Arbeitslofenfürforge- Jugendpflege.
Zwei wichtige Fragen waren es, die am Montag eine vom Ausschuß der Gewerkschaftskommission Berlins und Um gegend einberufene Versammlung von Vertretern der Gewerkfchaften beschäftigten: die wirtschaftliche Not der Arbeitslosen und die fittliche Not der Jugendlichen. Ueber
Innere foziale Kolonisation",
Trints mahnte, auf diesem Gebiet nicht den bürgerlichen| fördern; für Briketts ist die Höhe der Beteiligungsziffer( 88 Proz.) Organisationen allen Einfluß zu überlassen. Aus der Praxis der die gleiche geblieben. Für Koks ist demnach die größte ProduktionsJugendgerichte teilte er mit, daß ein Junge, der eine angeblich poli. einschränkung beschlossen worden. Das geschieht mit Rücksicht auf tische Jugendversammlung besucht hatte, unter Schutzaufsicht gestellt den Konjunkturrüdgang in der Eisenindustrie, die den Haupt worden war. Die manchmal ganz unbegreiflichen Ueberweisungen zur Für. abnehmer für Koks zu Verhüttungszwecken bildet. sorgeerziehung erflärte Ritter daraus, daß die vorberei Neben der Produktionseinschränkung hat sich das Syndikat endtenden Ermittelungen von bürgerlichen Jugendorganisationen be- lich auch zu Preisherabsehungen entschlossen. Auch hier forgt worden seien. Die Pflicht zur Mitarbeit auf diesem Ge- ist die Ermäßigung am größten für Roks. Vom 1. Januar ab biet wies er nicht nur den Gewerkschaftsfunktionären zu, sondern werden die Preise für Hochofenkoks um 1,50 M. und für Kokskohle durch die ein hierzu gegründeter Verein den Arbeitslosen wirksame der Jugendpflege dienenden Bestrebungen der Arbeiterschaft durch Produkte noch unter das Niveau der beiden letzten Jahre herder gesamten Arbeiterschaft. Er beklagte, daß freilich die um 1 M. pro Tonne ermäßigt. Dadurch gehen die Preise für diese Hilfe bringen zu können meint, sprach sein geschäftsführendes Vor Polizei und Verwaltungspraxis sowie durch Gerichtsurteile geunter. Allerdings kommt die Ermäßigung für die Eiſenindustrie standsmitglied Schriftsteller Hans Ostwald . Zweck und Wesen hemmt werden. Auf der einen Seite verlange man unsere Hilfe, dieses Unternehmens sind im Vorwärts"( 7. Oktober) aus Anlaß auf der anderen Seite sehe man Jugendgerichtsurteile wie 3. 8. reichlich spät, so daß die günstige Wirkung, die eine solche Ermäßi ciner Besichtigung des bei Reppen mit einer ersten Stolonie ge- manches unter Leitung des Amtsgerichtsrats Koehne zustande ge- gung noch vor einem halben Jahre für das Wirtschaftsleben gehabt machten Versuches besprochen worden, und Ostwald hat dann noch kommene.( Lebhafte Zustimmung.) Aber dadurch solle man sich hätte, schwerlich eintreten wird. Für die übrigen Kokssorten in einer von uns mitgeteilten Entgegnung( 12. Ottober) seine An- nicht von der Mitarbeit abhalten lassen. wurden Preisermäßigungen von 0,75 bis 2 M. vorgenommen. Die fichten über die ihm zweifellos scheinenden Aussichtsmöglichkeiten Preise für Kohlen wurden im Betrage von 0,50 bis 1 M. und für folcher Kolonisationsbestrebungen dargelegt, so daß wir auf eine ausführliche Wiedergabe seines den Gewerkschaften gehaltenen Refe Briketts von 0,50 bis 0,75 M. für die Tonne herabgesett. Für Stohle sind dadurch die Preise ebenfalls teilweise etwas stärker errates verzichten fönnen. An jener Besichtigung hatten auf Ein mäßigt, als sie im Vorjahre heraufgesetzt wurden. Tabung auch Mitglieder der Gewerkschaftskommission teilgenommen, und das Ostwaldsche Referat sollte jett, wie in der Versammlung der Vorsitzende Körst en sagte, weitere Klärung darüber bringen, ob das vorgeschlagene Mittel zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit annehmbar für die Gewerkschaften ist.
Auch Schlinsky und Liebenow betonten die Notwendigfeit reger Mitarbeit.
Der Referent stellt fest, daß ein Widerspruch laut geworden war. Aus diesem Grunde sei eine Erneuerung des früher zur Jugendpflege gefaßten Beschlusses nicht nötig, erklärte der Vor fiende Rör iten. Er schloß mit nochmaligem Appell an die Gewerkschaften und ihre Vorstände, die Jugendfürsorge zu fördern.
wurde von Breiserhöhungen am Eisenmarkt berichtet. Speziell für Keine Besserung in der Eisenindustrie. In den lezten Tagen Feinbleche und Stabeisen sind die Preisangebote nur 1 bis 2 M.
Arbeitsloſe, und zwar nicht nur Landarbeiter, sondern auch Die Zentralkommiffion der Kranken - er geworden. Auch bei einer Submission für Lieferungen an
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kaffen
Industriearbeiter, sollen vorübergehend beschäftigt werden bei der Eisenbahnverwaltung in Köln wurden höhere Preise gefordert. Urbarmachung des in Deutschland noch reichlich vorhandenen Troßdem kann aber keineswegs die Rede davon sein, daß die KonDeblandes, das dann im Rentengutsverfahren gegen Anzahjunktur am Eisenmarkt sich bessert. Die Erhöhungen sind nur zu Tung eines fleinen Kapitals an Ansiedelungslustige ausgegeben veranstaltete am Montag eine Versammlung von Vorständen und fällig und vorübergehend. Selbst die heinisch- Westfälische werden soll. Ostwald meint, daß durch Dedlanderschließung bei Verwaltungsbeamten der Krantenfassen. Vertreten waren 84 3eitung" schreibt zu diesen Borgängen:„ Wir sind indessen der Gewährung der nötigen Mittel durch Staat, Gemeinden, Gewert Krankenkassen aus Berlin und den Vororten. Die Versammlung Meinung, daß man diesen Befestigungsvorgang in seiner Beschaften die Mehrzahl der auf 600 000 Personen zu schäßenden behandelte folgende Angelegenheiten: deutung nicht überschäzen darf. Vermutlich hat er nur vorüberArbeitslosen des Deutschen Reiches mit Arbeit versorgt werden Die Reichsversicherungsordnung bestimmt, daß die Apotheker gehende Bedeutung, wie die Kauflust, auf die er sich gründet, auch fönnten, um entweder nachher wieder in ihren Beruf zurüdzukehren den Krantentassen auf die nach Rezepten angefertigten nur vorübergehender Natur sein dürfte. Die Erscheinung fehrt oder auf dem Lande zu bleiben. Solche Organisation der Arzneien einen Rabatt zu gewähren haben, dessen Höhe durch bekanntlich periodisch wieder. Wie hatten sie bereits Anfang Juni Arbeitsbeschaffung sei volkswirtschaftlich richtiger und auch die Behörde festgesezt wird. Ebenso soll auch eine Tage für die dieses Jahres. Sobald die Käufe wieder nachlassen, werden die fozialistischer als eine Organisation der Unterstügung, die durch Sandverkaufsartitel der Apotheker und Drogisten festgesetzt werden. Werke an ihren festen Preisforderungen auch taum weiter festteure Notstandsarbeiten wie durch hohe Armenetats die Gemeinden Für Preußen hat der Minister den Rezepturrabatt auf 10 Proz. halten. Ebenso wie einige Werke recht gut befeht sind, darf nicht schwer belaste. festgesetzt. Nachdem dann der Berliner Apothekerverein den Ver- berschwiegen werden, daß andere um Arbeit verlegen sind In der Diskussion bezweifelte in die Berechtigung des trag mit der Zentralfommission, der einen Rezepturrabatt von und ihren Abnehmern gegenüber einen recht scharfen Ton an großen Optimismus des Referenten. Es sei sehr die Frage, ob alle 20 Proz. gewährt, gekündigt hatte, ist nach mehrfachen Verhand- schlagen, um sie zur Abnahme rüdständigen Materials zu be arbeitslosen Industriearbeiter sich zu solcher Arbeit eignen, lungen zwischen den beiden Körperschaften ein neuer Vertrag zustimmen. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß selbst wenn alle dabei beschäftigt werden könnten. In Reppen standegekommen, der den Rezepturrabatt wieder auf 20 Bros. feft- das Resultat der Kölner Submission in bezug auf die abgegebenen jedenfalls sei ihre Bahl nur gering gewesen. Für die Ansiedler, die jetzt, aber eine geringe Aenderung zuläßt für den Fall, daß die Preise den Schluß zuläßt, daß die Werke auch im nächsten Jahre zur Uebernahme des urbar gemachten Landes immerhin einiges Bar. behördliche Arzneitage erhöht oder erniedrigt werden sollte. eine Besserung noch nicht erhoffen; denn die Preise, die für Stab geld brauchen, werde sich so sehr viel nicht herauswirtschaften lassen. Wegen Festsetzung der Tage für die Handverkaufsartikel schweben eisen und Bleche, speziell auch für Bandeisen und Schmiedeeisen, reuen könne man sich, daß endlich auch die der Arbeiterklasse fern- noch Verhandlungen des Oberversicherungsamtes mit den Apothe dort abgegeben wurden, sind niedrige Tagespreise, und stehenden Kreise die Notwendigkeit der Arbeitsbeschaffung erkannt tern und Krankenkassen. wenn man berücksichtigt, daß dazu der laufende Bedarf der Eisenhaben. Aber die Frage der Arbeitslosenversicherung sei bahn für das ganze nächste Jahr geliefert werden muß, so ist durche damit nicht schon abgetan. Dem Unternehmen, das einen fleinen aus ohne weiteres ersichtlich, daß die anbietenden Werke mit besse Kreis Arbeitsloser für einige Beit Arbeitsgelegenheit schaffe, fönnten ren Preisen im nächsten Jahre eben nicht rechnen." die Gewerkschaften wohl sympathisch gegenüberstehen. Materielle Unterstüßung aber sei abzulehnen.
Sörsten schloß mit Worten des Dantes für den Vortrag, der mindestens sehr lehrreich gewesen sei.
Soziales.
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Die Berufsgenossenschaften hatten schon vor dem Inkrafttreten der Reichsversicherungsordnung das Recht, das eil berfahren schon vor der 13. Krankheitswoche zu übernehmen. In diesem Falle hatten sie die Leistungen der Krankenkasse zu über. nehmen, diese hatte dagegen das dem Patienten zustehende Krankengeld Auch Reimann hielt die vom Referenten gemachten An- an die Berufsgenossenschaft zu zahlen. Jetzt haben die Krantentassen gaben über die Erträge der Ansiedelungen für zu hoch. auf Grund der Reichsversicherungsordnung an die Berufsgenossen. tunze wies hin auf die Mehrung der Arbeitslosen unter den schaft, die das Heilverfahren übernimmt, außer dem Krankengeld Lehranstalten als gewerbsmäßige Stellenbermittelung". Landarbeitern durch Hereinziehung lohnbrüdender Arbeiter des Aus- auch eine Entschädigung für ärztliche Behandlung und Medikamente landes. Lohnbrüderei sei auch zu befürchten, wenn auf dem zu zahlen. Die Aufnahme dieser Bestimmung in die Reichsver- liche Lehranstalt, in der junge Leute vorgebildet werden, die eine Ein Herr Klig in Charlottenburg betreibt eine landwirtschafts fultivierten Debland zahlreiche Industriearbeiter fich ansiedelten. ficherungsordnung ist damit begründet worden, daß die Berufs - mal landwirtschaftliche Beamtenstellen auf Gütern usw. einnehmen Dann werde dort die Industrie in ihnen billigere Arbeiter finden. genossenschaften, die vordem nur bereinzelt das Heilverfahren durch- wollen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Uebertretung Dem Unternehmen des Vereins für innere soziale Kolonisation geführt hatten, angeregt werden sollten, dies in größerem Umfange bes Stellenvermittlergefezes eingeleitet, indem ihm vorgeworfen will Ritter nicht jede Unterstützung versagen. Er wandte sich zu tun. Das ist denn auch eingetreten. Die Berufsgenossenschaften wurde, er betreibe ohne behördliche Genehmigung die gewerbs aber gegen die auch von dem Referenten wiedergegebenen Ueber haben in sehr zahlreichen Fällen das Heilverfahren schon vor der mäßige Stellenvermittelung. Die Anklage gründete sich auf fol treibungen einer Flugschrift des Vereins, die ohne weiteres be- 18. Woche eingeleitet. Geleistet haben sie in dieser Hinsicht zwar genden Tatbestand: Bis zur Einleitung des Strafverfahrens ver hauptet, daß in Berlin von den 22 Millionen des Armenetats nicht viel, um so höher waren aber die Forderungen, die sie bei öffentlichte der Angeklagte in Zeitungen Annoncen, in denen er ungfähr die Hälfte für Arbeitslose und ihre Angehörigen draufgehe. den Krankenkassen für Arzt und Arzneien liquibierten. So hatte unter Hinweis auf gute Etellen und Beifügung von Dantschreiben Nicht ein Zehntel davon fomme den Arbeitslosen zugute. Weniger die Innungskrankenkasse der Tischler im letzten Geschäftsjahre für wegen der Ueberweisung geeigneter Schüler seine Anstalt anpreist. als die Hälfte werde für die gesamte offene Armenpflege verwendet, 414 Fälle 12 861 M. Entschädigung und unter Hinzurechnung des In einer Annonce hieß es auch: Nichtgewerbsmäßige Stellen und hierbei handle es sich meist um kaum noch Erwerbsfähige. Krankengeldes etwa 25 000 W. an die Berufsgenossenschaft zu vermittelung des Klir- Instituts". Auch ging aus Reklamekarten In einem Schlußwort hielt Ostwald die Behauptung des zahlen. Die Krankenkassen werden dadurch bedeutend belastet. Man hervor, daß Schüler des Instituts eher Ausjicht haben, eine passende Flugblatts aufrecht. Die Erwerbsunfähigen würden doch nur ist in Krankenkassenkreisen der Ansicht, daß die Forderungen der Stellung zu erhalten, als solche Beute, die nicht erst in einem unterstützt, weil ihre erwerbsfähigen Angehörigen arbeitslos feien. Berufsgenossenschaften in vielen Fällen eine nicht au rechtfertigende Institut vorgebildet sind. Ferner bat K. Anfragen nach passenden Und wovon leben denn, fragte er, die vielen Arbeitslosen in Berlin , Höhe hatten. Um in dieser Hinsicht zu erträglichen Verhältnissen jungen Leuten, die vom Lande bei ihm einliefen, an ihm geeignet wenn nicht der Armenetat dafür aufkommt? Ansiedelung von Jn au fommen, find unter Mitwirkung des Reichsversicherungsamtes erscheinene Schüler weitergegeben und ihnen anheimgestellt, sich dustriearbeitern auf fultiviertem Debland brauche, wenn diese über- Verhandlungen eingeleitet worden zwischen dem Verbande der zu melden. Denen, die sich darauf meldeten, gab er eine Empfeh= haupt in größerer Zahl sich dauernd dort ansiedelten, nicht zur Lohn. deutschen Berufsgenossenschaften auf der einen Seite und dem lung. Auf diese Weise haben Schüler von ihm eine Stellung ers drüderei zu führen, da ja auch sie nicht unorganisiert bleiben Hauptverband deutscher Ortskrankenkassen, dem Verband zur Wah- halten. würden. Arbeiter mit sichererer Existenz seien übrigens leichter zur rung der Interessen der deutschen Betriebskrankenkassen, dem Ge Das Landgericht III verurteilte den Angeklagten zu einer Organisation heranzutriegen als Bumpenproletarier. samtverband deutscher Krankenkassen, dem Allgemeinen deutschen Geldstrafe. Knappschaftsverband und dem Verband deutscher Innungskranken- Der Angeklagte legte Revision ein und machte insbesondere fassen auf der anderen Seite. Diese Verhandlungen find fürzlich geltend, daß der Begriff der gewerbsmäßigen Stellenbermittelung zum Abschluß gekommen. Ihr Ergebnis erscheint aber den der verkannt sei. Berliner Zentralfommission angeschlossenen Krantentassen so wenig Das Kammergericht verwarf dieser Tage aber die Revision als günstig für die letteren, daß die Zentralfommission mit einigen unbegründet. Es führte aus: Die Entscheidung entspreche dem Die Mitarbeit der Gewerkschaften in der Jugendpflege habe vor Berufsgenossenschaften Verhandlungen angeknüpft hat, um ein be- Recht. Insbesondere sei ohne Rechtsirrtum eine gewerbsmäßige etwa 5 Jahren begonnen, aber ihre Notwendigkeit sei den Gewerk- fonderes Abkommen mit ihnen zu schließen. Die Verhandlungen Stellenvermittelung im Hinblick auf die verschiedenen Broklama schaftsfunktionären bisher erst wenig ins Bewußtsein gedrungen. sind noch im Gange, werden aber demnächst zum Abschluß fommen tionen angenommen worden, die das Landgericht dahin auffasse, daß Es zeige fich da noch mancher Widerstand, den man sich nur aus und voraussichtlich ein günstigeres Ergebnis haben als die Ab- Angeklagter einen besseren Zuspruch für seine Anstalt durch JnausMangel an Kenntnis der Dinge erklären fönne. Redner schilderte machungen mit den Kaffenverbänden. dann die neuere Entwickelung der strafrechtlichen Behand sichtstellung guter Stellen habe erlangen wollen. Der indirekte Vor Mit dem städtischen Rettungswesen stehen die der teil, der darin liege, berechtigte das Landgericht nach den Grund Jung Jugendlicher, den von Amerika ausgegangenen Durch Bentralfommission angeschlossenen Kassen im Vertragsverhältnis. jfäßen unseres Strafrechts, Gewerbsmäßigkeit der nach den Fest bruch des Gedankens, daß jugendliche Gesebesübertreter nicht durch Auf Grund dessen zahlen die Kassen für jeden Behandlungsfall stellungen tatsächlich betriebenen Stellenbernittelung im Sinne des Strafe, sondern durch Erziehung zu bessern sind. Dazu sei er einen Bauschalsatz von 2,85 M., während sonst Säße von 3, 4 bis§ 1 3iffer 2 des Stellenvermittlergefeßes festzustellen. Auf eine forderlich, sie unter Schußaufsicht zu stellen, wobei der Richter 10 M. erhoben werden. Der Vertrag läuft mit dem Ende dieses ältere Entscheidung des Reichsgerichts. im Band 36- fönne fich die privaten Jugendfürsorgeorganisationen benußen müsse. Auch Jahres ab. Deutschland habe schließlich Jugendgerichte erhalten und erwarte Magistrat die Frage gestellt, ob es nicht angebracht sei, statt der Stellenvermittlergefeßes hätte eine gewisse Schranke beseitigt wer Für den Abschluß eines neuen Vertrages hat der Angeklagter nicht berufen, denn gerade durch Ziffer 2 des§ 1 des jest ihre Ausgestaltung von der Strafrechtsreform, aber bisher Bezahlung nach Ginzelfällen ein Sonorar nach der Mitgliederzahl den sollen, die das Reichsgericht in jenem älteren Urteil der Ausseien hier die Richter auf die Hilfe hauptsächlich bürgerlicher festzusetzen. Da sich noch nicht absehen läßt, welche finanzielle Wir- legung des Begriffs Stellenbermittler gezogen hatte. Mit Recht Jugendfürsorgeorganisationen angewiesen gewesen. fung diese Aenderung ausüben würde, so erklärte sich die Ber - sei Angeklagter verurteilt worden. Das ist, führte Wissell aus, sehr zu bedauern, denn in der sammlung dafür, daß die Zentralfommission versuchen soll, einen großen Mehrzahl sind es Arbeiterkinder, die vor das Jugendgericht Vertrag unter den bisherdigen Bedingungen bis zum 1. April 1915 kommen. Den Gewerkschaften kann es nicht gleichgültig sein, ob die Schußaufsicht über ein Kind aus der Arbeiterklasse einem Mann Die Universitätsflinit fordert in bestimmten Fällen übertragen wird, der das soziale Milieu des Kindes von seinem, von den Krankenkassen außer dem Pflegegeld noch 1 bis 3 M. ganz falschen Standpunkt aus betrachtet. Hat man es doch er täglich für Arznei und Verbandstoffe. Die Zentralfommission for leben müssen, daß ein Jugendfürsorger in seinem Bericht hervorhob, dert die Kaffen auf, solche Forderungen unbedingt zurückzuweisen; der Vater gehöre einer sozialdemokatischen Gewerkschaft" an! denn das Vorgehen der Universitätsklinik sei unerhört, da nach den Sollen da die Gewerkschaften, wenn sie um Mitarbeit Verträgen der Kaffen mit sämtlichen Krankenhäusern außer dem angegangen werden, die Hände weglassen? Sollen wir die Jugend- Verpflegungsfab von 3 M. täglich feine weiteren Bergütungen fürsorgetätigkeit, die durch die Neugestaltung des Strafverfahrens erfolgen. Es fönne nicht scharf genug berurteilt werden, daß ein gegen Jugendliche auf eine gefeßliche Grundlage gestellt werden staatliches Institut solche Ertraforderungen erhebt. wird, ganz und gar anderen überlassen? Wir haben die Mitarbeit Die städtische Deputation für die Jrrenpflege für unsere Pflicht gehalten. In den fünf Jahren unserer bis- stellt außer dem vertragsmäßigen Pflegegeld von 3,20 M. pro Tag herigen Tätigkeit haben wir sehr unliebsame Vorkommnisse erlebt, noch Ertraforderungen in Rechnung für besondere vom Arzt ver aber doch auch schon manche falsche Ansicht zum Banten und ordnete Diät. Auch solche Forderungen sollen zurückgewiesen Schwanken gebracht. Durch die allwöchentlichen Zusammenkünfte werden.
Es folgte ein Referat des Genossen Wissell über
Jugendpflege.
abzuschließen.
der Jugendfürsorger, an denen sozialdemokratische Gewerkschaftler Mit dem Verband für erste Silfe, der die Erhöhung
ebenso wie auf der anderen Seite z. B. Kirchliche Gemeindeschwestern der Kranfentransportfoften beantragt hat, wird über diesen Antrag teilnehmen, ist schon viel erreicht worden. Unsere Mitarbeit tritt verhandelt. nicht nach außen in die Erscheinung, aber sie erfordert viel Mühe, bringt manche Enttäuschung und doch wieder auch manche Freude. An die Gewerkschaftsvorstände richten wir die Bitte, den Obleuten mehr als bisher die Möglichkeit zu solcher Mitarbeit im Interesse unserer Jugend zu geben.
Jugendveranstaltungen.
Rathausjälen, Meininger Str. 8: Unpolitische Bersammlung. Bortrag des Schöneberg . Heute Mittwoch, nachmittags 2 Uhr, in den Neuen Genossen Weimann über: Berschiedene Strömungen in der Jugendbewegung. Brik. Am Donnerstag, abends 8 Uhr, beginnt der Vortragssyklus Wendepunkt der neueren deutschen Geschichte. 1. Vortrag: Herr Pied.
Wafferstands- Nachrichten
am feit 17.11. 16. 11. cm cm³)
304 +34 154 0 186+6 1973) 16 143 14 96
Ermäßigung der Kohlenpreise.
Rheinisch- Westfälische Kohlensyndikat zu einem Beschluß weiterer Der Rüdgang der Kohlenabjäße im Monat Oktober hat das Produktionseinschränkung veranlagt. Im Dezember d. J. dürfen
+6 +4 10+2 -44+2 164+2
58+2 55
In der Diskussion sprach Rör ft en die Erwartung aus, daß die Strafrechtsreform die Anerkennung der Jugendfür forgeorganisationen bringen werde, so daß dann allen vor dem Jugendgericht das Verteidigeramt zustehe. Bürgerlichen Organisationen gelte das als vornehmste Aufgabe, beschämend wäre die Syndikatsmitglieder an Stohlen nur 85( bisher 87%) Prozent um s uhr nachmittags: 246 cm. ihrer Beteiligungssiffern, an Rots nur 55( bisher 65) Prosent 117. bon 7 bis 10 Uhr vormittags.
es, wenn bas bei den Gewerkschaften anders sein sollte.
2)+ bedeutet Wuchs,
-
am
feit 17.11.16.11. om ¹) 114+-40 42
cm
-
294-69
Kaub
Köln
336+7
498)+23
230-63.
208+89
316-96
Fall.
3) Unterpegel.
Am 17.
)
Höchster Wafferstand: 490 om am