Nr. 305.
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Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Morikplatz, Nr. 1983.
Der Erzfeind.
Nun ist es zur Abwechselung wieder einmal ein deutscher Universitätsprofessor, der mit vollen Backen in die Kriegstrompete stößt. Kein Geringerer, als der derzeitige Rektor der Universität Marburg , Geheimer Justizrat Professor Dr. Ludwig Dräger war es, der die öffentliche Immatrifulation der Studierenden für die passendste Gelegenheit hielt, um eine echte und rechte Heyrede loszulassen: Wir lebten in ernster Zeit", in der es wohl der Erinnerung bedürfe,„ daß der Kampf gegen den Erzfeind früher oder später einmal aus gefochten werden müsse". Dann sei es die Jugend Deutsch lands , die, wie vor hundert Jahren, der Welt zeigen müsse, was sie leisten könne. Wohin die Versöhnungspolitik führe, hätten ja die Vorgänge in Zabern gezeigt. Man solle sich nicht verhehlen, daß der„ Kampf mit unserem Erbfeind unausbleiblich" sei.
Ausgerechnet also die Vorgänge in Zabern inspirierten den Herrn Rektor zu seiner chauvinistischen Baufe. Man sollte es nicht für möglich halten! Weil sich die Bevölkerung eines elsässischen Städtchens gegen die unsinnigen Beschimpfungen eines Leutnants aufbäumte, der selbst wieder das traurige Opfer eines unsinnigen Systems bureaukratischmilitaristischer Schneidigkeit war, weil die Einwohner Zaberns Ehrgefühl genug bewiesen, sich eine ungeheuerliche Brüskierung nicht ohne Muck gefallen zu lassen, wie etwa ein malträtierter Rekrut die Mißhandlungen eines Unteroffiziers, deshalb also die professorale Kriegsfanfare!
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Mittwoch, den 19. November 1913.
Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt Moritzplak, Nr. 1984.
seines längeren Aufenthaltes in Frankreich sei ihm von Hand- wurden, verblieb dennoch der ungeheure Ueberschuß von werkern und Bauern stets mit der gewinnendsten und auf- 43,1 Millionen. Nahezu 80 000 Arbeiter und Angestellte haben richtigsten Liebenswürdigkeit begegnet worden. Nicht die diese Profite erzeugen helfen. Nicht die diese Profite erzeugen helfen. Die Firma führt die Steigeleiseste Spur von Deutschenhaß und Revanchesehnsucht habe rung vor allem darauf zurück, daß das Hüttenwerk Friedricher zu entdecken vermocht. Wohl aber sei er des öfteren auf Alfred- Hütte in Rheinhausen mit seiner im Laufe der Jahre Furcht vor der vermeintlichen deutschen Kriegslust gestoßen. erreichten Leistungsfähigkeit von nahezu einer Million Das ist eben das Werk unserer Afterpatrioten, unserer Welt- Tonnen Stahl pro Jahr die Hochkonjunktur mit der vollen händelpolitiker, unserer alldeutschen Phrasendrescher! Das Leistung auszunuzen imftande war. Gewiß hat die allgemeine bewußte und gewollte Werk dieser Erzfeinde einer friedlichen günstige wirtschaftliche Lage im Vorjahre zu diesem Ergebnis internationalen Kulturentwickelung, die zugleich die Erz- beigetragen. Aber war an den Kruppschen Mehrgewinnen feinde einer friedlichen kulturellen Fortentwickelung des nicht wesentlich die Steigerung der Waffen besteleigenen Volfslebens find. lungen in dem Kriegsjahre 1912/13 beteiligt? und sollten daran dieach so harmlosen Kornwalzer nicht auch einen bescheidenen Anteil haben, da sie seit Jahren zur Uebertölpelung der Konkurrenz und des Kriegsministeriums gedient haben?
Diesen Heßern und ihrer Tätigkeit gilt es immer wieder das Brandmal aufzudrücken. Ihrem Drohen, Wühlen und Wüten gilt es vor allen Dingen die Energie des klassen bewußten Proletariats entgegenzusetzen! Mögen sich's die Kriegsheber immer wieder ernstlich gesagt sein lassen, daß für das arbeitende Volk der Erzfeind nicht jenseits der Grenzpfähle steht, sondern dort, wo nationalistischer Größenwahn und brutale fapitalistische Raffgier auf Verbrechen gegen Kultur und Menschlichkeit sinnen!
Die Deutsche Bank und das Koalitionsrecht.
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Die Steigerung des Reinüberschusses verwendet die Familie Krupp zu einer Erhöhung ihrer Dividende. Statt 12 Broz., wie im Vorjahre, sollen diesmal 14 Proz. oder 25,2 Millionen dazu verwandt werden. Abgesehen von ein paar Millionen für Pensionskassen, Urlaubsfonds und Weihnachtszuwendungen an Beamte und Arbeiter fällt der noch verbleibende größere Rest des Reingewinnes den Reservefonds zu.
Ein guter Griff!
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Die Berliner Bankangestellten mußten vor einigen Wochen in Zu den von der Rüstungskommission geladenen Sachverständigen einer gut besuchten Versammlung zur Wahrung ihres Stoalitions- gehört auch Geheimrat Professor Dr. Duisberg, Wahrhaftig, dieser Vertreter der Wissenschaft besitzt eine rechts Stellung nehmen. Den Anlaß zu dieser besonderen Aftion eiter des Riesenbetriebes der Elberfelder Farbgeradezu unheimliche Gabe, auf die professionsmäßige Heße gab die Entlassung eines Angestellten der Deutschen Bank, der werke. unserer Prozentpatrioten hineinzufallen. Nicht ein Panzer- Forderungen seiner Kollegen bei der Direktion eingereicht und umschutz verkauften teuren Fabrikate Reflame machen, gibt Nr. 47 des Darüber, wie die Elberfelder Farbwerke für ihre unter Namen plattenagent, ein alldeutscher Hanswurst oder ein Flotten- Rüdsprache mit einer Deputation der Angestellten ersucht hatte. Proletarier" einen Anhalt. Diesem Blatt entnehmen wir folgende vereinsagitator fät dergestalt verderbliche Zwietracht zwischen Die Direktion der Deutschen Bank nahm dem Gesuch gegenüber interessanten Einzelheiten, die gleichzeitig die Anschauung des Ges zwei große Kulturnationen, sondern der Rektor einer deutschen einen ziemlich progigen Standpunkt ein. Sie antwortete zunächst heimrats Dr. Duisberg zu illustrieren geeignet sind. Universität. Wenn das nun von der französischen Hezpresse, hinter dem Beauftragten der Angestellten nicht und zeigte sich auch zu der ebensolche politische und kapitalistische Intriganten stehen, feiner Besprechung bereit. Der Angestellte selbst, der elf Jahre bei wie bei uns in Deutschland , aufgegriffen, kommentiert und der Bank tätig war, wurde kurzerhand entlassen. ausgeschlachtet wird, welches Unheil muß das wieder in den. Nach diesem koalitionsfeindlichen Verhalten der Deutschen Bant Köpfen ahnungsloser Franzosen anrichten! Jenseits der entstand für die Zentralverbände der Gewerkschaften die Frage, ob Grenze weiß man ja nicht, daß Musterpatrioten vom Schlage sie ihre Depositen bei dieser Bank belassen könnten. An der Berliner des Professor Dräger keineswegs den Typus deutscher Hochschullehrer darstellen. Man weiß dort nicht, daß beispiels weise an der Universität Marburg selbst auch Professoren lehren, die über die unglaubliche Improvisation ihres Reftors entsetzt und empört gewesen sein müssen. Daß von den Professoren Schücking, Rade und Natorp zum mindesten eine Weltanschauung vertreten wird, die trotz aller akademischen Abdämpfung und Mäßigung, die nun einmal das Erbteil deutscher Professoren isthimmelweit entfernt ist von jenem Auch über die Qualität der Erzeugnisse der Firma wurde bes dünkelhaffen und aggressiven Nationalismus, den die Rede Der Generalfommission als oberste Instanz der Gewerkschaften fratischen Engherzigkeit. So waren z. B. alle übrigen Teilnehmer an raten. Dabei zeigte sich Herr Dr. Duisberg als Gegner aller bureaudes Marburger Rektors atmet. Und wenn es die französische erwuchs allerdings die Pflicht, als Hüterin des Koalitionsrechtes der Konferenz der Meinung, daß man den„ Dzuran- Tabletten" keine Heßpreffe wüßte, so würde sie es verschweigen genau so jeder Arbeiter und Angestelltengruppe sich auf die Seite der Gemaß- unlöslichen Duellmittel, wie Stärke usw. zuseßen dürfe, weil das wie unsere deutsche Heßpresse jede chauvinistische Dummheit aufbauscht und ausschlachtet, die in Frankreich verübt wird, regelten zu stellen und hier helfend oder vermittelnd einzugreifen.„ den modernen Anschauungen von Antisepsis widerspreche". Nur aber alle Kundgebungen und Merkmale unterschlägt, die be- Sie trat deshalb mit der Direktion der Deutschen Bant in Be- Herr Dr. Duisberg war anderer Meinung. Auch weisen, daß die nationale Verhegung jenseits wie diesseits sprechungen, um von dieser die Zusicherung zu erhalten, daß sie das als ein Teilnehmer der Konferenz demonstriert, daß die Aspirindes Rheines nur von einem kleinen Bruchteil der Nation aus Roalitionsrecht der Angestellten in jeder Form tabletten der Firma sich zu langsam lösen und deshalb nicht geht. Welcher Anstrengungen vernünftiger Kreise wird es wahre. Diese Verhandlungen schweben zurzeit. als lösliches Aspirin bezeichnet werden könnten, widerspricht in Frankreich wieder bedürfen, um die traurige Heldentat des Wenn die Deutsche Baut ausreichende Garantien für das Dr Duisberg. Er meint, es müsse nicht verlangt werden, daß Marburger Professors unwirksam zu machen. die Lösung direkt vollständig sei. Die Tabletten könnten sich auch Was helfen solchen Hezfaktoren der ganzen systematischen lich, daß die Geschäftsbeziehungen zwischen den Gewerkschaftsverbänden sich also die wissenschaftlichen Anschauungen des Herrn Duisberg Koalitionsrecht der Angestellten nicht gibt, so ist es sehr wahrschein erst im Wagen oder Darm lösen". In diesen beiden Fällen decken Kriegsheze des Rüstungskapitals und anderer Kapitalisten- und ihr aufgehoben werden. Viele Gewerkschaften stehen mit mit den Interessen der Firma in auffälliger Weise. freise gegenüber die schüchternen Regungen unserer bürgerlichen Friedensfreunde. Gewiß, selbst unter den deutschen Deutschen Bank in Geschäftsverbindungen und haben bei ihr nicht Bastoren ist endlich das Gefühl rege geworden, daß man die unerhebliche Kapitalien hinterlegt. Die Kündigung dieser Depositen Kirche in der schlimmsten Weise diskreditiere, sie zum Kinder- würde auch insofern nicht ohne Belang sein, als nicht allein die gefpött mache, wenn nicht wenigstens ein paar Theologen Gelder der Zentralvorstände, sondern auch die der Lokaltassen ihre Stimme für den Völkerfrieden erhöben. Von den vielen in verschiedenen Orten zurückgezogen würden, und da ferner sich tausenden Geistlicher ist es aber erst eine Handvoll, die zag- auch eine größere Anzahl privater Personen, die bei der Deutschen haften Protest zu erheben wagt, gegen die nationalistische Ver- Bant ihre Gelder hinterlegt haben, dem Vorgehen der Gewerkschaften hetzung der Völker und den Wahnsinn des Wettrüstens. Und anschließen würden. auch das Eintreten eines Historikers von dem akademischen Rufe eines Lamprecht für die Friedensbewegung obendrein nur ein rein theoretisches Eintreten will der systematisch betriebenen Völkerverheßung gegenüber wenig besagen. Zählt nicht der Flottenverein annähernd 400 000 Mitglieder? Und sind nicht die Kriegervereine wahre Brutstätten des Chauvinismus? Bon dem unheilvollen Wirken unserer Schulen gar nicht erst zu reden.
Vor reichlich zwei Jahren, im April 1911, hielten 13 leitende Herren der Elberfelder Farbwerte eine Betriebskonferenz ab, wie sie in diesem Unternehmen als Mittwochskonferenzen" üblich sind. Daran nahmen, neben 11 Doktoren und Direktoren, auch die Herren Kommerzienrat Bayer und Geheimrat Dr. Duisberg teil. Beraten wurde über Betriebsangelegenheiten aller Art, über Fragen der KonBörse wurde schon vor längerer Zeit das Gerücht verbreitet, daß mart das uns gefährliche Material der chemischen Industrie" nicht erfurrenz, der Reklame usw. 3. B. wurde berichtet, daß der klagende Donners unsere Zentralverbände, darunter einige große mit namhaften Kapital- fahren dürfe; daß das auf den Markt gebrachte ,, Eisen- Sojadin"„ nicht viel einlagen, ihre Gelder bereits gekündigt hätten. Beauftragte anderer leiste", daß aber eine etwas verstärkte Sojadin reklame " gemacht Banken bemühten sich bereits bei den Zentralvorständen, daß die werden müsse; daß„ Lactagogum" nur in einem Falle" günstig auf Depositen bei ihren Banken hinterlegt würden. Auch wurde die die Milch eingewirkt habe; daß Dr. Hoerlein ein neues Abortivmittel Meldung verbreitet, daß die Generalkommission der deutschen Gewert- entdeckt habe und was dergleichen interessante Kleinigkeiten aus einem schaften sich bereits mit dieser Angelegenheit beschäftigt habe. Diese großen Betriebe mehr sind. Meldung war zunächst verfrüht.
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Kornwalzerprofite.
Die Art der Einführung neuer Heilmittel zeigt ein eigenartiges kritisches Mißtrauen der Herren der Fabrik. So heißt es in dem Protokoll der Sizung:
,, Dr. Goldmann hat sich mit dem Dezernenten für das Hebammenwesen im Ministerium in Verbindung gesetzt wegen der obligatorischen Einführung des Sophols. Es wird eine Eingabe einer Autorität auf dem Gebiete an das Ministerium verlangt. Wir wollen dieserhalb an Prof. v. Herff herantreten, ev. Prof. Döderlein( München ) dafür in Anspruch nehmen."
In einem Bericht aus Berlin über ein neueingeführtes Heilmittel heißt es, daß das Gesamtergebnis„ keineswegs günstig" sei. Dann heißt es:
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Von fast allen Patienten wurde über unangenehmen, metallischen Geschmack geklagt. Es zeigten sich Jodismuserscheinungen, wie bei. J., ferner Durchfälle usw. Die Erfolge waren denen des K. J. nicht überlegen. Das Urteil gründet sich auf folgende Versuche:
1. am Friedrich- Wilhelm- Hospital( 22 Patienten, davon 14 Verfager),
2. an der Klinit von Professor Blaschko,
Die ungeheuren Profite, die das Kruppsche Unternehmen aus seinen Arbeitern und seinen Abnehmern, das heißt in erster Linie aus dem Reich, herauszieht, haben in dem Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahre 1912/13 eine Dazu fühlt jede neu sich bildende Gruppe unseres weitere Steigerung erfahren. Gegen das Vorjahr ist der Rüftungskapitals den ungestümen Drang, zur Verhezung der Reinüberschuß um fast 91 Millionen Mart gewachsen; statt beiden Kulturvölker ihr Scherflein beizutragen. Ein Muster- auf 33,7 Millionen stellt er sich diesmal auf 43,1 Millionen. beispiel dazu liefert unser Luftkapitalismus. Wie denunziert Dabei ist zu berücksichtigen, daß es natürlich in der Hand und man in der aviatischen Presse gehässig die Unfreundlichkeit, auch im Interesse des Unternehmens liegt, die Ueberschüsse 3. in der Privatpragis eines beschäftigten Dermatologen." mit der in den letzten Wochen deutsche Ueberlandflieger von nach außen möglichst zu verbergen, um nicht die Begehrlichkeit logischen Klinik in München . Dieses Gutachten stützt sich auf 2 Dann folgt ein Hinweis auf ein Gutachten aus der dermatofranzösischen Behörden behandelt worden seien. Dabei müssen der Arbeiter und die unliebsame Aufmerksamkeit der Ab- zwei!- Fälle. Dabei sind in einem Falle die Krankheitsdiese Flieger selbst zugeben, daß ihnen das französische nehmer zu wecken. Da die 180 Millionen Mark Aftien, mit Aus- erscheinungen zurüdgegangen. Publikum selbst mit der größten Liebenswürdigkeit entgegen- nahme von 4000 M., die sich in Händen von Strohmännern gefommen sei und sogar über die Saumseligkeit mitgemurrt befinden, allein der Familie Krupp gehören, bedarf das habe, mit der subalterne Behörden die vorschriftsmäßige Kon- Aftienunternehmen ja keiner hohen Dividenden- und lebertrolle vornahmen. schußangaben, um Kapitalisten als Aktionäre anzulocken. TroßWie völlig frei die Masse des französischen Volkes von dem nun neben den allgemeinen Betriebsunkosten, den irgendwelcher Antipathie gegen Deutschland und Deutsche ist, Steuern, den Ausgaben für die Arbeiterversicherung auch die das bezeugt in der Friedenswarte" auch ein Student, der für Wohlfahrts" anstalten der Firma und die Tantiemen des fich felbst national" und„ konservativ" nennt, Während Vorstandes und der Beamten von dem Rohgewinn abgezogen
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licherweise allau mager. Es heißt nämlich weiter im Protokoll: Das scheint der Konferenz begreif „ Prof. Winterniß hat sich bereit erklärt, den( folgt Name des Präparates) noch weiter zu prüfen, doch erscheint Vorsicht ihm gegenüber geboten, weil er mit Hoffmann- La Roche in Konner stehen soll."
" Hoffmann- La Roche " ist eine chemische Fabrik in Grenzach , die ähnliche Heilmittel" herstellt. Wie kann nun Professor Winternig mit dieser Firma in Stonnez stehen"? Wenn er wirklich finanziell
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