Stadtberordnetenvorsteher übermittelter Antrag unferer Genoßen Weißensee. hervor, der die Ergreifung von
1. Beim Bundesrat und beim Reichstag vorstellig zu werden Behufs Herbeiführung von Maßregeln zur Linderung der Lebensmittelteuerurg,
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Aus der Gemeindevertretung. Schöffe Rathmann hat mit dem Maßnahmen gegen die abnorme Tenerung 1. September fein Amt niedergelegt. Seine Wiederwahl, die im 2. fich einem etwaigen gemeinsamen Vorgehen der Großforderte. Der Antrag, dessen Wortlaut wir in der Freitagnummer Februar nächsten Jahres hätte erfolgen tönnen, wird als sehr Berliner Gemeinden in Sachen der Teuerung anzuschließen. des Vorwärts" veröffentlicht haben, wurde vom Genossen zweifelhaft bezeichnet. Der Antrag unserer Genossent, MaßBeide Anträge wurden auf die nächste Tagesordnung gesetzt. Grauer eingehend begründet. Der größte Teil der Staats- nahmen zur Linderung der Teuerung zu treffen, wurde Zum unbesoldeten Stadtrat bis Ende 1916 wurde Stadtv. bürger, auch 10 der Einwohner Lichtenbergs hätten unter den zur weiteren Bearbeitung der Wohlfahrts- und Finanzkommission Dr. Baumert gewählt. Ein Antrag auf Vermietung eines heutigen Zuständen zu leiden. Die sofortige Oeffnung überwiesen. Es wurde unter anderem gefordert, den mit unter der Grenzen fei eine unbedingte Notwendigkeit, auch müßte 2000 m. pro Jahr in der Gemeindeverwaltung beschäftigten An- Blazes im Hafen an die Firma Halbach in Düsseldorf rief eine auf die Beseitigung der Zölle hingewirkt werden, die verhängnis gestellten und Arbeitern eine wöchentliche Teuerungszulage von 2 M. Genoffen Bied der niedrige Bachtpreis von 90 Bf. pro Quadratlängere Disfuffion hervor. Bemängelt wurde insbesondere boin voll für das ganze Wirtschaftsleben wirkten. Eine weitere un zu gewähren. Ein der Gemeinde gehöriges Terrain an der Berliner meter, die Stadt gebe dirett Geld dabei zu. Beschlossen wurde, der erläßliche Forderung sei die Beseitigung des§ 12 des Fleisch- Allee ist aufgeteilt und soll nunmehr der Bebauung erschloffen Firma einen Plag von 3000 Quadratmeter zu 90 Pf. pro Quadrat befchaugesebes, wonach wegen der Seuchengefahr" frisches Fleisch werden. Das erste Grundstück baut die Gemeinde selbst, um dort meter auf die Dauer von zehn Jahren zu verpachten. Die aus der nur in ganzen Tierkörpern eingeführt werden dürfe. Durch diese die ihr kongeffionierte Apotheke unterzubringen. Seitdem die Ge- Safenanleihe zum Ausbau bewilligten Mittel von 65 050 M. hat die rigorose Bestimmung sei die Einfuhr von frischem Fleisch unmög- meinde zweite Hypotheken vergibt, regt sich die Bautätigkeit ganz Firma mit 6 Prozent zu verzinsen. 8um Städtetag in lich. Wenn man auch von einer Regierung, die nur der Kommis besonders in der Gegend des neuen Straßenbahnhofs. Fast jebe Düsseldorf beziehungsweise zur Besichtigung von neuen Ratder Junker sei, nichts zu erwarten habe, so müsse die fofortige Sigung hat sich mit Grundstücksverkaufsangeboten zu beschäftigen. häusern wurden elf Stadtverordnete und vier Magiftratsmitglieder Ginberufung bes Reichstages gefordert werden. Redner erinnerte weiter an die bestehende soziale Kombelegiert. Genosse Bied betont bei dieser Gelegenheit, daß beim Ober- Schöneweide. Rathausbau eine folosiale Berschwendung herrsche. So soll das mission, deren Aufgabe es sei, den Armen billige Nahrungs- Recht hoher Protektion erfreut sich der Ruderberein Jung Empfangszimmer des Magistrats 15 000. toften, was durchaus mittel zu beschaffen. Das sofortige Einschreiten der Kommunal- Deutschland". Am legten Sonnabend war es sogar der verflossene nicht der Finanzlage Spandaus entspricht. Im übrigen möchte verwaltung sei im Interesse der Gesamtheit eine unerläßliche Staatsjefretär Dernburg , der bei einer Bootstaufe Reden schwanger das Reifen von Stadtverordneten und Magistratsmitgliedern Pflicht. Das wäre für die Deffenilichkeit cecht belanglos, wenn nicht der etwas eingeschränkt wiffen. Bugestimmt wurde dem VerBerein durch seine Arrangements und feine Beröffentlichungen bei trage mit der Eisenbahndirektion betreffs Ausführung von all denen, die noch nicht von einem gewissen Stoller ergriffen find, Erbarbeiten an der Eisenbahnüberführung in der Nauener Straße. - den Anschein zu erwecken fuchte, als drebe sich das gesamte Interesse Für die Regulierung der Molttestraße wurden 175 000 m. bewilligt. des Ortes um diese überspannte Sportfegerei. Abgelehnt wurde ein Antrag des Bezirksvereins Ronnendamin Der hiesige Arbeiter- Radfahrerverein feiert am Sonnabend, den um Aenderung des Namens Ronnendamm" in Fürstenbrunn".- 7. September, jein zwölftes Stiftungsfest im Etablissement Mit einer ganzen Reihe fleinerer Vorlagen erklärte die Versammlung Wilhelminenhof". Anfang 8 Uhr abends. Da fich der Verein ftets fich einverstanden. au Parteis und Gewerkschaftsfesten zur Verfügung stellt, wird auf regen Besuch der Arbeiterschaft gerechnet. Nüdersdorf.
Die bürgerlichen Stadtverordneten Aigbe und Schachtel begründeten Anträge ihrer Gruppen. Beide waren von der großen besonders durch die Fleischteuerung hervorgerufenen Notlage über zeugt. Von der Beseitigung des Grundübels, der Aufhebung der Grenzsperre sowie der Bölle, wollten sie jedoch nichts wissen. Herr Kalischer meinte, eine fofortige Aufhebung der Zölle bedeute den Zusammenbruch des gangen boltswirtschaftlichen Lebens. Nur mit einem allmählichen Abbau der Zölle fönne man sich einverstanden erklären. Genoffe Grauer serpflüdte die gegen den sozialdemokratischen Antrag vorgebrachten Argumente, er wies nochmals nach, daß nur durch Beseitigung der Bölle und Aufhebung der Grenzsperre die Not dauernd gelindert werden könne.
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Hierauf nahm Oberbürgermeister 8iethen das Wort. Er betonte, der Magistrat erkenne an, daß die Fleischpreise ungewöhn lich hohe seien. Um die Not etwas zu lindern, habe der Magistrat beschlossen, den Berkauf von Seefischen sofort wieder aufzunehmen. Auch habe er die Frage erwogen, ob es möglich sei, die Stadt mit billigem Fleisch zu versorgen. Wegen Mangel an den notvendigen faufmännischen Erfahrungen und habe daher den Plan wieder aufgegeben. Der Magistrat jei jedoch Einrichtungen würde jedoch das Fleisch nicht billiger werden; man bereit, in einer gemischten Deputation über Maßnahmen zu be
raten.
Nach weiterer Debatte wurde schließlich ein Antrag ber Schachtel- Gruppe angenommen, der im wesentlichen nichts weiter besagt, als gemeinschaftlich mit Berlin und anderen Bororten Maßnahmen gegen die Teuerung zu ergreifen. Zu etwas anderem konnte sich die Mehrheit der Stadtverordneten nicht auf schwingen; der Antrag unserer Genossen, der das lebel an der Wurzel faffen wollte, wurde gegen die Stimmen der Antragsteller abgelehnt.
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Die Gemeindevertretung beschloß in ihrer letzten Sigung u. a. vom 1. Oftober d. J. ab einheitliche Gaspreise einzuführen. Danach foftet 1 Kubikmeter Gas für Beleuchtungs- und Kochzwecke 17 Pf. und für Kraftzwede 14 Bf.
Sein Amt als Gemeindevorsteher von Tasdorf - Schulzeuhöhe niedergelegt hat in der legten Sigung der Tasdorfer Gemeindevertretung der bisherige Gemeindevorsteher Emil Wirth, der mit den Burzeit werden die Gemeindevorstehergeschäfte von dem Schöffen Berordneten in der letzten Sigung in einen Konflit geraten war. Bräjeler weitergeführt.
Boffen.
Die Protestversammlung gegen die Fleischtenerung wies einen starten Besuch auf. Der Referent, Genoffe Groger- Neutölln, fritifierte scharf unsere heutige boltsfeindliche Wirtschaftspolitik. Zum Schluß forderte Reduer auf, mit reger Aufmertiamteit den Bor gängen im politischen Leben zu folgen; der wirksamste Brotest des Einzelnen sei der Anschluß an die Sozialdemokratie, der einzigen für Besserung der Eristenzverhältnisse der arbeitenden Klassen fänipfenden Partei.
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Der Ausschuß des Gewerkschaftskartells macht die Arbeiterschaft darauf aufmerkiam, daß am heutigen Sonnabend, den 7. September, die hiesige Zahlstelle des christlichnationalen Gärtnerverbandes in den Räumen der Germaniafäle ihr erstes Stiftungsfest abhält. Da nun die Blatate so gehalten sind, daß eine Frreführung leicht möglich iſt, werden die Partei- und Gewerkschaftsgenossen erinäht, Eintrittstarten ftrifte zurückzuweisen. Um so mehr als dieses Lokal der Arbeiterschaft nicht zur Verfügung steht.
Zentral- Kranken- und Sterbekaffe der Tischler und anderer außerordentliche Mitgliederversammlung heute Sonnabend, abends 8%, Uhr, gewerblicher Arbeiter.( E.§. Nr. 3 in Hamburg .) Ortsverwaltung Treptow - Baumschulenweg. Für die Mitglieder in betben Ortsteilen bei Erbe, Baumschulenstraße. Wichtige Tagesordnung.
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Arbeiterjugend Steglit- Friedenau. Sonntag, den 8. September: Tagesausflug nach Rehbrüde( Ravensberge)-Lienemisee Caputh . Treffpunkt 1,7 Uhr Bahnhof Steglik. Proviant sowie Liederbücher find mitzubringen. Die Arbeitereltern werden gebeten, ihre schulentlassenen Söhne und Töchter zum Besuche unserer Veranstaltungen anzuhalten.
des fönigl. Polizeipräsidiums. Martiballenpreise.( Stleinhandel) Marktbericht von Berlin am 5. September 1912, nach Ermittelung 100 Kilogramm Erbsen, gelbe, zum Stothen 30,00-50,00. Speilebohnen, meige, 30,00-50,00. Linfen 35,00-70,00. Startoffeln( Sleinhd1.) 6,00-11,00. 1 Kilogramm Rindfleisch, von der Steule 1,80-2,40. Rindfleisch, Bauchfleisch 1,50-1,90. Soweinefleisch 1,60-2,40. Stalbfleisch 1,50-2,40. Sammelfleisch Die Gemeindevertretung beschäftigte sich in einer befonderen 1,70-2,40. Butter 2,20-3,00. 60 Stud Gier 3,60-6,00. Kilogramm Sigung mit dem Plan der Nachbargemeinden Woltersdorf , Klein- Starpfen 1,40-2,40. Male 1,60-3,20. Bander 1,40-3,60. echte 1,40-2,80. Schönebed und Rahnsdorf betr. Erbauung einer Oberrealschule am Barsche 1,00-2,40. Schlete 1,60-3,20. Bleie 0,80-1,60. 60 Stud Strebje Bahnhof Nahnsdorf. Trotzdem eine Sympathie für das Projekt vorbanden, beschloß die Gemeindevertretung doch einstimmig, von der finanziellen Unterstützung durch Beitritt zu dem Zweckverband Abstand zu nehmen, weil im benachbarten Friedrichshagen genügende Bildungsinstitute zur Verfügung stehen. Reinickendorf .
3,00-45,00.
de Witterungsübersicht vom 6. September 1912.
Stationen
Barometer
ftand mm
Wind
dichtung
Windstarte
Better
Temp. n..
Boo
Stationen
Barometer
Stand mm
Wind
riching
Bindstärke
Better
Temp. n. C.
6 bedeat
9
Bei den eingangs der Sigung gemachten Mitteilungen erregte es ben Unwillen eines Teiles der Versammlung, daß der Magistrat einer ihm zur Erwägung überwiesenen Betition, die Fortbildungsschulpflicht auf Handlungsgehilfinnen und gewerbliche Arbeite rinnen auszubehnen, nicht beigetreten ist. Gine längere Debatte entspann sich über die Verkehrsfragen, da eine neue Eingabe des Magistrats an die Eisenbahndirektion, die Wiederaufnahme des Norbringberkehrs an Sonntagen betreffend, abschlägig beschieden wurde. Es soll kein Mittel unversucht bleiben, den früheren Zustand wieder herbeizuführen. Dabei wurde ein Antrag unserer Genossen, an die Eisenbahnbehörde das Ersuchen zu richten, auf Bahnhof Nummelzburg eine Saltestelle für Fernzüge einzurichten, angenommen. Ueber die Bureaukratie des Postfistus, der sich hartnädig weigert, die Rohrpost nach Lichtenberg Diebe haben die Laubenkolonie an der Sommerstraße in der auszubehnen, wurde lebhaft lage geführt; in einer Betition soll Nacht vom 4 zum 5. September heimgesucht. U. a. wurden zwei Sinembe. 751GB 4bebedt Abhilfe gefordert werden. Die Errichtung eines Hauptzollamts Rolonisten 20 Tauben gestohlen. Bon den Tätern fehlt jede Spur. Hamburg 751 S 10 Befersburg 741 SD wurde abgelehnt, da das Bedürfnis" nicht vorhanden sei. Nach Nowawes . Berlin 3bededt 10 Scilly § 5 der Städteordnung erwirbt jeder Breuße das Bürgerrecht, Frankj.a.M. 758 S 5halb bd. 10 wenn er feit einem Jahre Einwohner des Stabtbezirks ist und zur legte bie Arbeiterschaft am Mittwochabend in einer impofanten Ber- Bien Gegen die Tenerung und die untätige Haltung der Regierung München 760 S 2 bebedt 10 Stadtgemeinde gehört. Bei Gingemeindungen braucht der nach 760 1 bedeckt 12 Ablauf eines Jahres zum Erwerbe des Bürgerrechtes führende fammlung im Boltsgarten" energischen Protest ein. Weit über Wetterprognose für Sonnabend, den 7. September 1912. Wohnsitz in der Gesamtgemeinde nicht neu begonnen zu werden, tausend Personen füllten den Saal, besonders zahlreich waren die Rühl und veränderlich, vorwiegend trübe mit Regenschauern und ziemlich es genügt zur Erwerbung des Bürgerrechts, wenn die betreffende Frauen erschienen. Der Referent, Stabtverordneter Genoffe Riedel starten westlichen Winden. Berjon entweder in der alten Stadtgemeinde oder im eingemein( Wilmersdorf ), erörterte in zweistündigem Vortrage die Ursachen deten Ort ein Jahr gewohnt hat. Auf Antrag des Magistrats der feit Jahren im Steigen begriffenen Teuerung und erntete mit wurde daher beschlossen, denjenigen Personen, die sonst seiner Kritik der Regierung, die trop der fortgesetzt erhobenen mahlberechtigt, aber in der Zeit vom 15. September 1911 bis zur Forderungen zur Linderung der Fleischnot in Untätigkeit verharrt, Gingemeindung von Boghager- Rummelsburg in Lichtenberg awi- stürmischen Beifall. In der Diskussion wurde auch die örtliche der Lambesanstalt für Gewäfferkunde, mitgeteilt vom Berliner Wetterbureau. schen Lichtenberg und Boghagen- Rummelsburg umgezogen sind, Fleischteuerung fritisch beleuchtet. Die Genoffen Wittle, Güich, Fiethe und Becker machten die Schlächtermeister mit das Bürgerrecht zu verleihen.
ber
753
Bafferstand
Stroffen Frankfurt Barthe, Schrimm Landsberg Reze, Bordamm EIbe, Leitmeriz
Bum Brandenburgischen Städtetag follen zwei antwortlich für die hohen Breife und forderten energische Selbsthilfe. Magistratsmitglieber und vier Stadtverordnete, darunter Genosse Genosse Bathe trat für eine vierwöchige Aufgabe des Fleischkonsums Memel , Tilfit John, delegiert werden. Genosse Grauer ersuchte die Dele- ein. Von den anwesenden Schlächtermeistern nahm Herr Boffe das Bregel, Buſterburg gierten, auf dem Städtetag darauf hinzuwirken, daß weniger Ber- Wort zur Verteidigung. Er gab zwar die hohen örtlichen Fleischseifel, gnügen, dafür mehr fachliche Beratungen gepflogen werden. preise zu, entschuldigte sie jedoch durch die hohen Biehpreise. Die Ober, Statibor Die Zahl der Delegierten zum preußischen Städtetag foll in nach Schluß der Diskussion berlesene Resolution fand einstimmige einer gemischten Kommission festgestellt werden. Auf Antrag un- Annahme, ebenso ein Antrag, wonach das Bureau der Versammlung serer Genossen wurde beschlossen, an den Vorstand des Städte- in Gemeinschaft mit dem Gewerkschaftskartell die Leitung des Konjum tages das Ersuchen zu richten, die Leuerung auf die Tages- vereins zur Errichtung einer eigenen Schlächterei angehen soll. ordnung zu feßen. Für die evangelische Gemeindeschule wurden Spandau. fieben Lehrer und fünf Lehrerinnenstellen, für die katholischen Schulen zwei Lehrerstellen gefordert und bewilligt. Genoffe Stadtverordnetenfitung. Bor Eintritt in die Tagesordnung ber Seifel brachte, da die Sozialdemokratie in der Schulfommission ersten Sigung nach den Ferien wurden folgende Teuerungsanträge weder Siß noch Stimme hat, unhaltbare Zustände bezüglich der Vertretung ertranfter Lehrer zur Sprache. So habe in der Mädchenschule in der Dorfstraße ein Lehrer vom November bis August 37mal gefehlt, im August innerhalb 14 Tagen allein achtmal. Gine Vertretung sei nur einigemal anwesend gewesen. Es fei notwendig, Abhilfe zu schaffen, denn es ginge nicht an, daß bie Kinder so lange Beit ohne Aufsicht seien. Für Drudlegung einer Sammlung sämtlicher für Lichtenberg gültigen Ortsgesetze usw. wurden 3000 m. bewilligt.
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Am Schluß der öffentlichen Sißung gab es noch einen recht müßigen Streit, wie man das Lichtenberger Realgymnasium nennen soll. Der bom Magistrat vorgeschlagene Name Scharn horstschule" fand nicht die Billigung, es soll daher eine Kommission eine beffere Benennung suchen. Bankwitz.
Der ehemalige anbefoldete Gemeindevorsteher, spätere Schöffe und stellvertretender Amtsvorsteher Friedrich Dillges ist am Donnerstag in der St.- Maria- Vittoria- Heilanstalt, wo er sich einer schweren Operation unterzogen hatte, an den Folgen einer hinzugetretenen Benenentzündung geftorben.
Lothringer Str. 67
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Stube und Küche
2. Bettstellen
1 Spiegel
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2 Matratzen mit 1 Spiegelspind 1 Küchentisch
verlesen:
Antrag der Stadtverordneten Bieper und Genoffen:
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen, den Magistrat zu erfuchen, fofort eine Betition an die Reichs- und Landesbehörden zu richten, durch geeignete Maßnahmen dem bis Aur Unerträglichkeit herangewachsenen Rotstande der Bevölkerung Einhalt zu tun. Da die Preissteigerungen aller Lebensmittel und Verbrauchsgegenstände einen für die Volksgesundheit und Ernährung bedrohlichen Charakter augenommen haben, ist vom Bundesrat und dem Reichstag zu fordern:
Regen
763 233
3Regen
15
3 Regen 13
afferstands- Nachrichten
am
feit 5. 9. 4. 9. cm cm') 127-1 14-1
70+12 570)+72 113-5 126-3 0
am feit
5.9. 4.9.
cm cm³) 114-4 0
Bafferstand Saale, Grochlik Havel , Spandau ) 28 Rathenow ) 20+26 Spree, Spremberg ) 78 0 Beeston 79 0
227
-17
318+1
Raub
Köln
-22-1
-10
0
316+2
51
12
324-4
-66
-12
158-41
232
17
188-12
1)+ bedeutet Buchs,- Fall. 368 cm, weiter fallend.
166 5
131+20
Unterbegel. 9 am 6. früh:
Ausschank u. Festsäle der Löwen- Brauerei
( vormals Phönix- Brauerei)
1. Die fofortige Aufhebung der Bölle auf Bieb, Fleisch, Ge Hochstraße 21-24 treide und Futtermittel, der Grenzfperre für die Einführung von Schlachtvieh, des§ 12 des Fleischbeschaugesezes, der Einfuhrscheine;
2. die fofortige Einberufung des Reichstages;
8. weiter ersucht die Versammlung den Magistrat, baldmöglichst Einrichtungen zu treffen und Vorschäge der Versammlung zu unterbreiten, die geeignet erscheinen, die Bevölkerung mit Lebensmitteln zu versorgen.
Antrag der Stadtb. Santorowicz und Genossen: an Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen, ben Magistrat zu ersuchen:
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20
Beiser
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1 Kleiderschrank 2 Matratzen mit 1 Tisch
1 Wäschespind
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