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Nr. 23. 29. Jahrgang.

4. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 28. Jaunar 1912.

Partei- Angelegenheiten.

Bweiter Wahlkreis. Heute, Sonntag, nachmittag 5 Uhr finder En der 5. Abteilung," Anhalt. Ressource", Mödernstr. 114, ein Bor­trag der Genossin Ida Altmann über: 3olas Bedeutung für die foziale Revolution" statt. Nachher: Geselliges Beisammensein.

Lichtenberg . Dienstag, den 30. Januar, abends Uhr, im Schwarzen Adler", Lichtenberg , Frankfurter Chaussee 5: Generalversammlung des sozialdemokrati­schen Wahlvereins. Tagesordnung: Bericht des Vorstandes und der Kommissionen.

Wilmersdorf - Halensce. Dienstag abend 8 Uhr hält der Wahl­berein im Gesellschaftshause, Wilhelmsaue 112, seine Mitgliederversammlung ab. Tagesordnung: Unsere Organi sation und die Reichstagswahlen". Referent: W. Schröder. Beratung der Geschäftsordnung. Wichtige andere Vereinsangelegenheiten. Der Vorstand.

oder die Kinder in benachbarte Kinematographen geführt werden. Aber im Schloß mag man sich in dem Bewußtsein, daß im Hohen Die Versammlung hält es deswegen für notwendig, daß die zollern- Wahlkreise trotz der neun Stimmen Zufallsmajorität des Schulbehörden die erforderlichen Apparate und Einrichtungen 1. Berliner Wahlkreises neben Schwarz- Weiß und Schwarz- Weiß- Not den Schulen zur Verfügung stellen und die Möglichkeit bieten, die das rote Volksbanner wehte, nicht sonderlich amüsiert haben. Kinder in die benachbarten Theater zu führen.

2. Um der Lehrerschaft die Uebersicht über die neuen Er­Neukölln statt Rigdorf. Unserer Nachbarstadt Rigdorf ist großes scheinungen zu erleichtern, veranstaltet der Ausschuß für Volts- Heil widerfahren. Die Einwohner von Nixdorf sind nun über Nacht und Schul- Kinematographie in Berlin möglichst alle 14 Tage eine Neuköllner geworden. Der Kaiser hat gestern dem Rigdorfer Ober­Vorführung der neu erscheinenden Films, die sich für Schul- haupt mitteilen lassen, daß er die Umtaufung Rigdorfs in Neukölln zvede eignen. Diese Vorführungen sollen sämtlichen für die genehmigt habe. Darob waren die Rigdorfer Behörden außer sich Sache interessierten Lehrern Groß- Berlins zugänglich sein.

3. Von Zeit zu Zeit werden Musterschulvorstellungen für die vor Freude. In einem Anfall von byzantinischer Raserei tele­Schulen in Groß- Berlin veranstaltet. Die Gesellschaft für Ber - graphierten sie den Kaiser an und legten ihm ihren Dant in einem breitung von Volksbildung wird die Programme dieser Veran- Telegramm wie folgt zu Füßen: staltungen und andere Musterprogramme auch den Kinotheatern und Schulen in kleineren Städten zugänglich machen.

Diese Vorschläge wurden von der Versammlung gebilligt und der Ausschuß mit der Ausführung betraut.

In einer nach der Versammlung abgehaltenen Sigung des Ausschusses für Volts- und Schultinematographie wurde beschlossen, entsprechende Anträge an die Schulbehörden Groß- Berlins in für­efter Zeit zu richten.

Steglit. Am Dienstag, den 30. Januar, abends 8% Uhr, bei Schellhase, Ahornstraße 15a: Mitgliederversammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Reichstagsabgeordneten Genossen Heinrich Schulz über: Bürgerliche und prole= Im Anschluß an die Verhandlungen fand sodann eine Vor­tarische Jugendpflege in Steglit". 2. Diskussion. führung von interessanten belehrenden Films ftatt 3. Kassenbericht. Die Entleiher von Bibliothetsbüchern werden er- Müdenmagen, Sitten und Gebräuche in Loanda, bas elektrische ( Salzburger Alpen, Kuckuck und Grasmüde, Wespe, Tintenfisch, sucht, die Bücher für den Zweck einer Revision abzuliefern.

Zehlendorf ( Wannseebahn ). Dienstag, den 30. d. M., abends Uhr, bei Benno Midley, Potsdamer Straße 25: General­versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen A. Kutta: Gemeindewahlen". Bericht der Funktionäre. Vereinsangelegen heiten. Verschiedenes. Der Vorstand.

Schmargendorf . Am Dienstag, den 30. Januar, abends Uhr, im Wirtshaus Schmargendorf". Warnemünder Str. 6: Generalversammlung.

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Briz- Budow. Dienstag, den 30. Januar, abends Uhr: Generalversammlung im Gesellschaftshause", Chausseestr. 97. Tagesordnung: 1. Bericht des Gesamtvorstandes. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimiert. Der Vorstand.

Johannisthal . Dienstag, den 30. d. M., abends 8 Uhr, bei Otto Senftleben, Friedrichstr. 48: Generalversammlung des Wahl­bereins. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes und der Funktionäre. 2. Vereinsangelegenheiten. Verschiedenes.

Der Vorstand.

Weißensee. Am Dienstag, den 30. Januar: General­bersammlung des Bezirks. Nach Erledigung des Kaffenberichts bom zweiten Halbjahr 1911 wird Genosse Peter 3 - Berlin über: Bürgerliche und proletarische Jugendbewegung" referieren. Die Mitglieder wollen für guten Besuch Sorge tragen. Die Bezirksleitung.

Bankow. Die Generalversammlung des Wahlvereins findet am Dienstag, den 30. Januar, abends 8% Uhr, bei Ebersbach, Berliner Straße 102, statt. Tagesordnung: Bericht der Bezirks­leitung. Bericht der Gemeindevertreter. Anträge zur Streis generalversammlung . Verschiedenes. Ohne Mitgliedsbuch kein Die Bezirksleitung. Nieder- Schönhausen- Nordend. Dienstag, den 30. Januar, abends 8% Uhr, in Neu- Karlshof, Beuth-, Ede Charlottenstraße: Generalversammlung des Wahlvereins. Ohne Mitgliedsbuch kein Butritt. Die Bezirksleitung.

Butritt.

Reinickendorf - West. Dienstag, den 30. d. Mts., abends 8 Uhr, findet im Lokal von Wohlfahrt, Eichbornstr. 18, die Generalversamm lung des Bezirks- Wahlvereins statt. Tagesordnung: 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Vortrag des Genossen Brühl über: Die be­endeten Reichstagswahlen." 3. Bericht und Wahl der Bezirks­Leitung. 4. Vereinsangelegenheiten. 5. Verschiedenes. Ohne Mitglieds­buch fein Zutritt. Die Bezirksleitung. Potsdam . Heute Sonntag, den 28. Januar, nachmittags 2 Uhr: große Boltsversammlung unter freiem Himmel auf dem Grundstück des Herrn Arnholdt, Behlertstraße 16. Tagesordnung: Der neue Reichstag und die Sozialdemokratie". Referent: Reichs­tags- Abgeordneter Dr. Karl Liebknecht . Freie Aussprache. Der Vorstand.

Berliner Nachrichten.

Die Arbeiterbildungsschule

Die zur Feier des Geburtstages Eurer Majestät im Rat hause versammelten Behörden und Bürger Neuköllns legen Eurer Majestät den chrfurchtsvollsten und treuen Dank für die Gnadens bezeugung und den landesväterlichen Gruß zu Füßen und bitten Eurer Majestät aus dankerfülltem, begeistertem Herzen die tief­gefühltesten und innigsten Glückwünsche mit der Versicherung uns wandelbarer Treue für Ew. Majestät auch in Zeiten schwerster Not zum heutigen Tage darbringen zu dürfen. Gott schüße Ew. Majestät Gesundheit und Leben zum Heile unseres Vaterlandes! Die treuen Neuköllner. J. A.: Oberbürgermeister Kaiser ."

gramm niedergelegt ist. Das hat sie bei der Reichstagswahl flar Die Rigdorfer Bevölkerung denti anders als in diesem Zele. deshalb für die in dem Telegramm zum Ausdruck kommende Bauch­und deutlich bewiesen. Die Rigdorfer Einwohnerschaft darf man rutscherei nicht verantwortlich machen.

Freifinniger Wahlschwindel.

rend der Vorführung. Als Ergebnis dieser Vorführungen wurde Hotel). Lehrer Borm- Berlin erläuterte einige der Films wäh­festgestellt, daß die bloße Vorführung der meisten belehrenden Films für die Kinder wertlos ist. Erst durch das erklärende Wort wird den Kindern das Verständnis für das Bild erschlossen. Deswegen ist ein vorheriges Studium der Films seitens der Lehrer notwendig. was bei stehenden Lichtbildern längst allgemein gebräuchlich ist, Am Stichwahltage ließen die Freisinnigen in Berlin I große eine furze Erläuterung der Gegenstände und Szenen, muß auch bei auffällige Blafate umhertragen, durch welche die freierfundene Nach lebenden Bildern Anwendung finden. Dann kann das Kino ein richt verbreitet wurde, Dr. Breitscheid sei zur Sozialdemokratie über­unübertreffliches Volks- und Jugendbildungsmittel werden. Ohne getreten. Die demokratischen Wähler sollten dadurch dupiert werden ausreichende Erklärung trägt es nur dazu bei, Unverstandenes und und zu der Meinung kommen, die demokratischen Kandidaturen seien Halbverstandenes dem Auge und damit dem Geiste des Kindes zu- nur ein Vorgespann gewesen, um sie der Sozialdemokratie zuzu­zuführen. Wähler, Ihr seid verraten! Dr. Breitscheid erklärt nun führen. Das Plakat trug auch die Aufschrift: Demokratische im Freien Bolt", die Behauptung und die Nachricht der Freisinnigen sei bewußt erfunden, es sei den Lenten bekannt gewesen, daß sie eine Schwindelnachricht in die Welt setzten. Durch Schwindel und Ministerstimmen hat der Freisinn glanzvoll gesiegt".

sellschaft für Verbreitung von Boltsbildung ebenfalls Ausschüsse für In einer Reihe von Städten haben sich auf Anregung der Ge­Volts- und Schultinematographie gebildet. Der Gegenstand steht auf der diesjährigen Hauptversammlung der Gesellschaft.

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Aus dem Betriebe der städtischen Straßenreinigung wird uns folgendes mitgeteilt: Der jugendliche Arbeiter N., der über fünf Jahre im Betriebe der Straßenreinigung beschäftigt war, wurde Arbeiter- Samariterkolonne Groß- Berlin! In dieser Woche finden entlassen. Das wäre an und für sich nichts Besonderes, aber mit folgende Lehrabende statt: Montag, den 29.: 2. Abt. Brunnen welcher Eile die Direktion es tat, das muß doch einmal zur Sprache 4. Abt. Lichtenberg , Scharrnweberstr. 60, Vortrag des Herrn Dr. med. straße 154, Restaurant Dase; am Donnerstag, den 1. Februar: gebracht werden. Der Arbeiter R. erkrankte Ende Dezember und Hirschfeld über Geschlechts- und Frauenkrankheiten". Heute tam am 5. Januar nach dem Krankenhause zur Operation. Am Sonntag, 11 Uhr: 1. Abt. Besichtigung des Pathologischen Instituts 6. Januar, dem Tage der Operation, tam schon ein Arbeiter von der( Eingang Alexander- Ulfer). Gäste zu allen Veranstaltungen will Direktion und brachte die Papiere, resp. die Entlassung, wurde aber von fommen. 5. Februar bei Dräsel, Neue Friedrichstr. 35: Vortrag der Oberschwester abgewiesen. Am folgenden Tage, am 7. Januar, nur für Frauen und Mädchen über Frauenkrankheiten". tam wieder ein anderer Arbeiter, und dieser hatte das zweifelhafte tönnen. ,, Glück", dem schwerkranken N. die Entlassungspapiere überreichen zu Am 10. Januar, also bereits drei Tage später starb der Entlassene. Da muß man denn doch fragen: War es notwendig, daß man einem auf den Tod kranken Arbeiter die Entlassung nach dem Krankenhause sendet? Das muß ganz entschieden verneint werden. Eine städtische Verwaltung sollte doch soviel Menschlichkeit befizen und abwarten, bis der Kranke soweit hergestellt ist, daß er ohne Schaden für den Genesungsprozeß die Entlassung entgegennehmen fann. Die Art, die bei dem Arbeiter R. beliebt wurde, muß einen Kranten derart erregen, daß schließlich eine Verschlimmerung seines Bustandes oder gar das Schlimmste die Folge ist."

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Mit arabischen Heilbriefen, Teppichen und Ringen arbeitete ein Gauner namens Ben Saadi, der aus dem Orient hierher ge kommen war. Die Heilbriefe sind mit arabischen Buchstaben be schriebene Bettel, die sich in einem Lederetui befinden und den Käufer und Träger eines solchen Briefes vor alle Krankheiten schützen" und schon bestehende sicher heilen sollen. Beim Anbieten dieser Heilbriefe und der Teppiche nußte der Fremde die Gesten, die er machte, um sich den Leuten verständlich zu machen, dazu aus, in deren Taschen zu greifen. Gestern wurde er dabei abgefaßt, ats er einem angetrunkenen Arbeiter in einem Lokal in der Berleberger Straße auf diese Weise um Uhr und Kette erleichterte. Während er in der linken Hand seinen Teppich hielt und sichtbar bemüht war, dem Manne von der Güte seines Teppichs zu überzeugen, griff Die Verwaltung der städtischen Straßenreinigung Der Vorgang wurde jedoch von einem Begleiter des Bestohlenen ge seine rechte in dessen Tasche und holte damit Uhr und Kette heraus. unterscheidet sich schon seit langem in wenig borteilhafter Weise von merkt. Als er den Orientalen zur Rede stellte, padte er seine Waren anderen Verwaltungen. Der vorliegende Fall ist aber in seiner und ergriff die Flucht. Es gelang aber, ihn bald einzuholen. Jetzt ganzen Art so brutal, daß die städtischen Behörden alle Ursache warf er Uhr und Kette fort und bestritt den Diebstahl, was ihm haben, sich sehr ernstlich mit der Verwaltung zu befassen, wollen sie jedoch wenig nüßte. Er wurde verhaftet und nach dem Polizei­nicht die Verantwortung für den Vorfall übernehmen. präsidium gebracht.

Wichtig für Befizer von Zugtieren und von Rindvich ist folgende Ueber ein recht eigenartiges Vorgehen der Polizei wird uns ge Bekanntmachung: Auf Grund des§ 15 des Gesezes vom 12. März schrieben: Dieser Tage wurden in der Verkaufsstelle der Konsum 1881, betreffend die Ausführung des Reichsgefeges über die Abwehr genossenschaft Berlin und Umgegend, Togostraße 4, einige Zentner und Unterdrückung von Viehseuchen vom 28. Juni 1880 und des Bucker beschlagnahmt. Die Maßnahme erfolgte auf die Anzeige Beginnt in diesen Tagen ihre neuen Kurse; sie beginnt sie in Reglements I für den Stadtkreis Berlin vom 14. November 1902, eines Mitgliedes, das behauptete, von dem in der Verkaufsstelle ges einer Zeit gesteigerten Parteibewußtseins, in soll zur Dedung der im Jahre 1911 erhobenen Entschädigungs - fauften Buder frank geworden zu sein. Es stellte sich nach der Unter­einer Zeit, wo wir voll Stolz mehr denn je alle Blicke auf töteten Pferde sowie der entstandenen Verwaltungskosten von den frei war. Unter den Mitgliedern in jener Gegend waren die sonder ansprüche für die wegen Rogkrankheit auf polizeiliche Anordnung ge- suchung bald heraus, daß der Zucker vollständig rein und einwands­uns gerichtet sehen. Eine solche Zeit des Sieges und Besizern der Pferde, Esel, Maultiere und Maulesel, die in Berlin barsten Gerüchte im Umlauf, die angesichts der noch nicht ganz ge des Erfolges legt aber allen Partei- und Gewerkschafts- ihren gewöhnlichen Standort haben, aber nicht dem Reiche, schwundenen Aufregung über die Vergiftungsfälle im Asyl begreif genossen auch ein erhöhtes Maß von Pflichten auf, dem preußischen Staat oder zu den landesherrlichen Gestüten lich waren. von Pflichten, die es fordern, daß dem Wachsen in die gehören, sowie nicht in öffentlichen Schlachthäusern zum Schlachten Eigenartig an der Sache ist, daß die Polizei auf die bloße An Bte auch ein gleiches Wachsen in die Tiefe ent- aufgestellt find, ein nach der Stüdzahl berechneter Betrag erhoben zeige eines Mannes hin borging, ohne daß die Angaben desselben möge, in die Tiefe des Wissens, der Bildung und der werden Gleichzeitig soll auf Grund des Artikels I Biffer 8 des burch ein ärztliches Attest irgendwie bekräftigt wurden. Daß die en Charakterentwickelung. preußischen Gesezes betreffend die Entschädigung für an Milzbrand Polizei durch die Vorkommnisse im städtischen Asyl etwas nervös Ser Lehrplan der Schule bietet diese Gelegenheit, diese gefallene Tiere vom 22. April 1892( G.-S. S. 128) und des geworden, ist ja erklärlich, andererseits mußte sie sich aber doch Pflichten zu erfüllen. Wie die Leser aus dem Juferatenteile Reglements II für den Stadtkreis Berlin vom 14. November 1902 fagen, daß von dem betreffenden Sad Bucker, aus dem die bean­zur Bestreitung der erhobenen Entschädigungsansprüche für getötete standete, angeblich vergiftete Menge herrührt, mehrere hundert Pfund ersehen haben werden, ist er in diesem Quartal so umfang- oder gefallene Pferde und Rindviehstücke, bei denen Milz- fchon verkauft waren, ohne daß bis dahin irgend etwas gemeldet reich wie kaum je zuvor. Neue Kurse über Literatur brand oder Rauschbrand festgestellt worden ist, sowie der war. Wenn die Polizei auf Angaben hin so willfährig ist, dann ist ( Rubin ) und die politischen Parteien( Eichhorn) sind entstandenen Verwaltungsfosten von den Befizern von Pferden usw. es möglich, ein gbeliebiges Staufmannsgeschäft auf mehrere Tage mit neuen Lehrern hinzugekommen. Der vielbesuchte Kursus in sowie von den Besitzern von Rindviehstücken, die in Berlin lahm zu legen. Der eine geht zur Polizei und behauptet, er wäre Nationalökonomie( Grunwald) ist in ein neues größeres ihren gewöhnlichen Standort haben, ebenfalls ein verhältnis von der Wurst, der andere vom Mehl, der Dritte usw. von der oder Lokal verlegt worden, wo er bequemer abgehalten werden mäßiger, nach der Stückzahl berechneter Betrag erhoben werden. jener Ware krank geworden, und sofort sind die Waren des Kauf­fanu. Selbstverständlich ist jeder Trinkzwang in dem neuen Das nach Maßgabe der Aufnahme vom 1. Dezember 1911 auf- mannes ohne weiteres beschlagnahmt. Wohin sollen denn Maß­Lokale ausgeschlossen. Wie früher sind weiterhin wieder im Gieln, Maultieren, Mauleseln und Mindvichstücken liegt in der Zeit werden. Daß das Renommee eines Geschäfts allein schon durch die gestellte Verzeichnis des abgabepflichtigen Bestandes von Pferden, nahmen führen, die ohne jede tatsächliche Unterlagen vorgenommen Lehrplan vertreten Naturerkenntnis( Wurm), Ge- vom 30. Januar bis 12. Februar inklusive während der Geschäfts- einfache Beschlagnahme ruiniert werden kann, mindestens aber schichte( Hänisch), Gesetzeskunde( Schmidt) und Gestunden im Realsteuerbureau, Stadthaus, Eingang Barochialstraße, dauernden Schaden davon trägt, braucht nicht erst gesagt zu werden, wertschaftswesen( Dittmer). Alles nähere ist, wie Bimmer 130, öffentlich aus. Anträge auf Berichtigung des Ver- wenn auch durch die Untersuchung festgestellt wird, daß die Waren bemerkt, aus der Annonce und aus den spezialisierten Lehr- zeichnisses müssen innerhalb der Auslegefrist bei uns, Reklamationen einwandsfrei find. Gegen die Beschlagnahme wird jedenfalls Be plänen zu ersehen, die in allen Organisationen zur Verteilung gegen unsere Entscheidung aber binnen 10 Tagen bei der vor schwerde erhoben werden. Betont muß werden, daß die Konsum gesezten Aufsichtsbehörde, die endgültig entscheidet, angebracht genossenschaft bemüht ist, nur reine, unverfälschte und erstklassige gekommen sind. Waren zu führen, die jede Konkurrenz mit anderen Geschäften aus Wir erwarten, daß die Bemühungen der werden. Schule gewürdigt und durch vermehrte Teil­halten können. nahme auch belohnt werden mögen!

Kino und Schule.

Das Berliner Gottesgnadentumviertel unterschied sich gestern ganz erheblich vom früheren Schaugepränge an diesem Tage. Hätten Feuer in einem Filmlager. Gestern abend furz nach 6 Uhr nicht die Staatsgebäude programmmäßig geflaggt, die Restaurants, wurde die Feuerwehr nach der Markgrafenstr. 94 gerufen, wo in Cafés und die taufmännischen Hoffchranzen ihre Reklame- Vifiten- einem Filmlager der Dustes Kinematographen - und Filmfabriken, farte gezeigt, so wären die Fahnen leicht zu zählen gewesen. Der G. m. b.., Feuer ausgebrochen war. Der Brand entstand auf Vor einer stattlichen Versammlung von Lehrern und Festschmud am Gedenktage des Landesvaters" ist ja in den bisher nicht ermittelte Weise im Filmlager, als im Bureau der Vertretern von Schulbehörden aus Groß- Berlin legten Jahren immer seltener geworden. Diesmal war die Geschäftsführer gerade mit der Lohnauszahlung beschäftigt war. wurde am Sonntag, den 21. d. M., im Uniontheater am Alexander- geringe Beteiligung ganz auffällig, und auch die Fest Man versuchte zunächst, das Feuer noch selbst zu erstiden, plah das wichtige Thema der Verwendung des Kinemato beleuchtung am Abend gestaltete sich, wie man schon aus den Vor- mußte jedoch schließlich davon Abstand nehmen, da die graphen im Schulunterricht behandelt. Die Versamm- bereitungen dazu schließen konnte, für eine Bweimillionenstadt Flammen immer weiter um sich schlugen. Das Personal fonnte lung war von dem Ausschuß für Volks- und Schul- außerordentlich dürftig. Selbst große Geschäfte, die früher stets fich nun nur durch schleunige Flucht in Sicherheit bringen tinematographie, der von der Gesellschaft für Verbreitung illuminiert hatten, nehmen davon Abstand, weil sie richtig fühlen, und mußte zum Teil die Garderobe im Stich laffen. Auch der Ges von Wolfsbildung eingesetzt ist und dem Schulmänner, Gemeinde- daß solche Verherrlichung, die obendrein viel Geld foftet, sich nach schäftsführer hatte nicht mehr Zeit, den Geldschrank zu schließen, fo beamte, Vertreter der Photographie und Kinematographie ange- gerade überlebt hat und nur noch auf Flachtöpfe Eindruck machen daß der Inhalt des Schrankes mit verbrannt sein dürfte. Die hören, einberufen und wurde vom Generalsekretär 3. Tews er fann. Dafür stieß Papa Scherl als erklärter Hoftolporteur über- Feuerwehr griff das Feuer mit zwei Schlauchleitungen an, die von öffnet und geleitet. Reftor Lemke, Storfow i. Mart, berichtete laut in die Hohenzollerntrompete, als Gegengruß für die einer Dampfsprize gespeist wurden. Das Filmlager brannte aber über die Vorschläge des Ausschusses für die Verwendung des Kine- ihm vor acht Tagen um den Höflingsnacken gehängte preußische vollständig aus, ebenso das Bureau, während das Aufnahmeatelier matographen im Schulunterricht. Es wurden folgende Erklärungen Strone mit Stern. Die angstmeiernde Polizei batte für intatt geblieben ist. Vom Dachstuhl wurde ein Teil vernichtet. Der den Abend wegen des Sonnabends und auch wegen des Wahl- Schaden dürfte nach Angaben des Geschäftsführers 50 000 m. über

borgelegt:

1. Für die Benukung lebender Bilder im Schulunterrichte sieges des Volkes über die schwarzblauen Parasiten allerlei Vor- steigen, da neben zahlreichen Films auch wertvolle Aufnahme und bei Schulfesten stehen zwei Wege offen: entweder müssen für tehrungen getroffen, fonnte aber ihre vergebene Liebesmüh' höchstens apparate, die erst vor einigen Tagen aus Frankreich eingetroffen bie Schulen eigene tinematographische Apparate angeschafft, da verschwenden, wo fettvolle patriotische Schreihälse Unfug trieben. waren, zerstört sind.