2011
wachen.
Dies
Dann hat der Minister gesagt, der Kesselschmied Dertel sei mit Recht gemaßregelt, weil er die Verwaltung berheze und beleidigend fritisiert habe. Fest steht aber, daß Dertel bestreitet, die ihm von dem Beauftragten der Verwaltung in den Munb gelegten Worte gebraucht zu haben. Noch am 18. Juni 1911 hatte Dertel eine Belohnung von 15 Mark
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offizielle Begünstigung der Sozialdemokratie muß aufhören!( Lebhaftes Bravo! im Zentrum und rechts. Abg. Lebebour ruft: Eine Wahlrede für uns! Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) Minister v. Breitenbach: Der 1910 gebilde Eisenbahnerverband Verdacht erweckt, daß seine Mitglieder Anhänger der Sozialdemokratie sind. Ich bin mit Absicht der Frage nicht nachgegangen, auf wessen Anstiften der Verband gegründet worden ist. Sie ersehen daraus, wie vorsichtig die Verwaltung vorgeht. Jedenfalls ist der Verband nicht im Unflaren gelassen worden, daß, wenn er das Verhalten seiner Mitglieder fortsett, er als ordnungsfeindlich aufgelöst wird, denn ordnungsfeindlich wirkt ein Verband, der sich ständig in Gegensaz zur Verwaltung fest. Das Haus bertagt sich. Es folgen
persönliche Bemerkungen.
Abg. Behrens( Wirtsch. Bg.): Herr Böhle hatte behauptet, ich hätte bei der Wahl die Unterstützung der Konservativen gehabt. Das ist unwahr. Auch jetzt haben die Konservativen schon einen Gegenkandidaten gegen mich aufgestellt. Herr Böhle hat mich als Knecht und Lakaien der Konservativen beschimpft. Nur ein Gassenbube beschimpft einen Gegner.( Große Unruhe bei den Sozialdemokraten.)
vor dem Kammergericht.
forderung an die Regierung, die sozialdemokratischen Arbeiter aus baß das Vereins- und Versammlungsrecht der Eisenbahner in den dem Staatsdienst zu entlassen, brotlos zu machen. Eine Partei, die zwingenden Notwendigkeiten des Eisenbahndienstes seine Grenzen einen solchen Beschluß faßt, die ein Ausnahmegesen gegen findet. An diesen Auslassungen, denen sich auch die anderen Redner eine andere Partei verlangt, hat nicht das Recht, von dieser aus dem Hause angeschlossen haben, hat der Herr Vorredner vollTribüne herab von einem Terrorismus anderer Parteien zu sprechen. ständig vorbeigehört. Wenn die Verwaltung sich dazu entschließt, hat allerdings durch das Verhalten feiner Mitglieder sehr lebhaft den ( Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) einen Arbeiter zu entlassen, der 25 Jahre im Dienste steht, so müssen Nun zum Minister. Dieser hat sich gefreut, daß mein Partei- doch außerordentlich schwere Gründe vorliegen.( Buruf bei den Sozialgenosse Emme I gestern hervorgehoben hätte, aus dem§ 6 der Ge- demokraten: Wer ist Ihr Gewährsmann.) Der Fall Dertel mag werbeordnung gebe hervor, daß die Eisenbahnarbeiter der Gewerbe- liegen, wie er will( hört! hört! bei den Sozialdemokraten), jeden ordnung nicht unterstehen. Diese Freude war ein wenig zu früh, falls hat der Arbeiter, nachdem er sich bereit erklärt hatte, eine bedenn wir stehen selbstverständlich auf dem Standpunkt, daß auch stimmte Erklärung abzugeben, dies Versprechen vollständig annulliert die Staatsarbeiter der Gewerbeordnung unter durch den Zusatz:" fomme dem Wunsche der Verwaltung nach, stellt sind, und eine Reihe hervorragender Kommentatoren obwohl ich mit den in der Zuschrift enthaltenen Anmaßungen und teilt diefen Standpunkt. Weiter nimmt der Minister für Erflärungen nicht einverstanden bin." Das Wesentliche, seine gedie Staatsverwaltung das Recht in Anspruch, die Staats- hässige Agitation, hatte er im übrigen zugestanden. Die Frage, arbeiter in ihren Versammlungen und Vereinen zu über ob die Werkstättenarbeiter der Eisenbahn der Gewerbeordnung unterRecht bestreiten wir ganz entschieden, stehen, ist von den höchsten Gerichtshöfen im verneinenden Sinne dieses Vorgehen der Verwaltung ist ein ungesetzliches und muß ent- entschieden worden. Wie der Vorredner die Worte Legiens ableugnen schieden zurückgewiesen werden.( Lebhafte Zustimmung bei den kann, verstehe ich nicht; aus ihnen geht doch das lebhafte Bedauern Sozialdemokraten.) Der Minister vertritt den Standpunkt, auch in hervor, daß man in der gegebenen Situation den General den Versammlungen hätten die Arbeiter den borgesetzten streit nicht durchführen könne. Bersonen, bie feitens der Verwaltung hingeschickt werden, Achtung Herr Beder meinte, der freiwillige Verzicht auf das Streit und Gehorsam zu erweisen. Das bestreiten wir ganz ent- recht verlange auf der anderen Seite ein equivalent, ein Ent fchieden. Die Versammlungen stehen außerhalb des Arbeits- gegentommen der Verwaltung. Das ist nicht richtig, Präsident Graf Schwerin - Löwik: Sie dürfen einem Abgeordneten berhältniffes; in feinem Gesetz findet eine solche Einschränkung wenn man das Allgemeinwohl als maßgebend für die Ablehnung nicht Beschimpfung vorwerfen und noch weniger ihn mit einem des staatsbürgerlichen Rechtes der Eisenbahnarbeiter eine Grundlage. des Streifrechts anerkennt, andererseits aber find die Arbeiter der Gaffenbuben vergleichen. ( Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Die Eisenbahnverwaltung Eisenbahn allerdings weit befier gestellt als andere ArAbg. Böhle: Herr Spahn hat unter Bezugnahme auf Vorvon Elsaß- Lothringen hat von dem Verbande am 10. August ver- beiter! Viele kommen in Beamtenstellungen und ferner kommt es fommnisse im Landtage in Straßburg mich gefragt, warum ich bis jetzt langt, er soll angeben, wieviel Mitglieder er hat, welche unseren Arbeitern zugute, daß wir bei der Krise nicht mit Ent- die Namen der Personen nicht genannt hätte, mit denen ich ein Ortsgruppen er hat, weiter die Zahl der Mitglieder laffungen vorgehen und die Löhne nicht herabsezen. Nach wahlab tommen geschlossen hatte. Darüber reden wir, wenn in den Ortsgruppen, ferner foll er Auskunft geben über die( Buruf bei den Sozialdemokraten: Das tut jeder ber ich nach Straßburg fomme. Dann hat Herr Spahn die Sache Wohlfahrtseinrichtungen, die Kassenbestände uff., nünftige Unternehmer.) Ferner sind die Mitglieder der in Verbindung gebracht mit der Tatsache, daß der Eisenbahnauch darüber, ob noch andere Personen, die bei den Staats- Arbeiterausschüsse und Arbeiter, die zehn Jahre bei uns beschäftigt minister bisher den Namen des Mannes nicht genannt hat, der die bahnen nicht beschäftigt werden, dem Verbande angehören. Das sind, in der Weise gesichert, daß sie nur aus ganz besonderen Denunziation gemacht hat. Diese Gegenüberstellung ist unrichtig. Gründen durch Entscheidung der Direktion oder gar des Präsidenten Ich stelle fest, daß auf meine ausdrückliche Hervorhebung, wie die ist eine Ueberschreitung der Rechte der Verwaltung; entlassen werden können.( Bravo ! rechts.) Verhältnisse liegen, der Minister bis jetzt noch keine Antwort Abg. Dr. Spahn- Warburg( 8.): Schon im Sommer hat Herr gegeben hat.( hört! hört! bei den Sozialdemokraten.) all das geht die Berwaltung gar nichts an.( Lebhafte Zustimmung Böhle von einer Bersammlung in Straßburg den Auftrag erhalten, Präfiden Graf Schwerin- Löwig schlägt vor, die nächste Sigung bei den Sozialdemokraten.) Wie kommt die Verwaltung ferner die Generaldirektion zu brandmarken und an den Pranger zu stellen. abzuhalten Mittwoch 1 Uhr mit der Tagesordnung: Schiffahrts= dazu, feststellen zu lassen, welche Staatsarbeiter Mitglieder der Ich denke, daß alle bürgerlichen Parteien darin einig sind, daß diefe abgaben. Konfumbereine sind. Das ist ein ganz ungeheuerlicher Ein- Brandmarkung" nicht gelungen ist.- Die Sozialdemo Abg. Ledebour( Soz.): Jh bitte, als ersten Bunft morgen die griff in das Privatleben der Arbeiter, zu dieser Bevormundung( mit fraten berlangen vom Minister, er folle die Namen Fortsezung der heutigen Debatte auf die Tagesder Hand auf den Tisch schlagend) hat die Verwaltung nicht das der Beamten der Denunzianten, wie er sich ausdrückt ordnung zu setzen.( Widerspruch im Zentrum.) Das ist eine einfache mindeste Necht.( Lebhafte Zustimmung bei den Sozialdemokraten.) nennen, auf deren Angaben hin die Maßregelungen Forderung der Gerechtigkeit, nachdem soeben Herr Die Konfumbereine sind reine Privatbereinigungen, die erfolgt find. Aber derfelbe Herr Böhle, der diese Forderung stellt, Spahn die heftigsten Angriffe auf die elfäffischen Arbeiter, mit der sozialdemokratischen Bartei nichts zu tun haben. hat sich tonsequent geweigert, den Namen des 8entrums auf unsere Barteigenossen und auf Beamte gerichtet hat. Weiter fagt der Minister, der Verband der Eisenbahnarbeiter führers zu nennen, der angeblich den Sozialdemokraten das Es muß unserer Partei Gelegenheit gegeben werden, ชน für Elfaß- Lothringen und Luxemburg habe der Verwaltung Wider Stichwahlbündnis für die elfab- lothringischen antworten( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten. Widerstand entgegengesezt, und führt das Beispiel an, daß a blen angeboten hat.( Stürmisches Hört! hört! im Bentrum spruch rechts), zumal wir in dieser Debatte erst einen Redner geVerbandsmitglieder in den Arbeiterausschuß gewählt wurden. Hier- und rechts. Buruf bei den Sozialdemokraten.) Alle bürger- ftellt haben, das Zentrum zwei. Es wäre im höchsten Grade un bei haben die Arbeiter nur ihr gutes Recht ausgeübt.( Zustimmung lichen Barteien sind sich einig darüber, daß im Eisenbahnbetriebe gerecht, wenn gerade Sie zum Bentrum) uns die Antwort auf die bei den Sozialdemokraten.) Es gibt sogar Städte in Süddeutsch besondere Verhältnisse vorliegen und daß fich die Eisenbahn- Ausführungen des Herrn Spahn abschneiden würden.( Lebhafte land, z. B. Straßburg, deren Verwaltungen die Arbeiterorganisationen verwaltung einen gewissen Einfluß auf die Organisationen Bustimmung bei den Sozialdemokraten.) anerfennen und nur organisierte Arbeiter in den Arbeiterder Eisenbahnarbeiter sichern muß. Der Antrag Ledebour wird gegen die Stimmen der ge ausschüssen zulassen.( hört! hört! bei den Sozialdemokraten.) Die sozialdemokratischen Redner sprechen immer davon, daß in famten Linfen und des Abg. Be der vom Zentrum abgelehnt. Bitter beklagt sich der Minister über den Widerstand des den Statuten der betreffenden Eisenbahnarbeiterorganisationen nicht( Lebhafte Pfuirufe zum Zentrum hin bei den Sozialdemokraten.) Verbandes, der beshalb ganz unbegreiflich sei, weil die Eisen- vom Streitrecht die Rede ist. Aber was will das heißen? Herr Schluß 7 Uhr. bahnverwaltung ein so startes soziales Empfinden habe, und er bere bel hat hier mehrfach Aeußerungen getan, die nur als Aufweist darauf, daß die Löhne seit 1904 um 28 Broz. gestiegen feien. forderung der Arbeiter zur Heuchelei verstanden Was will das aber befagen angesichts der folossalen Niedrigkeit der werden tönnen.( Stürmisches hört! hört! im Bentrum. Der Berliner Jugendausschuß Löhne und der ungeheueren Steigerung der Kosten der Lebenshaltung. Burufe bet den Sozialdemokraten.) Die Sozialdemokratie Auch jetzt noch find die Löhne der Staatsarbeiter bei weitem erzieht die Arbeiter zu Heuchlern.( Stürmische Burufe bei noch nicht so ho, wie sie fein sollten.( Sehr richtig! den Sozialdemokraten.) Die Sozialdemokraten reden sich immer bei den Sozialdemokraten.) um die Frage des Streikrechts der Eisenbahner herum. Aber es fann Nieder mit der Verbreitung von Wissen und Bildung nicht geleugnet werden, daß fie prinzipiell ein solches Streifrecht in Anspruch nehmen. Ich verweise auf die Ausführungen 2egiens. unter der Jugend! Nieder die Bekämpfung der SchundJeyt freilich sucht man dieselben wegzuleugnen. Das ist ja eben die literatur und des Alkoholismus! Hoch der Maulpatriotismus Methode der Sozialdemokratie, bie Wethode, bie, wenn sie von uns und die Erziehung der Jugend zur Demut und Unterivürfigausginge, als jesuitisch bezeichnet werden würde.( Stürmische Zu teit gegen wirtschaftliche Ausbeutung und geistige Knechtung! stimmung im Zentrum. Burufe bei den Soz.) Die Methode beginnt Das etwa dürften die Leitmotive des Kampfes der allmählich auch sozialdemokratischen Streifen zu mißfallen. Die Staatsgewalt gegen die Bestrebungen zur geistigen und für 25jährige aufriedenstellende Dienstführung Leipziger Boltszeitung" wendet sich ausdrücklich gegen förperlichen Förderung der schulentlaffenen arbeitenden Jugend erhalten. Wenn es sich um solche Männer handelt, sollte die Ver- die Ausführungen, die hier bei der Maroffodebatte Bebel über den waltung doch vorsichtiger sein. Der von der Verwaltung beauftragte Generalstreil gemacht hat. Bebel hat behauptet, die deutsche Partei sein. Deshalb vereinsrechtliche Unterdrückung der Jugend, Beamte, der sich als solcher in der Versammlung vorgestellt hat, hat babe auf allen internationalen Kongressen sich gegen den Generalstreit die wirtschaftlich für sich zu sorgen genötigt ist. Deshalb die sich übrigens durchaus lo bend über den maßvollen Charakter des im Kriegsfalle erklärt. Die„ Leipziger Vollzeitung" aber stellt feft, staatliche Unterstützung der auf talmipatriotische Zwecke abEine Episode aus diesem Kampf bietet Referats ausgesprochen.( hört! hört! bei den Sozialdemokraten.) daß die Stellung der deutschen Partei auf den internationalen zielenden Vereine. Der Bericht an die Verwaltung stammt von einem nicht offiziell hin- Stongressen, vielmehr richtig auf dem Jenaer Parteitage von die gerichtliche Verfolgung des Berliner Jugendausschusses als Sie fand gestern ihren Abschluß vor dem gefchidten Beamten( Buruf bei den Sozialdemokraten: Spigel), Ledebour dahin bezeichnet worden ist: wir wissen nicht, ob wir politischen Verein. Beffen Namen Dertel bisher vergebens verfucht hat, zu einen Generalstreit machen werden, wir wissen also nicht, ob wir Stammergericht. erfahren. Es ist einfach ein Skandal, daß der Chef der Reichs- feinen Generalftreit machen werden.( Wiederholtes Hört! hört! rechts Genoffe Dr. Kurt Rosenfeld als Dbmann des Jugendausschusses eifenbahnverwaltung ein solches Verfahren duldet, daß einem Spigel- und im Zentrum.) von Groß- Berlin war wegen Uebertretung des§ 3 des ReichsWenn der Eisenbahnerverband wirklich den Nachweis führen vereinsgefeges angeklagt, weil er als Vorsteher eines Vereins, system allerdings gleichlommt.( Sehr wahr! bei den Sozialdemo fraten.) Mit einem folchen Auftrage mutet man dem betreffenden will, daß er auf dem Boden der Gesetze steht, dann muß welcher auf politische Angelegenheiten einzuwirken bezwecke", der Beamten teine ehrenvolle Handlung zu. Ich erwarte, daß der er sich ausdrücklich gegen das Streifrecht erklären.( Sehr wahr Polizeibehörde keine Sagung und kein Verzeichnis der VorstandsMinister nun endlich mit seinem Gewährsmann herausrückt im Bentrum und rechts.) So lange er dies nicht tut, muß er sich ge- mitglieder eingereicht habe. Der Angeklagte bestritt, daß der und erklärt, daß er mit diesem Spigelsystem nicht einver- fallen laffen, daß man ihn als eine unter fozialdemekratischem Ein- Jugendausschuß überhaupt ein Verein sei und daß er auf politische fluß stehende Organisation betrachtet. Tatsächlich fann ein solcher Angelegenheiten einzuwirken bezwecke. Er wurde jedoch zu einer standen ist. Ich stelle weiter fest, daß die Eisenbahnarbeiter in Elsaß - Bufammenhang zwischen dem Verband und der Sozialdemokratie Geldstrafe verurteilt. Das Landgericht führte unter andernt Lothringen keinen Einfluß auf die Pensionstaffe und nennens nicht geleugnet werden. Nach der Entlaffung Dertels fiel die aus: Es handele sich bei dem Jugendausschuß nicht bloß um ein werten Einfluß auf die Krantentafie haben, daß die Ar- Maste. Dertel selbst hat öffentlich zur Unterstübung der Stomitee, wie der Angeklagte meine, sondern um einen Verein. beiterausschüife ohne Genehmigung der Behörde nicht zu- Sozialdemokratie bei den wahlen aufgefordert. Unter dem Begriff des Vereins fei zu verstehen der auf Vertrag beruhende, auf Dauer berechnete Zusammenschluß einer Mehrheit fammentreten dürfen, daß die Tagesordnung der( Lebhaftes Hört! hört! im Zentrum und rechts.) Hier ist vielfach von den Vorgängen in Bayern die Rebe phyfischer Bersonen zur Berfolgung eines gemeinsamen gweds. Das Genehmigung der Verwaltung unterliegt. Verboten ist ihnen eine Besprechung der Gegenstände vor der Sigung geveien. Die Vorgänge haben mit der uns hier beschäftigenden ei hier der Fall. Erst sei die Zusammensetzung des JugendUebrigens stehen die Dinge so: es ist ausichuffes durch Wahlen aus der politischen und gewerkschaftlichen und die Berichterstattung über ihre Tätigkeit an ihre Kollegen. Die Sache nichts zu tun. geltendes Recht in Bayern , daß Sozialdemo- Organisation und aus einer Versammlung von Jugendlichen zuArbeiterausschüsse haben iraten im Staatsdienst nicht beschäftigt werden stande gekommen. Seit Ende 1910 fei eine Renderung eingetreten feine Rechte, sondern nur Pflichten. Man lann darüber streiten, ob dies ein Aus- infofern, als der Beitritt der aus der Partei und aus den GewertDaher dürfen Sie sich nicht wundern, wenn bei den Arbeitern das nahmegefeß oder nicht.( heiterkeit und Zurufe bei den fchaften entnommenen Mitglieder des Jugendausschusses( jest 22) Gefühl Plaz greift, daß sie einfach willenlofe Bertzeuge Sozialdemokraten.) Das Bentrum in Bayern hat nichts getan, als nicht mehr auf Grund einer Wahl erfolgt. Vielmehr habe der der Verwaltung find.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) die Anwendung bestehender Gesetze zu fordern. Angeflagte die Betreffenden persönlich aufgefordert, im JugendDie Sozialdemokraten flagen über Terrorismus und ausschuß tätig zu sein, worauf der Beitritt von je elf Angehörigen Gegenüber der Behauptung des Ministers, die Sozialdemokratie untergrabe die Disziplin und Autorität, fonstatiere ich, daß die unduldsamteit. Sie selbst aber find so terroristisch und under sozialdemokratischen Barteiorganisation und der Gewerkschaften beiden in Betracht kommenden Verbände ausdrücklich auf das Streit buldiam wie nur möglich.( Bravo ! im Zentrum nnd rechts.) Jezt erfolgt jei. Auch jetzt bedürfe es des alleinigen Willensbeschlusses des recht verzichtet haben. Im übrigen steht es den Arbeitern natürlich rufen fie fogar nach dem Staatsanwalt.( Buruf bei den Sozial- Angellagten zum Eintritt einer Berfon in den Jugendausschuß. frei, von ihrem Sündigungsrecht Gebrauch zu machen. Dann hat demokraten.) Weder diese Art der Ergänzung, noch die früher notwendige Wahl ber Minister Aeußerungen meines Parteigenoffen Legien zitiert, Bir bitten dringend den Minister, auf dem beschrittenen stehe der Annahme eines Bereins entgegen. Der Zusammenschlußz hat aber dabei feine Worte nicht richtig angeführt. Wege fortzufahren und sozialdemokratische Bestrebungen aus dem sei auf die Dauer berechnet, da Entgegenstehendes nicht bestimmt sei Der Minister sagte, Legien habe es beklagt, daß die Eisenbahnbetrieb fernzuhalten. Verwunderlich aber ist es, daß er und nur die Zugehörigkeit der Jugendlichen auf ein Jahr gedacht wäre. Organisation der Eisenbahnarbeiter noch nicht genügend fort überhaupt den neuen Verband duldet, der nichts ist, als ein Gs fei auch ein gemeinschaftlicher Bwed vorhanden, nämlich: gefchritten fei. Er hat aber nicht erwähnt, daß Legien feine usbängefchild für den aufgelösten füddeutschen die geistige und törperliche Förderung der Ausführungen gemacht hat, um gegen den Massen Gifenbahnerverband.( Buruf bei den Sozialdemokraten: Schulentlaifenen, Verbreitung von Wissen und it reif aufzutreten.( Sört! hört! bei den Sozialdemokraten.) Er Alfo der Minister ist Ihnen noch nicht scharfmacherish Bildung unter ber Jugend, Betämpfung der hat wörtlich gesagt:" Um das Getriebe des Staates lahmzulegen, genug!) Schundliteratur und des Altoholismus. Die von bedürfen wir in erster Linie der Organisation der Transport- Die elfak- lothringische Bevölkerung hat Sinn für Recht und Angeklagten verfaßte Anzeige über die erfolgte Konstituierung des arbeiter, und diese, insbesondere die Eisenbahnarbeiter fehlen uns Gefeß.( Buruf bei den Sozialdemokraten: Darum hat fie Sie Jugendausichuffes führe ferner als einen Hauptzwed der Vereinigung in der Organisation.... Glaubt man denn wirklich, daß, nachdem auch bei den Landtagswahlen durchfallen laffen!- Große die Erziehung der Arbeiterjugend im Sinne der proletarifchen Weltwir uns jahrzehntelang vergeblich bemüht haben, die Eisenbahner Seiterfeit.) Die sozialistischen Agitationen werden daher bei ihr anschauung" an. Auch bilde der Ausschuß nach der ganzen Art zu organisieren, diese sich durch die Idee des politischen Massenstreits nicht verfangen. feiner Birksamkeit eine Organisation. Einer schriftlichen für unsere Jdeen gewinnen lassen?" Also Legien hat das Gefordert werden muß aber, daß auch die übrigen Behörden Satzung bedürfe es dazu nicht. Es genüge die lebung. Das Gegenteil von dem gesagt, was ihm der Minister gestern unterlegte. in Eliaß Lothringen endlich aufhören, die Sozialdemokratie Urteil führt dann aus, daß es fich auch um einen politischen ( hört! hört! bei den Sozialdemokraten.) zu begünstigen. In einigen Wahltreifen haben Beamte bis zu den Berein handele. Das folge aus der Entstehungsgeschichte der Ich glaube, die Debatte bat gezeigt, daß das Vorgehen des höchsten Spigen herauf für die Sozialdemokratie Jugendausschliffe, namentlich aus den Beschlüssen und Reden des Minifters nicht gerechtfertigt ist. Er meinte, stramme Bucht a gitiert.( Buruf bei den Lib.: Erzbischof Bettinger! Heiterkeit.) Nürnberger Parteitages, auch aus der Bekanntmachung der und Ordnung sei besonders bei den Eisenbahnarbeitern an der Beamte haben für die Partei agitiert, in deren Berfamm- Konstituierung des Groß Berliner Jugendausschusses, worin Weftgrenae nötig, das zeigt, daß er vollständig den Bolts lungen bie Solidarität der und französischen deutschen gefagt werde, daß die Bildung erfolgt sei zur Durch Charafter an der Westgrenze verfennt. Dieser Vollscharakter ist Genoffen gerade im Hinblick auf die diplomatische Lage geführung des Nürnberger Beschlusses. Die Erziehung der nicht derart veranlagt, daß man sich dort auf die Dauer diese priefen wurde.( Stürmisches hört! hört! im Zentrum und rechts,) Jugend im Sinne der proletarischen Weltanschauung solle Und die„ Norddeutsche Allgem. 8eitung hat das fozial- gefördert werden. Auch ein Flugblatt der Bentralstelle für die gefallen läßt. Fahren Sie nur fort auf dem beschrittenen Wege, demokratisch liberale Wahlfartell eventuell no begünstigt arbeitende Jugend wirb herangezogen. Alles zusammen spreche Herr Minister, das ist die beste agitation für meine Bartei. Eines( Buruf bei den Sozialdemokraten: Schrecklich! Große Seiterfeit.) dafür, daß die Jugendausschüsse, und auch der Jugendausschuß fönen Tages werden Sie sich dann belehren laffen müssen, daß Sie Wenn Beamte für die Sozialdemokraten eintreten, wie foll man es Groß- Berlin, im Sinne von Ausführungen auf dem erwähnten ben faliden Weg eingeschlagen haben.( Rebhafte Zustimmung bann verhindern. daß die Arbeiter Sozialdemo- Parteitag dazu beitragen sollten, daß die arbeitende Jugend„ hell im Kopfe werde" und daß sie einst, wenn ihre Zeit gekommen bei den Sozialdemokraten.) Minister v. Breitenbach: Ich müßte meine Rede von gestern Und wenn die Arbeiter Sozialdemokraten geworden sind, dann bleiben fei, von ihren erwachsenen Arbeitsgenoffen als tüchtig bore fie es auch. bereitete Mitstreiter in dem großen Kampfe, den sie führen, zum zweiten Male halten, wenn ich auf alle Beschwerden des Vorrebners eingehen wollte. Ich habe gestern ausdrücklich festgestellt,( Bravo ! und Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Diese begrüßt werden" könne. Auch der Inhalt der Programme der Ber
preußische Schneidigkeit
follen.
traten werden?
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