Moch befindet sich ein großer Theit von Kollegen Wiens im Einblick oder kein Verständniß von den thatsächlichen Bu- 1 Rest der Arbeiter, die ohnehin schon äußerst ungünstigen Lohn Aussta.; das zum Theil Errungene, der Achtstundentag steht ständen im Bäckergewerbe zu haben, ich muß in meiner und Arbeitsverhältnisse geradezu unerträglich machen wird, bes auf dem Spiel sollen wir zugeben, daß die so tapfer für uns Eigenschaft als Bürgermeister fonstatiren, daß die Verhältnisse in schließt die Versammlung auf das Entschiedenste gegen die projektirte alle Ringenden unterdrückt werden von ein paar prozigen Aus- Darmstadt schlimmere sind, als die von Bebel geschilderten und Tabaffabrikatsteuer sowohl wie gegen jede andere Form der stärkeren beutern? Jeder von uns ist verpflichtet, Hilfe zu leisten den als ich Remedur schaffen wollte, sind die Innungsmeister bei Steuerbelastung des Tabats Protest zu erheben und den Reichstag Rämgfern für eine bessere Zeit. meinem Borgesetzten vorstellig geworden, und mir wurde bedeutet, zu ersuchen, jedem derartigen Gesetzesvorschlage seine Zustimmung Bringe jeder sein Scherflein. Fordere jeder seine Bekannten, die daß derartige Untersuchungen nicht zu meinem Ressort gehörten, zu versagen. noch in Unkenntniß von der Sachlage sind, auf, ihre Schuldigkeit zu vielmehr der Polizei unterstellt feien. Die Versammlung beschließt ferner, in Rücksicht auf die thun und nicht mit verschränkten Armen und zugeknöpften Sit dies nicht eine treffliche Illustration zu der Bestimmung Wichtigkeit dieser Frage für die gesammten gewerblichen und Taschen zuzusehen, wie der Schwache von der brutalen Gewalt die Polizei ,, kann"? fommerziellen Verhältnisse Berlins , in nächster Zeit eine allgeder Unternehmerschaft niedergetreten wird! Wer schon einmal Ob nun durch dieses Gesetz eine Wenderung zum Bessern ein- meine Versammlung behufs einer Protesterhebung gegen diese gegeben, glaube nicht, daß er alles gethan. Wer arbeitet, fann tritt? Nach dem Wortlaut desselben sollte man es erwarten; nur Steuerpläne der Reichsregierung zu veranlassen." in jeder Woche etwas spenden. Die Streifenden feiern schon schade ist es, daß das Gesez nicht auch auf das platte Land Anviele Wochen und wollen leben. Also nochmals: Was Ihr wendung findet, die darüber gehörten Kreisämter haben ein diesen thut, kommt Euch selbst zu gut! Und beachte jeder die Bedürfniß zu einem solchen Eingriff bestritten es würde auch Werbe- Annoncen der Wiener Meister, die jetzt hier Kräfte suchen, hier, wo es so sehr nothwendig ist, manche Aenderung zum Besten als offene Fallkuthen für die Anbeißenden. Mit edler Dreistigkeit eintreten. bieten sie den Streikbrechern eine Probezeit an, nach welcher fie die Reise vergütet erhalten sollen. Bu gütig! Mag ihnen gezeigt werden, daß sie bei den Berliner Kollegen an die falsche Adresse gerathen sind gehe niemand auf den Leim!
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Liſten zum Sammeln find allabendlich zu haben bei Ehrenberg, Annenstr. 16, von 8-9 Uhr und beim Unterzeichneten.
Im Namen der Agitations Rommission der Bildhauer Berlins :
P. König, Bildhauer, S. Jahnstraße 7.
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Der Vorstand der Arbeiter- Bildungsschule giebt be fannt, daß der Unterricht in sämmtlichen Schulen mit dem 8. Oktober beginnt, Anmeldungen jedoch an jedem Abend in der zwischenliegenden Ferienzeit in den Schulen, wie auch in den eingerichteten Zahlstellen stattfinden tönnen.( Bergleiche den in der heutigen Nummer des Vorwärts" abgedruckten Lehrplan der Schule.) In der Nordschule beginnt der Unterricht in Gesekeskunde erst mit dem 30. Oktober. Derselbe behandelt:„ die Grundzüge der Verfassung und Verwaltung des deutschen Reiches und preußischen Staates." Der Unterricht in der Nationalökonomie findet nach wie vor Sonntags von 9-11 im Restaurant„ Schöning", Stallschreiberstraße 29, statt.
Es gelangt zur Behandlung:" Finanzwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der Steuerfrage", welcher Kursus für sich ein besonderes Interesse beanspruchen darf, weil in der kommenden Reichstagssession die Deckungsfrage" zur BerhandTung steht.
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Diese Resolution wurde von der gut besuchten Versammlung nach einer längeren Diskussion, in welcher zahlreiche Redner, sowohl Arbeiter als auch Fabrikanten und Händler, in scharfer Weise im Sinne des Referenten und der Resolution gegen das Tabaksteuer- Projekt polemisirten, einstimmig angenommen. Der Abhaltung eines Kongresses in Berlin im November Eine Berufskrankheit der Arbeiter, die bei gutem während der Tagung des Reichstages ertheilte die Versammlung Willen des Unternehmerthums, allerdings auch mit einigen ebenso einstimmig ihre Zustimmung und wählte eine fünfzehnKosten, zu verhüten ist, erwähnte auf dem Naturforscher- Kongreß, gliedrige Kongreßkommission mit dem Rechte der Kooptation. der in der vorigen Woche zu Nürnberg stattfand, Dr. Gold
schmidt in der Sektion für Hygiene und Medizinalpolizei. Auf Die Marmor- und Granitarbeiter hielten am 1. Oktober grund der von ihm gemachten Beobachtungen berichtet er über eine öffentliche Versammlung ab, in der sie sich mit der Neudas häufige Vorkommen von Milzbranderkrankungen gestaltung ihrer Organisation beschäftigten. Nach längeren Deunter den Arbeitern der Nürnberger Pinsel batten gelangte ein Antrag des Kollegen Hann ich zur Ana industrie. In den letzten drei Jahren wurden nahme, dahingehend, von der Errichtung eines gesonderten etwa dreißig Fälle beobachtet und die Diagnose durch Generalfonds Abstand zu nehmen und sich im übrigen mit den den direkten Nachweis der Milzbrandbazillen mit Sicher Beschlüssen der öffentlichen Versammlung fämmtlicher Steinheit gestellt. In den meisten Fällen handelte es sich um den sog. arbeiter vom 24. September einverstanden zu erklären. Somit äußeren Milzbrand", die pustula maligna, die bei frühzeitiger beträgt auch für die Arbeiter dieser Branche der wöchentliche chirurgischer Behandlung, wenn auch oft mit Hinterlassung ent- Beitrag 25 Pf., der aber in den noch zu bestimmenden Winterstellender Narben, heilt; in drei Fällen handelte es sich um den monaten, sowie bei Krankheit und Arbeitslosigkeit nicht erhoben inneren oder intestinalen Milzbrand, welche sämmtlich tödtlich wird. Zur Unterstützung des Vertrauensmannes, speziell für die verliefen. Sämmtliche Fälle betrafen jugendliche gesunde Ar- schriftlichen Arbeiten wurde Hannich, und als dritte beiter und Arbeiterinnen. Wenn auch trotz eifrigsten Suchens Person in den geschäftsführenden Ausschuß Rollege die Milzbrandbazillen bisher noch in keinem Falle direkt in Thies gewählt. Der Vertrauensmann Buchmann ersuchte dem verarbeiteten Borstenmaterial oder in den zur Verwendung um baldiges Umschreibenlaffen der Mitgliedsbücher, zu welchem tommenden Roßhaaren nachgewiesen werden konnten, so unter Zweck schon im Laufe dieser Woche den Plazvertretern das liegt es doch keinem Zweifel, daß in dem bezeichneten Roh- Material in seiner Wohnung Willibald Alexisstr. 39 zur Vermateriale die Quelle der Infektion zu suchen ist, und ist deshalb fügung steht. Der von der Kommission ausgearbeitete Lohntarif eine gründliche Desinfektion der Borsten bezw. Roßhaare unumgäng foll in der nächsten Versammlung durchberathen und alsdann lich nothwendig. Da durch die wohl zweckmäßigste Desinfektion mit gedruckt den Unternehmern und Blazältesten zugesandt werden. strömendem Wasserdampf das Borstenmaterial und die Roß- Nach Wahl der Kollegen Mudra, Bickert und Heidehaare jedoch an Gewicht und Farbe einbüßen, so ist, um mann zum Komitee für's Stiftungsfest wurden Mißstände bei die in Rede stehende Industrie, die in Nürnberg allein der Firma Fint besprochen, welchem Geschäft in Zukunft mehr mehrere tausend Arbeiter ernährt, nicht konkurrenzunfähig Augenmerk zugewandt werden wird. Die Wahl einiger Mitzu machen, auf gesetzlichem, thunlichst internationalen Wege die glieder zur Agitationstommission wurde bis zur nächsten gemeinDesinfektion sämmtlichen Rohmaterials vor dessen Verarbeitung fam mit den Steinmezen stattfindenden Versammlung vertagt. zu erstreben.
Das Resultat der Gewerbegerichts Wahl in Halle ist nach der amtlichen Feststellung noch günstiger ausgefallen, als wir am Donnerstag unseren Lesern mitgetheilt haben, indem auch Der Bundesrath, dem es ja obliegt, solche Anordnungen zu aus der Reihe der von sozialdemokratischer Seite aufgestellten erlassen, wird in der nächsten Reichstagsfession an diese, wie an Arbeitgeber die Genossen Tischlermeister Malchert und Restau - andere dringend nothwendige hygienische Vorschriften erinnert rateur Plorin gewählt worden sind. Diese Thatsache ist darauf werden. Nicht nur die Pinselfabrik- Arbeiter, ebenso, ja noch zurückzuführen, daß von seiten der Gegner zwei Arbeitgeberlisten mehr sind die Arbeiter in den Roßhaarspinnereien und den An aufgeftellt waren, die in bezug auf zwei Personen von einander stalten, in denen die Schweinsborsten sortirt und zur Pinsel abweichen. Infolge der dadurch herbeigeführten Theilung der fabrikation verarbeitet werden, einer Ansteckungsgefahr aus gegnerischen Stimmen, von denen 55 der einen und 50 der angesetzt. deren Lifte zufielen, hatte die sozialdemokratische Liste mit
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In Rigdorf tagte am 1. Oktober eine öffentliche Voltsversammlung, in der Genosse Metzner referirte über: Die bevorstehende Ergänzungswahl zu der Gemeindevertretung". Redner kritisirte die Land- Gemeindevertretung, erläuterte die Bedingungen, an welche das Wahlrecht geknüpft ist, und forderte zu reger Theilnahme an der bevorstehenden Ergänzungswahl auf. Wie wichtig es für die Arbeiterschaft ist, Vertreter ihrer Klasse in der Gemeindevertretung zu haben, zeigte Redner, indem er auf die Aufgaben hinwies, die eine Gemeindeverwaltung erfüllen 65 Stimmen für diese beiden fraglichen Mandate die Majorität Um minderwerthigen" Arbeitskräften, namentlich auch tann. Eine Diskussion über dieses Thema fand nicht statt, da und wurden die beiden obgenannten Personen durch das Loos für die Winterzeit( also wohl arbeitslosen Arbeitern) Arbeits- der Referent es bereits erschöpfend behandelt hatte. Die Verzu Beisigern bestimmt. Auch die Hirsch Duncker'sche Liste der gelegenheit zu geben, beschloß, wie der Frtf. 3tg." aus Darm- sammlung erörterte sofort die Kandidatenfrage und beschloß, Arbeitnehmer soll nicht 233 Stimmen, sondern nur die Zahl ftadt geschrieben wird, die Stadtverordneten- Bersammlung, zunächst bei der Wahl ihre Stimmen den Genossen Zimmermeister Hesse von 220 erhalten haben, während die sozialdemokratische Arbeit 36 Morgen der westlich der Staatsstraße nach Frankfurt ge- und Restaurateur Frigge zu geben. Unter Verschiedenem wurde nehmerliste mit 2341 Stimmen richtig angegeben ist. legenen Hammelstrift in städtischer Regie zu bewirthschaften. es getadelt, daß der frühere Gemeindevertreter Genosse Papfe von Durch geeignete, vom Landwirthschafts- Inspektor Stimmel in Vor- seiner Mandatsniederlegung nicht den Vertrauensmann benachrichtigt Steht ein Magistrat über dem Geset? Nach der schlag gebrachte Melioration des Bodens hofft man, das Erträgniß hat. Bemerkt sei, daß der Termin zur Erfahwahl vom Gemeinde- VorGewerbe- Ordnung muß das Recht der Kündigung zwischen Unter- schon nach dem ersten Betriebsjahr von 6 auf 16 M. pro ſteher erst vor einer Woche bekannt gegeben ist. Die Versammlung nehmer und Arbeiter beiderseits ein gleiches fein. Der Greifs hessischen Morgen bringen zu können. Eine Arbeitslosen- beschloß weiterhin, energisch Front dagegen zu machen, daß ein walder Magistrat glaubt aber, wie unser Stettiner Parteiblatt versorgung also und zugleich ein schöner Profit! Leider sieht es Geschäftsmann den Namen Lassalle's zur Reklame für Schnaps berichtet, sich an das Gesetz nicht binden zu müssen. Laut aber mit dieser Arbeitslosenversorgung fehr traurig aus. Denn gebraucht. Sodann wurde von mehreren Genossen die NothKontrakt müssen die städtischen Arbeiter, wenn sie abgehen wollen, die Winterszeit" ist nicht gerade die geeignetste Beit für der- wendigkeit betont, daß in Rixdorf ein Gewerbegericht geschaffen 14 Tage vorher fündigen, während der Magistrat ohne artige Arbeiten, die überdies für die große Zahl der Industrie- werde. Rice it forderte noch zum Abonnement auf das Kündigung Jeden entlassen kann. Hoffentlich sorgt der Gewerbe- Arbeiter passen wie die Faust auf's Auge. Das ist also ein Voltsblatt für Teltow - Beeskow " auf und erklärte sich zur EntInspektor in Stettin bald dafür, daß auch die Behörden von sehr ungenügender Anfang, immerhin ist es aber doch ein Anfang, gegennahme von Abonnements- Erklärungen bereit. Greifswald das Gesetz respektiren. etwas für die Arbeitslosen zu thun.
Ohne Zwang giebt der Unternehmer nichts heraus. Das zeigte sich wieder in Tuttlingen , wo die Schuhmacher bescheiden bei den Unternehmern darum einkamen, ihnen am
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Die Büricher
Sonnabend die Arbeitszeit um eine Stunde zu verkürzen. Wie rinnen, welche nicht unter das eidgee der Arbeite
gar nicht anders zu erwarten, lehnten die Fabrikanten diese geradezu lächerlich bescheidene Forderung ab, weil sie dachten, daß der Appetit bei den Gesellen beim Eſſen kommt und daß, wenn die Arbeitszeit verkürzt sei, auch der Hungerlohn von 6-10 M. pro Woche allmälig erhöht werden müsse. Daher werden die Arbeiter warten müssen, bis sie Kraft ihrer gestärkten Organisation im stande find, dem Unternehmerthum bei gelegener Zeit den Daumen aufs Auge zu drücken.
druckt folgende Stelle einer Botschaft der Züricher Regierung Gine hetende Regierung. Die Züricher Arbeiterstimme" zum Entwurf eines Gesetzes zum ( Ladnerinnen, Heimarbeiterinnen, Kellnerinnen u. s. w.) ab: Fabritgesetz fallen Gerade die isolirten Arbeiterinnen werden am stärksten ausgebeutet, denn die Ausnüßung kann im Stillen vor sich gehen, irgend welcher Widerstand, wie er sonst infolge eines stattfinden." gewissen Solidaritätsgefühles noch möglich ist, kann da nicht
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Frauen- und Mädchen- Bildungsverein des arbeitenden Volkes Borstandes. 2. Kaffenbericht. 8. Vortrag des Fri. Baader. für Berlin und Umgegend. Mittwoch, den 4. Ottober, Abends 8% ühr, in den Arminhallen: Generalversammlung. Tagesordnung: 1. Bericht des
Verein Berliner Portiers und Berufsgenossen( gegr. 1885). GeneralVersammlung am Dienstag, den 3. Oftober, Abends 8 Uhr, Leipzigerstr. 184. Jahresbericht. Neuwahl des Vorstandes.
Gauverein Berliner Bildhauer.( Stehe Annonce in heutiger Nummer.) Verein der Bureauangestellten und verwandten Berufsgenossen.
Dienstag, den 3. Oktober, Abends go Uhr, Versammlung bei Philipp, Roſenthalerstr. 38.
Frauen und Mädchen- Bildungsverein des arbeitenden Polkes für Berlin und Umgegend. Filiale Moabit . Berfammlung am Dienstag, den 3. Oftober, Abends 8% Uhr, im Vittoria- Saal, Berlebergerstr. 13. Tagesordnung: Bortrag der Frau Marie Greifenberg.
Schule, Mariendorferstraße 5( bei Grube): Deutsch ( mittel.). Südost= Arbeiter- Bildungsschule. Dienstag Abend von 8%-10% Uhr. Süd
So die Züricher Regierung. Wie gefittet ist man dagegen im Reich der Sozialreform, wo nur Sozialdemokraten eine solche Lohnzahlung au jugendliche Arbeiter. Die Stadt: Sprache reden, um dafür von den Kapitalisten und ihren Be- Schule, Reichenbergerstraße 133: Gefeßestunde und Deutsch ( unt). Dit verordneten in Quedlinburg genehmigten in ihrer letzten Sigung auftragten nach Gebühr gehudelt zu werden. ein Ortssta tut, betreffend die Lohnzahlung an gewerbliche Arbeiter unter 18 Jahren. Nach diesem Statut barber 19188W
den Arbeitgebern nicht mehr den jungen Leuten, sondern nur und
finden statt, wenn die Arbeiter mit einer Bescheinigung ihrer
nugen.
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Versammlungen.
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Schule, Markusstraße 31: Deutsch ( unt.). Nord- Schule, Müllerstraße 179a: Rechnen. Korrespondenz und Geschichte( alte). In allen Fächern, mit Ausnahme Mathematik und Buchführung, fönnen noch Schüler und Schülerinnen auch jetzt im Laufe des Semesters, eintreten.
Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Alle Aenderungen im Bereinstalender find au richten an Friedr. Kortum, Manteuffelftr. 70. Dienstag, Abbs. 9 Uhr, Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder.- Freundschaft i bei Oswald Berliner, Brunnenstr. 114.- Diympia, Adalbertstr. 8 bei Sauermann. Schildhorn, Usedomftr. 33 bet telte. Allegro,
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Wrangelstr. 141, bet Schmidt.- Alpenglode, Grüner Weg 29, bet Gaeger. Bruderherz, Andreasstr. 26 bei Wilte Ihn'scher Humor, Straußbergerstraße 3 bei Birt. Unverzaght 2, Moabit , Kronen- Braueret. Deutsch Wilmersdorf , Brandenburgstraße bei Gräs . Soffnung 2, bund, Nowawes , Wallstraße bei Gärtner. Waldtapelle, Reichenbergerstr. 19 bet Roscher. Arbetter- MaiSängerfette, Rottbuser Damm 74 bet A. Silte. Kreuzberg , Lichterfelderstr. 7-8 bei Winter. Vorwärts 4 Ite inde, Reichenbergerstraße 39 bei Fürstenau. Ginigteit 2 Rathenow, Restaurant Zur Erholung bet W. Friesecke. Weinstraße 11 bet Feind. Gesangverein der Böttcher Steineiche, Südenstr. 55 bet Erieschmann. Vorwärts 8, Marwig, bet Wilhelm Nölte. Hilaria, Frantfurterstr. 30 bet Haberecht.-Wiederha II, RöpenickerVorwärts 3, Friedrichsfelde , Wilhelmstraße 10
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hof, Restaurant Ruble.
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Gesangverein
Eltern und Vormünder versehen sind, in denen ihnen diese die Erhebung des Lohnes gestatten. Das Recht der Lohnerhebung Eine öffentliche Versammlung der Tabakarbeiter und kann den Eltern und Vormündern entzogen werden, falls die Arbeiterinnen beschäftigte sich am 1. d. Mts. mit der Tabat felben dieses Recht zur Benachtheiligung der Arbeiter be- Fabrikatsteuer und dem geplanten Kongreß der Tabatarbeiter. Referent hierzu war May Otto. Derfelbe erörterte in seinem Wir meffen dieser Fürsorge", die man den jugendlichen Vortrage das Miquel'sche Tabatsteuer Projekt in seinen verArbeitern angedeihen läßt, keinen Werth, insbesondere feinen erschiedenen Versionen, wie sie bis jetzt in die Deffentlichkeit gezieherischen, bei. Daß junge Leute Mißbrauch mit dem ihnen drungen sind und folgerte, daß die geplante Besteuerung des eingehändigten Lohn treiben, ist doch verhältnißmäßig sehr selten. Tabats eine ganz bedeutende Abnahme des Konsums und eine Andererseits aber ist solch eine Maßregel verlegend für die ungeheuere Proletarisirung kleiner Griſtenzen zur Folge haben Masse der ehrenhaften jungen Arbeiter. werde. Bei einer gering veranschlagten Abnahme von 25 pt. fraße 191 bet Boge. bei Momber. Gesangverein Rothe Melte 2, bei Rabe, Ruppiner- und würden rund 175 000 Menschen ins Glend gestürzt werden. Vom Schönholzerstraßen Gcte.- Schneeglöckchen 1, Nirdorf, KarlsgartenAus Heffen. Die polizeiliche Beaufsichtigung der Mieths. Reichstage sei nichts zu erhoffen. Die Tabatarbeiter hätten daher firaße bet Silpert. Gesangverein Eintracht, Nieder- Schönweide, Mohr'sches Doppelquartett, Friedrichsbergerstr. 19. wohnungen und Schlafstellen bezw. der Art. 1 diefes Gesetzes nicht zu petitioniren, sondern zu protestiren, nicht nur gegen die Restaurant Hinz. Gesangverein Frohsinn in Stralau, Gräft. Reischach'sche Brauerei. tritt am 1. Oftober in Kraft, während die übrigen Artikel erst Fabrikatsteuer, sondern auch gegen jede indirekte BeDeutsche Liedertafel, Grüner Weg 29 bet Säger.- Sängergruß, am 1. April 1894 ihre Wirksamkeit üben. Der Art. 1 besagt, steuerung. Diesem Zwecke solle die Versammlung dienen, Friedrichshagen , Blant's Restaurant. Epheu, Aderstr. 123 bet Stümte. Gesangverein Freiheit 1", Bülowstr. 65 bei Richter. daß die Gesundheitsbeamten des Staates und die Orts- Polizei- wie auch der nach Berlin einberufene Kongreß. Auch seien Echo 2" 9 Uhr abends uebungsstunde bei Reimann, Alte Schönhauser= behörden, sowie die von den letteren beauftragten Personen be- die Konsumenten heranzuziehen und aufzuklären darüber, daß die traße 42. Gesangverein Gerechtigtett Westen, Bülowstr. 66 fugt sind, die zum Vermiethen bestimmten Wohnungen und Tabakprodukte ihnen um 2/5 vertheuert werden sollen. Gin Bu- bet Werner.- Gefang- und Theaterverein„ cacie( geantsch). Thor). Schlafstellen einer Untersuchung dahin zu unterwerfen, ob aus fammengehen mit den Fabrikanten sei unmöglich. Nur scheinbar 8eugbofftr. 8 bet Behlendorf.- Arbeiter- Gesangverein Freiheit 2, AdlersFreies Lieb 1, Friedrichsberg, Friedrich- Karlihrer Benuzung zum Wohnen oder Schlafen Nachtheile für die liegen gemeinsame Intereffen vor. Würde das Steuerprojekt zur traße 11 bet Heinecke. Wacht auf Wörther und Rytestraßen Ecke bet Gesundheit oder Sittlichkeit zu besorgen seien. Die gleiche Be- Wirklichkeit, so ist zu erwarten, daß die Fabrikanten auf Kosten Schmidt. Lustige Sänger in Potsdam , Brandenburger Kommunt tation 16. Blumenlese, Sebastianstr. 3, bet Meter. Freiheit 3 fugniß steht den genannten Organen betreffs der Schlafräume der Arbeiter sich zu retten suchen. Pflicht der Arbeiter ist es, Bernau , im Schüßenhaus. Frete Gloden, Mariannenstraße 31-32 zu, welche von Arbeitgebern ihren Arbeitern, Lehrlingen, Dienst sich ihrer Organisation anzuschließen und energisch für dieselbe bei Doberstein. Senefelder, Landsbergerstr. 31 bei Seehausen.( đo 3, „ Nordstern", Müllerstr. 7 bet boten 2c. zugewiesen werden. Die Polizeibehörde fann, wenn einzutreten.( Zustimmung.) Er beantragte folgende Resolution: Behlendorf , Karlstraße bei Regler. Männergefangverein Wa ch' Auf", Pantow, Wollantstr. 115 die Wohn- oder Schlafräume den gesundheitlichen Erforder- In Gewägung, daß alle indirekten Steuern auf Bedürfniß- Reichard. bei Hermann Sonntag. Männergesangverein, ich entrans", Brenzlau, nissen nicht entsprechen, nach Rechtstraft ihrer erlassenen artikel der großen Maffe des Voltes eine höchst ungerechte und im Kaifergarten. Männergesangverein ottbuser Harmonie", Verfügungen die Ausweisung der in die Wohnung oder verwerfliche Belastung gerade der ärmsten Kreise des Volkes be- Schönleinstraße 6 bei Otto Klein. Weddinger Harmonie, Müller7.- Gefangverein der Klempner. Stromstr. as bet Bange. die Schlafräume aufgenommenen Personen anordnen. Der Ver- deuten; ferner, daß von den Vertretern der Reichsregierung Männerchor Nord- It, Sandsberger- Allee bet Ferb. Krauſe. Harmonie, miethung im Sinne des Gesetzes steht jede Vergebung von Woh- wie von den Vertretern der Parteien, welche für eine Vermehrung Rirdorf, Bergstraße 120 bet Bartha( Deutsches Wirthshaus). Heimath nungen oder Schlafstellen gegen Entgelt gleich. der Heereslasten eintraten, bestimmt versprochen worden ist, die tlänge, Köpenick , Rosenstraße bet Troppenz. Almenrausch, Wieners Die Bestimmung: Die Polizeibehörde tann", regt die Frage neuen Steuerlasten von den Schultern der wirthschaftlich Schwachen Straße 1-6 bei Bolle. Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. an: Wird die Polizei die ihr in dem Gesetz gestellte Aufgabe möglichst fernzuhalten, des Weiteren die Einführung der Tabakale Buschriften, den Bund betreffend, find zu richten an B. Hentet, auch mit dem Nachdruck erfüllen, der erforderlich ist, um wirklich fabrikatsteuer erstens die Tabatfabrikate erheblich vertheuern und Bergmannstraße 21, Hof 3£ r. Dienstag. Stattlub Kreuz- Solo bet Loutfenstädtischer Theaterverein Frohsinn bei eine Besserung in den gräulichen Verhältnissen des Schlafstellen- damit den Verbrauch von Bigarren einschränken wird, zweitens, Ratte, Andreasstr. 18. Möhring, Admiralftr. 18c. Musikverein Hoffnung, bei Dreßler, Eisen= wefens herbeizuführen? Wir erinnern uns lebhaft daran, daß die in der Tabakbranche noch zahlreich vorhandenen Kleinbetriebe, bahnstraße 6.- Geselliger Mufitoilettanten Verein Münstermann, bet zu der Zeit als Genosse Bebel seine Arbeit über die Lage der sowohl durch die Bertheuerung des Produkts, wie durch die mit witte, Hochstr. 32a. üebungsstunde und Aufnahme neuer Mitglieder. Arbeiter im Bäckerhandwerk veröffentlichte und die Kapitalisten- der Fabrikatsteuer nothwendig verbundene äußerst komplizirte Theaterverein Freundschaft, Abends 9 Uhr beim Anhaltimer, Tentpelhofer Ufer. Theater- Gesellschaft 2iberte, Rottbuser Damm 108 bet Wteter. preffe ein Indianergeheul anstimmte, der Oberbürgermeister Ohly und belästigende steueramtliche Kontrolle gegenüber dem Groß- Theaterverein Freie Kunst, Blumenstr. 46 bei Bent, 8% Uhr. Bither von Darmstadt über seine sozialdemokratischen Kollegen im Landtag betrieb, ganz konkurrenzunfähig machen und zu Grunde richten flub Gemüthrichteti, Kreuzbergstr. 7, Restaurant Bittoria. fagte: Ich begreife nicht, was die Preffe eigentlich an Bebel's wird; drittens mindestens 50 000 in der Tabatindustrie beverein orwärts in Rirdorf, Hermann- und Wanzitaftr.- Ecke bei Rober. Schüzenverein Freitugel, Staltgerstr. 84 bet Gente. Ausführungen auszufeßen hat. Die Leute scheinen gar teinen schäftigte Arbeiter erwerbslos werden und dem noch verbleiben den Gefang, Curn- und gesellige Vereine. Dienas. Gefangverein
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Tambours