Einzelbild herunterladen
 

ant

frühen Morgen kontrolliert ein in tadellosem

Auskunft über die Höhe der bei ihnen vorhandenen Einlagen zu der europäischen Scharfmacherpreffe weiter: Der Streit wird ganz I fozialen und des Deutschen nationalen Verbandes an den Staats­geben. Es wird nämlich befürchtet, daß die Reichen im anderen nach modernen Grundsägen geführt, mit Streifpoftenstehen und allem beamten in der schärfsten Weise gebrandmartt, einige Abgeordnete Falle einen Teil ihres Vermögens im Auslande anlegen würden, möglichen Zubehör. Als etwa 20 arbeitswillige Jnder sich zur dieser Regierungsparteien niedergeschrien und sozialdemokratische Ab­um der Besteuerung durch den Wehrbeitrag zu entgehen. Wenn die Arbeitsstätte begeben wollten, wurden sie von den Streitposten geordnete mit stürmischem Beifall begrüßt. bürgerliche Presse es wirklich für notwendig erachtet, eine solche Ver- überfallen, verhauen und am Betreten der Arbeitsstätte gehindert. Der größte Panamist. ficherung zu geben, dann geht daraus sicherlich hervor, daß die Be- Schon fitzenden die Absicht haben, das Reich um einen Teil des weißen Anzug in einer Nidschaw umherfahrender Jnder die Erministerpräsident Lukacs hat, wie erst jekt bekannt Wehrbeitrages zu bemogeln; ihre Furcht, daß die Höhe Wohnungen der Streifenden, um sich zu vergewissern, daß niemand wird, einem Stonsortium von Geldmännern eine Spiel­ihres Vermögens bekannt wird, hätte sonst in Tat arbeitet. Man sieht hier deutlich, zu welchen Auswüchsen das inder- banttonzession für die bei Best gelegene Margareten­gar feinen Sinn. Die bürgerliche Presse versichert weiter, daß die freundliche Regiment führt." insel versprochen zu erteilen; die Geldmenschen zahlten auf Auskunftspfl- t der Banken nicht durch die Ausführungsbestimmungen Dieser Schmerzensschrei der kolonialen Ausbeuter ist nur zu dieses Versprechen hin 12 Millionen Kronen in die festgelegt werden kann, die der Bundesrat zu erlassen hat. Die begreiflich. Ihr Jdeal ist der farbige Zwangsarbeiter, den man mit Wahlfasse der Regierungspartei und 100 000 kronen Provision patriotischen Kreise, die bisher schon den Staat nach Kräften um die der Nilpferdpeitsche zur Raison bringt. Daß Farbige sich auch ein an einige Regierungsabgeordnete. Aus der Konzession wurde Steuern bemogelt haben, werden also dieses Verfahren auch beim mal als freie Arbeiter fühlen lernen, ist ihnen ein Greuel. Es aber nichts, denn Lukacs flog vorher. Wehrbeitrag in Anwendung bringen fönnen. fehlt nur noch, daß sie nach der Schußtiuppe schreien, die die strei­fenden Jnder niederknallen soll, wie vor einigen Jahren die südwest­afrikanische Schustruppe bei einem Bahnbau beſchäftigte Kaffern.

Die Ausführungsbestimmungen zum Wehrbeitragsgesetz werden Ende bieſes Monats vom Bundesrat veröffentlicht werben und die erste Rate des Wehrbeitrags wird im April oder Mai nächsten Jahres zur Einziehung gelangen. Die Zwischenzeit ist nötig, um die Ein­schäzung vornehmen zu können.

"

"

Frankreich .

189219 Das Berhältnis zu Spanien .

-

Dolland.

Daß eine achteinhalbstündige Arbeitszeit im Tropentlima reichlich Baris, 14. Dftober. Der Petit Barisien" erklärt in einem ficht­lang ist, wird natürlich von der kolonialen Presse nicht gefagt. Ebenso schweigt man über die teure Lebenshaltung bei einem Bahn- lich offiziösen Artikel, das Ergebnis der Madrider Reise bau auf afrikanischer Steppe, unter der auch die an sich bedürfnis- des Präsidenten Poincaré und der Besprechung Pichons mit Romanones und Lopez Munoz ließe sich dahin kennzeichnen, daß Arbeitslosendebatte in der Hamburger Bürgerschaft. lofen Inder zu leiden haben. 3tar fein formelles Bündnis abgeschlossen, aber ein voll­In Maroffo Die fozialdemokratischen Anträge auf Einführung von Maß tommenes Einvernehmen erzielt sei. Richter. Der Herr Reserveoffizier und die milden Richter. nahmen gegen die Arbeitslosigkeit riefen in der Montagsigung der Hamburger Bürgerschaft( des Hamburger Parlaments) eine Debatte Bon geradezu aufreizender Wirkung ist das Urteil, das vom werde sich die spanische Regierung bemühen, die daselbst von Frank­hervor, die den unſozialen Geist dieser gefeßgebenden Körperschaft Königsberger Schöffengericht gegen den Gutsbesitzer und reich befolgte Politik nachzuahmen. Sie werde die bewaffnete Er­fluß des Sultans sowie durch Berhandlungen mit den aufs deutlichste offenbarte. Die Forderungen unserer Genoffen be- Referbeoffizier Paul Huffaß aus Schönwiefe gefällt wurde. Der oberung auf ein Mindestmaß einschränken und durch den Ein­schränkten sich auf das minimalſte, was angesichts der steigenden Herr war wegen Hausfriedensbruchs, gefährlicher Körperverlegung Not der Arbeitslosen, deren Zahl in Hamburg jezt schon schägungs- und Beleidigung angeklagt. Er war am 5. Juli in die Wohnung Stämmen den Frieden in ihrer Bone herzustellen trachten. Was weife 12 000 beträgt, verlangt werden mußte. Nichts weiter als die der Arbeiterfrau Johnke gedrungen und hatte sie zur Nede gestellt, bie allgemeine Politit anlangt, so hätten die Verhandlungen einen vollständigen Einklang betreffe der Auslegung des Abkommens von beschleunigte Jnangriffnahme schon beschlossener staatlicher Arbeiten weil sie durch sein Roggenfeld gegangen war. Dabei hatte er die vollständigen Einklang betreffs der Auslegung des Abkommens von unter Garantie tariflicher Arbeitsbedingungen, die Bereitstellung eines Frau beschimpft: Sie verfluchtes Weib sind durch meinen 1907 ergeben, durch das Frankreich , Spanien und England sich ver­und in einem Teile des Atlantischen Ozeans zu verbürgen. Unterstützungsfonds für Arbeitslose und die Speifung bedürftiger Roggen gegangen!" Dann hatte er ihr mit seinem Spazier stod pflichteten, den Status quo im westlichen Mittelmeer Kinder war beantragt. Außerdem sollte der Hamburgische Bundesrats- drei Schläge gegen die rechte Süfte verfest, so Der Zweck dieses Abkommens sei ein hervorragend friedlicher. Es bertreter aufgefordert werden, für reichsgefegliche Regelung der Arbeits- daß ein Bluterguß unter der Haut erfolgte, die Der Zweck dieses Abkommens sei ein hervorragend friedlicher. Es Losenversicherung zu wirken. Diese Forderungen wurden vom Ge- Süfte anschwoll und sich eine etwa zwei Handflächen große Ver- bedrohe niemanden und bilde vielmehr eine Versicherung für dritte, nossen Winnig in einer durch reiches statistisches Material unter färbung bildete. Die Fran hat infolge dessen vier Wochen da es jede Aenderung ausschalte. stügten Rede begründet, die jede verlegende Schärfe vermied, aber hindurch Stiche in der rechten Seite gehabt. Belgien . eindringlich an das soziale Gewissen der Bürgerlichen appelliert. Das Gericht sprach den Angeklagten von der Anklage des Haus­Zusammentritt der Kammer. Wie verhielten sich dazu die Vertreter des Bürgertums? Von friedensbruchs frei, indem es annahm, er habe beim Betreten der Brüssel , 14. Oftober. Die Rammer ist heute zu einer der Fraktion der Rechten hielt sich der allergrößte Teil während Wohnung der Arbeiterfrau noch nicht die Absicht gehabt, die Frau zu Winnigs Rede außerhalb des Saales auf, börte also feine Argu- schlagen. Er habe sie vielmehr nur zur Rede stellen wollen. Des- außerordentlichen Tagung zusammengetreten, die die Aufgabe hat, mente gar nicht an, auch die anderen bürgerlichen Frattionen zeigten halb sei diese Handlung eine rechtmäßige und fein widerrechtliches das neue Schulgesetz durchzuberaten. Das Haus trat sofort in wenig Znteresse für das Schidial der Arbeitslosen, spendeten aber Eindringen". Schuldig dagegen sei er, die Frau beleidigt und mit die Generaldebatte ein, die der Minister der schönen Künfte einleitete. dem Redner der Linken, dem Sekretär des berüchtigten Wirtschaft- einem gefährlichen Werkzeug vorsätzlich förperlich mißhandelt zu lichen Schutzverbandes, Dr. M. Westphal, frenetischen Beifall; haben. Das Gericht habe aber berücksichtigt, daß der Angeklagte Brotestbewegung gegen die Wohnungsnot in Amsterdam . als er die Arbeitslosenfürsorge in der vorgeschlagenen Form rund unbescholten sei und sich in berechtigter Erregung" be­weg ablehnte. Unter Führung unserer Partei haben in Amsterdam sämtliche Die Rede dieses Scharfmachers, gipfelte in dem funden habe; andererseits sei die Schwere der Verlegungen in Be­Sas: Die Arbeitslosenversicherung ist nur ein Mittel zum 3wed, die tracht gezogen" worden, daher sei für die gefährliche Körperverlegung Arbeitervereine auch die katholischen und die evangelischen- eine Arbeiter zu den Gewerkschaften zu ziehen; die Sozialpolitit, unter Bubilligung mildernder Umstände auf eine Geldstrafe Protestbewegung gegen die herrschende Wohnungsnot eingeleitet. wie sie in den letzten Jahren von einer schwächlichen Reichsregierung von 10 Mark und für die Beleidigung auf eine Geldstrafe Das jegt heimgesandte tleritale Kabinett hat als eine seiner legten realtionären Taten noch den Beschluß gefaßt, das Verlangen der im Bunde mit der Reichstagsmiehrheit gemacht wird, haben wir von drei Mart in Summa 13 Mark(!!) gründlich fatt! Stadt Amsterdam , einen Betrag von 12 Millionen Gulden als Von den übrigen Nednern der Rechten und des Zentrums wurde erkannt worden. Für die Zuerkennung einer Buße hätte keine Ber- Bausumme fieben Wohnungsbauvereinen zur Verfügung zu stellen, aus der Tat des Angeklagten abzulehnen. Als Grund der Ablehnung hat das Kabinett angegeben, teils der Umfang der Arbeitslosigkeit geleugnet, teils wurden die anlassung vorgelegen, weil aus der Tat vorgeschlagenen Maßnahmen als unangebracht abgelehnt. Bon den Eheleuten( also auch der Frau) kein Schaden er die Art der geplanten Wohnungen seien zu fostspielig; in Wirklichkeit dem Unterstützungsfonds für Arbeitslose wollte man nichts to achsen set.(!!) erfolgte die Ablehnung aber, weil die Regierung dem privaten Bau­wissen, weil man Dieses schier unglaubliche Urteil wurde von Rechtsgeschäft nicht mit Staatsgeldern Stonkurrenz machen will. Gegen die Faulheit und die durch Streits felbstverschuldete Arbeitslosigkeit nicht als unter- vegen" gefällt. Die 13 M. Geldstrafe find gar keine Sühne für diefe Verfügung richtet sich nun die Protestbewegung der Arbeiter­filigungsberechtigt anerennen Die Bereitstellung die Vergehen des Angeklagten, der ein begüterter Mann ist und den vereine. Gefordert wird auch von der Gemeindevertretung, die end­von Mitteln für Speisung von Schulkindern fei überflüssig, weil die Strafe nicht im geringsten trifft. Dabei ist die Mißhandlung liche Ausführung des vor mehr als zwei Jahren eingereichten sozial­wohltätige Anstalten, vom Staat unterstügt, dies, schon ausreichend einer wehrlosen Frau durch einen Menschen, der doch gebildet sein bemokratischen Antrages, die Stadt möge zweitausend Wohnungen beforgtent. Den Unternehmern in Zeiten der Krise tarifliche Löbne will, besonders roh und verwerflich. Der hier in Betracht kommende herrichten laffen. borzuschreiben, sei auch nicht gerechtfertigt. Ueberhaupt gebe es Paragraph sieht als Mindeststrafe zwei Monate Gefängnis vor und unter den selbständigen Gewerbetreibenden viele Leute, die eher das Gericht erkennt auf 10 M. Geldstrafe. staatliche Unterstügung verdienten als die Arbeiter, von denen man berlangen könnte, daß sie dorthin gingen, wo Arbeiter gebraucht Durchlaucht schimpft über eine Staatseinrichtung. werden: nach Ostpreußen oder nach Oberbayern . Den letzteren Gedanken Beim 2. Ulanen- Regiment, in Ansbach ist ein Rittmeister Fürst verfocht besonders der Konservative Dr. Koch. Auf diesen reaktio- Wrede, der schon öfter Proben seines großen Selbstbewußtseins ge nären Stumpffinn gab Genosse Weinheber einige fräftige Ant- liefert hat, wofür er leider nicht immer das nötige Verständnis fand. worten. Außer ihm schloß sich nur der Liberale Hey und der weiße Ein Konflikt mit einer gl. Behörde brachte ihn fürzlich vor die Rabe des Zentrums, Rechtsanwalt Kümpel, im wesentlichen den Schranken des Gerichts. Als er einmal mit einem Fischgeschäft ein Telephongespräch führen wollte, bekam er feine Antwort, weshalb er fozialdemokratischen Anträgen an. Der letztere befürwortete nament sich mit der Aufsichtsstelle verbinden ließ und dort Beschwerde führte. lich die staatliche Regelung des Arbeitsnachweises. Dem die Beschwerde entgegennehmenden Postverwalter erflärte der Dann wurde die Debatte, zu der noch ein halbes Dutzend Redner Fürst: Bei der Umschaltestelle Ansbach fei über gemeldet find, bis nächsten Montag vertagt. bauptein Saust a II". Die Recherchen ergaben, daß die Fisch handlung troz mehrmaligen Anrufs nicht geantwortet hatte. als der Postverwalter dies dem Fürsten mitteilte, bat er ihn, nunmehr das Wort Saustall" zurückzunehmen. Aber Durch laucht geruhten zu erklären, daß sie den Saustall aufrecht erhalten und sogar dreimal unterstreichen müßten. Auch die Aufforderung der Oberpostdirektion ließ der Rittmeister unbeachtet, worauf slage Präsident Wilson äußerte sich zu Besuchern des Weißen gegen ihn gestellt wurde. Geldstrafe. In der Verhandlung wurde die intereſſante Tatsache in Merito eine verfassungsmäßige Wahl stattfinden Das Kriegsgericht der 4. Division verurteilte ihn au 30 m. Hauses, er wiffe nicht, wie bei den gegenwärtigen Verhältnissen festgestellt, daß Durchlaucht beim Telephonieren von jenem Vorfall folle. Obgleich die amerikanische Regierung jede Hoffnung an bevorzugt wurde zuungunsten anderer Abonnenten. Das gefchab, aufgegeben habe, weiter mit Huerta zu verhandeln, würde man doch von der ursprünglichen Stellungnahme, daß die um ihn von weiteren Beschwerden abzuhalten. Meritaner ihre Angelegenheiten selbst regeln müßten, nicht abgehen.

Klatschrecht oder Wahlrecht?

Das Zentrum führt zwar das Wort Freiheit in seinem Wahl­spruch, aber es erinnert sich daran immer erst dann, wenn es selbst die Zuchtrute des preußischen Polizeistaates zu fühlen bekommt. In folge des Falles Knittel schwärmt die gesamte Bresse des gentrums wieder einmal für das geheime Wahlrecht. Die Friesische Landes­zeitung"( Nr. 465) 3. B. zeichnet die preußischen Wahlrechtszustände folgenderweise:

"

Sieg des chriftlich fozialen Wahlfchwindels.

des

Daß auch die gesamte religiöse Arbeiterbewegung fich gegen eine Verfügung des flerifalen Kabinetts und für eine sozialdemo fratische Vorlage ins Beug legt, ist ein seltenes. Schauspiel. Es ist ein Zeichen, wie sehr das Wohnungselend auch den von der Kirche geführten Arbeitern das Mark aus den Knochen faugt.

Amerika.

Der Staatsstreich in Mexiko .

Washington, 14. Oftober. Nach einer Besprechung zwischen Präsident Wilson und Staatssekretär Bryan wurden der Sondergesandte Lind in Veracruz und der amerikanische Geschäftsträger O'Shaugnessy in Merito telegraphisch an­gewiesen, dem Präsidenten Huerta und der merikanischen Regierung vorzustellen, daß es in den Vereinigten Staaten einen ungünstigen Eindruck machen würde, wenn den verhafteten meritanischen Abgeordneten irgend etwas zu Leide geschähe.

Huertas Antwort.

Megifo, 14. Oktober. Präsident Huerta hat dem amerikani­

Letzte Nachrichten.

Wer nicht im Sinne der maßgebenden Streise des Drtes stimmt, ist zum Spießrutenlaufen zwischen einer Gasse von Spigen Zungen verurteilt. Die Slatschbasen beiderlei. Ge­schlechts fuchen sich als patriotische Bionswächter aufzufpielen. Um die unfeligen Klatschereien und Hezereien einzudämmen, Wien , 14. Oktober. ( Privattelegramm gibt es fein besseres Mittel, als die Stimmabgabe georwärts".) Im Kampf um das Mandat des verstorbe­heim zu machen. Der Staat wird dadurch ebensowenig gefährlich werden, als das Reich, das schon fast ein halbes nen Abgeordneten Schuhmeier unterlag der sozial- fchen Geschäftsträger O'Shaugneffy die Versicherung gegeben, daß Jahrhundert die geheime Wahl hat. Auf die Dauer ist doch nur demokratische Kandidat Elderich mit 8448 Stim- ben verhafteten Abgeordneten fein Leid gefchehen eines zuverläffig: das Gewissen der Beamten und Reserve- men gegen 9012 Stimmen, die auf den Christlichsozialen werde. Die Mehrzahl von ihnen werde allerdings vor Gericht ge­offiziere. Mattaja entfielen. Die Christlichsozialen hatten ungeheure stellt werden. Sehr notwendig ist auch die geheime Stimmabgabe bei den Anstrengungen gemacht, um das Mandat zu bekommen. Der tommunalen Wahlen. Dabei fommen zu den parteipolitischen Gegenfäßen noch die persönlichen Gegenfäße und die Reibungen Wiener Wahlschwindel und der Terrorismus der Wiener Ge­der örtlichen Intereffenfreise. Das gibt den Klatschzungen meindebehörden gegen alle von der Kommune Abhängigen ist reichliden Stoff und führt oft zu schweren Aergernissen. bekannt. Diesmal haben die Christlichsozialen sich selbst über­Unter den heutigen Verhältnissen ist das Wahlgebeimnis troffen. Sie haben die Wahlzettel so ausgestaltet, daß tau­die sicherste Gewähr, nicht bloß für die Wahlfreiheit, fende Stimmen von Nichtwählern abgewiesen werden können. Im Abgeordnetenhause weiß das Zentrum nichts von dieser ver- diesem Treiben gegenüber abfichtlich als nuplos erweist. Das alles ist natürlich nur möglich, weil sich die Staatsgewalt nünftigen Kritik. Dort arbeitet es Hand in Hand mit den Kon­servativen, den geschworenen Feinden des geheimen Stimmrechts; bort hat das Zentrum einer Wahlreform zugestimmt, die die Wahl der Abgeordneten durch die Wahlmänner öffentlich vorgenommen wissen wollte. Ein Wahlverfahren also, daß den Klatschweibern mit und ohne Uniform auch in Zukunft ein reiches Tätigteitsfeld überläßt.

sondern auch für den Frieden.

Ein Streik in Deutsch- Ostafrika .

Blutiger Zusammenstoß zwischen Griechen und Türken. Wien , 14. Oktober. ( W. T. B.) Wie die Südslawische Torre­griechischen und türkischen Truppen au einem blutigen Zusammenstoß gekommen. Die Griechen haben die türkischen Abteilungen zurückgedrängt und Kojumkocj besetzt.

spondena" aus Saloniki meldet, ist es bei anthi zwischen

Die Ursache des Schiffsbrandes.

Montreal , 14. Oktober. ( W. T. B.) Ein drahtloses Telegramm über Camperdown und Neuschottland von Bord der Kroonland", auf der der Kapitän, die Telegraphisten und 89 Passagiere des Volturno" sich befinden, bringt Nachricht über das Befinden der ueberlebenden, welche erklären, die erste Explosion und das ent­stehende Feuer seien verursacht worden durch das Aneinanderprallen einiger Riften im Kielraum, die Chemikalien enthielten und deren Inhalt dadurch vermischte Verbindungen einging.

Im Jahre 1911 hatte die Sozialdemokratie das Mandat mit knapper Mehrheit in der Stichwahl unter Verhältnissen gewonnen, die für die Opposition gegen die Christlichsozialen besonders geeignet waren. Diesmal war das Mandat nur zu holen, wenn alle Bürgerlichen Mann für Mann für den sozial­demokratischen Kandidaten gestimmt hätten. Das haben sie nicht getan, trotzdem sie starke Gegensäge von den Christlichen Wie die Ufambara Post" meldet, sind die indischen An- trennen. Die Erbitterung über den Ausfall der Wahl ist bei gestellten und Handwerker der Dsta fritanischen Gifen der Arbeiterschaft in ganz Wien ungeheuer. Des Abends kam babngesellschaft in einen Streit nach europäischem Muster es zu großen Demonstration sumzügen, besonders eingetreten. Den Grund bildet eine Verfügung der Direktion, durch in Leopoldstadt, doch ereigneten sich keine Zwischenfälle. welche die bisherige halbstündige Frühstückspause auf eine Viertel­ſtunde beschränkt wird. Die Leute haben, so teilt das ostafrikanische Blatt voller Entrüstung mit, eine tägliche Arbeitszeit von Erregung unter den Staatsbeamten. Huelva , 14. Oktober. ( W. T. B.) Das gesamte Personal ein­8 Stunden und werden recht gut bezahlt. Manch indischer Hand- In einigen massenhaft besuchten Staatsbeamten- Verfammlungen schließlich der Werkstättenarbeiter der Rio- Tinto- Eisenbahngefel­werfer erhält 6-7 Stupien pro Tag! Dann heißt es ganz im Stile in Wien , Reichenberg und Karlsbad wurde der Berrat der Christlich- schaft ist heute in den Ausstand getreten.

" 1

Oefterreich.

Eisenbahnerstreit in Spanien .

7