Gewerkschaftliches.
Die Carifverhandlungen im Dolzgewerbe
gescheitert!
Ausnahmen. Für Berlin find eine Reihe von Vertrags- 184 031.76. e) Berliner Berwaltung: Einer Einnahme änderungen vorgesehen, die nicht nur ideelle, sondern auch von 4425,28 M. steht eine Ausgabe von 3225,21 M. gegenüber, so materielle Verschlechterungen bedeuten. So sollen lings- und Jugendabteilung bilanziert mit 170 9. MitgliederSo sollen daß ein Bestand von 1200,07 m. verbleibt. d) Die Kasse der Lehrbeispielsweise die Montagezuschläge erheblich reduziert bestand dieser Abteilung am 1. Oftober 1912: 155. Davon find werden. Lehrlinge: 133, Hilfsarbeiter: 22. Mitgliederbestand am 31. Dezem Nachdem die Arbeitervertreter das Angebot der Arbeit- ber 1912: 145. Davon sind Lehrlinge: 126, Hilfsarbeiter: 19. Mitglieder bestand der Erwachsenen am 1. Oktober 1912: geber unter sich besprochen hatten, machten sie den Vorschlag, 3482, darunter 195 weibliche Mitglieder. Mitgliederbestand am dieses Angebot als Grundlage für nun zu eröffnende Ver- 31. Dezember 1912: 3610, darunter 199 weibliche Mitglieder. Die handlungen über die einzelnen Städte zu machen. Dieser Benutzung des Arbeitsnachweises im legten Quartal ergibt Vorschlag wurde jedoch von den Unternehmern entschieden ab- folgende Aufstellung: Eingeschriebene Arbeitslose: 724. gelehnt. Sie erklärten, daß ihr Angebot ein einheit 228. Berlangte Arbeitskräfte: 310. Oftober: 115, Robember: 109, ich es Ganzes sei, an dem nichts geändert werden dürfe; Dezember: 86. Bejezte Stellen: 240. Oktober: 79, November: 89, es könne nur angenommen oder abgelehnt wer Dezember: 72. den! Damit waren die Verhandlungen sehr schnell bei dem kritischen Punkt angelangt. Das Ultimatum des Arbeitgeberschusverbandes mußte, wie dieser auch vorher gewußt hat, abgelehnt werden, und somit waren die Verhandlungen gescheitert.
nicht organisiert: 36. Oktober: 230, November: 266, Dezember:
Hierauf hielt Dr. Biging einen interessanten Vortrag:„ Die Entwicklung der belebten Natur".
Letzte Nachrichten. Wetterle und der reichsländische Landtag. Straßburg i. E., 16. Januar. ( W. T. B.) In der heutigen
Als die Vertreter der Zentralvorstände, die am 13. und 14. Dezember ergebnislos über die Erneuerung der Verträge verhandelt hatten, auseinandergingen, legten die Delegierten des Arbeitgeberschutzverbandes Wert darauf, daß nicht gesagt werde, die Verhandlungen seien gescheitert"; es genüge die Konstatierung der Tatsache, daß kein Ergebnis zustande gekommen sei. Von einem endgültigen Scheitern fönne auch deshalb nicht gesprochen werden, da die Absicht bestehe, zur Fortsetzung der Verhandlungen wieder zusammenzutreten. Wer die Entwickelung der Dinge im Holzgewerbe aufmerksam berfolgte, konnte feinen Augenblick im Zweifel darüber sein, daß dieser Umschreibung des Abbruches der Verhandlungen - eine besondere Bedeutung nicht beizumessen ist. Der Arbeit Es ist kaum Aussicht vorhanden, daß sie noch einmal aufgeberschutzverband für das deutsche Holzgewerbe hat die diesmalige Tarifbewegung mit der festen Absicht in Angriff ge- genommen werden. Da die Verträge schon am 15. Februar nommen, es zum Konflikt zu treiben, und das von ablaufen, würde es auch, dank der Taktik des Arbeit- Sigung der zweiten Kammer des Landtages nahm sowohl der ihm beliebte Hinauszögern der Verhandlungen hatte lediglich geberschutzverbandes, für eine ordnungsmäßige und gewissen Präsident Ridlin und der Abgeordnete Hauß vom Zentrum wie den Zweck, der Deffentlichkeit Sand in die Augen zu streuen. hafte Durchberatung der Verträge an Zeit mangeln. Wie sich auch Staatssekretär 3orn von Bulach Veranlassung, die AgiEs sollte der Anschein erweckt werden, als ob die Unternehmer nun die Verhältnisse gestalten werden, ist zunächst ungewiß. tationstätigkeit des Abgeordneten Wetterle in Frankreich zur bestrebt seien, den Frieden zu erhalten, und daß sie alle Mittelm Jahre 1907 hat der Arbeitgeberschutzverband in Berlin Sprache zu bringen. Präsident Ridlin erklärte, daß er über den aufbieten, um auf friedlichem Wege zu einer Erneuerung der die Parole ausgegeben: Ohne Vertrag keine Parteien stehe und daher nicht befugt sei, zu urteilen. Im Namen Arbeit." Wenn er auch diesmal an diesem Grundsaz fest- des Zentrums verurteilte Abgeordneter Hauß entschieden die Verträge zu kommen. hält, was sehr wahrscheinlich ist, dann muß zum 15. Februar Entgleisungen des Abgeordneten Wetterlé. Das Zentrum bedauere, Sie, wenn es nach den Wünschen des Arbeitgeberschutzver- tion ablehnen. Hauß warf dann noch der Regierung mit einer Aussperrung in der Holzindustrie gerechnet werden, daß dieser sich soweit vergessen konnte, die Fraktion müsse aber jede Verantwortung für diese bands geht, etwa 50 000 Arbeiter umfassen würde! bands geht, etwa 50 000 Arbeiter umfassen würde! Berlin und Umgegend. Ruhetag.
Der Vorstand des Arbeitgeberschutzverbandes hatte, wie er den Arbeitervertretern mitteilte, die Abficht, um die Jahreswende die Vertreter der Unternehmer der Vertragsstädte zu einer Konferenz zusammenzuberufen. In Wirklichkeit fand aber am 3. und 4. Januar ein außerordentlicher Verbandstag des Arbeitgeberschutzverbandes statt, auf welchem der Vorstand und die Delegierten Die Berliner Gastwirtsgehilfen für den wöchentlichen des Schußverbandes sich gegenseitig scharf machten.
In den Vorbesprechungen der Parteien war vereinbart
Wir haben bereits an dieser Stelle dargelegt, daß die gast
vor, daß Generalstabsoffiziere und hohe Beamte der RheinischWestfälischen Zeitung" Denunziantendienste leisteten. Staatssekretär 3orn von Bulach sprach in scharfer Weise sein Bedauern aus, daß die Zentrumsfraktion den Abgeordneten Wetterlé nicht ausgeschlossen habe und damit eine andere Stellungnahme als das Reichszentrum und alle anderen Parteien einnehme.
worden, daß, ähnlich wie bei den früheren Vertragsverhand. wirtschaftlichen Angestellten alle Ursache haben, mit den jest gel etterlé einwandsfrei erschienen, so komme es nicht darauf an,
lungen, über den Ablaufstermin der Verträge und über die fein. Die Gastwirtsgehilfen fordern neben der Einschränkung der sondern auf den Effekt und auf das Milieu, in dem dieselben Arbeitszeit zentral verhandelt werden soll, während die Lohn- täglichen Arbeitszeit namentlich den wöchentlichen Ruhe- gehalten wurden. Dies aber sei nationalistisch gewesen, und aus frage an den einzelnen Orten der Regelung durch direkte tag für sämtliche Angestellte. Für diese Forderungen trat eine dem Vortrage hätte man die Absicht zwischen den Zeilen deutlich Verhandlungen zwischen den Vertretern der Ortsparteien am Donnerstag nachmittag in den Germania - Fest sälen lesen tönnen. überlassen bleibt. Bei den zentralen Verhandlungen stellte Referent, Genojje Poetzsch, begründete die nachstehende Resolange noch solche Reden gehalten würden. Der Staatssekretär tagende öffentliche Versammlung der Gastwirtsgehilfen ein. Der Ein Ausbau der Verfassung sei aber nicht zu erhoffen, fo sich der Arbeitgeberschußverband auf den Standpunkt, daß, Tution: entgegen der seitherigen Uebung, die dahin ging, vierjährige Die heutige Versammlung der Angestellten im Gastwirtsge- berteidigte sodann den Offiziersstand gegen die Behauptung des Verträge abzuschließen, diesmal nur Verträge für drei werbe nimmt mit Bedauern Kenntnis von der Tatsache, daß die Abgeordnetenhauses, daß Generalstabsoffiziere zu Denunzianien Jahre abgeschlossen werden dürfen. Damit sollen zunächst bescheidenen Wünsche der gastwirtschaftlichen Angestellten, die in bei der Rheinisch- Westfälischen Zeitung" sich herabivürdigten, zahlreichen Eingaben den gesetzgebenden Körperschaften unter- und auch von den Beamten glaube er das nicht eher, als bis zwei von den vier Städtegruppen mit gleichem Ablaufs- breitet worden sind, eine Berücksichtigung noch immer nicht ge- der Beweis erbracht worden sei. Der Abgeordnete Wetterlé termin vereinigt und ein Schritt weiter zu dem vom funden haben. Arbeitgeberschutzverband angestrebten Reichstarif" gemacht werden. Weiter proklamierte der Arbeitgeberschutzverband den Grundsatz, daß eine Arbeitszeitverkürzung unter 54 Stunden nicht zulässig sein soll. Die großen Städte, die jetzt schon eine Arbeitszeit von 54 und weniger Stunden haben, sollten also auf jede weitere Verfürzung verzichten. An diesen grundsäßlichen Forderungen der Unternehmer scheiterten die Verhandlungen am 14. Dezember.
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Die Versammlung erwartet, daß die Ruhezeiten im Gast: wirtsgewerbe durch Gesez eine durchgreifende Regelung erfahren, wie das von der Reichsregierung bereits im Jahre 1891 in Aussicht gestellt worden ist.
dies:
Die im Gastwirisgewerbe übliche lang ausgedehnte Arbeitszeit, die unter gesundheitlich höchst ungünstigen Bedingungen zu leisten ist, erfordert dringend das Eingreifen der Gejebgebung. Die Versammlung schließt sich den von der gesamten Gehilfenschaft wiederholt aufgestellten Forderungen durchaus an. Es sind Festsetzung eines regelmäßig wöchentlich wiederkehrenden Ruhetages von 36 Stunden für die gesamte Gehilfenfchaft; Regelung der täglichen Arbeitszeit, entsprechend den im § 120f Ser St. G. O. niedergelegten Mindestanforderungen. Die Versammlung erwartet, daß bis zum Erlaß eines Gesebes die zurzeit geltenden Bestimmungen des Bundesrats vom 23. Januar 1902 auf das gesamte Personal ausgedehnt werde. Die stark besuchte Versammlung nahm die Resolution einstimmig an. Für die Caféangestellten und das Silfspersonal finden besondere Versammlungen mit dem gleichen Thema statt.
Achtung, Herrenmaß- Schneider! Der Streif bei der Firma G. Benedict, Königgräber Str. 10, ist durch Vergleich beendet; die Sperre wird hiermit aufgehoben.
Verband der Schneider und Schneiderinnen. Die Orisverwaltung.
Deutfches Reich.
Beschluß des Verbandstages der Bauarbeiter zur Arbeitslosenunterstützung.
gab zu feiner Rechtfertigung die Erklärung ab, daß, wenn heute die Maßnahmen wegen der Ausländer beseitigt würden, er selbst morgen seine Ausschließung aus der Zentrumspartei be antragen werde, und werde die V- cfassung morgen ausgebaut sein, so werde er morgen für immer aus dem politischen Leben ElsaßLothringens ausscheiden. In seiner Verurteilung sei man viel zu cifrig gewesen. Er werde sämtliche Vorträge drucken und sie dem Landtage und der Presse zustellen lassen zu seiner Entlastung. Staatssekretär 3orn von Bulach erklärte dann nochmals, daß der Abg. Wetterlé doch nicht so unschuldig zu tun brauche. Herr Wetterlé verkehre in Paris nur in Kreisen, die den Revanchegedan fen nährten und er habe dem Lande zweifellos gestadet.( Deb haftes Bravo! im ganzen Hause.)
Eine Erklärung Poincarés.
Paris , 16. Januar. ( W. T. B.) Poincaré erklärte den Delegierten der Gruppen der Linken, er halte es für seine Pflicht, feine Kandidatur aufrechtzuerhalten. Es handle sich nicht um eine politische, sondern um eine persönliche Frage, da gegenwärtig nur zwei Kandidaten übrig seien, die demselben Kabinett angehörten. Er sei der Ansicht, daß der Unterschied in der Zahl der für ihn und für Bams abgegebenen Stimmen zu gering sei, als daß man ihn berücksichtigen müsse. Poincaré drückte die Ueberzeugung aus, daß er im Kongreß eine große Mehrheit erhalten werde. Ein neuer Kandidat, der aufgestellt werden sollte, um die Ginigkeit unter den Republikanern herzustellen, würde denselben Schwierig feiten begegnen wie er.
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Die außerordentliche Generalversammlung des Arbeitgeberschutzverbandes hatte offenbar nur den Zweck, den Kampfesmut der Unternehmer zu schüren. Merkwürdigerweise wurde diese Generalversammlung des Schuhverbandes in seinem Verbandsorgan, der Fachzeitung", mit keiner Silbe erwähnt. Dagegen brachte die Arbeitgeber- Zeitung" die Mitteilung, daß beschlossen worden sei, an der bisherigen Taktik in der Tariferneuerungsfrage festzuhalten.. Zu den erwähnten Differenzpunkten war inzwischen auch die Frage Des paritätischen Arbeitsnachweises getreten, und der Vorstand des Schutzverbandes war bemüht, die Arbeitsnachweisfrage als den wichtigsten Gegenstand bei den diesmaligen Vertragsverhandlungen erscheinen zu lassen. Schrieb doch Herr Rahardt am 21. Dezember in der ,, Volfs- Zeitung", daß er sich von den Tischlermeistern und Holzindustriellen von Groß- Berlin den strikten und einstimmig beschlossenen Auftrag" habe Der Verbandstag des Deutschen Bauarbeiterverbandes in Jena Paris , 16. Januar. ( W. T. B.) Zwischen der zweiten und geben lassen, das Obligatorium um jeden bat am Mittwoch die vom Vorstand beantragte Einführung der dritten Probeabstimmung machte Poincaré vergeblich bei BourPreis aus den neuen Verträgen zu ent- Arbeitslosenunterstügung, die in den Monaten März bis Dezember geois Schritte, um ihn im Interesse der Einheit der Republikaner fernen"! gezahlt werden soll, und die damit verbundene Beitragserhöhung zur Annahme der Kandidatur zu bewegen, welches auch das RejulIm Hinblick auf den Arbeitsnachweis beschloß nun die eingehend beraten. Fast alle. Diskussionsredner erklärten sich im tat der Abstimmung sein möge. Er erneuerte seine Bitten nach der Generalversammlung: Weitere paritätische Arbeits- Prinzip mit der Einführung der Arbeitslosenunterstützung ein dritten Abstimmung, doch Bourgeois blicb dabei, das Anjinnen abnachweise sollen nicht zur Einführung kommen, verstanden, doch hielten sie den Zeitpunkt für die Einführung der zulehnen. und dort, wo sie bereits bestehen, soll der Benutzungs- Unterstützung mit Rüdsicht auf die bevorstehende Lohnbewegung nicht awang beseitigt werden. Ebenso bestätigte sie die für geeignet. In der Donnerstagfißung erflärte sich der Verbandstag unter Stellungnahme des Schußverbandsvorstandes in der Frage Ablehnung eines Antrages auf Leberweisung der Verbandsvorlage London , 16. Januar. ( W. T. B.)( Interhaus.) Bei dicht der Arbeitszeit und des Ablaufstermins der Verträge und an eine Stommiffion denn auch im Prinzip in namentlicher Ab- besetzten Hause wurde mit der heute zum Abschluß kommenden schließlich wurde den in den Kampf ziehenden Schutzver- ftimmung mit 301 gegen 97 Stimmen für die Einführung einer Debatte der Homerule- Bill fortgefahren. Die Redner konnten bändlern eine Solidaritätserklärung gegeben. Die an der Erwerbslosenunterstützung im Verband. Ein Außer- natürlich feine neuen Gründe mehr vorbringen. Der Nationalist Lohnbewegung nicht beteiligten Solzge- ordentlicher Verbandstag, der nach Abschluß der Tarifbewegung ein- Redmond erklärte fich für die Bill, als endgültige Erledigung werbetreibenden haben den in der Lohn- berufen werden soll, soll dann endgültig über die Einführung der der Frage. Er erklärte, die Bill werde auch zum Gesez werden. da das Oberhaus nur noch die Zähne zeigen, aber nicht mehr bewegung stehenden Städten. die weit Erwerbslosenunterstüßung entscheiden. gehendste Unterstüßung zugesagt," heißt es in Die Differenzen zwischen Vorstand, Ausschuß und Gauleitern beißen könne. dem Bericht in der Arbeitgeber- Zeitung". im Bauarbeiterverband wurden beigelegt durch eine entgegenGilbershmidt. Der Verbandstag nahm mit lebhaftem Beifall tommende gemeinsame Erklärung von Paeplow, Daehne und hiervon Kenntnis.
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Verfammlungen.
Kampf um Homerule.
Eine bulgarische Drohung.
Sofia , 16. Januar. ( W. T. B.) Wie" Mir" meldet, wurde gestern in Mustapha Pascha unter dem Vorsitz des Königs und in Anwesenheit des Gehilfen des Generalissimus, der Kommandanten der vier Armeen und des Chefs des großen Generalstabes ein oberster Kriegsrat abgehalten. Es wurde beschlossen, die falls
Nach dieser Rückenstärkung lud der Vorstand des Arbeit geberschutzverbandes die Arbeitervertreter auf den 16. Ja nuar zur Fortsetzung der. zentralen Verhand. Iungen in das Gebäude der Berliner Handwerkskammer . Bu eigentlichen Verhandlungen kam es aber hier nicht. Gleich zu Beginn der Situng legte der Vorstand des Arbeitgeber- Verband der Sattler und Portefeuiller. Die Ortsverwaltung Arieg3ozerationen wieder aufzunehmen, schutzverbandes den Arbeitervertretern ein umfangreiches Berlin hielt am Mittwoch ihre Generalversammlung ab. Den die Türkei nach der Demarche der Mächte und nach leberreichung Schriftstück vor, das Angebot der Arbeitgeber". Geschäftsbericht vom letzten Quartal erstattete Schulze. In dem Ses Ultimatums der Balkanstaaten, die dieser Demarche folgen soll, Es enthält für jeden einzelnen Ort das Zugeständnis, welches verflossenen Vierteljahr ist eine günstige Entwickelung der Organi - sich nicht becilen würde, unter den von den Verbündeten gestellten die Unternehmer zu machen bereit sind. Hiernach sind drei- fation zu vera eine gute. Insbesondere iſt die Militärbranche in Bedingungen Frieden zu ſchließen. verzeichnen. Desgleichen war auch, teilweise wenigstens, jährige Verträge abzuschließen. Eine Verkürzung der floge der politischen Spannung derart mit Aufträgen versehen, wie Arbeitszeit ist nur für ganz wenige Städte zuge- es seit langem nicht der Fall war. Die Wagenbranche hatte die standen, die eine ungebührlich lange Arbeitszeit haben; sie Errichtung einer Fachschule gefordert, wo die Mitglieder zuschneiden und Modellemachen lernen könnten. Die Ortsverwaltung Wolfach ( Baden ), 16. Januar. ( W. T. B.) Bei einem Wegeist, wie vorher angekündigt, in den Städten ausgeschlossen, bat biefem Antrage Rechnung getragen und auch für die notwendi bau ereignete sich heute vormittag durch Unvorsichtigkeit eines Ar wo die Arbeitszeit jetzt schon 54 Stunden oder weniger be- gen Lehrutensilien gesorgt. Der Kursus hat bereits begonnen. beiters eine Dynamiterplosion. trägt. Eine 2ohnerhöhung haben die Unternehmer Diese Einrichtung soll eine dauernde bleiben. wurden sofort getötet, fieben weitere Arbei allergnädigst bewilligt; aber sie ist mehr als bescheiden. Für Den Kassenbericht erstattete Weyher. Es ergibt sich folgen- ter wurden schwer verlett. Von ihnen schweben leider des Bild: a) Ortsverwaltung: Einnahmen und Ausgaben jedes der drei Vertragsjahre soll, in der Regel jeweils am bilanzieren mit 23 243, M., bleibt Bestand am 31. Dezember 1912 vier noch in Lebensgefahr. Der schuldige Arbeiter, der eine mit 1. Ottober, eine Erhöhung der Stundenlöhne um einen M. b) Lokaltasse: Bestand und Einnahmen: 87 334,41 M., Dynamit gefüllte Büchse in die Nähe eines offenen Feuers gebracht ganzen Pfennig eintreten; aber diese Regel erleidet noch Ausgaben 3302,65 m., bleibt Bestand am 31 Dezember 1912: hatte, wurde verhaftet.
Folgenschwere Dynamitexplosion.
3wei Arbeiter