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Kinematographische Vorstellungen für die Arbeiter­Jugend.

war?

49 und 110 Kirchenaustritten; 5. in Münster i. W., wo ebenfalls zu finden. Im übrigen werde ja durch die Abstimmung seiner Neukölln. der norddeutsche Bußtag gilt, fand eine öffentliche politische Ver- Fraktion bewiesen werden, daß die Rechnungslegung ordnungs­sammlung des Zentrums statt. 6. Was aber besonders die Takt- gemäß und entsprechend dem Etat erfolgt ist. Stadtverordneten - Berliner Trio- Vereinigung( Professor Mayer- Mahr, Professor Bern­Kammermusikabend. Der zweite von der Stadtgemeinde mit der frage angeht, so haben die Bußtagsversammlungen das volle Gegen- vorsteher Bankdirektor Plonz, der auch zur Sache das Wort nahm, hard Dessau , Professor Heinrich Grünfeld ) veranstalteten Kammer­teil erwiesen. Nach dem Erfolge vom 28. Oktober entschloß sich das machte so unklare Ausführungen, daß eigentlich niemand recht musikabende findet am Donnerstag, den 27. November, abends Komitee zu einer verstärkten Fortsetzung der Aktion. Um nicht bei wußte, was er damit sagen wollte; es schien so, als ob der Bank- 81, Uhr, in der Aula der Realschule in der Boddinstraße statt. Das der großen Rahl der Versammlungen mit anderen Versammlungen direktor gar nicht wußte, um was es sich denn eigentlich drehte. Programm enthält die D- Dur- Sonate op. 12 von Beethoven ; Andante zu kollidieren, sollte ein Sonntag genommen werden. Der Toten- Einmal gab er unserem Genossen John recht, das anderemal er- und Gavotte von Mozart ; Spanischer Tanz von Popper; Polonäse sonntag wurde ausdrücklich vermieden, um nicht die Bevölkerung, flärte er wieder, die Stadt habe doch keinen Schaden dabei er- Nr. 2 von Liszt ; Legende von Wieniawsky; Scherzo von Dessau auch die nichtkonfessionelle, am Tage des Gedentens der Toten zu litten, mithin bleibe sich im Effekt die Sache gleich. Genosse John und das Trio op. 101 von Brahms . Eintrittskarten zu 50 f. stören. Wir glaubten, am Bußtag abends alle Säle frei zu finden, betonte demgegenüber, daß sich der Oberbürgermeister wie der( Saal numeriert) und 30 Pf.( Balkon numeriert) sind in den Ge­was an Wochentagen sehr schwierig ist. Es stellte sich heraus, daß zweite Bürgermeister und auch der Direktor Tremus von ihm schäften von Bergwald, Berliner Str. 56; Seidler, Bergstr. 42; am Buẞtag in allen Sälen in der Form von Vereinsfestlichkeiten( John) haben aufs Glatteis führen laſſen, ſei äußerst bezeichnend Bluhm, Kaiser- Friedrich- Str. 207; Juhl, Kaiser- Friedrich- Str. 247/248; getanzt wird. Danach konnten wir nicht mehr auf den Gedanken für die Auffassung des Stadtverordneten Schachtel über die In- Prochnow, Hermannstr. 69; sowie an der Abendkasse erhältlich. tommen, daß wir am Bußtag irgendwen anders verleben, als die telligenz dieser drei Herren. Nachdem John noch den Ausführungen Muder, die allerdings schon durch unser Dasein verlegt sind. Wes- von Schachtel und Plonz in sachlicher Beziehung entgegnet hatte, Zehlendorf ( Wannseebahn ). halb sollten wir den Bußtag respektieren, da es die großstädtische Be- forderte er den Oberbürgermeister Biethen auf, nunmehr in klarer völkerung zu 90 Proz. am allerwenigsten tut. und unzweideutiger Weise der Stadtverordnetenversammlung der Anstellung eines zweiten Fortbildungsschullehrers im Haupt­Die letzte Gemeindevertretersizung beschäftigte sich u. a. mit gegenüber zu erklären, ob die Rechnungslegung der Werke eine amt. Der Vorstand der gewerblichen Fortbildungsschule wünschte, richtige ist, oder ob in der Tat 199 822,27 M. mehr Reingewinn daß ein Lehrer angestellt werde, der den Kursus des Fortbildungs­von den Werken abgeführt worden ist als tatsächlich vorhanden schullehrerseminars absolviert habe; den dort ausgebildeten Herren der Aufforderung unseres Genossen. Man hätte nun eigentlich von meindevertreter der Ansicht waren, daß die hiesigen Lehrer erſt Rote Köpfe, sonst aber tiefes Schweigen, war der ganze Erfolg worden, welche den anderen Lehrern ermangele. Da einige Ge­jei eine hervorragend fachwissenschaftliche Ausbildung zuteil ge= Stadtverordneten, die es ehrlich mit ihrer Ansicht meinen, er einmal berücksichtigt werden müßten, so wurde die Vorlage an warten müssen, daß sie den Magistrat nun zu einer Erklärung einen gemischten Ausschuß drängen würden. Wenn ihnen aber hierzu die Courage fehlte, wähnenswert sind die Ausführungen des Gemeindevertreters zurückverwiesen. Besonders er­so hätten sie sich sagen müssen, daß, wenn der Oberbürgermeister Herrn Lattre- Hertel hierzu, der betonte, daß mit dem Fortbildungs­trok direkter Aufforderung bei einer für den Magistrat so bla schulunterricht manchmal Unfug getrieben werde, da derselbe vor­mablen Angelegenheit schweigt, daß dann doch wohl die Sache nicht recht stimmen kann, so daß ein Antrag, die Sache an eine be- mittags von 8-11 Uhr stattfinde; dadurch würden die jungen sondere Kommission zur nochmaligen Prüfung zu überweisen, doch in der neuen Gemeindeschule 14 Brausezellen einzurichten. Zur Leute ihrem Berufe so lange entzogen. Hierauf wurde beschlossen, wohl das mindeste gewesen wäre, was hätte verlangt werden in der neuen Gemeindeschule 14 Brausezellen einzurichten. Zur wohl das mindeste gewesen wäre, was hätte verlangt werden Kenntnis gelangte sodann die Mitteilung des Gemeindevorstandes, müssen. Was machen nun aber die bürgerlichen Stadtverordneten von daß er beschlossen habe, von der Errichtung einer Landkrankenkasse Lichtenberg ? Sie beschließen schleunigst Ablehnung des Antrages abzusehen. Eine intereffante Debatte entspann sich noch über eine des Rechnungsausschusses und entgegen dem Beschluß des Rech- meister bemerkte hierzu, daß für die Zehlendorfer Verhältnisse fein Anfrage betreffs Einrichtung von Arbeiterausschüssen. Der Bürger­nungsausschusses die Erteilung der Decharge. Daß hiermit nun die Sache einfach aus der Welt geschafft Bedürfnis vorliege; die Beziehungen zwischen Arbeitern und Be­ist, ist wohl taum anzunehmen. Es wird nunmehr Sache unserer nur eine Störung dieser guten Beziehungen bedeuten. Demgegen. hörde seien außerordentlich gute, und Arbeiterausschüsse würden Vertreter sein, den Magistrat zu einer öffentlichen, unzweideutigen über muß man sich die Frage vorlegen, weshalb die Arbeiter Erklärung zu zwingen. Die Einwohnerschaft von Lichtenberg hat unseres Erachtens ein Recht, zu wissen, ob die Geschäftsführung wiederholt die Einsetzung von Arbeiterausschüssen gewünscht haben? des Magistrats eine einwandsfreie ist. Ober- Schöneweide.

Die für heute, Sonntag, Nachmittag angesetzten kinomato­graphischen Vorstellungen in den beiden Union - Theatern Weinbergs­weg 16/17 und Morigplay, beginnen pünktlich 2 Uhr. Eintrittskarten ( für Jugendliche unter 18 Jahren 20 Pf. über 18 Jahren 30 Pf.) sind in beiden Theatern am Eingang noch zu haben. Die arbeitende Jugend wird zu regem Besuche dieser Veran­staltungen eingeladen. Eltern und Freunde der Jugend find will­

fommen!

Gemeinsam in den Tod. Erschossen aufgefunden wurden in einer Wohnung Franjedi­straße 4 die Leichen des Hausdieners Albert Bassarge und seiner Ge­liebten Frida Kumbier. Sie hatten Briefe hinterlassen, in denen sie darlegen, daß sie gemeinsam in den Tod gegangen seien, weil sie nicht hätten zusammenkommen können.

Die von den bürgerlichen Parteien allem Anscheine nach be= vecte Vertuschung fann und darf eine sozialdemokratische Ver­tretung nicht mitmachen. Friedrichshagen .

Das Problem der Arbeitslosigkeit wird infolge der angekün­digten Interpellation binnen kurzem den Reichstag beschäftigen. Alle Parteien werden zu dieser bedeutsamen sozialpolitischen Ange­Tegenheit erneut Stellung nehmen müssen, und auch die Deffent­lichkeit wird sich eingehend mit dieser Frage befassen, da alle An zeichen darauf hindeuten, daß die gegenwärtige Wirtschaftskrise eine ungewöhnlich große Ausdehnung annehmen wird. Die Aufgaben, die die Versorgung der mehr und mehr anschwellenden Massen von Arbeitslosen an Reich, Staat und Gemeinde stellt, sind in einer Reihe von Schriften über Arbeitslosenversicherung, Arbeitsvermitt lung, Notstandsarbeiten und verwandte Gebiete behandelt, die Interessenten in der Oeffentlichen Bibliothek und Lesehalle, SO., Adalbertstr. 41, tostenfrei zur Verfügung stehen. Die Aus­leihstunden sind abends von 5%-9% Uhr und Sonntags von 9-1 Uhr. Der Lesesaal des Instituts mit 618 Zeitungen und Zeit schriften sowie einer großen Handbibliothek ist während derselben Stunden und Sonntags nachmittags auch von 3-6 Uhr geöffnet. Ein Portemonnaie mit Inhalt ist am Bußtag in der Neuen Welt" beim Lichtbildervortrag des Arbeiter- Radfahrerbundes Soli­darität", Ortsgruppe Berlin , gefunden worden. Der Eigentümer kann dasselbe bei Karl Prescher, Jahnstr. 10, vorn III, abholen. Hielt? Zeugen gesucht. Personen, die gesehen haben, wie eine Frau am 10. d. M. auf dem Rummelsburger Wochenmarkt vormittags zwischen 9 bis 10 Uhr an der Bude Katz Stoffreite vom Erdboden aufhob, werden um Angabe ihrer Adresse gebeten nach Andreas­straße 4, Rechtsbureau.

Zeugen gesucht. Diejenigen Personen, die am Sonnabendabend geiehen haben, wie ein radfahrender Arbeiter Ede Flottwell- und Lüzowstraße unter die städtische Straßenbahn gekommen ist, werden " gebeten, ihre Adresse an den Verunglückten: Jakob Hanja, Char lottenburg, Steifensandstr. 9, abzugeben.

Vorort- Nachrichten.

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Lassen ihn die ruhmvollen Taten des Amts­

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Heute, Totensonntag, nachmittags 4 Uhr, findet im Wil­helminenhof" ein Lichtbildervortrag für Kinder statt. Zur Auf­führung kommt der mit 110 farbigen Lichtbildern ausgestattete Vor­Erwachsene 10 Pf. Abends 8 Uhr gelangt im selben Lokal der trag Mag und Moriz" von W. Busch . Eintritt für Kinder und Lichtbildervortrag:" Die Gewinnung der Steinkohle und die damit verbundenen Gefahren im Bergwerk" zur Aufführung. Eintritt hierzu 30 Pf. Billetts im Vorverkauf 25 Pf. Schöneberg .

Ueber das Verbot des Preczangschen Festspiels Die neue Macht" durch den hiesigen Bürgermeister haben wir am Freitag schon be­Aber was ist die Ursache dieser plötzlich überschneidigen Amtsführung? Sollte Herr Dr. Stiller etwa den Ehrgeiz bekommen haben, gleich einigen feiner Amtsvorgänger in der Literatur ver­ewigt zu werden? borstehers Swinegel" seligen Angedenkens nicht schlafen, den Bruno veranstaltet heute( Totensonntag ) im Saale der Schloß­Der Gesangverein Schöneberger Männerchor"( M. d. A. S. B.) ille foeben in seinen Friedrichshagener Erinnerungen" so lustig brauerei, Hauptstr. 122, ein Konzert. Die gesangliche Leitung liegt abkonterfeit und der seinerzeit im Hause Kampfmeiers eingemachte in den Händen des Chormeisters Herrn B. Stempel, während Tomaten tonfiszierte, weil er sie für anarchistische Dynamitbomben der musikalische Teil von Herrn Kapellmeister W. Rosenthal Wenn es nicht ein solcher Ehrgeiz ist, der unser gegen geleitet wird. Der Gesangberein stellt sich bei allen Arbeiterfestlich­wärtiges Drtsoberhaupt plagt, so wird man wohl die Jahrhundert- feiten stets zur Verfügung, so daß der organisierten Arbeiterschaft Dazu hatten der Besuch des Konzerts nur empfohlen werden kann. feier für das Verbot verantwortlich machen müssen. die hiesigen Patrioten in überschäumender Begeisterung Potsdam . Rommers vorbereitet und, als sinnreiche Anspielung an die große, opferreiche Zeit, die Kosten dafür aus dem Ge Ein städtischer Arbeiter, der betteln gehen mußte. Diese vaterländische Unverfrorenheit ging Der ortsübliche Tagelohn beträgt in Potsdam für Arbeiter über meindesädel verlangt. aber selbst einigen bürgerlichen Gemeindevertretern zu weit 16 Jahre 3,25 M., vom 1. Januar 1914 foll er für Personen über und so wurde der Antrag mit Stimmengleichheit abgelehnt. Der 21 Jahre auf 3,30 festgelegt werden. Mit diesem Verdienst kann Bürgermeister hatte sich dabei der Stimme enthalten und darüber sich heute ein Arbeiter faum selbst, geschweige noch eine Familie ers gerieten die Patrioten in ein geradezu gemeingefährliches Stadium nähren. Dem Potsdamer Magistrat scheinen die ortsüblichen Tage­nationaler Wildheit. Der sogenannte Bürgerverein ein fonfer- löhne zu hoch zu sein, denn er beschäftigt jetzt noch eine Anzahl vativer Siebenmännerklub zur Pflege des Eisbeinesfenstriefte Arbeiter, die diesen ortsüblichen Tagelohn bei weitem nicht erreichen. vor Entrüstung über den roten Bürgermeister". Der Haus- und Diese Leute sind natürlich nebenbei noch auf die Mildtätigkeit der Grundbesitzerverein ließ ein Flugblatt gegen das unerhörte Ver- Menschen angewiesen. Der Fall, daß ein städtischer halten der Gemeindevertretung vom Stapel und berief gleichfalls Arbeiter sogar betteln gehen mußte, ist fürzlich in eine Protestversammlung ein, in der der Vorsitzende Grenzien Potsdam vorgekommen und der Betreffende stand wegen dieses Bedenkliches Schweigen des Oberbürgermeisters. In der lebten in unfreiwilliger Grotestfomit sich selbst überbot und das ist Vergehens dieser Tage vor dem hiesigen Schöffengericht, das ihn in Stadtverordnetenversammlung spielte sich ein die bürgerlichen gewiß eine Leistung Schließlich fezten sich die nationalen Helden richtiger Erkenntnis seiner Notlage freisprach. Der Arbeiter hatte schon Stadtverordneten sowohl wie auch den Magistrat recht eigentüm- auf die Hosen und schrieben in einer anonymen Denunziation an verschiedentlich in einem hiesigen Stift zu seiner Mittagsstulle, denn lich charakterisierender Vorgang ab. Unser Genosse John hatte die vorgesetzte Behörde des Bürgermeisters, daß dieser ein verkappter warmes Mittagbrot war bei ihm eine Seltenheit, etwas warmen als Berichterstatter des Rechnungsausschusses der Stadtverord= Kaffee erhalten. Im September, als es eines Tages recht falt war netenversammlung den Revisionsbericht über die Rechnungslegung Sozialdemokrat wäre. Nach diesen Vorgängen wird man den neuerlichen nationalen und er wieder die Absicht hatte, zu seiner Stulle sich etwas Kaffee der städtischen Werke für das Jahr 1911 zu erstatten und gleich­zeitig die Anträge des Rechnungsausschusses dazu zu begründen. Eifer des Bürgermeisters leicht verstehen. Schon in der letzten zu erbeten, hatte ihn der Geruch einer Suppe derart gefangen ge­Nach dem Revisionsbericht hatte John bei der Prüfung der Gemeindevertretersizung begann die reumütige Buße. Erstens wurde nommen, daß er die leitende Schwester bat, sie möge ihm doch Rechnungslegung festgestellt, daß die Rechnungslegung der Werte ein Gedenkstein zur Erinnerung an die Jahrhundertfeier bewilligt etwas von dem Mittagbrot geben. Er erhielt es auch. nicht mit den hierfür maßgebenden Etatbeschlüssen übereinstimmte.( ein schwacher Troft für die Patrioten, die ihren Kommers aus Schwester hatte dann nachträglich sich bei einem Schutzmann darüber Die Prüfung hatte ergeben, daß die Tilgungsbeträge, welche nach eigener Tasche bezahlen müssen). Zweitens erhielt die dem Gym- beschwert, daß in letzter Zeit soviel Bettler kämen und daß dieser den Etatbeschlüssen aus den Gewinnen zu decken sind, nicht den Gewinnen entnommen waren, sondern den Vermögenswerten ent- nasium angegliederte Realschule den Namen König- Friedrich- Real- Tage sogar ein städtischer Arbeiter um Mittagbrot angesprochen schule". Drittens gab der Bürgermeister mit bewegter Stimme eine habe. Hierauf war die Anzeige erfolgt. Der Mann führte nun zu zogen worden sind. Durch dieses Bilanzmanöver ist ein um den Betrag der Tile Erklärung ab, daß sotane beide Beschlüsse ein so untrüglicher Beweis seiner Entschuldigung an, daß er als städtischer Arbeiter nur 2,85 W. gungssumme höherer Reingewinn herausgerechnet worden und untadeliger nationaler Gesinnung seien, daß alle gegenteiligen Aus- pro Tag verdiene und damit ließe sich keine Familie er­auch an die Stadtkasse zur Abführung gekommen. Für das Rech- streuungen über seine Person Berleumdungen seien. Viertens nähren. Außerdem sei er 17 Wochen frank gewesen und seine nungsjahr 1911 macht dies einen Betrag von 199 822,27 M. aus, das Verbot des Preczangschen Festspiels Fünftens Sechstens Tochter habe vor der Einsegnung gestanden. Seine Frau müsse mit­welcher entgegen den Beschlüssen der Stadtverordnetenverfamm- Siebentens-? Das wird nun wohl ganz von der Gnade des verdienen und seine Kinder fämen erst mittags um 1 1hr aus der lung den Werken entzogen worden ist. Weiter ist festgestellt worden, daß dieses Bilanzmanöver bereits Gisbeinklubs und des Herrn Crenzien abhängen, inwieweit sie die Schule, so daß er fein warmes Mittagsbrot bekäme. Weil ihn an seit dem Jahre 1908 im Schwange ist; es ergab sich, daß seit dieser Buße für ausreichend erachten. Anderenfalls sollte es uns nicht diesem Tage sehr fror und man ihm schon öfter einmal eine Tasse Zeit den städtischen Werken ein Mehr von 838 178,50 M. entnommen wundern, wenn der Geist Swinegels" noch weiter umgeht. Kaffee gegeben habe, habe er um etwas Mittagbrot, das bei ihm worden war als dies nach den Beschlüssen der Stadtverordneten Spandan. eine Seltenheit war, gebeten. Eine Stadt wie Potsdam hätte es ( Etatvoranschlag der Werke) zulässig gewesen ist. wirklich nicht notwendig, ihre Arbeiter betteln gehen zu lassen. Diefer Fall zeigt wieder einmal mit aller Deutlichkeit, wie es un die städtischen Arbeiter in einer Kommune bestellt ist, wenn die

Lichtenberg .

Auf zur Stadtverordneten - Stichwahl!

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Die

Der Rechnungsausschuß hatte sich in drei Sigungen mit diesem Morgen Montag, vormittags von 10-1 Uhr und nachmittags Vorkommnis zu befassen. In der ersten Sibung wurde die falsche von 4-8 Uhr, finden die Stichwahlen für den 6. und Rechnungslegung rundweg bestritten, in der zweiten Sigung wurde 7. Kommunalwahlbezirk statt. Der 6. Bezirk( Neustadt) Sozialdemokratie noch keinen Einfluß erlangt hat. Es ist höchste sie vom Direktor der Werke mit der Entschuldigung zugegeben, daß er bei seinem Dienstantritt( 1909) diese Art der Rechnungslegung wählt im Restaurant Schuster, Lynarstr. 2a, der 7. Bezirk( Wilhelm- Zeit, daß die Bevölkerung sich bei der Wahl am Montag und Diens­vorgefunden und dadurch übersehen habe, daß dieselbe nicht den stadt) im Restaurant Thunert, Pichelsdorfer Str. 38. Jm 6. Bezirt, tag zusammenrafft und Sozialdemokraten ins Rathaus wählt, die Etatbeschlüssen entspricht. der 1200 Wähler umfaßt, steht Genosse Gustav Borchardt, der die Interessen der werktätigen Bevölkerung besser zu würdigen

Da sich in dieser Sigung eine Einigung darüber nicht erzielen bei der Hauptwahl 173 Stimmen erhielt, dem Stadtverordneten wissen. ließ, wie dieses unangenehme Vorkommnis aus der Welt zu schaffen Thomas( S. B.) gegenüber, der 204 Stimmen auf sich vereinigte. Auf zur Stadtverordnetenwahl! Die Wahlen zum Stadt sei, so mußte noch eine dritte Sigung stattfinden; in dieser Sigung 3m 7. Bezirk, der rund 2900 Wähler umfaßt, stehen die Genossen verordnetenparlament finden morgen Montag und Dienstag, waren außer der Mitgliedern des Rechnungsausschusses Ober-| Gustav Borchardt und Robert Pieser, die bei der Hauptwahl von 1 Uhr mittags bis 8 Uhr abends statt. Gehe jeder Wähler biger Direttor ber Werie zugegen. Unter Zustimmung dieser je 337 Stimmen auf sich vereinigten, den beiden Kandidaten der rechtzeitig zur Wahl und sorge dafür, daß auch seine Freunde und brei Herren beschloß der Rechnungsausschuß einstimmig, daß die Kommunalen Vereinigung, die 374 bezw. 388 Stimmen erhielten, Bekannten erscheinen, damit endlich in Potsdam Bertreter der den Werken für das Jahr 1911 entgegen den Etatbeschlüssen, zuviel gegenüber. Das Schlepplokal für den 6. Bezirk ist bei Der, Sozialdemokratie in das Rathaus gewählt werden. Abends 5 Uhr entzogene Summe von 199 822,27 W. den Werfen in den nächsten Kurstr. 22( Fernsprecher 599); für den 7. Bezirk befindet sich das wollen sich die Genossen in den bekannten Bezirkslokalen einfinden Jahren durch Vornahme von besonderen außerordentlichen Ab- Schlepplokal bei oepnid, Bichelsdorfer Str. 39( Fernſpr. 53). und sich an der Schlepparbeit beteiligen. Besonders aber werden schreibungen in dieser Höhe wieder zugeführt werden muß. Die Kommunale Vereinigung, welche in einer liberalen Wähler- die Genossen und Arbeiter, die in der legten Zeit aus Potsdam Die Behandlung des Antrages des Rechnungsausschusses in versammlung als Ashl für Obdachlose bezeichnet wurde, da sich in verzogen find, und zwar meistens nach Nowawes , ersucht, ihrer der Stadtverordnetenversammlung ließ einen tiefen und lehr­reichen Einblic tun, wie man auf bürgerlicher Seite Moral, Recht ihr Reaktionäre aller Schattierungen zusammengefunden haben, und Wahlpflicht zu genügen. Wer noch keine Legitimation hat, begebe und Gerechtigkeit bewertet, wenn es diesen Herren nicht in den die durch ihr Bündnis mit den Gelben und dem Reichsverband sich sich unter Vorlegung seines Steuerzettels auf das Rathaus nach die Sympathien der arbeitenden Bevölkerung verscherzt hat, macht Nachdem Genosse John den Revisionsbericht erstattet hatte, noch in letzter Stunde gewaltige Anstrengungen, um am Montag trat der Führer der bürgerlichen Parteien in der Stadtverordneten den Sieg zu erringen. Da das Heer der Nichtwähler sehr groß ist, Briß. versammlung, Justizrat Schachtel, dem Antrage des Rechnungs - werden die Parteigenossen ihre ganze Kraft einsetzen müssen, um In der letzten Gemeindevertretersizung wurde zunächst über ausschusses entgegen. Er bedaure, daß einige Herren fehlen, die unseren Kandidaten zum Siege zu verhelfen. Alle Genossen werden den in der Finanzkommission vorberatenen Antrag unserer Genossen, gewig besser als er selbst den Ausführungen des Stadtverordneten dringend ersucht, sich am Montag in den beiden obengenannten den Notstand betreffend, verhandelt. Eine Rundfrage hat ergeben, Kaffe erhalten. Es wurde beschlossen, diesen Bedürftigen warmes lich blamiert habe, indem er sich vom Stadtverordneten John habe ankommt, wird auch an diejenigen Arbeiter, die im Oktober vorigen Essen in der Kinderschule zu verabreichen. Von unseren Genoffen er fönne nur erklären, daß sich der Rechnungsausschuß unsterb- Schlepplokalen zur Wahlarbeit einzufinden. Da es auf jede Stimme daß 14 Schulkinder entweder kein warmes Mittagessen oder früh aufe Glatteis führen lassen. Daß die Tilgungsbeträge tatsächlich Jahres im 6. oder 7. Bezirk gewohnt haben, inzwischen aber nach wurde bemängelt, daß die Rundfrage kein richtiges Resultat er­aus den Gewinnen entnommen seien, ergebe sich doch auf Seite Berlin verzogen sind, die Aufforderung gerichtet, sich an der Wahl geben habe, sonst wäre wohl eine größere Zahl bedürftiger Kinder 15 des Etats, denn dort seien die Tilgungsbeträge als Einnahmen zu beteiligen. herausgekommen. Die Gemeindevertretung fonnte sich ruhig diese

Aram paßt.

Zimmer 28.