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Industrie beleidigen hieße, wenn man annähme, daß die Bráftifen Im laufenden Jahre sind also mehr als dreimal so viel Unter| Staatsregierung soll ersucht werden, zu dieser Versicherung einen einzelner Kruppscher Beamten berechtigte Eigentümlichkeiten auch ſtügungen ausgezahlt worden als in der gleichen Seit des Vorjahres. entsprechenden Zuschuß zu leisten. 2. Bis zur Einführung der gealler anderen Betriebe seien. Der Firma Krupp selbst aber wird Wenn schon in den Sommermonaten die Arbeitslosigkeit bei den meindlichen Arbeitslosenversicherung Mittel bereit zu stellen, um mit dem Verzicht auf die Revision ein übler Dienst ge- Bimmerern in diesem Jahre einen solch großen Umfang angenommen bedürftigen, in Augsburg heimatberechtigten Arbeitslosen Unters leistet, da im Ansland die Meinung herrschen wird, sie habe bat, was wird da erst der Winter bringen? Der Zimmererverband hat stüßung gewähren zu können. Diese Unterstüßung darf nicht den eine wiederholte Verhandlung zu scheuen, weil im Jahre 1906 die Arbeitslosenunterstügung eingeführt, es ist darum Charakter der Armenunterſtüßung tragen. 3. Zur Milderung der fich bei der erneuten Beweisaufnahme noch schlimmere Ver- nicht uninteressant, festzustellen, was diese Organisation für ihre Arbeitslosigkeit die schon beschlossenen gemeindlichen Arbeiten mit fehlungen ergeben lönnten, als das erste Verfahren zutage ge- arbeitslosen Mitglieder überhaupt aufwendete: tunlichster Beschleunigung zur Ausführung zu bringen. 4. Die fördert hat, und Herr Eccius hätte, wenn er durch Einlegung Vertreter der Stadt Augsburg sollen beim baherischen Städteverder Revision die Staatsanwaltschaft zu dem gleichen Schritte ber band darauf hinwirken, daß zu der Frage der Arbeitslosenfürsorge anlaßte, mit der Gefahr zu rechnen, ins Gefängnis und Arbeitslosenversicherung Stellung genommen wird, ferner, daß zu wandern. der Städteverband an den Bundesrat den Antrag stellt, die reich gesetzliche Regelung der Arbeitslosenversicherung durchzuführen
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Mitgliederzahl ( nach Beiträgen berechnet)
Arbeitslosenunterstüßung
insgesamt Mart 95 015,-
pro Mitglied Mart 2,- 4,17
Jahr
1906
47 432.
.
1907
54 439
227 140,25
1908
51 119
460 889,75
9,02
10.0
53 266
593 361,25
11,20
1910
62 460
370 192,-
7,06
1911
58 441
470 720,25
1912
1913
61 872 63 0201)
8,04 10,85
671 161,- 700 572,253) 11,12
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Politische Uebersicht.
Verwunderlich und bedauerlich ist, daß Herr Eccius in der Note des„ W. T. B." in volle Solidarität mit errn Brandt gebracht wird. Sie verzichten aus denselben Gründen auf das Rechtsmittel; sie haben dieselbe Auffassung, daß ihre Verurteilung unbegründet sei. Hat Direttor Eccius Die Ergebnisse des Aushebungsgeschäfts. diese Solidarität gewollt und anerkannt? Dann wird die öffentliche Meinung sie beide für unzweifelhaft schuldig Seit 1906 hat der Bimmererverband 8 589 000 Mart an Arbeits- Dem Reichstag ist wieder die Statistik zugegangen über halten und das rechtsfräftige Urteil der Straffammer für nicht losenunterstüßung ausgezahlt. Die Summen selbst geben uns im die Ergebnisse des Heeres- Ergänzungsgeschäftes im Jahre nur juristisch, sondern auch sa chlich unanfechtbar." einzelnen den Grad der Arbeitslosigkeit im Simmerergewerbe an 1912 in Berbindung mit einer Nachweisung über die Her. Soviel über die Haltung der Firma Strupp und ihrer Es ergibt sich, daß im Jahre 1918 die Arbeitslosengiffer stark in die funft und Beschäftigung der Militärpflichtigen. Getreuen. Warum aber verzichtete der Staatsanwalt pöhe getrieben worden ist. In den neun Monaten dieses Jahres Insbesondere diese lettere Statistik würde höchst wertvolle auf die Revision? Die Neue Preußische Stor stellte sich die Arbeitslosenunterſtügung bereits höher als in allen Schlüsse über den Einfluß der einzelnen Berufsarten auf die respondenz" will von eingeweihter Seite erfahren haben, zwölf Monaten des Jahres 1912 aufammen. Zu bemerken ist noch, Gefundheit ihrer im militärpflichtigen Alter stehenden Andaß der Beschluß der Staatsanwaltschaft, auf Einlegung der daß im Zimmererverbande den Arbeitslosen Mitgliedern auch noch gehörigen zulassen. Wer aber in dieser Statistik Aufklärung Revision zu verzichten, das" Ergebnis von Beaus den Lofalfaffen erhebliche Unterstützungen zufließen. Wie hoch darüber zu finden hofft, der wird sie völlig enttäuscht aus der sprechungen" gewesen sei, diese Summen sind, ist noch nicht mitgeteilt worden. Der Zimmerer- Hand legen. Diese wundersame Statistik kennt nämlich nur die zwischen allen Beteiligten ftattgefunden verband ist eine der mittleren Organisationen, und dennoch dürfte die folgenden vier Gruppen: haben, und die darauf hinzielten, zu verhindern, daß bei einer er insgesamt im Jahre 1913 an feine Mitglieder über eine Million 1. Auf dem Lande geboren und in der Band- und Forsteventuellen Rüdberweisung der Sache an die erste Instanz noch Mark Arbeitslosenunterstügnng auszahlen, ein Beweis, welchen Wert pil wirtschaft beschäftigt: einmal alle die Dinge öffentlich zur Sprache organisierte Arbeiter darauf legen, in der Zeit der Arbeitslosigkeit 2. auf dem Lande geboren und anderweit beschäftigt; Tommen, die während des ersten Brozeffes im Intereffe des vor Not und Elend geschüßt zu sein. Dieser Borsorge und Opfer- 3. in der Stadt geboren und in der Land- und Forstwirt deutschen Ansehens besser unterblieben wären." willigkeit der organisierten Arbeiter steht die Dhnmacht der Regie- schaft beschäftigt; Das wäre denn doch eine Stellungnahme der Staats.rungen und der Gemeinden gegenüber, die für die Arbeitslosen faum 4. in der Stadt geboren und anderweit beschäftigt. Eine solche Klaffifizierung der Militärpflichtigen muß anwaltschaft, die ebenso sonderbar wäre wie der mehr als schöne Worte aufbringen fönnen. ist for the natürlich Resultate ergeben, mit denen beim besten Willen Besuch des Oberstaatsanwalts bei Herrn Weingärtner und Arbeitslose. b. Gottberg.( Und die„ Post" hat unseres Wissens diesen nichts anzufangen ist, die höchstens geeignet sind, die Tathöchst auffälligen Besuch in Abrede gestellt;" Post"-Dementis Württembergs unheimlich vergrößert. Der Verlust beziffert fich auf wieder die agrarische Bresse, gestübt auf diese Zahlen, daß die Der diesjährige Fehlherbst hat die Not unter den Weingärtneru ia chen zu verschleiern. So behauptet auch jest aber fönnen im allgemeinen als Bestätigung gelten!) millionen. Ganze Gemeinden stehen am Rande des Ruins. Auf auf dem Lande wohnende Bevölkerung eine Tauglichkeits Solchen Bezichtigungen gegenüber wird der Herr Oberstaats- eine Umfrage, die nur einen Teil des Weinbaugebiets umfaßt, anwalt nun doch wohl selbst das Wort nehmen müffen! haben 200 Gemeinden geantwortet. Davon beziffern 182 Gemeinden differ bis zu 75 Broz. liefert. Diese Behauptung entspricht Aber es gibt ja noch eine viel wirksamere Wider mit 10 315 Heftar Weinberge ihren Verlust auf rund 12 Millionen natürlich nicht den tatsächlichen Verhältnissen. Aus der Tegung der für die Staatsanwaltschaft höchst kompromittier Mart. Eine Versammlung von Vertreteru ber Beinbaugemeinden, Statistik ist nicht ersichtlich, wie die Grenze zwischen Stadt lichen Darstellung durch die Ordnungspreise: die Erhebung Regierungsvertretern, Mitgliedern des Landtags usw. am 2. No- und Land gezogen wird. Wir nehmen an, daß man unter der Auflage gegen die übrigen Mitschuldigen. Oder will man eine Reihe von Forderungen: Nachlaß der Staatssteuern. Erhöhung den versteht, dann gehören z. B. so volfreiche Vororte, wie vember in Bietigheim stellte an die württembergische Staatsregierung den Städten nur die mit Stadtrechten ausgerüfteten Gemein selbst den nächsten Vorgesezten Brandts, Herrn v. Megen, des Abzugs der Steuerkatastergrundlage von 60 auf 70 Prozent, Stegliz , Friedenau , Tempelhof usw. zum flachen Land! Die der sich doch selbst so schwer belastete, laufen lassen, nur um der all- weitere Stundung der bereits gewährten Notstandsdarlehen großen Bergarbeiterdörfer in Rheinland- Westfalen mit 40 000 mächtigen Firma Strupp keine Ungelegenheiten mehr zu machen?! früherer Jahre, Gewährung weiterer sinsfreier Darlehen auf bis 50 000 Einwohnern, die sächsischen Industriedörfer mit Wir werden es abwarten. Die Tatsachen werden beweisen! drei bis fünf Jahre, dann mäßige Verzinsung der Dars 4000 bis 8000 Einwohnern ebenfalls. Die kleinen Aderbürger lehen und Rückzahlung in Jabresraten, Notstandsarbeiten,
Die Arbeitslosigkeit.
Der deutsche Arbeitsmarkt im. Oktober 1913. Nach vorläufiger Mitteilung des Kaiserlichen Statistischen Amts auf Grund der Berichte für das Reichsarbeitsblatt" zeigt der gewerbliche Arbeitsmarkt im Oktober gegenüber dem Vormonat einen leichten Rüdgang. Gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres ist ebenfalls im großen und ganzen eine Verschlechte rung festzustellen.
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Die an das Reichsarbeitsblatt" berichtenden Krankentassen hatten am 1. November 1913 5 348 320 beschäftigte Mitglieder oder 11 234 mehr als am 1. Oftober, und zwar hat die Zahl per männlichen Mitglieder um 0,63 b.. abgenommen, die ber weiblichen um 2,11 v.. zugenommen. In der Regel tritt vom 1. Oliober zum 1. November für die männlichen Personen feine merkliche Veränderung, für die weiblichen eine Vermehrung der Beschäftigung ein. Doch ist zu berücksichtigen, daß von der Gesamtvermehrung in diesem Jahre fast die Hälfte durch Bezirkserweiterungen einiger Krankenkassen sich erklärt.
einberufen werden, damit staatliche Maßnahmen gegen die Arbeits
lebernahme der Kosten der Schädlingsbekämpfung( Steblaus, Heustädtchen mit vielleicht 2000 Einwohnern dagegen zählen zu wurm usw.) auf die Staatstaffe uiw. Am legten Dienstag, den den Städten! Dann erst die Klassifizierung nach Berufen: 11. November, hat im Ministerium des Innern in Stuttgart eine in der Land- und Forstwirtschaft Beschäftigte und ander Besprechung des Ministers mit dem Finanzminister und den Ver- weit Tätige. Diese Einteilung wird treffend illustriert durch tretern anderer Behörden und Vertretern der Weinbauorganisationen folgende Sahlen: Nach der Berufszählung von 1907 entfielen den Landtag ausgearbeitet, der Landtag alsbald einberufen werden. 17 681 176, auf die anderweiten Berufe" um bei dem stattgefunden. Es sollen eilende Anträge und Gesegesvorlagen an bon der deutschen Bevölkerung auf Land- und Forstwirtschaft Die Not des Weingärtnerstandes ist in der Tat so groß, daß burchgreifende Hilfe dringend geboten ist. Es ist lobenswert, daß Ausdruck der Statistik zu bleiben-38 084 284 Köpfe. Dieses die Regierung einen folchen Gifer entividelt, um, rasche Hilfe zu Verhältnis hat sich aber mittlerweile noch zuungunsten der ermöglichen. Die Sozialdemokratie wird, wie bisher, alles tun, um ersteren Gruppe verschoben. Daraus kann man ermeffen, den notleidenden Gemeinden zu helfen. Dringend zu wünschen ist welchen Wert die dem Reichstag vorgelegte Statistik hat. aber, daß die Regierung den gleichen Eifer in der Bekämpfung der Mindestens hätte man eine Spezialisierung nach den für die durch die wirtschaftliche Strife verursachten Not bekunden Berufszählung maßgebenden fünf Berufsgruppen geben würde. Der Prozentiaz der Arbeitslosen in Stadt und Land ist müssen. Damit hätte man dann allerdings Bahlenmaterial unheimlich gestiegen. Ju tausenden Arbeiterfamilien in Stuttgart ist das Glend unbefchreiblich, desgleichen in allen induſtriellen Ge- zum Beweise dafür geliefert, daß einzelne Zweige der In meinden des Landes. Die Gewerkschaften brechen unter der Last dustrie einen förmlichen Raubbau an der menschlichen Ge der Unterstüßungsverpflichtungen fast zusammen. Viele Tausende ſundheit treiben. Die gelieferte Statistik ist geradezu ein find aber bereits ausgesteuert. Dabei steht der Winter vor der Tür. Schulbeispiel dafür, wie eine Statistik nicht beschaffen sein Wenn nicht alsbald fräftige Maßregeln gegen die unbeschreibliche darf, wenn sie wirklich Aufschluß über Herkunft und Be Not ergriffen werden, find explosive Ereignisse fast unausbleiblich schäftigung der Militärpflichtigen gaben soll. Nach den Berichten von 16 größeren Arbeiterfachverbänden mit Die württembergische Regierung steht diesem Elend in der IndustrieDas Ergebnis des Heeresergänzungsgeschäftes ist folgenzusammen 1,7 Millionen Mitgliedern waren Ende Oktober 1913 bebölferung aber tatenlos gegenüber. Als von uns vor einigen des: Endgültig abgefertigt wurden 572 168 Mann, davon aus 2,7 v. 5. der Mitglieder arbeitslos gegenüber 2,6 v. 5. Ende ochen bereits die Forderung erhoben wurde, der Landtag möge gehoben zum einjährigen Dienst beim Train 1815, zum zwei September 1913. Von Ende September auf Ende Oktober pflegt Lofigkeit in die Wege geleitet würden, blieb die Regierung stumm. fährigen Dienst bei den Fußtruppen 205 959, zum dreijährigen die Arbeitslosigkeit etwa gleich zu bleiben und den niedrigsten Stand Sie rührte und regte sich nicht. Lobenswert ist, daß sie nun Dienst bei der Kavallerie 13 336, zum Dienst ohne Waffe 2616, im Jahre zu haben. Im Jahre 1912 stieg fie allerdings ebenfalls, wenigstens sich auf ihre Pflicht den Weingärtnern gegenüber befinnt. zur Marine 16 491 Mann. Der Rest wurde dem Landsturm und zwar von 1,5 auf 1,7 v.., war damit aber immerhin erheblich Sie wird es fich jedoch gefallen lassen müssen, daß die Sozialdemo- oder der Ersapreserve überwiesen. Außerdem wurden 15 168 geringer als 1913. Bemerkenswert ist auch, daß die Mitgliederzahl fratie sich nicht damit begnügen wird, dem einen Teile der Be Einjährig- Freiwillige in Heer und Marine eingestellt. der 16 berichtenden Gewerkschaften im Oktober 1913 um noch nicht völkerung ihre Hilfe angedeihen zu lassen, sondern daß auch die 100 größer war als im Oktober 1912. Not der Industriebevölkerung in den Kreis der Erörterungen ge- Frankreich und Deutschland . ge- in Bei 302 öffentlichen Arbeitsnachweisen mit 153 350 Vermitte- 80gen wird. Durch die Blätter des Reichslandes läuft gegenwärtig wieder lungen famen im Oktober auf 100 offene Stellen bei den männ- Im österreichischen Abgeordnetenhause hat die sozialdemokras eine Lifte hoher französischer Militärs, die aus Elsaß- Lothringen ge lichen Personen 168, bei den weiblichen 116 Arbeitsgesuche. Die tische Fraktion einen Gesezentwurf über die Gewährung staatlicher bürtig sind. Da wimmelt es von Korpskommandeuren, Divisions entsprechenden Ziffern des Vormonats waren 160 bzw. 99. Hier- Buschüsse zu der Arbeitslosenunterstügung eingebracht. Der generalen, Brigadechefs, die aus allen Gauen des Eliasses und nach hätte der Andrang männlicher wie weiblicher Arbeitsuchen- Staatszuschuß soll allen Arbeitslosen gewährt werden, die Mit- Lothringens stammen acht Generale nennen Straßburg . sechzehn den im Berichtsmonat wieder zugenommen. glieder eines Vereins sind, welcher seinen Mitgliedern Unter- Meß ihren Geburtsort. Hundervierundfünfzig Dffiziere im Generals Die Berichte von industriellen Firmen und Verbänden über stützungsbeträge im Falle der Arbeitslosigkeit gewährt. Der Staats- rang, wenn man die a. D. hinzurechnet, zählt heute die franzöfifche die Lage des Arbeitsmarktes im Oktober lauten verschieden. Ueber- zuschuß soll die Hälfte des vom Verein gewährten Beitrages aus- Armee, die Elfäffer oder Lothringer sind, und viele von ihnen wiegend günstig, wenn sie auch zum Teil Abschwächungen machen. Von den weiteren Forderungen sei hervorgehoben, daß sind einer Handwerker-, einer Arbeiter, einer Bauernfamilie ents melden, sind die Berichte aus dem Kohlenbergbau, Erzbergbau, aus der Anspruch auf den Staatszuschuß nur durch die Gewerkschaft fproffen. der Roheisenerzeugung, der Kali-, Maschinen, elektrischen und erhoben werden darf und daß über Streitigkeiten zwischen dem In Deutschland dagegen? Hier werden sie in Reib und Glied chemischen Industrie. Die Roheisenerzeugung ist noch gestiegen. Staate und den Vereinen aus diesen Ansprüchen die Gewerbe als Wades" und" Franzosentöppe" beschimpft, die Elfäffer und Mäßig waren die Stahlwerke und die Textilindustrie beschäftigt, gerichte am Size des Vereins entscheiden sollen; nur wo folche Lothringer. Hier steigen sie nicht zu Generalerang auf, aber Leute während die Holzindustrie und das Baugewerbe weiter über Ar- Gewerbegerichte nicht bestehen, sollen die ordentlichen Gerichte ein- nants feßen Prämien für den( Messer) Helben aus, ber einen beitsmangel Hagen . Verschlechterung gegen das Vorjahr treten. Wades" zur Strede bringt. Hier werden fie durch besondere Vers melden fast die meisten Industrien, namentlich die Eisen- und fügungen von allen wichtigen Posten ferngehalten, als des Ver Stahls, Maschinen, Tertiis, Holzindustrie und das Baugewerbe. trauens unwürdige Subjekte behandelt. Und da wundern sich noch die alldeutschen Schreihälie, daß sie beim Anblick einer preußischen Pidelhaube nicht stürmisch in das„ Heil Dir im Siegerfranz" au brechen, die Elsässer und Lothringer ?
Maßnahmen gegen die Arbeitslosigkeit.
Von 255 Firmen ist die Arbeiterzahl angegeben, und zwar mit Einen Ortsgesehentwurf über die Arbeitslosenfürsorge hat die 814 732 zu Ende Oktober 1913 gegen 306 378 zu Ende Oktober 1912. sozialdemokratische Mehrheit des Gemeinderates der Stadt GeraEs ist also eine Vermehrung um 2,73 v.. eingetreten, während Reuß eingebracht. Der Entwurf ist den Ortsgefeßen einiger füdfür den September eine solche gegenüber dem Vorjahr um 3,97 deutscher Städte nachgebildet. Der dem Arbeitslosen gewährleistete b. S., für den August eine solche von 6,66 v. H. zu verzeichnen war. 3uschuß beträgt pro Werktag 50 Pf. für Ledige und 70 Pf. für Der Umfang der Steigerung ist also gegenüber den Vormonaten Berheiratete. Hat der Arbeitslose Kinder unter 15 Jahren zu er Die Erhöhung, an der in der Hauptsache aurüdgegangen. Die Erhöhung, an der in der Hauptsache nähren, so erhöht sich der Zuschuß für jedes Kind um 15 f. täglich. die Großindustrie beteiligt, ist, ist auf einige Gewerbegruppen be- Der Zuschuß darf den Gesamtbetrag von täglich 1,30 M. nicht über schränkt, unter denen die chemische Industrie, der Bergbau und das steigen, er wird nur vom 6. Tage der Arbeitslosigkeit an für Süttenivesen und die Maschinenindustrie hervorragen. Diesen Zu- höchstens 78 Tage im Jahre gezahlt. Es sind dann noch besondere nahmen stehen indes erhebliche Rückgänge in der elektrischen In Arbeiter, die keinem Berufsvereine mit Spareinrichtung angehören, nahmen stehen indes erhebliche Rückgänge in der elektrischen In- Bestimmungen für Berufsvereine und eine Spareinrichtung für dustrie, Holzindustrie, im Bekleidungsgewerbe und endlich im Nah- getroffen, die sich den obigen Sägen anpassen. Die Sache wurde rungs- und Genußmittelgewerbe gegenüber.
Arbeitslosigkeit im Zimmererberuf.
Ueber die Arbeitslosigkeit im Zimmerergewerbe sind uns umfangreiche Tabellen zugegangen, denen wir folgendes entnehmen: Jahr Zahl der Höhe der arbeitslosen Unterstügungsfumme:
April bis September
( 6 Monate)
Tage
1908
51 039
59 390,50 M.
1909
88 087
44 519,25
1910
24 679
53 963.75
1911
21 995
32 875,75
1912
28.994
44 235,-
1913.
95 663
148361, 1,-
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Die geängstigten Schienenflicker". Der bor Jahren durch den verstorbenen Zentrumsabgeordneten Fusangel veranlagte Schienenfliderprozeß hat damals enthüllt, wie die staatlichen Abnahmebamten ganz systematisch hinter das Licht geführt werden. Dieses System ist nicht etwa berschwunden, wurde, der vor der Straffammer in Hagen spielte und mit der es existiert noch immer, wie erit jüngst an einem Falle gezeigt Verurteilung einiger Wertmeister endete. Aus Anlaß des Kruppe Prozesses hat nun das Zentraleisenbahnamt in Berlin die Abs nahmebedingungen anscheinend verschärft, denn in der Rheinisch Westfälischen Zeitung" entrüftet sich ein Großindustrieller gewaltig In Augsburg hat die sozialdemokratische Rafhausfraktion über den Bureaukratismus, der der Industrie das Leben fauer folgende Anträge gestellt: 1. Schleunigst einen Entwurf einer gemacht. Er schildert, wie angeblich junge, faum warm gewordene meindlichen Arbeitslosenversicherung auszuarbeiten. Dem Ent- Beamte, denen jede Lebenserfahrung abgeht, sehr häufig die wurf ist das seinerzeit von der bayerischen Staatsregierung auf Quelle allen Hebels" find. Und dann plaudert der Mann wie gearbeitete Musterſtatut zugrunde zu legen. Zur Durchführung folgt aus der Schule: der gemeindlichen Arbeitslosenversicherung ist vorerst die Summe von 15 000 M. in den Etat 1914 einzustellen. Die bayerische
einem gemischten Ausschuß überwiesen. Bemerkenswert war, daß die brei Vertreter der nationalen Arbeiter durch Abwesenheit glänzten.
1). Mitgliederzahl bom 2. Duartal.
3) Ausgezahlte Unterstützung vom Januar bis September.
Der Schaden, der durch rigorose Abnahme entsteht, ist oft unübersehbar, und die Werke werden förmlich gezwungen, nach Auswegen zu suchen, um ihn abzuwenden. Die Angestellten der Werke, selbst wenn sie ohne jedes Interesse an der Herstellung und an der geldlichen Wirkung sind, werden durch zweeks