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Br. 305. 28. Jahrgans. 6. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt.

Parteigenoffen und Genoffinnen!

Berband der Sozialdemokratischen Wahlvereine.

Partei- Angelegenheiten.

Zur Lokallifte!

In Wernsdorf( T.-B.) steht uns das Lokal von Emil Gatschte Gasthof zur Sonne", Steinfurter Str. 73a, zu den bekannten Be­dingungen zur Verfügung. Aus Behlendorf wird nochmals darauf hingewiesen, daß die Lokale Fürstenhof"," Lindenpart" und" Kaiferhof" inkl. ber Stehbierhallen für die organisierte Arbeiterschaft gesperrt find. Die Lokalkommission.

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strafen."

Sonntag, 31. Dezember 1911.

Ergüsse schöner Seelen ist die deutsche Reichspost. Sie hat im Ausschuß der Stadtverordneten zur Beratung. Der Polizeis auch keine Zeit, die offenkundige Gemeinheit von Wig und präsident hatte auf Ersuchen des Oberbürgermeisters den Wort­Humor zu sondern, stedt lachend alljährlich den Riesengewinn laut seiner Verfügungen mitgeteilt. Er spricht in einem Begleit­Mittwoch, den 3. Januar, abends, findet eine Flugblatt- in die Ueberschußtasche. Wohl keiner hat größeres Stecht, schreiben in schroffer Weise der Stadtverordnetenversammlung verbreitung für die zum 4. Januar einberufenen Volts- Ver- strahlend zu sagen: das Jahr fängt gut an! Straette fennt das Recht, sich in seine polizeiliche Tätigkeit einzumischen, ab und fammlungen mit dem Thema: Die Frauen und die Reichtags- seine Pappenheimer. Derselben Post, die auf der chronischen meint, daß die Einwohnerschaft Berlins der Berliner Schutz­wahl" statt. Wir ersuchen die Genossen und Genofsinnen, sich Suche ist nach neuen Einnahmequellen, nach neuen Ver- mannschaft den größten Dank schulde; vor Apachenzuständen sei rege zu beteiligen. teuerungen im Zeichen des Verkehrs", wirft man finnlos Berlin nur durch schärfstes Eingreifen der Schuhmannschaft be­und zwecklos im Zeitraume weniger Stunden ein Vermögen wahrt! in den Schoß. Die Verfügungen stellen wenn auch nicht formell eine Nendes Deffenungeachtet ist es interessant, einen Blick in die rung der alten Instruktion dar, nach der die Waffen mit mög­Neujahrswerkstatt der Berliner Postämter zu tun. Der ge- lichster Schonung namentlich des Lebens und nur dann zu gea wöhnliche Dienst ist außer Kurs gesezt, die Nachtarbeit für brauchen sind, wenn alle anderen Mittel fruchtlos angewendet find alle selbständigen Bostämter angeordnet. Alles, was die und der Widerstand nicht anders als mit bewaffneter Hand über­oderroten Wübenstreifen trägt, ist auf den Beinen, kommt tunden werden kann. Die Verfügung vom 20. Jum erläutert die die nächsten 24 Stunden kaum aus dem Dienstrod heraus. Dienstvorschrift über den Waffengebrauch dahin, daß die Schutz­mittag des Silvester an feine Geltung mehr. Unaufhörlich Gebrauch zu machen. Im Anschluß an diese Verfügung dekretierte Die offiziellen Leerungsstunden haben schon vom Spätnachleute berechtigt seien, in dazu geeigneten Fällen ohne vorherige Anwendung der Hiebwaffe gleich von der Schußwaffe sind die Kastenleerer zu Fuß und zu Rade unterwegs. Oft der Polizeipräsident unter dem 5. August: Ich werde jeden Schutz­bermögen die Sammeltaschen den Inhalt weniger Kästen Dritter Wahlkreis. Heute abend im Gewerkschaftshaus: Gil abgeladene papierene Last in den mächtigen Briefförben. Bon faum zu faffen. Bu Bergen schwillt auf den Aemtern die mann, der zu spät von der Schußwaffe Gebrauch macht, be­Sesterfeier. Näheres im Inseratenteil. Unsere Genoffen verlangten, daß der Polizeipräsident ersucht Für die Bezirke 245-257, 263 und 264, 276-278 findet am und nebeneinander aufgeschichtet, harren der Stempelung. ber alten Instruftion angegeben ist, nur wenn alle anderen Mittel hier wandern sie auf lange Tische, werden sorgfältig über- werden solle, ausbrüdlich zu betonen, daß die Waffe, so wie in Dienstag, den 2. Januar, abends 7 Uhr, eine Flugblattverbreitung zu den am Mittwoch, den 3. Januar, in Wilkes Festsalen, Sebastian Bostkarten und andere einigermaßen gleich große Sendungen fruchtlos angewendet sind und nur in den dort angegebenen Fällen ftraße 39, und bei Gliefing, Waffertorstraße 68, stattfindenden Ver- geben in die Stempelmaschine, die gute Hälfte muß von den angewendet werden darf, und wendeten sich gegen die neuen sammlungen statt. Sandstemplern, die ihre langftieligen Hammerstempel mit er- Schießerlaffe, die die Unsicherheit lediglich zu erhöhen und auch die Fünfter Kreis. Mittwoch, den 3. Januar 1912, abends 7 Uhr, staunlicher Trefflichkeit 120 bis 150 Stück in der Minute Schuhleute in eine bedenkliche Lage zu bringen geeignet seien. Von findet Flugblatt- und Handzettelverbreitung von allen bekannten handhaben, entwertet werden. Dabei wird mit Recht ge- anderer Seite wurde darauf hingewiesen, daß der Polizeipräsident Stellen aus statt. Erscheinen jedes Genossen ist dringend er schimpft auf die vielen Briefe winzigen oder doch ungewöhn- annimmt, feine Verfügungen erläutern lediglich die alte Waffen­forderlich Der Vorstand. lichen Formats, die die Arbeit erschweren, und auf die Un- instruktion und daß man kein Mittel habe, den Polizeipräsidenten Rigdorf . Wir ersuchen alle Genossen, welche polnisch fitte, die Marke nicht oben in die rechte Ede, womöglich auf zur Zurücknahme der Verfügungen, die zweifellos mit Recht böses fprechen tönnen, am Mittwoch, den 3. Januar, abends 8 Uhr, die Mitte der Rückseite zu leben. Die Hauptaufgabe fällt Blut gemacht haben, zu zwingen. Allseitig wurde die den Tat­in Bartsche Festsälen, Hermannstr. 49, Hof I. zur Empfangnahme aber doch den Sortierern zu, die sich in Grobsortierer und fachen völlig zuwiderlaufende hohe Ansicht des Polizeipräsidenten von Flugblättern und Broschüren zu erscheinen. Die Verbreitung der polnischen Flugblätter findet am Freitag, Seinsortierer gliedern. In langen Steihen stehen Riesen- über sein wirken und das Absprechen der Kompetenz der Stadt­den 5. Januar, statt. spinden mit Tausenden von Einzelfächern. Zunächst werden verordneten mißbilligt. Schließlich gelangte ein Antrag Cassel Lichtenberg. Heute, pünktlich 8% Uhr morgens, Flugblattber- die am Orte bleibenden Sendungen von den nach auswärts zur Annahme, der in schärfster Weise die Ansicht des Polizeipräfi­breitung von den Bezirkslokalen aus. bestimmten getrennt. Weitere Sortierungen beziehen sich auf benten über die angebliche Inkompetenz der Stadtverordneten Friedenau . Am Mittwoch, den 3. Januar, findet ein Extra- die großen Berliner Bostämter, auf die von Berlin ab- bersammlung zurückweist und die erlassenen Anordnungen als den zahlabend statt. Die bisherigen Wahlvereinsbezirke find nach den weigenden Eisenbahnkurse und noch innerhalb der letzteren Interessen der Bürgerschaft und der Stadt zuwiderlaufend vers Reichstagswahlbezirken neu eingeteilt. Die im 1. und 8. Reichs auf die engeren Richtungsbezirke. Jedes Fach hat seine be- urteilt. tagswahlbezirt wählenden Genossen treffen sich bei Schönfeld, fondere Ueberschrift. Aber die Fernsortierer sind durch lange Rheinste. 81, die Genossen des 2, und 4. Bezirks bei Stein, Rönne- lebung so gewandt, daß sie ihre Armbewegung förmlich Der Berkehr mit Groß- Lichterfelbe- Oft hat seine Eigenheiten. berg, Ecke Handjerystraße, der 5. und 6. Bezirk bei Gittler, Isolde trainiert haben und kaum nach den Fachinfchriften sehen. Ga geht dorthin bekanntlich die sogenannte elektrische Schnell­ftraße 2, der 7. und 8. Bezirk bei Jaffe, Taunuss, Ede Stubenrauch Dasselbe Spiel wiederholt sich in den Briefträgersälen, wo bahn, die au den 9 kilometern vom Botsdamer Vorortbahnhof ſtraße, der 9. und 10. Bezirk bei Jänide, Schwalbacher, Ede Homutofc., ungezählte Sunderte von Säden mit auswärtiger Neujahrs - 17 Minuten braucht; fie macht allerdings 5 Stationen. Gegen e 11. und 12. Bezgirt im Chauffeurheim, Borns, Ede Büsingstraße. Die Genossen erfehen aus den vom Gemeindevorstand zugestellten post von den Bahnhöfen eintreffen. So gehts auf der Haupt- Bugfolge ist nichts zu sagen. Um jo mehr gegen alvei Einrich Wählerfarten, welchem Bezirk fie zugehören. post in der Spandauer Straße und in den Vollpostämtern tungen der Wagen. Die Beleuchtung ist schlecht. Die elet trischen Glühlampen scheinen viel zu selten ausgewechselt zu wer Stralau. Am Dienstag, den 2. Januar, abends 8 Uhr, in den die ganze Neujahrsnacht hindurch. Die feuchtfröhliche ben, sie brennen normalerweise schon ganz trübselig. Außerdem Markgrafenfälen, Markgrafendamm 34, öffentliche Wählerver- Silbeftermelt macht sich wenig Gedanken darüber, wie hier find fie aber noch so geschaltet, daß alle Strontfchwankungen, das fammlung. Tagesordnung: Vortrag des Gen. Damnid über: Laufende kleiner Beamten um ihre Nachtruhe und auch noch Bremsen, Anfahren usw. sofort ein Zurüdgehen der Beuchtkraft be Auf zur Reichstagswahl. Die Bezirksleitung. um die Nube der nächsten Tage kommen, wegen einer Sitte, wirfen. Dieser Zustand ist für das lesende Bublifum einer Vor­die der alte Friz" au früh abgeschafft" hat, weil er das ortbahn sehr peinlich und gesundheitsschädlich. Gasglühlicht haben berwünschte Menschengeschlecht" und seine Hundedemut doch nur wenige Wagen. Sönnte nicht durch Verwendung von Affu­noch lange nicht richtig genug tarierte. mulatoren Wandel geschaffen werden? Das zweite lebel ist biel schlimmer. In jedem Zug ist fast immer ein Wagen 3. Klasse, bei beffen Betreten man erschreckt zurüdfährt, weil ein efelerregenber Gestant nach Heringslate ben ganzen Bagen durchdringt. fpürt. Da der Gestank immer wieder auftritt, bermuten die Reis Dieses Teufelszeug haben wir sonst noch auf keiner Bahn ber­senden, daß es sich hier um ein Desinfektionsmittel handelt. Aber es gibt doch geruchlose Entfeuchungsstoffe genug wie Sysoform, Formalig u. a. m. Warum duldet bie Bahnverwaltung die scheuß­liche Berstänterung, von der übrigens nur die dritte Klaſſe be troffen wird?!

Das Wahlkomitee.

Der Vorstand.

Mariendorf . Am Mittwoch, den 3. Januar, abends 8 Uhr, bei Graßl, Chauffeestraße, öffentliche Versammlung. Der Kandidat unferes Kreises, Genosse 8ubeil, hat das Referat übernommen. Am Dienstag abend 7 Uhr: Handzettelverbreitung hierzu von allen Bezirkslotalen aus.

Schmargendorf . Am Dienstag, den 2. Januar, abends 8 Uhr, große öffentliche Versammlung im Schüßenhauſe, Hundelehlejir. 20. Thema: Reichstagswahlen 1912. Referent: Friz 8ubeil.

Ablershof. Am Dienstag, den 2. Januar, abende 8 Uhr, ge­meinsamer Extrazahlabend im Lokal von Kaul, Bismardstr. 16. Da wichtige Angelegenheiten für die Reichstagswahl zu besprechen find, darf niemand fehlen.

Silvesterfahrpläne.

wältigung des Verkehre in der Silvesternacht heuer besonders um Die Große Berliner Straßenbahn hat zur Be­faffende Maßnahmen getroffen. Ununterbrochenen Betrieb erhalten die Linien 1, 11, 34 und 78. Fast bei allen anderen Linien wird der Betrieb verlängert. Die außerfahrplanmäßigen Wagen folgen fich im allgemeinen in Abständen von 15 Minuten, bei Linie N in 7 Minuten, ebenso zum Teil bei 78, bei 88 zum Teil in Der Vorstand. 30 Minuten. Die Wagen verfebren bei folgenden Zinien von den Storfow. Heute Sonntag, 31. Dezember, nachmittags 2 Uhr, in Endpunkten bis zu den beigefügten Beiten: 3 Weddingplatz über der Poststraße 78: Voltsversammlung. Referent: Genosje Moabit 3.50; über Alexanderplas 8.51; 6 Gogłowstyitraße 4.29, Klüß- Rigdorf. Spittelmarkt 5.17; 7 Bigdorf 1.58, Moabit 3.05; 12E Beuffel Bankow . Mittwoch, den 3. Jamuar, abende 8 Uhr, bei Gbersbach traße 4.12, Görlizer Bahnhof 5.11; 14 Moabit 2.29, Marheinefe­traße 4.12, Görliger Bahnhof 5.11; 14 Moabit 2.29, Marheinefe ( Kurfürsten), Berliner Str. 102, Wählerversammlung. Referent platz 3.29; 28 Gesundbrunnen 1.55, Schöneberg 2.57; 25 Tegel 8.00, ist der Kandidat der Sozialdemokratie, Stadtverordneter Artur Sharlottenstraße 4.00; 29 Brig 2.18, Seestraße 3,31; 32 Reiniden Stadthagen . Genoffen, agitiert für Massenbefuch Dorf 1.45, Charlottenstraße 2.80; 33 Bappelallee 1.51, Leibniz­traße 2.48; 85 Meinickendorf 5.15, Kreuzberg 6.28; 36 Schön Das Wahlkomitee. bola 1.00, Streuzberg 2.16; 87 Bergmannstraße 4.46, Demminer Reinickendorf - Oft. Mittwoch, den 3. Januar, abends, findet zu Straße 5.87; 38 Gesundbrunnen 5.56, Kreuzberg 5.08; 40 Gifenacher der am Freitag, den 5. Januar, abends 8 Uhr, in den" Hubertus Straße 2,81, Swinemünder Straße 8.32; 48 Geestraße 12.41, fälen", Brovinzstraße 77/79, tagenden öffentlichen Versammlung treuzberg 2.00; 45 Bantom 2.48, Safenheide 8.44; 47 Nordend 2,57, eine Flugblattverbreitung statt. Die Bezirksleitung. Rigdorf 4.26; 48 Rirdorf 4,04, Schönhauser Alle 5.23; 51 Brager Deffentliche Wählerversammlung. Heute Sonntag, 31. Dezember, Blat 2.51, Schönhauser flee 8.19; 54 Ringbahnhof 4.02, Savigny­nachmittags 8 Uhr, findet auf dem Grundstück Nr. 310 in der Villen- play 5.05; 55 Briz 4.51, Danziger Straße 3.48, Behren folonie Neu- Döberis, neben dem Hause des Gendarmen, traße 5.39; 57 Nordenb 2.06, Emfer Plaz 2.86 60 Weißen­eine öffentliche Wählerversammlung für Dallgow - Döberis. Stohrbed jee 2.43, Wartburgplay 8.59; 61 Danziger Straße 4.24, Wartburg­und Umgegend statt. Referent: Landtagsabgeordneter Dr. Karl Liebknecht

- Berlin .

Spandau . Heute Sonntag, früh 8 Uhr, findet in Spandau Stadt und Land von den Arbeitslokalen der Reichstagswahl bezirke eine allgemeine Flugblattverbreitung statt. Mittwoch, den 3. Januar, abends 81 Uhr, finden zwei öffent liche Wählerversammlungen bei Stoepnic, Pichelsdorfer Straße 89, und bei Borchardt, Seeburger Straße 26 statt.- Tagesordnung: Wen wählen wir am 12. Januar?" Referenten sind die Genossen Siering und Barth Berlin .

Berliner Nachrichten.

Neujahrspost.

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Die erweiterte Sonntagsruhe im Handelsgewerbe tritt mit dem 1. Januar 1912 in den Gemeinden Groß- Berlins in Kraft. in Kraft. Danach dürfen die Geschäfte an Sonntagen nur noch bon 12 bis 2 Uhr geöffnet sein. In den Sommermonaten bom 1. Mai bis 30. September tritt an die Stelle dieser Ver­faufszeit die Zeit von 8 bis 10 Uhr morgens. Dagegen fallen dann die Stunden von 12 bis 2 Uhr fort.

Verschiedene Branchen haben nun versucht, Ausnahmen für sich herauszuschlagen; so der Verband der Kohlenhändler, dem aber mitgeteilt worden ist, daß für den Handel mit Brennmaterialien und für den Zeitungshandel Ausnahmen noch nicht erfolgen fönnen, weil der Minister für Handel und Gewerbe seine Zustimmung noch nicht erteilt habe. Das Bestreben nach neuen Ausnahmebestimmungen ist play 3.22; 62 Weißenfee 8.12, Dönhoffplat 8.57; 65 Mirdorf nur geeignet, die noch recht unvollkommene Sonntagsrube 4.03, Bichhof 2.57; 68 Hubertusstraße 8.25, Sceftraße 8.26; noch mehr zu verschlechtern. 69 Friedrichsfelde und Friedenau 4.48; 71 Lichtenberg 8.07, Wart 81 Charlottenburg 4.89, Wiehhof 4.41; 82 Schleifches Tor 1.38, 81 a. Armentommission( Wallnertheaterstraße) vorsteht. In der letzten burgplatz 4.18; 76 Rummelsburg 2.38, Leipziger Platz 8.19; Die erste Armenvorsteherin in Berlin ist Frau Gerndt, die der Boologischer Garten 2.25; 83 Treptow 2.40, Bebrenstraße 3,32; Sigung der genannten Kommission stand die Neuwahl auf der 87 Treptow 4.55, Friedenau 6.11; 89 Rirdorf 2.07, 8oologischer Tagesordnung. Die Kommission war vollzählig anwesend, außer­Garten 8.05; 91 Görliger Bahnhof 228, Salenfee 2.87; 95 Hafen dem der recherchierende Stadtverordnete des Bezirks Genoffe Hoffe beide 2.36, Friedrichstraße 3.02; 96E Mariendorf 8.20, Behrenstraße mann und der Bezirksvorsteher. 4.05; 98 Görliger Bahnhof 2.97, Charlottenburg 2.50; III Swines Zur Wahl. nahm der Stadtverordnete Hoffmann das Wort und münder Straße 2.09, Gifenaber Straße 8.09; A Sintstraße 4.48, betonte, indem er die Tätigkeit der Genoffin Gernot Revue paffieren Salensee 4.10; B 2infftraße 2.15, Schmargendorf 2.50; D Steglig ließ, besonders, daß ihm während ihrer ganzen Amtszeit von feiner 1.55, 8oologischer Garten 2.10; E Steglig 8.55, Linfftraße 4.35; Seite irgendeine Beschwerde zugegangen fei, und bat die anderen F Stegliz 2.35, 8oologischer Garten 8.05; N Charlottenburg 3.50, Kommissionsmitglieder, insbesondere den Herrn Bezirksvorsteher, Supfergraben 4.30: Qalenfee 2.46, Stettiner Bahnhof 4.00. ebrlich und offen ihre Meinung auszusprechen, worauf Herr Fabritant W Schönhauser allee 4.36, Wilmersdorf 1,16, Kurfürstendamm 3,15. Stein als Bezirksvorsteher das Wort nahm und mit redlicher In der Neujahrsnacht wird der Betrieb auf den städtischen und ehrlicher Öffenherzigkeit erklärte: er gehörte zu denjenigen, Der gefrönte Satiriker und Menschenverächter, der im Straßenbahnlinien Weddingplay- Warfbauer Bride( Soch die nie geglaubt hätten, daß eine Frau dem Umt als Armen bahn) und Stettiner Bahnhof- Warschauer Bride( Hochbahn) in je fommissionsmitglied geschweige als Armenvorsteherin gewachsen sei; Volfe als alter Frig" weiterlebt, hat den Ausspruch von dem 20 Minuten Abstand durchgeführt.( Zwischen Streliger Straße und( damals hatten faft sämtliche bürgerlichen Mitglieder der Kom­,, berwünschten Geschlecht, dem wir angehören," getan. Die Barichauer Brücke verkehren die Wagen daher in 10 Minuten Ab- mission, weil eine Frau Mitglied werden sollte, ihre Aemter berühmten, in Sanssouci begrabenen Hunde, mit denen er sich stand.) niedergelegt). Jetzt nähme er feinen Anstand, zu erflären, daß er ständig umgab, waren gleichsam das Symbol seiner Denkweise, Die Siemens- und Halsteschen Linien verfehren aufs angenehmite enttäuscht sei, Frau Gerndt habe nicht bloß ein so Von ihm stammt auch aus jungen Regierungsjahren der Er- wie folgt: 1. Linie Mittelstraße- Pankow- Nieder- Schönhausen- verantwortliches und schweres Amt vollständig ausgefüllt, fondern laß an sämtliche Landesbehörden, daß er sich vor das Künf- Französisch Buchholz. a) Richtung nach Mittelftraße, Ede Friedrich es fo meisterlich geführt und die Jutereffen der Armen und der tige mit denen sonst gebräuchlich gewesenen Neujahrs- und frage: ab Bankow, Mendelstraße 11.08, 11.28, 11 48, 12.08, 12.28, Stabt, was ungeheuer schwer fei, mit so viel Zaft und Umsicht 12.48, 1.08, 1.28, 1.48 1hr, ab Nieder- Schönbaufen, Platanenstraße wahrgenommen, daß er auch in feinen Kreifen niemand wilßte, der anderen dergleichen Gratulationen gern verschont sehen und 11.16, 11.86, 11.56, 12.16. 12.88, 1256, 1.16, 1.86 Uhr, ab ranges beffer fönnte, er empfehle einstimmige wiederwah I bergleichen gänzlich abgeschaffet wiffen" wollte. Längft regiert Buchholz, Kirche, 11.84, 12.34, 1.34 Uhr. im Intereffe der Armen, im Interesse der Stadt" b) richtung ab Mittelstraße. Ecke Friedrichstraße : nam Pankow , wieder der Neujahrskotan. Moderne Könige sehen moderne so geschah es, die Genoffin Frau Gerndt wurde ein. Byzantinereien sehr gern und haben Neujahrsbräuche ein. Meubelstraße, 11.55, 12.10, 12.80, 12.50, 1.10, 1.80, 1.50, 2.10, it immig wieder zur Armenvorsteherin gewählt. Und trozdem geführt, die uns ein überlegenes Lächeln entloden, weil sie 230 Uhr nach Rieber- Schönbaufen, Platanenstraße 12 00, 12.20, lügen gewiffe Gegner luftig weiter, die Sozialdemokratie leifte teine in ihrer glanzvollen Form harmlos sind und an der Masse 12.40, 1.00, 1.20, 1.40, 2.00, 2.20 Uhr, nach Franz.- Buchholz , Kirche prattische Arbeit und das Weib wäre zu solchen Aemtern nicht be­fähigt! Spurlos vorübergehen. Auch ein großer Teil des Volkes bat 2. Linie Behrenstraße- Treptow : ab Bebrenstraße nach Treptow , bom ollen Frißen" nicht gelernt. Das gedankenlose Neu Mathaus, 12.24, 12.44, 1.04, 1.24, 1.44, 2.04, 2.24 Uhr, ab Treptow , jahrsgratulieren hat ungeheuren Umfang angenommen, trop Sathaus, nach Behrenstraße 11.40, 12.00, 12.20, 12.40, 1.00, 1.20, aller Mahnungen zum Einhalt. Und das berwünschte Ger 1.40 11gr. fchlecht, bem wir angehören", findet noch immer ein hämisches Vergnügen daran, bei dieser Gelegenheit den lieben Nächsten auf dem sicheren Schleichwege der Anonymität mit Gift und Galle zu übersprizen. Der Postillon d'amour" für diese

10.85, 11.35, 12.80, 1.30 Uhr.

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Straßenreiniger als Pferdetransporteure. Uns wird mitgeteilt, daß die Direktion des Birkus Sarrafani, der dieser Tage auf dem Ererzierplatz an der Bernauer Straße sein Domizil aufschlagen wird, sich an die Direktion der städtischen Straßenreinigung gewandt habe Jagows Schießverfügungen im Ausschuß der Stadtverordneten. mit dem Ersuchen, Straßenreiniger zum Transportieren der Pferde Die sozialdemokratischen Anträge, gegen die Schießerlasse des au stellen. Die Direktion der Straßenreinigung hat die Aufforderung Polizeipräsidenten vom 20. Juni 1911 und 5. August 1911 gelangten an die einzelnen Reviere weitergegeben. Es ist infolgedessen be