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Nr. 27. 29. Jahrgang.

3. Beilage des Vorwärts " Berliner Volksblatt.

Freitag, 2. februar 1912.

Flugblattverbreitung für Berlin und größere Vororte

findet heute Freitag, den 2. Februar, abends 7 Uhr von den bekannten Stellen aus statt.

Partei- Angelegenbeiten.

Charlottenburg . Sonntag, den 4. Februar, früh 8 Uhr: Flugblattverbreitung von den Bezirkslokalen aus.

Zweck der Aufteilung dieser Kommission. In einem Au 3- fchuß soll weiter darüber verhandelt werden.

Die Stärke der Gruppen in der Berliner Stadtverordneten­versammlung ist folgende: Die Fraktion der alten Linken Steglitz. Die Flugblattberbreitung findet nicht zählt 55 Mitglieder, die sozialdemokratische 43, die Freie Heute Freitag, sondern Sonntag, den 4. Februar, vor- raftion 30 und die Neue Linke 16 Mitglieder. Früher be­mittags 10 Uhr von den Bezirkslokalen aus statt. stand noch eine fortschrittliche Gruppe, die sich aber nicht Treptow- Baumschulenweg. Heute abend 7 Uhr: Flugblatt- halten konnte. Die letzten vier Mitglieder sind der Freien berbreitung von sämtlichen Bezirkslokalen aus. Der Vorstand. Fraktion beigetreten, die verstärkt wurde durch den Hinzutritt von einigen Mitgliedern der alten Linken, die erklärten, nicht länger unter der Casselschen Herrschaft bleiben zu wollen. Troß einiger Nüancen sind die bürgerlichen Gruppen nach ihrer Meinung alle liberal.

Adlershof. Am Sonntag, den 4. Februar, vormittags 8 Uhr, vom" Jugendheim", Bismarckstraße 11, aus: Wichtige Flugblatt­verbreitung.

Bris. Heute Freitagabend 8 Uhr: Flugblattverbreitung von den Bezirkslokalen aus.

bekannten Stellen aus.

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Bankow. Heute abend 28 Uhr: Flugblattverbreitung von den Die Bezirksleitung. Marienfelde. Am Sonntag, den 4. Februar, nachmittags 3 Uhr bei Schuster, Kirchstr. 68: Generalversammlung des Wahl­vereins. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Karl Kalis nowski: Die sozialen Zustände im alten Rom vor seinem Unter­gang." 2. Diskussion. 3. Bericht des Vorstandes und Wahl der Delegierten zur Kreis- Generalversammlung sowie zu Groß- Berlin. Reinickendorf Oft und West. Heute abend von 7 Uhr ab: Flugblattverbreitung. Am Sonntag findet eine Haus. Der Vorstand. agitation statt. Nieder- Schönhausen- Nordend. Heute Freitag 7 Uhr abends: Flugblattverbreitung von den bekannten Stellen aus. Franz.- Buchholz. Heute Freitag, den 2. Februar, abends 7%, Uhr: Flugblattverbreitung im ganzen Bezirk. Sonntag, den 4. Februar, vormittags 10 Uhr ab: Hausagitation.

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Staaten. Sonntag, den 4. Februar, nachmittags 3 Uhr, arrangiert der hiesige Wahlverein in Gnädigs Gasthof eine Siegesfeier unter Mitwirkung des Gesangvereins Männerchor Moabit" und des Tamboricaflubs Edelweiß". Die Festrede hält Reichstagsabgeord neter Dr. K. Liebknecht. Nachdem Ball. Wir bitten die Span­ dauer und Seegefelder Genossen, diese Feier recht zahlreich zu be­fuchen. Das Komitee.

Berliner Nachrichten.

Die Stadtverordnetenversammlung

,, Nach dem Bericht des Herrn Domaszewski und des Herrn Rektor Hoffmann hat Herr Domaszewski leider, als er Ihren Sohn aus berechtigten Gründen züchtigte, auch die Hand des Knaben verlegt. Doch hat der Knabe offenbar selbst schuld, da er die Hand hingehalten hat, als der Lehrer den Schlag nicht mehr aufhalten fonnte. Das ist bedauerlich, die Schuld trifft aber allein den Knaben selbst."

Aus dem Wortlaut dieses Bescheides tann geschlossen werden, daß die Schuldeputation sich lediglich auf die Angaben des Lehrers Domaszewsti und des Rektors Hoffmann stüßt. Das entspräche auch dem Verfahren, das die Schuldeputation bei solchen Unter­suchungen leider als zulässig anficht. Wir selber haben nichts dar­über zu ermitteln vermocht, daß auch der geprügelte Knabe oder Mit­schüler von ihm über den Sachverhalt befragt worden seien. Sollte das aber geschehen sein, so müssen wir annehmen, daß die Be­fragung nicht sehr eindringend gewesen sein kann. Unsere eigenen Freistellen an Realschulen. Aus dem Rathause wird berichtet: Ermittelungen haben ergeben, daß Lehrer Domaszewski jenen In den Jahren 1905-1911 sind durchschnittlich 76 Proz. aller Schüler bei der Züchtigung genötigt hat, sich über die Tischplatte Schüler der städtischen Realschulen ehemalige Gemeindeschüler ge- zu bücken und dabei mit beiden änden den Hosenboden Man versichert uns, wesen. Davon hatten in den Realschulen ehemalige Gemeindeschüler zu fassen und straff zu ziehen. Freistellen in den Klassen IV 8,35 Proz., III 12,47 Proz., II 15,09 dieses Verfahren sei bei Herrn Domaszewski überhaupt üblich. Wir Proz., I 18,89 Proz. Bisher erhielten 10 Proz. der Knaben in verstehen nun nicht, wie unter solchen Umständen die Schuldepu­den Klassen IV- I Freischule. Außerdem kamen die an den Voll- tation antworten konnte, daß der Knabe offenbar felbst anstalten ersparten Freistellen den Realschülern zugute, so daß schuld" habe. Ist das die Meinung der Schuldeputation, obwohl tatsächlich über 13 Proz. dieser Schüler unentgeltlichen Unterricht sie weiß, daß der Junge bei der Prügelei die Hände an die Hosen erhielten. Die Klassen VI und V der Realschulen kommen hierbei legen mußte? Oder hat sie dem Vater die oben wiedergegebene Ant­nicht in Betracht, weil in diesen Klassen nur Elementarunterricht wort erteilt, ohne über diesen Sachverhalt sich unterrichtet zu haben? erteilt wird und daher Freistellen nicht verliehen werden. Um einer So oder so, in jedem Fall muß der Bescheid der Schuldeputation noch größeren Zahl würdiger und bedürftiger Schüler der Ge- allen Eltern zu denken geben. meindeschulen die Wohltat des unentgeltlichen Besuches der Neal­schulen zu gewähren, wird beabsichtigt, die Zahl der Freistellen an den Realschulen von 10 auf 12 Proz. zu erhöhen.

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Der Vater hat sich an uns erst gewandt, nachdem er diesen durchaus unbefriedigenden Bescheid erhalten hatte. Er hätte nicht mal die Schuldeputation angerufen, wenn Herr Domaszewski ihm Rettor Hoffmann sagte dem gegenüber sich entschuldigt hätte. Schwere der Postkarte und Strafporto. Ein Leser unseres Blattes Bater, man könne doch nicht Abbitte" von dem Lehrer fordern; sendet uns eine aus Stolp zugegangene Ansichtspostkarte, für die er, sein Verhalten erkläre sich übrigens so verstand der Vater aus obgleich sie mit einer Fünfpfennigmarke frantiert war, 15 Pfennig ueberlastung. Wenn der erst 30jährige Lehrer Domaszeweski etwa Strafporto zahlen mußte. Als Grund zu dieser Maßnahme fand sich sich wirklich überlastet fühlt, so sollte die Schuldeputation einmal auf der Karte der Vermerk:" zu schwer!" Es wird vielen Leuten untersuchen, woran das liegt. Und wenn er als prügelnder Lehrer nicht in den Kopf wollen, daß man für eine frantierte Karte Straf- nicht weiß, daß bei Schlägen auf das Gefäß eine die Sosen haltende porto zahlen muß, weil sie zu schwer" ist. Und doch ist dem sp. Hand die geschlagene Stelle zu schüßen suchen wird, so sollten seine Nach den Vorschriften der Postverwaltung dürfen Postkarten, die in Borgesezten ihm das sagen. der Privatindustrie hergestellt worden sind, das Doppelte des Ge- Aus der Auffassung, daß ein Lehrer für die unge= wichts der amtlich ausgegebenen Postkarten nicht überschreiten. Die wollten Wirkungen seines Stodes nicht einzu­uns vorliegende Karte überschreitet das zulässige Gewicht. Die stehen brauche, müßte für die Lehrerschaft und für die Schul­Privatindustrie sollte sich bei Herstellung von Ansichtskarten an die postalischen Bestimmungen kehren, damit dem Publikum Aerger und Kosten erspart bleiben.

einer übereilten Busage des Erfazes aller Kurtoften" au warnen. Von einer Warnung anderer Art sagt die Pädagogische

Zeitung" nichts.

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Kindesmißhandlung wird einer im Hause Wittstoder Str. 3

behörden sich die Schlußfolgerung ergeben, daß auf das Prügel­recht, in Anbetracht seiner Gefahren für die Kinder, am besten überhaupt zu verzichten sei. Wir hatte gestern endgültig zu beschließen über das Projekt der möchten hier auf ein Vorkommnis hinweisen, das sehr viel schlimmer Ein Vorortzug in cine Kolonne hineingefahren. Schnellbahn Gesundbrunnen- Rixdorf, als das oben geschilderte verlaufen ist und allen Pädagogen in Ein folgenschweres linglüd, wobei eine Person tödlich und eine Schule und Haus als ernste Warnung dienen kann. Ein Berliner deren Bau und Betrieb der Allgemeinen Elek. trizitäts- Gesellschaft überlassen werden soll. Die zweite lebensgefährlich verlegt wurden, hat sich gestern morgen in Gemeindeschullehrer hat vor einiger Zeit mit einem Schlag, den fozialdemokratische Fraktion machte aufs neue den Versuch, der siebenten Stunde am Bahnhof Gesundbrunnen ereignet. Auf er nach dem Rüden eines 10jährigen Mädchens führte, den Nacken zu verhüten, daß hier wieder einer privaten Erwerbsgesell. der nördlichen Vorortstrecke in der Nähe des Verbinders hatte eine getroffen, da das Mädchen dem Schlag ausweichen wollte. Die schaft dieses für das Verkehrswesen Berlins so wichtige Unter- Kolonne von Streckenarbeitern den Schnee, der sich infolge der folge war eine Nervenlähmung, die eine langwierige ärzt­nehmen auf drei Menschenalter überlassen wird. Genosse Berwehungen auf den Schienen angesammelt, gefegt. Es herrschte liche Behandlung nötig macht. Es ist die Pädagogische Zeitung", der wir diese Mitteilung Heimann begründete die Notwendigkeit und Möglichkeit in jener Stunde noch starker Nebel, so daß die Arbeiter mit entnehmen. Sie berichtet über den Fall, weil diesmal ein Schul­Als nun von inspektor und auch ein Schularzt dem Lehrer amtlich erklärt haben, der Ausführung durch die Gemeinde in einer der größten Vorsicht zu Werke gehen mußten. Rede, die noch einmal die ganze Verkehrspolitik der Stadt be- dem Bahnhof Gesundbrunnen ein Vorortzug herangebrauft tam, er fei unbedingt schadenersaspflichtig. Da der Lehrer leuchtete. Er erinnerte an die schlimmen Erfahrungen, die traten die Leute beiseite, um nach dem Nebengleis hinüber au daraufhin dem Vater sofort ein Zahlungsversprechen gegeben hat, Berlin mit den das Verkehrswesen beherrschenden Gesell- gehen und den Zug vorüber zu lassen. In diesem Augenblid tam so will die" Pädagogische Beitung" öffentlich feststellen, daß die schaften gemacht hat. Aber die freisinnige Mehrheit hatte aber auch aus der anderen Richtung von Wittenau her ein Vorortzug Ansicht jenes Schulinspektors unhaltbar sei. Wir lesen da: Gewiß wird sie für viele Fälle zutreffen, aber allgemeine Geltung nicht Luft, sich auf große Debatten einzulassen. Nach einer herangefahren. Diesen vermochten die Arbeiter bei dem Rebel nicht fann sie nicht beanspruchen. Da der Lehrer zu einer Büchtigung furzen Erwiderung des Stadtverordneten Jacobi, der dem früh genug zu sehen, so daß es zu einer Katastrophe kommen sollte. berechtigt ist, prüft das Gericht in jedem Falle, in dem ein Geblag Freifinn in Verkehrsfragen allemal als der richtige Mann" Einigen der Gefährdeten gelang es noch, zurückzuspringen, doch an einer Stelle Schaden angeftiftet hat, die nicht getroffen werden Die Maschine sollte, ob den Lehrer dabei ein Verschulden trifft. gilt, wurde der Antrag unserer Genossen, der der Gewurden drei von ihnen von der Lokomotive erfaßt. meinde den Bau und Betrieb der geplanten Schnellbahn war direkt in die Leute hineingefahren und richtete fie schrecklich zu. Wird diese Frage verneint, jo erfolgt nicht nur Freisprechung im als Aufgabe zuwies, abgelehnt. Sodann wurde in der Gut davon kommen sollte nur einer der Verunglückten, der äußere Strafverfahren, sondern auch Abweisung aller Schadenansprüche." In dem Lehrerblatt wird das Vorkommnis besprochen, um vor Hautabschürfungen davontrug. Dagegen wurde der 24jährige Gesamtabstimmung der ganze Vertrag mit den vom Stredenarbeiter Fritz Lemke, Swinemünder Str. 72 wohnhaft, furcht Ausschuß vorgeschlagenen Aenderungen angenommen. bar verstümmelt. Dem Aermsten wurde der linke Fuß vollständig Gegen ihn stimmte die sozialdemokratische Fraktion. Um die Frage der Neubesetzung des Stadtrat abgefahren, die Beine und Arme gebrochen und der Schädel ein­gebrüdt. Schwer verlegt wurde ferner der gleichaltrige Stredens postens, der durch Stadtrat Bohms Tod frei geworden ist, arbeiter Karl Jordan, ebenfalls Swinemünder Str. 72 wohnhaft. entbrannte ein heftiger Redekampf, weil bei dieser Gelegen 3. erlitt einen komplizierten Schädelbruch sowie Verlegungen im Ge­heit der berechtigte Wunsch, das Magistratskollegium um die sicht. Nur noch schwache Lebenszeichen von sich gebend wurde 2. nach fchäzenswerte Kraft eines Stadtmedizinalrats 34 dem Virchow- Krankenhaus gebracht, wo er bald nach der Ein­bereichern, von neuem vorgebracht wurde. Als Stadtverlieferung starb. Auch J. fand in dem Krankenhause Aufnahme. ordneter Körte diese alte Forderung begründete, wurde Sein Zustand gibt gleichfalls zu den größten Besorgnissen Oberbürgermeister Kirschner nervös und wehrte sich Anlaß. Ob an dem Unglück einer dritten Person eine Schuld bei gegen den dem Magistrat zugedachten ärztlichen Fachmann zumessen ist, wird die eingeleitete Untersuchung ergeben. Es ist eher mit der eigensinnigen Hartnäckigkeit, die er in dieser Frage anzunehmen, daß die Katastrophe allein dem starken Nebel, ter den schon früher gezeigt hat. Herrn Rörtes Meinung, daß der Leuten die Aussicht fast gänzlich versperrte, zuzuschreiben ist. Die Magistrat einen tüchtigen Medicus in seiner Mitte sehr gut Reiche des 2. ist von der Polizei beschlagnahmt worden. brauchen und dafür einen Juristen opfern könne, Der Lokomotivführer wurde fofort einem Verhör unterzogen, wurde von Herrn Kirschner als Kühnheit" bezeichnet. in welchem er angab, daß er durch die Rauchentwickelung des ihm Soll's eine Kühnheit" sein, den übrigen Juristen im Ma- entgegen kommenden Zuges und durch den morgens herrschenden gistrat ein ausreichendes Quantum Weisheit zuzutrauen? Nebel am Sehen behindert worden sei, so daß er den Unfall nicht Daß Berlin einen Stadtmedizinalrat nötig hat, wies auch verhüten konnte. Genosse Wey I nach. Nach langem hin und her endete die Debatte mit der Annahme des den Stadtmedizinalrat fordernden Antrages Körte. Der Ausschuß, der die Wahl so haben sie mindestens zu verhüten, daß der geprügelte Schüler vorzubereiten hat, wird sich darüber schlüssig zu machen einer Brügelerekution zu einer Verlegung, die über den Zwed der eine Gesundheitsschädigung erleidet. Rommt es bei Züchtigung hinausgeht, so fällt die Verantwortung dem Lehrer zur Eine scheinbar sehr geringfügige Angelegenheit, die vom Last. Oder vielmehr: fie sollte ihm zur Last fallen meinen Magistrat beantragte 3usammenlegung mehrerer die Eltern. Armenkommissionen, führte zu einer sehr erregten Lehrer sind meist anderer Meinung. Sie lehnen in der Regel Die Ehetragödie in der Löwestraße, über die wir berichteten, hat Aussprache. Genosse Hoffmann fragte an, warum dabei die Verantwortung für nichtgewollte Wirkungen ihres Stodes ab, jetzt ein Todesopfer gefordert. Die 55 Jahre alte Ehefrau des ausgerechnet die Kommission 81a aufgelöst und ihre Teile den und leider stimmen nur zu oft nicht nur ihre Vorgesezten ihnen Kaffenboten Julius Sonntag, bie mit ausdrücklicher Einwilligung benachbarten Kommissionen zugeschlagen werden sollen. Sie hierin bei, sondern auch Gerichte. Das Ergebnis ist, daß nicht von ihrem Ehemann in den Kopf geschossen wurde, weil beide wegen der prügelnde Lehrer, sondern das geprügelte andauernder Krankheit aus dem Leben scheiden wollten, ist gestern ist diejenige Kommission, die vor Jahren dadurch berühmt ge- sind verantwortlich zu machen sei für Verlegungen, die nachmittag um 5% Uhr im Krankenhause gestorben. Man glaubte worden ist, daß in ihr sigende bürgerliche Herren sich gegen entstanden sind. Das Kind hat schuld, weil es nicht nach Vorschrift erst, daß sie weniger schwer verlegt sei als ihr Mann, der sich eben­das Zusammenarbeiten mit einigen neu gewählten, zur still hielt; der Lehrer aber ist schuldlos, denn er hat das nicht vor- falls eine Kugel in die rechte Schläfe schoß, weil sie zunächst noch Sozialdemokratie gehörenden Mitgliedern wehrten und auch aussehen können. So sagen Leute, die etwas von der Sache ver- bei Besinnung war. Jezt hat sich das Befinden des Mannes etwas die Hinzuziehung von Frauen als unerwünschte Neuerung stehen": Lehrer und Lehrerinnen, Schulinspektoren, Richter gebessert, sein Zustand ist aber auch noch immer lebensgefährlich. empfanden. In diese Kommission wurde dann, nachdem die Manche Eltern vermögen es auch dann noch nicht zu fassen, daß Abgestürzt. Gestern vormittag gegen 9 Uhr stürzte der Fenster­

haben.

Wenn Lehrer prügeln,

Cie

wohnenden Frau Jahn vorgeworfen, die den unehelich geborenen Sohn einer Arbeiterin in Pflege gehabt hat. Daß Frau Jahn den der vorigen Woche wurde gegen diese Erziehungsmethode die Polizei vierjährigen Knaben start prügelte, war im Hause aufgefallen. In angerufen, auf deren Rat dann die Mutter das Kind einem Arzt vorstellte. Die Mutter hatte an dem Körper des Knaben die Spuren der erlittenen Schläge gesehen, als sie bei Gelegenheit eines Besuches ihm eine selbstgefertigte Hofe anprobierte. nahm der Frau Jahn das Kind sofort ab, brachte es noch an dem selben Abend bei einer anderen Familie unter, zeigte es einem herbeigeholten Schuhmann und ließ es am nächsten Tage durch einen Arzt untersuchen. Das Attest über das Ergebnis der Unter­suchung ist der Polizei übergeben worden. Personen, die den Aleinen besichtigt haben, versichern, daß Riden, Gefäß, Ober­und Unterschenkel mit zahlreichen Prügelspuren bedeckt waren. Da über dem Gesäß in der Kreuzgegend eine schmerzhafte Schwellung, anscheinend eine Blutbeule, sich gebildet hatte, so brachte die Mutter das Kind am Abend dieses Tages in ein Krankenhaus. Zur Prüfung der Anzeige, die gegen Frau Jahn eingereicht worden ist, hat die Polizei bereits einige Haus­bewohner vernommen. Wir wollen abwarten, was aus dem Er­mittelungsverfahren herauskommen wird.

Die Uebergabe des für den verstorbenen Genossen Stadiv. Emil Boigt errichteten Gedenksteins findet am Sonntag, den 4. Februar mittags 12 11hr, auf dem Zentralfriedhof in Friedrichsfelde statt.

bürgerlichen Protestler ihre Aemter niedergelegt hatten, ein ein Pädagoge, der das Prügelrecht hat und gebraucht, nicht nötig puger Karl Krause beim Reinigen der Fenster in. fünften Stodiert Sozialdemokrat nach dem dem anderen hineingewählt, und haben soll, sich alle möglichen Folgen flar zu machen. Auch die Schul deputation der Stadt Berlin ist der An- des Seitenflügels Neue Friedrichstr. 88-40 auf den of hinab, wo schließlich wurde sogar einer Frau, der Genoffin Gerndt, das sicht, daß ein prügelnder Lehrer nicht zu wissen braucht, wie ge- er tot liegen blieb. Amt des Vorstehers übertragen. Die Angriffe, die Genosse prügelte Kinder sich während einer Prügelegetution zu benehmen Ein Zusammenstoß zweier Straßenbahnwagen, Bet wele m Hoffmann wegen der Absicht, gerade diese Kommission auf- pflegen. Einen von diesem Gesichtspunkte ausgehenden Bescheid drei Personen berlegt wurden, ereignete fich gestern zulösen, gegen die Armendirektion richtete, scheuchten auch hat fie einem Vater gegeben, der ihr eine Beschwerde gegen einen morgen an der Ede der Leipziger und Wilhelmstraße. Infolge der mal den jezigen Chef des Armenwesens, den Stadtrat a an der 189. Gemeindeschule( Stephanstraße) tätigen Lehrer dünnen Eisdecke, die sich in den Schienen gebildet hatte, vermochte lisch, aus seinem Schlummerstuhl auf. Genosse, off- eingereicht hatte, weil dieser in Klasse 111- M. dem Sohn des Be- der Fahrer des Motorwagens 1802 der Linie III feinen Wagen nicht schwerdeführers einen Finger mit seinem Rohrstod genügend abzubremsen und fuhr gegen den Hinterperron des Trieb­mann und mit ihm die Genossen Hinge und Dupont verlegt hatte. Die Verlegung war entstanden, während der wagens 3084 der Linie 87 auf. Bei dem Zusammenstoß erlitten machten trok allen Erklärungen des Herrn Stadtrats und Lehrer dem Jungen einige Stockhiebe über das Gefäß gab. Die drei Personen Verlegungen. Die Verlegten mußten sich sämtlich feiner Reute fein Geheimnis aus ihrer Meinung über den Schuldeputation antwortete dem Vater folgendes: in ihre Wohnungen begeben.