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nungswesen, für auswärtige Angelegenheiten, für Elsaß - Plenum bereift" ist. So schlägt man die kostbare Zeit| Gebrauch ist. Mit dem Weiterwursteln" ist Italien aber Lothringen , für die Verfassung und für die Ge- todt! Vielleicht bringen aber die Sozialdemokraten etwas inzwischen so tief in so tief in den Sumpf gerathen, daß schäfts- Ordnung durch Zurufswahl statt. Mit Leben in die Bude" und sorgen für Ausfüllung der großen der Karren sich thatsächlich nicht mehr fortziehen der bereits erfolgten Ueberweisung des Antrages Arbeitspause. läßt. Geld muß werden. geschafft Preußens, betreffend die Abänderung der Gewerbe- Ordnung, Finanzfrage brennt wie in anderen Ländern. Und des Antrags von Lippe, betreffend das Ausscheiden der Zivei Nationen. Die jüngsten Manöver der Herr Giolitti ist in seiner Noth auf den Gedanken einer staatlichen Tiefbaubetriebe des Fürstenthums Lippe aus der schweizerischen Miliztruppen bekundeten eine progressiven Gin fommensteuer gefommen. Das arme Volk Tiefbau- Berufsgenossenschaft, sowie der Vorlage, betreffend solche militärische Tüchtigkeit, daß die ausländischen Offi- hat nichts mehr, nur bei den Reichen ist noch etwas zu holen. den Entwurf von Vorschriften über den Verkehr mit Giften, ziere höchlich verwundert waren. Eins nur fiel auf, daß Das ist richtig. Aber die Reichen haben das Heft in den an die zuständigen Ausschüsse erklärte sich die Versamms die Bataillone aus reinen Industriebezirken zum großen Händen, und sie haben Giolitti sammt seinem ganzen Iung einverstanden. Die Uebersicht der Einnahmen und Theile aus sehr schwächlichen Leuten bestehen. Da bei der Ministerium in der Tasche und sie wollen nicht zahlen- Ausgaben der Schuhgebiete von Kamerun und Togo und allgemeinen Voltsbewaffnung keine Auslese stattfindet, so so wenig wie in anderen Ländern. des südwestafrikanischen Schutzgebiets für das Etatsjahr ist dies für jeden, der die mörderischen Wirkungen des Was thun? fragt der arme Giolitti. Niemand giebt 1892/93 wurde dem Ausschusse für Rechnungswesen über- fapitalistischen Industrialismus kennt, nichts Erstaunliches. ihm die Antwort, und der fürchterliche Schrank Tanlango. wiesen. Endlich wurde über die dem Kaiser zu unter- Ein Theil der Schweizerpresse will diese selbstverständliche Speit ein Geheimniß nach dem andern aus und macht breitenden Vorschläge wegen Besetzung der Stellen von zwei Thatsache aber nicht zugeben, und behauptet, die Rasse auch vielleicht den Ministeruöthen Giolitti's ein ständigen richterlichen Beisitzern des Reichs Versicherungs- habe sich seit dem Mittelalter gebessert. Die Bauzer baldiges Ende.- amts, eines Disziplinarkammer- Präsidenten und eines vor- und Harnische aus dem littelalter, die sich in tragenden Raths bei dem Rechnungshof des Deutschen Reichs Beschluß gefaßt.

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den Beughäusern der Schweiz befinden, seien, wie durch verschiedene Proben festgestellt worden, für das heutige Geschlecht zu eng. Solche Proben sind allerdings gemacht Gegen die Sachfengängerei. Während es noch un- worden, und zwar nicht blos in der Schweiz . Die Panzer bekannt ist, ob die seinerzeit eingeleiteten Verhandlungen und Harnische, welche aus dem 16. und 17. Jahrhundert der Reichsverwaltung mit den Bundesregierungen über den noch übrig sind, beweisen in der That, daß unser heutiges Kontraktbruch der ländlichen Arbeiter zu einer reichsgesetz- Fußvolt kräftiger ist als es damals war. Damals gab lichen Regelung dieser Materie führen, ist die preußische es eben auch schon zwei Nationen"- neben den starten, Regierung der Voss. 8tg." zufolge auf Anregung des wohlgenährten Rittern die verkommenen schlechtgenährten deutschen Landwirthschaftsrathes der Frage näher getreten, Leibeigenen und sonstigen Plebejer, aus denen die Truppen ob eine Abänderung der Reichs- Gewerbe- Ordnung über das und Armeen zusammengesetzt wurden. Groß wie der körper­Gemeinde- Maklerwesen zu empfehlen sei, da letterem die liche Unterschied zwischen den Herrschenden und Unter­Ausbeutung des Gesindes, sowie der Rückgang der Qualität drückten damals war, so war er jedoch nicht so groß, wie der landwirthschaftlichen Arbeiter und die Verleitung der heute- trotz aller Kulturfortschritte der physische Unterschied selben jum Kontraktbruch zur Last gelegt werde.- zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten, Lohnherren und Lohnsklaven. Und trok der Schranken, die dem kapita­ listischen Industrialismus in den meisten modernen Kultur­ländern gesetzt sind, ist er dem Menschenmaterial doch so verderblich und zerstört es so rasch, daß das Industrie­proletariat feine zwei Generationen hindurch bestehen könnte, wenn es nicht durch Zuzug vom Lande, wo wenigstens in gesundheitlicher Beziehung bessere Verhältnisse sind, auf­gefrischt würde. Das ist durch die Statistik- in England schon seit zwei Menschenalteru haben, und die schweizerischen Blätter, die es leugnen, -über jeden Zweifel er­mögen einmal in die moderne Statistik blicken, statt in die alten Zeughäuser. -

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Die Freifinnige Zeitung" wirft uns vor, daß wir uns um die Verhandlungen des preußischen Abgeordneten­hauses nicht fümmern, weil wir in unseren Bemerkungen zu dem Vorschlage der Betheiligung der Landtagswahlen keine Notiz davon genommen haben, daß die Richter Rickert'schen in der letzten Seffion den Antrag auf Ein­führung des allgemeinen Wahlrechts für den Landtag ge­stellt haben.

Wir fannten allerdings diese welterschütternde Begeben heit, aber wir haben die Einbringung dieses Autrages zu einer Zeit, wo sich die Freisiunigen den Luxus der Minorität gönnen fonnten, ebenso wenig für Ernst ge­nommen wie wohl die Freisinnige Zeitung" es selbst gethan hat.

Denn als die Fortschrittspartei" die Majorität im Abgeordnetenhaus besaß, war nichts von solchen Anträgen Offizierskorps entfernt wurde, hat nun das österreichische zu hören und in den Gemeindevertretungen fühlen sich die auf grund des Dreiklassen- Wahlsystems gewählten liberalen Vertreter des Geldsacks so wohl, daß sie alle Anregungen für die Einführung eines vernünftigen Wahlsystems auf das Entschiedenste bekämpfen.

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Der bayerische Landtag hat aus Furcht vor den Sozialdemokraten eine Debatte über die Throurede und aus Feigheit die namentliche Abstimmung über den Antrag auf Erlaß einer Adresse abgelehnt.

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Säuberung des Reserve- Offizierskorps scheint jetzt die Parole in Desterreich zu sein. Nachdem Genosse Leut­ner wegen seiner sozialdemokratischen Gesinnung aus dem Kriegsministerium den Reservelieutenant Josef Freisinger, der als Redakteur des Troppauer Antisemiten- Blattes Deutsche Wehr" wegen einer Majestätsbeleidigung angeklagt war und freigesprochen wurde, wegen dieses Prozesses der Offizierscharge für verlustig erklärt und als Jufanterist zu einem anderen Regimente versezt. Als ein Beweis der Angst der herrschenden Gewalten sind diese Maßregelungen nicht unerfreulich.

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Kranken- und Unfallversicherung in der Schweiz . Die eidgenössische Experten Kommission für den Entwurf eines Kranken- und Unfallversicherungs Gesetzes empfiehlt dem Bundesrath die obligatorische Einbeziehung der Land­wirthschaft in die Krankenversicherung. Ein finanzieller Zuschuß des Bundes an Prämien wird nur für die Unfall­versicherung vorgesehen, indessen soll zu gunsten der Land­wirthschaft bei der Krankenversicherung besondere Berück sichtigung durch den Bund eintreten.-

Macht wiederum 3000 Mark. Das Vaterland" schreibt: Jm bayerischen Landtag geht es nach altem Brauch gemüthlich langsam voran". Am Donnerstag feier­liche Eröffnung in der Kirche und im Thronsaal und das mit war des Tages Arbeit( die das Land rund 3000 m. toftet) bereits gethan. Den Freitag brauchte man zur Wahl der Präsidenten und Schriftführer und damit war auch dieser Tag ausgefüllt- macht abermals 3000 Wt. Sonnabend Arbeiterschutz im Kanton Zürich . Das Amtsblatt war Königs Namenstag, was für die königstreuen Volks- des Kantons Zürich veröffentlicht das Gesetz, betreffend das vertreter natürlich Ruhe bedeutete. Kostete wieder 3000 m. des Kantons Zürich veröffentlicht das Gesetz, betreffend das Verbot von Fabrikarbeit an Festtagen. Solche Festtage Die Mehrzahl der Volksvertreter genießt diese Ruhepausen bei dem schönen Wetter mittels ihrer Freifarten weit ab find: Neujahrstag, Charfreitag, Oftermontag, Auffahrt, von der arbeitsschweren Hauptstadt. Am Sonntag Pfingstmontag und beide Weihnachtstage. Für die Arbeits­ift Ruhe selbstverständlich. Am Montag erinnert man zeit an den Vorabenden dieser Tage gelten die gleichen Be­sich wieder daran, daß man eigentlich auch etwas für bestimmungen, wie sie das eidgenössische Fabrikgesetz für die Vorabende an Sonntagen festgesetzt hat. Landes Wohl!" thun muß, und wählt die Ausschüsse, was natürlich wieder einen Tag um 3000 M. erfordert. Am Herr Giolitti, der italienische Ministerpräsident, will Dienstag hält der Finanzminister eine Rede abermals oder soll dieser Tage befanntlich eine große Programmrede" ein Tag und wieder 3000 M. Mittwoch wenn's schnell halten, welche die bevorstehende Session als Ouverture ein­geht. konstituiren sich die Ausschüsse und der Vorsitzende leitet. Das ist so italienische Sitte. Die Schwierigkeit ist des Finanzausschusses vertheilt die berühmten Referate. nur die: Herr Giolitti hat kein Programm heute so Jeder Referent fühlt sich zunächst verpflichtet, sein Referat wenig, als am Tage, wo er an die Spize des Ministeriumis auf einige Beit in eine Ecke zu legen, um mehrere Nächte trat. Er lebte stets von der Hand in den Mund und in Gemüthsruhe darüber zu schlafen. Dann beginnt bereits wurstelte weiter", wie das auch andere Staatsmänner" wieder eine Arbeitspause", weil noch kein Stoff für das thun, und wie das heutzutage sogar ziemlich allgemeiner

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Das italienische Panama führt täglich zu neuen Ent­hüllungen und neuen Skandalen. Das Vertuschungssystem des Herrn Giolitti rächt sich der Skandal ist nicht ver­mindert, wohl aber verlängert und insofern auch ver­größert, als dem Argwohn und Mißtrauen jetzt Thüre und Thor geöffnet ist. Einen guten Ueberblick giebt nachstehende Korrespondenz der Kölnischen Volks- Zeitung" aus Rom : Der Prozeß gegen die Leiter der verkrachten Römischen der nun schon fast drei Vierteljahre dauert und dessen Ende noch gar nicht nahe erscheint, bringt in jeder seiner Perioden die merkwürdigsten Ueberraschungen. Bei seinem Beginn war es die Person des Hauptangeklagten, welche all­gemeines Staunen verursachte; denn erst wenige Wochen vor­her hatte der Ministerpräsident dem Manne die höchste Aus­zeichnung gewährt, deren ein italienischer Staatsbürger theil­

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haſtig werden kann, indem er ihn burch den stönig sung theor

ernennen ließ. Und nun mit einem Male wurde dieser bis dahin von allen Mächtigen geehrte und gehätschelte Mann der gröbsten Fälschungen und der Veruntreuung ungeheuerer Summen angeklagt und ins Gefängniß geworfen. Während der Voruntersuchung erfuhr die Welt, daß der Minister­präsident und mehrere seiner Kollegen seit Jahren von uner­hörter Mißwirthschaft in der Römischen Bank Kenntniß ge­habt und dennoch nicht nur die vorerwähnte Auszeichnung ver­anlaßt, sondern auch einen Gesezentwurf beim Parlament ein­gebracht hatten, wodurch der gedachten Bank das Privilegium der Ausgabe von Noten mit gesetzlichem Kours auf weitere sechs Jahre verlängert werden sollte. Ferner wurde ruchbar, daß seit etwa zwölf Jahren Minister und Parlamentarier in unverantwortlicher Weise und ohne Bürgschaft aus der Kaffe der Römischen Bank bald größere, bald kleinere Summen ent­halten hatten, von denen viele nie zurückerstattet wurden. Gegen einen der Abgeordneten- Rammer angehörenden Journa listen erhob die Staatsanwaltschaft die Anklage, daß er mittels einer sehr hohen Geldsumme sich habe bestechen lasse.1, um in einer Kommission, deren Mitglied er war, die Zustimmung zu einer für die Römische Bank vortheilhaften Gesetz­Vorlage zu erwirken. Dieser Angeklagte erlag einer Herzkrankheit in dem Augenblick, wo der Verhafts­befehl gegen ihn vollzogen werden sollte. Die Abge ordneten- Kammer ernannte nun einen aus sieben ihrer Wlit­glieder bestehenden Ausschuß, welcher untersuchen sollte, ob und inwiefern frühere oder gegenwärtige Minister oder Ab­geordnete in ihrem Verkehr mit der Römischen Bank sich gegen das Gesetz oder gegen die parlamentarische Ehre vergangen hätten. Dieser Ausschuß, welcher seine Thätigkeit noch nicht abgeschlossen hat, beobachtet über das Ergebniß seiner Nach­forschungen das strengste Geheimniß. Geheimhaltung schreibt das italienische Gesetz auch für die Akten aller strafrechtlichen Prozesse bis zur öffentlichen Schlußverhandlung vor, und es ist schon mancher Journalist gerichtlich verfolgt und ver urtheilt worden, weil er in einer die Deffentlichkeit besonders intereffirenden Prozeßsache am Vorabend der öffentlichen Ver­handlung die Anklagefchrift des Staatsanwalts in seinem Blatte abgedruckt hatte. Bei dem gegenwärtigen Prozeß aber giebt das Ministerium selbst das Beispiel der Ueber­tretung besagter Gesegesvorschrift, indem es durch die in seinem Solde stehende Stefani'sche Agentur den Blättern Mittheilungen über diejenigen Punkte zugehen läßt, an deren Bekannt­werden es ein Interesse hat. So wurde das Erkenntniß der Rathskammer des Gerichts erster Instanz bekannt gegeben, worin die Namen aller derjenigen, welche durchaus ehrliche und gesetzmäßige Geschäfte mit der Römischen Bank gemacht haben, mit denen von Leuten bunt durcheinander geworfen sind, deren Verkehr strafwürdig gewesen ist. Dieses Aftenstück hat nicht nur Ueberraschung sondern noch Entrüstung ver­ursacht und vielfach fragt man sich, ob seine Urheber aus Mangel an Erfahrung in Bantsachen ein so verworrenes Machwerk zu Tage gefördert haben oder ob die Absicht vor­gelegen, die schon so große Verwirrung noch zu vermehren. Darauf ist die Sache an den Anklagesenat des Appellhofs ge­langt, welcher verfügt hat, daß einige der Beschuldigten theils wegen Nichtschuld theils wegen Mangels an Schuld­beweisen außer Verfolgung zu sehen seien. Da unter diesen der Sohn bezw. der Neffe der beiden Hauptangeklagten,

es nicht mehr. Ich will beten, daß dieser glorreiche Tag fannt zu werden, da überdies das Gewitter hereinbrach, so fügen, wie wir sie beredet und erdacht haben, so regiert nur bald, bald vom Herrn heraufgesendet werde, damit und so führte mich der Herr in das Haus Deines ehr mich plötzlich der Geist, ich sehe, ich merke alles, was mir des unglücklichen Kampfes ein Ende sei. Als ich den würdigen Vaters. Nach wenigen Tagen ging es mir noch vorher unbekannt war, von selbst giebt mein Mund den König eben aureden wollte, traten wir aus dem Walde, schlimmer, wenn mein jüngerer Bruder mich nicht wieder richtigen Befehl, es schwebt und webt um mich, daß ich es Du sprachst zu mir, und das prophetische Gesicht ver- befreit hätte, der jetzt in Nismes gefangen sitt." nicht zu sagen weiß, und führt mich und die Meinigen schwand." Mit welcher Bewunderung muß ich Dich betrachten, durch die Schaaren der Feinde. Wie ein froher Rausch Bruder," begann Edmund von neuem, der Du, jünger fliegt es mit mir durch das Getümmel, und der Sieg ist er­als ich, schon so viel gethan hast, dem so Großes gelungen fochten."

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" Wie famft Du nur, mein Freund und Bruder," fragte Edmund, neulich in unser Haus? Der Drang so mannig­faltiger Begebenheiten hat mich bis jetzt immer noch ge- ist, so daß das ganze Land von Dir spricht. Woher nur Also Schäfer warst Du in Deiner Kindheit?" sagte hindert, Dich darum zu befragen." dieser kühne und doch so besonnene Muth, diese Erfahrung, Edmund;" wie passend, wenn sie Dich mit David vers Das war ein böser, böser Tag," antwortete diese Kunst, den Feind zu täuschen, ihn zu besiegen oder gleichen." Cavalier, indem sie weiter gingen. Wir waren von allen feinen künftlichen Schlingen zu entgehen? Wo hast Du" Ich bin arm und verloren in der Einsamkeit der Seiten umzingelt, durch die Verrätherei einiger treu- alles dies lernen können?" Berge aufgewachsen," antwortete jener, ich hatte mein­losen Brüder hinab in die Ebene gelockt, der Geist in uns" Ich habe es nicht gelernt," antwortete Cavalier, ich selbst vergessen, es fonnte mir nicht beikommen, einst für hatte geschwiegen, und wir glaubten uns sicher. Ein weiß auch nicht, ob sich dergleichen lernen läßt. Du achtest den Herren zu streiten, denn auch mein Glauben war in Theil meiner Leute war dem Eremiten entgegengegangen, mich viel zu hoch, Bruder Edmund, wenn Du glaubst, daß mir untergegangen, und ich ließ mir alles so hin gefallen, und ich hatte gehört( eine falsche Nachricht, wie bas, was ich thu', aus Ueberlegung oder Kunst hervorgehe. was sie mit mir vornahmen, bis dann eifrige Brüder ich nachher erkannte), daß er schon völlig geschlagen sei, Es ist wahr, ich verliere den Muth nicht, mein Sinn bleibt den erloschenen Bunder wieder zur Flamme anbliesen, so als plöglich eine andere neue Heeresmacht in unserm talt, wenn ich auch tausend Feinde mit ihren Schwertern daß mein Leben wiederkam und ich Gott suchen und Rücken hervorbrach. Die Flüchtigen vor uns ermuthigten und Büchsen vor mir und um mich sehe, aber das ist meine finden fonnte. Nachher riß mich der Borneifer, als sich wieder und kehrten um. Da galt es zu fechten, sich Natur so, das ist kein Verdienst oder eine Ermuthigung. man die Brüder so grausam mordete, in ihre hindurchzuschlagen, um die Fußsteige des Gebirges zu finden, Wie noch als kleiner Knabe bei meinem guten alten Edel- heilige Gemeinschaft, und seitdem bin ich ein demüthiges wo uns die schweren Pferde der Königlichen nicht folgen mann die Schafe hütete, so erschrat ich auch niemals, wenn Werkzeug in der Hand des Allerhöchften. Ich konnte es konnten. Mit vielem Verlust zwar, aber doch glücklich, ich den Wolf ansichtig wurde. Ich blieb ruhig und erschlug nicht denken, daß ich so hoch gewürdigt werden sollte, als führte ich meine Leute hindurch, denn es gelang mir, dem zwei dieser bösen Gesellen, worüber alle Leute meinen großen ich in St. Hippolite allen Druck eines Lehrburschen er­Feinde die Wendung abzugewinnen, daß wir ihn nur auf Muth bewunderten, und ich verstand gar nicht, was sie dulden mußte und mein Bäckermeister mich aus geringer, einer Seite hatten. Fechtend und fliehend kamen wir in damit meinten. So erwachte denn mein Geist, und ich ge- oft aus gar keiner Ursache schlug und mir mein Haar die Wälder, und da ich einer der legten war, um den rieth in diesen Krieg, wo es mir bald gelang, Brüder zu zerraufte. Und doch war er einer von unseren frommen Meinigen den Rückzug zu sichern, sah ich mich plöglich ab- befreien und die Feinde zu schlagen, so daß alle Glaubens Glaubensgenossen, der nur seinen Zorn nicht bemeistern geschnitten. Mein Pferd trug mich im vollen Rennen, so genossen ihr volles Butrauen auf mich sehen und den Segen konnte." weit es vermochte, zivei nachfeßende Dragoner schoß ich nieder, und das Gedeihen ihrer Hoffnungen von mir erwarteten. So hatte der Pfarrer also doch recht," erwiderte Edmund aber nun stürzte das eifrige Thier; Degen, Hut, Gewehr Aber Bruder Roland ist viel flüger und erfahrener, er sieht mit Lächeln, der Dich, den Knieen nach, für einen Bäcker verlor ich, indem ich mich faunt schnell genug aus dem weiter, und ich bin nur wie ein Schüler gegen ihn zu rechnen. erkennen wollte". Sattel losmachen konnte. Im Felde tauschte ich mit Dennoch hat ihn der Herr nicht so mit Glück begabt wie einem Bauer die Kleidung; auf allen Wegen streiften Sol- mich, und darum folgen auch die Streiter mir lieber wie ihm. daten. Ich mußte ein Obbach suchen auf die Gefahr, er- Führe ich nun die Brüder an, und die Sache will sich nicht

( Fortsetzung folgt.)