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300 000 m. berlangt wurden, sollten, um an dem Bau zu sparen, I steuer) 530 M. bringen. An Ausgaben erfordern die Gemeinde­die Brausebäder usw. wegfallen. Nach längerer Debatte wurde die verwaltung 1993,06 m., das Schulwesen 3800 M., die Armen­vorgesehene Wandelhalle der Schule gestrichen und im übrigen der verwaltung 1200 M., Kreissteuern 1000 m. und die Verzinsung_und Borlage zugestimmt. Tilgung der Gemeindeschulden 2629,26 M. Eine längere Debatte

Das alte Rathaus und die Stadthäuser sollen an das Städtische rief die vom Landrat warm befürwortete und auf Kosten der Ge­und Kreistraftwerk auf drei Jahre für 9000 m. jährlich. verpachtet meinde zu veranstaltende Jahrhundertfeier usw. hervor.' Unsere Ge­werden. Da aber von einem neuen Reflektanten ein weiteres An- nossen vertraten hierbei die auch in anderen Gemeindeparlamenten gebot eingegangen war, wurde die Vorlage zurücverwiesen. von den sozialdemokratischen Vertretern dargelegte Auffassung.

Der erhöhte Straßenbahntarif soll am 1. April durch Beschluß Mit 9 gegen 3 Stimmen wurde beschlossen, daß die Gemeinden in Kraft treten. Der Fahrpreis für die Strede Fürstenbrunn- Schöneberg und Deutsch- Wusterhausen gemeinschaftlich die Kosten für Gartenfeld foll 10 Pf. betragen, statt, wie zuerst beschlossen, 15 Pf. die Veranstaltung tragen sollen. Stadtv. Kantorowicz bemerkte, daß die Tariferhöhungen schon ber­schiedene Wandlungen durchgemacht haben. Jetzt habe die Firma Potsdam . Siemens u. Halske dagegen Einwendungen erhoben, daß die Ara beiterwochenkarte auf der Strecke Giswerder- Hackenfelde 80 Pf. tojte, während der Preis für die Nonnendammstrede auf 1 M. feit gelegt jei. Es müsse also auch für die erstgenannte Strede der­jelbe Breis festgesetzt werden. Der Vorlage wurde zugestimmt. Ein ständiger Wochenmarkt soll auf dem Meher Blah und in der Jägerstraße eingerichtet werden. Die Stadtvv. Thomas, Tazler und Neusch wandten sich hauptsächlich aus Rücksicht auf die Geschäftsleute und Hausbesitzer dagegen. Genosse Göze trat sehr energisch für Errichtung eines Wochenmarktes ein. Die Allgemein­intereffen müßten den Interessen der Geschäftsleute und Haus­befizer vorangestellt werden. Es erfolgte Ablehnung der Vorlage. Für eine Stiftung zum neuen Rathaus haben die Stadtverord­meten 630 M. gesammelt. Der Magistrat will ein Bild im Werte bon 12 000 M. herstellen lassen. Die Mitglieder des Magistrats wollen 4600 M. hierzu beitragen.

Die öffentlichen Anschlagsäulen sollen bis zum Jahre 1925 an die Firma Stückrath weiterverpachtet werden. Die Genossen Pied und Pieper wenden sich gegen die neue Bestimmung im Ver­trag, wonach politische Plakate erst der Genehmigung des Magistrats bedürfen. Diese Bestimmung würde zumeist gegen die Sozialdemo­fratie angewendet werden. Nach längerer Verhandlung wurde die Vorlage zur weiteren Beratung zurückverwiesen. Hierauf geheime Sigung

Tempelhof .

Aus der Gemeindevertretung. Zum besoldeten Schöffen der Ge meinde wurde an Stelle des zum Vorsteher gewählten Syndikus Wiesener der im 31. Lebensjahr stehende Magistratsassessor Ernst Seyffarth- Charlottenburg mit allen Stimmen auf die Dauer von awölf Jahren gewählt. Das Anfangsgehalt beträgt 6500 m. Von 79 Bewerbungen schieden 31 von vornherein aus. Der Vor­anschlag der Gemeinde, welcher die Vertretung bereits in mehreren Sigungen beschäftigte und im Ordinarium mit 1 608 000 m., im Extraordinarium mit 3 731 000 m. abschließt, wurde gegen die

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In der hiesigen Armenverwaltung sind im Jahre 1912 22 Armen­vorsteher, 148 Armenpfleger und 23 Armenpflegerinnen ehrenamtlich tätig gewesen. Die Gesamtkosten, die die Armenverwaltung für laufende Unterstützungen, Pflegegeld für die in hiesigen Familien untergebrachten Kinder und einmalige Unterstüßungen zahlte, be­trugen im vergangenen Jahre 81 188 m.( gegen 83 957 M. im Jahre 1911). Von diesen Kosten sind der Stadtgemeinde von auswärtigen Armenverbänden 18 375 M. wiedererstattet worden, so daß eine wirk­liche Ausgabe von 62 813 M. gegen 72 639 M. im Jahre vorher ver­bleibt. Die Armenlasten sind also im Jahre 1912 um 9826 m. ge ringer als im Jahre 1911 gewesen. Bei einer Zivilbevölkerung von 57 000 ergibt sich für den Kopf eine Belastung um 0.91 m. gegen 1,27 m. im Jahre vorher, soweit Unterstützungen in barem Gelde in Frage kommen. Ferner wurden gewährt Unterſtügungen in Naturalien für 4434 W., in Brennmaterialien für 4698 M., für Medizin und Verbandszeug für 3601 M., die Kurs, Pflege- und Be­erdigungskosten für die in und außer dem städtischen Krankenhause behandelten Landarmen, Stadtarmen und Prostituierten belaufen sich auf 42 593 M. Durchschnittlich wurden monatlich 577 Personen unterstützt, und zwar 41 männliche mit und ohne Angehörige, 84 Che­paare, 594 weibliche Personen mit und ohne Angehörige und 67 ehe­verlassene Frauen.

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Stimmen der Sozialdemokraten angenommen. Die feuerlichen HERREN

Verhältnisse zeigen gegenüber dem Vorjahre keine Veränderung auf; nur diejenigen genfiten, welche infolge ihres ganz geringen Ein­tommens mit 4,20 M. zur Gemeindeeinkommensteuer herangezogen wur­den, sollen im neuen Jahre steuerfrei bleiben. Aus dem außerordent­lichen Etat ist noch erwähnenswert, daß das Lehnesche Bartgrundstück, zwischen Dorf- und Reinhardstraße gelegen, gegen rund 175 000 m. in Gemeindebesitz übergeht. Anschließend an die Beschlußfassung über den Etat brachte Schöffe Jung zur Sprache, daß der Wunsch bestehe, für den jezigen Gemeindevorsteher Wiesener die Verleihung des Titels Bürgermeister" zu beantragen. Dieser Wunsch konnte aber noch nicht erfüllt werden, da die Sozialdemokraten vorläufig einem solchen Anfinnen widersprachen.

Deutsch- Wusterhausen.

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Der Voranschlag der Gemeinde für das Rechnungsjahr 1913 schließt in Einnahme und Ausgabe mit 10 950 m. gegen 10 700 M.

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