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Berordnung betreffens Sonntagsruhe und Beschäftigungszeit

Frühstüdebeutel ausräumt, Sen will Stier eher für fittlich, nicht gut, feien Semnach ungutreffend gewesen. Genosse fet defekt als für geistig frank halten. Den Begriff des Sittlich an den Oster- und Pfingstfeiertagen 1912. wies sofort nach, daß diese Kategorie Arbeiter unter der allgemeinen teitsdefektes betonte der Vortragende überhaupt so nachdrücklich, I. Gemäß§§ 105b, Abfah 2, 105e und 41a der Reichsgewerbe- Lohnerhöhung gar nicht einbezogen sei, dafür habe eine frühere wie man es von einem Arzt, dessen Spezialgebiet die Geistes ordnung, und Nr. 134 und 137 der Ausführungsanweisung zur Gehaltsregelung stattgefunden, an der auch Herr Bamberg mit­frankheiten sind, cigentlich nicht erwarten sollte. Reichsgewerbeordnung vom 1. Mai 1904 wird für die Stadtkreise gewirkt hat. Der Berichterstatter teilte ferner mit, daß eine Ven­Wie kann man nun solche Kinder kurieren"? Berlin , Charlottenburg , Schöneberg , Neukölln, Deutsch- Wilmers- tilationsanlage vorhanden sei, die jährlich an 22 000 M. für Ver­Stier nannte da in erster Linie die Unterbringung in Anstalten Rummelsburg und Stralau folgendes bestimmt und hiermit aur werden könne, weil dieselbe ein starkes Geräusch hervorrufe und auf Anstaltendorf und Lichtenberg , sowie für die Gemeindebezirke Borhagen- zinsung und Amortisation verschlinge, die aber gar nicht benutt für Schwachfinnige, für Epileptiker, für Jrre, ferner in Erziehungs- öffentlichen Kenntnis gebracht: die Kranken außerordentlich störend wirke. Beim Feuerlöschetat anstalten, weiter die leberweisung zur Fürsorgeerziehung. Im Handelsgewerbe dürfen am ersten Oster- und wurde beschlossen, die Umwandelung des bespannten Feuerlöschzuges Bloße Verstimmungszustände seien oft schon dadurch beseitigt fing ft feiertage 1912, soweit der Gewerbebetrieb in in einen Automobillöschzug baldigit in die Wege zu leiten. Des worden, daß man die Kinder für einige Wochen in der Nerven- offenen Verkaufsstellen stattfindet, Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter weiteren sollte die Spitze des an der Speyerer und Martin- Luther­linit der Charité untergebracht habe. Bewährt habe sich in nur nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen und während fol- Straße vorhandenen Inselperrons beseitigt werden. Dies wurde abgelehnt, weil dadurch an 11 000 M. Kosten entstehen. Für die vielen Fällen die Zuweisung an Hilfsschulen. In der Nerven- gender Zeiträume beschäftigt werden: Hlinik werde manchmal auch zu dem Mittel gegriffen, die Angst 12 bis 2 Uhr nachmittags. 1. Im Milchhandel von 5 bis 10 Uhr vormittags und von Strantenbeförderung sollen die Säße erhöht werden; hierzu will der Magistrat eine besondere Vorlage bringen. Am 1. April sollte ver­der Ausreißer bor Erziehungsanstalten auszu­nußen und ihnen damit zu drohen. Mieltschin hat ein großes fitüren und mit Fleischtvaren von 5 bis 10 Uhr vormittags. 2. Jm Handel mit Bad- und Konditorwaren einschließlich Kon- fuchsweise eine Klasse zur Ausbildung zukünftiger Buchhalterinnen eingerichtet werden; dies wurde vertagt, um erst die Erfahrungen Verdienst in dieser Richtung," scherzte der Vortragende. Ein paar 3. Im Handel mit Kolonialmaren, mit Vorkostwaren, mit Bier der neu eröffneten Verkäuferinnenklasse abzuwarten. Zuhörer lachten über den Wih", die meisten aber fühlten sich und Wein, mit Tabat und Zigarren von 8 bis 10 Uhr vormittags. Vom Reingewinn der Sparkasse kann der Stadt zu außer offenbar peinlich davon berührt. Unter den pädagogischen" Mitteln, 4. Im Handel mit Roheis von 6 bis 10 Uhr vormittags. ordentlichen kommunalen Bedürfnissen ein Drittel überwiesen die Stier aufzählte, schien ihm dieses lettgenannte nicht das un- 5. In den Zeitungsspeditionen von 4 bis 9 Uhr vormittags. werden. Hiervon wird Gebrauch gemacht, indem für den Erweite­wichtigste zu fein. Daneben empfahl er auch ärztliche Mittel. 6. Im Blumenhandel ist die Beschäftigung von Gehilfen, Lehr- rungsbau der städtischen Heimstätte in Sternberg 14 000 m., für Er forderte mehr Schlaf für die krankhaften Kinder, 10 Uhr vormittags und von 12 bis 2 Uhr nachmittags, am ersten zum Sammelfonds zur Errichtung eines städtischen Säuglings, lingen und Arbeitern am ersten Osterfeiertage von 9 bis Bauten am Kindererholungsheim in Boldirum 14 000 M., Beitrag namentlich nochmalige Bettruhe am Tage, etwa nach dem Mittag- fingstfeiertage von 8 bis 10 Uhr vormittags gestattet. essen und vor Anfertigung der Schularbeiten. Auch müsse man 7. Die Beschäftigung von Gehilfen, Lehrlingen und Arbeitern Jugendpflege 2100 M. und 13 648 M. als Beitrag zu einem zu eine awed mäßigere Ernährung wünschen, vor allem a) im ambulanten Milchhandel, b) in Molkereien zum Zwecke der begründenden Sammelfonds zur Errichtung von städtischen Wohl­schon eine fräftigere Morgentoft, eine tüchtige Mehlsuppe statt des Versorgung der Kundschaft mit Molkereiprodukten darf am ersten fahrtsanstalten, insgesamt 48 748 M., verwendet werden.-Sep­Kaffees. Als Kuriosum sei hier erwähnt, daß Stier mit der Oster- und Pfingstfeiertage wie an den übrigen Sonn- und Fest- ner( fom.- fortschr. Fratt.) meinte, in der Sozialpolitik marschiere Empfehlung der Mehlsupep auch der Verhekung" entgegentreten tagen gemäß§ 2 der Verordnung vom 14. Mai 1910( Amtsblatt Schöneberg an der Spize, man sollte nun endlich Einhalt tun, da­will, die den Armen bedauert, weil er sich nicht von Fleisch und S. 268) von 5 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags ohne Unter- mit nicht fortwährend neue Steuern erhoben werden müßten. Genosse Küter betonte demgegenüber, davon fönne gar keine Rede brechung durch die Hauptgottesdienstpause stattfinden. 8. Jm Gewerbebetriebe der Bierbrauereien ist am ersten Oster- sein, daß die hiesige Stadt in puncto Sozialpolitik an der Spike und Pfingstfeiertage die Versorgung der Kundschaft mit Bier wäh- marschiere. Genosse Peterson ersuchte um Auskunft, wie der rend derselben Stunden gestattet, während deren nach dem obigen Betrag für Jugendpflege verwendet wird.- Oberbürgermeister ( Nr. 3) ein Handel mit Bier in offenen Verkaufsstellen zu- Dominicus teilte mit, daß der Gesundheitszustand der Fort­gelassen ist. bildungsschüler zu außerordentlichen Bedenken Anlaß gegeben habe. Eine Untersuchung des städtischen Schularztes hat ergeben, daß ungefähr 40 bis 45 Broz. der Schüler förperlich schwach sei; hier müsse Abhilfe geschaffen werden.

Giern nähren kann.

9. Jm Gewerbebetriebe der Eisfabriken sind die zur Ver­forgung der Kundschaft mit Roheis erforderlichen Arbeiten am ersten Ofter- und Pfingstfeiertage von 4 bis 10 Uhr bormittags gestattet, und zwar mit der Maßgabe, daß das Ausfahren des Eises schränkt ist. an die Kunden auf die Zeit von 6 bis 10 Uhr vormittags be­

In der Diskussion antwortete Stadtschulrat Fischer unter anderm auf eine Aeußerung Stiers über die Berliner Fürsorgeerziehung. Er gebe zu, daß sie noch nicht auf Der Höhe sei. Aber sie solle jetzt reformiert werden nach dem Vorbild in den Provinzen Hannover und Brandenburg , die Stier gerühmt hatte. Zur Frage der Gewährung kräftigen Frühstüds für arme Schultinder stellte Fischer fest, daß die von Wohltätern hergegebenen Mittel bei weitem nicht ausreichen. Ein anderer Redner warnte davor, die Erziehungsanstalt als Schreckmittel zu benußen. Dr. Stier lenkte dann ein und versprach, hierin vor­sichtiger zu sein. II. Am zweiten Oster und Pfingstfeiertage finden lediglich die allgemeinen Vorschriften über die Sonntags: Von den Erfahrungen, die die Lehrer mit Schuleschwänzern ruhe im Handelsgewerbe Anwendung, wie sie an den gewöhnlichen und Umbertreibern gemacht haben, wurde in der Diskussion leider Sonntagen gelten. nicht gesprochen. Man hätte da gern etwas zur Begründung

der Strenge gehört, mit der manchmal gerade die Schule gegen

folche Kinder vorgeht.

Antworten erteilt wurden.

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Hierauf mußte nochmals über die Ordnung für die Besteue= rung von Kinematographen sowie Veranstaltungen auf Radrennplätzen beraten werden, da der Bezirksausschuß einige Ab­änderungen verlangt.- Stadtv, Engel( Lib. Fraft.) erklärte fich mit den vorgeschlagenen Aenderungen vollständig einverstanden; er hoffe, daß auch die übrigen Fraktionen, und ganz besonders die Sozialdemokraten, den Widerstand aufgeben werden. Genosse Küter betonte, daß sich in der prinzipiellen Auffassung der hiesigen mordverfuch wir berichteten, hat sich zwar etwas gebeffert, doch ist geringste geändert habe; sie lehne die Steuer nach wie vor ab. Das Befinden des Augenarztes Dr. Philipp, über deffen Selbst- Sozialdemokratie über die Besteuerung der Kientöppe nicht das der Zustand nach wie vor sehr ernst. Der Arzt hat den Vergiftungs- In der Abstimmung wurden die Aenderungen mit 21 gegens bersuch unternommen, um durch den Tod der ihn erwartenden 17 Stimmen abgelehnt. Damit war auch die ganze Ordnung ge­Die Beratungen über den städtischen Etat haben bisher zur schweren Strafe zu entgehen. Auf Grund der gegen ihn von seiner fallen. Der größte Teil der Liberalen befand sich während der Verabschiebung zahlreicher Spezialetats geführt, ohne daß irgendwirtschafterin Kretschmann erstatteten Anzeige war Dr. Ph. bereits Abstimmung im Erfrischungsraum. Kurz darauf tamen die Herren eine genderung herbeigeführt worden wäre. Der Etat ist auch so am 1. März in Haft genommen, am nächsten Tage aber wieder protestierend in den Saal gestürzt. Stadtverordneter Engel erhob targ bemeſſen, bai es faum etwas zu streichen gibt. Die Einnahmen freigelaffen worden. Das Untersuchungsverfahren gegen ihn hatte gegen die Abstimmung Einspruch, weil während derselben das sind aufs höchſte angespannt, die Ausgaben aufs färglichste an- fchwer belastende Momente ergeben. Nach einer Aussprache mit der Bureau nicht vollständig besetzt gewesen sei; ferner wären durch die gefeht. Die Debatte beschränkte sich bisher in der Hauptfache auf K. unternahm Dr. Ph. den Gelbstmordversuch. Als diese fab, was Gegenabstimmungen im Bureau Zweifel geweſen, und darüber Anfragen, auf die vom Magistratstische aus zum Teil aufklärende fie angerichtet hatte, versuchte sie sich burch Leuchtgas zu vergiften. hätten die Beisiger zu entscheiden. Das Bureau erklärte jedoch, Beim Etat: Grundstüde außerhalb der Stadt Ihr Zustand gibt zu Besorgnissen gar keinen Anlaß und dürfte ihre nicht im Zweifel über das Resultat der Abstimmung gewefen zu sein, und die Mehrheit der Versammlung betonte ebenfalls, flar wurde die Eingemeindungsfrage mit Treptow angeschnitten und Entlassung aus der Charité bereits morgen erfolgen. vom Oberbürgermeister eine eingehende Darlegung über den Stand die Situation überschaut zu haben. Die Liebesmühe der Liberalen, An der Tür erhängt hat sich der 59 Jahre alte Arbeiter Albert das Resultat umzustürzen, war somit ohne Erfolg. Der Magistrat der Dinge gegeben, wobei nochmals betont wurde, die Verständi Dürre aus der Briezener Straße 27, der bort bei einem Schankwirt will nunmehr der Versammlung eine neue Steuerordnung unter­gung mit Treptow nach jeder Richtung hin zu fördern. Aus dem in Schlafstelle wohnte. Was ihn dazu veranlaßte, ist noch nicht breiten. Ausschusse tourde erklärt, daß trotz aller Schwierigkeiten und lang bekannt. Der Arbeiterturnverein petitionierte um Ueberlassung einer wierigen Verhandlungen immer wieder die Eingemeindung Trep­Der Todessturz eines breijährigen Kindes wird aus der städtischen Turnhalle. Genosse Rottländer vertrat die An­fung nach Berlin weiter verfolgt werden müſſe, weil diese Rege- Schenkendorfstraße mitgeteilt. Dort wohnten im zweiten Stod des schauung, daß dem Gesuch nunmehr baldigst nachgekommen werden Tung für beide Gemeinden die beste und vorteilhafteste Lösung Quergebäudes im Hause Nr. 2 die Familie des Arbeiters Jäschte. müsse. Die Versammlung stimmte auch zu. Abgelehnt wurde, aller Schwierigkeiten sei. Bemerkt wurde, daß über die Art der Am Sonntagbormittag ging Jäschte aus, während seine Frau auf die auf der Insel liegende Steuerannahmestelle weiter dort zu bes Bebauung des in Treptow belegenen städtischen Geländes nahezu einer Aufwarteſtelle zu tun hatte. Seine Schwefter reinigte eine laffen. Der Kämmerer Vachowica betonte hierzu, daß nur eine Ginigung erzielt gewesen sei, die durch kommissarische Ver- Stube. Unterbeffen fletterte feine 3 Jahre alte Tochter Edith in aus organisatorischen Gründen die Steuerstelle eröffnet worden handlungen im Minifterium endgültig perfekt werden sollte, als einer anderen Stube von einem Stuhl auf einen Tisch, der am sei; dieselben Gründe zwängen nunmehr zur Einziehung derselben. noch kurz bor Infrafitreten des Zwedverbandes der Regierungs - offenen Fenster stand, und von diesen auf das Fensterbrett. Sie Linicus( Unabh. Frakt.) und Küter( Soz.) wandten sich präfident eine neue Bauordnung erlassen habe, die die ganze Ar- verlor das Gleichgewicht, fiel lopfüber auf den gepflasterten Hof entschieden gegen dieſe Auffassung.- Die freifinnigen Bezirks­beit der Gemeinde Treptow und die der Stadt Berlin vollständig hinab und zog sich einen Schädelbruch zu. Das verunglückte Kind größen schwiegen fich größtenteils aus und stimmten für die Bes wertlos mache. Man müsse von vorn anfangen, da die bisherigen starb in det elterlichen Wohnung trop ärztlicher Hilfe schon nach feitigung der Steuerannahmestelle, während die Sozialdemokraten Arbeiten auf die frühere Bauordnung sich aufgebaut hätten. Be­dauerlich bleibt, daß der Regierungspräsident diese tief einschnei­denden Bestimmungen getroffen habe, ohne sich mit Treptow und Berlin in Beziehung zu sehen.

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für deren Beibehaltung stimmten.

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furzer Zeit. In die Deputation zur Regelung der Frage, in welcher Weise Aus der Selbstmordchronit. Im Bett erschossen hat sich die eine Befferung bei der stenographischen Aufnahme der Stadtver­42 Jahre alte Kaufmannsfrau Anna Kühne geb. Lewi, Waterloo- ordnetenverhandlungen zu erzielen ist, wurden u. a. die Genossen Eine andere bemerkenswerte Debatte entspann sich beim Etat ufer 1. Die Frau lebie feit zwei Jahren von ihrem Manne ge- Magnan und Bernstein gewählt. Nunmehr folgte die ge­der Gemeindeschulen. Diesen Etat enthält eine Anzahl trennt. Diese unglüdlichen Eheverhältnisse und drüdende Schulden heime Sigung. Bauraten für Schulbauten. Es wurde von bürgerlicher Seite die beranlaßten sie, in den Tod zu gehen. Während ihr Dienstmädchen Frage nach dem Schicksal der 23 Millionen aufgeworfen, die Berlin gestern nachmittag in der Küche zu tun hatte, schoß fie sich, im Charlottenburg . aus dem Vergleich mit der Großen Berliner " erhalten hat. Bette liegend, eine Kugel in den Mund. Das Mädchen, das den Wenn es möglich wäre, von diesen 23 Millionen 4 Millionen zu Knall hörte und die Dienstherrin in ihrem Blute daliegen fand, Eine erschütternde Familientragödie hat sich in der letzten Nacht nehmen, um sie in den diesjährigen Etat als Einnahme einzusehen holte rasch einen Arzt. Dieser konnte aber nur noch den Tod fest- in der Bayreuther Str. 40 zugetragen. Dort wurde gestern früh der und so die Möglichkeit zu schaffen, mit 100 Proz. zu balanzieren, ftellen. Die Trennung von ihrem Manne hat auch die 36 Jahre 52jährige Kammachermeister inte.Isdorf mit seiner um einige so würden die Schulbauten und auch die anderen Stats ohne Be- alte Wertmeisterfrau Lina Frattini aus der Chauffeestraße 42 in Jahre jüngeren Ehefrau tot aufgefunden. Beide hatten sich mit Gas anstandung passieren. Dann hätten die weiteren Beratungen nur den Tod getrieben. Eine geborene Deutsche, war fie mit dem vergiftet. Das Ehepaar betrieb schon seit über zehn Jahren in dem noch unerheblichen Bert. Von sozialdemokratischer Seite wurde Italiener Enrico Frattini, der Werkmeister in einer hiesigen Gips Sause Bayreuther Str. 40 ein gutgehendes Stammngeschäft. Die diese Anschauung als geradezu fribol festgenagelt. Außerdem sei figurenfabrik ist, seit vier Jahren kinderlos verheiratet. Ihr Mann, der Schuletat wiederum sehr stiefmütterlich dotiert. Wo hohe Bau- der sechs Jahre jünger ist als sie, besuchte viel den Sportpalast einzige Tochter der Familie hat sich schon vor längerer Zeit ber­raten eingestellt feien, jo nur, weil früher zu geringe Summen be- und erregte dadurch ihre Eifersucht. Das führte wiederholt zu heiratet. Frau Winkelsdorf war vor einigen Jahren von einem willigt seien und nun bei Fertigstellung der Schulgebäude große heftiger Auftritten. Go auch wieder am letzten Freitag. Darauf schweren Nervenleiden befallen und suchte vergeblich in Sanatorien Restsummen bewilligt werden müßten. Unsere Genossen wiesen das hin verschwand Frattini am Sonnabend. Auch nach der Fabrit Heilung. Hierüber wurde schließlich der Mann trübfinnig und beide Berkehrte einer solchen Finanzgebarung eingehend nach. Dazu fam er nicht wieder. Aeußerungen zu Bekannten laffen darauf beschlossen, gemeinsam aus dem Leben zu scheiden. Vorgestern komme die große Zahl der Mietschulen, die in Wirklichkeit einen schließen, daß er nach Italien zurückgekehrt ist. Die verlassene abend schrieben sie an den Hauswirt und an den Schwiegersohn Ab­ordentlichen Schulbetrieb gar nicht ermöglichen, sei doch im letzten Frau, die durch Schneidern den Lebensunterhalt miterwarb, teilte fchiedsbriefe und in der Nacht führten fie ihren Plan aus. Winter infolge großer Stälte ein Unterricht in einer Mietschule in gestern ihrer Schwester durch einem Brief mit, daß sie aus dem an dem Briefe an den Hauswirt schreibt Winkelsdorf: Da das der Koloniestraße tagelang nicht möglich gewesen. Das seien Schul- Beben scheiden wolle. Als die Schwester abends um 10 Uhr tam, In zustände, die gar nicht mehr zu verantworten feien. Es sei gar hing fie mit einer Buderschnur um den Hals tot am Bettpfosten. Leiden meiner Frau unheilbar ist und ich ihre Qualen nicht mehr kein Wunder, wenn da die Regierung schon eingeschritten sei, und Das Ende eines Mannes wird aus der Liebenwalder Straße ge- länger mit ansehen kann, so haben wir beschlossen, aus den Leben fie werde in Zukunft das noch öfter tun müssen. Auch die Forde meldet. Dort hauste für sich allein der 43 Jahre alte Arbeiter zu fcheiden. Wir werden uns mit Gas vergiften. Um nun ſonſt rung des obligatorischen Kochunterrichts für Mädchen im letzten Ewald Slug auf dem Grundstück Nr. 26, nachdem sich seine Frau fein Unheil anzurichten, teile ich dieses mit. In der kleinen Stube Schuljahre wurde erhoben. von ihm getrennt hatte. Als die Frau gestern nachmittag um 5 Uhr werden wir den Gashahn aufmachen, Sie können ja ein Fenster Die zweite Lesung dieses Etats wurde ausgefekt. Man will mit einem Kriminalbeamten nach seiner Wohnung fam, um einstoßen lassen, damit das Gas ausströmt, doch kein Licht an­erst den schriftlichen Bescheid der Aufsichtsbehörden über die Ver- Papiere, die sie brauchte, von ihm zu fordern, fand sie ihn tot auf. machen. Der Haupthahn ist im Laden und kann die Jalousie der wendung der 23 Millionen in den Händen haben. Mitgeteilt fonnte Er hatte sich mit Lyfol vergiftet In einem Anfalle von Geistes- Tür gehoben werden. Ich werde die Tür nicht zuschließen. Einen aber schon werden, daß der Minister diese 23 Millionen bereits in gestörtheit ist der 19 Jahre alte Johann Bernhard aus der Kreuz- legten Gruß von A. Winkelsdorf." die neue Anleihe eingerechnet habe und daß deshalb eine Ver- ftraße 14 zu Bantow in den Tod gegangen. Seine Leiche wurde wendung zu laufenden Ausgaben nicht möglich sei. gestern in Alt- Moabit aus der Spree gelandet. Der junge Mann, Die Leichen wurden von der Polizei beschlagnahmt und nach Beim Etat der Fortbildungsschulen teilte auf Anfrage der als Knabe von acht Jahren von einem Karussell gefallen war, dem Schauhause gebracht. der Schulrat mit, daß die Einführung der Pflichtfortbildungsschule hatte seitdem ein Nerbenleiden. Er war seit längerer Zeit vermißt. für den 1. April 1913 bevorstehe. Ein Ortsstatut sei schon aus­gearbeitet. Man hoffe, vor den Ferien die Sache im Magistrat zu beraten und dann schleunigst der Stadtverordnetenversammlung zur Genehmigung vorzulegen.

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Vorort- Nachrichten.

Boxhagen Rummelsburg .

In der gut besuchten Halbjahresgeneralversammlung des Wahl­bereins erstattete nach einem vorzüglichen, mit großem Beifall auf­Beim Schließen eines Flugzeugschuppens auf dem Flugplaz genommenen Vortrag über die berfloffenen Reichstagswahlen des Genoffen Reichstagsabgeordneten Jädel der Bezirksleiter Genosse Johannisthal berunglüďte gestern morgen der Monteur Dtto Rees Schöneberg. Berger den Tätigkeitsbericht. Das legte halbe Jahr war sehr bon den Harlanwerken. Eine der durch Umkippen zu öffnenden Aus der Stadtverordnetenversammlung. Zunächst teilte der arbeitsreich und die vorliegenden Arbeiten mußten in vielen Sigun­Klappen des Schuppens, die nicht richtig verriegelt war, fiel wieder Stadtverordnetenvorsteher- Stellvertreter Genosse Moltenbuhr gen erledigt werden. Die Arbeit wurde jedoch durch stattliche Er­zurüd und traf den vor dem Schuppen stehenden Monteur auf den mit, daß der Magistrat beschlossen habe, die Strankenhausbaudeputa- folge gefront: rund 900 Borwärts"-Abonnenten wurden gewonnen. Stopf. Reek wurde bewußtlos nach der Unfallstation in Johannes- tion aufzulösen, da deren Funktionen beendet seien. Ferner sollen Auch hat die Agitation in den Außenbezirken Rüdersdorf - Kallberge thal gebracht, wo ihm die erste Hilfe zuteil wurde. Sodann wurde 9600 m nachbewilligt werden zur Beschaffung von Inventarien und Alt- Landsberg gute Fortschritte gezeitigt. Die Mitgliederzahl der Berunglüdte nach dem Krankenhaus Am Friedrichshain gebracht. und Subsellien für die Kapelle und das Berwaltungsgebäude auf sowie auch die Barteipresse hat an Verbreitung zugenommen. In Reez hat eine Gehirnerschütterung und einen Bruch der Wirbelsäule dem neuen Friedhof im Südostgelände. Genosse süter fragte biefen beiden Bezirken soll jezt eine Bibliothek errichtet werden. babongetragen. an, wann endlich die Arbeiten ihrer Vollendung entgegengehen; be- Der Bezirk hat insgesamt 2141 Mitglieder, darunter 400 weibliche,

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Zu dem Selbstmord des Hausdieners Albert Behrend wird uns reits seit Jahren werde daran gebaut, ohne daß die Arbeiten und 3512 Vorwärts"-Lejer. Die Bibliothek umfaßt 800 Bände aller mitgeteilt, daß B. seit dem 1. Januar 1910 im Obbach in der fortschreiten. Stadtrat Schüler erklärte, daß alles bis zum Wissenszweige. Den Kaffenbericht gab Genosse Robert Lenzner. Fröbelitrage beschäftigt war. Er habe seinen Urlaub nicht dreimal mai fertig sein soll. Die Summe wurde bewilligt. Nunmehr Danach betrug die Einnahme 6908,62 M. und die Ausgabe 5478,65 überschritten, sondern er sei am Donnerstag, den 29. Februar, eine gelangten die vertagten Etats zur Verhandlung. Stadtverordneter Mart, darunter 2001,14. für örtliche Ausgaben. Die Reichs­Stunde früher fortgegangen, worauf er vom Oberinspektor fofort Bamberg ( Lib. Fratt.) berichtete über den Krankenhausetat tagswahl hat in Rummelsburg 836,12 M., in Rüdersdorf 542,75 R., entlassen worden sei. Die Sündigung fei Freitag mittag erfolgt, am und glaubte mit besonderer Genugtuung darauf hinweisen zu in Alt- Landsberg 156,80 M., allgemeine Ausgaben 16,95 M., ins­Sonnabendmittag erfolgte die Entlassung. Nachmittag 1/4 Uhr er- müssen, daß für Erhöhung der Löhne jährlich 22 000 m. mehr ausgesamt 1552,62 2. gekostet. In der Diskussion wurde angeregt, hängte fich Behrend, der sich die Entlassung sehr zu Herzen ge- gegeben werden als bisher. Die Ausführungen der Sozialdemo- am Geschäftsjahresschluß die beiden Bezirkswahlbereine Lichtenberg nommen hat, fraten, die da meinten, eine Mehrausgabe für Lohnerhöhungen träfe und Nummelsburg zu verschmelzen. Der Bibliothet sollen 250 M.