ficht geftelten Subvention"- wie bie große Inferatenguwenbung von den Leitern der großkapitalistischen Gründung felbft bezeichnet wird! verspüren. Es wird nämlich ein wahrer Gierbang auf
-
Nicht weniger als 26 bis auf den letzten Blaz besuchte| Wetter herrschte, ganz geeignet, den Frauen den Besuch zu geführt, um den trotzdem mißtrauisch gewordenen Rinotheater befizern nachzuweisen, daß das neue Unternehmen nicht nur teine Bersammlungen in Berlin und dem Kreise Teltow - Beeskow erleichtern. Monopolbestrebungen habe, sondern daß es selbst Monopolbeftre
ДБ
beschäftigten sich am gestrigen Tage mit dem Thema: Die Die große Zahl der Erschienenen lauschte dann freilich bungen irgend welcher Art im eigenen Interesse auf das schärfste Frauen und die Reichstagswahl. Das große mit um so gespannterer Aufmerksamkeit den Ausführungen bekämpfen" muß. Da aber das Großunternehmen selbst die SubInteresse, das die Frauen gerade der diesmaligen Reichstags- der Rednerinnen und Redner. Die Wirtschaftspolitik, die vention nur auf drei Jahre für die Fachpresse bemessen hat, so wahl entgegenbringen, hatte der sozialdemokratischen Partei da gegeißelt wurde, hat ja namentlich die Frauen hart mit- leuchtet es jedem kritischen Kenner der hier in Betracht kommen Beranlassung gegeben, diese große Bahl von Versammlungen betroffen. Manche mochte zum ersten Male erfahren, welche den Verhältnisse ein: die neue Aktiengesellschaft ist selbst überzeugt, speziell für die Frauen einzuberufen. Auch die Auswahl der ungeheure Verteuerung der einzelnen Lebensmittel und daß sie in längstens drei Jahren den deutschen Filmmarkt vollkommen beherrschen wird. zu den Erschienenen Sprechenden stempelte die Versamm- Gebrauchsgegenstände durch Zölle und Steuern herbeigeführt nun von einer Bentralisation" oder von einer Monopolisierung" lungen zu speziellen Frauenveranstaltungen. Die Zahl der wird und welchen Millionenanteil an indirekten Steuern ge- des Filmmarktes gesprochen wird, das ändert an der kapitalistischen vorgesehnen Rednerinnen übertraf nämlich die der männlichen rade das arbeitende Volk zu tragen hat. Vielfach wurden Entwickelung dieses neuen Gewerbezweiges gar nichts. Referenten. Nicht weniger als 14 Frauen waren als Redne- auch die jüngsten Tagesereignisse zur Illustration der durch Die Bereinigten Staaten und die Meistbegünstigung. Das rinnen vorgesehen. Es sprachen die Genoffinnen Gertrud die agrarische Politik herbeigeführten Zustände herangezogen David, Martha Demmning, Anna Diet, Agnes und der Massenmord im Berliner Obdach sehr richtig eben- Schaamt in Washington lehnt die Forderung Deutschlands Fahrenwald, Marie Greifenberg, Getrud Hanna, falls auf das Konto unserer Junker geschrieben, deren Zoll- und vier anderer europäischer Staaten wegen Zulassung ber 3011. freien Einfuhr von Druckpapier und Holzbrei auf Martha Hoppe, Wilhelmine Kähler , Berta ung politik Elend schafft und deren Schnapsverteuerungspolitik Grund der Meistbegünstigungsklaufel ab. Sie rät den interessierten wiz, Anna Matschke, Klara Beyl, Frida Wulff, in einem habgierigen Menschen die verbrecherische Idee reifen Verschiffern jedoch an, die Entscheidung des ZollgerichtsappellMathilde Wurm und Luise 3 ie. Als Referenten waren ließ, das langsam wirkende Gift des reinen Alkohols durch ein hofes anzurufen. Dies wird nur als politischer Schachzug angesehen borgesehen die Genossen Aysche, St. Barth, Otto Braun, schnell tötendes, aber billigeres Gift zu ersetzen. Auch der Frei- behufs Abwälzung der Verantwortlichkeit für den durch das in Otto Bichner, Däumig, Paul Dupont, Otto Handke, Paul Hirsch , Hugo Poezold, Dr. Silber- finn, den wir ja hier in Berlin leider allzu gut fennen ge- Aussicht genommene Abkommen mit Kanada auf Grund der Meist lernt haben, fand verdiente Kritif, namentlich seine sozial- begünstigung tatsächlich begründeten Freihandel auf Drud papier und Holzbrei. Es wird allgemein angenommen, der Gerichtsftein, Otto Sillier und Georg Uck o. hof werde in günstigem Sinne für die Zollfreiheit entscheiden, politische Unfruchtbarkeit. anderenfalls wird ein 3ollkrieg mit den interessierten Ländern befürchtet.
Die Stimmung in den Versammlungen, die nirgends durch irgendeinen Mißklang gestört wurden, war überall eine siegesgewisse und gehobene. Vielfach wurden die Referenten und Referentinnen von Beifall unterbrochen und ernteten auch am Schluß stürmischen Applaus.
Der erste, zweite, dritte und fünfte Kreis hatten je eine Versammlung einberufen, der vierte deren 5, der sechste 8 und Teltow - Beeskow gar 9. Die Säle waren durch die Bank zum Brechen gefüllt. In einer Anzahl von Versammlungen mußten Tische und Stühle entfernt werden, in mehreren von ihnen wurden sogar die Männer aufgefordert, den Saal nach Möglichkeit zu räumen, um den erschienenen Frauen die Die Polizei war nirgends erschienen oder fie hielt sich Bläge zu überlassen. In der Mehrzahl der Versammlungen diskret zurück. so daß auch nach Schluß der Versammlungen überwogen freilich wider Erwarten die Männer, und zwar feine unliebsamen Zwischenfälle vorkamen und die gut 25 000 teilweise in erheblichem Maße. Das ist um so verwunder- Versammlungsteilnehmer und Teilnehmerinnen ungestört und licher, als vor Beginn der Versammlungen schönes, trockenes befriedigt ihr Heim aussuchen konnten.
Kommunales.
-
"
Aus Industrie und Bandel. Vor und nach dem neuen Zolltarif.
Gerichts- Zeitung.
Schuh dem Koalitionsrecht!
Vom Mannheimer Hoftheater.
Vor dem Schöffengericht Dresden spielte sich dieser Tage ein interessanter Prozeß wegen angeblichen Koalitionsvergebens ab. Die Schokoladenarbeiterin Fischer sollte eine Arbeitswillige beleidigt haben, indem sie bei einer Begegnung zu ihren Kolleginnen in bezug auf die Arbeitswillige sagte:„ Jetzt kommt die mit dem Holzbein." Besprechung endete, ohne daß man etwas endgültig Sicheres Vor der Verhandlung wurden die beiden Kolleginnen aber wieder über die Ursachen des Massensterbens erfuhr. Vorläufig einig und schlossen einen Bergleich. Die Angeklagte büßte freiwillig die unbedachte Aeußerung mit 10 M. für einen wohltätigen Zweck wissen die Sachverständigen selber noch nichts Sicheres. Aus der Stadtverordnetenversammlung. Aus der ganzen übrigen Tagesordnung, die dann rasch und übernahm die Kosten. Vor Eintritt in die Verhandlung gaben Die gestrige Sigung der Stadtverordneten, die erste im erledigt wurde, wollen wir hervorheben den Beschluß über die Beteiligten dem Gericht die Tatsache des Vergleichs und die nenen Jahre, erhielt eine besondere Bedeutung durch die den jozialdemokratischen Antrag, der eine Rücknahme des Strafantrages bekannt. Dem Gericht wäre nun Einführung der bei den Kommunalwahlen im No- Aenderung der Gemeinde steuern zugunsten eigentlich nichts weiter übrig geblieben, als das Verfahren einzuvember wieder oder neugewählten Stadtver- der Minderbemittelten anstrebte. Der Ausschuß stellen. Amtsrichter Nöntsd war aber mit dieser Wendung der ordneten. Zugleich stand sie unter dem tiefen Eindruck hatte den Antrag abgelehnt, und das Plenum beschloß gestern Sache nicht zufrieden. Er erklärte, das Verfahren nicht einstellen des schreckenerregenden Massensterbens im Obdach, gleichfalls Ablehnung. Zur Begründung des von der zu wollen; er wolle vielmehr noch einmal prüfen, ob nicht doch( im das in der vorigen Woche alle Gemüter bewegt hatte. 3wei Fraktion erneut eingebrachten Antrages hob Genosse Leid Gegensatz zu der Ansicht der Eröffnungskammer) ein Bergehen dringliche Anfragen, eine der sozialdemokratischen Fraktion unter anderem hervor, daß hier wieder einmal die Sozial- nach§ 153 der Gewerbeordnung vorliege. Die Angeklagte bestritt. und eine der Alten Linken" samt der„ Neuen Linfen", demokratie eine Forderung hat aufnehmen müssen, die von die Aeußerung, gab aber eine ähnliche zu, die jedoch mit dem Streit forderten vom Magistrat Auskunft über jene entfeßlichen dem Liberalismus preisgegeben worden ist. ebenso wenig zu tun hatte, wie die ihr zur Last gelegte. In der Vorkommnisse, über die Ursachen und über die von der Stadt- Von freisinniger Seite sprach nur Herr Gaffel, der kurz Berhandlung bekundete zudem noch eine unbeteiligte Beugin, daß verwaltung getroffenen Maßnahmen. Aber noch ehe die An- erklärte, er verzichte auf nochmaligen Vortrag der Ablehnungs- nach ihrer Auffassung die Angeklagte mit der Aeußerung durchaus fragen zur Verhandlung famen, ging Oberbürgermeister gründe seiner Leute. Herr Cassel verkniff sich seine Rede nicht beabsichtigte, die Beleidigte zur Niederlegung der Arbeit zu Kirschner sogleich in der Begrüßungsrede, mit der er die gewiß nicht gern. Aber er hatte keine Zeit, weil er in einer veranlassen; es wäre lediglich eine Kränkung beabsichtigt gewesen, Stadtverordneten in ihr Amt einführte, auf die traurige An- Wählerversammlung erwartet wurde, wo er zur Empfehlung Der Amtsanwalt sah sich infolgedessen auch veranlaßt, von der gelegenheit ein. Herr Kirschner wies hin auf die Teilnahme, eines liberalen Durchfallskandidaten seinen Zuhörern erzählen Stellung eines Antrages auf Bestrafung abzusehen. Trok alledem die in allen Kreisen der Bevölkerung sich gezeigt habe. Und mußte, wie eifrig der Liberalismus für die Min- verurteilte das Gericht das Mädchen wegen Bergehens nach§ 153 der Gewerbeordnung zu zwei Wochen Gefängnis!! unit Anerkennung gedachte er der Tätigkeit, die das gesamte derbemittelten eintritt". Obdachpersonal in den Schredenstagen geleistet habe. Auch der Stadtverordnetenvorsteher Michelet ging noch mit Wie die Bühnengenossenschafts- Korrespondena" erfährt, hat einigen Worten auf jenes Massensterben ein. Aufsehen erder jezige Präsident des Allgemeinen Deutschen Chorfängerver. regte er durch denjenigen Teil seiner Begrüßungsansprache, bandes, Theodor Starke, in einem Rechtsstreit mit dem Großder sich auf die Einführung der Stadtverordneten bezog. Er Durch Geschimpfe auf die Sozialdemokratie, chauvinistische Heze herzoglichen Hoftheater in Mannheim ein obsiegendes Urteil er sprach davon, daß bei den Wahlen die Bevölkerung zu Gericht gesessen" habe. Als hier ein bei- und unwahre Angaben über die Preise möchte die ultramontan- sielt. Starte war 28 Jahre am Mannheimer Hoftheater angestellt, fonservative Brotwucherpresse der Wähler Aufmerksamkeit von der schied dann freiwillig aus dem Engagement, um seiner Nebenstimmender Zuruf aus den Reihen der sozialdemokratischen sich fortgesetzt verschärfenden Teuerung ablenten und sie ablengnen. ftellung als Verbandsvorstand besser vorstehen zu können, und Fraktion ihn unterbrach, schien ihm einzuleuchten, daß er Die nachfolgende Zusammenstellung beweist die Verteuerung seit dem zahlte fabungsgemäß 5 Jahre seine Beiträge in die Bensionskasse mit jener ungewollt offenherzigen Aeußerung sich schwerlich wirksamwerben der neuen Zölle in ganz unzweideutiger Weise. Es weiter. Er wies dann seine Berufsinvalidität nach und wurde den Dank der freisinnigen Mehrheit verdient haben würde. ist hier der Durchschnittspreis der letzten sechs Jahre vor dem In- am 10. Februar 1910, nachdem er ein ganzes Jahr auf Bescheid Hinterher suchte dann der Herr Vorsteher seine Sache wieder frafttreten der neuen Handelsverträge und der fünf Jahre nachher, warten mußte, mit 1103,11 m. jährlich pensioniert. Die Ausgutzumachen, indem er bemerkte, daß man mit dem Ergebnis und zwar nach den November Notierungen in Berlin ermittelt worden. Danach kostete: der Wahlen i ur großen und ganzen zufrieden fein" fönne. Für einen Willkommgruß, der den Neugewählten galt, war das eigentlich nicht sehr taktvoll. Aber es ist begreiflich, daß Herr Michelet und seine Freunde es nicht als ein Vergnügen empfinden, schon wieder ein paar Sozialdemokraten mehr an die Stelle hinausgewählter Freisinniger treten zu sehen. Für die sozialdemo- Die Brotpreise werden vom Statistischen Amt nach Stichproben aus fratische Fraktion, die noch im alten Jahr den in einer Er- 40 Geschäften festgestellt. Es war also der Preis im Durchschnitt fazwahl gewählten Genossen Wolderski als Zuwachs er der letzten fünf Jahre für Noggenbrot um 18 Proz., für Weizenbrot halten hatte, erhöht sich durch die Einführung der in den um 21,4 Proz. höher als wie im Durchschnitt der sechs voraufgegangenen Jahre. Die Löhne der Arbeiter sind, wenn überhaupt, Ergänzungswahlen gewählten Genossen Brückner, nicht annähernd so start gestiegen. Da die Brotpreise weniger start Drescher, Fröhlich, Meyer die Mitgliederzahl auf 43. hinaufgingen als wie die Getreidepreise, diese wieder mehr nach Bei der Wahl des Vorstandes, die dann folgte, oben tendieren, wird auch mit weiterem Steigen der Brotpreise zu erneuerte die sozialdemokratische Fraktion ihren Anspruch auf rechnen fein. Trotzdem: die skandalöse Ausfuhrprämie bleibt be das Amt des Vorsitzenden- Stellvertreters, das wie Genosse stehen und erlaubt den Junkern noch tollere Preistreiberei. Bruns furz ausführte nach ihrer Fraktionsstärke ihr zufommt. Aber die freisinnige Mehrheit ließ, wie bisher, Macht vor Recht gehen und besetzte nach wie vor auch Die Kinematographie hat in wenigen Jahren eine so glänzende das Amt des Stellvertreters mit einem von ihren eigenen Entwickelung durchlaufen, daß der Großkapitalismus immer mehr Leuten. Wiedergewählt wurden Herr Michelet zum Vor- feine Aufmerksamkeit auf diese Branche richtet. In dieser Hinsicht bieten die Aufwendungen für die großen, mit allem Komfort der fizenden und Herr Cassel zum Stellvertreter. Erst bei der Neuzeit eingerichteten Kinotheater schon einen Fingerzeig. Auch Wahl der Beisiger ließen die Freifinnigen, wie schon im in den Films- und Vorführungsapparate- Fabriken macht sich der vorigen Jahr, sich dazu bereit finden, in den Vorstand einen Kapitalismus mehr und mehr bemerkbar. Neuerdings mehren sich Sozialdemokraten unseren Genossen Bruns hinein- aber die Anzeichen, daß eine großkapitalistische Gründung das ge- Frankfurt a. M.( Privattelegramm des Vorwärts".) zunehmen. Ueber die Beisitzer- Stellvertreter soll in der famte Filmgeschäft Deutschlands zentralisieren und damit mono- Bei der Präsidiumswahl in der Stadtverordnetenverfammnächsten Sizung entschieden werden. polisieren will. Als vor einem halben Jahre diese Bestrebungen lung verweigerten die Fortschrittler unseren Parteigenossen, zuerst auftauchten, riefen sie in allen Zweigen der Kinobranche die die zweitstärkste Fraktion bilden, den zweiten Vorsitzenden. eine große Beunruhigung hervor. Die damals genannten Gründer Es geschah dies aus wahltaftischen Rücksichten auf die Natio30gen fich infolgedessen wenigstens für die Oeffentlichkeit - feile zurüd, teils wurden alle Monopolisierungstendenzen in Ab- nalliberalen. Gewählt wurde ein Nationalliberaler. Die Berliner Freisinnigen haben es ebenso gemacht, fiehe Stadtverordnetenbericht.
Durchschnitt der Jahre Steigerung 1901/06 1907/11 in Proz. 25,19 18,- 42,32 21,4
Roggenbrot 1 kilogr. Pf. Weizenbrot 1 Roggen 1 D.- 8. M. Weizen 1
146,02
•
186,24
29,74
51,37
176,20
210,97
Der Kapitalismus in der Kinobranche.
20,6
25,4
Nebenstellung mehr als 519,69 M. verdient; diese Verdienstgrenze zahlung der Pension wurde ihm aber verweigert, weil er durch die setzte der Verwaltungsrat der Pensionskasse für St. fest. Eine Beschwerbe Et.'s beim Ministerium des Großherzoglichen Hauses als Aufsichtsbehörde der Kasse hatte keinen Erfolg. Das Landgericht hat nunmehr in der Sache nachstehendes Urteil erlassen:„ Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger für die Zeit vom 10. e- bruar 1910 bis 1. Februar 1911 533,56 M. nebst 4 Prog. Zinsen hieraus seit 3. Februar und vom 1. März 1911 bis zunächst 1. September 1914 jeweils am Monatsersten monatlich 45,73 m. und 4 Proz. Zinjen vom Fälligkeitstage zu zahlen. Die Kosten werden gegeneinander aufgehoben."
Warum mußte dieser Prozeß erst geführt werden? Es handelt sich doch um ein altes Mitglied, das dem Theater nahezu drei Jahrzehnte Dienste geleistet hatte und für seine Verdienste mehrfach beforiert worden war. Daß es eine Unmöglichkeit ist, eine große Familie mit 1600 M. in einer Stadt wie Mannheim standesgemäß zu ernähren, hätte die Intendantur auch ohne Prozeßführung einjehen sollen.
Gewerkschaftliches siehe 1. Beilage.
Letzte Nachrichten. Fortschrittliche Unanständigkeit.
Baris, 4. Januar .( S. B.) An Bord des Panzerschiffes Con Die Anferfette des dorcet" ereignete sich ein schwerer Unfall. Schiffes rig und der stürzende Anker zerschlug im Fallen einem Unteroffizier ein Bein. Zwei andere Matrosen wurden schwer ver.
Tegt.
Nach Erledigung mehrerer Formalitäten, über die alljähr lich in der ersten Sigung beschlossen wird und zu denen auch das von den Freifinnigen mit Begeisterung egefutierte Raiser hoch gehörte, wurde sogleich in die Besprechung der Anrede gestellt. fragen über das Waffensterben im Obdach Nunmehr ist eine große Attiengesellschaft mit 5 000 000 m. eingetreten. Zwischen der Auffassung der Freifinnigen und Rapital in der Gründung begriffen, die das Filmgeschäft„ auf gederjenigen unserer Genossen bestand insofern ein Unterschied, funder finanzieller Basis und fachgemäß organisieren" will. Jede als die Freifinnigen am Obdach nichts auszuseßen fanden, Tendenz der Monopolisierung wird von dieser Attiengesellschaft während die sozialdemokratische Fraktion darauf hinwies, daß entschieden in Abrede gestellt, weil das vorläufig den Be die entsetzliche Ueberfüllung des Obdachs einmal bei strebungen des Unternehmens schädlich sein würde. Als Hinter dem Ausbruch einer Epidemie zu einer schweren Rata- männer dieser großkapitalistischen Organisation in der Kinobranche strophe führen kann. Das Lob, das Genosse 3ucht der kommen wieder die Herren v. Schad und der bekannte nationalliberale Herr Geheimrat Paasche in Betracht. Hat vor einem Obdachverwaltung und dem Obdachpersonal spendete, wurde halben Jahre die Fachpresse in der Kinobranche den Gründern das bon den Freisinnigen mit Beifall begleitet. Was er aber Geschäft verdorben, so ist es jekt äußerst interessant, die Mittel über die Ueberfüllung des Obdachs und über die Notwen- und Wege fennen zu lernen, durch die sich hier der Kapitalismus Beuthen( Oberschlesien), 4. Januar .( Amtliche Meldung.) Gestern abend 8 Uhr 45 Minuten sind auf Bahnhof Friedens digkeit einer Erweiterung sagte, flang den Frei- jetzt diese Störungen vom Halfe zu schaffen sucht. finnigen weniger angenehm und rief ihren Widerspruch her- Die in der Gründung begriffene Filmindustrie- Aktiengesell- Hütte vermutlich infolge Versagens der Bremsvorrichtung und vor. Nach den Erklärungen des Stadtrats a coby hielt fchaft hat nämlich der Fachpreffe natürlich vertraulich" das begünstigt von dem starken Sturm elf beladene Wagen nach Herr Cassel es noch für nötig, unsere Genossen anzu- Angebot gemacht, auf drei Jahre jährlich pro Zeit- Antonienhütte entlaufen, prallten dort auf zwei beladene, auf dem frafeelen. Auch Oberbürgermeister Kirschner machte in schrift rund 10000 M. Inserate zu geben. Aller- Grubengleis des Aschenborn- Schachtes stehende Wagen und kamen Entrüftung. Als Genosse 3 a dek die Mißdeutung der Rede dings stellt das neue Unternehmen dafür den Fachblättern in der am Ende des Gütergleises liegenden Schiebebühne zur Entadet die Bedingung, daß sie sich jeder Tätigteit ent- gleisung. Hierbei zertrümmerten sieben Wagen vollständig. Der Zuchts zurückwies und vom Standpunkt des Arztes aus die halten müssen, die geeignet wäre, das neue Bremser Nagel aus Gleiwik, der sich durch Abspringen von einem ganze Angelegenheit beleuchtete, erhob auch noch Stadtrat Unternehmen zu stören! Bei einem Teil der Fachpresse der entlaufenen Wagen zu retten versuchte, ist hierbei auf dem Straßmann sich zur Verteidigung des Magistrats. Die dieser Branche kann man denn auch schon die Wirkung der in Aus- Bahnhof Antonienhütte überfahren und getötet worden. Berantw. Redakteur: Albert Wachs, Berlin. Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin. Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdr. u Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungso
Eisenbahnerlos.