weigern sollen, wenn sich die Männer nicht christlich organisierten. leitungen versandt worden ist. Aber trotz des großen Interesses. Verein zählt gegenwärtig 10 562 Mitglieder. Da 1907 im Kreise Vier Gegenzeugen haben von solcher Redensart Stühmehers nichts welches die Polizei an uns nimmt, hat sie uns teine politische 19 617 sozialdemokratische Stimmen abgegeben wurden, wären also gehört, sie haben nur gehört, daß unser Genosse erflärte, es sei Tätigkeit nachweisen können. Es kommt darauf an, was wir 45,78 roz. dieser Wähler organisiert, wobei in Be- nicht neu, daß Geistliche gegen den alten Bergarbeiterverband und positiv tun. Wir veranstalten für die Jugend Vorträge aus den tracht zu ziehen ist, daß dieser ausgedehnte Kreis überwiegend aus gegen die Sozialdemokratie agitierten. Ein Geistlicher des Kreises verschiedensten Gebieten des Wissens und der Kunst, pflegen die fleinen, zum Teil noch einen rein agrarischen Charakter tragenden Lüdinghausen habe bei der Snappschaftswahl auch gegen den alten Geselligkeit, bekämpfen die Schundliteratur und halten die Jugend Orten besteht. Es ist mithin ein tüchtiges Stüd Agitations- und Verband gearbeitet. Das Gericht hielt erwiesen, daß die Aeußerung von den Gefahren der Straße fern. Auch den Jugendschus laffen Organisationsarbeit geleistet worden. Das Hamburger Echo" gefallen sei, wie sie die Zentrumszeugen bekundet hatten. wir uns angelegen sein. Wir stehen auf dem Standpunkt, daß wir wird in 5947, die Schleswig- olsteinische Boltsdie Jugendbildung hinreichend fördern tönnen auch ohne politische zeitung" in 2076, die Gleichheit" in 677 Gremplaren ge= Tätigkeit. Wir tun also nichts anderes, als was Leute aus allen lefen. An Flugblättern und Broschüren wurden 270 000 und da Parteien, welche Jugendpflege betreiben, auch tun, ohne daß man neben 70 000 Exemplare der„ Landpost" berbreitet. Die Beteilije gehört hat, daß nationalliberale, konservative und katholische gung an der Maifeier war stärker als früher; ausJugendkommissionen als politische Vereine angesehen werden. Wenn gesperrt auf 10 Tage wurden 650 Metallarbeiter. In den Städten wird jezt nach einem neuen System betrieben. Dem Bestreben der man mit gleichem Maß messen und nicht an unsere Tätigkeit einen find- infolge des hohen Wahlzensus nur 9 sozialdemokratische Scharfmacher, vor dem Inkrafttreten der neuen Reichsversicherungs- besonderen Maßstab anlegen will, dann muß ich freigesprochen Stadtverordnete tätig, während in den Landgemeinden 47 Genoffen ordnung möglichst viele Betriebskrankenfassen zu gründen, soll eine werden. als Vertreter fungieren. Als es unseren Genossen gelungen war, Rorrespondenz dienen, die die weitere Deffentlichkeit von den Vor- Der Vertreter der Staatsanwaltschaft, Affeffor Edert, stellte in den Städten Binneberg, Glückstadt und Uetersen die Wahlzenfus- teilen" der Betriebskrankenkassen gegenüber den Ortskrankenkassen sich auf den Standpunkt: Wenn der Jugendausschuß auch keine schranke zu durchbrechen, wurde flugs der Bensus bon 1200 auf unterrichten und Stimmung machen will. Diese Korrespondenz, die Statuten habe, es sei doch eine Leitung vorhanden, denn Rechts1500 M. bezw. 900 auf 1200 M. und auf 1500 M.( öchstgrenze) tostenlos an die bürgerliche Bresse versandt wird, erscheint unter dem anwalt Rosenfeld fei ja der Obmann. Der Ausschuß sei ein erhöht. Diese Wahlrechtsräubereien wurden gebührend an den Titel: Betriebstrantentassen Rorrespondenz". Verein, der die Jugend mittelbar politisch zu beeinflussen suche. Branger gestellt. In den größeren Orten bestehen Jugend- Sie wird herausgegeben vom Verband zur Wahrung der Interessen Es möge sein, daß äußerlich nur Ausflüge, Spiele und ähnliche organisationen mit zusammen 450 Mitgliedern. Trotz aller der deutschen Betriebskrankenkassen", Essen- Ruhr, unter der Schrift Veranstaltungen betrieben werden, der Zwed aber sei, die Jugend Schibane seitens der patentierten Jugendwächter marschiert die leitung eines Dr. Holbach. Die neueste Nummer vom 26. Auguſt im Sinne der Sozialdemokratie zu erziehen. So sei es ja auch Jugendbewegung. Auch die Bildungsbestrebungen finden bringt gleich sechs Artikel und zwar, um die Aufnahme in bürger- in Nürnberg beschlossen worden. Dafür spreche ja auch das Schillereinen guten Refonanzboden. Neben dem idealen war auch das lichen Blättern auch in 8weifelsfällen zu sichern, in einer Form, die feierprogramm, welches das Schillersche Zitat enthalte, welches zum finanzielle Ergebnis ein gutes. Die Einnahmen und Ausgaben den Anschein einer objektiven Beurteilung erweden soll. Daß bei Kampf gegen Tyrannenmacht auffordert. der Ortsverein e balanzieren mit 57 719,58 M. Die 3entral- der Tendenz der Korrespondenz das Thema von den sozialdemo- Genosse Rosenfeld trat den Ausführungen des Staatsanwalts
Der Herr Lehrer.
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Die fortgefette Hete gegen die Ortskrankenkassen
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meinem lieben alten Ruprecht Lederstroh. Sie tragen alle seine freundlichen Gewohnheiten und Eigenschaften allzu deutlich an der Stirn.
daß er die Sache doch besser bersteht als Genoffin Luremburg, und so bemängelte er nicht einmal, daß nach dem zitierten Artikel in ben Revolutionen in der Türkei , in Persien , in Merito, Haiti , in Als ich noch in die Schule ging, hatte ich einen sonderbaren Der Verfaffer unseres Maroffo- Flugblattes scheint den alten Portugal , in Spanien und in( zulekt) Rußland überau die Kauz zum Lehrer. Daß er unfehlbar war, versteht sich von selbst. Lederstroh nicht so gut zu tennen wie ich; sonst hätte er es so Lebensinteressen der Völker, die Mächte des Fortschritts( 11 die Das bringt das Amt mit sich. Und natürlich wußte und verstand gemacht wie Genoffin Rosa Luxemburg , die unlängst einen Artikel türkischen und portugiesischen Offiziere, Herr Madero in Meriko, er auch alles besser als seine Schüler. Eigentümlich aber war an über die Marokkofrage in der„ Gleichheit" veröffentlichte, bor - der sofort die Sozialisten hinter Schloß und Riegel bringen läßt) Herrn Ruprecht Lederstroh, daß er schon aufgebracht wurde, wenn sichtigerweise aber auch einigen Unsinn hineinschrieb und auf diese und der Entwickelung gegen das loddrige Pfuschwerk der kapitalistiüberhaupt jemand außer ihm etwas wußte, und geradezu wütend raffinierte Weise dem strengen Kritiker entging, der sich nun am schen Ordnung rebellieren." Das ließ. 2. ruhig passieren, der fonnte er werden, wenn jemand etwas besser wußte als er. Natür- Marokko - Flugblatt allein schablos halten mußte. Der Hauptein- doch sonst so streng darüber wacht, daß in der gesamten Parteipresse lich dauerte es nicht lange, so hatten wir Jungen diese kleinen wand, den R. 2. gegen das Flugblatt erhebt, ist der, daß es be- jeder Fall did rot angestrichen wird, in dem von einer Aktion des Schwächen unseres Herrn Lehrers heraus und wußten sie sehr haupte, die deutsche Kolonialpolitik vertrete nicht die Interessen Bürgertums als von einem Fortschritt" gesprochen wird. gut auszunuben. Nie sagte einer von uns eine Aufgabe ganz des ganzen Bürgertums, sondern nur die einer dünnen, aber Da war der arme Verfasser unseres Flugblatts unvorsichtiger. richtig her, selbst wenn er es gefonnt hätte; denn wenn Herr mächtigen Schicht von Großkapitalisten, Militärs und Bureau- Er begnügte sich nicht mit dem Hinweis darauf, daß die Kolonial Lederstroh nichts zu tadeln fand, dann wurde er ganz wütend, und fraten. In ihrem Artikel in Nr. 23 der" Gleichheit" hat Genoffin politik heute in Deutschland von allen bürgerlichen Parteien ge= dann endete die Sache immer damit, daß der arm Schüler ein Luxemburg dasselbe behauptet. Sie sagt dort, die Diplomaten fördert und nur von der Sozialdemokratie tonsequent bekämpft paar Kopfnüsse betam. Hingegen hatte man schon gewonnenes feien Hampelmänner, die von den Händen einiger großkapitalisti- wird. Er zeigte nicht nur, wieso alle bürgerlichen Klassen das leb Spiel, wenn man ihm irgendeinen Happen hinivarf. So ent- fchen Cliquen" gelenkt werden, von einem Dubend raffgieriger hafteste Interesse an der Aufrechterhaltung der kolonialpolitischen schuldigte ich mich einmal, als ich ganz unvorbereitet in die Schule Industrieritter". Aber offenbar hat da die Genoffin Luxemburg Julufionen haben, ez geht auch auf ihre Argumentation ein und tam, damit, ich sei am Tage vorher durch ein vorbeifahrendes Auto fich plötzlich des gestrengen Richters in der Leipzigerin erinnert, zerstört sie; er zeigt die Hohlheit ihrer Phrasen, die Abgeschmacktso erschreckt worden, daß ich nichts lernen fonnte. Was jagst Du der sich jetzt als der große Parteischulmeister aufgetan hat, und heit ihrer Behauptungen und Vorspiegelungen; er widerlegt Beba?", unterbrach mich Herr Lederstroh, ohne die Unsinnigkeit um ihn zu versöhnen, schreibt sie:" Das Instrument des Himmels weisführungen", die leider bis in unsere Reihen hinein bereits, meiner Ausrede irgend zu beachten. Was ist das, ein" Auto"? spielt in feiner eigenen Selbstherrlichkeit oder wird vielmehr hinter wenn auch nur sehr vereinzelt, Anklang gefunden haben.( Vgl. Auto kommt von dem griechischen Wort Autos, das heißt Selbst. dem Rücken des Voltes von ein paar beutehungrigen Bildebrand.) Das kann der Herr Schullehrer natürlich nicht zu Was heißt es also, Du seiest von einem Selbst" erschredt worden? tapitalistischen Gliquen gespielt. Der Monarchismus geben. Das hat er noch nicht vorgetragen, daher hat es niemand Du meinst wahrscheinlich ein sogenanntes Automobil. Das ist aber und seine Hauptstüße, das kriegshebende konservative Junkertum, zu wiffen. Weiß es aber doch jemand, dann- um so schlimmer ein schreckliches Wort, denn die Hälfte ist griechisch, die Hälfte sind vornehmste Schuldige bei dem Maroffoabenteuer." für ihn. lateinisch." Dabei war Herr Lederstroh von seiner eigenen Weis- Als Genoffin Luxemburg das schrieb, muß sie wohl schlau Aber besonders an einem habe ich meinen alten Freund Lederheit so entzückt, daß er ganz vergaß, mich zu prüfen. gelächelt haben. Entweder, dachte fie, verbeißt sich jeht der alte stroh mit Bestimmtheit wiedererkannt: in dem feinen Tatt, mit Ich hatte diesen alten Schulfuchs schon ganz vergessen. Aber R. L. schon an dem falschen Bild, daß ein Instrument selbst spielt dem er gerade den richtigen Augenblid, wo dies Flugblatt feine es scheint, daß er nun, was ich ihm nie zugetraut hätte, ein ganz( was?), oder wenn er selbst daran vorüberkommt, dann bleibt Verbreitung in den Massen finden und seine Wirkung gegen radikaler Sozialdemokrat geworden ist. Wenigstens fann ich faum er bei der Frage steden, wieso die tonservativen Junker identisch Kriegsheber und Kolonialfaßtes tun soll, ersehen hat, um die rote benken, daß die mit St. 2. gezeichneten Leitartikel der Leipziger find mit den beutehungrigen tapitalistischen Cliquen." Diese Tinte seiner Anmaßlichkeit über unsere Aftion au gießen. Boltszeitung" von jemand anderem herrühren könnten, als von Spekulation war offenbar richtig. N. 2. war vollauf befriedigt.
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G. Edstein.