professoralen Enkelkindern darüber, daß cinem neugeborenen| ständniß ihrer Klassenbornirtheit abzupressen. Niemals, so viel
Rinde einmal in späteren Jahren ein Beil auf den Kopf fallen könnte. Sonst möchte uns der Wein auslaufen, mit dem wir uns zu stärken haben für die Kämpfe der Gegen
wart.
Die
das auch sagen mag, waren die Liberalen so tief in der öffentlichen Meinung gefunken, wie eben nun. Der Liberalismus hatte sich so prostituirt, daß seine Liebe dem Grafen Taaffe recht wenig
werth geworden war.
Der Bundesrath nahm in der am 13. d. M. unter Graf Taaffe ist der Mann der politischen Kleinkunst, oder dem Vorsiz des Vize- Präsidenten des Staatsministeriums, beffer, der politischen Taschenspielerei. Es ist aber ein anderer, Staatssekretärs des Innern Dr. v. Bötticher, abgehaltenen der ihm soufflirt hat, er tönnte auch einmal ein Stückchen à la Plenarsizung zunächst die erforderlichen Neuwahlen für die Bismard aufführen. Sein Kollege, der Finanzininifter
österreichische Wahlrechtsvorlage. jogar etwas flexital, ist ein weit modernerer Mann als Graf dehnung der Unfallversicherung 2c., wurden dem Reichs
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Das elendefte Wahlgeset. In bezug auf die neue Drittelung nach Urwahl- Bezirken hat die National- 3tg." aus den soeben veröffentlichten Abtheilungslisten für Berlin schon folgende Ungeheuerlichkeiten herausgefunden:
Jm 59. Urwahl- Bezirk( Kaiserhofstraße 2c.) schließt die erste Abtheilung mit einem Steuerbetrage von 73 450 M. ab, die zweite mit einem solchen von 2468 M. Jm 385. UrwahlBezirk derselben Stadt Berlin ( Forsterstraße 2c.) schließt die erste Abtheilung ab mit einem Steuerbetrage von 20 M., die zweite mit einem solchen von 6 M.! Dies sind die extremiten Unterschiede; aber die ganze Liste ist nur eine einzige Sammlung nicht durchweg so folossaler, aber durchweg sinnloser Vers schiedenheiten, wodurch nicht blos die Bewohner derselben
sein. Da kam der Kampf und Sieg unserer belgischen Stüße der Freiheit in Desterreich, zu ſein fich zühmte, in den Stadt, sondern die desselben Stadtbezirks, zuweilen derselben
Die
Straße in den Wählerabtheilungen herauf- oder heruntergesetzt werden. Dazu genügt es, daß man um die nächste Ecke zieht, oder daß ein hochbesteuerter Wähler seinen Wohnsiz aus dem betreffenden Urwahlbezirk fort oder in ihn hinein verlegt. Wähler, deren Steuerzuschlag sich infolge der Selbsteinschätzung verdoppelt hat, find gleichzeitig aus der zweiten in die dritte Abtheilung verseht."
erhalten sein. Es wird an der Theilnahmslosigkeit der Dieses Wahlgefez wird nicht auf die Dauer aufrecht zu Wähler und an dem sich stets vermindernden Ansehen des Landtages zu Grunde gehen.
Steinbach, ein sehr begabter, aber sehr verwendbarer Stellen eines nichtständigen Mitgliedes des Reichs- VerBeamter, feiner politischen Richtung nach ein wenig fonservativ, ficherungsamts und eines Mitgliedes der Reichsschuldenein wenig sozial", in letzter Zeit auf besonderes Verlangen Kommission vor. Mehrere Eingaben, betreffend die AusTaaffe. Ihm schreibt man auch allgemein, und offenbar tanzler überwiesen.- mit Recht, den Gedanken zu, den gordischen Knoten zu durchhaiten. Die Ueberraschung, welche Graf Taaffe dieser Tage Als Graf Taaffe am Dienstag ein geschlossenes Kouvert der Welt bereitet hat, ist eine ungemeine. Das allgemeine in der Hand das Wort zu einer Mittheilung verlangte, ahnte Wahlrecht hat in Desterreich nie aufgehört, eine Forderung fein Mensch, worum es sich handle. Das Geheimniß war ängit der Arbeiterschaft zu sein, aber ihre Verwirklichung galt lich gehütet worden. Er verkündete, die Regierung habe es als bis vor kurzem für eine Utopie. Mit dem Anschwellen der nothwendig" erkannt, die Frage der Wahlreform nicht sozialdemokratischen Bewegung in den letzten Jahren, mit dem länger aufzuschieben und allen jenen die Theilnahme am poliüberraschenden Erwachen der Arbeiterklasse zu politischem Leben tischen Leben durch Ansübung des Wahlrechtes einzuräumen, wurde die Forderung nicht nur dringender gestellt, sondern es welche ihre staatsbürgerlichen Pflichten in vorgeschriebener Weise fam endlich so weit, daß ernstlich nur die eigentlichen feudalen erfüllten". Das bedeutete das allgemeine Wahlrecht für alle, Parteien für das geltende ständische System einzutreten wagten. Die nicht Verbrecher oder Deserteure waren. Die Ver Das allgemeine Wahlrecht wurde immer mehr als eine sehr blüffung war eine grenzenlose; überall Erstaunen und schöne Sache betrachtet, welche freilich leider nur äußerste Rathlosigkeit bei den Liberalen. Hilflos stöhnend mit akademisch und durchaus nicht aktuell zu behandeln verzerrten Gesichtern irrten die Häupter jener Partei, welche die Genossen, und der erste Mai 1893 gestaltete fich Couloirs herum, denn die Regierung hatte einen Antrag ein zu einer in Desterreich noch niemals dagewesenen Demon gebracht, welcher in der That für politische Freiheit von Werth stration für das allgemeine Wahlrecht. Von da an griff ist. Und die liberale Presse der letzten zwei Tage bildet eine Die Bewegung um sich wie fressendes Fener. Wien an der Spize, unversiegbare Quelle unaufhörlicher Heiterfeit und, wir gestehen aber auch die Provinzen bis in die entlegensten Orte wurden es mit berechtigter Schadenfreude. davon ergriffen; die österreichische Sozialdemokratie hatte, wie Was Graf Taaffe bietet, ist das allgemeine Wahlrecht, früher mit der Maifeier, so nun mit der Wahlrechtsbewegung eingeschränkt durch den Bildungszenfus( nicht aber durch geeinen Weg in die Maffen gefunden. Und als zur Feier der feisteten Militärdienst, sondern nur durch die erfüllte Stellungsdeutschen Reichstagswahlen im Juni zahllose Meetings und pflicht) und durch einige allerdings höchst zweideutige und zu Flugblattverbreitungen die vom Wahlrecht ausgeschlossenen zwei gefährlicher Auslegung geeignete Bestimmungen über Aufenthalt Trittel der Bevölkerung an ihre Rechtlosigkeit mahnten, als und dauernde Beschäftigung. Immerhin aber werden zu den dieser Sturm mit der den Behörden abgezwungenen Stathhaus 1700 000 Wählern etwa 3 Millionen neu hinzukommen. versammlung in Wien seinen Höhepunkt fand, war plöglich Gurien aber bleiben aufrecht. Von den 353 Sitzen des Amtliche Verurtheilung des Sozialistengesetzes zum ersten Male in, Desterreich die Frage des allgemeinen Abgeordnetenhauses werden nach wie vor 85 den fünftausend und der Praxis des neuen Kurses. Geh. OberWahlrechtes aktuell geworden. Zwei Anträge, einer vom Ab- Großgrundbesigern, und 21 den Handelskammern, d. h. dem Regierungsrath Dr. Sieffert, der Vertreter des geordneten Bernerstorfer, einer von dem Jungczechen großen Stapital überlassen bleiben. Die chinesische Verfassung preußischen Die chinesische Verfassung preußischen Handelsministers sagte auf dem Eisenacher Slavit gestellt, lagen dem Parlamente feit langem vor. Aber bleibt Desterreich erhalten, aber sie bekommt einen demokratischen Gewerbekammertage: alle Parteien, die entscheidenden Einfluß haben, ebenso wie die Bestandtheit. Für die Sozialdemokratie ist damit ein großer und Wir müssen uns doch alle schon überzeugt haben, daß Regierung ftanden einer gründlichen Lösung verneinend gegen wir dürfen sagen verdienter Erfolg gegeben. Die Arbeiterschaft über und erwogen Spielereien, wie Arbeiterkammern, Grrichtung erhält nicht das gleiche Wahlrecht, sie erlangt nicht die ihr durch strafgeseßliche Bestimmungen der Sozialdemokratie einer eigenen Arbeiterkurie u. dergl. Die Entschlossenheit der gebührende Stellung im gesetzgebenden Körper, aber sie erlangt nicht beizukommen ist. Unser Voltstörper ist frant, und da österreichischen Arbeiterschaft, das Wahlrecht zu erkämpfen, die Waffe für die Agitation und Organisation, deren fie bedarf; muß das Volk selbst Hand anlegen, wenn wir wieder ge schreckte vor diesem Hindernisse nicht zurück. Das Bewußt sie erlangt zum ersten Mal eine freie Tribüne in Desterreich. sunden sollen. Die geeignetsten Elemente in dieser Besein, das Wahlrecht müsse erkämpft werden, foste es, Die bürgerliche Presse ergeht sich bereits heute in Vermuthungen, ziehung sind die Arbeitgeber. was es wolle, es fei eine Lebensfrage für für die auf wie viel Mandate wir rechnen dürfen, und die Schätzungen Nun endlich sehen auch die Herren am RegierungsPartei, für das Proletariat, war erwacht. Alle Mittel schwanken zwischen 15 und 30. Wir sind nicht so optimistischtische ein, daß eine weltgeschichtliche Entwicklung durch wurden erwogen, ja sogar der Massenstreit, welcher und gestehen auch, daß diese Frage für uns in zweiter Linie Polizei und Staatsanwalt nicht aufgehalten werden tann. in der belgischen Bewegung eme gewisse Rolle gespielt hatte, steht. Aber daß die Kraft unserer Bewegung durchgesezt Leider merkt man von dieser endlichen Erleuchtung in der wurde troy mancher begründeter Zweifel an seinem Erfolg und bat, was als unerreichbar galt, daß ihr nunmehr feiner Wirksamkeit in Rechnung gezogen. An der Energie und die breite Bahn der der politischen Bethätigung eröffnet Praxis unserer Behörden gar nichts. Wie lange wird num an der Entschlossenheit der Arbeiterschaft, ihr Ziel zu erreichen, ist, das ist die Bedeutung des 10. Oktobers. Allerdings Herr Berlepsch zur weiteren Erkenntniß brauchen, daß auch zweifelte tein Mensch in Desterreich. Die Atmosphäre wurde hat er nicht die Ottronirung des allgemeinen Wahlrechtes, fon- das patriarchalische System und die Wohlfahrts- Einimmer gespannter. dern nur einen Regierungsentwurf gebracht. Aber in Desterreich richtungen" der Sozialdemokratie nicht Abbruch thun Die politischen Verhältnisse in Desterreich verwickelten sich aber bedeutet ein Regierungsentwurf beinahe so viel wie eine tönnen. nid gerade in den letzten Monaten zum schier unlöslichen gordifchen Ottroyirung, und bei feiner Vorlage so fehr wie bei dieser. Knoten. Die Nationalitätenhege, die brutale Niedertrampelung In vielen bürgerlichen Blättern wird es schon heute ausgesprochen, Regelung des Arbeitsverhältnisses im Musikerder czechischen Agitation führte zum Ausnahmszuftande in Böhmen , daß durch die Regierungsvorlage ein fait accompli geschaffen gewerbe. Im preußischen Handelsministerium sieht man welchem recht handgreifliche antidynastische Demonftrationen vor. wurde, daß die Diegierung nicht zurück kann, auch wenn sie nun endlich ein, daß gegen die Ausbeutung der Musikers hergingen, der aber nicht einmal mit Scheingründen zu recht wollte, und daß sie es nicht kann, weil die Arbeiterschaft es nicht lehrlinge etwas geschehen müsse. Der Geheimrath Sieffert fertigen war, wie der eben veröffentlichte Motivenbericht der zuläßt. Regierung bis zur vollsten Klarheit beweist. Der Ausnahme- Ohne Zweifel haben bei den Motiven der Vorlage allerlei fagte hierüber auf dem Eisenacher Gewerbekammertage: zustand galt mehr noch als den Jungczechen der czechischen cäsaristische Träume mitgespielt. erstens ist nicht Sozialdemokratie, die auch seine ersten Früchte zu tosten be- Gafar jeder, der will, und zweitens giebt es feinen Gäfarismus tommen. Aber der Ausnahmezustand machte die Lage der Re- gegenüber einem tlaffenbewußten Proletariate, wie das österreigierung nicht angenehmer. Die Jungczechen als einzige parla chische es heute ist. Daß die österreichische Bourgeoisie eine mentarische Gruppe, welche die Forderung des allgemeinen schmähliche Niederlage erleidet, ist wahr. Sie verdankt dieselbe Wahlrechts auf ihre Fahne geschrieben, gerade in dem Moment ihrer Feigheit in der Bekämpfung des Feudalismus . Aber der mit dem Ausnahmezustand zu bedrohen, wo sie sich die öffent- Feudalismus wird nicht besser fahren mit seinen neuen Gegnern; lichen Sympathien weit über ihre nationalen Kreise hinaus ge- und vor allem die feudale Verfassung Desterreichs mit dem allwannen, war fein angenehmes Stück Arbeit, und daß Graf Taaffe gemeinen Wahlrecht kann nicht lange dauern. Sie hat Gift für die Genehmigung des Ausnahmezustandes auf die Stimmen der im Leibe. auf seine Beerbung wartenden Deutschliberalen angewiesen war, Selbstverständlich ist, daß die Sozialdemokratie nicht etwa machte seine Lage nicht besser. Die Regierung war eingefeilt zwischen auf ihrem Erfolge ruhen wird, sondern daß dem Regierungsder mächtigen proletarischen Bewegung, dem nationalen Fana- antrag gegenüber wie ftets, ja mehr als jemals, träftiger als tismus und den parlamentarischen Fraktionen, von denen er jemals und deutlicher als jemals entgegengehalten werden wird allerdings alles haben kann, aber nichts umsonst. Die Liberalen unsere Forderung: Das allgemeine, allgemeine, gleiche und zeigten sich bereit, das Schandgesez gut zu heißen, aber sie dirette Wahlrecht. machten Wiene, ihre Ehre so theuer als möglich zu verkaufen. Bu gleicher Zeit beging diese nationalmiferabelste aller Parteien die unglaubliche Dummheit, gegen die Wahlreform aufs Entschiedenste Stellung zu nehmen, und unfere Parteigenossen wußten den Liberalen in öffentlichen Bersammlungen das schmähliche Ge
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Ich habe bereits mehrfach betont, daß meinem Chef in erster Linie die Regelung des Lehrlingswesens bei seinen Vorschlägen geleitet hat. Deshalb haben wir das Musifergewerbe, soweit es höhere tünstlerische Interessen nicht verfolgt, in die Fachgenossenschaften einreihen wollen, weil in diesem Gewerbe geradezu schreiende Zustände bestehen. Sowohl in Berlin , als auch in vielen Provinzstädten giebt es Musikbanden, die aus einem fogenannten Musikdirektor, und einigen 20 halbwüchsigen Jungen bestehen. Diese armen Burschen müssen bei Tag üben oder häusliche Arbeiten verrichten und des Abends von 7 Uhr ab oft bis in den hellen Morgen hinein in Lokalen von bisweilen sehr zweifelhaftem Rufe ihre musikalischen Künste vortragen. Es ist das eine Ausbeutung der jugendlichen Kräfte, die unmöglich länger geduldet werden kann und die die schlimmsten Gefahren, sowohl für die Sittlichkeit als auch für die förperliche Entwickelung dieser jungen Leute besorgen läßt. Mein Chef hat deshalb geglaubt, die Musiker der angedeuteten Kategorie in die Fachgenossenschaften einzureihen, um dadurch die Möglichkeit zu schaffen, der erwähnten Ausbeutung der Lehrlinge eine Grenze zu ziehen, und auch für die fittliche Wahrung dieser jungen Leute Gorge zu tragen.
So erfreulich die Thatsache ist, daß endlich etwas für die Musikerlehrlinge geschehen solle, so verfehlt ist der vorgeschlagene Weg. Nicht durch die Fachgenossenschaften, sondern blos durch Ausdehnung des Arbeiterschutzgesetzes auf das Musikergewerbe und durch den Ausbau des Ge
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gut genug, der spricht, in den Nebenstunden tönnte er ihn wurde mein Mann um dies und das gefragt, sah auch in ja leicht anhören, er dächte auch manchmal andere Sachen die Hände, ob sie reiche Männer kriegten und dergleichen; babei; das ist aber nicht wahr, er hat nichts zu denken und zog ihnen die Lebenslinie länger, stellte auch einmal einer freut sich, wenn der Großsprecher ihm seine Kastenasen an- gnädigen Frau sogar, drüben in Florac , weil er so fetes kann hier gebessert werden. dreht. Denke, Better, weil er nicht mehr blasen darf, so berühmt dazumal war, ihr Hurenstop zurecht; aber pfiffelt er oder lispelt so ein bißchen mit der Zunge alle feit der neumodische Aberglauben aufgekommen ist, Zur Tabak Fabrikatsteuer schreiben die Mitseine alten Traumpeterarien stundenlang meinem Manne fragt fast kein Mensch mehr nach ihm, alles wahrsagt theilungen zur Tabaksteuerfrage": ins Dhr; wenn er von Feldzügen erzählt, so macht sich selber oder rennt zu den ungläubigen Kindern hin, und er dazwischen dann mit den spizen Maule den Appell, was tömmen die Bälge doch von Viehsophie oder Gierden Retraitegefang, den Angriff, alles; oder er trommelt mantik wissen, vollends von Sternen? Als wenn man nur mit seinen langen Storchfingern auf den Tisch, der soll brauchte ein Horn ans Maul zu nehmen, um von der dann so ein Hackebrett oder Flügel vorstellen, und so spielt himmlischen Tutelogie und allen den abtrakten oder verer meinem Alten tagelang Kalvarie vor, wie sie's nennen, tracten Wissenschaften Kenntniß zu erlangen, wozu wohl und spricht dabei von X dur und 8 mol und Kreuzen und mehr erordert wird." Geschichten von Ausbeugungen und lebergängen und solchem Die Alte würde noch nicht geschwiegen haben, wenn sie Katerwelsch, daß man den Verstand verlieren möchte, wenn nicht geglaubt hätte, zu hören, daß in der Küche ein Topf man die beiden Narren so die Zeit verderben sieht. Manch überkoche. Sie rannte daher eiligst hinaus und ließ den Mein mal hilft der Lange dann auch Kräuter aussuchen, macht Parlamentsrath mit dem jungen Menschen allein. auch wohl aus alten Lappen Harpyen für die Blessuren Sohn", fing der Herr von Beauvais an, solltest Du der oder kocht eine Mixtur und Sirupsquacksalberei, aber da selbe sein, von dem mir ein Freund gesprochen hat? fie faft immer zusammen sind, verführt er mir den Alten. Solltest Du vielleicht Martin heißen?"
In der Schenke haben sie den langen Urian gar nicht So ist es," sagte der Jüngling, indem er näher tam, mehr leiden wollen, weil er mit seinem Blasen und Kalvaries die Hand des Raths ergriff und sich mit Rührung über spielen alle Gäste vertrieben hat, so tlug ist selber der diese beugte. Böbelsmann hier, nur mein Gottfried läßt sich dazu
Und jenes Blut-"
gut genug finden. Aber ein rechter Schelm ist der first das meinige, mit dem Ihres Sohnes gemischt." fingrige Posaunenbläser. Er guckt meinem Alten das" So dant ich Dir", rief der Vater aus und umarmte Laboriren ab und fängt an, Patienten in die Kur gerührt den Jüngling. Du weißt also, wer ich bin?" zu nehmen, hauptsächlich aber macht er die Sachen" Ja", sagte Martin, im Gefecht zeigte Ihr Sohn mir mit der Symphonie, was auch viel leichter ist, wenn man es Sie; Vila sprach von Ihnen. Und jetzt, mein verehrter einmal weg hat, und die dummen Bauern fangen auch an, Herr, da ich Sie aufgefunden, da ich hier so guter Pflege dem Brotdieb zu glauben. Was weiß doch ein Musikant genieße, da ich bald gesund sein werde, vergönnen Sie mir, von Symphonie; da gehören Bücher und Studium zu, feine in Ihrer Nähe zu bleiben und Ihr Diener zu sein. Ihre Traumpeterstückchen. Aber von seinen dummen Traum Dienerschaft ist entfernt, geflohen, gestorben, Sie und Ihre geschichten erzählte er auch immer. Und doch, die Zeiten zarte Tochter bedürfen einer liebenden sanfteren Pflege, als sind schon an sich so sehr schlecht, weil jeht Kinder und alte diese Menschen hier mit allem guten Willen Ihnen schenken Leute und Weiber und Dienstmägde, alles fast im Lande, können. Ich bin elend, wenn Sie mir meine Bitte abwenn sie erst den Glauben verlassen haben, anfangen mit schlagen." Propziehereien und Wahrsagen Unheil anzurichten. Sonſt
( Fortsetzung folgt.)
In führenden nationalliberalen Zeitungen ist man sehr bemüht, die Prophezeiungen über den drohenden starken Konsumrüdgang in Tabal infolge der Einführung der geplanten Fakturen- Werthsteuer zu entkräften. Der famose Sach tundige der Kölnischen Zeitung " muß dazu das Material Tiefern; man meint mit ihm, das„ Quantum und Quale" des gelieferten Tabats würde alles ausgleichen. Daß die Zigarren fabrikation versuchen wird, durch Aenderung ihrer Typen einen Modus zu finden, welcher auch unter erhöhter Belaftung die Fabrikation, allerdings in beschränkterem Maße, ermöglicht, kann und soll nicht bestritten werden. Es sind aber damit angesichts der enormen Läger alter Typen, welchen die Nach= steuer auferlegt werden soll, und angesichts der unausbleiblichen Stockungen im Absah so enorme Störungen verknüpft, daß zunächst aus diesem Grunde Arbeiterentlassungen bis zu 50 Prozent und mehr unvermeidlich sind. Aber auch ein dauernder Konfumrüdgang ist unausbleiblich. Die Allgemeine Beitung" und der Hannoversche Courier" beweisen dies selbst, indem sie behufs Nachweises des Gegentheils behaupten, der Raucher werde, wenn er den Aufschlag von 1 Pfg. auf die Fünferzigarre nicht tragen wolle oder fönne, mit kleineren Bigarren verlieb nehmen, also quod erat demonstrandum weniger rauchen. Uebrigens braucht man sich auf solche Spitfindigteiten nicht einzulassen; der starke Konsumrüdgang nach der legten Steuererhöhung, welcher sich laut Nachweis einer ersten Schnupftabat Fabrik Deutschlands in Schnupftabat auf zirka 20 pst., laut Nachweis mehrerer ersten Schneidtabat- Fabriken in Rauchtabat auf 40-50 pet. und in der Bigarrenfabrikation ähnlich stellt, läßt es unzweifelhaft erscheinen, daß bei einer gegen damals stärkeren Steuererhöhung auch ein noch stärkerer Konsumrückgang zu erwarten steht. Das deutsche Volt, welches in fünfzehn Jahren durchschnittlich knapp 1 Pf. jährlich pro Kopf der Bevölkerung für seinen Tabakgenuß mehr ausgegeben hat, tann oder will eben über einen gewissen Betrag für diese Aufwendung nicht hinausgehen; dies beweist auch die Thatsache, daß mit dem Niedergang der Erwerbsverhältnisse in den