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Doppelzentner Mais, zusammen 3843 Millionen Doppelzentner. Bu Vorrat von 62 Millionen Doppelzentner hinzuzurechnen, so daß fich ein Betrag von 4087 Millionen Doppelzentner ergibt. Zieht man hiervon den Bedarf von 3843 Millionen Doppelzentner ab, so bleibt ein Ueberschuß von 194 Millionen Doppelzentner.

ins Geficht und eine Brandmartung und Zurückweisung des Ver- dung der Kinderchöre eine leitende Stellung eingenommen hat, so für 1912/18 gegenüber von 1092 Millionen Doppelzentner Weizen, Fuchs, 1818 für Ihre reaktionären politischen Zwede chauvinistisch ist er bereit, nach jeder Richtung den Befähigungsnachweis sowie 477 Millionen Doppelzentner Roggen, 398 Millionen Doppelzeniner auszubeuten. Heute sehen wir in der Studentenschaft einen Wett auch den Nachweis über seinen einwandfreien Lebenswandel zu Gerste, 725 Millionen Doppelzentner Hafer und 1156 Millionen lauf des Byzantinismus und da sagt ein Studentenlied:" Und erbringen. die auf ihren Schäßen fizen, wie lach' ich die Philister aus!" Doch vorläufig hat die Erfurter politische Polizei durch ihr der Gesamternte von 3975 Millionen Doppelzentner ist noch ein und dann fingen die Studenten: Wie sich die armen Vorgehen den Staat wieder einmal gerettet". Thoren plagen für sich erst, dann fürs Baterland geduldig alle Laften tragen und Amt und Würde, Stern und Band wie leicht wär', ihnen nachzustreben, blieb ihnen nur die Seele rein 1" Diefer dealismus, der auf Reinheit der Seele hält, Der Verband deutscher Bleiwarenfabrikanten, der sich im Januar ist in der Studentenschaft heute leider verschwunden und dieses Jahres auflöſte, ist wieder im Entstehen begriffen. Die ehe­darum treibt sie Byzantinismus allerschlimmster Art.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Nach alledem kann man nur sagen, daß Die Wichtigkeit, die das tägliche Brot unter den Konfumartiteln maligen Mitglieder und die außenstehenden Werke haben sich der das Jahr 1918 die deutsche Studentenschaft nicht in einer Ver- besitzt, die verhältnismäßige Gleichförmigkeit des hier in Frage Frankf. 3tg." zufolge geeinigt, zunächst auf drei Monate fich zu­fassung findet, die geeignet wäre, den guten Ruf der deutschen kommenden Bedürfnisses haben es mit sich gebracht, daß die Konsum- sammenzuschließen. In dieser Zeit soll an der endgültigen Ver­faffung findet, die geeignet wäre, den guten Ruf der deutschen genossenschaften als ersten Zweig der Eigenproduktion fast stets die bandsbildung gearbeitet werden.. Studentenschaft zu mehren, daß dieses Verhalten vielmehr

Hus Industrie und Handel.

Die genossenschaftliche Brotproduktion.

eine wenig rühmliche Seite in ihrer Geschichte darstellt. Grrichtung einer Bäckerei wählen. Mit der Entwicklung der Non- Aschinger A.-S. zahlt nach Abschreibungen in Höhe von 2,8 mill. Aber das alles ist natürlich nur die Wirkung des allgemeinen fumvereinsbewegung in der Zeit seit Kreuznach ist daher auch eine wiederum 8 Proz. Dividende. Geistes, der unsere Universitäten als einen Teil des gesamten produktion verbunden gewesen. Nach den vom Zentralverband der geradezu sprunghafte Entwicklung der genossenschaftlichen Brot­Tarifreform in Amerika . Präfident Wilson hatte am 8. b. M. preußischen Staates beherrscht, und daraus erklärt sich auch, daß die studentische Jugend von heute nicht mehr von dem wunderbaren Bäcker, Konditoren und verwandten Berufsgenossen unter seinen eine längere Besprechung mit den Mitgliedern der Parlaments­Idealismus von 1818, sondern von dem Materialismus unserer Mitgliedern veranstalteten Erhebungen gestaltete fich die genoffen- tommission für die Tarifreform. Es wurde beschlossen, Bolle von heutigen Zeit, der Jagd nach Geld und politischer Macht, schaftliche Brotproduktion im Laufe des letzten Jahrzehnts folgender- jedem Bolle zu befreien.

dem Mangel an jenem Gefühl für die freiheitliche Boltsentwidelung und die Kulturforderung des Boltes im ganzen, von der Auffassung der herrschenden Klassen erfüllt ist, die all ihre Macht einsehen, um die große Klaffe des Volkes zu unterdrücken und ihr den Auf­stieg zur höheren Kultur unmöglich zu machen. Aus einer Gesell­schaftsordnung und herrschenden Klassen, die derartige Brinzipien zu verwirklichen suchen, fann natürlich niemals eine Weltanschauung hervorgehen, die irgend einen Jdealismus aufweist und darum müssen wir alle die Redensarten von einem freien, ritterlichen, idealen Geist unserer Studentenschaft zurüdweisen in das Gebiet der Fabel und konstatieren, daß sie durchaus keine Beranlaffung hat, auf dieses Jahr 1918 mit Stola au bliden!( Beb haftes Bravo! bei den Sozialdemokraten. Rufe Pfui! und Un­glaublich! rechts. Erneuter Beifall bei den Sozialdemokraten.) Abg. Dr. Bell( 8.): Herr Liebknecht , der selbst die Ehre gehabt hat, deutscher Student zu sein, hat gegen die deutschen Studenten die schwersten Angriffe gerichtet und ihnen die Russen als Vorbild gegenübergestellt. Uhland und Körner würden ficher scham rot werden, wenn sie hörten, wie Dr. Liebknecht sein eigenes Baterland verhöhnt.( Abg. Hoffmann: Schwarz wären sie sicher nicht geworden! Heiterkeit.) Der Redner wünscht dann Reformen im Universitätsstudium.

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maßen:

Ge- Bahr Beschäftigte schäfts- der über in Vereinen mit jahr Vereine haupt angegeb. Umsat 501 3 066

562 3 066

Gesamt pro Be­umjag schäftigten Mr.

8 568 709 82 568 693

M. 17 103 26 014

1901 35 1911/12 262 Im Laufe eines Jahrzehnts hat sich also die Zahl der genoffen­schaftlichen Bädereien etwa verachtfacht; die Bahl der Beschäftigten ist auf das Sechsfache und der Gesamtumjaz nahezu auf das Zehn fache gestiegen. Der auf den einzelnen Beschäftigten entfallende Produktionsertrag hat sich gleichfalls vergrößert; er ist von 17 000 auf 26 000 M. gestiegen, eine Folge der verstärkten Anwendung von Maschinen im Produktionsprozeß. Allein in den letzten 2 Jahren hat sich der Umfaz um über 20 Millionen M. oder 34 Proz. ver­mehrt. Zerlegen wir den Umsah auf die einzelnen Gebädarten, so ergibt sich, daß im Geschäftsjahr 1911/12 hergestellt wurden für 65 343 004 M. Brot, für 12 532 425 M. Bleines Weißgebäd und für 4 708 264 M. Suchen- und Konditoreiware.

Soziales.

Krankenkaffenkonferenz.

Die 9. Konferenz der Krankenkassen der Provinz Branden­ burg ist zum Sonntag, den 13. April, vormittags 10 Uhr, nach Berlin , Marinehaus, bom geschäftsführenden Ausschuß der Freien Bereinigung der Krankenkassen der Provinz Brandenburg einbe rufen. Auf der Tagesordnung steht: Die Mustersagungen der Krankenkassen nach der Reichsversicherungsordnung. Referenten find E. Koblenzer, Alb. Kohn und P. Magnan.

Submiffion und Handwerker.

Ein außerordentlicher deutscher Handwerks- und Gewerbe­kammertag, der am Donnerstag in Berlin abgehalten wurde, nahm einstimmig folgende Anträge an:

I. Der Deutsche Handwerks- und Gewerbekammertag beschließt in Gemeinschaft mit den beteiligten wirtschaftlichen Verbänden, die hierzu bereit sind, eine Hauptstelle für das Verdingungswesen zu errichten. Ihre Hauptaufgabe soll hauptsächlich sein: 1. die Ver­tretung und Verbreitung einheitlicher gesunder Grundfäße auf dem Gebiete des Verdingungswesens. 2. Die Beratung und Unter­stüßung der einzelnen Kammern und ihrer Verdingungsämter so­wie der ausschreibenden Stellen. 3. Die Anregung zur Bildung bon Lieferungsverbänden und Submiffionsgemeinschaften des Hand­werks für größere Bezirke. II. Der Deutsche Handwerks- und Gewerbekammertag richtet an den Bundesrat und Reichstag die Bitte, zur Durchführung dieser Aufgaben einen jährlichen ausreichenden Betrag zu gewähren.

Seit wann invalide?

Die genossenschaftlichen Bäckereien sind zum großen Teil Großbetriebe. Im ganzen wurden bei der Erhebung von 1912 im Bädereigewerbe 532 Betriebe mit 10 oder mehr beschäf­tigten Bersonen gezählt, in denen zusammen 10 755 Arbeiter tätig Abg. v. Hennigs- Techlin( f.): Auch wir protestieren gegen die waren( gegen 475 jolcher Betriebe mit 8792 Beschäftigten im Jahre unerhörten Angriffe, die Abgeordneter Liebknecht gegen 1910). Von diesen 582 Betrieben waren 81 mit 2304 beschäftigten die gesamte deutsche Studentenschaft gerichtet hat. Er hat ihr Personen Genossenschaftsbädereien. Es sind also 31 Broz. aller Lataienhaftigkeit, Mangel an Idealismus, an Reinlichkeit der Seele Genossenschaftsbädereien, die aber 75 Pros. aller Beschäftigten um­vorgeworfen. Diese Angriffe richten sich selbst. Lieft die Studenten- faffen, Großbetriebe. schaft diese Rede, so wird sie nicht mehr Gefahr laufen, von sozia- Der große Fortschritt der genossenschaftlichen Brotproduktion listischen Gedanken angetränkelt zu werden. Die Behauptung, daß ist in jeder Beziehung erfreulich. Er garantiert den Brotkonfu­das Volt 1813 das Schwert ergriffen habe, um innere Frei- menten eine gute, unter hygienisch einwandfreien Bedingungen her­heiten zu erfämpfen, hat Bismard schon in den 60er Jahren als gestellte und preiswürdige Ware und er bedeutet für die Produ­eine Beleidigung der Kämpfer von 1818 bezeichnet. Das zenten gute, zum Teil mustergültige Arbeitsbedingungen, die sich in Schwert wurde gezogen gegen den äußeren Feind.( Bravo ! rechts.) jeder Beziehung günstig abheben von den in Privatbetrieben leider Das Haus bertagt fich, mir zu häufig zu findenden Ausbeutermagimen. Bekanntlich sind für die in den Vereinen des Zentralverbandes deutscher Konsum- Die Feststellung des Tages, an dem Invalidität eingetreten vereine beschäftigten Gesellen und Badmeister die Arbeitsbedin war, spielte im nachfolgenden Fall eine erhebliche Rolle. gungen tariflich geregelt. Von den 262 Bäckereien befizenden Frau Witwe H. stellte Anfang des Jahres 1911 bei der Verbandsvereinen mit 3066 Beschäftigten hatten Ende des Landesversicherungsanstalt Berlin den Antrag auf Bewilligung legten Jahres 179 mit 2334 Beschäftigten den Tarif anerkannt. Der Invalidenrente, da sie seit 1910 frank und erwerbsunfähig Dazu kommen noch 6 Nichtverbandsvereine mit 76 Beschäftigten, war. Dieser Antrag wurde durch Bescheid der Anstalt vom sodaß der Genossenschaftstarif für insgesamt 185 Genossen- 13. Februar 1912 zurüdgewiesen, weil die gesetzlich vorgeschriebene fchaften mit 2510 Personen in Geltung war, was gegenüber Wartezeit nicht zurüdgelegt jei. In dem Bescheide heißt es: In dem Vorjahr einen Zuwachs von 5 Vereinen und 278 Be- Ihren Quittungskarten sind zwar 260 Beitragsmarten enthalten, schäftigten bedeutet. Es haben also nur noch 83 Verbands- auch sind von Ihnen gemäß§ 30 des Gesetzes als Beitragswochen vereine mit 532 Beschäftigten, wie ersichtlich meist kleinere Be- anzurechnende Krankheitswochen nachgewiesen, von diesen können triebe, den Tarif nicht anerkannt. Das Tarifamt des Zentralber- jedoch keine angerechnet werden, weil sie vor dem 12. Januar 1911 bandes behandelte in 3 Sibungen die vom Bäckereiarbeiterverband zurückliegen und wegen Erlöschens der Anwartschaft nicht berüd­eingebrachten Beschwerden, die sämtlich zugunsten der Angestellten fichtigt werden können." Für den zweijährigen Zeitraum bom erledigt wurden. 12. Januar 1909 bis 12. Januar 1911 seien nur drei Krankheits­wochen nachgewiesen, auch sei der Nachweis nicht erbracht, daß Frau H. bereits vor dem 12. Januar 1911 dauernd erwerbsunfähig gewesen sei.

Abg. Liebknecht( Soz. , persönlich): Die beiden Vorredner haben sich mit ein paar hilflosen Redensarten gegen meine Aus­führungen gewandt. Ich hoffe Gelegenheit zu haben, ihnen morgen noch fachlich zu antworten.

Abg. Bell( 8.): Ich lehne es ab, mich mit dem Abg. Liebknecht irgendwie fachlich oder persönlich auseinanderzusehen.( Lachen bei den Sozialdemokraten, Buruf: Beste Ausrede!) Nächste Sizung: Sonnabend 10 Uhr.( Kleinere Vorlagen, Fort­setzung der Beratung des Kultusetats.) Schluß 5 Uhr.

Aus der Partei.

Eine Neuregelung am Göppinger Parteiblatte. Die Preßkommission der Freien Volkszeitung" in Göppingen gibt unter dem 3. April folgendes bekannt:

Von heute ab erscheint also die Freie Volkszeitung" wieder ats völlig selbständiges Organ der Sozialdemokraten des 10. württ. Reichstagswahlkreises."

Polizeiliches, Gerichtliches ufw. Straffonto der Parteipreffe.

Im ersten Vierteljahr 1913 wurde die Parteipresse mit 45 Pro­zeffen bedacht. An Strafen wurden 14 Monate Gefängnis und 4000 M. Geldstrafe verhängt. Dazu kommen noch etliche Tausend an Kosten und Gebühren.

Jugendbewegung.

Kalibergban in Desterreich.

In der Ent

Diese Entscheidung focht die Landesversicherungsanstalt mit bem Rechtsmittel der Revision an.

" Die Sanierung der Freien Volkszeitung", die in der Mitte Vor einigen Tagen tamen aus dem Auslande Nachrichten über Ses verflossenen Jahres vom Parteivorstand vorgenommen wurde, die Etablierung einer aussichtsvollen Staliindustrie in Desterreichisch Frau H. legte gegen diesen Bescheid beim Schiedsgericht für brachte unsere Zeitung wie auch die" Donau- Wacht", bie fortan Galizien . Eine Korrespondenz der Frankf. 8tg." aus Wien berichtet Arbeiterversicherung Stadtkreis Berlin Berufung ein. Sie machte ebenfalls in unserer Druckerei hergestellt wurde, in ein Abhängig- darüber: Schon vor fast 1% Jahren berichtete ich über Berhand- geltend, daß die Anwartschaft gewahrt worden sei. Auch sei es feitsverhältnis von der Schwäbischen Tagwacht". Der politische lungen, die in dieser Angelegenheit schwebten. Die Verzögerung Schulb der Beklagten, wenn fie( Frau H.) nicht habe Marken fleben Teil mußte vom Landesorgan bezogen werden. So wurden die hing hauptsächlich damit zusammen, daß ein Stonfortium gebildet können, da durch die erhebliche Verzögerung des Verfahrens ihr erste Seite als Mater und die zweite als Altfab geliefert. Sehr werden sollte, dem einerseits der Galizische Landesausschuß, der mit die Möglichkeit der Nachberivendung von Marken genommen war. bald stellten sich Unzuträglichkeiten aller Art heraus. Der politische der Galizischen Industriebant und der Niederösterreichischen Eskomte- Das Schiedsgericht forderte von Herrn Medizinalrat Dr. W. Teil unserer Blätter stand schon tags zuvor in den übrigen württem Gesellschaft tooperierte, und andererseits die Kaliwerke G. m. b. H. ein Gutachten darüber ein, seit wann bei der Klägerin Invaliditāt bergischen Blättern. Die Bewegungsfreiheit der Redaktionen war angehören sollten, welch letztere zahlreiche Freischürfe auf Stalifalze anzunehmen sei. Dieses Gutachten kam zu dem Ergebnis, daß in der Weise gebunden, als sich an der ersten Seite nichts ändern in der Nähe von Kalusz erworben und auch Abbaubewilligungen Frau H. seit dem 1. März 1910 invalid im Sinne des Gesetzes sei, ließ. Am Montag fanden mit Bertretern des Parteivorstandes Ver- erhalten hatte. Diese Rechte sollten von der Kaliwerkgesellschaft in und daß die Invalidität vor dem 12. Januar 1911 den Charakter handlungen statt, bie zu dem Beschluß führten, beide Blätter die neugegründete Attiengesellschaft eingebracht werden. Nun haben der dauernden angenommen hatte. Auf Grund dieses Gutachtens bollständig selbständig und unabhängig herzu diese Verhandlungen zu einem Ergebnis geführt. In dem staatlichen wurde die Landesversicherungsanstalt verurteilt, an Frau H. vom stellen. Die Selbständigkeit der Redaktionen wird dadurch ge- Salzbergwerk in Kalusz werden schon seit langem als Nebenprodukt 1. März 1910 ab die Invalidenrente zu zahlen. wahrt, als keiner der Redakteure veranlaßt werden kann, etwas vom Rainite gewonnen, die jedoch verhältnismäßig geringen Gehalt an scheidung heißt es: Von den Aerzten, welche Griverbsunfähigkeit anderen aufzunehmen, gegen das er parteipolitische Bedenken hegt. Stali haben. Daß in Kalusz und Umgebung auch höherwertige Kali - feit dem 29. Januar 1911 annehmen, hat keiner die Antragstellerin Der im Vorjahre abgeschlossene Druckvertrag mit der Donau- Wacht" falze vorkommen, weiß man seit langem; aber in dem Salzberg vor diesem Zeitpunkte gesehen. Für die Erwerbsunfähigkeit ber wird durch diese Neuregelung nicht berührt. werke selbst wird das Vorkommen nicht sehr reichlich geschäßt und legteren sprechen die Tatsachen, daß sie, wie die Akten der Landes­das ist auch der Grund, weshalb die staatliche Monopolverwaltung versicherungsanstalt Berlin ergeben, seit dem 16. Jantar 1909 nicht selbst schon die nötigen Inveftionen, die auf etwa sechs teine Lohnarbeit mehr verrichtete, daß fie feit dem 1. März 1910 Millionen Kronen geschätzt werden, zum Abbau der Stalifalze unter Armenunterstüßung bezog, daß sie wiederholt, so vom 18. Januar nommen hat. Sie beschränkte sich auf die Gewinnung der Kainite, bis 9. Februar 1909 und vom 4. bis 22. Oftober 1909 frant war von denen in den letzten Jahren etwa 140 000 Doppelzentner jähr und schon damals von Dr. Th. für extverbsunfähig gehalten lich gewonnen wurden. Ein rationeller Abbau erscheint nur möglich worden ist." Ausschlaggebend fam das Gutachten des Herrn unter Heranziehung jener angrenzenden Gebiete, für welche sich die Medizinalrat Dr. W. hinzu, der Frau H. seit dem 1. März 1910 Monopolverwaltung durch Einräumung you Abbaubewilligungen des für invalid hielt. Rechtes, selbst das Kalisalz zu gewinnen, begeben hat. Der galiziſche Landesausschuß wird nun mit der Kalimwerke G. m. b. H. und den früher erwähnten Banken eine Aktiengesellschaft mit 6 Millionen Kronen Kapital gründen, deren Kapital auf 9 Millionen Kronen erhöhbar ist, um diese Abbaurechte auszuüben. Es wurden noch andere Vereinbarungen getroffen, um zu bewirken, daß die gewonnenen Kalifalze in erster Linie der heimischen Landwirtschaft zu mäßigen Preisen zur Ver­Die Erfurter Polizei widmet neuerdings der proletarischen fügung gestellt werden, so z. B. ein Ausfuhrverbot, insolange für Jugend besondere Aufmerksamkeit. Die Sorge der Polizei, daß den heimischen Bedarf Kalifalze aus dem Auslande importiert Arbeiterfinder mit der bösen Politik in Berührung kommen fönn werden müssen, die Inlandsproduktion also nicht für den Bedarf ten, scheint recht groß zu sein, denn als kürzlich einige Genoffen eine ausreicht. Ueber die Aussichten des Kalibergbaues in Galizien ist Versammlung jugendlicher Arbeiter und Arbeiterinnen abhielten, heute ein Urteil nicht möglich. Es ist zweifellos, daß Kalisalze in in der die mißlichen Verhältnisse besprochen wurden, unter denen Galizien in der Umgebung von Nalusz und wohl auch an anderen die Jugendlichen in der Industrie zu leiden haben, erschien ein Stellen vorkommen und die Tatsache allein, daß sich der Landes­Kriminalschußmann und machte die übliche Feststellung, daß poli- ausschuß, zahlreiche Privatunternehmer und die genannten Banken tische Angelegenheiten erörtert worden seien. Der Leiter der Ver- um die Abbaurechte feit langem bemühen, beweist, daß fach samntlung erhielt darum einen amtsrichterlichen Strafbefehl von männische Experten auf ein abbauwürdiges Vorkommen schließen. Welche Ausdehnung die Lager haben die in der Saline selbst Auch wacht in letzter Zeit die Erfurter Polizei recht auffällig bloßgelegten find nur Streifen und haben nicht wie die Staßfurter über die noch schulpflichtigen Arbeiterkinder. Boltslieber, die aus große Mächtichkeit darüber können erst weitere Aufschlußarbeiten jugendlicher Stehle tönen, sind ihr sehr verhaßt. Der Dirigent des Kenntnis geben; ebenso über die Höhe der Gestehungskosten und die Erfurter Arbeitersängerchores, Genosse Steiniger, hatte sich die Konkurrenzfähigkeit mit dem deutschen Kalibergbau. Man hofft hier, ideale Aufgabe gestellt, eine Anzahl Arbeitertinder in die Werke daß der Kalibergbau auch in Galizien größeren Umfang gewinnen großer Komponisten einzuführen, ihnen den Lebenslauf berühmter und sich als rentabel erweisen wird. Von einer Bedrohung der Tonkünstler zu schildern, ferner Noten lesen zu lehren und durch deutschen Kaliindustrie und dergleichen mehr, ist vorläufig feine bas Singen schöner Volkslieder die jugendlichen Stimmen zu schulen. Rede." Da erschienen fürzlich zwei Kriminalbeamte im Unterrichtsraum und untersagten dem Genossen Steiniger die Fortsetzung seiner Tätigkeit. Zur Begründung wurde dem Dirigenten gesagt, daß man Zweifel in seine Befähigung und sonstige Qualifikation als Gesangslehrer sebe. Als sich Genosse Steiniger eine solche Bevormun­dung verbat, wurde ihm von einem Beamten seine sofortige Sistie­rung in Aussicht gestellt, wenn er sich den polizeilichen Anordnungen nicht füge. Einige Tage später erhielt er das Verbot auf Grund der bekannten alten Kabinettsorder schriftlich zugestellt. Da Genosse Das legte Jahr weist also gegenüber dem Vorjahre einen Steiniger feine Vorbildung als Gesangslehrer auf einem Konser vatorium erhalten und am Hoftheater in Weimar bei der Ausbils wesentlichen Mehrertrag auf. Der Gesamternte steht ein Bedarf

20 Mart.

Nadelftichpolitik überall.

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Ueber die Welternte 1912 teilt die statistische Sektion des ungarischen Ackerbauministeriums folgende Schäzungen mit. Die Ernte betrug in Millionen Doppelzentnern:

1912. 1911..

Weizen Roggen Gerste Hafer Hafer Mais zusammen

3975 3241

.

1116 961 +155

503

454

405 355

756 569

1195 902

+49

+50+187+293+734

Die Revision wurde zurückgewiesen. Das Reichsversicherungs­amt führte u. a. aus:" Das Schiedsgericht hat die Grenzen des Rechtes der freien Beweiswürdigung nicht überschritten, so daß seine Feststellung für das Revisionsgericht bindend ist. Allerdings haben die Aerzte Dr. B. und Dr. K.( Aerzte der Anstalt. D. B.) die dauernde Invalidität der Klägerin erst seit dem Tage des Rentenantrages, d. i. seit dem 29. Januar 1911, angenommen. Indessen ist nicht ersichtlich, daß in den 17 Tagen seit dem Ablauf der Ansvartschaftsfrist( 12. Januar 1911) bis zur Stellung des Rentenantrages( 29. Januar 1911) eine wesentliche Aenderung im Zustande der Klägerin eingetreten sei. Vielmehr wird thre Invalidität in der Hauptsache durch ein herzleiden verursacht, das. fich allmählich entwickelt hat. Es ist daher anzunehmen, daß der Bustand der Klägerin schon in Jahre 1910 annähernd derselbe gewesen ist, wie zur Zeit der Stellung des Rentenantrages. Die genaue Bestimmung des Zeitpunktes, zu welchem die dauernde Invalidität eingetreten ist, ist naturgemäß schwierig." Es könne unbedenklich als Tag der Invalidität der Tag angenommen werden, von welchem Frau H. dauernd Armenunterstützung bezog. Frau H. gelangte nunmehr in den Besitz der Invalidenrente. Der Grundfah: in Zweifelsfällen zugunsten des wirtschaftlich Schwachen" scheint bei der Landesversicherungsanstalt Berlin noch nicht Geltung erlangt zu haben.

Ein Kampf um die Invalidenrente.

Der 67 Jahre alte Portier Karl G. stellte bei der Landesver­ficherungsanstalt Berlin im Jahre 1910 den Antrag auf Invaliden­rente. Er wurde indessen damit abgewiesen, weil die Wartezeit ( 200 Marten) nicht erfüllt sei. Die Tätigkeit als Portier bis 1906 stelle eine versicherungspflichtige Beschäftigung nicht dar. Es kämen also nur 184 Marken in Anrechnung. Auch sei der Antragsteller schon seit dem April 1910 invalide im Sinne des Gesezes.

Das Schiedsgericht für Arbeiterversicherung in Berlin wies die Berufung G.s mit der Begründung zurüd, daß der Kläger sehr