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der Einzelne glaub. was er wolle. Wollen Sie also, schloß[ folle jedermann's Privatsache sein, welche die Allgemeinheit nicht| Der bedenklichste Uebelftand aber feien die Abzüge für Redner, daß der große Geisteskampf in rechter Weise ent- fümme re und nicht belafte. Wer einen Seelsorger brauche, möge den sogenannten Ausschuß, für unbrauchbare Stücke. Diese schieden werde, daß Jeder vermöge eigenen Studiums in ibn aus eigener Tasche bezahlen. Die Sozialdemokratie habe Gepflogenheit sei noch neu, fange aber ast, fich langsam die Lage komme; selbständig sein Urtheil abgeben zu ein System, aber fein Dogma, feine gewaltsame Einschränkung einzubürgern. Ghe sie sich noch weiter verbreiten kann, müßten fönnen, dann helfen Gie, das Bolt wirthschaftlich des gesunden Menschenverstandes, deshalb auch keinen Bann gegen sie Vorkehrungen getroffen werden. Zu leiden hätten die frei machen. Und dies kann nur geschehen durch Enteignung der fluch für Andersdenkende. Wer dies behaupte, schöpfe seine Former dann noch mit der ganzen Gisenindustrie unter dem Arbeitsmittel. Einen neuen Reformator brauchen wir nicht und Kenntniß oder Unkenntniß aus der Bourgeoisie nahestehenden Boultriege zwischen Deutschland und Rußland . Sein Ausgang erhoffen wir nicht. Die heutige Reformation umfaßt Alle und Quellen, ebenso wer behaupte, daß innerhalb der sozialdemokra- jei noch nicht abzusehen, die Eisenindustrie Deutschlands werde Alles, fie will einen Jeden selbständig machen.( Andauernder tischen Partei Selbständigkeit und Unabhängigkeit von vornherein deshalb zu den schon verlorenen noch eine ganze Reihe russischer Beifall.) ausgeschlossen seien. Die Sozialdemokratie wende sich an das Kunden verlieren. Also ein Geschäftsaufschwung sei vorläufig Hierauf erhielt das Wort Herr von Egidy: Derselbe be- Wolf, d. h. an das Proletariat. Denn wer von den Besitzenden habe auch nicht zu erwarten, eher noch eine Verschlechterung. Unter tonte, daß man zweierlei unterscheiden müsse: Den Zustand, den den Muth, sich zum Volfe zu zählen? Sie( zu den anwesenden all diesen Umständen sei es durchaus nothwendig, daß die man erreichen wolle und die Mittel und Wege, welche zur Er- Bourgeois) tönnten sagen: Wir! Aber wie viele sind Sie Former sich eine kräftige Organisation heranbilden, mit deren reichung dieses Zustandes gewählt werden. Er sei der reelliten denn?( Große Heiterteit.) Vom Volte spreche man nur, wenn Hilfe fie den besprochenen Mißständen entgegenwirken könnten. Ueberzeugung, daß Herr von Wächter nur aus den lautersten es neue Steuern gelte, wenn es gelte, in den Krieg zu ziehen, Er, Redner, glaube, daß ohne Kampf und große Opfer fich Beweggründen, nur aus selbstloser Liebe zu seinen Mitmenschen wenn man etwas haben wolle. Sonst wisse man sehr wohl den Abhilfe schaffen laffe. Arte die fich jetzt in ganz Sozialdemokrat geworden sei. Die Ueberzeugung von Wächter's, Unterschied zu machen zwischen Besitzenden und der Plebs. Deutschland wieder hebende Formerbewegung daß die Sozialdemokratie der richtige Weg sei, halte er für einen( Laute Bravorufe.) Der Herr Pfarrer Naumann verwechsele Streitbewegung aus Dann sei fie verloren. Redner Irrthum. Wenn sich von Wächter auch zu denjenigen sozial- bei dem heutigen Wirthschaftssysteme die Wirkung mit der Ur- hält den Verband der deutschen Former für die geeigenste demokratischen Forderungen bekenne, die nicht lediglich wirth- fache. Wenn er für Bodenbesizreform sich begeistere, so rathe er Organisation, weil sich einer Fach vereinigung die indifferente schaftlicher Natur feien, so sei das ein Beweis dafür, daß er ihm, Sozialdemokrat zu werden, dann sei er zugleich Boden- Kollegenschaft eher zuwenden, wie einem Industrieverbande. ganger Mann fei. Er sei ein Orthodox, sowohl reformer.( Große Heiterkeit.) Auch die Sozialdemokraten be äther, der darauf das Wort nahm, vertheidigte demgegen als Christ, wie als Sozialdemokrat. Das ehre ihn in trachtteen die Familie als den Kernpunkt des Gemeinwesens. Wer über die Industrieverbände, jedoch mit der Einschränkung, daß seiner Weise. Jal, er sei sogar Fanatiker. Die Sozial zerreiße aber die Familienbande? Diejenigen, welche Frauen er ihnen die Existenzberechtigung nur für solche Industrien zudemokratie erstrebe eine wirthschaftliche Aenderung, Umwälzung. und Kinder als billige Arbeitskräfte ausnüßen.( Großer Beifall.) sprach, die wie die Metallindustrie Arbeiter aller ihrer Tab sie hierfür ein bestimmtes Dogma, Enteignung der Arbeits - Die Bande der Familie würden um die Familienglieder nicht Branchen in einem Betriebe vereinigt, unter einem Untermittel, aufgestellt habe, halte er für einen Fehler. Man folle fester geschlungen von einem christlichen Staate, in dem nehmer bezw. Unternehmertonsortium stehend, aufweisen. Einen auf tein Dogma schwören, so lange man nicht wisse, ob es auch als ein erlaubter Grundsatz gelte, daß der Sohn auf Verband aller Arbeiter der Nahrungsmittelindustrie zu schaffen, das richtige sei. Die Sozialdemokratie gebrauche ein ganz be- den eigenen Vater zu schießen habe.( Donnernder Applaus.) wie es von den betreffenden Arbeitern beabsichtigt wurde, hält stimmtes System, dessen Befolgung den Menschen das Glück Wenn man das Volt über die Sozialdemokratie aufklären wolle, er für verfehlt. bringen foll, das Alle erstreben, er nicht ausgeschlossen. Die dann solle man aber auch die ganze Geschichte der Sozialdemo- Zum Schluß seiner Ausführungen richtete er an die Sozialdemokratie habe sehr schnell den Bannfluch bei der Hand tratie erzählen, nicht allein, was man in Bebel's" Frau" gelesen Versammelten den Wunsch, sich vor allen Dingen überhaupt gegen Andersdenkende( Nuf: Zürich ). Der letzte Kongreß und nicht verstanden habe. Dann solle man auch die Zeit von zu organisiren. Eine Besserung betreffs der mißlichen efheine ihm wie das Concilium zu Nitäa( Widerspruch). Er 1878-1890, jene 12 Jahre des Schandgesetzes erzählen, das der 3ersplitterung der Kräfte in verschiedene Organisationen rahe der Sozialdemokratie den Vorwurf, daß sie alle von sich chriftliche Staat gemacht habe.( Braufender Beifall.) Er habe erwartet er von einer besseren Ausgestaltung des öffent1. ß, die nicht bis aufs Zipfelchen über dem i alles beschwören, vor diesem christlichen Staate, vor dieser chriftlichen Gesellschaft lichen Vertrauensmänner- Systems. Der dritte Referent, was fie für nöthig erachte. Die Sozialdemokratie verlange verflucht wenig Respekt. Das Christenthum habe es nöthig, Bensch, trat ebenfalls für die Industrie- Verbände in fflavische Unterwerfung, um herrschen zu können. Er verlange Dissidentenkindern gegenüber Religionszwang auszuüben, habe längerer Rede ein; er empfahl den Anschluß an den Selbständigkeit für jeden Einzelnen. Zwischen Sozialdemokratie es nöthig, die Sozialdemokratie zu bekämpfen, aber nicht nöthig, Deutschen Metallarbeiterverband. An die drei Referate schloß und Bolt sei wohl zu unterscheiden. Die Sozialdemokratie sei nicht sich in den Dienst des Volkes zu stellen, des Volkes, dem das sich eine ausgedehnte Debatte, die sich, was die Sachlichkeit der das Volk. Unter Volk verstehe er Alle mit den Fürsten an der Spize Christenthum auf grund seiner Stellung als Klasse im Klassen- verschiedenen, gegen einander gerichteten Ausführungen betrifft, ( Stürmische Unterbrechung). Die Beglückung eines jeden Einzelnen staate niemals ein Freund und Förderer seines Wohles sein vortheilhaft von Debatten über die Organisationsfrage in vielen fönne sich sehr wohl denken mit der Aufrechterhaltung des monarchistönne.( Andauernder Beifall.) anderen Berliner Versammlungen auszeichnete. Mehrere Borschen Gedantens. Er sei nun allerdings nicht der Meinung, daß die jenigen, die keinen König haben, sich nun schleunig einen an- geäußert und sich sowohl gegen Herrn Oberstlieutenant von Egidy durch die Annahme folgender Resolution: Nachdem Genosse Seiler fich furz im Sinne Vogtherr's schläge beziehungsweise Anträge fanden schließlich ihre Erledigung schaffen sollen, nein, auch unter einer anderen Staatsform fönne wie auch gegen Herrn Pfarrer Naumann gewandt hatte, bean " Die Versammlung beschließt, in anbetracht der Zeitverhält die erstrebte Beglückung sich vollziehen, aber er halte dafür, daß tragte von Wächter in anbetracht der zahlreichst vorgemerkten nisse allen Formern, welche bis jest feiner Organi die deutschen Verhältnisse das Königthum wünschenswerth er Redner und der Unmöglichkeit, die Versammlung zu beendigen, fation angehörten, die Direktive zu geben, sich dem scheinen laffen. Er könne nie Sozialdemokrat werden, nie das Bertagung derselben, Berſtattung eines furzen Schlußwortes an Bentralverein der deutschen Former anzuschließen. fozialdemokratische Programm als das allein felig machende an- ihn und Herrn von Egidy und Einberufung einer neuen Ver- Betreffs deffelben ist die Versammlung der Meinung, daß für die erkennen. Dessenungeachtet mache er niemandem einen Vorwurf fammlung behufs Fortsetzung der Diskussion. Nach heftiger Zukunft das Vertrauensmännersystem wieder angebahnt werden daraus, daß er Sozialdemokrat fei, denn er habe volles Ver- Debatte wurde dieser Antrag angenommen. Herr von Egidy fand muß und sie beschließt, dies zu thun." Genosse Kör sten erständniß für die gesellschaftliche Entwickelung. Er sei auch der dies nicht in der Ordnung und verzichtete auf ein Schlußwort. lärt, daß die Former des Berliner Metallarbeiterverbandes fich Meinung, daß in und für diese Entwickelung die Sozialdemokratie Nach einem Schlußworte von Wächter's wurde der Antrag ge- dem Beschluß wohl nicht fügen würden. Nach einem mit Beeine ganz nothwendige Erscheinung gewesen sei, da ohne sie das stellt, den Ueberschuß der Tellersammlung( e3 sind eingekommen geisterung aufgenommenen Appell des Vertrauensmanns Tauschel soziale Bewußtsein in bürgerlichen Kreisen nicht so vorhanden 162,80 M.) über- schloß die Versammlung. fein würde, wie es der Fall ist. Deshalb dürfe nicht vergessen weisen. der sozialdemokratischen Partei zu werden, den Männern der Sozialdemokratie, die für ihre Ueber einandersetzungen. Der Einberufer der Versammlung, Rogs, beiter und Arbeiterinnen hielten am 9. Oktober ihre monatliche Dieser Antrag veranlaßte die stürmischsten AusDie in der Pelz- und Mühenbranche beschäftigten Ar zeugung gestritten und gelitten haben, zu danken. Ihnen ge- erklärte, nachdem bühre der Dank der Allgemeinheit. Redner er schon vorher die Bertagung der Verbandsversammlung ab, in der Genosse Hansen einen beifällig nunmehr die bekannten„ Egidy'schen Gedanken", jedem Menschen Versammlung zu majorisiren, sich teinem Beschlusse fügen zu lesene Abrechnung vom legten Quartal ergab eine Einnahme Bersammlung als einen Rniff bezeichnet hatte, um die aufgenommenen Vortrag hielt. Die vom zweiten Raffirer verein menschenwürdiges Dasein zu verschaffen, das leidende Volk wollen. Den Ueberschuß werde er den gemaßregelten Schäfte von 216,30 m. und eine Ausgabe von 177,50 M.; mithin bleibt zu erlösen. Das feien aber nicht allein die unteren Klaffen, die arbeitern überweisen. Nät her beantragte, den Ueberschuß den ein Kassenbestand von 38,80 m. Hierauf verlas der Bevoll oberen Klassen litten noch viel mehr.( Große Heiterkeit.) Die streikenden Lithographen und Steindruckern zu überweisen. Die mächtigte Kollege Riehm einen Antrag des Hauptvorstandes, der Sozialdemokratie gehe ihm mit ihren Forderungen nach einem Bersammlung stimmte schließlich einem Vermittelungsantrage zu, dahingeht: Soll das Flugblatt bei geringer Auflage noch weiter achtstündigen Arbeitstage und dergleichen mehr nicht tief genug. dahingehend, den Ueberschuß der Tellersammlung der Berliner erscheinen? Die Versammlung beschloß, die Beitung nicht einDie Vorbedingung für eine menschenwürdige Lebensführung fei Gewerkschaftskommission zu überweisen. It og erklärte deffen- gehen zu lassen, dagegen zu versuchen, daß die Zeitung billiger eine gesicherte Existenz. Der Zustand der Glückseligkeit, wie er ihm als Ideal vorschwebe, folle nicht durch robe Gewalt, auch ungeachtet, individuelle Freiheit genug zu besitzen, sich feinem hergestellt wird. Kollege Riehl theilt mit, daß bei der Firma ihm als Ideal vorschwebe, folle nicht durch rohe Gewalt, auch Beschluffe zu fügen und das Geld nicht herauszugeben. Geschäfte Gartner, Landsbergerstraße, sämmtliche Gesellen und Mansells, nicht durch Majorifirung, sondern durch Selbsterziehung erreicht wolle er damit nicht machen, es aber nur den Schäftearbeitern außer den beiden Zuschneidern und einer Stepperin, die Arbeit werden. Der Geist der Liebe und Gerechtigkeit müffe in die auszuhändigen. Das Bureau wurde beauftragt, eine neue Berniedergelegt haben, da der Arbeitgeber die Arbeitszeit verändern Menschheit hineingetragen werden, müsse dieselbe leiten. Ein gemeinsamer Ausgangspunkt für ein neues Leben müsse gesucht 28. Oftober cr., in demselben Lokale( Germania - Säle, Chauffee- legten sie die Arbeit nieder. Durch das einmüthige Vorgehen der sammlung einzuberufen. Dieselbe findet am Montag, den wollte, so daß die Arbeiter geschädigt wären, Grund dessen und dann entschieden werden, welches der verschiedenen Beglückungsstraße) statt. systeme das richtige sei. Man müsse erst durch den Zustand der dort Beschäftigten hat sich die Angelegenheit bereits erledigt und individuellen Selbstständigkeit und Ünabhängigkeit hindurchgehen, Der sozialdemokratische Wahlverein für den zweiten haben sämmtliche die Arbeit wieder aufgenommen. um das sozialdemokratische Programm annehmen zu können. Wahlkreis hielt am 17. Oftober eine Sigung ab, in der Denn dann enthalte dasselbe keinen Zwang mehr. Eine Generalversammlung des Vereins zur Wahrung Er verlange Dr. Heymann über das Thema" Staat und Gesellschaft" der Interessen der Maurer tagte am 15. Oktober. Zunächst Religionsfreiheit, aber auch, daß die Religion in Thaten um- sprach. Redner sehte an der Hand der Entwickelungsgeschichte verlas der Saffirer die Abrechnung, welche einen Bestand von gesezt werde. Dem Siege des Guten die Bahnen zu ebnen für der menschlichen Gesellschaft von ihrem Urzustande an das Wesen 98,51, der Vergnügungsfonds 67,11 M. ergab. Sodann erstattete die Erfüllung des Christenthums.( Beifall.) der beiden Begriffe Staat" und" Gesellschaft" auseinander. Er der Vorsitzende einen Bericht über die Thätigkeit des bisherigen Auf Ersuchen des Referenten erhält dessen hauptsächlichster zeigte, daß es im Ürzustande der Menschheit, unter dem Kom- Vorstandes. Hierauf schritt man zur Vorstandswahl; gewählt Gegner in der gedachten Versammlung des evangelischen Bundes, munismus, feinen Staat in der menschlichen Gesellschaft gegeben, wurden als erster Borsigender Karl Blaurod; als Stellvertreter Herr Pfarrer Naumann, das Wort. Derselbe wird mit Jubel daß ein solcher sich vielmehr erst mit dem Aufkommen des Knöppchen; als erster Kassirer Legeler, Stellvertreter Liesigt; als empfangen und meint: Ein Christ tönne einer jeden Partei an- Privateigenthums entwickelte als die Organisation der Reichen erster Schriftführer Hermsdorf, Stellvertreter Dienert. Der Ausgehören, auch der sozialdemokratischen, sofern derselbe die Ueber gegenüber den Armen, den Enterbten zum Schutze der Ersteren schuß wurde, nachdem derselbe einen Rechenschaftsbericht erstattete, zeugung von der Richtigkeit des betreffenden Parteiprogramms in ihrer angemaßten Macht. Hieraus ergab sich ohne Weiteres, durch die Kollegen Huth und Zöllner ergänzt. Als Revisor habe und innerhalb der Partei seinen Glauben behalten und be- daß man in bezug auf das, was die Sozialdemokratie erstrebt, wurde August Dietrich gewählt. thätigen könne. Das Lettere scheine aber innerhalb der fozial nicht von einem Zukunftsstaat, sondern von einer Zukunftsdemokratischen Partei nicht gut möglich zu sein. Die Gläubigen gesellschaft sprechen dürfe, in der wohl eine Verwaltung( be- Die Generalversammlung der Lackirer( Filiale IV), die fühlten sich in die Ecke gedrückt, ihren Glauben sähen sie verstehen werde, aber nicht eine Organisation der Herrschaft am 10. Oftober tagte, war außerordentlich gut besucht. Kollege spottet, da die Sozialdemokratie Gegnerin der Religion sei. einer Klaffe über die andere. Bevor die Versammlung in eine Franz Müller hielt einen Vortrag, der recht beifällig aufgenommen Deshalb hätten sich die christlichen Arbeiter in tonfeffionellen Diskussion über diesen mit Beifall aufgenommenen Vortrag ein- wurde. Sodann erstattete der Vorsitzende den Vierteljahresbericht Vereinen zufammenzuschließen. Durch diese Vereine folle feines trat, ehrte sie das Andenken der verstorbenen Parteigenossen und verlas den Kassenbericht. Die Einnahme betrug 138,55 M., wegs eine Trennung der Arbeiter im Interesse der Kapitaliften Baul Hellgermann und Hermann Gottwald. Unter Ver- die Ausgaben 114 80 W.; bleibt 23,75 M. Kassenbestand. Zu gefördert werden. Bom christlichen Standpunkte aus tönne die schiedenem verlas der Vorsigende das Ersuchen der Kellner, für der im Januar in Nordhausen stattfindenden Generalversammlung foziale Frage ebenso energisch in Angriff genommen werden, wie Inanspruchnahme ihres Arbeitsnachweises, Annenstr. 16, zu werden folgende Anträge gestellt: 1. Zur Generalversammlung vom materialistischen. Das Christenthum beschäftige fich teines- forgen. Bur Entscheidung über einen Zwist zwischen Grube einen Stenographen zu engagiren. 2. Der Zentralvorsitzende wegs nur mit jenseitigen Dingen, fondern auch mit den und Hobus wurde eine Kommission von fünf Parteigenoffen ge- führt die Geschäfte ohne Gehalt. 3. Nur alle 3 Jahre eine Mißständen dieser Welt. In der christlichen Lehre seien Dinge wählt. Ein Antrag Nikolai's, in einer der nächsten Gigungen Generalversammlung einzuberufen. enthalten, an welche die Kirche bis jetzt allerdings zu wenig ge- bie Artikel Schippel's in der Neuen Zeit" über Verschiedene dacht habe, die aber zu lebendiger Entfaltung gebracht werden Lohnforderungen und Preis der Arbeit" zu verlesen und zum Versammlung ab. Die Kistenmcher hielten am 15. Oktober eine öffentliche tönnen. Die chriftliche Kirche bezw. deren Diener befäßen ein Gegenstande einer Distussion zu machen, wurde abgelehnt und lieft den Kassenbericht. Der Vertrauensmann Kollege Tschernig vervolles Verständniß für die soziale Entwicklung und träten heraus statt dessen beschlossen, Genoffen Schippel zu einem Referate ein- 66,82 M., die Ausgaben 10,40 m., Bestand vom 2. Quartal Danach betrugen die Einnahmen aus bem christlichen Gedanken an eine Boltserneuerung. Die zuladen und die betreffende Versammlung um 8 Uhr beginnen 25,84 m., ergiebt einen Raffenbestand von 82,26 M. Sodann Sozialdemokratie habe nur eine Formel, eine Schablone für zu laffen, damit eine ausgiebige Diskussion sich daran schließen wurden einige prinzipielle Entscheidungen des Gewerbegerichts Alles: Enteignung der Arbeitsmittel. Für viele Gebiete möge tönne. Die Versammlung stimmte dann einer Reſolution zu, in besprochen und beantworteten die Kollegen Tschernig und dieselbe ausreichen, für alle nicht. Die Sozialdemokratie beber sie den Parteigenoffen empfiehlt, auf den Dienstag außer den Märtens mehrere in der Debatte angeregte Fragen. Hierauf günstige die Konzentration des Rapitals, in der Voraussicht oder Wahlvereins- Versammlungen teine anderen Versammlungen zu hielt Genoffe Timm einen beifällig aufgenommenen Vortrag Erwartung, daß dadurch die bürgerliche Gesellschaft sich selber legen. Es brachte hierauf Genosse Schulz einen Protest gegen über: Die Bedeutung und Nothwendigkeit der gewerkschaftlichen ihr Grab graben werde. Er halte dies für ein gefährliches va die Wahl des Genossen Antrick zum Delegirten nach Köln ein, banque- Spiel, welches Alles auf eine Karte feze. Er halte es über den indeffen, da die Wahl Sache einer öffentlichen Bersammlung eine im Sinne des Vortrags gehaltene Resolution an. Organisation." Im Anschluß an das Referat nahm die Ver= müßten. Die bessernde Hand solle man jeder Zeit überall anlegen, Genoffe Antric fich gegen den in dem Protest enthaltenen Vor- bekannt, daß bei ihm Sammelbons in Empfang genommen nicht für nöthig, daß die Zustände immer schlechter werden sammlung war, zur Tagesordnung übergegangen wurde, nachdem sammlung eine im Sinne des Vortrags gehaltene Resolution an. Der Vertrauensmann Tschernig, Fürsten- straße 11, 3 Tr., macht wo man könne und Achtung haben vor einem Jeden, der ehrlich wurf verwahrt hatte. bestrebt sei, das Wohl des gesammten Boltes zu fördern.( Beifall.)
entwickelte
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werden können.
Demnächst erhielt das Wort Reichstags- Abgeordneter Bogtherr: Die Former hielten am 16. Oktober eine Versammlung Der allgemeine Hilfsarbeiter. nnd Arbeiterinnenverein Derfelbe bezeichnete die Versammlung in bezug auf ihre Zu- ab, die von über dreihundert Personen besucht war. Es war tagte am 13. Oftober. Der vom Kassirer verlesene Kassenbericht fammenfegung als einen Triumph der Sozialdemokratie. Dieselbe die erste Versammlung der Berliner Former seit dem Jahre 1890, weist eine Einnahme von 116,90 m. und eine Ausgabe von habe die bürgerliche Gesellschaft gezwungen, sich mit Dingen zu welche sich eines so guten Besuchs zu erfreuen hatte. Der Ver- 53,25 M. auf. Das Sommervergnügen ergab einen Ueberschuß beschäftigen, die ihr bisher sehr fern lagen, sie vor allem ge- trauensmann hatte die Versammlung einberufen, um eine gründ- von 19,60 m. Unter Vereinsangelegenheiten wird bekannt ge zwungen, fich den Zustand der gegenwärtigen Verhältnisse zu be- liche Aussprache über die beste Form der Organisation herbei- geben, daß das Stiftungsfest am 25. November stattfindet. trachten. Nicht in allen Punkten erklärte er sich mit dem Ge- zuführen. Als Vertreter der drei Vereinigungen, in welchen die noffen von Wächter in Uebereinstimmung der Ansichten. So sei Berliner Former organisirt sind, waren die Genossen Schwarz- Im Verein deutscher Schuhmacher( Berlin I ), der am er der Meinung, daß das organisirte Christenthum im politischen Lübeck ( Deutscher Formerverband), Mäther( Berliner Metall 15. Ottober seine Sigung abbielt, sprach Fri. Baader über das Staate eine politische Rolle spiele und demzufolge sehr wohl mit arbeiter Verband) und Bensch( Deutscher Metallarbeiter- Ver- Thema:" Vom Rechte, das mit uns geboren". Dem beifällig politischen Parteien in Fühlung stehe. Das organisirte Christen- band) eingeladen und auch erschienen. Schwarz be aufgenommenen Vortrag folgte eine lebhafte Diskussion, an der thum fei ein wichtiger Faktor des heutigen Staates, dessen Ein- leuchtete zunächst die Arbeitsverhältnisse im Beruf. In sich die Kollegen Schichhold, Hammacher und Grüßmacher befluß zu allen möglichen Zwecken benutzt und nicht zum wenigsten ben legten zehn Jahren hätten sich verschiedene Uebelstände theiligten. Sodann gab der Vorsitzende bekannt, daß die nächste gegen die Sozialdemokratie ausgespielt werde. Auch halte er den herausgebildet. Die alten guten Affordsäge seien verschwunden Versammlung am 6. November Annenstr. 16 stattfindet. Sozialismus für eine Weltanschauung, wenn auch nicht die Sozial- und mit ihnen sei eine Einrichtung abgeschafft worden, welche demokratie als solche. Weiter sei er nicht der Meinung, daß die den Formern erlaubte, ihren tarifmäßigen Verdienst nachzuSozialdemokratie eine Majoritätsherrschaft erstrebe, er glaube rechnen. Es werde ihnen nicht mehr erlaubt, beim Ausguß eine vielmehr, daß in einer fünftigen Gesellschaft die Mehrheit sich Art Kontrolle auszuüben, wie früher. Die übergroße Mehrheit Donnerstag, den 19. Ottober, Abends 8 Uhr, im Restaurant Th. Bolt, Alte Der Bonentarif" Verein für Eisenbahn - Reform veranstaltet am der Minderheit gegenüber toleranter erweisen werde, als dies wiffe heute nicht mehr genau, was sie verdient habe.( Allgemeine Fatobftr. 75, eine Vereinsversammlung, in der Herr Dr. Eduard Engel einen jetzt der Fall sei. Im sozialistischen Sinne lasse sich Religion Buftimmung.) Eine Kalamität sei dann die ungeregelte Arbeits- Bortrag über Minifter Thielen als Eisenbahn- teformator" halten wird. Verein für volksthümliche Kunst. Donnerstag, den 19. Ottober, und Politit nicht trennen. Unser Sozialismus fei unsere Re- zeit, welche immer mehr einreiße und mit der ein stetiges Sinten Abends a Uhr, bet Wille, Andreasftr. 26, Giaun Mitglieder werden aufligion, allerdings nicht im Egion'schen Sinne. Diefe Religion der Verdienstmöglichkeit, des Verdienstes Hand in Hand gehe. genommen.
Verband deutscher Barbiere, Friseure und Verrückenmacher ( Bweigverein Berlin). Donnerstag, den 19. Oftober, Abends 10 Uhr, Rosenthalerstr. 38: Generalversammlung.