Nichteinfächsischer Solbat hat sich nach biefer der montenegrinifchen Grenze, feit dem 17. September| Richard Fischer: Ich habe namentliche Abstimmung über den offiziellen Statistit in den legten zehn Jahren aufgehört, da Montenegro seine Grenze, gesperrt und jede Antrag Wels verlangt, deshalb, weil eine ganze Reihe Parteiwegen Mißhandlung das Leben genommen, für Unterstützung der Malissoren eingestellt hat. Bor Skutari angestellter in eine schiefe Situation hineingedrängt wird, wenn welche Selbstmordursache die Statistit überhaupt keine Rubrit hat. dauern die Kämpfe an. Die Malissoren wollen in die gegen sie der Verdacht ausgesprochen wird, daß sie aus egoistischen Glüdliche sächsische Armee, bie die Ursache der meisten Soldaten- Stadt eindringen, um ihre in der Stadt befindlichen Glaubens- otiven für die Aufhebung des Nürnberger Beschlusses gestimmt haben, während sie doch bloß deshalb dazu gehöre auch ich selbstmorde überhaupt nicht zu kennen scheint! genoffen aus den Gefängnissen zu befreien. Sollte ihnen dies für die Aufhebung gestimmt haben, weil es unmöglich ist, die Buchgelingen, so wären ernste Verwidlungen zu befürchten, weil trop bruder und sonstigen Angestellten durch Parteitagsbeschluß zur bes Belagerungszustandes die. Mohammedaner in der Stadt fich Ablieferung der Gelder zu zwingen. Im Interesse des Parteibewaffnet bereithalten. Die Ursache des Malisfórenaufstandes friedens bleibt uns nichts anderes übrig, als über den Antrag liegt darin, daß die Regierung Truppen in größerer Bahl, als els jeht noch abzustimmen. Es ist noch ganz unbestimmt, ob im Balkan die Ruhe durch das Abkommen im vorigen Jahre festgesetzt war, entfandt Noste: Der Antrag Wels ist zurückgezogen und dafür folgender nicht gestört werden wird. Eine vorkriegerische Maßnahme, hat. Man glaubt auch, daß auch die Malissoten von Montenegro Antrag eingebracht worden:„ Wir beantragen, daß die Angestellten das Ausfuhrverbot für Getreide und Viehfutter, die über aufgewiegelt worden seien. Insgesamt sollen die Malissoren bei der Partei und Gewerkschaft, soweit die letteren der Partei anSerbien vor einigen Tagen verhängt wurde, ist nach den Kämpfen um Tuzi und Stutari 118 ote und 97 Ver- gehören, den Tagesverdienst vom 1. Mai dem Maifeierfonds zuzutolitendem Geſchrei der Börse aufgehoben worden. Dagegen wundete, die fürfischen Truppen 25 Zote und 30 Verführen haben." Dazu ist folgender Zusatz einzuschalten:" Sowie die Angestellten der Genossenschaften und Krankenkassen". ( Große hat man von der Ausführung der Teilmobilisation nicht Ab- wundete verloren haben, darunter zwei Offiziere." Heiterfeit und Unruhe.) stand genommen. Vom 24. September angefangen werden a Qie gesamten Soldaten der Reserve zu Uebungen eingezogen. Bis zu den Wintermonaten wird tatsächlich das stehende Heer berdoppelt. So werden in Serbien wie in Bulgarien unter dem Verwande der regelmäßigen militärischen Uebungen die eriten Vorbereitungen zu einem Einfall getroffen. In der Türkei ist man sehr beunruhigt. Gegen die serbischen und die bulgarischen Grenzen fonzentriert man ständig die militärische Macht. Dabei aber meidet die fürfische Regierung alles, was einer Herausforderung ähneln fönnte. Man weicht den Streite aus, man gibt die Fehler au, man verspricht alles, um voraussichtlich nach dem Friedensschlusse mit Italien nach dem alten Brauch der türkischen Regierungen das Wort nicht zu halten.
Marokko.
Befriedigende Lage."
Rabat , 19. September. Laut Nachrichten aus Marrakesch hat EI Siba auf der Flucht in das Susgebiet den Atlas überschriften und sich nach Süden gewandt. In Marrakesch hat der Khalifa Boubeefer wieder bie behördliche Gewalt im Namen des Machsen übernommen. Aus Gingeborenen wird eine lofale Milia gebildet, und die Stadt wird in Verteidigungszustand gesetzt. Die Verhandlungen mit den eingeborenen Stämmen zur Wieder herstellung der scherifischen Gewalt werben fortgefeßt. Die Lage ist gegenivärtig, fo, befriedigend wie nur mögli
Aus der Partei.
Lipinski- Leipzig : Diese neuen Anträge nehmen gerabe die Streitfrage wieder auf, um die es sich handelt. Jedenfalls muß über die neuen Anträge auch eine neue Debatte stattfinden, wenn darüber abgestimmt werden soll.
Noste: Es ist ein neuer Antrag eingegangen: Alle Parteis genossen, die ohne Abzug ihres Lohnes oder Gehalts am 1. Mai feiern fönnen, haben den Lohn für diesen Tag abzuführen.( Große Unruhe und Heiterkeit.)
Gottschalt- Königsberg: Wo ist es in der parlamentarischen Geschichte erhört, daß nach einer langen Debatte über einen Gegen stand, die durch einen Schlußantrag beendet ist, und nach der Abftimmung ein ganzes Bündel neuer Anträge eingebracht wird mit bem Verlangen, daß darüber schlechtweg abgestimmt werden soll. Wollen wir unseren Parteitag bor der ganzen parlamentarischen Welt lächerlich machen?( Unruhe und Sehr richtig!) Andererseits Es ist nicht zu bestreiten, daß die drohende Haltung aller 15 wäre es durchaus notwendig, die wahre Meinung des Parteibags Balanstaaten der Türkei gegenüber stark dazu beigetragen Falscheldung über Bebel. 1 zu dieser Frage unanfechtbar zur Geltung zu bringen. Die: Ge Lat, der Ausrottung der christlichen Bevölkerung in der Die bürgerliche Breffe meldet, daß Genojie Bebel schwer ertrantt fchäftsführung Nostes ist unanfechtbar. Ich schlage vor, daß auseuropäischen Türkei ein Ende zu machen. Nicht nur mit lei. Diese Meldung ist erfreulicherweise nicht zutreffend. Nichtig nahmsweise über den Antrag Wels- Giebel in einfacher Abstimmung entschieden werde, wenn vorher der Antrag auf namentliche AbMilitär, sondern vor allem mit der fräftigen Unterstügung ist lediglich, daß Genosse Bebel sich eine Leichte Erkältung itimmung zurüdgezogen ist. der rechtlosen christlichen Nationen haben die Junglürken zugezogen hat und am Freitag auf ärztliche Anordnung das Zimmer Baron- Brandenburg: Es wäre unwürdig, eine namentliche feinerseits den Sieg erobern können. Sie proflamierten die büten mußte... Bebel wird aber heute, Sonnabend; an der Schlußfizung Abstimmung zu fürchten. Jeber muß seine Abstimmung rechte fertigen fönnen. allgemeine Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, fie er- des Parteitages teilnehmen. Härten sich bereit, die Unterjochung einer Nation durch die andere für alle Zeiten aufzuheben. Obgleich die Nationen von den Jungtürfen betrogen worden sind, obgleich fie mit ihnen böllig gebrochen hatten, betrachtete die ehemalige Herrennation die christlichen Nationen noch immer als die Grundlage der jungtürkischen Regierung. Und als diese Negierung fiel, was anders war zu erwarten als gegen die Ungläubigen mit Waffen vorzugehen, sie wieder zu unterjochen, zu fnebeln. Jedoch die Drohungen der Balkanregierungen und die Abhängigkeit vieler Arnautenchefs von eine Verwahrung der Stuttgarter Parteileitung gegen die anonymen diesen Regierungen, zwangen die neuen Machthaber in der Treibereien dunkler Ehrenmänner, die sich gegen den Genossen Türkei , mit ganzer Kraft die eigenen Leute zu zügeln. Weſtmeyer und die Parteileitung richten. Die Redaktion schließt Und doch scheint aus dieser ganz nüßlichen scharfen sich dieser Verwahrung an. Saltung der Balkanregierungen eine furchtbare Katastrophe
Sozialdemokraten bei der Hoftheatereröffnung.
Unter diefer Ueberschrift schreibt unser Stuttgarter Partei blatt:„ Nach der bürgerlichen Presse haben sich an den Eröffnungsfeierlichkeiten der Hoftheater auch zwei Sozialdemokraten beteiligt. Da bekannt war, daß diese Feierlichkeiten mit Byzantinereien verfnüpft werden sollten, bedauern wir die Handlungsweise der beiden Parteimitglieder. Sie hätten beffer getan, wegzubleiben, um der bürgerlichen Presse nicht Veranlassung zu hämischen Gloffen zu
geben. In der gleichen Nummer bringt die Schwäbische Tagwacht"
Vorsitzender Noske: Wir sind uns im Bureau dahin einig ge worden, um dieser Komödie der Jrrungen ein Ende zu machen, daß wir eine Abstimmung des Parteitages darüber herbeiführen, ob überhaupt noch einer der drei Anträge zur Abstimmung gebracht werden foll oder nicht.
Nachdem die erste Abstimmung zweifelhaft geblieben ist, erklärt Botfißenbet Noste: Das Buteau ist sich einig darüber, daß beschlossen worden ist, die Abstimmung vorzunehmen. Wir sind der Meinung, daß der neue Antrag Giebel lediglich als eine formale Aenderung des alten Antrages zu betrachten ist, während die beiden nachträglich gestellten Anträge eine vollständige Wiederaufrollung der Debatte wären. Wir glauben infolgedessen, den soeben gefaßten Beschluß dahin interpretieren zu sollen, daß lediglich über den Antrag Giebel abgestimmt werden soll.( Widerspruch und Unruhe.) Thabor- Krefeld: Wir können nicht über den Antrag namentlich abstimmen, ohne daß darüber gesprochen worden ist. Ebert: Jch beantrage Schluß der Debatte über die vorliegenden Nyffel- Leipzig : Die Sache muß auf jeden Fall erft diskutiert werden. Praktisch wird sie im nächsten Jahre überhaupt nicht. Deshalb schlage ich vor, die Antragsteller müssen ihre Vorschläge zum nächsten Parteitag stellen.
zu entſtehen. Die verſchiedenen Regierungen haben die leber Sozialdemokratischer Parteitag.nträge und Abſtimmung
( Schluß aus der 1. Beilage.), Pfannkuch: Pa
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zeugung gewonnen, daß ein getrenntes Vorgehen zwecklos sei. Selbst die bulgarische Regierung, die lange mit ihrer glänzenden folierung" prahlte, ihre preußische Rolle" im Balkan der Welt verkündete, bemüht sich, einen militärischen Ich muß mich gegen die Behauptung wenden, meine DarBund der christlichen Balkanstaaten zu gründen, legungen wären mir nicht leicht geworden. Ich habe die Stellung Dr. David- Mainz: Der von Ebert gestellte Antrag auf Schluß Man spricht heute ganz ernst über eine militärische des Parteivorstandes flar gezeigt. Am 2. August hatten wir eine der Debatte ist unzulässig, weil gar keine Debatte eröffnet worden Ronvention zwischen Bulgarien , Serbien , Montenegro Konferenz der Bezirksverstände bezw. der Bezirksjekretäre mit ist. Im übrigen fann die Regelung dieser Frage nicht von der und Griechenland , um die europäische Türkei gemeinsam anommen worden:„ Die Konferenz hält die Aufhebung des An- mit den gewerkschaftlichen Instanzen zustande kommen. Wir haben großer Mehrheif ift auf dieser Konferens folgender Antrag ange Bartei einseitig erfolgen, sondern muß durch eine Vereinbarung zugreifen und zu verteilen. Wenn das wahr ist, dann ist es trages 90, betreffend Aufhebung des Tagelohnes, für notwendig. jest das Hindernis, den Nürnberger Beschluß, beseitigt und bie der widerfinnigste und für die selbständige Entwicklung der Die Schwierigkeiten bei der Durchführung des Beschluffes, die Bahn ist frei, eine solche Vereinbarung einzuleiten. Im nächsten Balkanländer gefährlichste Plan, der überhaupt bestehen kann. Barteischädigung, die ungleiche wirtschaftliche Stellung der von dem Jahre fommt die Sache, da der 1. Mai ohnehin ein Feiertag ist, Ein solcher Krieg wäre der Anfang der Vernichtung der Beschluß Betroffenen, sowie das Fehlen jeder Kontrollmöglichkeit prattisch nicht in Betracht. Deshalb bitte ich die Genossen Wels unb politischen Selbständigkeit der Baltannationen. Möglich ist, läßt eine gerechte Durchführung nicht mehr zu." Das waren die Giebel, unter diefem Gesichtspunkt ihre Anträge zurüdzuziehen. daß die Türkei nicht genügend fräftig wäre, sich gegen eine Gründe, aus denen die überwiegende Mehrheit sich für die Auf- Dann sind wir die ganze Sache für diesmal los.( Lebhafte Bu nationale Revolution im Inlande und einen Angriff an allen hebung des Beschlusses entschieden hat. Ich ersuche Sie um An- ftimmung.) Grenzen zu wehren. Aber sicher ist, daß nicht die heutigen nahme dieses Anfrages. Sollten Sie ihn ablehnen, dann bitte ich Grenzen zu wehren. Aber sicher ist, daß nicht die heutigen Sie, den Antrag Wels anzunehmen. Ich bin der Meinung, daß Balkanstaaten die Früchte eines Krieges im Balkan genießen die Erziehungsarbeit eine so gründliche ist, daß selbst wenn der bon mir beclesene Antrag angenommen wird, die Abführung des Tagesarbeitsverdienstes für Partei- und Gewertschaftsangestellte ebenso glatt bor fich geht, wie sie bisher in Hamburg vor sich gegangen ist. Ich empfehle Ihnen in erster Linie den Antrag der Landesvorstände. Sollte er abgelehnt werden, so empfehle ich Ihnen zur Annahme den Antrag Robert Schmidt.
werden.
Im Balkan gibt es feinen Platz für einen Krieg der Nachbarnationen. Alle Nationen müssen zusammenhalten, und sich mit aller Kraft jeder fremden Einmischung in ihre Angelegenheiten widerseßen. Wir Sozialdemokraten wollen feinen Strieg gegen die Türkei , wir protestieren gegen ihn, mir jeben die allgemeine Verbrüderung und die demokratische Balfanrepublik dem ganzen kriegerischen Geschrei der Bourgeoisie entgegen.
Vorfigender Noste: Es ist mir foeben der Antrag zugegangen, den Antrag Wels- Giebel dem nächsten Parteitag zur Beschlußfaffung vorzulegen. Der Antrag wird mit lebhaftem Beifall aufgenommen.
Vorsitzender Noste schlägt vor, auch atvei weitere Anträge bis zum nächsten Parteitag zurückzustellen, weil sie für das kommende Jahr gegenstandslos sind. Es handelt sich um den zweiten Teil des Antrages 85 und um den Antrag 79. Da im nächsten Jahre mit einer Maßregelung aus Anlaß der Maifeier nicht zu rechnen ist, Tommen diese Anträge auch auf dem nächsten Parteitag noch recht
Der Namensaufruf dauert fast eine Stunde. Die Abstimmung erzeitig. Die Abstimmung über den Antrag 84 ist eine namentliche. gibt die Aufhebung des Nürnberger Beschlusses mit 271 gegen 221 Stimmen und 2 Stimmenthaltungen.
Als der Vorsitzende nunmehr über den Antrag Giebel abstimmen lassen will, erhebt sich lebhafter Widerspruch.
Damit ist der Parteitag einverstanden. Die Anträge zur Maifeier sind damit erledigt.
Silberschmidt, ber als Beifizer auf der Vorschlagsliste für den Parteivorstand steht, läßt mitteilen, daß er eine auf ihn entfallende Wahl nicht annehmen würde.
Darauf verlagt sich der Parteitag auf Sonnabend 8½ Uhr früh. Schluß 6½ 1hr abends.
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Berichtigung.
Genf , 20. September. In der heutigen Vormittags lich nimmt, über ihn gar nicht mehr abgestimmt werden kann, da er Abg. Haafe: Sie haben recht, daß, wenn man den Antrag wörtsigung der interparlamentarischen Konferenz wurde über den eine Abänderung eines Beschlusses will, der nach dem soeben geAntrag Beernaert betreffend Verbot des Luft- faßten Beschluffe gar nicht mehr besteht. Wir wollen doch aber frieges verhandelt. Senator d'Estournelles de Constant , nicht Formalismus treiben, sondern durch die Abstimmung erunterstützt durch. Senator Dreyfuß, bekämpfte energisch die forschen, was die Antragsteller gewollt haben. Genosse Thuro to ersucht uns mitteilen, daß in der Erklärung Thesen Beernaerts und beantragte, zu bestimmen, daß jede Heilmann- Chemnik: Nachdem der Nürnberger Beschluß auf der Delegierten von Teltow Beeskow irrtümlicherweise sein Name Nation in der Wahl der Mittel für ihre Sicherheit und gehoben ist, kann es eine A ſtimmung über den Antrag Wels- Giebel nicht verzeichnet sei. Unabhängigkeit frei fein solle. Nach einer langen Dis Geschäftsordnung auf den Stopf stellen, wenn wir einen Beschluß, nicht mehr geben.( Sehr richtig! und Widerspruch.) Es hieße die fuffion, in welcher Ador, Lord Weardale, Professor Eick- der gar nicht mehr besteht, nachträglich amendieren wollten.( Sehr hoff, Maddison und Graf Goblet d'Albiella für den Antrag richtig!) Beernaert eintraten, wurde dieser mit großer Mehrheit angenommen.
England.
Soziales.
Ein zweideutiger Aushilfsvertrag.
Lipinski- Leipzig : Die Sachlaga ift höchst einfach. Wenn man Ein gegen das Warenhaus A. Wertheim gerichteter Prozeß fam an die Stelle des Antrages 90 von Nürnberg etwas sehen will, vor der 5. Kammer des Berliner Kaufmannsgerichts zur Ent muß man einen neuen Antrag einbringen, dann muß über die Frage von neuem diskutiert werden,( Sehr richtig! und Unruhe) scheidung. Klägerin war ein Frl. P., die von dem beklagten Warenhause zur Aushilfe angenommen wurde. In dem mit der Peklagten Giebel- Berlin . Durch die Art der Abstimmung ist etwas Verwirrung in die Sache gekommen. Von einer großen Bahl der- geschlossenen Aushilfsvertag befindef fich ein Bassus, der die Vorschrift des§ 63 des Handelsgefehbuchs( Gehaltszahlung für sechs jenigen, die mit Ja gestimmt haben, wurde damit die Absicht ver- Wochen im Krankheitsfalle) ausschließen soll. Es wird nämlich damit die einengende Bestimmung herbeigeführt werden kann, die nächsten Abjab heißt es aber, daß der Angestellte, der durch unbanden, zunächst einmal den Nürnberger Beschluß fallen zu lassen, barin bestimmt, daß Fehltage nicht bezahlt werden. Gleich im unser Antrag will. Fall trat ein. Die Klägerin erkrankte, meldete es auch sofort. Das verschuldetes Unglück an der Leistung seiner Dienste verhindert ist, dies sofort der Personalleitung zu melden hat." Dieser lettere Gehalt für die Krankheitstage wurde ihr aber dennoch vorenthalten. träge mit allen zur Aushilfe Angestellten schließen und sich auf Der Vertreter der Beklagten führte aus, daß sie derartige VerGrund des Vertrages nicht für verpflichtet halte, Gehalt für Krant heitstage zu zahlen. Die sofortige Mitteilung der Erkrankung an die Firma hat nur darum zu geschehen, damit die Personalleitung entsprechend disponieren kann.
Die konservative Agitation gegen Homerule. Belfast , 19. September. Im Zusammenhang mit dem Kampf der Unionisten gegen Somerule in Ulster , hat Sir Edward Carson , der Führer der irischen Unionisten, den Inhalt eines unionisti schen Vertrages befannt gegeben, der folgendermaßen lautet: Ueberzeugt, daß Homerule ein Unglüd für die nationale Wohlfahrt, von Ulster und der ganzen Insel bedeutet und für die Einheit Antrag Wels nicht mehr zur Abstimmung tommen würde, hätte Engler- Freiburg i. Br.: Wenn ich gewußt hätte, daß, der des Reiches gefährlich ist, berpflichten wir unterzeichneten Männer ich statt mit Ja mit Nein gestimmt. von Ulster, treue: Untertanen des Königs, uns, in dieser unglüd- Robert Schmidt: Sie werden aus meiner, Abstimmung ersehen bedrohten Zeit einander beizustehen und für uns und unsere ge- haben, daß ich der Auffassung war wie der Borrebner, daß nämlich liebten Kinder die Stellung als gleichberechtigte Bürger im Ber- nad) Aufhebung des Antrages 90 der Antrag Wels noch zur Abeinigten Königreich zu verteidigen, und alle Mittel zu geftimmung tommt. Sie dürfen nicht dadurch, daß Sie sich durch brauchen, um die gegenwärtige Verschwörung, in Jrland Home- formale Einwendungen auf die unrichtige Geschäftsleitung berule einzuführen, zunichte zu machen. Wenn uns ein derartiges rufen, dem anderen Teile die Möglichkeit nehmen, feiner Meinung Barlament aufgezwungen werden sollte, so verpflichten wir uns Ausdruck zu geben. feierlich, seine Gültigkeit nicht anzuerkennen. Cürkei.
Die Friedensverhandlungen.
Noste: Zur Rechtfertigung meiner Geschäftsführung weise ich darauf hin, daß bei allen Abstimmungen immer zuerst über den weitestgehenden Antrag abgestimmt worden ist.
Das Kaufmannsgericht verurteilte die Firma zur Zahlung der geforderten 145 M. Es sei nicht einzusehen, wozu die Krankheit gemeldet werden soll, wenn die Angestellte doch kein Gehalt für die Krankheitstage erhalten soll. Die Beklagte hat im Vertrage selbst einen Unterschied gemacht zwischen Fehltagen allgemeiner Art und Tagen der Behinderung wegen unverschuldeten Unglüds. Die Rechtswohltat des§ 63 muß, wenn sie überhaupt ausgefchloffen werden tann, was die Stammer in ihrer gegenwärtigen Zusammen jepung annimmt, ftritte ausgeschlossen sein.
Diese Entscheidung des Kaufmannsgerichts steht auf dem Boden
Wels- Berlin : Ich bin auch jezt noch überzeugt, daß die Geschäftsführung derart sein muß, daß möglichst schnell und möglichst Konstantinopel , 19. September. Der Minister des sicher der Mille des Parteitages festgestellt wird. Sie tönnen nicht Auswärtigen erklärt die Meldung des Alemdar für un fo illoyal sein, alle Barteigenoffen, die mit Ja, gestimmt haben. richtig, wonach der Ministerrat beschlossen habe, die weil sie aus den Organisationen den Streit entfernen, wollen, nun Friedensverhandlungen abzubrechen und die zu verhindern, ihre positive Meinung zum Ausdrud bringen zu Unterhändler Nabi und Fahreddin abzuberufen. Im Gegen- tönnen. Ich beantrage deshalb, der Barteitag möge beschließen, der Notwendigkeit der Auslegung von Verträgen nach dem Grundteil, die Besprechungen dauerten fort und feien daß in Zukunft die Angestellten der Partei und Gewerkschaften, fab von Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Verkehrsauf dem besten Wege. soweit sich die lepteren als Parteigenojjeu fühlen, ihren Tagesver- fitte. Treu und Glauben erfordern, wie bereits das Reichs- Ober dienf. am 1. Mai abzuführen haben. handelsgericht angenommen hat, daß der Arbeitgeber das für ihn Vorteilhafte mit zweifelsfreien Worten ausbedingt. Vereinbarun gen, die im Intereffe, des Arbeitgebers getroffen sind, find deshalb im Zweifel zugunsten des Arbeiters zu interpretieren.
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