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mädchen.

berurteilt.

Ein Kommunal- Wahlkuriosum.

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Für die Breslauer Stadtverordnetenwahlen der dritten Ab­teilung im November 1910 hatte der Magistrat durch Los bestimmt, daß von den drei Hausbesitzern, die zur Vervollständigung der Hausbesikermandate nötig waren, je einer im 11., im 14. und im 18. Wahlbezirk zu wählen sei. Das geschah unter Berücksichtigung des§ 22 der Städteordnung, der im zweiten Absatz bestimmt: " Ist die Zahl der Hausbesizer, welche zu wählen sind, nicht durch die Zahl der Wahlbezirke teilbar, so wird die Verteilung auf die einzelnen Wahlbezirke durch das Los bestimmt."

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Verfammlungen.

60 Hus aller Welt.

Riesenfeuersbrunst in Aegypten .

Lohn täglich Mittagessen erhalten. Am 20. Januar fei fie mit Frau| Landgericht festgestellt, daß es sich um eine Sammlung handelte.| Mart, Reise- und Ertraunterstübung 633,85 M., Beerdigungs Aronsohn in einen Streit geraten; sie babe Frau A. zuerst in Die Genehmigung zu einer Sammlung habe er aber nicht gehabt, beihilfe 8416,55 M., Arbeitsnachweis und Bibliothek 48 555,06 m. höflichem Tone gebeten, ihr eine Arbeit zu zeigen. Nach einem sondern auf seinen Antrag sei nur die Genehmigung zu einem Die Abrechnung mit der Hauptkasse bilanziert mit 861 723,82 M. Wortwechsel habe die Frau A. dann gesagt, sie wäre ein Blumenverkauf erteilt worden. Die erteilten Sonntagsscheine und zeigt unter den Ausgaben für Unterstüßungen an Arbeitslose ganz gemeines, verfluchtes Frauenzimmer. tönnten ihn deshalb nicht befreien von einer Bestrafung wegen mark, an Gemaßregelte 15 719,70 M., in Sterbefällen 23 137,50 M.,.. 172 993,50 m., an Stranke 215 931,20 m., an Streifende 32 707,77 Gie jei bann gefa lagen, min fich event, damit zu wehren. Uebertretung des§ 119 des hannoverschen Bolizei- Strafgesetzbuch, in besonderen Fällen 6336 845,96 D. abgeliefert.- Der Bezirks­schließlich eine Schere ergriffen, um Am folgenden Tage habe sich der Streit wiederholt. Auch habe sich Warum flagte man den Verkäufer roter Nelken an, nicht aber die Hauptkasse wurden M. der Beklagte eingemengt, der sie ebenfalls gestogen babe. dic patriotischen" Margaretendamen? fassenbestand erreichte am 1. Januar 1913 die Summe von Da man ihr das Mittagessen vorenthielt, habe sie außer­166 763,35 M. halb des Hauses essen wollen. Der Beklagte habe darauf gesagt, Schießunfug. In der Diskussion über den Bericht wurde an der Tätig­sie solle sofort sein Haus verlassen. Sie solle machen, daß sie hin­Ein gefährlicher Silvesterunfug, durch den beinahe eine junge feit der Verwaltung feinerlei absprechende Kritik geübt. Nur einige auskomme, sonst würde er sie des Hausfriedensbruchs bezichtigen. Dame schwer verletzt worden wäre, lag einer Anklage wegen fahr- Wünsche in bezug auf den Arbeitsnachweis und um größere Berück­Er habe ihr dann noch mehrere Male das Haus verboten, worauf fäffiger Körperverlesung, Schießens in der Nähe bewohnter Gebäude fichtigung einzelner Gruppen wie der Privatchauffeure wurden fie gegangen wäre. Sie fordere nun den Lohn für die vereinbarte und unbefugten Waffentragens zugrunde, welche gestern unter Vor- geäußert. Sindigungsfrist im Betrage von 58,83 M. Die Versammlung nahm dann die Neuwahl der Bezirksver­siz des Amtsgerichtsrats Belgardt das Schöffengericht Berlin - Schöne­Der Beklagte beantragte Abweisung der Klage. Er habe berg beschäftigte. maltung vor. Hierzu bemerfte der Vorsitzende, daß die große Ver­die Klägerin nicht entlassen, sondern nur zu ihr gesagt, sie solle Angeklagt war der frühere Schankwirt Richard Berndt. Der waltungsarbeit die Wahl eines zweiten Bevollmächtigten notwendig machen, daß sie zum Mittagessen komme; wenn sie nicht wiederkomme, Angeklagte betrieb bis zum 1. Januar d. I. in der Barbarossastr. 27 mache. Dazu wurde Ortmann, der bisherige Leiter der Sektion würde er ihr die Zeit vom Lohn abziehen. Die Frau des Be zu Schöneberg eine Schankwirtschaft, die er an diesem Tage ver- der Straßenbahner, vorgeschlagen und gewählt. Zum ersten Bevoll flagten gab an, sie habe zu der Klägerin nur gesagt, fie folle fauft hatte. Bei dem Abschluß der Verkaufsverhandlung war es an­mächtigten wurde August Werner einstimmig wiedergewählt. fich beim Anfertigen einer Schleife nicht so dumm anstellen, denn so scheinend hoch hergegangen, denn der Angeklagte befand sich gegen nütter und Liebenow, kassierer Steinide, Leiter der Die weiteren Wahlen crgaben als Resultat: Als Sefrefäre dämlich wäre sie nicht. Klägerin habe dann eine Schere ergriffen Mitternacht in einem ziemlich start angetrunkenen Zustande. In Seftion I Wappler, Scition II Uthes. Der Posten des und gesagt, sie wolle ihr diese an den Kopf schlagen, wenn sie nicht diesem Zustande, der durch die hinzukommende Silvesterulfstimmung Reiters der Sektion III ist später zu besetzen, wenn die Sektion wegginge. Das Mittagessen wäre der Klägerin nur aus Gutmütig noch verstärkt wurde, ließ sich der Angeklagte zu einem recht darüber beraten hat wen sie an Stelle von Ortmann wünscht. feit gegeben worden. Auch sei diese nicht entlassen worden, sondern törichten Streich hinreißen. Er ging, als das Projit Neujahrrufen einfach von der Arbeit ferngeblieben. Eine als Zeugin vernommene begann, auf die Straße hinaus und gab hier aus einer Browning- Für Sektion IV wurde A. Becker, für Sektion V& tomte Hausbewohnerin sagte aus, sie babe am fraglichen Tage eine pistole vier Schüsse ab. Die Kugeln rifoschettierien, da sie gegen gewählt. Dazu wurden noch die Beisiber und Vertreter der Set­Herrenstimme in erregtem Zone rufen hören: Raus, nun das harte Granitsflaster abgefeuert waren, und richteten um ein fionen gewählt. Die Bezirksverwaltung besteht aus 23 Mitgliedern. aber raus!" Gleich darauf sei die Klägerin ganz berwirrt haar das größte Unheil an. Eine Kugel durchschlug die Scheiben Die, Revisionskommission, aus 5 Mitgliedern bestehend, und weinend auf den Hof gelommen. Sie habe diese dann einer im ersten Stockwerk gelegenen Wohnung und schlug in die wurde wiedergewählt. Ferner wählte die Versammlung eine mit in ihre Wohnung genommen, damit sie sich beruhigen konnte. Dede ein, während die zweite Kugel, nachdem sie vom Pflaster ab- Beschwerdekommssion, aus 9 Mitgliedern bestehend, für Beklagter bestritt diese Angabe, ebenso dessen Frau und das Dienst geprallt war, die 16jährige Tochter Annemarie des Amtsgerichtsrats den Arbeitsnachweis. Eine Grjazwahl für den Haupt­Das Gericht gelangte zu der Ueberzeugung, daß die Klägerin elterliche Wohnung gebracht, wo der hinzugerufene Geh. Medizinal­Lofsau in das Bein traf. Das junge Mädchen wurde sofort in die borstand, die vorzunehmen war, fic! auf Scheurel. Eine gutbesuchte Versammlung der Steinseher, Rammer und entlassen worden sei. Zur sofortigen Entlassung habe jedoch kein rat Wagner feststellte, daß die Kugel die Beinmuskel durchschlagen Steinhauer fand am 3. März in den Sophiensälen statt. Die Ver= Grund vorgelegen und wurde der Beklagte zur Zahlung von 58,83 M. hatte. sammlung beschäftigte sich mit den Beschlüssen der Vertrauens­Vor Gericht behauptete der Angeklagte, daß er sinnlos betrunken männerfonferenz vom 23. Februar. Den Bericht von derselben gewesen sei. Die Betoeisaufnahme ergab jedoch, daß er sich nur in gab der Vorsitzende Arit, zur Ergänzung sprachen 2enz und cinem leicht angetrunkenen Zustande befunden hatte, der, wie der Kiaulehn. Mit Beifall nahmen die Versammelten die Be­Vorsitzende äußerte, in der Sylvesternacht beinahe allgemein als schlüsse der Konferenz entgegen, welche besagen: 1. Mitglieder, Normalzustand" anzusehen sei. Der Amtsanwalt hielt eine welche in der Arbeitslosenunterstützung nicht bezugsberechtigt( aus­empfindliche Bestrafung für geboten, schon mit Rücksicht darauf, daß gesteuert) sind und am 15. März d. J. von der Bezugsberechtigung in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr besondere Warnun- an fünf Wochen zurückgerechnet arbeitslos find, erhalten eine ein­gen vor derartigem Unfug von den Polizeibehörden erlassen werden. malige Unterstüßung von 10 M. 2. Wiedereintretende zahlen bis Der Antrag des Amtsanwalts lautete deshalb auf 1 Monat Ge- auf weiteres nur 50 Pf. als Eintrittsgeld. 3. Die Maßregelungs­fängnis, 3 Wochen Haft und 20 M. Geldstrafe. Das Gericht ließ unterstüßung wird um 5 M. erhöht( aus Rofalmitteln). Gauleiter mit Rücksicht darauf, daß der Angeklagte, der wiederholt unter Schenfe bemängelte, daß der Arbeitsnachweis so wenig in An­Tränen versicherte, daß er selbst nicht wisse, wie er dazu gekommen, spruch genommen wird. Er wies darauf hin, daß durch die Nicht­nicht erheblich vorbestraft sei, Milde walten und nahm von der Ver- benuzung desselben eine ganz entstellte Statistik hervorgehen muß. Es wurde nun in keinem der drei genannten Bezirke ein hängung einer Freiheitsstrafe Abstand. Das Urteil lautete auf Es wird nun bei den nächsten Tarifverhandlungen besonders mit Hausbesitzer gewählt. Dagegen waren die im 19. und 20. Bezirk 320 M. Geldstrafe; außerdem wurde dem Angeklagten auf Antrag Zahlenmaterial aufgewartet werden müssen, woraus sich ergibt, Gewählten Hausbefizer. Die Stadtverordnetenversammlung war des Nebentlägers cinc Buße von 120 M. auferlegt. daß jeder einzelne den Nachweis zu passieren hat. Die Versamm der Meinung, daß deshalb nur eines der Mandate aus den erst­lung faßte darauf folgenden Beschluß: Wer arbeitslos ist und den genannten drei Bezirken für ungültig zu erklären sei, weil jetzt Nachweis nicht, passiert und sich eintragen läßt, erhält keine Ar­nur noch einer von den erforderlichen drei Hausbesitzern fehle. beitslosenunterstützung.§ 8 des Ortsstatuts besagt: Die Kontrolle über Arbeitslosigkeit wird durch die Haupt- refp. Nebenstellen des Man erklärte die Wahl des im 11. Bezirk geivählten Schneider- Deutscher Transportarbeiterverband. Die ordentliche General- paritätischen Arbeitsnachweises geführt. Es wurden hierauf meisters Quickert für ungültig, weil er von den drei gewählten versammlung der Verbandsdelegierten fand am Mittwochabend im folgende Wahlen vorgenommen: Als aftives Mitglied zum Arbeits­Nichthausbesitzern absolut die geringste Stimmenzahl erreicht hatte. Deutschen Hos", Ludauer Straße, statt. Der Bericht der Bezirks- nachweisfuratorium P. Markward. Als Erfahleute zur Ober­Der Bezirksausschuß hob den Beschluß auf und erklärte verwaltung für das Jahr 1912 lag gedrudt vor in einer Broschüre schlichtungskommission: R. Pofe und G. Rodd. Als Schriftführer Quiderts Wahl für gültig, indem er meinte, für die Frage, wer von 200 Seiten nebst einem Anhang von farbigen Tafeln, auf für die Branche der Steinsetzer M. Clemens. von den Dreien als ungültig ausscheiden müsse, sei entscheidend, denen das Wachstum und einzelne Einrichtungen des Verbandes wer in seinem Wahlbezirk relativ die wenigsten Stimmen er- mit Stola verkündet der Bericht diese Errungenschaft gleich auf veranschaulicht werden. Ueber 50.000 Mitglieder in Groß- Berlin, halten habe. Das sei aber Quickert nicht, denn er habe 60 Proz. dem Titelbild. 50 942 Mitglieder am Schlusse des Berichtsjahres aller in seinem Bezirk abgegebenen Stimmen erhalten, während gegenüber 46 905 Mitglieder am Schlusse des Jahres 1911 und ciner der anderen beiden Nichthausbesizer es nur auf 59 Proz. 39 400 zu Ende des Jahres 1910. Von den 50 942 Mitgliedern gebracht habe, nämlich Miller. gehören der Sektion I( der Handelsarbeiter) 12.850 an, der Aus Kairo wird gemeldet: Eine Riesenfeuersbrunst, die Das Oberverwaltungsgericht hob am 3. März das Urteil auf Sektion II( Transportarbeiter) 22 812, der Seftion III( Straßen- in einem der benachbarten Dörfer ausbrách, hat große Ver­und erklärte Quickerts Wahl für ungültig. Gründe: Die Sache bahner) 2818, der Sektion IV( Droschtentutscher und Kraftwagen- heerungen angerichtet. Das Feuer verbreitete sich so rasch Kraftwagen - heerungen liege ja hier eigentümlich. Tatsächlich seien ja zwei Hausbesitzer führer) 5439, der Sektion V( Industriearbeiter) 7023 Mitglieder unter den leichten Baulichkeiten der Eingeborenen, daß aute Im Jahre 1912 find 17 944 Personen dem Verbande neu gewählt worden, aber nicht in den Bezirken, wo Hausbefizer ge- beigetreten, von anderen Verbänden sind 895 übergetreten und Bemühungen, dem Brande Einhalt zu tun, vergeblich waren. wählt werden sollten. Eigentlich wäre ja nur noch ein Hausbejizer 692 sind zugereist usw. Ausgeschieden sind dagegen 15 494, die 5000 Personen find obdachlos. 12 Menschen fanden zu wählen gewesen. Aber weder der Modus der Stadtverordneten Michrzahl davon gestrichen wegen rückständiger Beiträge. den Tod in den Flammen. versammlung, noch der des Bezirksausschusses seien gangbar. Da Von der Verwaltungstätigkeit gibt die folgende Aufstellung es an besonderen Bestimmungen für Fälle der vorliegenden Art ein Bild. Es fanden 54 Sibungen der Bezirksverwaltungen, 47 fehle, so müsse man sich an dem gemäß§ 22 Absatz 2 der Städte- Sibungen der Rechtsschu'stommission, 7 Sikungen der erweiterten ordnung geschaffenen Zustand halten. Es hätten von Rechts wegen Generalversammlungen statt, ferner zieds Agitation, Führung von Arnheim nach Wehl an der holländisch- deutschen Grenze Verwaltung, 5 Funktionärtersammlungen und 6 ordentliche alle drei Wahlen in den Bezirken, wo infolge Losbestimmung ge- von Lohnbewegungen usw. 642 Branchenversammlungen, 4836 Be- abgefahren war, war mäß§ 22 Hausbesizer gewählt werden sollten, aber nicht gewählt triebsbesprechungen und Versammlungen, 729 Sizungen der schwunden. Jetzt wurde in dem Kanal unweit des Dorfes seit 24 Stunden Spurlos ber wurden, für ungültig erklärt werden müssen. Sie seien gleich- Branchenleitungen und Vertrauensmänner, 881 persönliche Ver- Wehl das Auto gefunden und etwas später auch die Leichen wertig. Da aber zwei davon rechtskräftig für gültig erklärt worden handlungen mit Unternehmern und 212 verschiedene Kommissions ber drei Chauffeure. Da für ein Verbrechen jeder Anhalt seien, und nur eins, das Quickerts, für ungültig, so müsse es dabei fizungen.-5336 Auskünfte wurden im Bureau erteilt und 1474 sein Bewenden behalten. Seine Wahl, um die es sich in dem Schriftstücke für Mitglieder angefertigt. 648 Anträge auf Rechts- fehlt, muß das Automobil im Dunkeln in den Kanal gefahren sein, Streitverfahren handele, sei jedenfalls ungültig. schuh lagen vor, von denen 140 abgelehnt wurden. wobei die drei Insassen im Wasser den Tod fanden. Strantenunterstüßung erhielten 8357 Mitglieder( gegenüber Auf einer Automobilfahrt durch Süddeutschland sind am Donners­6952 in Vorjahre) für eine Zeit von 27 022 Wochen und 5 Tagen tag zwei Kaufleute aus Bad Herzberg in Sachsen bei Großgerau Arbeitslosenunterstützung erhielten 6619 Mitglieder( gegenüber 5262 im Vorjahre) für eine Zeit von 22 212 Wochen und 1 Tag. Der Blumenverkauf auf dem Arbeiterfeste als Kollekte. ( Die Unterstüßungssummen sind im Kaffenbericht angegeben.) Im Arbeitsnachweis wurden im Berichtsjahr verzeichnet 20 361 Auf einem Feste der freiorganisierten Arbeiter in Hemelingen Arbeitslofe, 34 793 gemeldete Stellen, 29 461 befeßte Stellen. Gegen hatte Busch mit Unterstützung einer Anzahl Frauen und Mädchen über dem Vorjahre steigerte sich die Zahl der Arbeitslosen um rote Nelken verkauft. Der Erlös in Höhe von 76 M. floß dem Wahl- 137, die Zahl der gemeldeten Stellen um 2044 und die Zahl der fords zu. Für sich und seine Helferinnen hatte Busch vom Band- besetzten Stellen um 2466. batsamt jogenannte Sonntagsscheine für den Bluntenverkauf nach Tabellen veröffentlicht. Angriffsbewegungen ohne Streit wurden Ueber die Lohnbewegungen sind im Bericht sehr ausführliche Savarie eines französischen Panzerschiffes. Wie aus Toulon gesucht und erhalten. Gleichwohl wurde er dann angeklagt, weil in 93 Fällen mit 294 Betrieben und 16 040 Beteiligten geführt, gemeldet wird, stieß das französische Panzerschiff Justice" bei er ohne behördliche Genehmigung eine Kollekte veranstaltet habe. Angriffsbewegungen mit Streit in 13 Fällen mit 119 Betrieben der Ausfahrt aus der Reebe auf Bradtrümmer der vor 1½½ Jahren Er sollte den§ 119 des alten hannoverschen Polizeistrafgesetzbuchs und 1361 Beteiligten, Abwehrbewegungen machten in 34 Fällen verunglüdten Liberté" und beschädigte hierdurch eine seiner übertreten haben, welcher bestimmt: Wer ohne Grlaubnis eine mit 42 Betrieben und 1137 Beteiligten den Streif notwendig, Schrauben. Die Justice" wird zur Ausbesserung ins Arsenal ge­Sammlung von Geld oder sonstigen Beiträgen oder Unterschriften in einem Falle mit 4 Beteiligten ließ sich der Streit vermeiden. bracht werden. dazu unternimmt oder die Erlaubnis überschreitet, verwirkt eine In der großen Mehrzahl der Lohnbewegungen war ein ganzer Schneeverheerungen in Rußland . Infolge mehrtägiger Schnee­Geldbuße bis zu 30 M." oder teilweiser Erfolg zu verzeichnen; manche Verkürzung der stürme find die Leitungsdrähte der elektrischen Straßenbahnen in Die Straffammer in Berden als Berufungsinstanz verurteilte Arbeitszeit, manche Erhöhung des Lohnes wurde errungen. A strachan geriffen. Der Schneesturm hat auch sonst große auch den Angeklagten auf Grund der zitierten Bestimmung zu einer Verbandes mit ihren zahlreichen Branchen finden im Bericht ein- Landstraßen um Astrachan herum sind unpaffierbar. Auf mehreren Die Entwidelung und die Kämpfe der fünf Seftionen des Verheerungen angerichtet und viel Schaden verursacht. Die Geldstrafe. Sie nahm an, daß diese Bestimmung des alten hanno gehende Würdigung. Heberall herrscht eine frische Agitation und Streden mußte der Eisenbahnverkehr infolge des hohen Schnees ein­verschen Bolizei- Strafgesetzbuchs noch rechtsgültig sei. Es handele eifriges Vorwärtsstreben. Mit Genugtuung wird auf die wachsende gestellt werden. fich hier auch nicht um einen einfachen Blumenverkauf, sondern um Anerkennung und das Ansehen hingewiesen, deren sich der Ver- Bier Seeleute über Bord gespült. Aus Kristiania wird gemeldet: eine Sammlung. Angeklagter habe nicht nur für sich die roten band erfreut im Gegensatz zu der früheren Geringschäßung, mit Der mit Kohlen von Blyth in Harstad eingetroffene schwedische Nelten vertrieben, sondern zugunsten der Parteitasse. Auch seien der die Organisation der Arbeiter in dienenden Stellungen und Dampfer Lappland " hatte in der Nordsee schwere Wetter zu be von vornherein die Arbeiter und Arbeiterinnen, die zum Feste gin - der ungelernten und Hilfearbeiter betrachtet wurde. Ein Beispiel stehen. Der Steuermann und drei Matrosen wurden über Bord gen, durch das sozialdemokratische Organ, die" Bremer Bürger- der Kohlenarbeiter im Jahre 1912 und die Bewegung der Bau­der anerkannten Bedeutung des Verbandes zeigt die Bewegung gespült und ertranten. zeitung", zum Kaufen der roten Blumen animiert worden. Fünfundfünfzig Fischer sind, wie aus A strachan gemeldet habe niemand unter 10 Bf. geben sollen, einzelne hätten sogar 50 Pf. mit den Unternehmern und zu Tarifabschlüssen, was bei den Kohlen­und Arbeitskutscher. In beiden Fällen tam es zu Verhandlungen wird, auf einer Eisscholle ins Meer getrieben worden. Großer Frost in Tripolis . Nach Meldungen aus Tripolis gegeben, während der Einkaufspreis sich nur auf wenige Pfennige arbeitern im Jahre 1910, als die Moabiter Strawalle herauf- herrscht in Benghafi feit einigen Tagen ein in der dortigen Gegend pro Stück belaufen habe. Somit habe es sich um eine Sammlung beschworen wurden, rundweg abgelehnt worden war. noch nie dagewefenes Frostwetter. Mehrere Personen zugunsten der Parteikasse gehandelt, an die der Erlös abgeführt Auch die Bildungsarbeit wird im Verbande eifrig gepflegt. find der Kälte zum Opfer gefallen. worden sei. Die Erteilung der Sonntagsverkaufsscheine tönne dem Aus der Bibliothek wurden im Berichtsjahre( während 9 Monaten) Schwerer Bauunfall. Auf einem Neubau in Dinslaken nicht entgegenstehen. Diese seien zum Verkaufen erteilt worden. 17 619 Bände entliehen. In vielen Versammlungen finden be- stürzte am Donnerstag eine drei Meter hohe Mauer ein, wobei Von der Absicht einer Sammlung sei das Landratsamt nicht unter- werden die Mitglieder stets aufmerksam gemacht. lehrende Vorträge statt. Auf Gelegenheiten zur Weiterbildung drei Arbeiter verschüttet wurden. Ein Handlanger richtet worden. Angeklagter, der bei der Sammlung den Ton an­fonnte nur noch als Reiche unter dem Schutt hervorgezogen werden, gab, sei als Unternehmer einer nicht genehmigten Sammlung im Die Beiträge für alle Gruppen und Branchen sind im Berichts- davongekommen sind, an denen sie schwer darniederliegen. Sie Die Kaffenverhältnisse des Verbandes sind sehr befriedigend. während die beiden anderen mit lebensgefährlichen Verlegungen Sinne des§ 119 des hannoverschen Polizei- Strafgesetzbuchs zu ver- jahre gleichmäßig geregelt worden. Für den Bau eines Verbands- wurden ins Krankenhaus transportiert. urteilen. hauses besteht ein Baufonds, zu dem regelmäßige Beiträge zu Brandunglüd. Auf der Hölterheide( Rheinprobing) entstand Der Angeklagte legte Revision ein. Das Kammergericht ver- leisten sind. in einem von vier Familien bewohnten Hause ein verhängnisvoller marf aber dieser Tage die Revision als unbegründet. Der§ 119 Der Kassenbericht des Jahres 1912 zeigt in Einnahme und Brand. Das Feuer überraschte die Hausbewohner im Schlafe. des hannoverschen Strafgesetzbuchs sei noch gültig. Der Angeklagte, stehen verzeichnet für örtliche Streitausgaben 6797,88 M., für jähriger Arbeiter fam in den Flammen um, wäh Ausgabe die Bilanz von 1 383 224,74 m. Unter den Ausgaben Das ganze Gebäude wurde eingeaschert. Ein etwa zwanzig­bet mit Recht als der Unternehmer des Blumenvertriebs angesehen Unterstützungen bei Maßregelungen 1568,10 m., als Streifunter- rend sechs Kinder und zwei Erwachsene zum großen Teil lebens worden sei, hätte nach diesem Paragraphen eine Genehmigung zu ftüßung an andere Gewerkschaften 9125 M., für örtlichen Rechts gefährliche Verlegungen davontrugen. Nur wenige dürften mit einer Sammlung haben müssen, denn ohne Rechtsirrtum habe das schuß 278,95 M, Arbeitslosenunterstützung au Weihnachten 4321,50 bem Leben davonkommen,

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Gerichts- Zeitung.

Ge

Schwere Automobilunfälle.

Ein Automobil, in dem der Chauffeur mit zwei Kollegen

berunglückt. Das Auto stieß gegen einen Baum und stürzte um. Die Infassen wurden herausgeschleudert, wobei der Kaufmann Otto Daehne einen Beinbruch und innere Verlegungen erlitt, so daß er in das Krantenhaus nach Großgerau gebracht werden mußte. Der zweite Insasse tam mit leichteren Verlegungen davon.

Kleine Notizen.

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