Mr. 256. 28. Jahrgang.
Partei- Angelegenheiten.
Mittwoch,
Fortschritt". Verschwiegen wird nur, daß es in der Stadt anderen Verfolgern, gestorben ist. Der Knabe neigte auch, wie wir berordnetenversammlung die Sozialdemokraten waren, die schon mitteilten, zu Krämpfen, auch das mag zu feinem Tode bei in mühsamer Arbeit und zäher Ausdauer dem Freifinn getragen haben. Es ist sehr unwahrscheinlich, daß der Junge erst Zweiter Wahlkreis. Heute Mittwoch abend findet im folche Fortschritte Stüd für Stüd abringen nach seinem Tode in die Lage gebracht worden wäre, in der man 5. Kommunalwahlbezirk eine Flugblattverbreitung von mußten. Mit welchen fadenscheinigen, geradezu lächerlichen EinSaß, Hornstr. 2, aus statt. Die Genossen und Genossinnen werden wendungen der Freisinn die meisten Forderungen der Sozialdemo- ihn aufgefunden. Er hat vielmehr diese Stellung vorher selbst angebeten, sich zahlreich und pünktlich einzufinden. fratie anfangs bekämpft hat, das möchte man heute vergessen genommen und ist in ihr vom Tode ereilt worden.
Dr. Rosenfeld.
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Diesen Schein
Donnerstag, den 1. November cr., abends 8 Uhr, finden im machen. Aber die Liberalen sollten es sich gesagt sein lassen, daß Die Gaunereien des Bogenschreibers Hans Müller haben nach 5. Kommunalwahlbezirf zwei Bersammlungen in der erwerbstätigen Bevölkerung Berlins , um deren Stimmen den weiteren Ermittelungen einen noch viel größeren Umfang gehabt, statt: Anhaltische Ressource, Mödernstr. 114, Habels Brauerei, sie bei den Stadtverordnetenwahlen noch in einigen Wahl- als zunächst angenommen wurde. Aus den Schriftstücken und anderen Bergmannstr. 5/7. Referenten die Stadtvv. Genossen Dupont und bezirken dritter Klasse eifrig buhlen, gerade die dem Kommunal- Sachen, die bei ihm beschlagnahmt wurden, geht hervor, daß Müller freifinn aufs Stonto zu setzende überlange Vernachlässigung auch Schwindeleien anderer Art als die bisher aufgebedten entweder des Schulwesens unvergessen ist. 2. Kommunalwahlbezirk. Am Donnerstag, den 2. November cr.: Die Gemeindeschulen sind für ziemlich eine Viertelmillion man in seiner Behaufung bei feiner Mutter auch Stempel einer schon betrieben hat oder zu betreiben im Begriffe stand. So fand Flugblattverbreitung abends 18 Uhr von den verabredeten Stellen Berliner Kinder die einzige Bildungsstätte, für die Kinder Deutschen Darlehnskaffe". D6 Müller diese erst gründen wollte aus. In Betracht kommen Gruppe 3, 4, 5 des 1. Kreises, Bezirk 24 nicht nur aus Arbeiterfamilien, sondern auch aus den oder schon gegründet hatte, steht noch dahin. Zu welchen Zweden bis 41 des 2. Kreises, Bezirk 236, 237 und 240, 241 des 3. Kreiſes. Familien der kleinen Gewerbetreibenden und der er Bestätigungsformulare, die Um rege Beteiligung ersucht Das Wahlfomitee. fleinen Beamten. Diese einzige Bildungsstätte, die dem Kind benutzen wollte oder vielleicht schon benutzt hat, bedarf auch er einem Notar entwendet hat, Gleichzeitig machen wir auf die am Freitagabend im Bayes des Unbemittelten zugänglich ist, war in Berlin Jahrzehnte hindurch noch der Aufklärung. rischen Hiefel" stattfindende Kommunalwählerversammdas Aschenbrödel und wird noch heute stiefmütterlich genug behandelt. dem Stempel des Rotars versehen, sodaß er jeden Augenblick im Die Formulare hatte er bereits mit Lung aufmerksam. Noch heute gilt sie den Bemittelten nur als Armenschule, noch stande war, gefälschte Urkunden herzustellen und zu benußen. Seinen heute halten sie vom ersten Schuljahr ab ihre eigenen Kinder von ihr behördlichen Landsturmschein hat Müller sehr schön dahin gefälscht, fern. Was in den letzten zwanzig Jahren im Voltsschulwesen Berlins daß er jetzt auf Dr. Hans Müller lautet. an Fortschritten gemacht worden ist, das hat die Bevölkerung hat er wahrscheinlich auch benutzt, um sich in die Universität lediglich der vorwärts drängenden Sozialdemo- einzuschmuggeln. Die Immatrikulationsbescheinigung, die er sich tratie zu danken. Nur von einer weiteren Stärkung der erschwindelte, diente ihm wieder dazu, Anschluß an studentische Sozialdemokratie in der Stadtverordnetenversammlung sind, wie Verbindungen zu finden und der Verkehr mit diesen Kreisen verauf allen anderen Gebieten unserer Gemeindeverwaltung, so auch schaffte ihm wieder Gelegenheit, immer neue Kunden für seine geim Volksschulwesen, weitere Fortschritte zu erwarten. Am 5. Roheimnisvollen Geschäfte zu suchen. Dieser Verkehr hat wohl auch die bember, dem Tage der Stadtverordnetenwahlen für die Meinung aufkommen lassen, daß der Schwindler früher Medizin studiert dritte Klasse, wird die Wählerschaft dessen eingedent fein. habe. Die beschlagnahmten Schriftstücke Schriftstücke bedürfen noch Sichtung. Wahrscheinlich bringen sie noch manche Ueberraschung. - Auch Wertsachen tourden noch in erheblicher Menge gefunden und beschlagnahmt. Ein großer Reiseforb enthielt noch weitere sieben lostbare Delgemälde. Dazu kommen noch eine umfangreiche wertbolle Briefmarkensammlung, feine Reisefachen, wertvolle Stidereien, Schmudiachen, Goldwaren, darunter eine fostbare Kavalieruhr usw. In einer Kaffette entdeckte man noch 3000 M. in verschiedenen Münzen, darunter auch Universitäts - Jubiläumstaler. Daß Müller am 1. Januar 3 Millionen hätte auszahlen müssen, wie von anderer Seite gemeldet wird, trifft nicht nicht zu.
Zweiter Kreis. 8. und 4. Kommunalwahlbezirk. Am Donnerstags abend findet eine Flugblattverbreitung von den Bezirkslokalen aus statt. Alle Hilfskräfte der 6. und 8. Abteilung gehen, wenn dieselben nicht schon den Bezirkslokalen zugeteilt sind, zu Wiemers, Bülowstraße 58. Um zahlreiche Beteiligung ersuchen Die Wahlkomitees. Dritter Wahlkreis. Heute abend finden für den 13. Rommunalwahlbezirk im Dresdener Garten, Dresdener Str. 45, und für den 14. Kommunalwahlbezirk in den Köpenider Festfälen, Köpenider Str. 127a, Wählerversammlungen statt. Näheres unter
Annonce.
NB. Für die oben genannten Bezirke findet morgen, Donners tag, Flugblattverbreitung statt. Die Genossen werden ersucht, sich recht zahlreich daran zu beteiligen.
Auch die Genossen des zweiten Kreifes, soweit sie zum 13. Kommunalwahlbezirk behören, werden hiermit eingeladen.
Das Wahlkomitee. Lichtenberg . Am Donnerstag, den 2. November, abends 81 Uhr, Schwarzen Adler", Frankfurter Chaussee 5/6: Mitgliederberfammlung des Wahlvereins. Tagesordnung: Die bevorstehenden Stadtverordneten- Ersazwahlen.
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Köpenid. Heute Mittwoch findet der britte Vortragsabend des Bildungsausschusses im Stadttheater( fl. Saal) statt. Thema:„ Der praktische Teil des Erfurter Programms." Teilnehmerkarten bis zum Schluß 20 Pf. find am Saaleingang zu haben.
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Der Werdegang cines Polizeispikels. Der Abstinente Arbeiter", das Organ des Deutschen ArbeiterAbstinentenbundes bringt in seiner lebten Nummer vom 28. Oftober diese sehr interessante Reminiszenz an den berüchtigten Spizel Ihring- Mahlow: " Anfang Februar 1886 wurde in Berlin der Gürtler Mahlow" als Schuhmann Ihring entlarvt und aus dem Arbeiter- Bezirksverein für den Osten Berlins ausgestoßen. In der Reichstagssigung vom 18. Februar 1886 brachte Genoffe Paul Singer die Entlarbung des gefährlichen Lodspibels ThringTaschendiebe treten jest wieder in den Theatern auf. So ftahl Mahlow zur Sprache. Es hatte sich herausgestellt, daß der" Genoffe" einer im Thalia- Theater nach der Vorstellung einem Offizier eine zu Majestätsbeleidigungen provozierte, den Arbeitern den Ankauf doppelkapselige goldene Herrenuhr mit einer 20 Zentimeter langen von Revolvern empfahl, die Anfertigung von Dynamit lehren wollte, goldenen Kette. Die Uhr trägt auf dem Dedel ein wappenartiges Eichwalde . Donnerstag, den 2. November, abends 81 Uhr, eine Anzahl Mitglieder zu veranlassen suchte, von ihm angefertigte aus runden Gliedern. Sie ist aus einer Damenhalstette hergestellt zu wiederholten Malen Dynamit in die Bereinssitungen mitbrachte, Schild. Die Kette besteht aus drei nebeneinanderliegenden Stränen findet im Restaurant Sanssouci" eine öffentliche Versammlung Dynamilbomben an sich zu nehmen, um sie geeignetenfalls zu ver- und hat einen Karabinerhaken und einen runden Ring. statt. Tagesordnung: 1. Bericht aus der Gemeindevertretung. wenden. Seine Entlarvung gelang, als er einen Arbeiter aufBerichterstatter: Gemeindevertreter Hugo Allrig. 2. Die wahren forderte, gleich ihm in den Dienst der Polizei zu treten, an feinen Als Leiche wiedergefunden wurde der 30 Jahre alte Friseur Gründe für die ungültigkeitserklärung der Wahl des Herrn Beutling Genoffen zum Verräter zu werden. Um dessen Bedenken zu zer- Paul Lang aus der Boddinstraße 9 zu Rigdorf, der seit 14 Tagen zur Gemeindevertretung. Berichterstatter: Oskar Mollenthin. streuen, sagte Ihring zu ihm:„ Du siehst ja ein, daß man unter den verschwunden war. Lang befaßte sich viel mit der Heilkunde und 3. Freie Aussprache. 4. Verschiedenes. Genoffen! Agittert für Wassenbesuch dieser wichtigen Ber - heutigen wirtschaftlichen Verhältnissen mit Ehrlichkeit nicht durch las alles was er sich auf diefm Gebiete verschaffen konnte. Nadh Verdie Welt kommen kann. Wirf das fogenannte Gewiffen weg und nach sehte er sich in den Kopf, daß er berufen wäre, der leiden. und tritt einfach bei uns ein, dann hast du gute Tage!" den Menschheit zu helfen, und fühlte sich unglücklich, daß er fein Die Entlarver des Lockspikels und die Belastungszeugen wurden Geld besaß, um eine große Heilanstalt zu errichten. Dieser Mangel mit Meineidsanklagen bedacht und ins Gefängnis geworfen, andere trieb ihn zur Verzweiflung. Vor 14 Tagen verschwand er nachts -unter ihnen Baul Singer- ausgewiesen! Shring- Mahlow aber heimlich aus der Wohnung und ließ einen Bettel zurüd, daß er sich erhielt durch Butttamer als eklatante Genugtuung" das allge.bas Leben nehmen wolle. Gestern landete man seine Leiche aus meine Ehrenzeichen; er war später Bahnhofsassistent in dem Rigdorfer Schiffahrtskanal. Bad Oeynhausen ! und damit für die politische Oeffentlichkeit abge. Ein schwerer Unfall, bei dem ein Arbeiter tödlich, ein Ein Preßorgan des Liberalismus, das„ Berliner Tageblatt, hatte tan. Vielfach war in der letzten Zeit die Meinung verbreitet, Ehrenbor einigen Wochen über die Gemeindefchulen Berlins eine Mit Ihring sei nicht mehr am Leben. Das ist nicht richtig. Friedrich anderer schwer verlegt wurde, ereignete sich gestern mittag gegen teilung gebracht, die offensichtlich den 8wed hatte, dem liberalen Wilhelm Leberecht Ferdinand Jhring( Mahlow ) lebt als Stations- 1 Uhr an der Ede des Kurfürstendamms und der Uhlandstraße. Bürgertum wieder einmal zu zeigen, wie Großes der Berliner assistent in Bremen und ist Mitglied der Loge Königin Luise " des Dort werden gegenwärtig die Rammarbeiten der Untergrundbahn Stommunalfreifinn für das Vollsschulwesen geleistet habe. Solche Guitemplerordens. In dieser Eigenschaft trat er wiederholt als vorgenommen. Bu diesem Zwede mußten mehrere Straßenmasten Notizchen veröffentlicht die Freisinnspresse besonders gern vor den Redner in Logen auf, sprach z. B. in der Loge Jm Lenz des aus der Erde entfernt werden, eine Arbeit, die durch einen Kran. Stadtverordnetenwahlen, weil sie weiß, daß in diesen Lebens", in der sonderbarerweise auch viele Parteigenossen Mitglied wagen der Großen Berliner Straßenbahn ausgeführt wurde. fritischen Tagen, wo die Liberalen um die Gunft der Kommunalwähler find, am 17. März 1907 über das Thema„ Erzeugt der Alkohol Ber. auch der britten Stlaffe noch werben, die angeblichen„ Nuh me 8- brechen?" und am 22. April 1908 über" Ist der Guttemplerorden taten des Liberalismus in empfehlende Erinnerung gebracht eine Geheimgesellschaft?" werden müssen. Aber gerade in der Zeit der Wahlagitation ist es einen fachtundigeren Referenten als Thring- Mahlow fann es ratiam, derartige auf Reflame abzielende Mitteilungen mit noch dafür nicht geben! größerer Vorsicht als sonst zu genießen und sie besonders scharf unter die Lupe zu nehmen.
fammlung.
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Die Handelsangeftellten müssen auf die Sonntagsruhe noch länger Jene Notiz über die Gemeindeschulen hob hervor, daß warten. Das neue Ortsstatut sollte am 1. November in Kraft die hierfür gemachten Aufwendungen der Stadt in den treten. Das ist aber noch nicht möglich, da die Genehmigung des legten Jahren außerordentlig gestiegen feien, Oberpräsidenten noch nicht eingetroffen ist. Wie lange wird das und nun wurden, um die Stärke der Zunahme augen- noch danern?
Als
nun sich mittags nach der Arbeitspaufe die Dampframme, die dazu dient, die Eisenträger in den Boden einzutreiben, in Bewegung ge fest wurde, scheuten die Pferde des Kranwagens und gingen durch. Die auf dem Gefährt stehenden Arbeiter Doege, Simeonstr. 26 und Ratschmared, Schmidstraße 84 wohnhaft, gerieten unter den Kran, der bei dem heftigen Anrüden der Pferde umstürzte. Die beiden Verunglückten wurden von ihren Arbeitskollegen aus ibret entjeglichen Lage befreit und nach dem Elisabeth- resp. nach dem Krankenhaus Westend gebracht. Katschmared, der innere Wer legungen und Blutungen davongetragen hatte, starb furz nach der fällig zu demonstrieren, neben die Gemeindeschultosten aus 1890 Zu dem Knabenleichenfund an der Triftstraße wird weiter mit Einlieferung in das Elisabeth- Krankenhaus, während Doege Hoffnungs biejenigen aus 1900 und aus 1910 gefegt. Die Kosten wurden für geteilt: Die Eltern des toten Willi Hensel wurden Montagabend los daniederliegt, diese drei Jahre auf 83/10 Millionen, 18% Millionen, 25 Millionen angegeben, wonach die durchschnittliche Aufwendung pro Gemeinde- auf dem Polizeipräsidium noch bis in die späten Nachtstunden hinein Das Armband im Kanalisationsrohr. Das Polizeipräsidium teilt schultind gestiegen sei von 48 M. in 1890 auf 65 M. in 1900 und vernommen. Den wilden Gerüchten gegenüber sei noch einmal mit: In der Nacht zum 12. Oktober d. J. wurde in der Leipziger weiter auf 110 M. in 1910. Gegenüber dieser Darstellung wurde hervorgehoben, daß fie anständige Leute sind, die ihr Brot redlich Straße, Ede der Friedrichstraße , von Kanalarbeitern in dem aus im Vormärts" nachgewiesen, daß eine Vergleichung der oben mit verdienen. Sie erzogen auch ihren Sohn seiner Neigung zum den Rohren entnommenen Sande ein Kettenarmband, 10%/ 10 Gramm geteilten Ausgabebeträge ein unrichtiges Bild ergeben muß, Serumtreiben wegen sehr streng, hatten aber damit nicht viel Erfolg. schwer, acht Karat, 333 gestempelt, gefunden. Nach dem Gutachten weil in dem Gemeindeschuletat für 1010 zum ersten Male auch die Nach seiner Entlassung aus der Schule bemühten sie sich ernstlich, eines Juweliers hat das Armband über zwei Jahre in den Kanali Baukosten neuer Schulhäuser dem Ausgabebetrage zugezählt find. ihn zu ständiger Arbeit anzuhalten. Immer wieder suchten sie für fationsrohren gelegen. Der Eigentümer wird ersucht, sich im Polizei. Wir berechneten, daß nach Ausscheidung der Baukosten die Auf ihn Beschäftigung, aber der Junge hielt es nirgends lange Präsidium Bimmer 409 III in den Vormittagsstunden von 9-12 ühr wendung pro Gemeindeschulkind für 1910 nur etwa 100 Mart beträgt. Bom Zuge überfahren und getötet wurde auf dem Rangier Diesen torrigierenden Angaben fügten wir noch ein paar sehr anzuhalten. Sie erfuhren jedesmal erst dann, daß er die Arbeit bahnhof in Rummelsburg gestern früh ein Arbeiter, der die Gleise lehrreiche Zahlen über die höheren Schulen bei. Wir er- wieder geschwänzt hatte, wenn er Sonnabends feinen Wochenlohn freuzen wollte, als ein Rangierzug eben herankam. Die Lokomotive innerten daran, daß bei den Gymnasien, Realgymnasien und Ober- abgeben sollte. Nach der erneuten Leichenbesichtigung ist er wahr- faßte ihn und brachte ihn zu Fall, wobei die Räder über ihn wegrealichulen der Zuschuß aus dem Stadtfädel in 1909( für 1910 ist scheinlich erst in der Nacht vom Sonntag zum Montag gestorben. gingen. Infolge der dabei erlittenen Verlegungen starb der Mann die Höhe noch nicht bekannt gegeben) pro Schüler 244,30 M. erreicht Den Sonntag über hat er sich wahrscheinlich noch irgendwo herum- in wenigen Minuten.
aus. Die Leute waren darauf angewiesen, ihn zum Mitverdienen
zu melden.
Das Kind hat
hat. Gegen den Hinweis, daß in den 20 Jahren von 1890 bis getrieben. Es ist aber noch nicht gelungen einen Zeugen zu Auf dem Wege zur Arbeit vom Herzschlag getroffen wurde 1910 die Aufwendungen pro Gemeindeschulkind von 48 M. auf ermitteln, der ihn nach dem Sonnabendabend noch gefehen hätte. vorgestern abend 1034 Uhr der 28 Jahre alte Schlosser Franz 110 M.( richtiger: auf 100 m.) gestiegen seien, setzten wir die Tatsache, daß bei den Gymnasien usw. in den 19 Jahren von 1890 Wer nach dieser Richtung über ihn etwas mitteilen kann, wird Hermann aus der Dudenarder Str. 7, der bei der Allgemeinen bis 1909 der aus dem Stadtfädel geleistete zu fchuß pro Schüler ersucht, sich unverzüglich bei der Kriminalpolizei zu melden. Glektrizitätsgesellschaft angestellt war und Nachtschicht hatte. In der sich von 99,90 m. auf 244,30 M. erhöht hat. Wohl- Entgegen anderweitigen Mitteilungen fei noch einmal bemerkt, Hochstraße gegenüber dem Hause Nr. 22 fiel er, als er sich mit seinen gemerft: 244,30 m. pro Schüler Kollegen unterhielt, plöglich besinnungslos zu Boden. Man schaffte betrug in 1909 nicht daß Strangulationsmale oder andere äußere Verlegungen, die auf ihn mit einer Drofchte nach der Unfallstation in der Badstraße. Hier ettva die Gesamtaufwendung, sondern nur die durch Zu einen Tod durch rohe Gewalt schließen lassen, an der Leiche fonnte der Arzt jedoch nur noch den durch Herzschlag eingetretenen schußz aus dem Stadtsäckel zu deckende Mehrausgabe, nicht vorgefunden worden sind. Der ganze Befund ist typisch für Tod des Mannes feststellen. Die Leiche wurde dem Schauhause zuwobei also die Einnahme aus Schutgeld jährlich 140 M. pro ben Erstickungstod. Dafür sprechen auch der friedliche Gesichtsausdruck geführt. Schüler- schon abgezogen ist. Pro Gemeindeschulkind betrug in und der Umstand, daß die Erde vor dem Munde und der Nase mit bemfelben Jahre 1909 die ganz aus dem Stadtfäckel zu deckende In einem Kaninchenloch in der Heide bei Borsigwalde ist ein Schaum durchsetzt war. Auf den Händen lag die Erde fest auf. zweijähriges Kind halberstickt aufgefunden worden. Aufwendung 97,30 W. Ungeachtet dieser Feststellungen bringt jetzt das Berl. Tage- Der Anabe scheint versucht zu haben, sich mit den Händen aus sich inzwischen unter der Pflege der Werzte im Reinidendorfer blatt" eine Notiz, in der zum Zweck des Nachweiſes der bei den feinem Grabe herauszuarbeiten. Der ganzen Tage nach ist das Erd- Strankenhaus, wohin es gebracht wurde, wieder erholt und ist wohl. Gemeindeschulen eingetretenen Ausgabesteigerung wieder reich auf ihn gefallen, während er schlief. Db es durch äußere Ge- auf. Trotz aller Ermittelungen gelang es jedoch bisher nur festdas Jahr 1910 mit einem früheren Jahre verglichen wird, dies- walt, etwa dadurch, daß jemand um die Stute herumgegangen ist, ftammt. Am geftrigen Vormittag haben sich einige Personen aus zustellen, daß das Kind weder aus Tegel , noch aus Reinidendorf mal der Abwechselung wegen mit 1895. Und wieder sind nur zum Rutschen gebracht wurde, steht dahin. Die Dertlichkeit wird Borfigwalde bei der dortigen Behörde gemeldet, die gegen 6 Uhr für 1910 dem Ausgabebetrag die Baukosten zugezählt, daraufhin heute vormittag von der Mordkommission noch einmal ge- morgens einen Mann mit einem fleinen Kinde auf dem Arm in der woraus sich dann die berühmten 110, Mart" pro ind ergeben. Das ist in der Tat ein starkes Stück! Welchem nauer untersucht werden. Heide gefehen haben wollen. Sie vermochten jedoch keine genaue Die Leiche des Knaben Hensel wurde gestern nachmittag von Beschreibung des Unbekannten zu geben. Es wird vermutet, daß Zwed diese erneute Verbreitung einer irreführenden Berechnung dienen soll, das ist" flar. Am b. November haben wir den Gerichtsärzten Geheimrat Straßmann und Dr. Fränkel in das Kind gewaltsam aus dem Leben gebracht werden sollte. Man in Berlin die Stadtverordnetenwahlen, darum muß Gegenwart des Staatsanwalts Stachow, des Chefs der Kriminal- bermutet, daß der Fremde mit einem Frühzuge aus Berlin nach man den Leſern vorerzählen, wie Großartiges der Berliner Kommunalpolizei Oberregierungsrats Hoppe, und der Mordkommission obduziert. Bittenau gekommen ist. Diesbezügliche Recherchen bei dem Eisenfreifinn für die Volksschule getan habe. Die Gerichtsärzte fanden auch jetzt feinerlei Anhalt dafür, daß der bahnpersonal find noch im Gange.
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Diese Absicht spricht deutlich auch aus dem übrigen Inhalt der Knabe einem Verbrechen zum Opfer gefallen und von anderen Straßenunfälle. Am geftrigen Dienstagmittag versuchte der Notiz. Zum Schluß rühmt sie:„ Ein weiterer Fortschritt ist die getötet worden wäre. Es fonnte nicht einmal festgestellt werden, Hausdiener Otto Rede, Dresdener Str. 75 wohnhaft, der bei der Anstellung von fünfzig Schulärzten, die Gründung von Reben, daß er durch auf ihn fallende Erdmaffen erstickt ist. Wahrschein. Firma Rudolph Herzog angestellt ist, den Spittelmarkt zu überschreiten, flaffen für Schwachsinnige, Schwachbefähigte und Schwerhörige, die Einrichtung von Ferienspielen, an denen über 200 000 Rinder fichier ist vielmehr, daß er seinen förperlichen Anlagen ent- wurde jedoch von einem Lastfuhrwert erfaßt und erlitt fchwere immere Verlegungen, sowie einen Oberschenkelbruch. Der Verunglüdte beteiligten, die Schulspeisung armer Stinder, die Einführung des sprechend einen natürlichen Tod gefunden hat. Nach feiner mußte nach Anlegung eines Notverbandes auf der Unfallstation achtklassigen Schulsystems und die Errichtung von Badegelegenheiten inneren Körperbeschaffenheit u. a. eine Verdickung in der Luftröhre Spittelmarkt nach dem Urban- Krankenhause geschafft werden. in mehreren Schulen." Ja, ja, wenn Stadtverordneten ist wohl anzunehmen, daß der Knabe nach einer großen körperlichen wahlen bevorstehen, dann preist man alles das als Aufregung, etwa vom Laufen auf der Flucht vor seinem Vater und der Fuhrmann Leopold Ehrlich, Charlottenburg , Goethestr. 71 wohn Jufolge Durchgehens der Pferde stürzte in der Stralauer Straße