Hus der Partei.
Die Organisationen zum Barteitage.
Zu den Beschlüssen des Parteitags nahm der sozialdemokratische Verein in Weimar Stelling. Nach eingehender Debatte, in der lebhaft für und wider die gefaßten Beschlüsse in den Fragen des Massenstreits und der Steuerbewilligung gesprochen wurde, fand folgende Resolution einstimmige Annahme:
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Die Parteiorganisation in Weimar erkennt an, daß die sich gegenüberstehende Stellungnahme der Genossen auf dem Parteitage zu den wichtigsten Punkten der Tagesordnung Massenstreit und Steuerfrage. auf beiden Seiten getragen war vom Geifte tatfräftiger Propagierung des Gedankens, energischer und sicherer in den weiteren Kämpfen des Proletariats wirken zu können. Da die Beschlüsse des Parteitags als Richtschnur für die prinzipielle und tattische Stellungnahme der Partei zu gelten haben und die Versammlung in der Geschlossenheit und Einheit der Partei die beste Gewähr erblickt, entsprechend ihrer Stärke weitere Erfolge zu erringen, erklärt sich die Versammlung mit den Beschlüssen des Parteitages einverstanden."
Barteiliteratur.
Sozialdemokratische Arbeitslosenfürsorge. Als Heft 21 der „ Sozialdemokratischen Flugschriften" erscheint unter vorstehendem Titel im Verlage der Buchhandlung Vorwärts das Referat des Genossen Johannes Timm , das dieser auf dem Parteitage in Jena über die Arbeitslosenfürsorge gehalten hat. Die Broschüre liefert wertvolles Material für die Aktionen der Partei und Gewerkschaften in nächster Zeit gegen die Plage der Arbeitslosigkeit unternehmen werden. Der Preis des Heftes beträgt 19 f. Für die Organisationen ist eine Ausgabe ohne Umschlag hergestellt, für die bei Massenbezug ganz billige Preise be rechnet werden.
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Paríament und Arbeiterschub.
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tun haben, denen auch die Werkstätten und Fabriken in der be- aufgenommene Dienst wird vorläufig von je einem österreichischen und einem italienischen Brannten geleitet. Die Banktätigkeit ist zitrtreffenden Industrie gehören. Sie soll später auch auf andere Orte Darauf wurde die bereits mitgeteilte Resolution mit den zeit auf Valona beschränkt. Einzelforderungen des Heimarbeiterschutzes an die Gesetzgebung| Albaniens ausgedehnt werden. Zur Eisenkonjunktur. Nach den Grmittelungen des Vereins einstimmig angenommen. Es folgte das Referat des Sekretärs der Union der TextilDeutscher Eisen- und Stahlindustrieller sank die Roheisenarbeiter Oesterreichs , Reichsratsabgeordneten Genossen Hanusch, erzeugung in Deutschland und Luxemburg während des Monats September gegen den August( von 1,64 auf 1,59 Mill. Tonnen), war aber um 70 000 Tonnen höher als im September 1912. Die Erzeugung Er setzte auseinander, daß es um den Arbeiterschutz und seinen während der ersten neun Monate dieses Jahres blieb um 1,1 Mill. Der Ausbau vielfach in den 80er Jahren, als die Arbeiter im öfter- Connen höher als in der gleichen Zeit des Vorjahres. reichischen Parlament noch nicht vertreten waren, besser bestellt Septemberversand des Stahlwertsverbandes fiel gegen gewesen sei, als in der Gegenwart unter dem allgemeinen gleichen den vorhergehenden Monat von 524 500 auf 518 000 Tonnen und Die obersch I c= Wahlrecht. Richtig ist allerdings, daß damals, weil feine Gewerf war um 8000 Tonnen höher als im Vorjahre. schaften bestanden, die Kleingewerbetreibenden noch nicht im Klassenfische oheisen produition erfuhr für den September gegen= kampf gegen die Arbeiter gestanden haben, daß auch die agrarische über den gleichen Vorjahrsmonat einen Ridgang um 4600 Agitation gegen das Aufsteigen des Proletariats noch nicht einge- Tonnen und für die ersten neun Monate einen solchen von 33 800 setzt hätte und die Kleinmeister und Bauern noch scharf gegen die Tonnen. Der Grport blieb um 69 bezw. 3444 Tonnen hinter den In allen genannten Zahlen wird neuaufkommende Industrie gerichtet waren, weshalb auch ihre Ver- vorjährigen Ziffern zurüď. treter für die Arbeiter Sympathien hatten und betätigten. Die der Konjunkturrüagang nicht so deutlich wie in der Ermäßigung Feudalen waren noch nicht industrialisiert und darum geneigt, der Eisenpreise. Arbeiterschutzgesetze gegen den Willen des von den damaligen Libe Das Die amerikanische Petroleumindustrie im Jahre 1912. ralen vertretenen industriellen Kapitals einzuführen. Gewiß spielte dabei auch die Absicht mit, die Arbeiter gegen die Liberalen ein- Jahr 1912 brachte nach einem Bericht der New Yorker Handelszunehmen, um sie der feudalen Sache in ihrer„ chriftlichsozialen" fammer im Betroleumhandel der Vereinigten Staaten von Amerika Gestalt anzuschließen. Aber daran, daß sich die Klassengegenfäße verschiedene Ueberraschungen. Da die Produktion mit dem erheblich so geändert haben, ist nicht das allgemeine Wahlrecht schuld, sondern gestiegenen Verbranche nicht Schritt gehalten und infolgedessen die das ist ein Ergebnis der ökonomischen Entwickelung. Abg. Hanusch Vorräte abgenommen hatten, fonnte man ja auf eine Versteifung fchließt seine Ausführungen mit folgenden Bemerkungen: Was des Marktes rechnen. Aber selbst die sanguinischsten Spekulanten in Desterreich an Arbeiterschutz in den letzten drei Jahren zustande wurden dadurch überrascht, daß der Preis des pennsylvanischen Nohgekommen ist, ist sehr wenig, und wir protestieren heute als Ver- petroleums ab Quelle im Januar von 1,35 Dollar für das Faz tretung aller gewerkschaftlich organisierten Arbeiter dieses Staates auf 1,50 Dollar stieg, dann von April an die Steigerung fortsetzte dagegen, daß die Regierung den Ausbau des Arbeiterschutzes mehr und allmählich bis Mitte Dezember die Höhe von 2 Dollar hindert, als fördert. Ist doch vor kurzem der Leiter der Sozial- erreichte, so daß der Durchschnittspreis fürs Jahr fich auf 1,60 politischen Sektion" des Handelsministeriums nach Berlin gefahren, gegen 1,30 Dollar für 1911 stellte. An Stelle des leberflusses von um zu verhindern, daß die deutsche Regierung auf der Arbeiter Naphtha, der früher zu seiner Wertvendung für Heizzwede und für Das Landesfekretariat der Sozialdemokratischen Partei Sachfens schußkonferenz in Bern der Hinauffezung des geiverblichen Schutz- die Leuchtgasgewinnung geführt hatte, war nunmehr infolge des ist nunmehr in Wirksamkeit getreten. Die Geschäfte des Landesvor alters für die Jugend auf 18 Jahre zustimme, und zu erreichen, großen Gasolin- und Benzinbedarfes der Kraftwagen ein Mangel standes werden künftig durch das Sekretariat geführt. Wir ersuchen daß die Grenze weiter bei 16 Jahren festgesetzt wird. Die öfter- an robem Mineralöl getreten, der bisher nicht für möglich gehalten daher, von nun an alle für den Landesvorstand bestimmten Bu- reichische Regierung hat auch in Berlin erwirkt, daß auf der worden war. Nicht ein Rückgang der Zufuhr, sondern die große schriften, sowohl in Angelegenheiten der Parteiverwaltung wie in Arbeiterschutzfonferenz in Bern nicht ein Beschluß gefaßt wurde, stetige Erhöhung des Abfayes jeit mehreren Jahren hatte Fragen der Gemeindepolitit, ebenso alle Geldsendungen zu richten der die Beschäftigung der Jugendlichen über 14 Jahren in indubiese Verschiebung herbeigeführt. Die Produktion von Rohpetroleum war im Jahre 1912 an Otto 1hlig, Dresden - A., Wettinerplay 10/11. Die Fern- strieller Nachtarbeit verboten hätte, welcher Zustand nur einem der sprechnummer des Landessekretariats ist: 25 261. allerrückständigsten Staaten zugute kommt, nämlich Portugal . Alle mit 223,9 Millionen Faß ettvas größer als im Vorjahre mit anderen Länder haben eine höhere Grenze für die Nachtarbeit der 220,4 Millionen; aber die zahlreichen neuen Verwendungszwecke des Jugendlichen. So sehen wir, daß wir von einem guten Willen Deles jowie die gesteigerte Nachfrage im In- und Auslande für die der österreichischen Regierung, den Arbeiterschuh vorwärts zu alten Zwede trieb die Mineralölindustrie zu lebhafterer Tätigkeit als 1000 Mart Geldstrafe verhängte das Schöffengericht IV bringen, nicht sprechen können, und daß daher alles getan werden je zuvor. Bei der Erhöhung der Preise muße die Verwendung in zu Hamburg am Dienstag über den Genossen Köpte als Ver- muß, um der österreichischen Regierung Furcht vor den Arbeitern mancher Form eingeschränkt werden; so nahm die Verwendung von Gasöl erheblich ab, und Heizöl war, außer den in Gebieten, wo das antwortlichen des„ Hamburger Echo" wegen Beleidigung des Ne- einzuflößen.( Stürmischer Beifall.) Der Referent legt dem Kongreß eine längere Resolution gewonnene Rohöl sich lediglich zum Heizen eignet, kaum mehr zu daiteurs Hubbe von den Hamburger Nachrichten"". Hubbe, der eine bewegte journalistische Vergangenheit hat, ist bei dem Ham- Sozialpolitit infolge der passiven Resistenz der Regierung, der bor , in der das Versagen des Parlaments auf dem Gebiet der haben. Der Durchschnittspreis für Leuchtpetroleum stieg infolge burger Scharfmacherblatt Spezialist in Sozialistenbekämpfung ge- Obstruktion der bürgerlichen Parteien und der traffen Arbeiter- der Berteuerung des Stohöls; er betrug für die Gallone( 8,78 Liter) worden. Er läßt feine Gelegenheit vorübergehen, um die Arbeiter feindlichkeit des Herrenhauses festgestellt wird. Beherrscht von den im Faß zu New York 8,33 Cent und überſtieg den vorjährigen um bewegung in der giftigsten Weise zu befehden. Als er im vorigen egoistischen Interessen der besitzenden Klasse, machen die bürger- 1 Cent. Jahre zur Bürgerschaft kandidierte und sich dabei nach allen Seiten lichen Parteien und das Herrenhaus jeden Fortschritt auf sozial- Die Ausfuhr betrug im Jahre 1912 an Noböl, raffiniertem hin Anhang zu beschaffen suchte, deckte das Hamburger Echo" politischem Gebiet unmöglich, indem sie die von sozialdemokratischer Dele und Naphtha 1 283 Millionen Gallonen, rund 100 Millionen einiges aus jeiner Vergangenheit auf. Noch bis vor wenigen Seite eingebrachten Anträge brutal niederstimmen. Der Kongres Gallonen weniger als 1911. Aber der Gesamterport an Mineralöl Jahren hat Subbe in Stettin die alldeutsch - antisemitische Hoch- protestiert auf das schärfste gegen die unverantwortliche Verschlep- und Erzeugnissen daraus war mindestens ebenso groß wie im Vorwacht" geleitet, in der Judentum und Christentum in gleiche Weise pung des Sozialversicherungsgesetzes und aller übrigen vom Sozial jahr, denn an den anderen Produkten als den drei genannten gingen vom Standpuntt alldeutscher Rassenpolitit und Wodansverehrung bemokratischen Verband eingebrachten Gesebentwürfe, welche zur sehr große Mengen aus. berspottet wurden. In Hamburg aber vertritt Hubbe den bibelfesten Verbesserung der sozialen Stellung und zur Erhaltung der GesundKirchenglauben und verbindet nach der Art Knuten- Certels seine heit des arbeitenden Volkes dienen. Der Kongres protestiert gegen Sozialistenbekämpfung mit frömmelnden Betrachtungen. Neben das System der Regierung, die Arbeiterflaffe mit einigen nichtsher war er noch als Staritaturengeider and satirischer Plaude- fagenden Verordnungen abspeisen zu wollen, während sie auf dem rer für eine Wochenschrift tätig. Der hierauf abgeleitete Vor- Gebiet der Gesetzgebung jede Initiative vermisser läßt. Der Konwurf der Doppelzüngigkeit gab Hubbe Veranlassung, gegen das greß wiederholt und erneuert die sozialpolitischen Forderungen der Die foeben erschienene Nr. 21 des fünften Jahrgangs hat ut. a. Echo" zu flagen, mit dem Erfolge, daß das Gericht das obige Arbeiterklasse und fordert zugleich vom Parlament und der Regie- folgenden Inhalt: Internationaler Jugendschus. Bon Fr. Kleeis. Urteil fällte. Subbe behauptete und er fand damit beim Gericht rung die rascheste Durchführung dieser Forderungen: Glauben, daß er als Hochwacht"-Redakteur nur die preßgejet liche Verantwortung getragen, moralisch aber für den Inhalt dieses Plattes nicht verantwortlich zu machen sei. Die Vorstrafen, die Genoffe Köpfe schon wegen Preßbergehens erlitten hat, und einige Schlußfolgerungen, die das Scho" über Hubbes Charakter gegogen hatte, dienten zur Begründung des Urteils, gegen das selbstverständlich Berufung eingelegt wird.
Polizeiliches, Gerichtliches ufw.
Preßprozesse.
Die Elberfelder Freie Presse" berichtete fürzlich über die Arbeitsverhältnisse in dem Schwelmer Gmaillierwerk Shenania", erwähnte, daß dort der Direktor eine Rede gegen die Arbeiterorganisationen gehalten und gewarnt hätte, der Organi fation beizutreten. Die Elberfelder Freie Presse" bemerkte bazu, daß gerade in dem genannten Werke die Organisation bitter notwendig sei, denn es würde dort ja sogar geprügelt und die Arbeiter in jeder anderen Art noch beleidigt und benachteiligt. Der Herr Direktor fühlte sich durch den Artikel beleidigt und stellte Strafantrag. Vor dem Schwelmer Schöffengericht jedoch traten Zeugen auf, die geprügelt haben bezw. geprügelt worden sind. Ein ertrantier Arbeiter habe sich im Bureau einen Krankenschein holen wollen. Diesem habe man jedoch gesagt, daß er wohl ein paar hinter die Ohren, aber keinen Krantenschein bekommen fönne. Die Zeugenaussage war für den klagenden Direktor so erdrückend, daß das Gericht den verantwortlichen Redakteur unse= res Elberfelder Parteiblattes freisprechen mußte..
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Die Straffammer in Bremen verurteilte am Dienstag den Genossen Schwarz, den Verantwortlichen der Bremer Bürgerzeitung", wegen Beleidigung des leitenden Redakteurs des Bremer liberal sein wollenden Amtsblattes zu 400 M. Stcafe.
Eine Hausfuchung fand am Mittwochvormittag in der Rheinischen Zeitung " zu Köln statt. Das Interesse der Striminalpolizei galt einem Manuskript eines vor einigen Tagen im lokalen Teil unseres Parteiblattes erschienenen Artikels, in dem gewisse Zustände innerhalb der Kölner Polizeiverwaltung, die von einem Kriminalfommiliar an Gerichtsstelle befundete Geschenkannahme durch höhere und niedere Beamte, scharf fritisiert worden waren. Gefunden wurde natürlich nichts. Ebenso vergeblich wurde in der Wohnung des verantwortlichen Redakteurs, Genossen Sollmann, nach jenem Manuskript gehaussucht.
Siebenter österreichischer Gewerkfchafts- Kongreẞ.
( Dritter Tag.)
Telegraphischer Bericht.
1. Rascheste Beratung und Durchführung des Sozialversicherungsgefebes, insbesondere aber Einführung der Alters- und Invaliditätsversicherung für alle Arbeiter und der Witwen- und Waisenunterstübung.
Jugendbewegung.
Arbeiter- Jugend.
Die Schlacht bei Kohlhausen. Bon E. Reinhard Müller.( Schluß.) Ferienfahrten der Hamburger Arbeiterjugend. Bon Rud. Lindau. Die Seifenblase. Von Albert Neuburger.( Mit Abbildungen.) Regierung und Verwaltung in den deutschen Kleinstaaten. Die
2. Reform des Koalitionsgesehes dahin, daß der Arbeiter- Gegner an der Arbeit. Vom Striegsschauplatz usw. schaft vollste Vereinigungsfreiheit gewährt wird. Abschaffung der Arbeitsbücher.
3. Behnstündigen Höchstarbeitstag für alle Gewerbebetriebe, achtstündiger Höchstarbeitstag für die ununterbrochenen Betriebe, den Bergbau und die Eisenbahner im Verkehrsdienst. 4. Sechsunddreißigstündige Sonntagsruhe.
5. Ausnahmsloses Verbot der Nachtarbeit für Frauen, jugendliche Arbeiter und Kinder, sowie der regelmäßigen Beschäftigung der Männer zur Nachtzeit.
6. Erlassung besonderer gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz von Leben und Gesundheit in gesundheitsschädlichen Industrien und Betrieben, sowie ausreichende sanitäre Bestimmungen für die Betriebe der Nahrungsgewerbe und gesetzlich festgelegte Schabloshaltung der Arbeiter im Fall von Berufskrankheiten durch die Besitzer des Betriebes. Rascheste Erledigung des Bäderschutzgesetzes.
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Beilage: Der Sohn des Waldes. Erzählung von St. Kipling. Laubfall. Von Otto Lüthen. Karl Spitzweg : Von Wilhelm Haufenstein.( Mit Abbildungen.)- Die Familie im Wandel der Beiten. Von D. Jenssen.( Schluß.) Herbstbild. Bon Friedrich Hebbel . Die Pflasterer. Von Frizz Müller. Im Bahnpostwagen. Bon Richard Wagner . Tangrondo. Gedicht von Albert
Geiger.
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Letzte Nachrichten.
Kämpfe zwischen Albanesen und Montenegrinern. Cetinje , 8. Oftober.( W. T. B.) Am 6. d. M. haben die Albanesen den linken Flügel der montenegrinischen Truppen bei Gussinje angegriffen, worauf die Montenegriner einen Gegenangriff unternahmen. Die Kämpfe, die auch noch gestern fortdauerten, waren 7. Verbot der Beschäftigung schwangerer Frauen in der heftig. Die montenegrinischen Truppen warfen den Gegner zurück Dauer von vier Wochen vor der Niederkunft und sechs Wochen und verfolgten ihn. Die Montenegriner hatten zwei Lote und nach der Entbindung, für welche Erholungszeit Krankengeld in der vollen Höhe des Verdienstes zu bezahlen ist. Zu diesem Zwed sechs Verwundete. Die Verluste der Albanesen sind unbekannt, haben die Krankenkassen aus der Staatskasse entsprechend hohe sol Der Bürgerkrieg in Meriko. Subventionen zu erhalten.
8. Vermehrung der Gewerbeinspektoren, Bertleinerung der New York , 8. Ottober.( W. T. B.) Nach einer Meldung aus Aufsichtsbezirke, Bestellung von Spezialgewerbeinjepktoren, Lehr- Lardo in Texas sind der Bundesgeneral Alvarez, fein Stab lingsinspektoren und Arbeitern und Frauen als Inspektoren und nnd 125. Mann gestern in Torreon auf Befehl des Führers der Inspizienten. Bestellung von Inspektoren für land- und forst- Konstitutionalisten Francisco Stilla erschossen worden. Die wirtschaftliche Betriebe.
9.
Reform des Gewerbegerichtsgesetzes, Ausdehnung des Aufständischen erbeuteten in Torreon, wie aus zuverlässiger Quelle passiven Wahlrechts auf die Arbeiterinnen, Vermehrung der Ge- gemeldet wird, die gesamten Waffen und Artillerie der Bundesrichsthöfe und Erhaltung derselben zur Gänze aus den Staats- truppen. Der Kampf dauerte vier Tage unter schweren Verlusten finanzen. auf beiden Seiten.
10. Ausdehnung der Unfallversicherung auf alle Arbeiter, Einbeziehung des Kleingewerbes sowie der Land- und ForstDas Wüten der Cholera in Numänien. wirtschaft. Bukarest , 8. Oktober. ( W. T. B.) Nach der über den der= 11. Aufhebung der Bruderladen und Einbeziehung der Berg- zeitigen Stand der Cholera veröffentlichten amtlichen Mitteilung arbeiter in die allgemeine Kranken- und Unfallversicherung. 12. Bestellung freigewählter Berginspektoren aus der Bergarbeiterschaft.
13. Ginführung von Sicherheitsmännern( Inspektoren) zur Ueberwachung der Sicherheit, sowie der humanitären und sanitären Einrichtungen bei den Eisenbahnen. Freie Wahl und Immunität dieser Kontrollpersonen aus der Mitte der Vediensteten.
14. Achtstundentag, Siebenuhrsperre, sechsunddreißigstündige Sonntagsruhe im Handelsgewerbe. 15. Unterstellung der Heimarbeit unter den Arbeiterschutz. 16. Reichsgefebliche Regelung der Gesindeordnung. 17. Zusammenfassung des gesamten Arbeiterrechts. 18. Annahme des sozialdemokratischen Antrags betr. Linderung der Arbeitslosigkeit zum Schutz der Arbeitslosen vor Berelendung.
Morgen, Dienstag, gehen die Verhandlungen weiter.
Hus Industrie und Bandet.
In der Debafte über die gesetzliche Regelung der Heimarbeit, über deren Beginn wir bereits gestern berichtet haben, ergriff auch Genossin Gertrud Hanna Berlin von der Generalfommission der Gewerkschaften Deutschlands das Wort. Sie schilderte das deutsche Heimarbeiterelend und wünschte den österreichischen Heimarbeitern, daß sich die österreichische Regierung an den Unzulänglichkeiten des deutschen Gesetzes kein Muster nehmen, sondern ein besseres Gesetz dem Parlament vorlegen möge. In seinem Schlußwort trat der Referent Abg. Smitka( com Schneiderverband) gegen den in der Diskussion bertretenen Blan Gründung einer albanischen Bant. Wie aus Balona gemeldet auf, für die Heimarbeiter besondere Organisationen zu schaffen. wird, hat die österreichische und italienische Bankkommission( unter Man könne das allenfalls für jene Heimarbeiter tun, in deren Führung des Direktors der Banca Commerciale Italiana Fenoglio Branche Fachorganisationen noch nicht bestehen, jedenfalls aber Stalien und Baron Pitner- Desterreich) ihre Vorarbeiten zur Gründung müßten die Heimarbeiter überall ba, wo bereits Fachorganisationen der albanischen Bant vollendet. Die Bant soll ihre Tätigkeit in drei eriftierten, ihrer Berufsorganisation angehören, da ja die Heim- Monaten aufnehmen. Sie hat borläufig einen Tresordienst für die arbeiter in sehr vielen Fällen es mit denselben Unternehmern zu provisorische Regierung eingeführt. Dieser Anfang dieses Monats
ist zu den bereits genteldeten 908 Cholerafällen ein Zuwachs von 880 Neuertrantungen an Cholera zu berzeichnen, wovon 386 Fälle auf den Bezirk Dolj entfallen.
Solidaritätsstreik in Petersburg .
Petersburg, 8. Oktober. ( W. T. B.) Um ihre Solidarität mit den ausständigen Arbeitern in Moskau zu bezeigen, sind in zwei Petersburger Stadtteilen 9000 Arbeiter in einen ein= tägigen Ausstand getreten.
Deutscher Proteft gegen amerikanische Zollbestimmungen. New York , 8. Oktober. ( W. T. B.) Nach einer„ Sun" Meldung aus Washington hat Deutschland beim Staatsdeparte utent gegen die Zollvergünstigung von 5 Proz. zugunsten ameri fanischer Schiffe protestiert.
Außer Deutschland protestierten auch Frankreich und andere Mächte gegen die amerikanische Zollvergünstigung.
Von einem Tiger zerfleischt. Krafan, 8. Oftober.( P. C.) Während der, Borstellung im Zirkus Kladsky in Neu- Sandeck stürzte sich ein Tiger auf den Dompteur Reiff und zerfleischte ihn gräßlich. Nur mit Mühe gelang es dem Personal, den blutüberströmten Dompteur aus dem Käfig zu ziehen. Des Publifums bemächtigte sich eine lebhafte Banit. Der Dompteur wurde in hoffnungslosem Zustand ins Krankenhaus gebracht.