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Gewerkschaftliches.

Der Danfabund Protektor der Gelben.

Ivon ihrem Personal verlangen, daß es von Sonnabend morgens( herein auf eine Verschleppung hingearbeitet, entsprechend den Mei­um 8 Uhr bis Sonntag morgens um 2, 3, ja in cinem Falle sogar fungen des Unternehmerverbandes für das Baugewerbe, mit dem bis um 9 Uhr arbeiten und um 12 1hr mittags sich wieder zur er im Reichsverband kartelliert ist, und der auf einen gemeinsamen Arbeit einfinden soll, um nochmals bis um 8 Uhr abends zu ar- Tarifablauf im ganzen Baugewerbe am 1. April hinarbeitet. Der beiten. Die Firma Gebr. Thiele, Kais. Königl. Hoflieferant, Unternehmerverband hat denn auch bis heute seine Forderungen Der Hanjabund entpuppt sich immer mehr als der ge- Potsdamer Str. 132, hat zweifellos einen Rekord in dieser Be- noch nicht festgelegt; er will das erst kurz vor den Verhandlungen fährlichste Feind des Koalitionsrechts. Auch scheint er bereits, ziehung aufgestellt. Die Angestellten dieser Firma haben von Sonn- tun. Die Gehilfen wollen deshalb ihre Forderungen nur im Wege wenn auch noch etwas schämig, nach der Rolle des Protektors abend früh 8 Uhr mit kurzen Unterbrechungen bis Sonntag früh des gegenseitigen Austausches preisgeben. Sie sind zu dieser Vor­der Gelben zu geizen. Was die als Scharfmacher offen Be- 9 Uhr durchgearbeitet, um bereits um 12 Uhr mittags wieder zu sicht genötigt durch die schlechten Erfahrungen, die sie bei der letzten fannten erstreben, weiß man. Sie selber sagen es ja auch. beginnen und bis abends 8 Uhr zu arbeiten. Das ist eine Rüd- zentralen Bewegung gemacht haben. Damals hatte der Unter­Gab doch Herr Bucc, als Generalissimus des Scharfmacher- fichtslosigkeit fondergleichen. Es gibt doch wahrlich genug arbeits- nehmerverband, entgegen seinem gegebenen Versprechen, die Ge­verbandes, die Parole aus: Die Gewerkschaften müssen zer- Mark verdienen würden. Warum stelt die Firma nicht Aushilfen überrascht, während die lange vorher eingegangenen Gehilfenforde­lose Handlungsgehilfen , die sich gern zu Weihnachten ein paar hilfenvertreter kurz vor den Verhandlungen mit den Forderungen schmettert werden! Und diese Arbeiterfeinde gehen frei und ein. Es ist doch geradezu ein Spiel mit der Gesundheit der An- rungen von ihm zu agitatorischen Zweden in unschöner Weise miß­forsch aufs Ziel los. Ganz anders der Hansabund! Er ge- gestellten, wenn man sie in dieser Weise anspannt. Die polizei- braucht wurden. So ist also diesmal die Unabkömmlichkeit der Un­fällt sich in einer liberalisierenden Phraseologie, liebt die Pose fiche Feststellung ist auf Veranlassung des Verbandes der Handlungs- parteiischen für die Verhandlungen im Malergewerbe nicht förder­des Arbeiterfreundes. Dabei sucht er in recht tückischer Weise gehilfen erfolgt. Gleichfalls zur Anzeige gebracht wurden die lich; den Unternehmern wird sie sehr willkommen sein. Ob die dem Koalitionsrecht Fußangeln zu legen und durch Kultur Firmen: Rich. Renz, Potsdamer Str. 123, Rose Hartmann, Unternehmer aber bei ihrer durchsichtigen Spekulation auf ihre Rech­der Gelben Sprengpulver in, die gewerkschaftlichen Organi- Potsdamer Str. 112 b. Bodlik, Linfstraße, G. Firle, Pots nung tommen, erscheint recht zweifelhaft. Vorläufig benüßen sie fationen zu tragen. Wundern braucht man sich darüber aller- damer Str. 134 b, Hildebrandt u. Co., Leipziger Str. 100, die gewonnene Zeit, um die Wahrheit auf den Kopf zu stellen und Heil u. Co., Kronenstr. 17. Hier verweigerte der Portier dem ihrer Gefolgschaft vorzumachen, die Gehilfen feien an der Ver­dings kaum noch; gehören doch die hervorragendsten Züchter Schußmann den Zutritt, so daß der Beamte im Augenblick nicht schleppung schuld und verhinderten, daß etwaige Lohnerhöhungen gelber Werkvereine dem Bunde der Hanseaten an. Gerade einschreiten konnte. Die Anzeige ist aber trotzdem erfolgt. Weiter bewilligt werden könnten, weil diese bei der Preisfestschung für die wegen der Art seines Vorgehens ist der Hansabund besonders wurden als Sonntagsruheübertreter festgestellt: das Dürerhaus, Kunden nicht in Anrechnung gebracht werden könnten. Außerdem gefährlich. Während z. B. die verrufenen Scharfmacher ihre Gütterlein u. Schöll, Kronenstr. 18, P. Raddah u. Co., trägt der Unternehmerverband durch diese Manipulationen zur Ver­Forderung nach einem sogenannten Arbeitswilligenschutzgesetz Leipziger Str. 122, wo zwei Damen bis 4 Uhr morgens arbeiten schärfung des Kampfes bei, wobei die Zwangsinnungen, die den zu begründen versuchen, wenn auch mit erlogenen und ten- mußten. Bei der Firma Elsner u. Co. verließen mehrere An internehmerverbänden forporativ angeschlossen sind, sich in den denziös herausgepuzten Terrorismusgeschichten, unterstellten gestellte das Geschäftslokal gegen 2 Uhr, in dem Augenblick, als Dienst der Scharfmacher stellen. Angehörige des Verbandes die Kontrolle vornehmen wollten. Bei die Hansabundleute einen verschärften Hingebrüderschutz als der Firma F. A. Schumann, Leipziger Straße , veranlaßten eine gar nicht mehr bestrittene oder noch bestreitbare Not- diese gegen 1 Uhr die Schließung des Geschäfts. Bei der Firma wendigkeit. Die wirtschaftlichen Korporationen, in welchen Faßbender, Alexanderplatz ( Bahnhofsgebäude), verschwanden Hansabundleute dominieren, wurden um Gutachten darüber die beschäftigten drei Verkäuferinnen in dem Augenblid, als ein ersucht, ob der erforderliche bessere Streitbrecherschutz durch Mitglied des Verbandes der Handlungsgehilfen mit dem Schuß schärfere Gesetzesbestimmungen oder durch schärfere An- mann zweds Feststellung vor dem Geschäftslokal anlangte. Die wendung der bestehenden Geseze zu erzielen sei. Ob er wirk- Firmen Buchhandlung Späth und Gebr. Grumach in der lich notwendig sei, danach fragte man gar nicht. Wie auf ein ahn am Alexanderplatz konnte die polizeiliche Feststellung nicht Königstraße entließen auf Vorstellung ihr Personal. Bei der Firma gegebenes Zeichen kamen dann die Handelskammern, Hand- erfolgen, weil der Portier den Schußleuten den Zutritt verweigerte. Hand- ahn am werferorganisationen und lokale Hansagruppen mit ihren Die Anzeige erfolgte trotzdem. In Charlottenburg wurde auf Ver­heißen Wünschen heraus. Man wolle keine Ausnahmegeseze, anlassung von kontrollierenden Handlungsgehilfen das Personal bewahre, nur schärfere Maßnahmen gegen Streifzwang" folgender Firmen entlassen: Koschel, Tauenzienstr. 20, Bote u. und besseren Schuß für die braven arbeitswilligen Elemente. Boc, Tauenzienstr. 7, Parfümeriegeschäft Audorff, Tauenzien­Nun hat auch der Bund der Industriellen, in dem die Generale straße 11, Theodor Hildebrandt u. Sohn, Tauenzienstr. 14, Daß die Arbeiter auf den fiskalischen Gruben Ursache haben, des Hansabundes kommandieren, und der sich fast ausschließ- Blumenausstellung Stoschel, Joachimthaler Str. 4, Konditorei lich aus Hansabündlern zusammensetzt, in ähnlicher Weise Sentel- Süß, Kantstr. 40. Nur bei der Firma Geflügel- unzufrieden zu sein, das beweist ein Blick auf die amtlichen Sohn­lich aus Hansabündlern zuſammensetzt, in ähnlicher Weise handlung von Baul Richter, Kantstr. 113, mußte polizeiliche nachweise. Die Löhne der Saarknappen bleiben nicht beträchtlich Stellung genommen. Er verlangt kein gesetzliches Verbot Feststellung erfolgen, weil der Inhaber sich weigerte, sein Personal hinter denen im Ruhrrevier und im Aachener Bezirk zurück, die des Streifpostenstehens", keine Ausnahmegejeze gegen die zu entlassen. Diese Blütenlese dürfte aufs neue beweisen, wie Differenz ist im lehten Vierteljahr zuungunsten der fiskalischen Arbeiter; bescheiden will er sich mit Maßnahmen begnügen, notwendig die Schaffung von Handelsinspektionen ist und der Arbeiter noch größer geworden. Stellt man die Durchschnittslöhne die hintenherum das Koalitionsrecht illusorisch machen. Eine Zentralverband der Handlungsgehilfen wird alles tun, um dieser pro Schicht und Arbeiter für das 3. Vierteljahr 1912 sowie die Reform des gemeinen Rechts soll die Haken liefern, woran Forderung sobald als möglich zur Durchführung zu verhelfen. Lohnsteigerungen, die sich aus einem Vergleich der jezigen mit den man die Streiffreiheit aufhängen kann. Dazu verlangen Die Angestellten aber sollten aus dieser Ausbeutung durch die Löhnen aus dem 3. Vierteljahr 1911 ergeben, zusammen, dann er­diese Hansabündler die Erteilung der Rechtsfähigkeit an die Unternehmer die Konsequenzen ziehen und sich gewerkschaftlich im hält man folgendes Bild: Schichtlohn Steigerung Gewerkschaften. Auf diesem Wege hofft man das heiß- Zentralverband der Handlungsgehilfen organisieren, damit auf dem 422 Pfg. erstrebte Ziel zu erreichen, die Gewerkschaften für alle den Wege der Selbsthilfe diesen unwürdigen Arbeitsverhältnissen bald 401 ein Ende gemacht wird. Unternehmern aus wirtschaftlichen Kämpfen erwachsenden Schäden haftbar zu machen. Daran merkt man: der Hansa­bund will von hintenherum gründliche Arbeit machen; er geht aufs Ganze!

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Der Verband der Maler steht den kommenden Ereignissen wohl. vorbereitet gegenüber. Kürzlich stattgefundene Bezirkskonferenzen haben einen Ausschuß gewählt, der in Verbindung mit den Ber­bandsvertretern, die die eigentlichen Verhandlungen führen, zu ge gebener Zeit über besondere Maßnahmen zu bestimmen haben. Ferner werden bereits Delegierte zu einer eventuellen wegen der Tarifbewegung notwendigen außerordentlichen Generalversamm­lung gewählt. verbandes gibt die Gewähr, daß die Scharfmacher bei dieser Tarif Die organisatorische und finanzielle Entwidelung des Maler­bewegung eine zeitgemäße Aufwärtsentwidelung der Lohn- und Arbeitsverhältnisse nicht verhindern können.

Die Bewegung an der Saar .

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Oberbergamt Dortmund Bezirk Aachen Saarbrücker Staatswerke Die Lohn- und Arbeitsverhältnisse bei der Continental- Gas- Die Spannung zwischen den Löhnen auf den Saargruben und Gesellschaft in Potsdam waren wiederholt Anlaß zur Klage im Ruhrrebier, die im vergangenen Jahre 74 Pf. betrug, ist nun. seitens der Beschäftigten. Das liegt zum Teil daran, weil die dort mehr auf 100 Pfennig gestiegen. Daß die Rohnbewegung im Gleichzeitig mit der erwähnten Abteilung des Hanja- beschäftigten Arbeiter den Wert einer geschlossenen Organisation Saarrevier die standalöse Differenz in den Löhnen vermindere, ist bundes hielt der Bund selbst seine zweite offizielle Tagung noch nicht anerkannt haben, sich Harmonieduseleien hingeben oder koum noch zu erwarten. Schon hört man, daß der Gewerkverein ab. Und auch hier kam der Haß gegen die Gewerkschaften, sich sonstigen Klimbimvereinen angeschlossen haben. Allerorts auf Grund einiger nichtssagender Erklärungen der Saargrubenver. die Brunst für die Gelben sehr deutlich zum Ausbruch. Zuerst haben sich die Gasarbeiter dem Gemeindearbeiterverbande ange- waltung seine Forderungen zurückstellen und den mit großem Tam machte der Präsident des Hansabundes, Geheimrat Rießer, schlossen und dadurch erreicht, daß die Lohn- und Arbeitsbedingungen tam inszenierten Kampf nicht ausbrechen lassen werde. Der Ge­den Volksfeinden eine Verbeugung. Er ließ die Forderung sich bedeutend verbessert haben. Durch das Antreibersystem, ver- werkverein erweist sich auch in diesem Falle als der Interessenver­des gleichen Stimmenwertes für die Abgeordnetenwahlen bunden mit Prozentwirtschaft für die Aufseher, tritt hier das Gegen- treter des Unternehmers. Als die hell auflodernde Empörung der teil ein. Die Behandlung der Arbeiter seitens der Vorgesezten Saargrubenknappen den Brand eines wirtschaftlichen Kampfes zu fallen; er empfahl damit den Hansabund als Schüßer des läßt alles zu wünschen übrig. Wo man allerorts anerkennt, daß es entfachen drohte, da übernahm die Gewerkvereinsleitung anscheinend Pluralwahlrechts. Dann verzapfte der Bundeshäuptling unmöglich ist, mit dem jebigen Einkommen bei diesen teuren Lebens- die Führung der Arbeiter gegen das fistalische Kapital. Aber man einige Tiraden gegen die Sozialdemokratie. Schärfer ging mittelpreisen auszukommen, wird hier, besonders bei den Außen- begann sofort mit einer Dämpfung. Mit der Forderung der so­Professor Hans Delbrück ins Zeug. Er empfahl, zur Nieder- betriebsarbeitern, der Arbeitslohn heruntergedrückt und den ein- genannten Gesetzlichkeit des Stampfes schob man den Ausbruch der ringung der Gewerkschaften die gelben Werksvereine zu macht- zelnen Mehrleistungen auferlegt. Der Schweiß der Arbeiter steigert eigentlichen Aktion auf Wochen hinaus. Damit hatte die Gruben­vollen Organisationen auszubauen. Ihnen stehe eine große aber die Prozente der Aufseher und vermindert die Geschäfts- verwaltung und die Gewerkvereinsleitung Zeit gewonnen, um in Zukunft in Aussicht. Mit den gelben Gewerkschaften, die die das Feuer der Begeisterung viel Wasser der Vorhaltung über die Sympathie der Deffentlichkeit verdienten, will Herr Delbrück möglichen bösen Folgen eines Streits zu gießen. Die Frist ist ein Harmonieverhältnis zwischen Arbeit und Kapital her­Kündigungsfrist, hört man auch, genau wie nach einem Programm, ein Harmonieverhältnis" zwischen Arbeit und Rapital her­natürlich gründlich ausgenutzt worden. Jetzt, furz vor Ablauf der beiführen. Und dann kam Herr Naumann. Nicht als die Werksverwaltung habe einige zusagen gemacht. Genügt das Verteidiger der Gewerkschaften. Nur das unbedingte Lob der Gewerkvereinsleitung, um den Bergarbeitern Vertrauen zum der Gelben wollte er nicht gelten lassen. Herr Rießer akzep­Fiskus und die Aufhebung des Streikbeschlusses zu empfehlen? tierte die Delbrückschen Ausfälle ohne Widerspruch, indem er Sind die Bergarbeiter wieder einmal gründlich genarrt worden? Die Berliner " lassen nicht nach, die Streifbewegung zu sie in seinem Schlußworte überging, mit feinem Worte gegen die Gelbjeuche sich wandte. bekämpfen. Ein ganzer Haufe Sekretäre ist an der Arbeit, um den Streik von vornherein zu brechen. Versammlungen über Vrejamm­lungen finden statt, in der auch katholische Geistliche die Bergleute auffordern, einen Streit nicht mitzumachen. Nicht allein aus Prinzip tvollen die Fachabteilungen den Streit brechen, sondern auch aus dem Doppelspiel heraus, das der christliche Gewerkverein

Dann gingen die Hansabündler, in ihren Abneigungen und Vorurteilen gegen die freien Gewerkschaften gestärkt, nach Hause und werden im Delbrückschen Sinne und nach den Intentionen des Bundes der Industriellen weiter wirken.

unkosten der Gesellschaft. Es ist daher erklärlich, wenn diese durch Antreiberei und Ausnutzung der Arbeitskraft des einzelnen bis nachten einheimsen können. Und dies auf Kosten der Arbeiter. Wie aur höchsten Potenz 200-300 M. an Prozenten alljährlich zu Weih­lange wird man sich dies noch gefallen lassen? So lange, bis die Beteiligten den Wert der Organisation erkannt haben.

Achtung, Klavierarbeiter und Tischler! In der Berliner Volkszeitung" sucht die Pianofabrik Späth in Gera nach ihrem hiesigen Verkaufsmagazin, Potsdamer Straße 29, Klavierarbeiter und Tischler, welche sich auf Klaviere einarbeiten wollen. Vornehm­lich sucht die Firma verheiratete Kollegen nach ihrem Geraer Eldo­rabo zu loden und malt ihnen dabei die dortigen Verhältnisse in den rosigsten Farben. In Wirklichkeit sind dieselben nichts weniger als glänzend. Die Löhne sind erheblich niedriger als in Berlin . Ohne Zweifel droht von dieser Seite dem Koalitions- Wegen der ungünstigen Lohn- und Arbeitsbedingungen besteht ein recht und der freien Gewerkschaftsorganisation die größte Ge- außerordentlich großer Wechsel im Betriebe. Mehrmals im Jahre fahr. Die eigentlichen Scharfmacher haben in der Arbeiter- brechen Differenzen aus, weil die Firma die schon bis ins fleinste schaft und in den Kreisen der Angestellten wenig oder gar gehende Teilung der Arbeit noch weiter zu treiben sucht, um das feinen Einfluß. Anders der Hansabund! In jedem Bureau, durch die ohnehin schon niedrigen Affordpreise noch weiter herab­in jedem Fabrikkontor, in jeder Werkstatt, in jedem Betriebe, drücken zu können. überall hat der Hansabund seine Leute. Ihr wirtschaftlicher dort beschäftigten Arbeiter im Ausstande. Aus einem solchen Anlaß befinden sich gegenwärtig die und sozialer Einfluß, in Verbindung mit den hansabündleri- dort beschäftigten Arbeiter im Ausstande. Wir ersuchen deshalb, den Zuzug nach Gera fernzuhalten. schen liberalisierenden Redensarten, hat nicht nur An­Die Branchenleitung der Klavierarbeiter. gestelltenverbände, sondern auch die Hirsch- Dunckerschen Ge­werkvereine in sein Fahrwasser gelotst. Nach den In­spirationen des Bundes suchen nun die Handwerker, Kauf­leute, Gewerbetreibende, Industrielle usw. durch ihre ver­schiedenen rein privaten und offiziösen Vereinigungen die öffentliche Meinung in verschärftem Maße gegen die freien Gewerkschaften zu beeinflussen. So speist der Hansabund aus vielen verdeckten Kanälen die antigewerkschaftliche Stimmung. Der verkappte Volksfreund ist der schlimmste Arbeiterfeind.

Berlin und Umgegend.

Deutfches Reich.

Die Tarifbewegung im Malergewerbe.

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mit den Berglenten spielt. Was das interessanteste ist, in den Fachabteilungsversamme

lungen verliest man die Flugblätter des Gewerber eins christlicher Bergarbeiter, die dieser anläßlich des lezten Ruhrbergarbeiterstreits gegen die ver­einigten Verbände verteilen ließ, um so im Saarrebier gegen den Gewerkverein christlicher Bergarbeiter Stimmung zu machen. So rächt sich alle Schuld auf Erden.

Letzte Nachrichten.

Der Streit um die Präsidentschaftskandidatur. Jm Malergewerbe find die zentralen Verhandlungen für einen neuen Reichstarifvertrag der jetzt bestehende läuft am 15. Fe Paris , 27. Dezember. ( W. T. B.) Zur Frage der Präsidenten­bruar 1913 ab- nach der neuesten Einladung des Kollegiums der Un- wahl erklärte Senator Ribot einem Berichterstatter, daß er von parteiischen: v. Schulz, Dr. Prenner und Beigeordneter Rath, auf dem Ministerpräsidenten Poincaré vor mehreren Wochen nach einer den 8. Januar 1913 festgesetzt. Der Vorstand des Verbandes der langen Unterhaltung über die auswärtige Lage aufgefordert worden Maler hat bereits am 4. November unter Berufung auf die Bestim- sei, sich im Falle der voraussichtlichen Weigerung Bourgeois der mungen des jebigen Tarifvertrages, nach der 6 Monate vor dessen republikanischen Partei als Kandidat für den Präsidentenposten Ablauf neue Verhandlungen zu beginnen haben, um einen wesentlich zur Verfügung zu stellen. Er habe damals geantwortet, daß er früheren Verhandlungstermin ersucht. Als daraufhin von den Un­

Weihnachtsfreuden der Handlungsgehilfen. parteiischen Mitte Dezember vorgeschlagen wurde, ersuchte der Vor- sich seiner Pflicht nicht entziehen werde, falls sein Name imstande, Wie alljährlich, so veranstaltete auch in diesem Jahre der ftand des Materverbandes um die Festjehung eines zeitigeren Ter- wäre, die der gegenwärtigen Zeit notwendige Einigkeit der Republi­Zentralverband der Handlungsgehilfen in der Nacht zum Sonntag, inins, etwa Ende November oder spätestens Anfang Dezember, kaner herbeizuführen. Ich erhielt heute," fuhr Ribot fort," bon den 22. Dezember, eine Sonntagsruhekontrolle, um festzustellen, ob erhielt aber den Bescheid, daß die Unparteiischen vor dem 17. De- dem Ministerpräsidenten Poincaré ein Schreiben, in dem er mir Er wird mir zweifellos die und in welchem Umfange das Gesetz übertreten und den Ange- gember nicht abkömmlich seien. Eine für Mitte Dezember in Aus- feinen baldigen Besuch ankündigt. stellten ihre Sonntagsruhe geraubt wird. Diese Arbeit hat sich sicht genommene Sibung des Zentralschiedsgerichts für das Bau- Gründe mitteilen, die ihn so plößlich bestimmt haben, seine Kandi­insofern schon als von Erfolg erwiesen, als eine Reihe von Firmen, gewerbe, in dem dieselben Herren als Unparteiische mit beteiligt batur aufzustellen. Ich kann unter diesen Verhältnissen meine die in früheren Jahren ihre Angestellten bis tief in die Nacht hinein find, wurde denn auch abgesagt. Inzwischen hatte aber der Staats- Kandidatur nicht zurückziehen. Die Wahl des Präsidenten geschieht beschäftigten, in diesem Jahre bei Eintritt der Sonntagsruhe ihre sekretär Dr. Delbrück bei Herrn Dr. Brenner angeregt, Verhand- nicht auf ein Programm hin; sie ist in erster Reihe eine Frage des Geschäfte geschlossen hatten. lungen im Baugewerbe einzuleiten. Das war wohl der Grund Dennoch gelang es, noch eine Reihe von Uebeltätern festzu- dafür, daß das Zentralschiedsgericht im Baugewerbe zusammentrat Bertrauens in die Redlichkeit und die Erfahrung des Mannes, der stellen, die, sofern sie nicht auf Vorstellungen hin ihr Personal ent- und im Anschluß an seine eigentliche Tagung eine Vorbesprechung sieben Jahre lang Frankreich vertreten und über den Parteien ließen, zur Anzeige gebracht wurden. Dabei muß fonstatiert wer- über die kommenden Verhandlungen im Baugewerbe führte. So stehen soll." In republikanischen Kreisen verlautet, Boincaré den, daß, von Ausnahmen abgesehen, die wachthabenden Beamten wurden dann die Verhandlungen für das Malergewerbe offiziell habe sich zur Aufstellung seiner Kandidatur erst entschlossen, als er die Kontrolleure in entgegenkommendster Weise unterstüßten, Das auf den 3. Januar angesetzt. Als dann aber für das Baugewerbe, die Versicherung erhalten, daß die Führer mehrerer republikanischer geschah auf Anordnung des Herrn Polizeipräsidenten , den der Ver- in dem der Tarif 6 Wochen länger läuft als im Malergewerbe, Gruppen für ihn eintreten, und daß er ber Mehrheit in der Woll­band der Handlungsgehilfen vor einiger Zeit um den Erlaß einer weitere Verhandlungen auf den 28. Dezember in München anbe- versammlung der republikanischen Parkei der Kammer und des entsprechenden Verfügung an die Beamten seines Refforts ersucht raumt waren, wurden die Verhandlungen für das Malergewerbe Senats sicher sein könne. auf den 8. Januar verschoben.

hatte.

Wenn man berücksichtigt, daß die Handelsangestellten in der Dieses fortgesette Hinauszögern der Verhandlungen wird in Weihnachtszeit besonders start beschäftigt sind, so wird man es den beteiligten Arbeiterkreisen sehr unangenehm empfunden. Der

als durchaus ungehörig empfinden müssen, wenn Geschäftsinhaber Unternehmerverband im Malergewerbe hat allerdings von vorn­

Verantw, Redakt.: Alfrey Wielepp, Neukölln. Inferatenteu verantw.: Th. Glode, Berlin . Druck u. Verlag: Vorwärts Buchdr. u Berlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin SW. Hierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungsbl