Nr. 196. 30. Jahrg.
Bezirks- Beilage Bezirks Beilage des Vorwärts" für Süden- Weffen
Partei- Angelegenheiten.
Zur Lokalliste.
da uns dieselben zur Versammlung beharrlich verweigert werden.
Die Differenzen mit dem Lokal Albrechtshof, Steglit, sind Die Differenzen mit dem Lokal Albrechtshof, Stegliz, sind beigelegt. Das Lotal steht nunmehr zu allen Veranstaltungen unentgeltlich zur Verfügung. Am Sonntag, den 3. August, findet in Bohnsdorf wie alljährlich das Erntefest der Baugenossenschaft Paradies" auf dem großen Festplatz der Genossenschaft an der Dahmestraße statt. Wir machen darauf aufmerksam, daß die Lokale von May Schulz und Wilh. Wiert für die organisierten Arbeiter streng zu meiden sind, Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß die Lokale bon Riedel und Domschle in Neue Mühle und Niederlehme ( Dorfaue) das Lokal von Paul Schmidt nach wie vor gesperrt sind. Weiter weisen wir darauf hin, daß die Lokale Reu- Heringsdorf bei Cöpenick und in Schöneberg das Gesellschaftshaus des Westens nach wie vor gesperrt sind. NB. Alle Einsendungen für den Kreis Nieder- Barnim in Lokalangelegenheiten bitten wir an Genossen Ernst Werkmann, Friedrichs hagen , Köpenider Straße 18, zu senden. Die Lokalkommission.
Wahlverein Dabendorf und Umgegend. Am Sonntag, den 3. August, feiert der Wahlverein von Dabendorf und Umgegend fein 3. Stiftungsfest im Lokal„ Deutscher Kaiser"( Inhaber ich mann) in Dabendorf bestehend in Konzert, Kinderspielen, Regeln, Schießen, Theater und Ball. Anfang 3 Uhr.
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Der Vorstand.
2. Auguft 1913.
sehr netten von Warenhäusern eingerichteten Dachgarten fizen. Zur auch Kaulmann einen tiefen Schnitt am Halse bei. Ein Schuhmann, Vervollständigung steht noch darunter:„ Aufgenommen bei R. M. der herbeigerufen worden war, brachte beide mit einer Droschke nach Maaßen". Die Firma Maaßen hat es verstanden, verschiedentlich der Hilfswache in der Koppenstraße, von wo die Frau nach dem mit diesem Dachgarten Reklame zu machen, aber bislang wohl aus Krankenhaus am Friedrichshain , der Mann als Polizeigefangener nach Bescheidenheit verschwiegen, wie teuer sie den Angestellten den Dach der Charité gebracht wurde. Die Verlegungen der beiden sind schwer, garten berechnet. Bisher bekam jede Angestellte bei der Firma jedoch nicht lebensgefährlich. Maaßen im Sommer einen Reisezuschuß von 30 M. Dieser Reise- An Gasvergiftung gestorben ist in der Nacht zum Donnerstag zuschuß ist nun, da ja der Dachgarten eine Reise ersetzt, in diesem die 26 Jahre alte Portierfrau Julianne Neumüller aus der BelleJahr allen Angestellten entzogen worden, auch denen im Geschäfts- Alliance- Straße 106. Die Frau hatte seit drei Wochen die PortierHaus in der Dranienstraße, die doch von dem auf dem Hause in der Leipziger Straße liegenden Dachgarten nichts haben, selbst wenn sie loge in dem Restaurant„ Bierglocke". Weil sie allein stand, schlief Gestern vormittag fand der Küchenchef in den knappen Bausen überhaupt hinaufgehen könnten. Es ist also sie auch in dem Raume. ein ganz gutes Geschäft für R. M. Maaßen, einen Dachgarten ein- nun den von innen verschlossenen Raum mit Gas gefüllt und Frau Neumüller tot im Bette liegen. Samariter der Feuerwehr stellten urichten. Erstens spart man die Reiseunterstützung und zweitens wiederbelebungsversuche an, die jedoch erfolglos blieben. Db Selbstfann man noch Reklame machen; alles auf Kosten der An- mord oder Unglücksfall vorliegt, fann nicht gesagt werden. Der gestellten. Hahn der Gaslampe stand zwar auf, doch kann die Verstorbene ihn auch versehentlich geöffnet haben.
Das Auge des Gesetzes wacht!
Auf dem Gelände der früheren Wasserwerke am Stralauer Tor erheben sich neben einer Gemeinde- Doppelschule die Fabrikgebäude der Auergesellschaft. Als vor einigen Jahren die Auergeſellſchaft ihren Betrieb nach der Rotherstraße verlegte, genügte ein Gebäude. Infolge der rapiden Entwickelung dieses Betriebes mußten neue Gebäude errichtet werden. Auch diese erwiesen sich bald als zu flein, so daß die Gesellschaft neue Grundstücke zu erwerben genötigt war. mit der Bebauung eines dieser Grundstücke an der Rother, Ehrenberg- und Rudolfstraße ist jetzt begonnen, die Ausschachtungsarbeiten sind in vollem Gange.
Geldschrankknacker statteten in der Nacht zum Freitag dem Hofbüchsenmacher Barella in der Französischen Straße 25/26 einen Besuch ab. Sie müssen in Erfahrung gebracht haben, daß sich der Geschäftsinhaber gestern nachmittag zur Jagd begeben hat, wo er jetzt noch weilt. Mit einem Nachschlüssel drangen sie in den Laden ein, von dem sie in das Privatkontor gelangten. Hier erbrachen sie nach Art gewerbsmäßiger Knader das Geldspind und stablen daraus eine Kassette mit 600 Mart bares Geld. Die Summe besteht nur aus hartem Gelde, darunter eine Rolle Zweimarkstüde. Sodann stahlen sie noch etwa 60 automatische Pistolen im Werte von zusammen 2000 Mart sowie mehrere wertvolle Gläser. Mit der Beute enttamen fie unbemerkt.
„ Die sozialistische Liedertafel New Yorks in Berlin ." Die Generalkommission der Gewerkschaften sendet uns folgende Zuschrift:" Unter obiger Rubrik bringt der Vorwärts" in seiner heutigen Nummer einen Bericht über einen Sommers im Gewerk- passierte. Was auch gar nicht möglich war, weil ein Schuhmann schaftshause zu Ehren der New Yorker Gäste. Nach dem Bericht soll Schug" gewährte. ein Genosse Jablinowski auf die vor zwei Jahren hier stattgefundene Von den Zuschauern wurde die Frage aufgeworfen, ob wohl ein Versammlung, in der Gompers sprach, Bezug genommen und unter Laubenkolonist oder gar ein Flugblattverbreiter während der Kirchanderem erklärt haben: zeit unbehelligt geblieben wäre? Mit hoher Wahrscheinlichkeit hätte " In Amerika sei die Bewegung durchaus nicht so einmütig, ein Schuhmann die Frevler festgestellt und ein Strafmandat wäre wie Gompers es vor zwei Jahren hier dargestellt hat. Er, Redner, sicher gewesen. Da aber die Arbeit für eine große Firma verrichtet fönne auch heute noch nicht begreifen, warum ihm damals wurde, wacht das Auge des Schußmanns über die Sonntags das Wort nicht erteilt worden sei, obgleich er arbeit. es verlangt habe."
Zur Aushebung des Bodens bedient man sich auch zweier Zernsdorf . Am Sonntag, den 3. August, findet in Kablow Der Verein zur Unterstützung des Mütterhort und Erholungsauf dem Grundstück des Genossen Hermann Laschin eine öffentliche Maschinen. Eine derselben wurde an einem Sonntage aufgestellt. Bersammlung statt. Referent ist Genosse Ii Reutölln. Flug- Laute Hammerschläge und Rufe lockten eine Reihe Neugieriger heran, heim( früher Mutterschutzhaus) Bankow, Hartwigstr. 39, hat sich die blattverbreitung zu dieser Versammlung findet Sonntag früh von während andere Leute, gläubige Christen, nach der nahen Zwingli - Aufgabe gestellt, Müttern, ob verheiratet oder nicht, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und von einer Stelle aus ihnen alles zu den bekannten Stellen aus statt. tirche gingen, um die Predigt Du sollst den Feiertag heiligen" an- bieten, was ihre Lage erleichtern fann. Er bemüht sich, die Anzuhören. Das weithin hörbare Geräusch locte auch einen Schuß- fprüche der Mutter an den Vater ihres Kindes zu regeln, führt die mann, mit einem Revolver umgürtet, herbei. Die Zuschauer glaubten, Verhandlungen mit den Behörden, sorgt auf Wunsch für Unterkunft er würde die Arbeit verbieten. Das tat er aber nicht. Während in des Kindes in forglich geprüfte Pflegestellen und gewährt ganz der Zwinglikirche fromme Weisen ertönten, lauschte der Schußmann Unbemittelten eine oder zwei Freistellen. Die ruhige Lage inmitten den Tönen der Hammerschläge und schaute der Arbeit zu. Er be- eines mehrere Morgen großen Gartens, die Abgeschlossenheit des obachtete scharf, daß bei dem Aufbau der Maschine kein Unfall großen geräumigen Hauses von der Verkehrsstraße, die Liegehalle sich im Freien aufzuhalten. Das Heim ist besonders geeignet auch gibt den Erholungsbedürftigen zu jeder Zeit die Möglichkeit, Müttern mit ihren Kindern aufzunehmen im Falle einer Ehescheidung oder bei vorübergehender längerer Abwesenheit des Mannes, die ihrer Familie den Schuß eines Heimes zugänglich machen wollen. es enthält für diesen Zwed nebeneinander liegende Zimmer, die getrennt vom Mütterheim find. Das Heim hat drei Klassen: 1. Klasse täglich 5 M., 2. Klasse 3 M., die 3. Klasse 1 M. mit Verpflichtung Sprech Stunden täglich außer Sonntag von 9-12 Uhr vormittags, Dienstag Hausarbeit. Die Pension ist im voraus zu zahlen. und Freitag außerdem von 7-9 Uhr abends.
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Diese Behauptung des Genossen Jablinowski ist vollständig aus Wenn man auf seine Sachen nicht achtet. der Luft gegriffen. In jener Versammlung hatte Jablinowski am Bressetisch Platz genommen, und zwar ganz zufällig zwischen den Einen schmerzhaften Berluft erlitt hier eine Dame aus Hannover beiden Redakteuren des Correspondenzblattes". Jablinowski stellte auf der Durchreise. Als sie an der Siegessäule einen Straftwagen fich vor Beginn der Versammlung dem einen dieser Genossen als verließ, vergaß sie ihre Handtasche, die mit Inhalt einen Wert von Vertreter der New Yorker Boltszeitung" vor und erkundigte sich, ob 6000 m. hat. In der aus Schlangenleder gefertigten und mit grauer es Diskussion geben würde. Auf die Antwort, daß wohl kaum Seide gefütterten Tasche befanden sich zwei Portemonnaies. Ein jemand im Saale eine Debatte über amerikanische Verhältnisse zu braunes Slappportemonnaie enthielt einen Tausend- und einen Einführen wünsche, erklärte Jablinowsti, man müsse Gompers hundertmarkschein. Das zweite, ein blaues Portemonnaie mit Perlenentgegentreten. Daraufhin wurde Genosse Legien auf die fassung, enthielt nur 30 M. baares Geld, außerdem aber eine fleine Anwesenheit eines Vertreters der New Yorker Volkszeitung" auf- goldene Handtasche, einen Brillantschmuck, bestehend aus zwei goldenen merksam gemacht und er ordnete sofort an, daß nach dem Vortrage von Ohrgehängen mit Brillanten, zwei Brillantringen, einer Platinkette Gompers eine Diskussion eröffnet werden sollte, die auch stattfand. mit Brillantgehänge, einem Kollier mit Brillanten, zwei Armbändern Wer sich aber nicht zum Bort meldete, war der Genosse Jablinowski. mit Brillanten, einem goldenen Kettenarmband und einer langen, Er ließ sich vielmehr von Gompers als Kronzeuge über die ameri- filberbergoldeten Kette mit goldenem Bleistift und einem Miniaturkanischen Einwanderungsbestimmungen anrufen und bestätigte durch revolver. Sodann enthielt die Tasche noch einen Reisepaß auf den Stopfniden und Zuruf Gompers Ausführungen gegenüber einem Namen der Bestohlenen sowie mehrere Gepäckaufbewahrungsscheine Diskussionsredner. Das Verhalten des Genossen Jablinowski, der und eine Fahrkarte 3. Klasse aus Hannover ." so tapfer focht und entkam, gab damals Anlaß zu munterer Gloffierung bereits am Pressetisch.
Eine Personenverwechselung ist ausgeschlossen, da Jablinowsti unserem Genossen seine Visitenkarte überreichte. Berlin , den 81. Juli 1918.
Generalfommission der Gewerkschaften Deutschlands .
Zur Verkehrskalamität in Tempelhof
wird uns von dort geschrieben:
Aufhebung der Hunde- und Kaßensperre in Potsdam . Mit dem gestrigen Tage ist die Hunde- und Staßensperre über Potsdam aufgehoben worden. Die Hunde dürfen jetzt wieder ohne Maultorb und Leine frei umherlaufen. Auch die Kazen erfreuen sich wieder der unumschränkten Freiheit.
Um 22 000 M. beraubt
Vermißt wird seit dem 25. Juli, morgens 7% Uhr, der Kauf mannslehrling Emil Markus bei der Firma G. Lazarus, Spandauer Brücke, Ede Dirksenstraße, beschäftigt. Bekleidet war derselbe bei seinem Fortgange mit einem weißen Hemd, gezeichnet Nr. 2, Trikots unterhose, schwarzen Strümpfen und roten Gummistrumpfbändern. schwarzen Schnürstiefeln, schwarzem steifen Hut mit Seidenfutter, dunkelbraunem Anzug, Chemisett und Kragen und dunkler Krawatte. Um Nachricht bittet die Mutter, Frau Markus, Fehrbelliner Straße 30, Hof parterre.
Vorort- Nachrichten.
Charlottenburg.
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Inangriffnahme von Bauprojekten und Erwerbsmöglichkeit. In der Nummer vom 27. Juli konnten wir kundtun, daß in der städtischen Hochbaudeputation der Wunsch an die Bauverwaltung gerichtet worden ist, die Bauprojekte, die sich in Arbeit befinden, baldigst zur Reife zu bringen, um durch darauffolgende Inangriffnahme der Bauten erhöhte Erwerbsmöglichkeiten zu schaffen.
Welche Aussichten sich durch Verwirklichung dieses Gedankens für die Bauarbeiterschaft sowie für das gesamte Baugewerbe eröffnen, möge nachstehende Zusammenstellung offenbaren.
Im Etat für 1913 find u. a. eingesetzt, 1 053 093 M. für Kanaliwurde gestern ein Kaffenbote der Deutschen Bant, der das Geld bei fationsarbeiten; 15 000 m. für die Errichtung einer Bedürfnis- und der Deutschen Bank einzahlen sollte. Auf dem Wege nach der Abortanstalt auf dem Parkgelände am Liebenfee; 1 000 000 m. für " Seit Jahren führen die Einwohner von Tempelhof und Marien- Deutschen Bant in der Behrenstraße begleitete ihn nach Vorschrift Erweiterung des Kraftwerks und 130 000 m. für Neupflasterung dorf heftige Kämpfe wegen befferer Fahrgelegenheiten mit der Großen des Geschäfts ein zweiter Bote. Als beide zusammen das Geld er- des Spandauer Bergs. Durchgearbeitete Projekte hierüber haben Berliner ". Wiederholt sind in den Gemeindevertretungen die heftig- hoben hatten, stedte es Nistow, so heißt der Kaffenbote, in seine Brief der Stadtverordnetenversammlung noch nicht vorgelegen. Von ften Debatten gepflogen worden und der verstorbene Bürgermeister Mussehl beschwerte sich in dieser Sache oft bitter über die ungerechte tasche und diese in die innere Rocktasche. Weil ihm nur Tausendmart- dieser genehmigt sind bauliche Erweiterungen am ZwischenpumpBehandlung Tempelhofs durch das Polizeipräsidium. Nur winzige scheine ausgezahlt worden waren, mußte er noch nach der Reichs- werk am Salzufer. Ferner der Bau eines neuen Rieslers am Bugeständnisse sind im Laufe der Zeit abgerungen worden und bank, um für die großen Scheine leinere und hartes Geld zu Wasserwert Jungfernheide. Die Bausumme dafür ist auf 150 000 auch diese nur teilweise gegen Preisgabe verbriefter Rechte. erhalten. Weil sie außerdem noch bei der Darmstädter Bank zu tun Mart veranschlagt. Bugestimmt ist weiter den Vorlagen betr. den Alle Beschwerden und Eingaben scheitern nicht nur an der hatten, teilten sich beide in die Arbeit. Während Nistow mit einem Bau des Bahnhofs Wikleben und den Bau einer Brücke im Zuge Knauferigkeit der Großen Berliner", sondern auch bei dem Straßenbahnwagen, auf deffen hintere Plattform er sich stellte, nach der Neuen Kantstraße und damit zusammenhängenden Regulie Bolizeipräsidenten. Jetzt ist dieses Nätsel gelöst. Jezt ist dieses Rätsel gelöst. Auf eine Beder Reichsbank in der Jägerstraße fuhr, machte sich sein Begleiter rungs- und Kanalisationsarbeiten im Baugelände und im Gelände schwerde des Mariendorfer Haus- und Grundbefizervereins über die vollständige Unzulänglichkeit des Verkehrs bei der„ Großen Berliner", auf den Weg nach der Darmstädter Bank, um dort den Auftrag zu des alten Ererzierplates. Die Brücke soll bis spätestens 1915 fertigdie natürlich abfiel, setzte der Verein seine Hoffnung auf den Polizei- erledigen. Als nun Ristow bei der Reichsbank antam, bemerkte er gestellt sein. Und da der Bahnhof, die Brücke und die Regulierung präsidenten, der aber antwortete: nach seiner Angabe zu seinem größten Entsetzen, daß die Rocktasche des Straßenzuges zur Verlängerung der Neuen Kantstraße bis
" Auf die Beschwerde vom 18. April 1918 erwidere ich nach ein aufgeschnitten war und die Brieftasche mit dem Geld fehlte. Bo Reichsfnzalerplatz ein zusammenhängendes Unternehmen bildet, das gehender Prüfung ergebenst, daß von den von hier aus vor ihm diefe aber gestohlen worden ist, kann er gar nicht sagen, da er gleichzeitig fertiggestellt und dem Betrieb übergeben werden müßte, genommenen Zählungen im allgemeinen ausreichende Be- vorher nicht das geringste gemerkt hatte. Es wird jedoch angenommen, sollte man erwarten, daß hier die Arbeiten mit Volldampf auf. förderungsgelegenheit auf den nach Berlin- Mariendorf und Südende daß auf der Straßenbahn sich ein Fledderer, der ihn vorher genommen würden. Es ist nicht so: mit Ausnahme der Kanaliverkehrenden Straßenbahnlinien geboten wird. Daß bei besonderen auf der Bank beobachtet hatte, an ihn herangemacht und die Tasche sationsarbeiten in der Rognißstraße und der vor sich gehenden Veranstaltungen in Mariendorf trop Heranziehung zahlreicher Unterstützungswagen nicht innerhalb weniger Minuten alle Fahr durch Aufschneiden des Jadetts gestohlen hat. Er machte seinem Bodenbewegung auf dem westlichen Gelände deutet noch nichts darlustigen befördert werden können, ist selbstverständlich und tann Geschäft sofort von seinem Verlust Meldung, das daraufhin gleich auf hin, daß hier große verkehrstechnische Umwälzungen vor sich mit Rüdsicht auf die wirtschaftlichen Interessen bei der Kriminalpolizei Anzeige erstattete. Deren Untersuchung der gehen sollen. Für den Bau eines Krankenpavillons II. Klaffe auf Westend find von der Gesellschaft auch nicht gefordert werden. Angelegenheit ist noch nicht abgeschlossen und kann nach den bisAuch die Zählungen, welche der Herr Amtsvorsteher in Berlin - herigen Feststellungen noch nicht gesagt werden, ob dem Boten 601 000 Mt. und für einen Erweiterungsbau des Bürgerhauses, der Mariendorf veranlaßt hat, führen zu keinem abweichenden Ergebnis. das J. V.: Haaselau." Nach Ansicht für das Waisenhaus bestimmt ist, 300 000 M. an Baukosten ausSie trauen geworfen. Letteres soll bis 1. Oftober 1914 vollendet sein. 950 000
worden gestärkt eine Gemeinden
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ist, da Lösung
worden Geld tatsächlich geraubt ist. feiner Arbeitgeber ist dies ohne Zweifel der Fall.
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Somit ist vorläufig jede Aussicht auf eine Verbesserung der ihrem Angestellten einen fingierten Diebstahl und die Unterschlagung Mark sind für den Neubau der Sophie- Charlotten- Schule mit auch eine weitere Beschwerde beim Minister dürfte sich als erfolglos nicht zu. Ristow, der unverheiratet ist und im Anfang der fünfziger Frauenschule bereitgestellt. Dieselbe soll erstehen auf dem früher erweisen. Die Entwidelung dieser Orte wird aber durch diesen Be Jahre steht, ist schon länger als 15 Jahre bei der Firma tätig und Oppenheimschen Grundstück in der Scharrenstraße. Das darauf fcheid gehemmt, und Tempelhof wird darunter am meisten zu leiden hat sich während dieser Zeit nie etwas zuschulden kommen lassen. befindliche Palais Oppenheim" soll für Schulzwecke umgebaut haben. Was nuzt den Tempelhofern eine Bahn, die in Zukunft Er genießt deren vollstes Vertrauen. Sehr oft hat er früher schon werden. Bis zum Oktober 1914 soll ein Schulgebäude für das zwar durch Rasenstreifen fährt, aber voll besetzt ist? Nach bedeutend höhere Beträge erhoben und stets ordentlich abgeliefert, yzeum IV nebst Studienanstalt auf dem Grundstück Sybeldem durch den ablehnenden Bescheid die Direktion ihrem in auch wiederholt, ohne daß er von einem anderen Boten begleitet straße 2/4 errichtet sein. Auch dafür sind die Baukosten in Höhe Berhalten obendrein fonte es für beide wurde. Wenn ihm das Geld tatsächlich gestohlen worden ist, so bon 1 196 000 M. bewilligt. Ein weiteres großzügiges Projekt, das geben, um Fahrgelegenheit in eigener Regie! Bedauerlicherweise fein. Bis jetzt fehlt von einem Täter noch jebe Spur. betrifft und für dessen Verwirklichung 2 617 000 M. in Anschlag aus den mißlichen Verhältnissen herauszukommen: muß der Spizzbube außergewöhnlich geschickt und dreist vorgegangen den Erweiterungsbau der Volksbadeanstalt in der Krumme Straße haben die bürgerlichen Gemeindevertreter noch bis in die jüngste Zeit gebracht sind, hat auch schon die Zustimmung der städtischen KörperHinein um nur etwas von der Großen Berliner " zu erreichen Berträge gutgeheißen, die der Großen Berliner " über ein Menschenalter hinaus die Fahrgelegenheit auf Schienen" als Monopol zu ficherten. Darum: Selbsthilfe durch Omnibus und Auto!" Wohlfahrtseinrichtungen für die Angestellten in Berliner Großbetrieben. Bon Angestellten wird uns geschrieben: Die„ Berliner Juustr. Beitung bringt ein Bild, das darstellt, wie Damen und Herren gemütlich in Korbſeſſeln beim Glase Bier und der Zeitung in einem
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Eine schwere Bluttat verübte gestern der 48 Jahre alte Gastwirtschaften gefunden. Ihm stehen Miets- und Pachtverträge entgegen, Otto Kaulmann gegen die ebenso alte Gastwirtin Marie Molden- welche es unmöglich machen, vor dem 1. Januar 1914 mit der Arbeit hauer, Madaiftr. 28. Kaulmann wohnte mit der Moldenhauer, welche beginnen zu können. Bemerkt hierbei sei, daß geplant wird, noch die Gastwirtschaft betreibt, zusammen. Es kam wiederholt zu un- eine Badeanstalt in der Nähe des Elektrizitätswertes zu erbauen. angenehmen Auftritten, welche die Frau zu dem Entschluß führte, Hierzu sind allerdings erst 3000 M. für Bohrversuche bewilligt. ein Stüchenmesser nahm und versuchte, der Frau die Kehle zu durchschneiden. Altersversorgungsanstalt für arbeitsunfähige Personen zu errichten. Raulmann zu verlaffen. Das reizte den St. dermaßen, daß er gestern Entsprechend den Bestimmungen der Pulsschen Erbschaft ist eine Die Bedrohte schrie um Hilfe und setzte sich auch fräftig zur Wehr, so daß es ihm nur gelang, ihr einige Schnittwunden am Halse beizubringen. Der bestimmungsgemäße Termin ist längst überschritten und die Die Frau fonnte schließlich die Flucht ergreifen, brach aber schon im Aussicht besteht, daß bald mit dem Bau derselben begonnen werden Hausflur besinnungslos zusammen. In der Zwischenzeit brachte sich wird. Die Pläne und der Kostenanschlag, der mit einer Bau