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Ser Refolution gu. Ce fourden fofort bie Borarbeiten für bie Arbeitsenergie aus dem Arbeiter fann von verheerender Wirkung f Wahl in Angriff genommen. Als Kandidat für den Kreis Gum- fein. Ein Schuß des Arbeiters gegen diese Folgen wäre notwendig. mersbach- Waldbroel wurde Genosse Miß einstimmig aufgestellt.

Gemeindewahlerfolg. In Blankenburg a. Harz wurde Genosse Robert Oppermann zum Stadtverordneten gewählt; er ist der erste Sozialdemokrat, der in das Stadtparlament einzieht.

Dolizeiliches, Gerichtliches ufw.

Ein ostelbischer Prozek.

habe und dafür eine Schulstrafe nicht berbüßen brauchte.

Entschädigungspflicht für Berufskrankheiten.

beröffentlicht im ersten Heft der von ihm redigierten Zeitschrift Der bekannte Gewerbehygieniker Prof. Dr. Th. Sommerfeld Die Oygiene" einen Artikel über Entschädigung für Berufstrant­heiten. Seine Ausführungen sind dahin zu tonzentrieren:

Eine Klage auf Lohnzahlung.

Drangfalierungen gegen Polen .

Der polnische Turnverein Socol in Mogilno ( Regierungsbezirk Bromberg ) wollte am 18. Februar 1912 eine Theatervorstellung mit folgendem Tanzbergnügen abhalten. Die Polizeiverwaltung ber fagte für beides die Genehmigung.

Die Vorstandsmitglieder Jarezki, Boriadi und Nawroci be schwerten fich vergeblich beim Landrat und dann beim Regierungs­präsidenten in Bromberg .

Das Oberverwaltungsgericht hat jeht der Klage stattgegeben und die polizeiliche Verbotsverfügung außer Kraft gefekt. Gründe: Außer Zweifel sei, daß die ganze Veranstaltung

denken unterlegen.

Ueber die Bedeutung der Erwerbsarbeit der Frau für ihre Familie

Bleibe

Bei der Schaffung der sozialpolitischen Gesetzgebung hat ber Gesetzgeber die Entschädigungspflicht auf die Betriebsunfälle allein Unmittelbar vor den Toren Danaigs liegt das 11 000 Ein- beschränkt, da bei diesen der Zusammenhang zwischen Ursache und wohner zählende und zum größten Teile von Arbeitern bewohnte Wirkung leicht festgestellt werden kann. Es gibt aber noch eine bes öffentlich sein sollte. Sie habe in zwei Teile zerfallen sollen. Dorf Ohra, dessen Geschicke der Gemeinde- und Amtsvorsteher trächtliche Reihe innerer Erkrankungen, deren Entstehung unmittel. Was nun die geplante öffentliche Theateraufführung angehe, fo Lind leitet. Er, der Amtssergeant Meschte und die übrigen Polizei- bar auf die berufliche Tätigkeit zurüdzuführen ist. Auf diese sollte würde sich hier die Befugnis der Polizei bemessen nach der Wer­organe sollten durch einen Artikel der Danziger Volts wacht" die Entschädigungspflicht nach den gleichen Grundsäzen wie bei Be- ordnung von 1885. Diese stelle aber das Verbotsrecht nicht durch­im Oktober des vorigen Jahres beleidigt sein, indem die Frage triebsunfällen ausgedehnt werden. Körperliche Wiggestaltungen, aus in das Ermessen des Polizei, sondern sie erfordere konkrete aufgeworfen wurde, ob die Polizeiwachtstube fich in dem Tanzlotal wie Plattfuß. Säbelbeine, Bildung von Krampfadern mit nicht Tatsachen, aus denen sich eine Gefährdung der öffentlichen Sicher­" Zur Ostbahn" befinde. Weiter war darin die Unparteilichkeit der feltenem Ausgang in Unterschenkelgeschwüre, die Entwicklung der heit und Ordnung im Sinne des§ 10, Teil 2, Titel 17, des Bolizeiorgane beziveifelt. In diesem Tanzlotal finden fast aus- jogenannten Staublungen infolge von Einatmung des bei der Arbeit Allgemeinen Bandrechts ergebe. Das Stück habe hier keinen Be­schließlich die Tanzbergnügen für Kriegsschiffe statt, die nach Danzig fich entwickelnden Staubes, vor allem aber zahlreiche gewerbliche Es sei nur geltend gemacht, daß derselbe tommen. Die Einwohner des Ortes klagten schon lange über Ruhe- Vergiftungen sind unmittelbare Folgen der Berufstätigkeit. Es Teilnehmerkreis bei einem früheren Anlaß bereinsgefeßliche und störungen und Standal, die dort verursacht wurden. Vom polizei sollte felbstverständlich sein, daß ein Arbeiter, der Tag aus Tag ein polizeiliche Vorschriften verlebt habe. Selbst wenn das in der Be­lichen Einschreiten dagegen war jedoch niemals etwas zu hören. tleinste Mengen des giftigen Bleiweißes bei der Ausübung feines siehung noch schwebende Verfahren für die Angeklagten ungünstig Unsere Genossen dagegen müssen um die Ausübung ihres Ber Berufes in seinen Körper aufnimmt, dadurch zu Siechtum oder so- abgeschlossen wäre, würden die Tatsachen nicht genügen, das jezige fammlungsrechtes einen harten Kampf führen. Der Wirt des gar zum Tode durch Bleivergiftung verurteilt ist, einen ebenso ge- Theaterverbot zu rechtfertigen. Es sei also aufzuheben. von ihnen besuchten Lokals Zum fidelen Bauer" gab sich alle Mühe, rechten Anspruch auf eine entsprechende Entschädigung hat wie jener, Die Tanalustbarkeit. Die Versagung ihrer Genehmigung müsse den polizeilichen Anforderungen zu genügen. Er konnte trotzdem der durch einen Unfall im Gebrauch seiner Gliedmaßen beschränkt ist. wegen ungültigkeit der Polizeiverordnung von 1842 aufgehoben nicht das Verbot öffentlicher Tanzvergnügen und die Herabsehung In der Gesetzgebung des Auslandes werden Gewerbekrant- werden. Diese Verordnung unterstelle nicht nur öffentliche, fondern der Polizeiſtunde verhindern. Zu seinem Schuh ging er schließlich beiten vielfach als Unfallerfrankungen angesehen. Nach dem auch gefchloffene Tanzluftbarkeiten der Genehmigungspflicht. Das an das Oberverwaltungsgericht und machte zu seiner Verteidigung Schweizerischen Bundesgesetz vom Jahre 1881 haftet der Betriebs sei unzulässig, da geschlossene Veranstaltungen nicht der Genehmi­auf das weitherzige Verfahren der Polizei gegenüber der Ost- unternehmer auch für den durch Krankheit eines Angestellten oder gungspflicht unterstellt werden könnten, sondern nur öffentliche. bahn" aufmerksam. Darauf erklärte der westpreußische Ober- eines Arbeiters entstandenen Schaden, wenn die Erkrankung er. Ferner wolle die Verordnung einzelne öffentliche Veranstaltungen präsident von Jagow dem Gericht, daß beide Lokale absolut wiesenermaßen durch den Betrieb der Fabrik erfolgt ist." Als solche von der Genehmigungspflicht ausschließen. Das sei ebenfalls un­nicht miteinander verglichen werden könnten, weil in der Ostbahn" gefährliche Industrien erklärt der Bundesratsbeschluß vom 18. zulässig. Diese Verordnung sei demnach ungültig. Und ein Anlaß, eben die Matrosen verkehrten und Ruheftörungen der Polizei von Januar 1901 alle Anlagen, die die Berarbeitung der näher be- auf Grund der allgemeinen polizeilichen Befugnisse einzuschreiten, dort noch nicht bekannt geworden wären. zeichneten giftigen Stoffe gewerblich betreiben. Auch die ungarische babe nicht vorgelegen. So sei auch dies Verbot aufzuheben Der Prozeß gegen den Redakteur der Volkswacht", Genoffen Regierung hat sich für die Entschädigung gewerblicher Erkrankun Hermann Loren 3, und den Gewerkschaftsbeamten Brill wurde gen ausgesprochen und die folgenden Gesundheitsschädigungen für bor der Danziger Straffammer verhandelt. Es wurde festgestellt, entschädigungspflichtig erklärt: Milzbrandtrankheit, Wurmkrankheit, Aus der Frauenbewegung. daß der Amtssergeant Meschte und auch andere Bolizeifergeanten Rob, Vergiftungen durch Blei, Phosphor, Arsen, Benzol, Nitro- und sehr häufig von dem Wirt der Ostbahn" in sein Lotal bestellt Amido- Verbindungen, Schwefelfohlenstoff, Salpetersäure und wurden, um vorbeugend für Ruhe zu sorgen und daß sie sich lange nitrose Gaje, Quedsilber, Hautverähungen und Hautgeschwüre. Zeit zu dem Zwed darin aufhielten. Sie erhielten dann auch In Deutschland werden gegen eine Ausdehnung der Ent- sprach am Mittwochabend Frau Dr. Rosa Kempf München in Speisen und Getränke unentgeltlich. Ferner wurde vom Amtsvor- schädigungspflicht erhebliche Bedenken geltend gemacht, und zwar von einer vom Frauenstimmrechtsverband einberufenen öffentlichen steher selbst festgestellt, daß es eine Polizeiwachtstube in Ohra nicht den Unternehmern, die eine zu große Belastung mit darauf folgen. Versammlung. In ihrem mit reichem Tatsachenmaterial ausge gebe und daß häufig die Beamten aus der" Ostbahn" geholt der Herabsetzung der Konkurrenzfähigkeit der deutschen Industrie statteten Vortrag beleuchtete die Rednerin die aus der Erwerbs. werden mußten, wenn sie dienstliche Aufgaben erledigen sollten. auf dem Weltmarkt befürchten; weiter werden wissenschaftliche Bearbeit der Frau erwachsenden sozialen, sittlichen und kulturellen Das geschah auch von dieser Stelle, als ein berüchtigter Messerstecher denken derart geltend gemacht, daß die chronischen gewerblichen Ver. Schäden. Die Berufsarbeit der Frau ist in allen Kulturländern einen Arbeiter erstochen hatte. Meschte gab an, daß er an dem giftungen nicht immer einwandfrei festzustellen seien. Prof. in ungefähr gleichem Maße anzutreffen, sie ist eine wirtschaftliche Tage, als er zur Verhaftung des Totschlägers aus der" Ostbahn" Sommerfeld legt eingehend dar, daß die von beiden Seiten auf Notwendigkeit, da die Völker nicht so gestellt sind, um auf die Mit­geholt werden mußte, dort war, um Luftbarkeitssteuer zu erheben. geworfenen Bedenken nicht gerechtfertigt sind. Lus dem Notizbuch, in dem der Wirt genau angeschrieben haben arbeit der Frau verzichten zu können. Bur Feststellung der Mit dem Hinweis auf die Forderung der durchaus zweckmäßi­wollte, wann M. bei ihm diese Steuer abholte, fand sich über diese gen Anzeigepflicht für die zu entschädigenden gewerblichen Verschlechten und gänzlich ungenügenden Lage der Arbeiterfamilien Erhebung aber keine Eintragung. Der Verteidiger behauptete, daß giftungen bezw. Gewerbefrankheiten, die die Delegiertenkonferenz[ prach Referentin über die kulturwidrigen Wohnungsverhältnisse ein Fleischer K. dem Meschte ein halbes Kalbsvorderteil geschenkt ber internationalen Vereinigung für gesetzlichen Arbeiterschus be in deutschen Großstädten und auf dem Lande und benutte eine in München aufgenommene Enquete über den Ernährungszustand Genosse Brill behauptete, daß Meschte bei seinem Sauswirt reits im Jahre 1904 gefordert hat, schließt Prof. Dr. Th. Sommer der Schuffinder. Danach waren in Bolfsschulen der Arbeiter­feld seine Ausführungen. war, um ihn zur Kündigung feiner Wohnung zu gegenden drei Viertel der Kinder unterernährt. In welchem Maße beranlassen. Der Beamte äußerte fich hierzu ausweichend ist das eine Folge der durch wirtschaftliche Möte erzwungenen Er­und wollte schließlich nur gefragt haben, wie lange B. die Gegen den Schantwirt Lens, der im Dezember am Bahnhof werbsarbeit der Mutter? Die Frage bleibt unbeantwortet. Selbst Wohnung schon innehabe. Brill stellte fest, daß er die Kritik burch Friedrichstraße einen Handel mit Weihnachtsbäumen trieb, flagte die. Regelung und die Verbesserung des Konsums Bann hier keine die" Volkswacht" deshalb gewählt habe, weil er vom Landrat auf der Arbeiter B. auf Bahlung von 16 M. Lohn vor der Kammer 6 nennenswerte Abhilfe schaffen. Oft wird Heimarbeit der Fabrik­seine Beschwerde wegen eines nach dem Gutachten eines Gerichts des Gewerbegerichts. Wie der Kläger in der Verhandlung be- arbeit vorgezogen, um die Kinder zu beaufsichtigen und den häas­chemikers im höchsten Grade gesundheitsschädlichen Brunnens überhaupt teine Antwort erhalten habe. Der fundete, war er vom 11. bis 18. Dezember für den Beklagten beim lichen Verrichtungen besser gerecht zu werden. Doch auch das überhaupt teine Antwort erhalten habe. Der Amtsvorsteher wollte die Beschwerde zuerst als nicht begründet Berkauf von Weihnachtsbäumen tätig. Es feien ihm täglich 2 M. bringt der Familie der Heimarbeiterin feinen Nußen, ja bedeutet Lohn sowie das Effen versprochen worden. Außerdem sollte er durch Zusammenlegung von Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräumen erscheinen laffen, mußte dann aber selbst bestätigen, daß der den Erlös von den einzelnen Zweigen erhalten. Die 2 m. habe eher einen Schaden für die Gesundheit. Die Voraussetzung, unter Brunnen schließlich doch zugeschüttet worden war. Der Staatsanwalt bedauerte zwar, daß Meschte als Nuhe- er jedoch nicht erhalten und deshalb am 18. Dezember die Arbeit der die Frau die für sie schädliche Erwerbsarbeit aufgeben könnte, ftifter in der Oftbahn" wirte und unentgeltlich Speisen und Ge- eingestellt. Der Beklagte gab an, er habe dem Stläger zuerst 2 D. wäre eine entsprechende Erhöhung der Männerlöhne. Doch da irante annahm. Trosdem forderte er für Lorena 200 M. Gelb pro Tag versprochen, bann aber mit ihm vereinbart, baß er bas man darauf wohl vergeblich warten würde, fann man die Berufs Effen, Zweiggeld sowie Trinkgelder für Wegtragen der getauften arbeit der verheirateten Frau nicht hindern. Sie ist notwendig strafe und für Brill zwei Monate Gefängnis. Das Gericht billigte Bäume bekommen solle. Die 2 M. rechne er täglich für die Be- und unentbehrlich. Das Biel müsse sein: den Frauen Erleichte Brill, der in Ohra wohnt, den Schutz berechtigter Interessen zu. töftigung. Die Wirtschafterin des Beklagten bestätigte deffen An- rung zu verschaffen. Aber bei der Erwägung, wie dies geschehen Er sollte aber in der Form gesündigt haben. Deshalb fordert es für Lorenz 100 M. ober 20 Tage Gefängnis und für Brill gaben. Der Kläger blieb bei seiner Behauptung, ihm feien außer foll, ließ uns die Referentin durchaus unbefriedigt. Sie sprach ber Beföftigung 2 M. täglich zugesichert worden. Er habe oft, von neuen fortschrittlichen Gedanken, Problemen und Taten, an 200 M. oder 40 Tage Gefängnis. während der Beklagte in der Kneipe geseffen habe, Bäume verkauft. denen man mitarbeiten müsse. Ja, an welchen denn? Als einziges Für das Wegtragen derselben sei dann ein anderer Arbeiter an- Mittel der Milderung der sozialen Not und Abwälzung der Haus­genommen worden, er also des Trinkgeldes verluftig gegangen. wirtschaftlichen Lasten der Frau erwähnte sie die genossenschaftliche Hauswirtschaft. Die Lösung dieser Frage erwartet sie von der Arbeiterschaft selber. Fräulein 2ischnewsta schien in der Diskussion allerdings der Ansicht zu sein, daß die sozialen Schäden der heutigen Frauenarbeit ohne schwere Bedenken mit in den Kauf genommen werden können, da diesen ein so großer Vorteil gegen­überstehe: die Kultur eines neuen Innenlebens der Frau, als dessen Grundlage die Ertverbsarbeit anzusehen sei. Dies mag vielleicht auf einige erwerbsmäßig tätige Frauen der höheren Kreise gutreffen, auf die Mehrzahl der verheirateten Arbeiterinnen, die jeden Tag von neuem mit Lebenssorgen zu kämpfen haben, gewiß nicht. Das Versagen der Bürgerlichen Frauen in der Frage, was zur Erleichterung der arbeitenden Frau getan werden muß, Heute leisten fönnte. Ein Beispiel erläutere dies. Bei der Bethlehem erflärt sich aus ihrer Infonsequenz. Wohl erkennen sie das heutige Steel Cie. wurde im Durchschnitt bei schwerer Arbeit 12,5 Tonnen Wirtschaftssystem als Ursache der sozialen Schäden, aber die Grund­Tage dieser Gesellschaftsordnung wollen sie nicht erschüttern. Sie Roheisen von einem Manne verladen. Taylor erhöhte den Tagelohn müffen fich, natürlich vergeblich, damit begnügen, einzelne Krant­bon 1,15 Dollar auf 1,85 Dollar unter der Bedingung, daß der Ar­Ein besonderes Kreuz für die Gastwirte sind die Polizeiheitserscheinungen ausheilen zu wollen. beiter sich bei seiner Verrichtung genau nach seiner Anleitung richte. ipibel, deren Aufgabe es ist, Uebertretungen der Polizeistunde zur Auf Grund vorheriger Ralfulation tommandiert er nun dem Arbeiter, Anzeige zu bringen, denn es wird den von einer solchen Anzeige Leseabende. wann der Block Eisen zu heben ist, in welchem Tempo er zu tragen, Betroffenen in den meisten Fällen sehr schwer, die Behauptungen wann er niederzulegen ist und wann und auf wie lange eine fleine eines solchen Belastungszeugen durdy Gegenbeweise zu entfräften. Dritter Kreis. Seute Freitag im Gewerkschaftshause( Transport­Ruhepause eintreten soll. Auf Grund des nach wissenschaftlichen Wenn Leute, die sich zu folchen Liebesdiensten für die Polizei Grundsägen ausgearbeiteten Egergierreglements wurde unter Taylors hergeben, Affordlohn erhalten, also für jede Strafanzeige bezahlt Kommando die Arbeitsleistung vollführt. Das Resultat war, daß werden, so haben sie ein natürliches Interesse daran, möglichst biele Berfonen zur Anzeige zu bringen. Eine sehr rührige Silfs­statt 12,5 fortan 47,5 Tonnen Eisen bewegt wurden. Mag sein, daß Taylor bei seinen Experimenten nicht Durch fraft der Polizei auf diesem Gebiete ist der Kaufmann" Friv Hartung, ein verhältnismäßig noch jugendlicher Mann, dem man schnittsarbeiter, sondern besonders gefchidie und träftige Arbeiter jekt häufiger als Belastungszeugen in solchen Strafsachen vor verwendet hat, so daß die Durchschnittsleistung sich etwas niedriger Gericht begegnet. stellen könnte. Es ist einleuchtend, daß trogdem eine erhebliche Gestern trat er als Angeber gegen einen Schankwirt Paersch Mehrleistung durch die angewendete Methode sich herauspressen läßt. bor der 8a- Straffammer als Berufungsinstanz auf; er hatte auch Vorbedingung ist freilich, daß die Methode für den Einzelfall richtig diesen nebst einer Anzahl anderer Gasivirte beschuldigt, noch nach verrechnet und daß während des gesamten Arbeitsprozesses der 11 Uhr Gäste in feinem Lofal bewirtet zu haben. Der Angeklagte Arbeiter unter einer Beitung steht, deren Anordnungen er automatisch kundete, daß der Angeklagte an dem kritischen Tage sein Botal on 4% bis 6 Uhr abends statt. Jeder für den Briefkasten bestimmten Anfrage bestritt es und berief sich auf einen einwandsfreien Zeugen, der be ausführt. Der Arbeiter wird bei diesem System zum willenlosen pünktlich geschloffen habe und auch niemand auch der Belastungs- ist ein Buchstabe und eine Bahl als Merkzetchen betzufügen. Briefliche Antwort Lasttier, dessen geistige Regsamkeit durch diese Art Arbeit erheblichen nach der Polizeiftunde mehr sich im Lokal auf wird nicht erteilt. Anfragen, denen feine Abonnementsquittung beigefügt ist, Schaden nehmen muß. gehalten habe. Der Belastungszeuge blieb trotzdem dabei, konnte verden nicht beantwortet. Ellige Fragen trage man in der Sprechstunde vor. Eine Anzahl Arbeiter haben sich den Experimenten Taylors aber Einzelheiten bezüglich der Lage des Lokals usw, nicht angeben, 23. 35. Sie sind berechtigt, die Kinder zu sich zu nehmen. Sollte die in der trügerischen Hoffnung zur Verfügung gestellt, daß ihr Arbeits - auch nicht den Mann beschreiben, der ihn angeblich bedient habe. ruffifche Behörde die Herausgabe verweigern, so wenden Sie sich an das Lohn dauernd ein höherer werden würde. Es liegt auf der Hand, Auf Befragen des Verteidigers gab er zu, daß er für die Polizei deutsche Konsulat mit dem Hinweis darauf, daß die Kinder ebenfalls deutsche Reichsangehörige find. G. 5. 49. Eine strafbare Handlung daß die Lohnerhöhung nur so lange anhält, als diefe Art der Heraus- folche Denunziationsdienste verrichte und für jeden Fall bezahlt liegt unseres Grachtens nicht vor. Immerhin ist es ratsam, derartige schindung von Mehrleistung noch nicht verallgemeinert ist. Für große bentbar, daß einzig auf die Aussage eines solchen Beugen hin, unserer Redaktion vorzusprechen. 3. st. 483. Sie sind zur Übnahme Rechtsanwalt Dr. Kantorowicz hielt es für ganz un- Drohungen zu unterlassen. In der Sache selbst stellen wir anheim, in Unternehmungen dürfte diese neue Arbeitsmethode trog der erheblichen ber ein lebhaftes finanzielles Interesse an der Größe der Anzahl verpflichtet. C. 5. Nr. 10. Nein, sofern die Münze Ihr Eigentum Kosten zur Erreichung des im Einzelfall anzuwendenden Kommandos feiner Denunziationen habe, ein Angeklagter verurteilt werden ist. G. 96. 1. 1. 2. Der Arbeiter ist nach§ 115 der Gewerbeordnung und trotz der kostspieligen Notwendigkeit ständiger lleberwachung und könne. Er mache darauf aufmerksam, daß in einem anderen gleich nicht verpflichtet, bei der Rohnzahlung Reichstaffenscheine oder Banknoten Anleitung der Arbeitsleistung möglicherweise große Borteile bringen, artigen Prozesse das Gericht trop der beschworenen Aussage dieses( fogenanntes Papiergeld) anzunehmen. Silbermünzen brauchen nur bis wenn in der Tat das Taylorsche System sich verallgemeinern ließe. Belastungszeugen auf Freisprechung erkannt habe. In jenem zum Betrage bon 20 Mark und Nickel- und Kupfermünzen bis Den Arbeitern droht aus ihr die Erziehung zum Stumpffinn und Prozesse sei auch eine Aeußerung des Zeugen zu einer dritten zum Betrage von 1 Mark angenommen werden. Frau Marquardt. Die Entziehung der Armenunterstützung wäre zur Unterdrückung ihrer geistigen Fähigkeiten. Auf die weitere Enta Berson festgestellt worden, die dahin ging: er mache Aussagen, alsdann möglich. Fem. 87. 68. Falls der Birt in die Vertragslösung wickelung dieser nach Taylor von der in Ausbeutung der Arbeits- bie man drehen könne". Früher habe einmal ein Mann fein nicht willigt, ist es zwedmäßig, die Wohnung durch den Kreisarzt besichtigen Brot damit zu verdienen gesucht, daß er Automobilfahrern auf zu laffen. Sält dieser erhebliche Gesundheitsgefährdung für vorliegend, fo traft rücksichtslosen Steel Cie. bereits verschiedentlich zur Anwendung lauerte, ihnen Fallen stellte und sie zur Anzeige brachte. Nachdem fönnen Sie räumen und Schadensersatz fordern. 8.8. 87. 1. 150 M., gebrachten raffinierten Arbeitsmethoden wird man zu achten haben. Die Gerichte erkannt hätten, daß es sich um einen Polizeispiel für den Fall der Bedürftigkeit fann Ermäßigung bis auf 6 M. erfolgen. Eine derartige Herauspressung des physiologischen Maximums von handelte, hätten sie diesem Manne keinen Glauben mehr geschenkt Schriftstüde verlangt werden, welche, wird Ihnen nach Stellung des Ge­2. Leumundszeugnis der Heimatbehörde. Außerdem können noch weitere und er hoffe, daß dies auch gegenüber dem jezigen Belastungs- fuchs mitgeteilt. 8. Polizeipräsidium. Berlin . zeugen der Fall sein werde. Nitschke, Bernauer Str. Der Staatsanwalt schloß sich dem Antrage auf Freisprechung 1. Für ein etwa vorhandenes sind können Alimente gefordert werden. an, Das Gericht erkannte auch auf Freisprechung. 2. Den Berlobungsring fann der Bräutigam zurückfordern. Th. D. Ja.

Soziales.

Das Gericht verurteilte den Beklagten zur Bahlung von 10 M. an den Kläger. Nach§ 115 der Gewerbeordnung wäre der Ge­werbetreibende verpflichtet, die Löhne seiner Arbeiter in Reichs­Wissenschaftliche Ausnutzung der Arbeitskraft. währung zu berechnen und bar auszuzahlen. Die Betöftigung dürfe Der Amerikaner Taylor hat sein Buch The principes of nur zum Selbstkostenpreis berechnet werden. Das Gericht fei der scientific management"( Die Grundsäße wissenschaftlicher Betriebs- Ansicht, daß das dem Kläger berabfolgte Effen nur mit 1. pro führung) ins Deutsche übertragen laffen.") Der Verfasser hat auf Tag in Anrechnung gebracht werden durfte. Within sei der Be­Grund wissenschaftlicher Methoden berechnet, wieviel Arbeitsleistung lagte zur Zahlung von 10 M. Lohn zu verurteilen. Mit der mehr aus einem Arbeiter herauszuholen ist. Er tommt zu dem Er- Mehrforderung wurde der Kläger abgewiesen gebnis, daß ein Arbeiter, dessen einzelne Handlungen genau nach

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wissenschaftlicher" Methode geregelt werden, unendlich mehr als

*) Frederik Winslaw Taylor: Die Grundsäße wissenschaft licher Betriebsführung. Deutsch von Dr. Roeßler. 1918. 9. Dlben­Bourg, München und Berlin ,

zeuge nicht

werde.

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Gerichts- Zeitung.

Polizeifpitel.

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arbeitersaal): Gemeinschaftlicher Leseabend. Vortrag des Ge nossen Schent über: Jugendbewegung.

Bersammlungen Beranstaltungen. zweiter Kreis. Den Leseabendteilnehmerinnen zur Nachricht, daß der Besuch des Kunstgewerbemuseums, Brinz- Albrecht- Straße 7, am Sonntag, den 9. Februar, nachmittags um 2 Uhr stattfindet. Pünktliche und zahlreiche Beteiligung wird erwartet.

Briefkaften der Redaktion.

Die furistische Sprechstunde findet inbenstraße 69, born Bier Treppen Fahrstuhl, wochentäglich von 4% bis 7% Uhr abends, Sonnabends,

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Elamieren Sie bei der Stirchenbehörde.

M. A. 53. Nein.

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R. Kreuzigerstr. Re­