In welcher Weise der Herr Vifar in der Religionsstunde die daraus erwachsende neue, ungeheuerliche Steuerbelastung. Schon Iwundeten mit einem Blid zu streifen; die erregten Gruppen auf Jungen für sein Thema präpariert haben muß, zeigen folgende vorher wurden fünf, im ganzen alfo 3 to 5 If Brotestversammlungen den Straßen und Pläßen, die die Kriegsmeldungen besprachen? Stellen aus ihren sogen. Probearbeiten( genau wiedergegeben mit im Saalfreise mit bestem Gelingen abgehalten. ben Fehlern):
Schüler A.: Wir Katholiken sind schuldig, den Kandidaten des Zentrums zu wählen, und andere anzuspornen, ihn zu wählen.( Diefer Schüler tam nach Hause und verkündete freudig: Nun will ich einmal sehen, ob ich nicht das nächste Mal nicht gut" in Religion befomme; ich habe in der Probearbeit geschrieben, man müsse Zentrum wählen.)
Schuld auf sich.
Schüler B.: Wir sind verpflichtet der geistlichen Obrigkeit zu ehren und gehorsam zu sein wie Jesu Chrifto selbst und die fatholische Kirche zu verteidigen besonders in Wahlzeiten. In der Wahlzeit, die in letzter Beit sehr oft stattfindet, sollen wir die firchliche Partei 3entrum verteidigen, da noch viele andere Parteien gegen dieselbe sind, und der, welcher ungläubiger Partei zustimmt, labet eine große Schüler C.: Der Katholik muß während der Wahlzeit wählen und zwar einen katholischen Kandidaten. Die Obrigkeit der Geistlichkeit hat das Recht in allen christlichen fatholischen Gemeinden Gesezte zu geben. Schüler D.: Der Katholik barf feinen auftatholit Schüler E.: 1. Er soll einen fatholischen Mann wählen, 2. Keinen Katholiken den Worten nach, 3. Einen Mann, der das Wohl des Volfes im Auge hat. Schüler F.: Jeder Katholik ist verpflichtet zu wählen, da es oft auf eine Stimme ankommt, damit der Aufgestellte gewählt jein soll.
wählen.
Schüler G.: Man muß einen echt katholischen Mann wählen und keinen namens Satholifen. Schüler.: Jeber fath. Bürger hat das Recht und die Pflicht zu wählen. Er muß gute Satholiten und teine Schein fatholiten wählen, weil wir sonst eine große verantwortung auf uns Laden.
wählen und immer wählen.
Schüler J.: Der Katholik so II immer das Centrum Schüler K.: Ein Katholik barf einen Namens christen während der Wahlzeit wählen, b. h. nicht einen solchen, dessen Name nur im Taufregister steht, sondern einen
guten fath. Mann.
Schüler 2.: Ein jeder christliche Mann muß in der Wahlzeit immer das Zentrum wählen.
Schöne flerifale Erziehungsresultate! Aber, wird man vielleicht einwenden, solch ein Seelsorger tann doch nur eine Ausnahme sein, ein wirrköpfiger Fanatiker, von dem man nicht auf eine ganze Partei, ein ganzes System schließen darf. Doch Dr. Horst ist mit seinen Enthüllungen noch nicht zu Ende. Nachdem er weiter mitgeteilt hat, daß die Angelegenheit damals auf amtlichem Wege erledigt worden sei und er verhindert habe, daß die Zeitungen etwas von dem Vorfall brachten, fährt er fort: In dem katholischen Religionsunterricht der Oberklassen hat sich ein anderer Religionslehrer trok dieses Vorfalles nicht enthalten können, ebenfalls Politik zu treiben. In diesem Unterricht dürfen die Schüler zu Wiederholungszwecken den Vortrag des Lehrers nachschreiben. Da findet sich in den Heft eines sehr zuverlässigen Schülers, der in Religion stets die Note gu t" hat, wörtlich folgendes: „ Wie ist der Sozialismus entstanden? Prak tischen Sozialismus gibt es erst seit den letzten Jahrzehnten. Er verdankt sein Entstehen dem Liberalismus. Dieser wollte frei sein, feine Kirchengebote anerkennen. Diese Ideen wurden peröffentlicht, ins Wolfs gebracht. Dieses sagte sich, wenn die Herren so sind, tann ich auch so sein, ihr habt's Geld, wir wollen auch haben. Dieser Vorgang ist ganz natürlich. Die Literaten erkennen feinen Gott an, des halb wollte sich das Volt auch glücklich machen auf Erden, und so kam die Jbee der Enteignung auf."
Die Blockade.
Niemand bleibt mehr stehen; niemand interessiert sich mehr, welche traurige Botschaft wieder eingetroffen ist. Die Menschen sind müde des Krieges, der Not, des Unglüds; sie beugen ihr Haupt vor dem Schicksal. Noch einmal fladerten die Gefühle in hohen Flammen Der Reichskanzler hat in seiner Rede heute auch auf, als die Jungtürken aufs neue an die Regierung tamen und energische Worte gegen den herausfordernden der Krieg wieder begann. Viele gab es, denen es nahe ging, und Widerstand Montenegro s" gesprochen und die ganz besonders den Frauen: ihre Gatten, Brüder, Söhne waren rasche Durchführung der Londoner Beschlüsse gefordert. Dann unter den Toten, den Verwundeten, unter denen, die im Felde verde sich auch für die ungelösten Fragen eine friedliche standen. Neue Hoffnungen tauchten auf, und die erbitterten Herzen Lösung finden. So sehr man auch wünschen muß, daß dem heischten Vergeltung. Aber Enttäuschung folgte auf Enttäuschung, nuglofen Blutvergießen ein Ende gemacht werde, so läßt sich und jest ist in den gequälten Seelen der lezte Funke von Hoffnung doch nicht verkennen daß durch die Flottenaktion, zu der die und Widerstand erloschen. Es bleibt nur noch ein Gefühl der österreichische Regierung so sehr gedrängt hat, eine recht Niedergeschlagenheit, der Daseinsleere und die Hilflosigkeit, wie unbehagliche 2age entstanden ist, und Genosse Ha a je bei Striegsgefangenen, die hinter dem Triumphwagen des Siegers hat mit Recht darauf verwiesen, daß es ein frivoles und un- herziehen. Die nichtmuselmanische Bevölkerung zeigte mehr Erregung verantwortliches Unterfangen wäre, wollte man wegen Stutari es zum Kriege fommen lassen. Auch in den anderen wegen der Kapitulation von Adrianopel als die Türken. Es ging Staaten wächst die Verstimmung gegen eine Politif, die wegen ihr nicht nahe, aber es war eine Sensation. Ich ging durch die einer so geringfügigen Frage den hohen Einsatz eines europäi- türkischen Quartiere, durch die Straßen von Stambul . Dede und schen Krieges nicht zu vermeiden gewußt hat. Und es ist trostlos wie auf einem Kirchhof. Die Verzweiflung verkroch sich sicher bemerkenswert, daß die Tribuna", das offiziöse Organ in die Häuser, weil sie von niemand mehr Beistand erhoffte, ihr der italienischen Regierung, vor jeder Ungeduld und Voreilig. Elend nicht zeigen wollte und ihr eigenes Antlis scheute. So sah teit warnt und für den Verzicht Montenegros auf Stutari ich während der russischen Hungersnot in den tatarischen Dörfern an der Wolga und Kama die Bauern eines langsamen Hungereinen anderen Ausgleich fordert. todes sterben, stumm hinbrütend hinter den elenden Verschlägen ihrer Blockhäuser. So auch hier: die Rechnung ist geschlossen, man erwartet nur noch das Ende.
Serbien an der Seite Montenegros . Belgrad , 7. April. Die serbische Regierung hat Und wie ich mit dem geistigen Auge auf einmal das ganze gestern den Vertretern der Großmächte die Antwort auf das Begehren der Mächte betreffend die Räumung Getriebe von Konstantinopel überschaute, wurde es mir mehr denn Iba niens und den Schuß der albanesischen Nationalität je flar, daß die Türken bereits zu einem fremden Element überreicht. In der Antwort wird erklärt, daß Serbien vor in dieser Weltstadt geworden sind. Einst haben sie dem Ganzen dem Friedensschluß seine Truppen aus Albanien nicht den Stempel aufgebrüdt, jest passen sie nicht mehr hinein. Das zurückziehen könne. Die Forderung nach einem be- türkische Stambul ist wie ein träges Waffer innerhalb der Meeressonderen Schutze der Albanesen könne die serbische Regierung ftrömungen. Die stürmischen Wellen schlagen darüber zusammen. mit Rücksicht auf die Landesverfassung und die Landesgejeke, Die Türfen werden in dem Menschengewühl der modernen kapitanach denen alle Staatsbürger gleiche Rechte und Pflichten liftischen Großstadt mit ihrem ungeheueren Getriebe untergehen, haben, nicht erfüllen. in ihr spurlos verschwinden. Diejenigen Elemente, die sich diesem modernen Getriebe nicht anpassen können, werden hinausgeschleu dert werden, wie das Meer herausschleudert, was sich in der Liefe nicht halten kann.
Grey über die Flottendemonstration.
Vom belgischen Generalitreik.
2. dahin zu wirken, daß die Besizer der Wirtschaften ufiv. während der Streifperiode einen Alkohol ausschenken und ihre Lokale mit einiinkender Nacht schließen;
3. wird an die Schulverwaltungen herangetreten werden, da mit die Kinder der Streifenden in den Orten, nach denen sie gebracht werden, Schulunterricht erhalten.
Und dieselben geistlichen Herren, die in dieser Weise die Echule zur Parteiagitation ausnußen und die junge Generation der Montenegriner gegen Stutari sind ein Teil eines Eroberungs. der Metallindustrie wird beträchtlich sein. Bau- und Holzarbeiter,
au wilben fatholischen Fanatifern heranzuziehen suchen, die blindlings jedem Geheiß des Klerus folgen, stellen sich dann hin und berbammen mit frommem Augenaufschlag die angebliche entsittlichende Wirkung der sozialbemokratischen Agitation auf das deutsche Voltsgemüt! Sicherlich die widerlichste Heuchelei!
Die
Gegen die Forderungen des Militarismus. tung nicht geögert, an dem Uebereinkommen ber Mächte betreffend schloffen sich die christlichen Arbeiter bei der lleberreichung
Rundgebungen gegen die Wehrvorlagen.
London , 7. April. Im Unterhaus beantwortete heute Sir Edivard Greh eine Anfrage betreffend die Flottendemonstration. Seine Ausführungen haben folgenden Wortlaut: Zwei britische Kriegsschiffe haben sich nach der montenegrinischen Küste begeben, Brüssel , 5. April. ( Eig. Ber.) um an der internationalen Flottendemonstration teilzunehmen. Desterreich- ungarische, französische, deutsche und italienische KriegsBorbereitungen und Maßnahmen der Sozialisten. schiffe befinden sich zu demselben Zwecke auch dort. Der rangälteste Bis jetzt find 18 Suppenküchen für die Ausspeisung in Brüssel britische Marineoffizier ist angewiesen worden, sich mit den rangältesten Marineoffizieren des internationalen Geschwaders in Ber - und den Vororten in Vorbereitung. Die Föderation der sozialistischen Gemeinderäte bindung zu sehen und mit ihnen alle Schritte zu beraten, welche möglich sind, um auf die montenegrinische Regierung einen Drud hat beschlossen, daß die sozialistischen Vertreter in den Gemeindeauszuüben, daß sie die Entscheidung der Mächte annimmt. Eine vertretungen beantragen: Landung von Marincabteilungen und Feldgeschüßen oder ein Bom1. die Anschlagung von Plakaten, in welchen die Bevölkerung struktionen erteilt sind.( Beifall.) Wir nehmen an der Demon- halten und bardement wird nicht vorgenommen werden, ohne daß weitere In- aufgefordert wird, sich während des Generalstreits ruhig zu verstatrion teil, weil wir mit den anderen Großmächten an einem Uebereinkommen beteiligt sind, das dadurch aufrechterhalten werden soll. Dies Uebereinkommen besteht darin, daß Albanien autonom werden soll. Wir sind willens, hieran teilzunehmen, weil die Albanesen in Nasse, Sprache und in großem Umfange auch in der Religion ein Bolt für sich bilden. Greh fuhr Eine unter dem Vorsiz Anseeles abgehaltene Generalversammlung fort: Der Krieg, der gegen sie geführt wird, hat lange aufgehört, von irgendeiner Tragweite für den Krieg zwischen der Türkei und der Genter Parteiorganisationen ergab ein überaus den Verbündeten oder ein Befreiungskrieg zu sein. Die Operationen günstiges Bild der Streifaussichten. Die Teilnahme der Arbeiter in rieges und es liegt fein Grund vor, warum die Sympathie, die die Arbeiter in der Zertilindustrie zeigen den besten Geist. Die für Montenegro oder für andere Länder, die für ihre Freiheit Organisation der Flachsarbeiter zählt auf 7 bis 8000 Streifende. oder für ihre nationale Existenz fämpften, nicht auch auf die alba- Die Unternehmer dieser Branche zeigten sich entgegenkommend und nestsche Bevölkerung von Shutari und seiner Umgegend, bie haupt. manche erklärten, teine Maßregelungen nach dem Streik bor jächlich aus Katholiken und Mohammedanern besteht, und die für zunehmen. Auch in der Metallindustrie zeigen fich manche Unterihr Land, ihre Religion, ihre Sprache und ihr Leben tämpft, ausnehmer der Wahlrechtsbewegung eher günstig gestimmt. gedehnt werden soll. Aus diesen Gründen hat die britische Regie- Schiffsverlader erklärten sich gleichfalls solidarisch. In drei Fabriken Albaniens teilzunehmen. Das Uebereinkommen der Mächte ist der Kündigung den übrigen an. Auch die Frauen zeigen, wie nach langen, mühebollen diplomatischen Anstrengungen zustande ge- die Delegierten berichteten, denselben Kampfgeist wie die Männer. Gegen die Kriegsheher und Rüstungstreiber fommen. Es wurde entschieden, daß das Küstengebiet und Stutari Am Hafen wird vollständige Arbeitsruhe herrschen. Was die städtischen Arbeiter anlangt, so haben diese be protestierte am Sonntag eine von über 2000 Personen besuchte Albanien zufallen sollten, während Jpef, Prizrend, Dibra und- öffentliche Boltsversammlung in Breslau . Redner war der nach vielen Verhandlungen Djakova von Albanien ausgeschlossen schlossen, in Arbeit zu bleiben, aber einen Teil ihres Reichstagsabgeordnete für Breslau- West, Genosse Eduard Bern werden sollten. Bei diesem Uebereinkommen bleibt ein weites ohnes den Kämpfenden zu widmen. Alles in allem stein, der besonders begeisterte Zustimmung fand, als er darauf Gebiet Landes als Frucht ihrer Siege zur Verteilung zwischen Ger - stehen die Aussichten für Gent vorzüglich. Die Gewerkschaftsant sekretäre haben täglich Zusammenfünfte; hinwies, daß unsere Bundesgenossen zur Erhaltung des Friedens bien und Montenegro übrig. Bortage des die französischen und englischen Arbeiter sind, die ebenso wie wir Das Uebereinkommen ist zur rechten Zeit getroffen Generalstreifs, am 13. April, veranstalten die GewertDeutschen den Kampf gegen den Rüftungswahnsinn aufgenommen worden, um den Frieden zwischen den Großmächten zu erschaften Gents Generalversammlungen, denen eine Manifestation haben. halten. Daß das Uebereinkommen durch eine internationale folgen wird. Am Streittage felbft findet um 3 Uhr nachmittags Eine gewaltige Demonstration veranstaltete die Arbeiterschaft Attion aufrechterhalten werden soll, bleibt für die Fort eine große Demonstration der Streikenden mit Umzug burch die von Elberfeld Barmen auf dem in der Mitte der Stadt bauer dieses Friedens wesentlich. Die britische Regierung Stadt statt. Der Vooruit" hat verfügt, daß während des Streits Elberfeld erhöht liegenden sogenannten Ererzierplaze. Es mögen hat kein direttes Interesse an den Einzelheiten des Uebereinkom hier 12-15000 Teilnehmer versammelt gewesen sein. Von ber- mens und wir werden uns aller Wahrscheinlichkeit nach nicht einem feine sämtlichen 2otalitäten bon 7 Uhr abends schiebenen Rednertribünen sprachen zu gleicher Zeit und abwechselnd lebereinkommen widersetzen, welches die Zustimmung der näher ab geschlossen bleiben. Die Leitung des Streiks ist die Reichstagsabgeordneten Gbert und Haberland, der preußische intereffierten Mächte gefunden hat. Aber weil wir glauben, daß einem Komitee von ca. 100 Genossen anvertraut. Landtagsabgeordnete Hirsch, sowie Genosse Wilhelm Gewehr- Elber- das Uebereinkommen in seinen Hauptlinien in Uebereinstimmung Jm Borinage wird an die diversen Gemeindevertretungen feld. Die Ausführungen aller Redner wurden mit stürmischem Bei steht mit Menschlichkeit, Freiheit und Gerechtigkeit und weil wir bas Ersuchen gerichtet werden, die Schließung der Cafés usw. von fall aufgenommen. Jegend welche Zwischenfälle wurden nicht ver- wissen, daß der Friede Europas auf der Aufrechterhaltung der 10 Uhr abends a 5 anzuordnen. Ueber das Gelingen des Generalftreits in Antwerpen zeichnet, da sich die Polizei, die nur durch einzelne Beamte vertreten Eintracht zwischen den Mächten beruht, die meistens in diesem war, bollständig neutral berhielt. Gebiet am nächsten interessiert sind. Deswegen haben wir es für äußerte fich der dortige sozialistische Deputierte Terwagne in sehr optimistischer Weise, sowohl was die Metallarbeiter als Weitere Demonstrationen fanden teils unter freiem Himmel statt richtig gehalten, an der internationalen Attion teilzunehmenen. für den Wahrtreis Lennep Remscheid Mettmann in Auf die Frage des Liberalen David Mason, wie Grey die auch was die Dodarbeiter anlangt. Auch Antwerpen wird den Orten Velbert , Neviges , Mettmann , Cronenberg, Haan , Remscheid , Saltung der Regierung mit der Neutralitätserklärung vereinbaren wie Brüssel und andere Drte feine eigene sozialistische Bonsdorf, Burg, Dabringhausen , Lennep , Dörpershöh, Krähwinkler- tönne, erwiderte Grey: Wie ich schon sagte, ist das, was in Ordnungspolizei für die Streifzeit haben. In den nächsten brüde, Dreibäumen, Lüttringhausen , Radevormwald und Hückes- Albanien vor sich geht, fein Befreiungs-, sondern ein Eroberungs- Tagen werden die Delegierten dieses Komitees beim Bürgermeister wagen. Von allen Orten wird gute Beteiligung berichtet. Ebenso trieg und hat schon lange aufgehört, von irgend einer Tragweite der Stadt vorsprechen. Die sozialistischen Voltshäuser in Lüttich und die genoffenaus dem Wahlkreise Hagen - Schwelm , wo in Gevelsberg , für den Krieg zwischen der Türkei und den Verbündeten zu sein. Mitspe- Hörde, Bommern , Herdecke , Wetter und Schwelm überall Die Großmächte haben sich über die Grenzen geeinigt, und wir schaftlichen Lokale werden tagsüber geöffnet sein; es werden dort vorzüglich verlaufene Demonstrationsversammlungen stattfanden. find willens und gebunden, an der internationalen Aftion teilaufeine alkoholischen Getränke berabfolgt werden. Für die Versorgung der Kinder der Streifenden wird auch in Lüttich tüchtig vorgesorgt. In Effen West, und in Essen Rüttenscheid wurden nehmen. am Sonntag zwei imposante Voltsversammlungen abgehalten. Die Mehrere Abgeordnete drangen in Asquith , er folle Gelegen. Die Kohle im Lütticher Gebiet ist bereits rar. Die Stods" sind Polizei hatte unnötig große Vorbereitungen getroffen. heit zu einer Diskussion über die Lage geben. Asquith er im Verschwinden. Besonders nach Hauskohle war starte Nachfrage. Auch sonst macht sich in Lüttich wie allüberall der bevorstehende In Württemberg fanden in den letzten Tagen in zahl- widerte: Es sei sehr zweifelhaft, ob eine Diskussion in diesem reichen Städten ebenfalls zum Teil massenhaft besuchte Protest- Augenblick im öffentlichen Interesse läge. Wenn im Hause all. Generalstreik in Handel und Industrie gründlich fühlbar. Die versammlungen gegen das aberwißige Rüstungstreiben statt. In gemein der Wunsch nach einer Diskussion vorhanden sei, so fönne Handelsreifenden machen feine Geschäfte, der fleine Handel flagt. Stuttgart und in Cannstatt wurde in den zum Beschluß erhobenen fie am Donnerstag stattfinden. Wenn auch die Regierung weit Seit Wochen wird in der Arbeiterschaft gespart. Die sozialistischen Resolutionen neben der entschiedenen Ablehnung der Rüstungs- babon entfernt ist, eine Diskussion bermeiden zu wollen, so glaube Genossenschaften approvisionieren sich. vermehrung auch die Verwerfung jeder Deckungsvorlage von der ich nicht, schloß Asquith , daß im Hinblick auf die großen und sehr Reichstagsfraktion erwartet. In den übrigen Versammlungen wurde belikaten Interessen, die auf dem Spiele siehen, sich ein Vorteil der Kundgebung der deutschen und französischen Parlaments- aus der Diskussion ergeben würde.( Beifall.) vertretung zugestimmt, toonach die Sozialdemokratie im Falle der Annahme der Rüftungsvermehrung durch die bürgerliche Mehrheit des Deutschen Reichstags alle Kraft aufbieten wird, um die Basten den Besitzenden aufzubürden. In den Deckungsvorschlägen der Ne gierung wird keine annehmbare Befigbesteuerung erblickt.
D
Die Besiegten.
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Wo man hinhorcht, hinsieht alles ist mit dem Generalstreit beschäftigt, jeder hat seine Hoffnungen, Sorgen, trifft seine Vorbereitungen. Sogar der König ist jetzt zurüdgekommen! Nur Herr von Broqueville fist in Caur am Genfer See und träumt. Db er sich in die Poesie der französischen Schweiz bersentt, wenn er an Byrons romantischem Schloß am Genfer Ufer Der Fall von Adrianopel bewirkte hier eine furze Aufregung, vorüberwandelt oder mit irdischeren, vielleicht gar politischen und dann zog sich der Sumpf wieder zusammen. Man ist abge- Dingen beschäftigt ist niemand weiß es. Und wie er, sind auch Im Saalfreise protestierten unsere Parteigenossen am stumpft. Ein Schlag folgt auf den anderen, man hat sich daran alle die anderen Herren Minister auf Urlaub, am Sonnabend und Sonntag in sieben start besuchten Versammlungen gewöhnt. Wo sind die Menschenhausen hin, die in den ersten Tagen Meer oder sonst too. Haffentlich lesen die Herrschaften im jezigen gegen den Bahnwitz des militärischen Aufrüftens, sowie gegen diel des Krieges den Bahnhof umlagerten, um die angekommenen Ber- Fieber des Landes wenigstens Zeitungen.
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