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daß der Schnellomnibusverkehr in schneller Folge bis ins Innere| Neukölln. der Stadt durchzuführen ist.

aus dem Laden gehen wollte, das teure Fleisch kaufen. Dieser m

Ein verhängnisvoller Jerfum. Der Droschkentutscher Heritann stand hatte auch den Magiftrat fürzlich zu einer Bekanntmachung Weiter stimmt die Versammlung einer Magistratsvorlage zu, Seble, Berliner Straße 95 wohnhaft gewesen, begab sich gestern vor- an das Publikum veranlaßt, ihm bie Schlächter zu melden, bei wonach die restlichen zwei Achtel der der Stadt zugefallenen mittag nach einem Schantlokal in der Mainzer Straße und for- denen sie, trotzdem sie sich berpflichtet hatten, tein Fleisch erhalten Raußendorffichen Erbschaft( ½ Million Mark) zu einer derte sich hier einen Nordhäuser und ein Glas Weißbier. Nachdem konnten. Stiftung verwandt werden sollen. Bei der Verteilung der Zinsen er das Schnapsglas geleert hatte, Hagte er über furchtbare sollen zunächst berücksichtigt werden die Fürsorge für die Jugend Schmerzen und brach auch gleich darauf zusammen. Der Wirt ent­aller Altersstufen einschließlich der schulentlassenen Jugend, die in bedte nun zu seinem Entfeßen, daß er dem Hette statt Nordhäuser gabe von zinslosen Darlehen an verschämte Arme und die Fürsorge Salmiak gegeben hatte und brachte ihn schleunigst nach dem Urban­für genefende Personen. Doch soll das aus 4 Stadtverordneten und frankenhause. 3 Magistratsmitgliedern bestehende Kuratorium auch berechtigt sein, werden. Die Leiche wurde dem Schauhaufe überwiesen. Hier konnte aber nur noch der Tod festgestellt den Verwendungszwed abzuändern.

Die Vorlage betr. Anlegung eines Ringbahn- Ber fonenbahnhofs Wigleben wurde einem Ausschuß von 15 Mitgliedern überwiesen. Der von der Stadt zu zahlende Zuschuß für dies Unternehmen ist auf 536 000 m. veranschlagt.

Lichtenberg .

Die Jugendschriften- und Wandschmuckausstellung, die sich im Lokal von Wilhelm Schulz, Kronprinzenstr. 47( Ede Scharnweber­Orten des Kreises, wo die Ausstellung bereits arrangiert war, hat straße), befindet, wurde gestern abend eröffnet. In verschiedenen dieselbe überall guten Anklang gefunden. Da der Eintritt kostenlos ist, wird der Arbeiterschaft Lichten bergs der Besuch empfohlen. Die Ausstellung dauert bis zum 23. Dezember und ist an den Wochentagen abends von 26 bis 10 Uhr und am Sonntag von 4 bis 10 Uhr geöffnet.

Eingegangene Druckfchriften.

Von der Neuen Zeit" ist soeben das 12. Heft des 31. Jahrgangs erschienen. Aus dem Inhalt des Heftes heben wir hervor: Die Städte ordnung von 1808. Bon Fr. Mebring. Wie es im Jahre 1885 stand. Ein Beitrag zur Geschichte der Wahltaktik der Sozialdemokratie. Bon Ed. Bernstein. Der jüngste Radikalismus. Von K. Kautsky . Land wirtschaftliche Streitfragen. Von Ernst Ebhardt( Kosuchen bei Bialla ). Wie gewinnen wir die Jugend zwischen dem achtzehnten und einund­zwanzigsten Lebensjahre? Bon Richard Weimann. Schriften zur deutschen Großstädte. Bon ad. br. Lothar Engelbert Schüding, Das Literarische Rundschau: Pent, Reichsversicherung. Bon Gustav Hoch . Dr. Albrecht, Professor an der Universität Berlin usw., Die Lage der Elend der preußischen Verwaltung. Von Einst Mehlich. Zeitschriften schau. Von J. Köttgen.

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Die Neue Zeit" erscheint wöchentlich einmal und ist durch alle Buch

bandlungen, Bostanstalten und Kolporteure zum Preise von 3.25 M. pro Quartal zu beziehen; jedoch kann dieselbe bei der Post nur pro Quartal abonniert werden. Das einzelne Heft, tostet 25 Pf.

Sozialdemokratischer Zentralwahlverein für den Reichstags. wahlkreis Arnswalde - Friedeberg. Ortsgruppe Berlin . Sonntag, den 22. Dezember, nachmittags 3 Uhr, findet bei Timm, Tilſiter Str. 79, streife gegeben werden soll, ist das Erscheinen eines jeden Genossen dringend eine Versammlung statt. Da in derselben Bericht über die Verhältnisse im

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Briefkaften der Redaktion.

Die juristische Sprechstunde findet Lindenstraße 69, vorn vier Treppen Fahrstuhl, wochentäglich von 4% bis 7% Uhr abends, Sonnabends,

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Bei den Mitteilungen des Vorstandes betr. Kontrolle über die Ausführung der Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung ent­fpann sich eine längere Debatte über die Frage der Anlegung eines Gemeindefriedhofes. Wie der Magistrat mitteilt, haben die Jahre zurück liegenden Verhandlungen immer noch zu feinem Er­gebnis geführt, find aber soweit gefördert, daß der Stadt­berordnetenversammlung voraussichtlich im Laufe des Jahres 1913 weitere Mitteilungen gemacht werden können. Ebensowenig Weißensee. wie der liberale Stabb. Bollmann erklärte sich Genosse Ziets bon der Auskunft des Magistrats für befriedigt. Er wies unter Ein drolliger Hauswirt, so wird uns berichtet, scheint der Be­lebhafter Zustimmung darauf hin, daß der Widerstand bei gewissen figer des Hauses Wilhelmstr. 26 zu sein. Derfelbe hat an der firchlichen Streisen liege, für die ein Gemeindefriedhof ein Konkurrenz- Tür feines Hauses eine Kette anbringen lassen, die es den Be­unternehmen bedeute. Auf seine weitere Anfrage, wie weit die Bewohnern nur gestattet, die Tür in einer Breite bis zu 75 Zentimeter mühungen von Erfolg gewesen seien, das Berliner Krematorium für zu öffnen. Das Haus hat drei Etagen, die von je vier Mietern geboten. Charlottenburg der Benutzung zugänglich zu machen und wie es mit bewohnt sind. Die Mieter richteten an die Polizei eine Beschwerde der Errichtung einer Urnenhalle stehe, erwiderte Stadtrat Dr. Gott mit dem Erfolge, daß dieselbe den Hauswirt ersuchte, die Kette zu stein, daß das Krematorium Charlottenburger Bürgern unter den entfernen. Der Hauswirt hatte einige Mieter, die mit ihrer Miete felben Bedingungen zur Benutzung frei stehe, wie den Berlinern, und im Rückstande waren, verklagt und auch ein obfiegendes Urteil er­daß die Frage der Errichtung eines Krematoriums und einer Urnen- ftritten. Da trotzdem die Mieter nicht zahlten, tam er auf die Idee, halle den Magistrat im nächsten Monat beschäftigen werde. Ueber den Hauseingang zu sperren, damit die zahlungsunlustigen Mieter von 4% bis 6 Uhr abends statt. Jeder für den Briefkasten bestimmten Anfrage den Stand der Errichtung des Gemeindefriedhofs gab Bürgermeister nicht etwa mit ihren Sachen unerlaubt ziehen. Er verlangt fogar ist ein Buchstabe und eine Zahl als Mertzeichen beizufügen. Briefliche Antwort Dr. Maier die Auskunft, am 9. August 1910 habe der Regierungs- bon der Polizei Schadenersaß, wenn man ihn durch Entfernung der wird nicht erteilt. Anfragen, denen teine Abonnementsquittung beigefügt tit, präsident in Potsdam mitgeteilt, daß er allen Anträgen auf Anlage Sette in seinem Vorhaben stört. Daß dieser drollige Einfall aber verden nicht beantwortet. Eilige Fragen trage man in der Sprechstunde vor. G. S. 100. Es besteht keine Gefahr. M. S. 16. Nach Ihrer eines Gemeindefriedhofs außerhalb des Stadtgebiets entgegen treten für das Gut und Leben der Bewohner des Hauses die größten Ge­müsse. Es bleibe also nur übrig, ihn innerhalb des Stadtgebiets fahren bringen kann, man denke bloß an den Ausbruch eines Feuers, Darstellung halten wir die Internierung nicht für zulässig. Wegen der ein unterzubringen, und diesem Gedanken stehe der Magistrat nach wie hat sich anscheinend wohl der erfinderische Hauswirt nicht überlegt. Ichlägigen Literatur wenden Sie sich an die Buchhandlung Borwärts. unterzubringen, und diesem Gedanken stehe der Magistrat nach wie Seine Maßnahmen können daher von der Baupolizei nicht geduldet. K. 100. 1. a. 2. Sofern es sich um eine entgeltliche Rechtshandlung 2. 54. Nach Ihrer Darstellung erscheinen die Ansprüche unbegründet. vor sympathisch gegenüber. R. Am Schluß der öffentlichen Sigung nahm der Vorsteher Kauf- werden. handelt, innerhalb Jahresfrist; handelt es sich um eine unentgelt liche Rechtshandlung, innerhalb zwei Jahren. Liegt etwa ein Scheingeschäft bor , so ist es überhaupt nichtig. G. C. Auszahlung erfolgt entsprechend dem Statut. 2. Rein. 3. Eine Grenze ist nicht gegeben; jedoch kann der Briefträger, wenn er Bedenten hegt, die Auszahlung an die Chefrau ab lebnen. 4. Ja, die Ermäßigung ist zulässig Dornswalde 8. Wir balten Sie für berechtigt, zohn für vierzehn Tage zu fordern. Stlagen Gie E. K. 25. Ja. Shren Anspruch, der Ihnen jedoch nicht gegen den Bolier, sondern gegen den Bauunternehmer zusteht, beim Gewerbegericht ein. der Geschenke nicht verpflichtet. 3. Innerhalb Jahresfrist nach Aufhebung Schneider 1884. 1. 1. 2. Rein. Der schuldlose Tell ist zur Rüdgabe des Berlöbnisses. 4. Der Anspruch erscheint nicht durchführbar, da die Aufwendungen vor Eingeben des Berlöbnisses gemacht sind. Willi W. 2000. Tauf- oder Konfirmationsschein. Stellung als Architekt annehmen, fallen Sie unter das Bersicherungsgeseh Der Abschluß eines Lebensversicherungsvertrages befreit Sie jest nicht mehr von der Versicherungspflicht. 2. 2. 6. 1. Das tommt auf die Art der Tätigkeit an. Da ghr Schreiben dafür nichts ergibt, läßt sich die Frage nicht beantworten. 2. Ja.- Familie. Sie tönnen gegen den Pfändungs und leberweisungsbeschluß Beschwerde einlegen. Es müssen Ihnen mindestens 25 M. pro Woche belassen werden. müffen 1200 Beitragswochen geleistet sein, falls nicht eine Abkürzung der Wartezeit deswegen eintritt, weil der Versicherte zur Zeit des Inkraft tretens des Gesezes das vierzigste Lebensjahr bereits bollendet hatte und in den ersten fünf Jahren Beiträge geleistet hatte.

mann, der mit Ende des Jahres feinen Boften wegen vorgerüdten Treptow - Baumschulentweg. Alters niederlegt, von der Versammlung Abschied.

Ein verkannter Wohltäter. Einer jener beliebten blauen Scheine, In geheimer Sigung bewilligten die Stadtverordneten dann noch auf hundert bare Reichsmark lautend, ist einem der hiesigen Gemeinde die Summe von 300 000 r. zu einer aus Anlaß des im nächsten beamten jüngst durch die Post in verschlossenem Kuvert übermittelt Jahre stattfindenden 25 jährigen Regierungsjubiläums des Kaiſers zu worden. Da aber der eble Spender in seiner Bescheidenheit nicht Erholungsheims Waldhaus" bei Beelitz dienen soll. Außerdem genannt sein wollte, er wohl auch glaubte, daß der also Beschenkte die Herkunft des Geldes ohnedies ahnen" würde, unterließ er es, wurden 1300 m. bewilligt als Beitrag zu einer fünstlerisch aus- ben Absender zu vermerken. Nun hat der glückliche Empfänger zwei geführten Adresse, die dem Kaiser bet derselben Gelegenheit von den im Deutschen Städtetage vereinigten Städten überreicht werden soll. Wochen lang nach dem Geldgeber und der Zahlungsurfache geforscht, Die Adresse, deren Gesamtkosten sich auf girta 80 000 m2. belaufen aber feiner wollte es gewesen sein. So wandte er sich in seiner Herzensnot an den Gemeindevorstand, der darauf den Blauen " werden, wird in München unter Aufsicht des dortigen Oberbürger- fürsorglich in Verwahrung nahm und nun in einer öffentlichen meisters v. Borscht hergestellt. Bekanntmachung droht, ihn gar der Armentasse zu überweisen, falls nicht innerhalb sechs Monaten Ansprüche darauf erhoben werden. Das wird nun freilich nicht geschehen, denn der allein Berechtigte wird sich hüten, außer der selbstverständlichen Abweisung seiner Schmiergelder sich auch noch eine Bloßstellung nebst ihren sonstigen unangenehmen Folgen zuzuziehen. Brit- Buckow .

Wilmersdorf- Halensee.

Aus der Stadtverordnetenversammlung.

Eine ganze Reihe fleinerer Vorlagen tvar zu erledigen, bevor die Versammlung an den Hauptgegenstand ihrer Berhandlungen herantrat. Wir erwähnen den Beschluß, einen zu Anfang bes Jabres 1911 von unseren Parteigenossen gestellten Antrag auf Ein führung der Arbeitslosenunterstügung und Errichtung eines Arbeitsnachweises durch die Erklärung des Magistrats für erledigt zu erklären, wonach im Januar nächsten Jahres ein Arbeitsnachweis sowohl für gelernte als auch für ungelernte Arbeiter

errichtet werden soll.

Die vom hiesigen Bildungsausschuß am 8. Dezember veranstalteten Märchenspiele hatten wider Erwarten einen so starken Zuspruch, daß der Bildungsausschuß sich veranlaßt sieht, einen zweiten Rinder abend zu veranstalten. Derfelbe findet am 21. Dezember, abends 8 Uhr bei Becker, Gesellschaftshaus Briz, Chauffeestr. 97 statt. Ver­bunden damit ist die Jugendschriftenausstellung, in der nur gute Bücher für die proletarische Jugend jeden Alters vorhanden sind, ebenso gute Gesellschaftsspiele. Adlershof und Umgegend.

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F. A. 25. Sofern Sie

P. B. 1912. Es.

Marktbericht von Berlin am 18. Dezember 1912, nach Ermittelungen des tönigl. Bolizeipräsidiums. 100 Kilogramm Weizen, gute Sorte 19,60 bis 19,70, mittel 19,40-19,50, geringe 19,20-19,30. Roggen, gute Sorte 17,10-17,20, mittel 16,90-17,00, geringe 16,70-16,80( ab Bahn). Futtter gerfte, gute Sorte 18,10-18,70, mittel 17,40-18,00, geringe 16,80-17,30. afer, gute Sorte 19,00-20,40, mittel 17,20-18,90( frei Bagen und ab Bahn). Wartthallenpreise. 100 Stilogr. Erbsen, gelbe, zum Kochen 30,00-50,00. Speisebohnen, weiße, 36,00-50,00. Linsen 35,00-60,00. Kartoffeln( Kleinhdl.) 5,00-8,00. 1 Silogramm Rindfleisch, von der Keule 1,70-2,40. Rindfleisch, Bauchfleisch 1,50-1,80. Schweinefleisch 1,60-2,20. Kalbfleisch 1,40-2,40. Sammelfleisch 1,50-2,40. Butter 2,40-3,00. 60 Stüd Gier 4,80-7,20. 1 Kilogramm Karpfen 1,20-2,40. Aale 1,60-3,20. Bander Hechte 1,40-2,60. Barfche 1,00-2,40. Schlete 1,60-3,20. Die Blete 0,80-1,40. 60 Stüd Streble 3,00-24,00.

In früheren Jahren entfachte die Magistratsvorlage über die Auswahl der zu asphaltierenden Straßen unter den Vertretern der bürgerlichen Bezirksintereffen zumeist ausgedehnte Rebelämpfe. Für das nächste Jahr ist zur Asphaltierung ausgewählt worden der Emfer Blaz, der Hohenzollerndamm zwischen Hohenzollernplag und Kaiser- Allee, die Kaiser- Allee zwischen Hohenzollerndamm Hente nachmittags von 4 bis 5%, Uhr findet die Vertreterwahl und Spichernstraße, der Nürnberger Platz, die Nürn zur Ortsfrankenkasse für die Arbeitgeber im Restaurant Lehm­berger Straße zwischen Nürnberger Blaz und Eislebener grübner, Bismarckstraße 60, statt. Als Legitimation ist die letzte Straße, Durch einen Irrtum ist obige Notiz 1,40-3,60. die Giefelerstraße zwischen Hohenzollerndamm und Beitragsquittung zu benüßen. Wegenerstraße und schließlich die Württembergische Straße zwifchen bereits in der gestrigen Nummer des Vorwärts" erschienen. Bariser Straße und Düsseldorfer Straße. Im ganzen sind für diese der Staffe angehörenden Arbeitgeber wollen daher beachten, daß die Straßen 290 000 m. an Asphaltierungskosten in Ansaß gebracht. Die Wahl erst heute stattfindet. Einigkeit der bürgerlichen Vertreter gab sich diesmal darin fund, Birkenwerder . daß vorab fast gar teine Einwendungen gegen die getroffene Aus­wahl erhoben wurden, trotzdem die in Betracht kommenden Straßen faft alle im Norden der Stadt gelegen sind.

immer noch.

Stattonen

Witterungsübersicht vom 19. Dezember 1912.

Barometer

Stand mm

Swinemde. 752

quia

757 28

Винфр

Windstärke

Better

Lemp. n. T.

5°.= R.

Stationen

Barometer

Stanb mm

Wind

cichtung

Windstarle

Better

Haparanda 7519

3 Scilly 756 SSB 5wolfig

Kemp. n.

6

3

wollig 757 BG 5 bebedt 5 mollig 764 S 4 better 2 Aberdeen 747 768 S 4 wollig 1 Paris 765 SS 2bebedt 763 S 6 wol fig Wetterprognose für Freitag, den 20. Dezember 1912.

2bedeckt

2 Betersburg 754 SD

3 bededt

11

3Regen

1

Berliner Betterbureau.

Wasserstands- Nachrichten

Gemeindevertretersizung. In der lehten Gemeindevertreter­jihung machte der Gemeindevorsteher bekannt, daß die Ver­Ohne weitere Erörterung wurden auch die letzten Wahlen anlagung zur Umsatzsteuer von jest ab von ihm selbst er­zur Stadtverordnetenversammlung für gültig erklärt; der Bericht- folgt und nicht wie früher von einem Steuerausschuß, wie es der erstatter Stadtverordneter Büchtemann flocht in sein Referat Regierungspräsident bestimmte. Das Gesetz schreibt dem Gemeinde­aber eine Betrachtung über die Gültigkeit des Nießbrauchsrechts ein, borsteher die Befugnis zur Veranlagung vor. Die Hundesteuer Hamburg und zwar in Erinnerung an den Fall Lazarus. Die vor zwei wurde dann von 8 M. auf 10 M. erhöht. Genosse Bieper sprach Berlin Jahren erfolgte Wahl dieses demokratischen Stadtverordneten war von dagegen, die Bürgerlichen stimmten aber alle dafür. Die Mehr- Frankj. a. der Stadtverordnetenverfammlung für ungültig erklärt worden, weil einnahme wird auf ungefähr 250 M. geschätzt. In der Klage München das nach der Städteordnung zulässige Nießbrauchsrecht von diesem Irmert gegen die Gültigkeit der Wahl des Herrn Schäfer Bien Herrn zu Unrecht in Anspruch genommen sein sollte. Das Mandat hat der Kreisausschuß die Wahl für ungültig erklärt. Die des Herrn Lazarus neigt sich seinem Ende zu, die slage aber schwebt Gemeindevertretretung hat teine Berufung gegen dieses Urteil ein- Veränderlich, bielfach mollig, am Tage etwas wärmer mit Nieder­gelegt. Es wird also in allertürzester Zeit eine Neuwahl stattfinden, schlägen und siemlich starken südwestlichen Binden. Ueber die Annahme der Magistratsvorlage, betreffend die Ab- wenn nach der alten Liste noch gewählt werden soll, woran es doch standnahme von der Errichtung einer Allgemeinen Ortstrankenkasse den Grundbesißern vor allen Dingen liegt, damit ihre Forensen und die Zustimmung zur Errichtung einer Landtranten noch alle mitstimmen können. Der Vertrag mit der Pro­taffe haben wir bereits gestern in Stürze berichtet. Der Bericht vinzialverwaltung behufs Legung von Röhren und Leider Landesanstalt für Gewässerfunde, mitgeteilt vom Berliner Wetterbureau erstatter Dr. Leidig vertrat die Anschauung, daß die von der tungen sowie baulichen Veränderungen auf öffentlichen Straßen und Drtstrantentaffe in einer Eingabe an die Stadtverordnetenversamm Bläßen brachte die Grundbefizer, welche sonst zu den Vorschlägen fung gegen die Landtrantentasse geltend gemachten Gründe auf un- des Gemeindevorstehers nur immer ein Kopfniden haben, plötzlich richtigen Boraussegungen beruhten. Genosse Riedel entgegnete in Erregung. Der Grundbesißer Schula beantragte Ueberweisung an der Hand von Berechnungen, die in Nachbargemeinden wie auch an eine Stommission. Der Gemeindevorsteher fühlte sich durch außerhalb Groß- Berlins aufgestellt sind, daß es um die Prosperität diesen Antrag in dem ihm sonst entgegengebrachten Vertrauen ber­einer solchen Staffe fchlecht bestellt sein werde. Die Hauptsache lebt und wurde gegen den Antragsteller etwas ausfallend, worauf sei aber darauf zu legen, daß die Selbstverwaltung, auf die lekterer sich gegen die Verdächtigung des Gemeindevorstehers ver­Stroffen man doch sonst wenigstens in Worten große Stücke gebe, in der wahrte. Der Schöffe Hildtmann stellte dann den Antrag zur Landkrantentasse ausgeschaltet sei, und daß der Magistrat mehr auf Berlesung des Vertrages. Genosse Pieper sprach dagegen, da doch Barthe, Schrimm Landsberg den Willen einer reaktionären Regierung gebe als auf dies Recht, der Vertrag der alte sei und nur ganz kleine Abänderungen hätte. wenn Arbeiter und Arbeiterinnen es ausüben wollten. Der Antrag auf Berlesung wurde jedoch angenommen und der Ge- ehe, Bordamm Beachtenswert ist, daß Dr. Leidig in seinen im übrigen sachlichen meindevorsteher begann zu lesen. Nachdem er 15 Paragraphen Darlegungen ben Grundsay geltend machte, daß sich für Dienst vorgelesen hatte, schien es doch den Grundbesißern um ihre Zeit boten, die zum wesentlichen die Mitgliedschaft der Landkranken- leid zu tun und es wurde nun bon einer weiteren Verlesung Ab­faffe bilden werden, die Selbstverwaltung nicht empfehle; in den stand genommen. Die Vertrag wurde dann gegen die Stimm Nachbarorten, so meinte Herr Leibig weiter, waren bielleicht poli- enthaltung des Grundbesizers A. Schulz angenommen. Zum Schluß tijche Gründe für die Begünstigung der Ortstrantenfaffen maß gelangte noch der Bebauungsplan jenseits der Bahn am 17. um 8 Uhr höchster Basserstand 484 cm. gebend gewesen! aur Annahme, Bom Magistratstisch aus trat Stadtrat Brohm für die Land­frankentajie ein, ohne irgend etwas Erhebliches zu sagen. Erwähnt Potsdam.

fei aus seinen Ausführungen nur die Mitteilung, daß die vom Kreise Der städtische Fleischverlauf hat nunmehr eine Form angenommen, Teltow eingerichtete Dienstbotenversicherung nach Erbie voraussichtlich als endgiltiger Abschluß angesehen werden darf. richtung der Landkrantentafie im Streise ihre Tätigkeit einstellen wird Während in letzter Zeit der Verkauf von etwa 40 verschiedenen und daß auch die Fortegistenz des bekannten Berliner Abonne- Schlächtern vorgenommen worden ist, findet er jetzt nur noch bei mentsverein& fraglich fei. neun in den verschiedensten Stadtteilen der Stadt wohnenden

Wie wir schon erwähnten, fand schließlich die gegen das Selbst. Schlächtern statt, die sich vertragsmäßig zum Verkauf einer berwaltungsrecht der Arbeiterichaft gerichtete Vorlage mit allen gegen gewissen Menge von ruifischem Rind- und Schweinefleisch ver­bie fünf Stimmen der Sozialdemokraten und Fortschrittler An- pflichtet haben. Die Preise sind für die billigeren Sorten nahme, nachdem ein Antrag, die Sache vorab in einem Ausschuß zu etwas vermindert worden. Wöchentlich sollen von den neun Beraten, abgelehnt worden war. Schlächtern 25 Zentner Schweine- und 15 Zentner Rindfleisch Bemerkenswert ist, daß mit einer Ausnahme auch die der Stadt- abgenommen und zum Verkauf gebracht werden. Das Fleisch wird verordnetenversammlung angehörenden erste für die Land- durch Berlin bezogen. Diese Abmachungen sind auf Drängen der frantentasse stimmten, obgleich eine Versammlung der erste die Stabt erfolgt, denn die Schlächter, die sich anfangs zum Verkauf Errichtung einer solchen staffe weder für notwendig noch auch nur bereit erklärt hatten, hielten nicht Wort und nahmen teilweise über­Mir wünschenswert erklärt hatte. haupt fein Fleisch ab. Das Publikum fragte bann bergebens nach bem billigen Fleisch an und mußte schließlich, wenn es nicht wieder

Wasserstand

Memel , Tilfit

am feit 18.12. 17.12.

cm

cm³) 359+19

Bregel, Insterburg 163+10 Weichsel , Thorn 158+26 ber, Ratibor 8673) 13

Frankfurt

Bafferstand

Saale, Grochlik

abel, Spandau )

Rathenow

am Seit 18.12.17.12. cm cm¹) +74

294

80+2 60-3

Spree, Spremberg ) 186

Beeskow

+34

94 0

efer, Münden 470)-5

Minden

548+100

Rhein, Marimiliansau 406

161

+14

166

14

106

67

+14 +9

+32

54+2

.

Raub

146 4-75

Köln

Dresden

30

Barby

230

+67 <+70

Main , Hanau

Nedar, Heilbronn 165+50

213 4-29 318 +-33

Magdeburg 157+85

Mosel, Trier

233+29 275

+-39

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)+ bedeutet Buchs, Fall. Unterpegel.) weiter fallend.-

Sozialdemokratischer Wahlverein

1. d. 6. Berl. Reichstagswahlkreis. Am Mittwoch verstarb unser Genosse, der Steinmek

Hermann Krüger

Trestonftr. 34. Bezirk 512. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonnabend, nachmittags 2 Uhr, von der Halle des städtischen Friedhofes in Friedrichsfelde aus

ftatt.

Um rege Beteiligung ersucht Der Vorstand.

Buchhandlung Vorwärts

Lindenstr. 69( Laden) Wie wird die

Staatsangehörigkeit

erworben?

Ein Führer durch das Recht der Staats- und Reichsangehörigkeit. Von H. Beims. Preis 25 PL

247/19