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Nr. 182.

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Berliner Volksblaff.

30. Jahrg.

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Telegramm- Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin".

Zentralorgan der fozialdemokratifchen Partei Deutschlands .

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Moritzplatz , Nr. 1983.

Politik gegen Hygiene.

Paris , 17. Juli. ( Eig. Ber.) Beinahe zwer Drittel der Kammer haben gestern der Regierung den Willen getan und der Einstellung der Zwanzig­jährigen zugestimmt. Die Regierung ist somit ihrer Haupt­forge entledigt. Sie kann im Herbst den Jahrgang von 1910 nach Hause schicken. Und sie darf darauf zählen, daß nunmehr, nach einiger Flickarbeit, die Militärvorlage glück­lich verabschiedet werden wird.

Sonnabend, den 19. Juli 1913.

um Strohalme. Vorläufig mag man ja ein Kompromiß zwischen der nationalistischen Demagogie und der parla­mentarischen Republik gefunden haben. Aber sollte nicht im tannibalischen Jubel des zur chauvinistischen Orgie erhitten Nationalfestes" den Herren des Tages die Sorge aufge­dämmert sein, ob sie die Geister, die sie gerufen haben, noch los werden?

Keine Vertuichung?!

Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Moritzplatz , Nr. 1984. Militärverwaltung plante. Man unterhielt sich auch darüber, welche Preise der Heeresverwaltung von den Kon­furrenzfirmen vorgelegt worden waren, und die Herren aus der Leipziger Straße führten diese Gespräche nicht etwa aus reiner Freundschaft für Herrn Brand, sondern sie ließen sich von ihm in Theater und Restaurants einladen, empfingen von ihm Darlehen, ja sogar Geldgeschenke. Dies ging so manches Jahr, bis die Sache an den Tag kam und sich nicht länger verbergen ließ. Der Firma Krupp war die Angelegenheit natürlich peinlich. Man wollte also der Gefahr vorbeugen, in die Affäre hineinbezogen zu werden und entließ furzer hand Herrn Brand, so daß man jetzt ruhig sagen darf: Ein ent= lassener Angestellter

Die Volks 3eitung" fordert nicht nur für den bevorstehenden Prozeß, sondern auch weiterhin vollste Deffent­lichkeit:

Seit dem Ausscheiden des Herrn v. Heeringen aus der Regierung scheint die Heeresverwaltung jede Verbindung Das parlamentarische Bild war gestern von dem ge- mit der amtlichen Presse verloren zu haben. Denn zu Mit­wohnten einigermaßen verschieden. Gegen die vom obersten teilungen des Kriegsministeriums wird nicht etwa die Auch das nationalliberale Blatt rät der Regierung, den Gesundheitsbeirat verworfene Einreihung der Zwanzig- offiziöse Norddeutsche Allgemeine Zeitung" benutt, sondern Prozeß doch lieber nicht mit schüßenden Schleiern" zu um­jährigen traten auch Anhänger der dreijährigen Dienstzeit irgendeine Korrespondenz. So bringt jetzt dieselbe Kor- hüllen. Gebiete doch schon die Staatsraison, teinen noch auf. Der unabhängige Sozialist" Lefèvre, der der von respondenz, die über die angebliche Anweisung der Militär- so leisen Argwohn zu erregen, als hätte man der militaristischen Bresse vielgepriesene Hauptredner für das verwaltung, die Krupp- Affäre vor dem Kriegsgericht unter etwas zu bertuschen. Die ganze Angelegenheit sei viel britte Dienstjahr gewesen war, machte den einleuchtenden Ein- strengstem Ausschluß der Oeffentlichkeit zu wichtig, als daß man sich einbilden dürfe, die Oeffentlichkeit wand geltend, daß das stärkste Argument für die Reform stattfinden zu lassen, berichtet hatte, nunmehr die Erklärung mit einigen mageren Brocken abspeisen zu dürfen. wegfalle, sobald man die Zwanzigjährigen einstelle. Die des Kriegsministeriums, daß eine solche Weisung keines­Generalstäbler haben behauptet, Frankreich könne mit einer weg ergangen sei. Die Entscheidung über Ausschluß der Armee, die im Herbst nur einen Jahrgang ausgebildeter Deffentlichkeit liege vielmehr ausschließlich in dem freien Truppen befäße, fein Auslangen finden, und sie erklärten Ermessen des erkennenden Gerichts. Auch sei ein weiter, die Kriegstüchtigkeit des Heeres steige mit der Dienst- Schweigebefehl an die militärischen Zeugen nicht ergangen. dauer und mit dem Verhältnissaß der stehenden Armee zu den des Dienstes entwöhnten Reservisten. Und nun sollen auf einmal zwei Jahrgänge Rekruten neben einen Jahrgang Bweijähriger gestellt werden. Und wenn vor ein paar Wochen, als der Friede auf dem Balkan gesichert schien, die europäische Lage so düster war, daß Herr Barthou das Zurückbehalten der Drittjährigen für unerläßlich erklärte, ist sie jetzt, da im Südosten alles drunter und drüber geht, so beruhigend, daß das Experiment gewagt werden kann, die Armee mit Re­fruten zu überschwemmen und den ohnehin nicht genügenden Unteroffizier- und Offizierkadres ihre Ausbildung im Schnell­tempo, aufzuerlegen? Ein größere Rompliment vor der Milizidee konnten die Kasernenmilitariſten wirklich nicht

machen.

Aber dasselbe Motiv, das die Regierung bewog, der Rettung der Militärvorlage zu Liebe das zu opfern, was ihr Sinn und sozusagen ihre Rechtfertigung war, brachte eine Anzahl von Radikalen, die der Ausdehnung der Dienstzeit auf 3 Jahre widerstrebt hatten, dazu, sich über das Gutachten der Gesundheitslehrer hinwegzusehen. Sie mochten nicht vor die Wähler treten, ohne die Heimsendung des Jahrgangs in diesem Herbst durchgesezt zu haben, und sie waren nicht sicher, fie ohne die Einstellung eines weiteren Jahrgangs durchzu­feßen. Sie haben sich den Nationalismus über den Kopf wachsen lassen und lavieren nun, das Herz in den Hosen, zwischen ihm und den demokratischen Interessen. Sie gaben fich Rechenschaft darüber, daß ein Gesez, das die Arbeits­ernergie des französischen Volkes um ein Jahr länger bindet, die schwersten wirtschaftlichen Nachteile zur Folge haben muß, und glaubten, ihre Wähler wenigstens davor behüten zu müssen, daß die zwischen Deutschland und Frankreich be­stehende Altersdifferenz der in die bürgerliche Tätigkeit ein­tretenden männlichen Jugend auf zwei Jahre erhöht werde. Und die durch die Einwendungen der Hygieniker erweckten Bedenken mochte wohl die stille Hoffnung überwinden, daß die nationalistische Welle ohnehin in einigen Jahren zurück­gehen und die Rückkehr zum zweijährigen Dienst um so leichter durchzujeßen sein werde, wenn sie sich als Forderung der Volksgesundheit darstelle.

So ergibt sich als politische Wirkung der gestrigen Ver­handlung, daß die Regierung ihren Willen durchgesetzt hat und die kampfunlustigen Radikalen sich als die Sieger ge­bärden. Der Radical" beglückwünscht die Regierung und die Kammer zu ihrem Beschluß, der die Familien der das zweite Jahr Dienenden vor grausamer Enttäuschung bewahre. Für die Radikalen ist aber vor allem wichtig, daß die Ent­lassung des Jahrgangs eine innere Krise hintanhält, die eine Verschärfung der reaktionären Diktatur und die Festsetung einer parlamentarischen Mehrheit der Rechtsparteien herbei­geführt hätte. Die Radikalen haben jekt nur die eine Sorge: in die Wahlen nicht als eine der Gunst der Verwaltungs­behörden entbehrende Oppositionspartei eintreten zu müssen.

In diesem Sinne können sie die gestrige Abstimmung in der Tat als Aktivposten buchen und die Entrüstung der anti­republikanischen Presse über die Vorsicht der Regierung, die es nicht um der Entlassungfrage willen auf Blutvergießen ankommen lassen wollte, ist zu begreifen. Die bonapartistische ,, Autorité " tobt: Es wäre aufrichtiger, einzugestehen, daß man sich vor den Meutereien und vor den Wählern gefürchtet hat. Herr Barthou hat durch das verbrecherische Zugeständnis, das Herr Jaurès sehr richtig die große Fehlgeburt nennt, das ganze patriotische Unternehmen seines und des früheren Kabinetts vernichtet."

In der Tat hat gestern der Opportunismus gefiegt, der ohne Rücksicht auf Brinzipien und Programme nur den Augen­blick retten will. Jaurès charakterisiert heute die Abstim­mung mit den Worten: Niemals war der scheinbare Sieg eines Ministeriums in diesem Grade eine jammervolle Nieder­Lage und Rapitulation." Er meint, das Gesetz in dieser Form fei, mit seinem inneren Widerjinn, ein Strohhalm, den der Wind hinwegfege. Indes könnte es in den Stürmen, die die Bukunft zu bergen scheint, um ganz andere Dinge geben als

Wir wollen hoffen, daß es sich hier nicht um eine rein formale Ausrede handelt. Auch Kriegsgerichte sind ja gegen­über Wünschen von höherer Stelle sicherlich nicht allzu schwer­hörig, so daß bloße Andeutungen schon ohne ausdrückliche Weisung ihren Zweck erreichen könnten! Nachdem jedoch jetzt das Kriegsministerium erfahren hat, daß die Deffent­lichkeit eine Verhandlung hinter verschlossenen Türen geradezu als Ungeheuerlichkeit betrachten würde, wird man hoffentlich dafür sorgen, daß das Kriegsgericht von seinem Rechte des Ausschlusses der Deffentlichkeit möglichst geringen Gebrauch macht!

Der Verlauf der Verhandlung selbst wird ja hinlänglich Gelegenheit bieten, sich über das Verfahren des Gerichts­hofes ein Urteil bilden zu können!

An dem kindlichen Versuch des Herrn v. Heeringen und der Krupp- Offiziösen, die Bestechungsaffäre der Firma Krupp als die Privatangelegenheit eines ganz untergeordneten Be­amten der Kanonenfirma hinzustellen, übt die National­3eitung" vernichtende Kritik. Das nationallibe­rale Organ erzählt:

Das Haus Nummer 18 in der Voßstraße ist eines jener älteren Gebäude, wie man sie, gediegen und mit einfacher Vor­nehmheit ausgestattet, in dem Viertel der Aemter und Ministerien vor etwa zwanzig Jahren errichtete. Es hat nichts Auffälliges an sich. Eine teppichbelegte breite Treppe führt vom Eingangsflur empor, und über dieses Haus wäre nichts zu bemerken, wenn nicht an der im Halbstock ge= Tegenen Doppeltüre eine kleine Messingtafel die Aufmerksamkeit

" Die Beleuchtung der Kruppschen Machinationen in boll= fter Oeffentlichkeit ist aber auch für die kommenden Ver= Handlungen der Kommission, die die Zustände in den Der Rüstungslieferungen prüfen soll, unbedingt notwendig. Staatssekretär des Innern hat noch kurz vor den Reichstags­ferien auf eine kurze Anfrage erklären lassen, daß die vor­bereitenden Schritte zur Bildung der Kommission zur Prüfung der Rüstungslieferungen bereits in die Wege geleitet worden sind, und daß der Zusammentritt der Kommission voraussichtlich im Herbst dieses Jahres erfolgen wird. Naturgemäß muß diese Kommission auch die Erörterungen auf die Vorkommnisse bei Krupp ausdehnen. Ihre Beschlüsse müßten aber der Oeffentlichkeit unverständlich bleiben, wenn man nicht weiß, auf welche tatsächlichen Unterlagen fie fich stüben. Auch der deutsche Steuerzahler, der jetzt in unerhörtem Maße zu den Opfern für die neuen Rüstungen herangezogen wird, hat ein gutes Recht darauf, genau zu erfahren, ob sein Geld nicht irgendwo unnüt bergeudet worden ist. An einer Säuberung vor der großen Oeffentlichkeit ist auch die Reichsregierung auf das lebhafteste interessiert. Herr v. Heeringen hat damals im Reichstage, als sogar das Zentrum und die Nationalliberalen von einem allgemeinen Mißtrauen gegen die Regierung sprachen, seinen Schild vor die Firma Krupp gehalten. Gerade da= durch ist der Verdacht entstanden, als hätte die Regierung ein Interesse daran, bei den Kruppschen Vorkommnissen etwas zu verbergen. Die Regierung hat alle Veranlassung, diesen Verdacht aufs nachdrüdlichste zu zerstören."

fefſſelte. Dieſes unscheinbare Schild trägt die Inſchrit: Fries: Moch immer kein Ergebnis

rich Krupp , A.-G., Kriegsmaterialien. Hier befindet sich also die Berliner Niederlassung der Essener Weltfirma, und sie steht oder vielmehr sie stand unter Lei­

tung eines Herrn Brand. Es ist dies dieselbe Person, die am 18. April d. J. im Reichstage vom damaligen Kriegsminister Herrn v. Heeringen ein unterer Beamter der Firma Strupp" genannt wurde. Die Ansichten darüber, wie der Be­griff eines unteren Beamten" aufzufassen sei, fönnen aus­einandergehen, allein es erscheint wohl kaum angängig, einen Mann, dem der wichtige Posten obliegt, die Berliner Filiale des Kruppschen Unternehmens zu lei ten, in die Kategorie der Unterbeamten einzureihen. Herr Brand ist auf Veranlassung des Untersuchungsrichters bom Landgerichte I in Berlin späterhin verhaftet, hernach wiederum auf freien Fuß gesetzt worden. Das gleiche Schicksal teilten jieben Beugoffiziere der Heeresverwaltung, gegen die das Kommandanturgericht eingeschritten war.

Nunmehr, nach beendigter Untersuchung, ist gegen diese Sieben die Anklage wegen Ungehorsams gegen Dienst­befehle, Bestechung und Verrates militärischer Geheimnisse erhoben worden....

-

Zwischen den Erklärungen des früheren Kriegsmini­sters Herrn v. Heeringen er ist zur rechten Stunde ab gegangen die er am 18. April und den darauffolgenden Tagen vor dem Reichstage abgab, und dem heutigen Tat­bestand klaffen einige Widersprüche. Herr b. Heeringen sagte damals, bei der Krupp- Affäre" handele es sich nicht um Verrat militärischer Geheimnisse, die die Sicherheit des Vater­landes gefährden könnten". Nun wird gerade die Anklage wegen dieses Vergehens erhoben, das Herr v. Heeringen in Abrede stellte.... War der Kriegsminister, als er dem Reichstag Er­tlärungen abgab, falsch unterrichtet? Ist er vielleicht sogar aus dem Grunde von seinem Posten geschieden, weil er feine damaligen Worte mit den Dingen, wie sie sich uns heute dar­stellen, nicht hätte decken können?

So viel steht heute fest, daß eine Anzahl von Angestellten der Heeresverwaltung ziemlich häufig den Weg von der Leipziger Straße zur Voßstraße gegangen ist und mit dem Ber­ liner Kruppbureau in enger Verbindung stand. Man stattete in der Boßstraße Besuche ab und unterhielt sich mit Herrn Brand über Neuanschaffungen oder Aenderungen, die die

der Verhandlungen.

Die Antwort, die der König von Rumänien auf das Schreiben König Ferdinands gegeben hat, ist sehr kühl und ausweichend ausgefallen. Rumänien will erst den Abschluß des Waffenstillstandes vollzogen sehen, ehe es seinen glücklicher­weise bisher unblutigen Feldzug einstellen will. Da aber Serbien und Griechenland den Waffenstillstand nur unter Be­dingungen, auf die Vulgarien bisher noch nicht eingegangen ist, abschließen wollen, hält der unleidliche Zustand zwischen Krieg und Frieden noch immer an.

Die jungtürkischen Hizköpfe sind mit der Einhaltung des türkischen Vormarsches durchaus nicht einverstanden. Es wird ihnen aber wohl kaum gelingen, die Regierung zu einem Vor­stoß auf Adrianopel aufzuputschen.

Die rumänische Antwort.

Bukarest , 18. Juli. Dem Universul" zufolge soll die Antwort, die König Carol auf das Telegramm des Königs Ferdinand erteilte, dahin gelautet haben, daß Bulgarien die Bedingungen genau ange= ben möge, unter denen es die Friedenspräliminarien nicht nur mit Rumänien , sondern mit allen Kriegführenden zu unterzeichnen wünsche. Die Unterzeichnung könne nur gleichzeitig mit allen Kriegführenden erfolgen. Nur dann könne die Einstellung der Feindseligkeiten angeordnet werden. Eine offizielle Bestätigung dieser Meldung liegt nicht vor.

Rumäniens Absichten.

Bukarest , 18. Juli. ( Meldung des Wiener t. t. telegra­phischen Korrespondenzbureaus.) Das Antworttelegramm Stönig Carols an König Ferdinand ist heute früh um 8 Uhr von Corabia nach Sofia abgegangen. Der König kehrt heute abend in die Hauptstadt zurück.

Die rumänische Politik hält daran fest, daß einer der Zwecke des Einrückens in Bulgarien der Abschluß eines Waffen stillstandes ist. Solange dieser nicht eingetreten fei, könne von einer Einstellung des Vormarsches nicht die Rede sein. Dabei sei es ohne wesentliche Bedeutung, wem der Abschluß eines Waffenstilstandes Hindernisse bereite, auf