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Sarauf geprüft werden soll, in welche Klasse sie einzureihen ist, dann tostet das nicht weniger als 20 M., wofür ein gewöhnlicher Staats­bürger sich ein ganzes Faß Tinte kaufen kann.

Aus Industrie und Bandel.

Phönir.

die Sozialdemokratie gegenüber der Hauptvahl 68 Stimmen gewann, haben die Konservativen 221 Stimmen verloren. Die Listen waren die gleichen wie bei der Hauptwahl, so daß eine Diese Betätigung des preußischen Material- Prüfungsamtes ist Der gestern veröffentlichte Geschäftsabschluß der Phönig geradezu ein klassisches Beispiel dafür, zu welcher Stufe der Höchst. Veränderung in der Wählerzahl nicht eingetreten ist. Am 15. September tritt der Reichstag zusammen. A.-G. für Bergbau und Hüttenbetrieb entspricht durchaus den leistungen der Bureaukratismus sich emporzuschwingen vermag. Wieviel geheime und nichtgeheime Räte, wieviel Unterbeamte und Seine Aufgabe wird es sein, die Verfassungsreform hochgeschraubten Erwartungen der Aktionäre und Spekulanten. wieviel untere Angestellte werden sich das ganze Jahr hindurch zu erledigen, die jetzt von dem radikalen Ministerium Zahle 3war wird keine höhere Dividende als die im Vorjahre von nur auf dem Gebiete der Tintenfunde zu betätigen haben. Daß man eingebracht wird. Ueber die Stellung der Ersten Kammer- 18 Proz. ausgeschüttet werden. Dafür werden aber alle Reserven aber den Reichsanzeiger" daju benüßt, um die Ergebnisse der mehrheit läßt sich nichts voraussagen; wahrscheinlich werden der Gesellschaft erheblich aufgefüllt, um die im letzten Jahre er­Arbeiten auf diesem Gebiete zu veröffentlichen, hätte doch min- die Konservativen es auf den Kampf ankommen lassen wollen. zielten Riesengewinne unterzubringen. Der Betriebsgewinn der destens vermieden werden können. Die Tintenforschungen fönnen Aber auch die Haltung der Rechtsliberalen ist noch zweifel- Gesellschaft erhöhte sich um 5% Millionen auf 50,27 Millionen fich abwideln, auch ohne daß man mit ihren Ergebnissen die breite haft. Erst die kommenden Verhandlungen werden über die Mark. Nach Abzug der Unkosten und Steuern verbleibt ein Oeffentlichkeit belästigt. Es wäre gewiß nicht ohne Interesse, wenn Aussichten der Verfassungsreform Klarheit schaffen. die preußischen sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten einmal einen genauen Bericht über die Tätigkeit des Material- Prüfungs­amtes verlangen würden, denn es ist immerhin nicht ganz unmög­lich, daß dieses Amt auch auf anderem Gebiete ähnliche Leistungen vollbringt, bei denen man doch ernstlich die Frage aufwerfen muß,

Japan .

Landung der Japaner in Nanking . Tokio , 11. September. Die Japaner haben Mann ob denn die aufgewendeten Kosten wirklich in einem gesundenschaften zum Schutz der Geschäftshäuser in Nanting gelandet.

Verhältnis zu den erzielten Erfolgen stehen.

Ersparte Wohltaten.

Kriegerische Kundgebungen.

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Bruttogewinn von 48,8 Millionen, der den des Vorjahres um rund Millionen übersteigt. Fast 17 Millionen werden davon zu Abschreibungen verwandt, so daß ein Reingewinn von mehr als 32 Millionen verbleibt; gegen das Vorjahr ist dieser Reinüberschuß um 3 Millionen höher. Hiervon erhalten die Aftionäre 19 Millionen, die Aufsichtsratsmitglieder und höheren Beamten 2,3 Millionen. Trotzdem bleiben immer noch über die Aktionäre 19 Millionen, die Aufsichtsratsmitglieder und höheren

10 Millionen zu weiteren Rücklagen. Ganze 225 000 M. dienen davon als Wehrbeitrag der Gesellschaft.

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Jm Berl. Tagebl." befürwortet Herr Dr. E. Schlesinger Wie man sieht, hat die Gesellschaft aus dem Konjunkturjahre Tokio , 11. September. Im Theater Meideidmea fand eine von reichen Profit gezogen und sie ist auch für die kommende Krisen­eine öffentliche Sammlung, aus deren Ergebnis Radium und Mesothorium zur Bekämpfung des Krebs angeschafft werden Tausenden besuchte Versammlung statt, in der eine Entscheidung zeit gut gerüstet. Die Aktionäre können unbesorgt in die Zukunft soll. Dabei wird folgendes gesagt: der mandschurischen und mongolischen Fragen durch Waffenschauen; ihre hohen Dividenden werden sie auch in den kommen­Wiederholt mußten wir den Einwand hören: der jegige gewalt gefordert wurde. Ertrablätter verlangen entweder Ab- den Jahren beziehen. Die Arbeiter dagegen haben den ge­Zeitpunkt ist für eine öffentliche Sammlung der allersendung von Truppen nach China oder Abdankung ringen Mehrverdienst des Konjunkturjahres durch erhöhte An­ungeeignetste. Die Männer, die sonst für öffentliche des Kabinetts. Eine große regierungsfeindliche strengungen und vermehrte Verausgabung von Nervenkraft müh­3wede stets eine offene and hatten, sind jetzt durch die Kundgebung wird vorbereitet. Wehrsteuer verstimmt. Kapital für wohltätige Zwecke ist schwer flüffig.

Es ist recht charakteristisch, daß das so patriotische und opferfreudige Bürgertum gerade die Ausgabe für wohltätige Zwecke einschränkt, um sich das Opfer" zu erleichtern.

Liberale Kommunalpolitik.

Die liberalen Stadtverordneten der Stadt Oldenburg lehnten mit 18 gegen 8 Stimmen die Verhältniswahl für die Stadtverord­netenwahlen ab. Es bleibt also bei dem verrotteten Ständewahl­unrecht.

Eine Berichtigung des Reichsverbandes.

Von dem Notar und Justizrat Grich Stolte als Bevoll­mächtigter des Reichsverbandes gegen die Sozialdemokratie erhalten mir folgende Buschrift:

Der Vorwärts" bringt in Nr. 230 vom 5. September 1913 einen Artikel mit der Ueberschrift: Aus der Reichsverbandstüche", in welchem ein Aufsatz Die Pfründner der Arbeitergroschen" dem Reichsverbande zugeschrieben wird.

Die in dieser Beziehung aufgestellte Behauptung sowie die im Anschluß daran gemachten Bemerkungen find sämtlich unwahr. Unwahr ist insbesondere folgende vom Vorwärts" aufgestellte Be­hauptung:

Um den Anschein der Aktualität zu wahren, versichert der Reichsverband den uneingeweihten Lesern, sein Material stamme aus Aeußerungen, die in den Generalversammlungen der Ber­ liner sozialdemokratischen Wahlvereine am 26. August biefes Jahres gefallen seien. Es wird da behauptet, daß der Genosse Lucht, der in der Partei eine hervorragende Stellung einnimmt, und verschiedene Vertrauensämter bekleidet", erklärt habe, es sei traurig, daß in der Partei alle Ideale fehlten." 4 24486 2016 Unwahr ist ferner die Lehauptung:

Der Reichsverband läßt den Genossen Lehner jedoch von Zehntausenden von Angestellten sprechen, die alle die Partei au ernähren habe und für die jährlich 3 Millionen verausgabt würden."

Der Reichsverband gegen die Sozialdemokratie hat sich in seiner Korrespondena" und in seinen sonstigen Veröffentlichungen meder mit den Genossen Lucht und Lehner beschäftigt, noch über= haupt die in jenem Artikel berührten Angelegenheiten behandelt. Hochachtungsvoll G. Stolte, Justizrat.

Schweiz .

Die Revision des schweizerischen Fabrikgesezes. Auf der Tagesordnung des am 29. September in Bern zu einer außerordentlichen Session zusammentretenden National­rates( auch der Ständerat versammelt sich gleichzeitig) steht endlich als erster Punkt die Revision des Fabrikgeséges. Aber der zur Verhandlung gelangende sogenannte" Verständi­gungsentwurf", der so viel schlechter ist als die ursprüngliche Re­visionsvorlage des Bundesrates von 1910, vermag nicht, die Ar­beiterschaft zu erwärmen. Das zeigte auch die Verhandlung des Bundeskomitees des Schweizerischen Arbeiter bundes in seiner Sizung vom 7. September, in der sich die Partei- und Gewerkschaftsführer gegenüberstanden. Ungufrieden sind mit der Vorlage die einen wie die anderen; die ersteren wollen sich aber aus Opportunitätsgründen, da unter den obwaltenden Umständen nicht mehr zu erreichen ist, schließlich leichter damit abfinden als die anderen. Schließlich fand folgende Resolution einstimmige

Annahme:

Amerika .

Tod des New Yorker Bürgermeisters.

New York , 11. September. Bürgermeister Gaynor von New York ist an Bord des White Star- Dampfers Baltic auf hoher See am Herzschlage gestorben.

Aus der Partei.

Die schweizerische sosialdemokratische Arbeiterschaft und der Generalstreif.

sam erzielen können, und ihrer warten jest Lohnverluste und Arbeitslosigkeit. Nicht eine auch noch so kleine Summe blieb übrig, einen Lohnfonds für die schon eingetretene Zeit des Be­schäftigungsrüdganges zu bilden. Der Proletarier, der die un­geheuer gesteigerten Werte geschaffen, geht wie immer völlig leer aus.

Kohlenförderung und Kohlenpreise.

In der gestrigen Versammlung des Rheinisch- Westa fälischen Sohlensyndikats wurde folgender Bericht ausgegeben: Die im Juli bemerkbar gewordene Abschwäch ung der Absatzverhältnisse hat im Berichtsmonat angehalten. Das Absatzergebnis weist gegen den Vormonat erhebliche Aenderungen nicht auf. Der in der Gesamtmenge eingetretene Rüdgang ist im wesentlichen darauf zurückzuführen, daß der Berichtsmonat einen Arbeitstag weniger als der Vormonat hatte. Das Ergebnis Der am 13., 14. und 15. September in Zürich tagende des Kohlenabsates für Rechnung des Syndikats ist in Anbetracht schweizerische Gewerkschaftstongreß sowie der An- der stillen Jahreszeit als befriedigend zu bezeichnen. Der Brikett fang November in Aarau stattfindende sozialdemokratische absatz hat sich im allgemeinen ebenfalls befriedigend gestaltet. Parteitag werden sich mit ihrer grundsäblichen In Kots hat die rückläufige Bewegung der Absatzverhält­Stellungnahme zum Generalstreit beschäftigen. Die nisse weiter angehalten. Der Minderabsatz entfällt ausschließlich leitenden Organe der Partei und des Gewerkschaftsbundes haben auf Hochofenkoke. nun gemeinschaftlich folgende Thesen aufgestellt:

Im Widerspruch zu dieser Tendenzschilderung steht die Fest­1. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund und die Sozialdemo- sehung der Preise für die kommende Zeit. In der Beirats­fratische Partei der Schweiz lehnen den sogenannten revolutionären sizung des Syndikats wurde nämlich beschlossen, die Preise für Generalstreit ab, d. h. sie widerseßen sich der Inszenierung von Hochofenkoks und Kofskohle unverändert bestehen zu lassen. Aber Generalstreiks, die nicht im Punkt 3 vorgesehen sind. Der General- felbst in der Rhein - Westf. 3tg." ist wiederholt eine Herabsehung streit kann die bisherigen normalen gewerkschaftlichen Aktionen gerade der Kotspreise gefordert worden, um die Gestehungskosten nicht erfeben; Sollte wider Erwarten in der Schweiz irgendwo eine derartige für die Roheisenindustrie zu verbilligen, weil die Roheisenpreise Streifattion propagiert oder inszeniert werden, dann betrachten es am Weltmarkt weiter sinten müssen. Da gleichzeitig die Be die Gewerkschaftsverbände als ihre Pflicht, in Verbindung mit den teiligung an der Förderung für Kots von 75 auf 65 Prog. ein­Vertrauensmännern der politischen Arbeiterorganisation, solchen geschränkt werden soll, wird den reinen Kohlenzechen der Absatz Versuchen entgegenzutreten und nötigenfalls die organi- von Kots erst recht erschivert werden. Den Vorteil von den Be­fierten Arbeiter direkt aufzufordern, sich an diesen anarcho- syndita- schlüssen haben nur die großen Betriebe, die selbst Roheisen her­listischen Experimenten in feiner Weise zu beteiligen. stellen.

19.

2. Allgemeine Berufsstreiks, oder Sympathie- oder Solidaritäts- Die Preisfestseßung gilt jedoch nicht, wie bisher, für ein ftreifs, die zum vornherein auf wenige, voneinander abhängige Be­rufsgruppen beschränkt werden oder sich nicht über das Gebiet halbes Jahr, sondern nur für die Zeit vom 1. Oktober bis zum Es soll damit einer Industrie hinaus ausdehnen, gelten nicht als Generalstreifs. Schluffe dieses Jahres, also für drei Monate. 3. Massenstreits als Notwehr und Protestaktion können von den Zeit gewonnen werden, die Entwickelung der Marktlage abzu Getverkschaftsverbänden erst dann unterstützt werden, wenn es warten. Im November oder Anfang Dezember wird sodann eine sich darum handelt, Maßnahmen der Behörden, durch die gemein- neue Preisfestsetzung für Hochofentots und Kokskohlen erfolgen, jame Lebensinteressen oder unentbehrliche Rechte und Freiheiten da dann eine Uebersicht über die Lage im nächsten Jahre besser der Arbeiterklasse ernstlich bedroht werden, zu verhindern, und in als jetzt möglich ist. solchen Fällen, wo die Arbeiterklasse in ihrem Ghrgefühl derart berlebt wurde, daß das Ansehen der Organisation durch kein anderes Protestmittel besser gewahrt werden kann als durch einen Massenstreit.

Auf Unterstützung einer solchen Streitaktion durch die Ge­werkschaftsverbände und den Gewerkschaftsbund kann nur gerechnet werden, wenn die zwischen Bundeskomitee und Komitee der Sozial­demokratischen Partei der Schweiz vereinbarten Bedingungen für die Unterstüßung eines Massenstreits erfüllt sind.

Rüftungsdividenden. Die zum Löwekonzern gehörige Natio nalfabrit für Kriegswaffen in Herstal ( Belgien ) ver­teilt wie im Vorjahre eine Dividende von 30 Prozent oder 150 Frant pro Aktie. Die Nationalfabrik ist ein Tochterunter­nehmen der Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken.

Eine Krupp- Werft an der Nordsee.

5. Die Partei und der Gewerkschaftsbund sind der Ueber­zeugung, daß die Arbeiterklasse in der Schweiz sich für ihre wirt­schaftlichen und politischen Interessen erst dann wirksam wehren fann, wenn sie möglichst vollzählig organisiert ist. Der Beitritt möglichst aller Arbeiter und Arbeiterinnen zur Ge­werkschaft und Partei und die ständige Mitarbeit jedes einzelnen tischen Bewegung, wo sich hierzu Gelegenheit bietet, werden zur am Ausbau der Organisation, bei der wirtschaftlichen und poli­Wahrung der gemeinsamen und der besonderen Intereffen der Arbeiter aller Industrie- und Berufsgruppen mehr beitragen, als der Firma Krupp florieren. selbst der berechtigste und bestvorbereitete Generalstreif.

Die Firma Krupp in Essen, die bereits die Germania- Werft 4. Massenstreits als Mittel zur Eroberung politischer Rechte in Kiel ihr eigen nennt, will sich auch an der Nordsee feſtſeben. erscheinen für die Schweiz nicht empfehlenswert. Wenn Es besteht zwischen der Firma Krupp und der Leitung der Frerichs­die Sozialdemokratische Partei der Schweiz dieses Mittel als Waffe Werft in Einswarden an der Unterweser Verhandlungen auf zur Verteidigung verfassungsmäßiger Rechte in Anwendung Ucbernahme dieser Werft, die in den letzten Jahren starte finan­bringen will, muß der Gewerkschaftsbund zur Beratung und Be- zielle Krisen zu bestehen gehabt hat. Schon seit Jahren geht das schlußfaffung zugezogen werden. Gerücht, Krupp wolle an der Nordsee eine Reparaturwertstätte" für Seriegsschiffsbedarf errichten. Dieser Plan scheint mit der uebernahme der Werft in Einswarden verwirklicht zu werden. Dabei wird es aber nicht bleiben, denn die oldenburgische Ge­meinde Einswarden liegt an der Wesermündung, Bremerhaven gegenüber, hat also in der Weser genügenden Tiefgang für Kriegs­schiffe. Die Werft ist auch erweiterungsfähig, denn das Geld ficht steht. Und da die Firma Krupp für das Profitmachen eine spielt ja für die Millionenfirma teine Rolle, wenn Profit in Aus­gute Nase hat, so wird hier wohl bald der Kriegsschiffbau zugunsten

Sozialistische Blindenliteratur.

Der Bundesvorstand des Schweizerischen Arbeiterbundes konstatiert, daß eine Reihe von wichtigen und durchaus erfüll­baren Forderungen, die der Arbeiterbund zum Schuße der Ar beiter aufgestellt hat, im sogenannten Verständigungsentwurf unberüdsichtigt geblieben ist. Der Entwurf bedarf unbedingt einer Verbesserung, um wirklich einen Fortschritt der Arbeiter­schußgefeßgebung über das bisherige Fabrikgesetz hinaus bilden und dem berechtigten Verlangen der Arbeiterschaft, sowie dem Von der Neuen Zeit, Organ zur Pflege sozialistischer Welt­heutigen Stande des allgemeinen sozialen Empfindens zu ge- anschauung unter den Blinden deutscher Zunge" ist die Nr. 6 des nügen. Der Bundesvorstand spricht, bei aller Hoffnung eines vierten Jahrganges erschienen. Das Heft hat folgenden Inhalt: Zustandekommens einer Verständigung, die bestimmte Erwar- August Bebel. Wider die religionsfeindliche" Sozialdemokratie. tung aus, daß es gelingen werde, in der Bundesversammlung von B. Richtſteig.( Schluß.) Naturwissenschaftliches. Blinden­noch wesentliche Verbesserungen am Entwurfe anzubringen." wesen. Hierzu die wissenschaftliche Beilage. Es wurde noch beschlossen, in einer Eingabe an den Bundesrat Der Bezugspreis für die Zeitschrift, die in Braillescher Kurz­eine bessere Ausbauung der Fabrikinspektion zu verlangen. In schrift gebrudt wird, beträgt bei sechsmaligem Erscheinen pro Jahr einer weiteren motivierten Eingabe an die Bundesversammlung 3,60 M. für Deutschland und Oesterreich- Ungarn , und 4,50 M. für sollen die wesentlichen Aussehungen am Entwurf genannt und be- die übrigen Staaten. gründet werden, als da find: Arbeitszeit, Bußen,( Lohnfaution). Vereinsrecht, Dreifchichtenbetrieb, Berbot der Ueberzeit- und Nacht arbeit für Frauen und Jugendliche.

Leider müssen die Aussichten auf nennenswerte Verbesserungen der Vorlage als recht geringe bezeichnet werden,

Dänemark .

Nachwahl für Sabroe. Zusammentritt des Reichstages.

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Wiesenstr. 36, au richten. Das Blatt wird nicht im Buchhandel Anfragen und Bestellungen find an A. Wendt, Berlin N. 20, vertrieben, sondern kann nur durch die genannte Stelle bezogen

werden.

Die Parteigenossen werden gebeten, die ihnen etwa bekannten Blinden auf das Organ aufmerksam zu machen.

Polizeiliches, Gerichtliches ufw.

Gin Nachklang zur Maifeier.

Der letzte Aft der blutigen polizeilichen Maifeier- Attade spielte Am 9. September fand im nördlichen Aarhuskreise die fich jetzt vor dem Schöffengericht 2ilhelmshaven ab. Die Nachwahl für unseren beim Eisenbahnunglück umgekommenen Mitglieder der Maifeierkommission, die wegen Veranstaltung eines Genossen Sabroe statt. Die Sozialdemokratie hielt den polizeilich nicht genehmigten Aufzuges einen Strafbefehl von 10 M. Streis mit Glanz. Unser Kandidat, der Lehrer Stilling. Belastungszeugen geladenen oldenburgischen Bolizeibeamten konnten erhalten hatten, hatten gerichtliche Entscheidung beantragt. Die als erhielt 2886 Stimmen gegen 1747 Stimmen des konservativen nichts Belastendes aussagen, so daß auf die Bernehmung der Ent­Gegentandidaten. Bei der Hauptwahl im Mai erhielt Sabroe lastungszeugen verzichtet wurde und der Amtsanwalt felbft& rei 2818 Stimmen und die Konservativen 1968. Während also fprechung beantragte, auf die das Gericht auch erkannte.

Letzte Nachrichten.

Tödliche Unglücksfälle im Manöver. Karlsruhe , 11. September. ( P. C.) Gestern haben sich bei den im Manöver befindlichen Truppen zwei tödliche Un­glüdsfälle ereignet. Bei einer Kavallerieübung stürzte ein Sergeant vom Pferde und erlitt so schwere Berlegungen, daß er bald darauf verstarb. Bei Wittenschwand stürzte ein Musketier des Infanterieregiments Nr. 11 vom Rad und starb bald darauf an den erlittenen Verlegungen.

Die türkisch - bulgarischen Verhandlungen.

dem Konstantinopeler Korrespondenten der Neuen Freien Preſſe": Wien , 11. September. ( W. T. B.) General Sawow erklärte Die sogenannte Frage von Gümüldschina wird den erfolgreichen Fortgang der Verhandlungen nicht stören. Ueber die letzten türkischen Grenzvorschläge muß ich gleich den türkischen Delegierten strengste Diskretion. bewahren. Die Verhandlungen find diplo= matisch nahezu abgeschlossen; fie tönnen sich höchstens wegen militärischer Details noch einige Tage hinziehen.

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Unglücksfall in der englischen Marine. Gibraltar , 11. September. ( B. C.) Ein schwerer Unglüds­fall ereignete sich heute bei den Schießübungen, die der Kreuzer Duke of Edinburgh" in der Nähe von Valencia bornahm. Der wurde. Blöblich rig das Stabel, das die schwimmende Zielscheibe Kreuzer hatte eine Scheibe im Schlepptau, nach der geschossen mit dem Schiffe verband. Durch das Zurüdschnellen des Stabel­endes wurden zwei Mann des Kreuzers tödlich ver Tekt.